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  • Könntest du in dem Fall die Verantwortung tragen, den Arzt NICHT zu rufen? Auch ein Notarzt darf niemanden zwangsbehandeln. Dann ist das aber die ausdrückliche Entscheidung des Patienten, und ist dann auch (wieder) eigene Verantwortung des Patienten. Was gefährliche Praktiken angeht gibt es einmal den rechtlichen Rahmen. Siehe Sittenwidrigkeit, ab da ist die Einwilligung unbeachtlich. Unabhängig vom rechtlichen OK musst du entscheiden, ob du die Verantwortung dafür tragen kannst oder willst. Ans…

  • Ich schau mir regelmäßig Urteile zum Thema BDSM an. Gibt nichts explizit neues. Die Grenze zur Sittenwidrigkeit scheint allerdings nach wie vor etwas schwammig zu sein... Todesgefahr ist halt das Einzige was abgeurteilt wurde. Landet aber leider nicht jedes Urteil in den Datenbanken.

  • Ich kann ja nun auch nichts dafür, dass die Regenbogenpresse manche Urteile aufbauscht um daraus Kapital zu schlagen. Aber ich gehe davon aus, dass alles skandalöse aus dem Urteil ausgeschlachtet worden ist. Und je weiter man sich von seriöser Berichterstattung entfernt, desto mehr wird hinzuerfunden. Weswegen ich immer vorsichtig bin, wenn ich das Urteil nicht selbst gelesen habe. Ich erinnere mich, wie der Kannibale von Rotenburg ausgeschlachtet wurde, mit Verfilmung und allem. Ist halt spekta…

  • Wenn Dinge wie der angezeigte Missbrauch oder psychologische Probleme im Urteil erwähnt sind, hat der Richter da garantiert auch Abwägungen getroffen. Wenn die von den Zeitungen nicht aufgegriffen wurden, ist das wohl ein Indiz dafür, dass nichts spektakuläres dran war. Psychologische Probleme, BDSM und Drogen sind halt so Buzzwords. Was psychologische Probleme angeht würde ich da eine Grenze ziehen, wo mein Partner nicht mehr konsensfähig ist, oder einen Handlanger für selbstverletzendes Verhal…

  • Man sollte nicht mehr hineininterpretieren als passiert ist. Das die kein Gleitmittel verwendet oder sich nicht schlau gemacht haben steht ja nirgends. Im Gegenteil, die Schienen ja BDSM Erfahrung zu haben. Wobei anale Spielchen ja auch nichts BDSM-exklusives sind. Das während der Session Opiate im Spiel waren steht auch nirgends. Das hat die Gerichtsmedizin festgestellt, und die Frau hat bis zum Tod mehrere Tage mit Darmabriss Zuhause gelegen. Psychopharmaka im Blut einer psychisch labilen Frau…

  • Ich würde sagen, ein noch besseres Beispiel für fehlgeleitetes BDSM kann man kaum bringen. Die Opiate im Blut zum Todeszeitpunkt können natürlich auch nach dem Unfall genommen worden sein, immerhin hatte das Opfer Schmerzen. Auch in Kombination mit Alkohol. Was sich genau abgespielt hat, kann man anhand der Zeitungsberichte nicht beurteilen. Immerhin eins kann man mitnehmen. Den Krankenwagen ruft man im Zweifel auch gegen den Willen des "Geschädigten". Gehört wohl mit zur Verantwortung dazu. Den…

  • Ich habe dazu mehrere Artikel gefunden, allerdings nirgendwo ein Aktenzeichen. Das macht die Sache natürlich schwer nachvollziehbar. Was im BDSM Bereich vor Gericht landet, ist entweder sehr tragisch, oder sehr spektakulär. Was dann von der Presse aufgegriffen wird fällt dann meist unter Sex sells, da kann man sich auch nicht sicher sein, ob da etwas aufgebauscht wurde. Oder irgendwas langweiliges weggelassen wurde. Der Südkurier schreibt, das Opfer sei psychisch labil gewesen, und mindestens zw…

  • Die Frage ist ja nicht, ob DS auch in Kombination mit tiefen Emotionen, Fürsorge etc. existieren kann. Das wird hoffentlich niemand in Frage stellen! Zumindest nicht hier in "Fachkreisen" *gg* Aber in einem Domina Studio gibt es DS ohne - zumindest tiefergehende - Emotionen. Ich würde zumindest bestreiten, dass DS immer in eine romantische Beziehung eingebetten sein muss. Ansonsten ist es sicher ein Beziehungsmodell, weil mindestens zwei Personen involviert sind. Aber theoretische Konstellatione…

  • @Causa11, Ich denke, eincremen war da kein glückliches Beispiel. So wie ich das verstehe ist "ein Glas Wasser holen" das bessere Beispiel. Ist in einer Vanilla-Beziehung eher unerotisch, fällt da aber auch nicht unter DS, weil da ein tatsächliches oder zumindest gefühltes Machtgefälle fehlt. Aber @Feuerpferd hatte ja geschrieben, das sowohl "Wasser holen" als auch "eincremen" einen erotischen Moment darstellt. Was also ihre Meinung unterstreichte, dass ihr DS auf sexuellen Motiven basiert. Letzt…

  • Ich hatte jetzt einfach unterstellt, dass es um D/s im BDSM Kontext geht. Im Beruf oder bei einer Polizeikontrolle muss man sich zwangsläufig unterordnen, und jemandem im Freundeskreis zu helfen bedeutet ja nicht, dass man sich ihm oder ihr unterordnet. Und ein Kellner ordnet sich mir auch nicht unter, wenn er mir Kaffee bringt. Generell gilt ja in unserer Gesellschaft "Alle Menschen sind gleich". Und da wo es Ausnahmen gibt, sind sie halt Mittel um eine Zweck zu erfüllen. Wie definiert man jetz…

  • Spannende Frage. Mich kickt D/s ausschließlich auf sexueller Ebene. Interessanterweise aber sowohl Kontrolle als auch Kontrollverlust. Keine Ahnung ob es dafür eine Schublade gibt. Ambivalenter Dominanzfetisch? Gibt es sowas? Der Gedanke, irgendwelche Entscheidungen oder Kontrolle über andere Lebensbereiche abzugeben ist für mich gar nicht vorstellbar. Das würde bei mir sofort wie auch immer geartete Abwehrreaktionen auslösen. Umgekehrt hätte ich auch keine Lust, jemandem Entscheidungen abzunehm…