Griff an die Kehle! Machtdemonstration oder der ultimative Kick?

      Legat schrieb:

      Der richtige Griff ist auf jeden Fall eine klare Machtdemonstration.
      Was mich persönlich mehr kickt, ist nur die Hand an den Hals zu legen und mit dem Daumen über den Kehlkopf zu streicheln, für mich das Zeichen ich könnte wenn ich wollte.
      Ein sanfter Hinweis und Erinnerung. Ein prickelndes Gefühl!
      Der Griff meines Doms ist so ziemlich das tollste, was er mit seiner Hand mit mir machen kann.
      Dabei kommen in mir viele verschiedene Gefühle hoch, doch keine negativen, selbst wenn es eine Maßregelung ist. Es ist ein "Ich bin da und du bist da.". Es beruhigt und erregt mich zugleich. Dann bin ich sofort im Hier und Jetzt.

      Mein Dom ist der einzige, der das bei mir machen darf und wenn er mich verleiht, dann ist das für Andere ein ganz klares Tabu.
      Ich liebe diesen Griff. Egal was vorher war, ich bin dann sofort im Moment.
      Für mich braucht das Zulassen unglaublich viel Vertrauen. Das darf nur mein Dom. Ich hab mich schon nie kitzeln lassen und mein Hals ist für andere ein eindeutiges Tabu.
      Für mich ist das Zulassen ein Zeichen von Vertrauen. Ich finde es sowohl sexuell erregend als auch als Maßreglung sehr wirkungsvoll. Es demonstriert das Machtgefälle und lässt es mich sofort spüren <3 Berührungen am Hals könnte ich mir auch als unauffällige Erinnerung an meinen Platz in der Öffentlichkeit vorstellen :love:
      Ich durfte es am Donnerstag erleben. Aus einer leichten Nexerei meinerseits (hab ihm kurz den Kopf runtergedrückt) wurde schlagartig rauschendes Machtgefälle.
      So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie ich die Hand an der Kehle hatte und er mir in die Augen blickte. Brauch ich kein zweites Mal. Aber geil war es schon :D :love:
      Dein freier Wille ist alles, was für mich zählt 7.7.2019
      Immer wieder müssen hier Beiträge gelöscht werden, alles in Richtung Atemreduktion und Co geht gehört in den Veribereich bitte beachtet das sonst muss der Thread evtl irgendwann doch verschoben werden.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Ich greife in ganz bestimmten Situationen zu, wenn die Luft knistert und man sich sehr nah ist .Wenn ich ganz langsam die Stärke des Griffes erhöhe.. Mein Mädchen genießt diesen Moment hoffentlich genau so wie ich selbst , wenn nicht sogar noch etwas mehr?
      Der Hals ist glaub ich eine der Heikelsten Stellen und es macht mich Stolz das sie das Vertrauen mir gegenüber hat . 8o
      Den Griff kenne ich persönlich nicht in Verbindung mit sexueller Aktivität.
      Ich kann im Moment auch nicht beurteilen, wie ich im BDSM-Kontext drauf reagieren würde.

      Normalerweise kann ich nicht damit um, wenn mir jemand ans und ins Gesicht geht. Wenn dann muss es sehr sanft und vorsichtig sein. Mein Mann kann es ohne Probleme, jemand anderes, der vielleicht nur einen Krümel von der Wange wischen will, riskiert ne Watsche. Und der Griff an den Hals... wenn es ohne Vorwarnung passiert, das hätte auf jeden Fall ein sehr aussagekräftiges Echo.

      Wenn ich es irgendwann zulassen würde/könnte, wäre das ein Zeichen, ein Moment absoluten Vertrauens.

      Ich hoffe, dass es irgendwann eintreten wird, denn die Vorstellung jemandem so tiefes Vertrauen schenken zu können, die berührt mich doch sehr.
      Ich liebe es, wenn sich die Hand meines Herrn um meinen Hals legt, er mir dabei tief in die Augen schaut. Das gibt mir den absoluten Kick und Ist ein für uns sehr vertrauensvoller und besonderer Augenblick. Und wenn er mich dann dabei noch küsst, ach ja .

      Für mich ist es es auch eine Demonstration von Macht und zeigt mir meinen Platz ☺️.

      Das geht aber nur, wenn absolutes Vertrauen da ist, ansonsten ist der Hals tabu.
      Demut, Stolz und Stärke, sind kein Widerspruch zueinander, ganz im Gegenteil.

      sumsi mit po schrieb:

      Als einfachen Griff an die Kehle (ohne oder nur mit leichtem Druck) empfinde ich ihn klar als Machtdemonstration. Alles darüber hinaus löst in mir Panik aus (also Griff mit festem/ fester werdendem Druck) :pardon:
      seit meinem letzten Beitrag hierzu ist zwar noch nicht sooo viel Zeit ins Land gezogen, aber es hat sich dennoch etwas getan...
      Völlig unerwartet, in einer gänzlich anderen Konstellation, durfte ich "die Hand am Hals" neu kennen lernen... :yes:
      Zunächst einfach nur das heranziehen am Schal, dann der Griff in den Nacken und dann die Hand am Hals/an der Kehle; ein etwas festerer Griff (keine Atemreduktion) im Fluss der Leidenschaft... :rot:
      Und von Panik keine Spur :thumbsup: im Gegenteil! Es hat mich unheimlich "gekickt" :rot: :rot:
      So gerne mehr davon :love: :love:
      Optimismus heißt rückwärts sumsi mit po :yes: :saint:
      Ich kenne es nur auf die sanfte Art, und es macht so viel...

      Die Hand, die sanft aber bestimmt meinen Hals greift, der Blick, der mich bannt...

      Alles steht einen Moment still, ausserhalb der Zeit...

      Ich atme, viel tiefer als sonst, der Atemzug geht tief in den Bauch...alles zentriert sich...

      Mein Kopf wird weich, lehnt sich der Hand entgegen...Geborgen- und Sicherheit...

      In seiner Hand fühl ich mich frei...
      Für mich war die Vorstellung meiner Kleinen die Hand an die Kehle zu legen anfänglich sehr befremdlich. Ich bzw. wir sind noch nicht lange so richtig im Thema und finden aktuell heraus, was uns Spaß bereitet und wie wir dies für uns bestmöglich in unsere Beziehung und unsere Spiele einbauen können. Dabei haben wir gemerkt, dass wir beide sehr viel aus diesem Griff ziehen können. Meine Kleine wird automatisch sehr "weich" und richtet den Fokus absolut auf mich, meine Worte. So kommt sie auch gut und relativ leicht in den Little-Space, für mich ist es weniger ein Zeichen von Machtdemonstration im Sinne der Selbstvergewisserung, sondern viel mehr die Möglichkeit ihre absolute Aufmerksamkeit zu bekommen und ihr in manchen Situationen deutlich zu machen, was ich nun möchte.

      All dies findet stets im Rahmen von Playtime statt oder ergibt sich in Situationen, in denen man sich körperlich und emotional sehr nah ist und der Griff dann viel mehr eine noch tiefere Verbindung und Innigkeit zwischen uns erzeugt, da es, wie schon häufig hier genannt, ein besonderer Beweis des tiefen Vertrauens meiner Kleinen in mich ist. Etwas, was für uns beide sehr schön ist :)

      Was ich insbesondere jenen empfehle, die neu damit beginnen bzw. es anfänglich probieren: Wir haben relativ früh mal einen "Test" gemacht, welche Art des Greifens usw. für sie angenehm und aushaltbar sind. Es ist ein sehr sensibler Bereich am Körper und führt auch bei der passiven Person zu einer besonderen Wirkung, so dass in jedem Fall verhindert werden sollte, dass der Griff Angst oder Panik auslöst o. ä. Daher war es sehr hilfreich für uns beide unter nicht-sexuellen Bedingungen zu testen, wie es umsetzbar ist. So weiß meine Kleine, dass sie die Sicherheit haben kann, dass ich weiß, wie ich greifen kann - und ich habe die Sicherheit, dass ich ihr mit meinem Griff nicht wehtue, schade oder in anderer Weise eine Situation entsteht, welche sie in dieser Art nicht möchte.
      Anfangs war dieser Griff für mich tatsächlich bedrohlich und ich bin zurückgeschreckt. Mein damaliger Dom hatte innerhalb einer Session diesen Griff angewandt, um meine volle Aufmerksamkeit zu erhalten und mich dazu zu bringen, ihm in die Augen zu sehen (das fiel mir schwer).

      Sein Blick dann war aber alles andere als das, was ich erwartete. Vor meinem inneren Auge sah ich Unmut, da ich seiner Aufforderung, ihn anzusehen, vorher nicht nachgekommen war (ging nicht). Stattdessen blickte ich in sanfte, liebevolle Augen, die meinen Blick hielten und mich dadurch irgendwie rückversicherten.
      ich fühlte mich plötzlich nicht mehr bedroht, sondern sicher. Das ist schwer zu beschreiben. :rot:
      Seither war es das Mittel seiner Wahl, um den Blickkontakt herzustellen und "mich besser lesen" (oder küssen ;) ) zu können. Für mich war es mit der Zeit eine sehr intime, aber sehr angenehme Geste, die die Nähe zueinander in der Situation verstärkt hat. @RedLion beschreibt es perfekt....es macht einen weich.
      "Ama et fac quod vis!" Augustinus

      Wenn jemand zu dir sagt, das geht nicht,
      dann sind das seine Grenzen - nicht deine.