Der es geht mir gerade nicht gut weil Thread......

      ....weil mein Auto immer noch nicht läuft weil ein blödes Ersatzteil fehlt... es ist aus der Haut zu fahren!
      NIE WIEDER RENAULT .....

      .... und ich noch nicht weiß wohin der Weg mit meinem Kaffeedate hin führt, es ist schwer wenn im Kopf Gedanken schon in der Zukunft spielen obwohl die Gegenwart noch nicht fest steht. ... nennt man das Kopfkino?
      Wenn Menschen mehr miteinander reden würden, würde es einige Probleme nicht geben.. :huggy:
      ...weil ich gestern meine Ohrstecker das erste Mal für ein paar Stunden am Stück rausgenommen habe und heute morgen schon Haut drüber war, sodass ich ewig gebraucht habe, sie wieder reinzubekommen. :/ Tat auch gut weh und mein Kreislauf hat sich kurzzeitig verabschiedet. Na toll. So hatte ich mir das nicht vorgestellt...
      (Die Ohrlöcher habe ich seit gut 9 Monaten, sind also nicht frisch).
      Weil ein nicht so alter, aber schwerkranker Mensch keine Chance mehr hat, von Ärzten und Pflegepersonal ernst genommen zu werden, selbst wenn er völlig klar und ausdrucksstark argumentieren kann. Und ich jetzt zum feuerspeienden Drachen werden muss, obwohl ich das gar nicht möchte, weil ich meine Nerven und Energien für mich selbst bräuchte. Warum tun die so, als könnten sie einfach über ihn hinweggehen? Er hat mehr medizinisches Grundverständnis als ich und sein halbes Leben mit Ärzten verbracht, er ist definitiv nicht senil und bekommt nicht mal Antworten auf die Frage, ob er seine Entwässerungstabletten jetzt endlich bekommen hat und welche Dosis. Jetzt sitzt er da und hat Angst, das er noch mieser behandelt wird, wenn ich die Ärzte vor Ort mit Nachdruck kontaktiere.
      Das ist kein Mensch, der ständig den Klingelknopf drückt und von vorn bis hinten bedient werden muss und will. Und vor allem einer, der jetzt in den nächsten Wochen und Monaten eben grade mal nicht sterben möchte. Er wollte einfach nur stabilisiert werden und nicht bei jedem Mal Aufstehen bzw Bewegen keine Luft mehr bekommen.

      Wie schwer ist es, eine Lungenentzündung, die seit Ende Dezember nicht ausheilt, diesmal wirklich im Krankenhaus ausheilen zu lassen, wie es uns bei Einlieferung versprochen wurde? Seine Beine sind im Krankenhaus so angeschwollen, dass er Blasen an den Füßen hat, die aufplatzen und er kann deswegen nicht mal 7 m laufen, soll aber morgen entlassen werden (die könnten ihn wesentlich schneller und fürs Herz ungefährlicher entwässern als ich es zu Hause kann, sie tun es aber nicht) und seine Bitte um Verlegung auf eine andere Station wurde ignoriert. Angeblich weigert sich das Krankenhaus ihn aufzunehmen. Und dieses scheinheilige - geben sie ihn doch in Kurzzeitpflege, wo er im Bett geparkt wird mit Restless leg - ja sowie er professionell versorgt werden würde, hätte er mind 2 Pflegestufen mehr- aber ich kann hier ja eingehen vor lauter finanziellen und existentiellen Sorgen.
      Ich bin so dermaßen wütend und so unglaublich aufgebracht und bräuchte die Zeit jetzt wirklich für meine Abschlussarbeit. Anstatt mir zu helfen und mich zu entlasten, torpedieren die mich zusätzlich.
      @sherazade kann man denen nicht irgendwie mit § 323C oder § 13 StGB kommen ? Ist vielleicht eine Möglichkeit... damit konnte ich damals meiner Mutter helfen die entlassen werden sollte trotz verschleppter Lungenentzündung.
      Es ist schon bitter wie in der heutigen Zeit mit einigen umgegangen wird...
      Vielleicht weiß @Gentledom da einen Rat ....
      Wenn Menschen mehr miteinander reden würden, würde es einige Probleme nicht geben.. :huggy:
      @sherazade
      Das ist natürlich bitter, aber wer weiß schon, warum sie das tun. Oft ist es leider heutzutage oft sogar besser, früher aus dem KH entlassen zu werden, um sich nicht noch einen resistenten Keim oder eine andere Infektion einzufangen. In SH hat jetzt sogar ein KH gebeten, keine Besuche mehr zu machen, weil die dort gerade aufgrund von Grippeinfektionen völlig überfordert sind, die die Besucher anschleppen.
      Ich verstehe es so, dass Du ihn normalerweise versorgst?
      Kann zu Euch nach Hause denn kein sozialer Dienst kommen? Bis er wieder gesund ist?
      Daß ältere Leute nicht mehr ernst genommen werden, ist bittere Wahrheit in ganz vielen Teilen unserer Gesellschaft. Und eine Schande...
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      @Ragnaros Danke :) Ja, daran habe ich auch schon gedacht - eigentlich unglaublich, oder? Das ist tatsächlich mein Plan B ...Und ich bin immer wieder erstaunt, was mir andere Menschen, die jemanden pflegen, erzählen, es gibt nichts, was es nicht gibt mittlerweile ...
      Momentan versuchen wir die Ärzte zu kontakten, die uns persönlich kennen, ihn mögen und so eine Lösung zu finden ... Wenn es wenigstens was dramatisches wäre, hatten wir ja schon zig Male, das wäre verständlich, aber das ist so schleichend grausam, gleichgültig und einfach unnötig. Wahrscheinlich regts mich auch deswegen so auf.
      Aber ich musste das mal kurz loswerden, um meine Wut gezielter einsetzen zu können und einfach nur draufloszuspringen.
      @Feuerpferd Habe dich eben erst gesehen :) ... Ja, wegen der Grippewelle konnten wir in der Woche davor nicht zum Hausarzt ... Jein, er nimmt Immunsuppressiva, das ist immer sch.. mit Keimen und normalerweise sind wir eher die Leute, die früher aus dem KH rausgelassen werden wollen, nur diesmal ist es anders, vor allem wegen der Wassereinlagerungen. Er will ja auch nicht wochenlang dableiben, nur einfach stabiler sein und das ist er nicht.
      Ich weiß, die sind überarbeitet, deswegen und weil hat einiges schon an Fehlern passiert ist, denken wir ja auch relativ viel mit ... nicht um zu nerven ... aber wenn das schon als Provokation ausgelegt wird ...
      Es ist grade im letzten Jahr richtig schlimm geworden in allen Krankenhäusern in der Stadt ... es ist gruselig und ich habe wirklich auch oft mit netten Ärzten gesprochen, die mir im Vertrauen sagten, Haken sie nach, Passen sie auf, es passieren andauernd Fehler ... Ich weiß, die können nicht mehr und als Pfleger nachts standardmäßig 30 Kranke pro Station zu versorgen, ist unzumutbar. Bei mir haben sich Krankenschwestern mit Tränen in den Augen entschuldigt, weil ich ins Krankenhaus kommen musste und quasi ihren eigentlichen Job übernommen habe, sprich einen Teil des Aufpäppelns, den die gar nicht mehr leisten können.

      Ja, ich kümmere mich alleine um ihn, ich kann nicht einfach einen Pflegedienst dazunehmen, weil dann das Geld fehlt ... für mich ist es einfach übel ... er wird nicht wieder gesund in dem Sinn, aber bei all dem, was er überlebt hat in den letzten Jahren, sollte er jetzt nicht an naja, wie soll ichs sagen, an Gleichgültigkeit so leiden ... Und wegen einer einfachen Lungenentzündung durch die Hintertür aufgegeben werden.