Sind Kinder in einer BDSM beziehung normal?

      Sind Kinder in einer BDSM beziehung normal?

      Hallo.

      Bitte nicht falsch verstehen!
      Ich hab eine Schwester für die BDSM zu einer Lebenseinstellung gehört. Sie hat einen sehr sehr starken Kinderwunsch (28) ist leider bisher noch nicht auf den richtigen Mann getroffen.

      Ich selber steige durch das Thema nicht durch, :bahnhof: aber ich denke immer, dass BDSM doch eher Fetischismus ist , was einem im Schlafzimemr viel Spass und Freude bereiten kann, jedoch ncihts ist, was man vor seinen Kindern frei und offen ausleben muss.
      Mich beschäftigt nun die Frage in wiefern ein Kinderwunsch mit BDSM und auch einer erwachsenen Beziehung unter einen Hut zu bringen sind.

      Wenn es eine Lebenseinstellung ist, geht es mit dem Alltag hand-in-hand. :old: Was Kindererziehung ja doch nciht allzu einfach macht.

      Die Frage, die sich mir aufzwängt ist also, in wiedern es normal ist in einer D/S-Beziehung kinder zu bekommen.
      Ich selber sehe immer klare Linien, wenn es zu D/S kommt. In meinen Augen ist es etwas, dass sehr viel seriöser passieren sollte, da es sich eigentlich um eine ART "Liebespiel" handelt. Etwas, das einen scharf macht.
      Ich kann mir auch nciht so richtig vorstellen, dass ein Dom ein Kind mit einer/seiner Sub möchte. :dash:

      Kann man das alles wirklich so miteinander vereinbaren ? Oder leidet an einem bestimmten Punkt irgendwann ein Teil der Dynamik unter der Konstellation " Unser Fetisch " VS. "Kindererziehung"

      Habt ihr solch eine Beziehung und wenn ja, wieweit ist diese Art Beziehung noch realisierbar? Oder Ist es noch eine Lebenseinstellung/-weise oder irgendwann wirklich nur noch Bettgeflüster der etwas anderen Art quasi eine Spielerei?
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      LG Ich :D
      Eltern, egal welche Sexualität sie haben haben in der Regel immer ein Bedürfnis nicht nur Eltern zu sein sondern auch ein PAAR. Genauso könnte man Fragen wie es homosexuelle Menschen oder Tansgender dies managen.

      Das Eltern auch eine Sexualität haben kann man vor Kindern ab einen gewissen Alter nicht verbergen, aber kein Elternteil wird sie vor seinen Kindern offen ausleben. Auch Vanillas leben ihre Intimitäten aus wenn die Kinder schlafen oder weg sind. Natürlich sind Eltern IMMER damit konfrontiert das Kinder auch mal dazwischen funken. Paare die die auf BDSM stehen haben die selben Probleme wie andere Eltern auch. Es wird dann entsprechend um die Kinder drumherum gebastelt, manches muss ausfallen oder verschoben werden, wie bei jedem Paar.

      Bei einem 24/7 Machtgefälle wird es zwar nicht aufhören wenn die Kinder dabei sind, aber anders ausgelebt, wie wenn die Eltern gerade alleine sind.

      Wenn du dich im Forum umschaust wirst du einige Themen finden in denen sich Eltern austauschen wie sie das ganze managen usw.
      Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu gehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silbermond ()

      BDSM ist das, was Du draus machst, um es mal ganz kurz und knackig zu formulieren.

      Und Kinder sind zwar ein Geschenk und eine Freude, bedeuten aber auch in Sachen BDSM Kompromisse und Einschränkungen, wie in anderen Lebensbereichen auch.

      Meine Meinung:

      Auch mit Kindern hat man genug Freiräume um BDSM aktiv auszuleben (das was Du als Lebenseinstellung beschreibst). Wenn die Kinder im Kindergarten, in der Schule, bei Freunden oder Oma sind.

      Sind sie zu Hause anwesend, ist darauf Rücksicht zu nehmen. Dann kann Dom seine Sub halt eben nicht mal schnell schnappen.

      Und? Ein Problem wird es dann, wenn man eins draus macht...
      Lernen durch Schmerz ist nicht angenehm. Aber unglaublich effektiv.
      Ich bin zwar selber keine Mama. Aber es gibt es durchaus Menschen, die Kinder haben und BDSM leben.Und ist durchaus vereinbar. Auch wenn das Kind an erster Stelle kommt.
      Nur weil man ein Kind hat, hört ja die Sexualität nicht auf.Klar ein Kind verändert erstmal alles, auch die Sexualität.Und das es nicht vor Kindern ausgelebt wird, ist denke ich klar.

      Warum sollte ein Dom keiner Kinder mit seiner Sub wollen? In erster Linie sind es ja Menschen, Frauen und Männer. Klar, ist es in einer reinen Spielbeziehung bestimmt etwas anders. Ich rede nicht von Kindern, die einer von beiden bereits hat.
      Aber in einer Partnerschaft, mit D/S Anteilen, gibt es sicher den Wunsch auch einmal Eltern zu werden.
      Oh Gott...

      So viele Vorurteile in einem so kurzen Beitrag... :monster:

      Da stellen sich mir die Nackenhaare auf...
      Ich selbst habe 5 Kinder, lebe 24/7 - vielleicht sogar TPE... Entscheide nichts eigenständig und bringe meinen Kindern eine wundervoll funktionierende Partnerschaft bei...
      Kennst du solche Konstellationen aus dem realen Leben, oder woher kommen deinen Bedenken und Ansichten???

      Wir sind super harmonisch miteinander, sehr liebevoll im Umgang, förmlich und höfflich... Was ist daran falsch???

      Du solltest dich hier erst einmal einfinden und lesen, dann wirst du schnell bemerken, das das nicht ganz so verfänglich ist, wie du es beschreibst...

      LG Moon
      Kann deine Denkweise gut nachvollziehen, auch deine Bedenken.

      Ich frage dich mal andersrum, vielleicht erklärt sichs dann von selbst: Wie lebt man eine D/S Beziehung in der Gesellschaft, beim gemeinsamen Einkaufen, Besuch bei den Eltern, offiziellen Veranstaltungen etc.

      Genauso funktioniert das auch vor den Kindern.

      Abgesehen davon, es ist noch nicht so lange her, da war es ganz normal, das es im Hause einen Patriarchen gab...

      Und wenn man das so leben kann, klappts auch mit Nachwuchs :)
      Also es ist ja nicht so, dass man in einer BDSM Beziehung, wie auch immer geartet, immer und
      überall übereinander herfällt. Wenn man Kinder hat sowieso nicht. So wirst du es auch bestimmt nich gemeint haben. :)
      Außerdem haben gerade im DS-Bereich die meisten hier die Absprache, dass in der Erziehung
      beide Partner auf Augenhöhe sind.

      Ab einem gewissen Alter wird jedes Kind Fragen zur Sexualität stellen, dass ist völlig natürlich.
      Alles was in den Bereich BDSM geht wird bei uns aber versucht, von den Kindern fernzuhalten.
      Aufgaben oder Spielchen lassen sich aber dennoch hier und da in den Alltag einbauen.

      Wir haben Kinder, ja, aber deswegen bleiben wir dennoch Menschen mit Bedürfnissen.
      Und die kann man auch mit oder trotz Kindern befriedigen/ausleben.
      Man lebt seine Bedürfnisse im Prinzip um die Kinder herum :) .

      Das lässt sich aber, wie ich finde, meist ganz gut vereinbaren. Kinder sollten davon nichts mitbekommen,
      weil sie sich einfach selber entwickeln sollten, gerade auch in ihrer Sexualität.
      Von daher sehe ich nicht das Problem, wenn man sich dazu ein paar Gedanken gemacht hat und alles
      gut abgesprochen ist.
      Grüße

      Mrs. Mendor

      ______________________________________________________________________________

      Ich sage das, was ich denke, und nicht das was DU hören willst!
      (Verfasser unbekannt)
      Ui, ui, ui.... Also... Ich bin BDSM'lerin und habe ein Kind. Zwar nicht mit meinem Dom - aber ein Kind. Warum sollte das auch nicht vereinbar sein? Ich reibe meiner Tochter die Neigung nicht unter die Nase, genau so wie ich keinen Sex vor ihr haben würde.
      Hier gibt es einige Paare und Ehepaare mit Kindern, die BDSM ausleben. Warum auch nicht? Dom und Sub sind auch nur Menschen und wenn sich ein Paar liebt, kann ein Kinderwunsch entstehen. Das schließt sich nicht aus. Ob mit oder ohne BDSM kommt es nur darauf an ob ein Paar ein Kind will.
      Auch ohne BDSM ist ein Kind etwas, was das Leben verändert und man umplanen, sich umgewöhnen und auf weitere Überraschungen gefasst machen muss. Nur weil ein kleiner Punkt, mit einer Neigung, mit dabei ist, ändert sich daran nix und man kann nicht mehr den ganzen Tag durch die Wohnung toben und machen was man will... aber das ändert sich auch ohne BDSM. Da kann man mit Kind auch nicht mehr alles machen wie vorher.

      Und D/S ist nicht zwingend etwas, was scharf macht. Zumindest nicht bei mir. Es ist im Alltag auch unterschwellig vorhanden aber macht mich nicht unbedingt geil. Was D/S bei mir vor allem tut, so lange mein Kind an Deck ist, ist: Es macht mich glücklich, zufrieden und ruhiger. Ein gutes Gefühl in Kopf und Seele. Da kann mir keiner rein gucken. Mein Kind auch nicht. Kind merkt: Mama ist happy. Und das ist doch eine gute Sache. :)

      Was ich eigentlich sagen will: Ja, das geht alles. Wenn ein Kind ein Paar will - warum nicht? Ist auch mit Kind lebbar. :)
      aus persönlicher / normal User Sicht:

      Erst einmal vielen Dank für diesen interessanten Thread!

      Da du selbst sagst, dass du da nicht durchsteigst, möchte ich gern versuchen, dir ein wenig Licht ins Dunkeln zu bringen :D

      BDSM muss nicht zwangsläufig Fetischismus bedeuten. Es gibt tatsächlich Menschen, die BDSM in ihr Leben integrieren. Das heißt jedoch nicht, dass sie bestimmte Spielarten vor Kindern ausüben. Oder würdest du dein Sexualleben vor Kindern ausleben? Ich denke nicht ;)

      In D/S-Beziehung herrscht ein gewisses Machtgefälle. Das kann sich rein auf sexueller Ebene abspielen, kann aber auch Bestandteil der Lebenseinstellung sein.

      Aufgaben / Positionen sind klar verteilt. Beispiel: FemSub zieht MaleDom die Schuhe aus. Könnte diese Situation einem Kind schaden? Nein, nicht zwangsläufig. :)

      Wie immer ist hier eine Frage des wie. So lange Dom und Sub sich ihrer Vorbildfunktion gegenüber Kindern klar sind, sollte es kein Problem sein. Vor allem, wenn sich ein Kind - trotz Hierarchie in der Familie bzw. Machtgefälle zwischen Vater und Mutter - frei entfalten kann.

      Damals und auch noch heute gibt es auch dieses typische Familienbild: Vater arbeitet, Mutter ist Hausfrau - auch hier herrscht eine gewisse Hierarchie bzw. Aufgabenteilung, die vergleichbar wäre. Auch hier sind die Kinder keiner Gefährdung ausgesetzt.

      LA

      Silbermond schrieb:

      Eltern, egal welche Sexualität sie haben haben in der Regel immer ein Bedürfnis nicht nur Eltern zu sein sondern auch ein PAAR. Genauso könnte man Fragen wie es homosexuelle Menschen oder Tansgender dies managen.
      @Silbermond Warum? Ich meine, das ist doch, wie Du schon schriebst, das Ding eines jeden Paares. Warum sind homosexuelle oder Transgender da differenziert zu betrachten?
      "It doesn't matter what you've heard,
      'impossible' is not a word!

      It is just a reason - for someone not to try."
      - Kutless, What faith can do

      DieUnglaebige schrieb:

      was einem im Schlafzimemr viel Spass und Freude bereiten kann, jedoch ncihts ist, was man vor seinen Kindern frei und offen ausleben muss.
      Kommt drauf an was für dich BDSM ist. D/S leben einige Paare offen vor ihren Kindern aus und es ist kein Problem - wenn einer die Hosen anhat und der Andere springt, also das klassische Rollenbild einer Ehe wie es gerade die Zeugen Jehovas propagieren ist schon D/S im Alltag. Das ist vielleicht Altmodisch aber gar kein Problem, eine strenge Spiessererziehung, schadet ja keinem.
      Gewisse BDSM Elemente kann man auch problemlos integrieren, ein Nackengriff, Kleidung und Schmuck (Halsband) etc - die Eltern könnten auch Goths oder Metaller sein ^^
      BDSM ist ja nicht nur fürs Schlafzimmer.



      DieUnglaeubige schrieb:

      Fetischismus ist , was einem im Schlafzimemr viel Spass und Freude bereiten kann
      Ja eigentlich nicht. Fetischismus ist, was man BRAUCHT um zum Orgasmus kommen zu können. BDSM KANN ein Fetisch sein, aber die meisten BDSMler haben keinen BDSM Fetisch. So wie nicht jeder der Schuhe mag gleich ein Fußfetischist ist.



      DieUnglaeubige schrieb:

      Mich beschäftigt nun die Frage in wiefern ein Kinderwunsch mit BDSM und auch einer erwachsenen Beziehung unter einen Hut zu bringen sind.
      Ganz einfach? Mach im Schlafzimmer was dir gefällt und schliess vorher ab. Sessions vielleicht auf Momente verlegen wo die Kinder weg sind und die Spielzeugkiste verstecken ^^ Ich sehe nicht wo da ein Problem sein sollte, man kann doch auch Killerspiele oder krasse Horrofilme gucken wenn man Kinder hat...man muss ja nicht alles vor den Kindern machen oO Auch Ehepaare haben Sex...aber das heisst doch nicht, dass die Eltern es auf dem Küchentisch treiben während die Kinder Mittag essen?




      DieUnglaeubige schrieb:

      Die Frage, die sich mir aufzwängt ist also, in wiedern es normal ist in einer D/S-Beziehung kinder zu bekommen.
      Haben Menschen vor 100, 1000, 10000 Jahren Kinder bekommen? Da war D/S Beziehung ganz normal. Erneut, wo sollte das Problem sein?




      DieUnglaeubige schrieb:

      Ich kann mir auch nciht so richtig vorstellen, dass ein Dom ein Kind mit einer/seiner Sub möchte
      Es gibt Männer die wollen gar keine Kinder. Aber warum sollte Dom kein Kind mit Sub wollen? Übrigens, Dominas können durchaus auch Kinder von ihren Subs wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hulk Hogan Kinder will...und trotzdem hat er welche. Hätte ich mir vorstellen können, dass der Prince of Darkness der Fledermäusen Köpfe abbeist mal Kinder macht? Never...und was hat er? ^^




      DieUnglaeubige schrieb:

      Oder leidet an einem bestimmten Punkt irgendwann ein Teil der Dynamik unter der Konstellation " Unser Fetisch " VS. "Kindererziehung"
      Naja du kannst nicht mehr Jederzeit überall alles machen....Kinder schränken das Leben nunmal ein, das ist aber bei Vanillas genauso. Wer Kinder hat muss halt drauf Rücksicht nehmen und da leidet jede Dynamik drunter - egal ob BDSM, Vanilla oder sonstwas.

      @Moon 5 Kinder? Respekt ^^

      Generell - ich hab 3 Kinder mit meiner Sklavin. ich wüsste nicht wo es da ein Problem gibt? BDSMler müssen doch nicht rund um die Uhr in Ledergeschirren rumlaufen. Vermutlich haut dich das jetzt um aber...ich bin Dom und noch nie mit Peitsche, Flogger und Bondage Seilen zur Arbeit gegangen. Ich glaube ich habe es sogar geschafft im Supermarkt ganz normal einzukaufen ohne jeden in der Warteschlange vor mir zu verhauen oder Strafarbeiten zu geben...und sogar im Baumarkt hab ichs geschafft eine Verkäuferin nach dem Aufenthaltsort einer Säge zu fragen ohne sie vorher zu zwingen auf die Knie zu gehen.
      Aber jetzt kommts...ich kann sogar...man glaubt es kaum, meine Kinder in den Kindergarten bringen mit Jeans und Pulli, ganz ohne Fetischklamotten und ich hab noch keine Erzieherin übers Knie gelegt. Wahnsinn oder? ^^
      Aber das krasseste ist vielleicht, dass ich es geschafft habe beim Elternabend die Lehrerin nicht mit Schlägen zurechtzuweisen wie sie meine Kinder zu erziehen hat.
      Irgendwie ist die Vorstellung lustig....ich sehe gerade @Gentledom vor mir wie er die Angeklagte mit einer Kerze und einem Eiswürfel zum Geständnis bringt ^^
      Hui, herrlich, ich musste wirklich lachen als ich deinen Beitrag gelesen habe. Bitte verzeih, aber ich denke du hast ein sehr klischeebehaftetes Bild von BDSM. Keine Sorge ich denke es nimmt dir keiner übel, wie auch die Kommentare zeigen.

      DieUnglaeubige schrieb:

      aber ich denke immer, dass BDSM doch eher Fetischismus ist , was einem im Schlafzimemr viel Spass und Freude bereiten kann, jedoch ncihts ist, was man vor seinen Kindern frei und offen ausleben muss.
      Also BDSM hat nicht zwangsläufig mit Fetischismus zu tun. Sicherlich kann es Überschneidungen geben, muss aber nicht sein.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Mich beschäftigt nun die Frage in wiefern ein Kinderwunsch mit BDSM und auch einer erwachsenen Beziehung unter einen Hut zu bringen sind.
      Was soll an einer Beziehung mit BDSM nicht erwachsen sein? Oder was ist an einer Beziehung ohne BDSM erwachsener? Ich denke es gibt genauso viele Beziehungen mit BDSM die Schrott sind, wie Beziehungen ohne BDSM. Ob man in seiner Beziehung BDSM auslebt hat doch nichts mit der Qualität oder Ernsthaftigkeit dieser zu tun.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Wenn es eine Lebenseinstellung ist, geht es mit dem Alltag hand-in-hand.
      Kann sein, muss es aber nicht aus meiner Sicht. Wenn man denn möchte baut man es eben so in seinen Alltag ein, wie es passt. Haben meine Vorschreiber und Vorschreiberinnen bereits gut erklärt.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Was Kindererziehung ja doch nciht allzu einfach macht.
      Wann ist Kindererziehung schon einfach? Ich denke mit klaren Absprachen und Aufteilungen bekommt man das hin, und die Kindererziehung hat doch nun auch nicht zwangsläufig mit der Beziehung im BDSM Kontext der eltern zu tun. Wo siehst du da Überschneidungen?

      DieUnglaeubige schrieb:

      in wiedern es normal ist in einer D/S-Beziehung kinder zu bekommen.
      So normal oder eben unnormal wie in jeder anderen Beziehung auch. Man will Kinder oder will sie nicht, hat aus meiner Sicht nichts mit BDSM zu tun.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Ich selber sehe immer klare Linien, wenn es zu D/S kommt. In meinen Augen ist es etwas, dass sehr viel seriöser passieren sollte, da es sich eigentlich um eine ART "Liebespiel" handelt. Etwas, das einen scharf macht.
      Was meinst du mit Seriöser? Ich denke besonders in der Kindererziehung braucht man klare Linien. Und das D/S nicht zwangsläufig nur scharf machen muss, wurde ja schon gesagt. Ich denke D/S vermittelt ein großes Stück Sicherheit. Eine "normale" Beziehung macht doch auch nicht dauernd und immer scharf, es gibt doch auch sowas wie Alltag, warum sollte das in einer Beziehung mit BDSM anders sein?

      DieUnglaeubige schrieb:

      Ich kann mir auch nciht so richtig vorstellen, dass ein Dom ein Kind mit einer/seiner Sub möchte.
      Ich denke das lässt sich in keinem Fall pauschalisieren. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich ausschließlich mit meiner Sub Kinder haben möchte. Jemand anders sieht das vielleicht ganz anders. da er ein anderes Leben führt.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Kann man das alles wirklich so miteinander vereinbaren ? Oder leidet an einem bestimmten Punkt irgendwann ein Teil der Dynamik unter der Konstellation " Unser Fetisch " VS. "Kindererziehung"
      Wie schon beschrieben, sicherlich verändern Kinder eine Beziehung und die Dynamik, aber das ist ebenso, egal ob mit oder ohne BDSM.

      DieUnglaeubige schrieb:

      Habt ihr solch eine Beziehung und wenn ja, wieweit ist diese Art Beziehung noch realisierbar? Oder Ist es noch eine Lebenseinstellung/-weise oder irgendwann wirklich nur noch Bettgeflüster der etwas anderen Art quasi eine Spielerei?
      Ja, ich habe eine solche Beziehung, und ich denke die ist auch realisierbar, Problemchen und Herausforderungen dürfte es wohl in jeder Art von Liebesbeziehung geben. Und ich denke schon, das BDSM auch einen gewissen Anteil an unserem Alltagsleben hat.

      Wie gesagt, nicht böse gemeint, aber lies doch einfach mal ein bisschen im Forum quer, viele hier haben Kinder und leben trotzdem ein erfülltes Leben im BDSM Kontext.
      Grüße Mr. Mendor

      Vertrauen, Verantwortung und Respekt sind es worauf es ankommt. Ohne Vertrauen kannst du dich nicht geben, ohne Verantwortung darf ich nicht nehmen und ohne Respekt können wir beides nicht und das ist all unsere Magie. (unbekannt)

      igel schrieb:

      Silbermond schrieb:

      Eltern, egal welche Sexualität sie haben haben in der Regel immer ein Bedürfnis nicht nur Eltern zu sein sondern auch ein PAAR. Genauso könnte man Fragen wie es homosexuelle Menschen oder Tansgender dies managen.
      @Silbermond Warum? Ich meine, das ist doch, wie Du schon schriebst, das Ding eines jeden Paares. Warum sind homosexuelle oder Transgender da differenziert zu betrachten?
      Das war eine rhetorische Frage, die aufzeigen sollte das eben da kein Unterschied ist, nur weil es eben nicht dem typischen Bild einer Familie entspricht. Sondern die Grundprobleme bei allen Eltern die selben sind und sie Lösungen dafür suchen müssen und meistens auch finden.
      Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu gehen.
      Entschuldigung, aber ich verstehe die sehr wirre und schwer zu lesende Eingangsfrage nicht!

      Was genau möchtest du denn in Bezug auf "normale" Kinder wissen- ( welche es im übrigen nicht gibt, es gibt nur den Entwicklungsrichtlunienplan nach dem Kinder Beurteielt werden und da gibts kein normal und unnormal da gibts Abweichungen etc. usw.)

      Was genau denn willst du die Meinung vin Müttern höhren, oder von Leuten vom Fach?
      Wenn es letzteres ist, hier ich bin so eine entgleiste Rotzlöffel wieder gerade Biege Tante vom Fach.
      Ohje , @DieUnglaeubige Bitte die Klischee Schublade aufräumen ;)

      BDSM ist nichts anderes als eine Art von Sex . Findet also genau am selben Ort und zur selben Zeit statt wie gewöhnlicher Sex .
      Ich gehe mal davon aus das jeder der Kinder hat schon mal Sex hatte und ich behaupte im weiteren ,das Paare , auch wenn sie Eltern sind , das weiterhin haben möchten .
      Also sucht man sich Zeiten und Nischen und Orte und Gelegenheiten .
      Was genau dann im Schlafzimmer passiert - :rolleyes:

      Gen wir nun von einer 24 / 7 Beziehung aus ist es ,zumindest im Bezug auf die Kinder , nicht viel anders .
      Denn für sie ändert sich nichts bzw ihnen gegenüber ist nichts ungewöhnlich.

      Ich erzähle dir etwas aus meiner Beziehung .
      Wir haben einen 7 jährigen Sohn , leben zusammen und sind schon irgendwie 24/7 miteinander .

      Was das Kind sieht sind zufriedenen Eltern , genauso wie streitende und lachenden und verliebte . Wie gehen im Alltag ganz normal miteinander um .
      Auch wenn ich in der Beziehung den Ton angebe , ist mein Partner dennoch Vater . Als solcher tritt er auch auf und hat im Bezug auf unser Kind genauso viel Mitsprache Recht wie jeder andere Vater das bei seinem Kind hat .

      Diese Art der Beziehungsgetaltung ist kein Fetisch und keiner läuft Dauer geil und ständig sabbernd herum . Sub ist auch mehr als ein Sex Objekt . Es ist Partner /in , Geliebte / r , Ehepartner .
      Man teilt sein Leben miteinander und gestaltet seine Beziehung auf eine bestimmte Art .
      Ich behaupte mal das in 98% der Beziehungen kein Mensch etwas davon mitbekommt .
      (Die restlichen 2 % sind den Extrem Fällen vorbehalten )
      Nie gezählte Tage liegen hinter dir,
      in denen der Moment, so oft,
      so wichtig für dich war.
      Es ist doch dein Traum,
      mit dem du diesen Weg gegangen bist,
      deine Gefühle, die dich haben glauben lassen
      und deine Sehnsucht, die dich noch immer
      nicht zu Ruhe kommen lässt.
      Es ist noch immer dein Weg,
      der zu dir gehört.
      Fang dir deine Träume - Staubkind.
      Jeder von uns füllt doch im Leben verschiedene Rollen aus.

      Kind, Schwester/Bruder, Arbeitskollege, Ehepartner, Freund, Nachbar, Eltern usw.

      Jede dieser Rollen findet zu einem definierten Zeitpunkt statt. Manchmal verwischen sie miteinander aber manchmal sind sie auch strikt getrennt.

      Genau so, wie Eltern vor Kindern keinen Sex haben, leben sie halt auch ihr BDSM nicht vor den Kindern aus.

      So einfach ist das.
      Vielen Dank für die Antworten.

      Schallgewitter, ich habe nicht von NORMALEN KINDERN geredet, sondern, ob es gang und gebe ist in einer D/S Beziehung.

      Das Problem ist, dass egal wen ich frage, ich immer wieder gegensätzliche Antworten bekomme. Der eine sagt, es ist ein LIFESTYLE, was ja heisst, er zieht es durch.
      Dann gibt es wieder Leute, die sagen, sie beschränken es auf die Zweisamkeit, wenns die mal gibt. Ich hab nicht gemeint, irgendjemanden zu beleidigen. Falls es so von einigen aufgefasst wurde, tut es mir Leid.



      Das mit dem Nackengriff oder Halsband wäre meine Meinung nach nichts. Man sollte die Kinder dann doch schon den heutigen "Normen" nach erziehen, damit sie keine Bauchplatscher machen, wenn sie dann selbst Partner suchen oder haben. Ich weiss, dass Patriarchismus bis zu den 60ern /70ern ein herkömmliches Model war, was heute aber nicht mehr aktuell ist. ( Und auch nciht mehr zu 100% möglich ist. Schon allein wegen der finanziellen Situationen. Ist aber nen anderes Thema. Und bitte springt da nicht drauf an! :O)

      Ich wollte nicht in Schubläden denken. Ich selber bin nicht aktiv in der BDSM-Szene. Ich bin weder dominant noch submissiv sondern etwas, was wohl Kinkster genannt wird . ^^

      In der Erziehung sollten beide Partner auf Augenhöhe sein, wie auch viele, wenn nciht alle gesagt haben.
      Mir entging vielleicht der Fakt, dass es in den D/S Beziehung wohl häufig Liebe gibt. In Kontakt mit dem Thema kam ich halt durch meine Zwillingsschwester. Die keins der 3 Sachen verzichtbar ist.

      Als Schwester macht sich dann ja auch Gedanken, wie das alles zusammenpasst. Nicht, dass ich glaube, dass jemand automatisch schlecht oder blse oder minderwertig ist, weil er diese sexuelle Preferenz hat.

      Ich denke, einige eurer Beiträge und Antworten haben mir ein wenig geholfen, das ganze aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
      Danke :)




      Bitte sehr , immer wieder gerne .
      Aber nun habe ich eine Frage - was ist ein Kinkster?
      Nie gezählte Tage liegen hinter dir,
      in denen der Moment, so oft,
      so wichtig für dich war.
      Es ist doch dein Traum,
      mit dem du diesen Weg gegangen bist,
      deine Gefühle, die dich haben glauben lassen
      und deine Sehnsucht, die dich noch immer
      nicht zu Ruhe kommen lässt.
      Es ist noch immer dein Weg,
      der zu dir gehört.
      Fang dir deine Träume - Staubkind.
      Also irgendwie sprichst du gerade Menschen, die in einer D/s-Beziehung leben die Fähigkeit ab, ihre Kinder "normal" zu erziehen.

      Das ist ziemlich klischeebehaftet. Wenn du schon von normal sprichst, dann gehe ich einfach davon aus, dass NORMALE Menschen, jenseits ihrer Neigungen, dazu in der Lage sind ihre Kinder zu sozialfähigen Menschen zu erziehen.

      Bei NORMALEN BDSMlern peitscht auch Vati Mutti nicht durch die Küche, während die das Nutellabrot der Kinder in deren Anwesenheit schmiert....