Fragen zum Rohrstock - Was habt ihr für Rohrstöcke und wie fühlt er sich für euch an?

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      Fragen zum Rohrstock - Was habt ihr für Rohrstöcke und wie fühlt er sich für euch an?

      Hallo zusammen, darf ich mal als Newbie eine Frage dazwischen werfen.... Beim Begriff Rohrstock werden meine Augen Panikartig groß...ich stelle mir da eine Eisenstange vor irgendwie, sowas ganz brutales wo man grün und blau wird. Aber offensichtlich finden doch viele den Rohrstock ganz toll. Könnt ihr mir mal sagen was ihr für Rohrstöcke habt und wie sie richtig genutzt werden? Wie ist dieser Schmerz zu beschreiben? ?(
      @corina00 dass man Vollgas geben kann heißt ja nicht dass man Vollgas geben muss. Gerade die leichten und stabilen Instrumente lassen sich gut dosieren, finde ich.

      Genau die richtige Intensität zu finden macht es für mich dabei (unter anderem) interessant.
      "I don't exist when you don't see me
      I don't exist when you're not here"

      corina00 schrieb:

      Könnt ihr mir mal sagen was ihr für Rohrstöcke habt und wie sie richtig genutzt werden? Wie ist dieser Schmerz zu beschreiben?

      Wir haben Rohrstöcke aus Rattan bzw. Manila, 10 mm dick und 70 cm lang. Mein Mann benutzt sie gerne auf dem Po, den Oberschenkeln (Innenseite und Rückseite) und der Brust. Anfangs war es überhaupt nicht meins, eher ein totaler Angstgegner. Mittlerweile liebe ich den Rohrstock, vor allem, da er so schöne Spuren hinterlässt. ^^

      Vom Schmerz her ist er nicht so fein, hoch und hell wie eine Dressurgerte, aber dennoch kein flächiger Schmerz, eher etwas in die Tiefe gehend und beißend. Bei schnellen, dicht aufeinander folgenden Schlägen auf die gleiche Stelle, brennt die Haut oberflächlich richtig gut, langsame kräftige Schläge gehen schön in die Tiefe.

      So ist zumindest mein Empfinden. :)
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -
      Ich nutze das hier mal, um auch ein paar Fragen zum Rohrstock loszuwerden und würde mich freuen, wenn mir jemand noch ein bisschen dazu erzählen mag :) .
      Gibt´s jemanden unter euch, der Rundstäbe aus Buchenholz verwendet?
      Ich stelle mir vor, dass die etwas schwerer sind und der Schmerz dadurch dumpfer ist...
      Verwendet ihr verschiedene Durchmesser?
      Im Baumarkt gibt es die mit einem Meter Länge und einem Durchmesser von 4 bis 22 mm. Ich nehme an ich liege richtig mit der Annahme, dass dünnere (und dadurch leichtere) Stäbe einen helleren, beißenderen Schmerz versuchen, bei dickeren (schwereren) Exemplaren geht es vermutlich mehr in die Tiefe. Richtig?
      Was die Spuren betrifft - gibt es da Unterschiede zwischen dem klassischen Rohrstock (biegsamer?) und einem solchen Holzstab?
      Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten ;) !
      Ich benutze Buchen"Rohr"Stöcke, bevorzugt geriffelte Stäbe in 8 mm Durchmesser und 70 cm Länge.
      Die geriffelten erzeugen dieses "Herr"lich zischende Geräusch was ich sonst nur von flexiblen Materialien kenne.
      Da Buche nicht so flexibel wie z.B. Manilarohrstöcke ist, ist für mich auch bei 8 mm Durchmesser Schluss.
      Allerdings konnte ich bisher mit den Buchenstäben noch nicht die (gewünschten) Doppelspuren erzielen.
      Warum 8mm ?
      Weil mir die dünneren bei Buche zu "risikobehaftet" sind.
      UND Buche verzieht sich eher stark. Dann sinkt die Trefferquote und damit steigt das Risiko auf ungewollte Treffer enorm.
      Daher haben sich bei mir die 8 mm Riffelstäbe bewährt.
      Die stärkeren sind mir zu unflexibel.

      Ich habe nur die handelsüblichen 100 cm Stäbe, die ich mir dann entsprechend kürze. Weil sie mir sonst zu unhandlich sind.
      Eine Länge von 70 - 75 cm hat sich für mich als die optimale Länge bewährt. hmmm ... wie beschreib ich das genauer?
      Nun, es ist die mögliche Gesamtsituation: Bei der Länge komme ich noch gut mit der anderen Hand an Subbie dran, falls diese mal ausnahmsweise zickt oder die Brust oder so gar Hautfalten in Position gebracht werden müssen. :evil:

      Immer noch recht gute Ergebnisse habe ich mit kürzeren Stäben bis mind. 50 cm Länge erzielt. Die benutze ich aber nur in Ausnahmesituationen. Oder zum Mitnehmen für die Reise oder den Besuch zwischendurch.

      Zu deinen Fragen nach Unterschieden in der Spurenbildung und Schmerzempfinden kann ich Dir mangels vernünftigen Vergleichen nicht wirklich etwas sagen.
      Ich benutze einen Stock aus Kunststoff, 60cm lang, 6mm Durchmesser. Kunststoff weil konplett wartungsfrei.

      Ich mag die Länge weil ich damit nahe bei Sub sein kann. Und das, was ich damit bearbeite, braucht nicht viel Kraft. Mir ist vielmehr Präzision wichtig, weil oft mein Finger nur ein paar cm von der Trefferstelle entfernt ist. Und ich will mir ja nicht selber auf die Finger hauen. :whistling:
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      Oha 8) wir haben uns einen schönen aus Weide besorgt. Vorsichtig von etwa 50cm Entfernung auf den nackten Po dreimal - war bei mir gelb ( unsere Ampel) aber noch ok. Überrascht war ich, das es da schon Striemen gab 8o brennt ein bisschen nach, aber nicht schlimm. Doller sollte es aber nicht werden, dann häng ich unter der Decke :dance:
      Hat jemand zufälligerweise mit diesem oder einem ähnlichen Instrument Erfahrung?


      .ebay.de/itm/PVC-Leder-Flexstock-rot-Rohrstock-/181597479243?hash=item2a480da14b:g:TWUAAOSwofxUeDkB

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Viva ()

      EIn richtiger Rohrstock besteht aus Rotang alias Rattan alias Peddigrohr...(früher auch mal 'Spanisches Rohr'.) Der Stengel einer lianenartig wachsenden Palmenart. Der Begriff Manila-Rohr fiel hier ja schon.
      Und das ist ein sehr, seeehr flexibles Material, das eine Biegung hinkriegt, bei der Buchenrundhölzer gleicher Dicke zwangsläufig brechen müssen.
      Davon habe ich übrigens auch einige - gewässert, abgeschmirgelt und geölt [mit Leinöl; danke für denTipp liebes Forum ;) ]. Die sind aber zur Zeit 'ohne feste Anstellung'... ;)
      Ist glaube ich nicht so ein heftiger Schmerz wie beim Rattanstock, aber mir fehlt der Vergleich. (Die Buchenstäbe habe ich in der eigenen Handfläche testen können, aber der Rattanstock ist zu lang...)
      Kein Vergleich mit Weide würde ich sagen - diese Zweiglein wirken eher an der Oberfläche. Rattan soll ja eher 'tief' reingehen.

      Beim Rohrstock - eigentlich bei allen ähnlichen Instrumenten - kommt es sehr auf die Dicke an. 8-12 mm sind eigentlich Standard. Und alles ab ca. 14mm eignet sich eher als Spazierstock.
      Aus aktuellem Anlass, und da wir über Abmessungen sprachen:

      1) Ein Stock aus Buchenrundholz sollte bei einer Dicke von 8mm nicht länger als ca. 65/66cm sein, sonst bricht er durch... wie kam ich da jetzt drauf? :whistling: Jedenfalls bricht er dann leicht durch... :engel: Leinöl/Olivenöl hin oder her. Und: Ja, er ist mir durchgebrochen, obwohl ich ihn nur aus dem Schrank genommen hatte. Warum erzähle ich das? Damit die Überleitung zu folgendem Thema besser flutscht:

      2) Ein starrer Stock - oder 'Stab' - muss völlig anders geführt werden als ein Rattanstock. Man sollte ihn mit dem Unterarm führen und mit dem Handgelenk bloß 'lenken', und wo er dann - hoffentlich gut gezielt - auftrifft, da muss er für etwa 1 Sekunde verbleiben. Soviel zur kinetischen Energie von starrem Holz.

      Ein 'klassischer' Rohrstock aus Rattan dagegen wird meistens nur minimal mit dem Unterarm geführt, und dann hauptsächlich aus dem Handgelenk heraus beschleunigt, bevor er samt Handgelenk ein Stück zurückschnellt. [So kenne ich es jedenfalls. Man kann auch weiter ausholen, aber darum ging es mir hier nicht.]

      Der Buchenholzstab würde hier etwa in Griffhöhe abbrechen, sogar bei geringerer Belastung.
      Da ich meinen RS kürzlich wiedergefunden habe, habe ich nun den direkten Vergleich. :rolleyes: Rattan kann man in der Regel gut 30-40° biegen, ohne dass er bricht, bei Buchenholz sind es - meiner Erfahrung nach - nicht mal 10°. Wer andere Erfahrungen gemacht kann sich ja gerne dazu äußern. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich hoffe, dass ich irgendwie weiterhelfen konnte.

      P.S.: Lob an alle Foris in diesem Thread, dass die ärgerliche Verwechslung mit dem Bambus ausgeblieben ist.
      Ein Merkmal trägt zur Schärfe des Rohrstocks bei, und das ist die Schale. Ein geschältes Rohr ist meist sanfter als ein ungeschältes.

      Ein längerer Rohrstock erreicht am Ende wohl eine höhere Gechwindigkeit, ein härterer Aufschlag wird dabei entstehen.
      Der Manila Rohrstock (Rattan) bleibt durch das wässern bzw feuchthalten biegsam und auch haltbarer.

      Mein persönlicher Eindruck: Der Umfang ist auch maßgebend für die Intensivität, je dünner desto Aua :whistling:

      Was angenehmer fürden Empfangenden ist, ist individuell unterschiedlich.

      Jede(r) Sub wird da anders reagieren

      Ich hatte sehr viele verschiedene: Kunsstoff, Leder, Manila und auch Bambus


      Der Bambus kann splittern !!

      Ich bevorzuge den Manila ganz klar.

      Sub ist es egal.. Aua ist Aua :popcorn:
      :fegen: