Tipps fürs Abspecken

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      Ich persönlich finde für mich die alte Regel Körpergröße in cm minus hundert und für Frauen nochmal minus 10 als grobe Richtschnur sehr passend... Dazu kann man ja auch mal das Maßband bemühen ;)
      Ich denke allerdings auch, dass bereits wenige Kilos zuviel schädlich sind..aber da gehen die Meinungen ähnlich wie beim Impfen sehr weit auseinander :rolleyes:

      Ansonsten finde ich nach wie vor IF sehr gut. Zuckerreduktion und Bewegung, ob nun im Fitti oder einfach im Alltag hilft natürlich auch ^^
      Manchen helfen auch Ernährungsapps oder Abnehmgruppen bei FB...
      Mit was der Einzelne sich am wohlsten fühlt und am besten zurecht kommt kann man ja pauschal einfach nicht sagen. Den Weg muss jeder für sich allein finden ^^
      Wer aus seinen Fehlern nicht lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen
      Ich (persönlich, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit) sehe nur ein Mittel zum Gewichtsverlust und/oder Gewichtserhalt.
      Und das ist Disziplin und Willensstärke.
      Das hilft gegen Fressattacken, das hilft beim Kampf gegen den Schweinehund der einen am Sport hindern will, das hilft wenn man mit dem Rauchen aufhören oder mit Irgendwas anfangen will - bei allem.

      Alles was man nur mit dem halben Arsch macht ist schon von beginn an zum Scheitern verurteilt.
      Man braucht keine schlauen Bücher (normaler Weise :D ) sondern nur den Willen was zu ändern.
      Das man Dick wird wenn das Verhältnis zugeführte Kalorien <-> verbrannte Kalorien nicht stimmt (Krankheiten nicht betrachtet) ist kein Geheimwissen.
      Das Sport zum Wohlbefinden beiträgt und einen positiven Einfluss aufs Leben hat auch nicht.

      Der Tip mit dem Rauchen ist klasse, das da noch kein Anderer drauf gekommen ist :S
      Magersucht ist auch probates Mittel gegen Übergewicht :whistling:
      *sarkasmusoff*
      "Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch"

      Apfeltasche schrieb:

      Dann will ich auch was zum Abnehm-Thema beisteuern.


      [...]
      In diesem Post habe ich meine Erfahrungen von diesem Jahr zu einem guten Teil wiedergefunden. Auch "Stressesser", bei mir ist die Ursache jedoch weniger im persönlichen als im beruflichen Umfeld zu suchen. Das konnte ich zwar bisher auch nicht abstellen, ist aber in Arbeit. Zumindest habe ich es aber geschafft, die Folgen zu kontrollieren.

      Bin auch eindeutig zu schwer für meine Größe ( ;) ) und habe mich damit auch selbst schon lange nicht mehr wohl gefühlt. Letztes Jahr noch vorgenommen unter ein gewisses Grenzgewicht zu kommen, hat aber nicht geklappt, obwohl es wirklich kein besonders groß gesetztes Ziel war. Im Gegenteil, zum letzten Jahreswechsel war ich dann sogar noch deutlich schwerer als ein Jahr zuvor.

      Vielleicht hätte ich das sogar aufgegeben, aber ich hatte Glück: Ein guter Freund hat mich noch Anfang Januar dazu animiert (durch einen kleinen Wettbewerb ^^ ) gar nicht noch weiter in den faulen Winterblues zu fallen, sondern direkt mit sportlichen Ambitionen auch in der Januarkälte weiter zu machen.

      Im Februar dann kurzzeitig angefangen zusätzlich Low-Carb-Diät zu probieren (auf Empfehlung von Nachbarn, die das auch gemacht haben und die dadurch wirklich schlank geworden sind im letzten Jahr), was aber bei mir einfach nicht funktioniert hat. Nicht die Sache mit dem Gewichtsverlust, das hat sich schon bemerkbar gemacht. Doch klappt es bei mir einfach nicht, so völlig auf gewisse Dinge zu verzichten. Insbesondere wurde mir schnell klar, dass das nichts wäre, was ich für eine lange Zeit machen könnte. Und das muss ich, sonst geht das Gewicht schneller als gedacht wieder hoch (alles schon mal gehabt vor einigen Jahren).

      Daher stattdessen im März noch angefangen (ebenfalls mit Yazio) Kalorien zu zählen. Kann man drüber denken wie man will, und es ist sicher auch nicht der richtige Weg für jeden, aber mir hat es sehr geholfen meine Energieaufnahme zu regulieren, ohne gleich völlig auf irgendwas zu verzichten, und der Gewichtsverlust ging etwa im gleichen Tempo weiter wie in den paar Low-Carb-Wochen zuvor.

      Mittlerweile habe ich - nach schrittweisem Ausbau der sportlichen Aktivitäten - ca. 16,5kg abgenommen. Auch bei mir war interessanterweise bei 15kg erst einmal eine gewisse Stagnation bemerkbar, es wollte einfach nicht so richtig weiter gehen. Hab mich dann auch irgendwann weniger bewusst reguliert (Sport aber weiter gemacht) und hatte nach 2-3Wochen fast etwas Angst auf die Waage zu schauen. Aber siehe da, in der Zeit hatte ich nicht nur nicht zugenommen, sondern sogar noch ca. 1,5kg verloren. Das war gerade in der vergangenen Woche. Das zwischenzeitlich auch mal fast verloren geglaubte Jahresendziel ist somit in greifbarer Nähe (noch knapp 1kg bis dahin), und noch fast 1 1/2 Monate Zeit dafür. Läuft.

      Mein jetziges Gewicht hatte ich wohl das letzte Mal nach Ableisten der Wehrpflicht, und das ist nun doch schon einige Jährchen her. Und das Gute ist: Ja, es geht nicht immer im gleichen Tempo weiter, ja, ich hatte auch hin und wieder kleine Rückschläge oder eben nervige "es geht nichts"-Phasen, und ja, man hätte in der Zeit ganz sicher auch mehr schaffen können mit noch mehr Disziplin und restriktiveren Diäten.
      Dafür mache ich jedoch jetzt eben nichts, was ich nicht auch noch viel länger machen könnte, kein völliger Verzicht, den ich eh nicht durchhalte, kein totales Quälen, das mein Körper irgendwann vllt. nicht mehr mitmacht. Insofern spricht nichts dagegen (und so ist es auch gedacht) nächstes Jahr einfach genauso weiter zu machen und zu schauen, wo es mich hin führt. Ist jedenfalls noch genug da, was weg kann... :D

      Was ich aus all meinen Versuchen mitgenommen habe (für mich, muss nicht für jeden gelten):
      - Wunderdiäten gibt es nicht. Am Ende kommt es eben doch bloß auf die Energiebilanz an.
      - Insbesondere Verzichtsdiäten sind (in meinen Augen unnötig) aufwändig (Rezepte finden, ausprobieren was einem davon schmeckt, ...) und schwer durchzuhalten. Vor allem auf Dauer.
      - Sportliche Belastung wirklich langsam steigern. Ich wollte (und will wahrscheinlich noch immer) oft zu viel, was nur zu Problemen mit Muskulator und Gelenken führt, oder zu allgemeiner Müdigkeit. Besonders wichtig bei Übergewicht, man macht sich einfach zu schnell was kaputt, wenn der Körper das nicht gewohnt ist. Tipp dazu: Lieber zunächst mehrere verschiedene Dinge mit jeweils geringer bis mäßiger Belastung machen, als eine Sache (z.B. Joggen) zu übertreiben, und damit dann erstmal eine gewisse Grundfitness aufbauen. Später kann man sich immer noch etwas "spezialisieren" auf das, was am meisten Spaß macht. So hat es bei mir dieses Jahr bisher jedenfalls sehr gut funktioniert.
      - Wer wenig Zeit hat, sollte davon möglichst viel in den Alltag integrieren (z.B. nach und nach möglichst viele Wege die man eh machen muss mit dem Fahrrad erledigen, schont zudem auch die Umwelt und den Geldbeutel).
      - Immer schön in den Körper hinein horchen und auch darauf hören. Zum Beispiel: Wenn was weh tut -> Pause, ggf. Ursachenforschung. Auch wenn es schwer fällt.

      Und insgesamt: Es muss jeder seinen eigenen Weg finden, der für einen selbst funktioniert. Man kann sich natürlich von anderen inspirieren lassen, und deren Methoden auch mal ausprobieren, und vielleicht passt diese dann ja auch. Aber letztlich sollte man immer hinterfragen, ob sich das, was man da tut, für einen selbst auch gut anfühlt und ob es eben auch langfristig erfolgreich sein kann. Das ist ein Prozess, der bei vielen (wie bei mir) auch mal etwas länger dauern kann, der sich am Ende aber ziemlich sicher lohnen wird.

      kleinerWaldgeist schrieb:

      Ich persönlich finde für mich die alte Regel Körpergröße in cm minus hundert und für Frauen nochmal minus 10 als grobe Richtschnur sehr passend
      ...und schwupps hab ich 15kg Übergewicht.
      Diese Rechnung berücksichtigt nicht den individuellen Körperbau (damit meine ich nicht "schwere Knochen" sondern die Tatsache, dass ich zB von Natur aus Körbchengröße H habe und es da nunmal unnatürlich ist nur 60cm Taille zu haben -ich lande da halt bei 75cm)
      Ich mache trotz meines 'Übergewichtes' 4 Mal die Woche Sport ;)
      Ohne Sport verliere ich übrigens erstmal Gewicht, unter 60kg und somit nurnoch bei ca 6kg Übergwicht lande ich aber nicht mit Sport und Diäten, sondern nur mit 2 Wochen Lebensmittelvergiftung, hab ich schon ausgetestet, kann ich nicht empfehlen :fie:

      Solche Aussagen wie die beispielhaft zitierte machen es sich leider deutlich zu einfach.

      LiT86 schrieb:

      Diese Rechnung berücksichtigt nicht den individuellen Körperbau
      Das macht keine der standardisierten Berechnungen, bei denen einfach nur das Gewicht mit der Körpergröße "irgendwie" ins Verhältnis gesetzt wird. Man muss sich einfach nur klar sein, DASS das eben so ist, dann kann man an Berechnung heranziehen, was man möchte. Keine ist wirklich richtig oder wirklich falsch - nur anders. :pardon:

      Ich kenne die Berechnungsweise, die @kleinerWaldgeist genannt hat, auch von früher, und schwupps hätte ich gerade 20kg zuviel. :icon_lol:

      Ich bin nicht schlank, aber auch nicht wirklich dick (war es aber bis vor wenigen Jahren), ich nehme in kleinen Schritten ganz entspannt ab, da ist mir völlig schnurps, wo mich die diversen Berechnungsmethoden und Sonstwasindexe einsortieren. Der einzige für mich relevante Index ist mein ganz persönlicher Wohlfühl-Index. :coffee:

      Wir haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.
      ~ Mario de Andrade :coffee:
      Bei meinem Herrn und mir läuft seit gestern ein neuer Feldversuch an, den ich euch hier gern kurz beschreiben würde :rot:

      Es ist dringend nötig, meinen kaum bezwingbaren Heißhunger auf süße und fette Sachen zu bekämpfen. Zwar nicht wegen meinem Gewicht, da ich eh nur eine schmale Gr. 36 trage. Aber seit mir vor zwei Jahren die Galle entfernt wurde, vertrage ich weder sehr fettiges Essen, noch zu viel Zucker bzw. die "schnellen" KH aus Weißmehl, in Kombi mit Fett oder Eiern. Das ist eigentlich am schlimmsten! Sprich, Kuchen, Nutellatoast oder Bratwurstsemmel ist ein Alptraum für meinen Bauch <X
      Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach ;( Die Hausärztin hat im Herbst auch schon mal ein ernstes Wörtchen mit mir geredet.... Also, es musste eine Lösung her.

      Und mein guter Mann hat sich bereit erklärt, mir zu helfen. Ich werde nun für jede "Sünde", die es wirklich nicht gebraucht hätte, eine Liste führen :lesen: 5 am Tag hab ich frei, denn ein Weihnachtsplätzchen oder eine Scheibe Salami kann schon verkraften. Die überzähligen Sünden werden aber aufgeschrieben, und wann immer es meinem Herrn beliebt - ist Zahltag :leine:

      Es zeigt schon eine gewisse Wirkung, da hier neben mir nicht der übliche Schoko-Cookie liegt. Sondern ein vorbildliches Schälchen mit Hüttenkäse, Banane, Apfelmus und Kakaosplittern. Und es fällt mir nicht mal besonders schwer, mich dran zu halten. Da ich natürlich meinem Herrn gefallen will :rolleyes: Aber auch, weil ich durch die Liste meine Entgleisungen besser vor Augen habe, mich nicht mit Bauchweh quälen muss und die empfohlene Obst- und Gemüseportion pro Tag kein Problem mehr ist.

      Also vielleicht will es ja noch jemand mal mit so einem "Kontrollsystem" versuchen? ^^
      .... und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!

      aus dem 1. Petrusbrief - unser Trauspruch, und so wahr.... <3
      Heute hab ich was neues gelernt. :D

      Trinkt ein normal gewichtiger Mensch 3 Liter stilles Wasser am Tag, verbrennt sein Körper 300 Kalorien um das Wasser zu verarbeiten. Bei übergewichtigen Menschen ist der Energieverbauch geringer. Wer mehr wissen will googlet mal nach Dr. Michael Boschmann.
      Don't tell me what I can and can not do.
      I'd hate to have to make a fool out of you.