Kontaktverbot zu alten BDSM Bekanntschaften

      Bin da ganz bei @Untamed Kitten Jede Medaille hat 2 Seiten. Zuerst mal klären, warum Kontaktverbot. Vielleicht besteht von Seiten des Dom's Unsicherheit oder er meint, er käme dann besonders dommig rüber oder, oder...
      Wenn alles reden und erklären nichts bringt, kann man immer noch einen Schlussstrich ziehen.
      Liebe Anoyme wünsche dir von Herzen alles Gute.
      Life's what you make it
      Von derartigen Kontaktverboten halte auch ich nichts. Ein Punkt beibdem ich noch migehbist der, dass ich meinen Herrn frage ob ich mich an Tag x zur Uhrzeit y mit Person z treffen kann. Das würde ich aber auch in einer Vanillabeziehung so halten, da man selbst ja nicht immer alle Termine und Pläne des Partners kennt.

      Aber ein direktes Kontaktverbot würde bei mir nur zu einem selbstauferlegtem Kontaktverbot führen, nämlich dem zu dem betreffendem Dom.

      Ich hoffe sehr für dich, liebe Anonym, dass dein Herrda noch mit sich reden lässt.
      Ein Kontaktverbot gegenüber alten Bekannten, Freunden, Familie? :golly:
      Ich hatte das für ein Mythos gehalten, aber anscheinend gibt es das wohl wirklich. :gruebel:

      Was ich davon halte? Nichts, aber auch rein gar nichts. :thumbdown: Es ist mir auch schon passiert das ich mich gerade am Anfang einer Beziehung nur auf diese konzentriere und weniger auf meine Freundschaften und die Familie. Meine Freunde können mich aber immer noch um 2 Uhr nachts anrufen, wenn die Sche*** am dampfen ist. Und jeder meiner Freundschaften verkraftet das auch wenn ich mich wegen einer neuen Beziehung erstmal nicht melde.

      Ein VERBOT käme mir aber nie in den Sinn. :pillepalle: Eine Ausnahme gibt es da aber. Und zwar wenn ich merke dass das Umfeld meiner Sub nicht gut tut z.B. Drogenmilieu. Hier wäre ein Verbot aber das Letzte Mittel und erst nach etlichen Gesprächen würde ich es aussprechen. Und Sub muss es wollen. Nur dann kommt ein solches Verbot für mich in Frage. Von mir aus spreche ich so ein Verbot niemals aus.
      Ganz im Gegenteil. Ich will die Bekannten, Freunde und Familie von meiner Sub kennenlernen.

      LG
      McG
      Puh also da sträuben sich mir die Nackenhaare - ich bin zwar Newbie und muss gewiss noch vieles lernen als Sub aber ich denke das schießt doch weit übers Ziel hinaus. Ich bin sowieso kein Freund von 24/7 und das geht ja sehr in die Richtung weil es so umfassend in das individuelle Leben der Sub hinein greift. Soziale Kontakte sind elementar. Ich kann es auch nicht nachvollziehen was dies denn mit ausgelebten D/S zutun hat. Menschen zu isolieren ist ein absolutes NoGo.
      Liebe Anonym - mein Rat an Dich wäre doch nochmal zu prüfen ob dieser Dom wirklich kompatibel ist mit deinen Rahmenbedingungen, deinen Bedürfnissen, deinen Go*s und NoGos . Kontaktverbot ist keine Kleinigkeit. Das geht definitiv zu weit. Irgendwo ist da der Wurm drin sagt mir mein Bauch :ninja:

      decorum schrieb:

      mich würde als erstes Mal der Grund für dieses Kontaktverbot interessieren. Daher kann ich dir nur raten rede mit ihm und finde seine Beweggründe heraus. Wenn ihm wirklich etwas an dir liegt, werdet ihr auch eine Lösung finden.

      Untamed Kitten schrieb:

      Naja ich finde den Ansatz “Chance gehabt und Tschüß“ zwar nicht ganz falsch, aber ich würde in ner Partnerschaft vielleicht doch vorher mal drüber reden und versuchen es zu meinem Wohlgefallen zu klären.
      Nein, ich würde nicht reden, ich würde nicht hinterfragen und auch keine Beweggründe eruieren wollen. Allein die Tatsache, dass der Mann, der mit mir eine wie-auch-immer geartete Beziehung eingehen möchte, etwas derartiges fordert und dies somit weder befremdlich noch unangemessen findet, disqualifiziert ihn für mich direkt.
      Reden können wir dann gerne, hinterher ;) , denn eine Beziehung wird es nicht geben. Einem solchen Mann könnte ich nicht vertrauen, da ist meine Selbstverantwortung doch deutlich stärker.



      Insofern bin ich ganz hierbei :thumbup:

      Gentledom schrieb:

      Als Sub würde ich dieses Verbot nicht mal kommunizieren sondern die Füße in die Hand nehmen wenn der Abbruch von Freundschaften und Familienkontakten von mir verlangt würde :) Chance gehabt lieber Dom und tschüss...

      Wir haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.
      ~ Mario de Andrade :coffee:
      also eigentlich steht da ja folgendes:

      anonym schrieb:

      Was mir aber fehlt ist der Austausch mit alten Bekannten und auch Freunden aus der Szene, dahingehend erhielt ich von meinem Herrn ein Kontaktverbot.
      Das kann auch heißen, dass anonym sich nicht mehr mit BDSMlern austauschen darf, aber alle Freunde vor denen sie nicht geoutet ist und Familie sehr wohl. Find ich persönlich von der Formulierung her sogar etwas wahrscheinlicher, da es meiner Einschätzung nach um BDSM-Gespräche geht, die ihr fehlen und wo sie seine Freunde fragen soll.
      Und von Familie war überhaupt nicht die Rede, da schießt ihr gerade glaub etwas übers Ziel hinaus. Obwohl es sowas sicher auch gibt.

      Auch mit diesen Einschränkungen würde ich immer noch nicht mitmachen, aus den Gründen, die ihr eh schon genannt habt, aber viele hier sind doch nirgends geoutet und dann würde das im Vergleich nur noch eure Forenkontakte betreffen.
      Dann mal zum Hintergrund, ich habe mit der Person ja 3-4 Mails gewechselt.

      Zu Freunden die nichts mit BDSM zu tun haben darf sie weiterhin Kontakt halten. Ihr ist "nur" der Kontakt zu anderen BDSMlern untersagt worden. Jedoch befinden sich unter ihren Freunden eben auch zwei BDSMler für welche somit das Kontaktverbot gilt.

      Die Person ist meines Wissens nach nicht im Forum, ich mache sie aber gerne auf diesen Thread aufmerksam. Vielleicht meldet sie sich ja an, wobei sie auch ohne die Anmeldung hier lesen könnte.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Ich muss gestehen, dass es für mich irrelevant ist, ob ein Kontaktverbot sich auf Freunde, BDSM-Freunde, Tante Erna oder den Briefträger beschränkt. Ausschlaggebend ist für mich die Anmaßung, überhaupt ein wie-auch-immer geartetes Kontaktverbot auszusprechen bzw. zu glauben es aussprechen zu können.

      Wir haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.
      ~ Mario de Andrade :coffee:
      Ähm trotzdem kann ich das nicht nachvollziehen - gerade mit anderen BDSMlern finde ich es toll mich auszutauschen. Man will sich doch weiter entwickeln, es ist wie mit jedem anderem Bereich der einen interessiert und das eigene Leben beeinflusst. Ein Kontaktverbot dahingehend ist so albern, bringt nichts und schadet nur. :golly:
      Meine Bedenken/ mein Unverständnis für ein Kontaktverbot ist durch die vorangegangenen posts hinreichend mitbeschrieben: Ich sehe es als NoGo und würde es auch nicht einfordern.

      Die eine bereits genannte Ausnahme aber sehe auch ich : Ein Kontaktverbot (oder wie man das dann nennen wollte) zu Personen die Sub explizit schaden (der Vergleich 'Drogenszene' war gefallen).
      Dies ist ein Punkt, an dem ich vor über 20 Jahren mit meiner damaligen Partnerin versagt und sie an die 'rechte Szene' verloren habe... trauriges Kapitel, dass zum Glück fast vergessen ist.
      We like to think we're the Roadrunner, but we're the Coyote.
      Ich finde ein Verbot mit bestimmten Menschen Kontakt zu halten sehr dämlich.
      Ich habe den Eindruck dahinter steht Angst, das die Sub in irgendeiner Weise beeinflusst wird . Was allerdings bedeuten würde das der Dom sich seiner Sache nicht sicher ist , denn wenn er alles super machen würde müsste er ja keine Angst haben das jemand seiner Sub was schlechtes über ihn sagt .
      Es ist doch wie in jeder Beziehung.
      Wenn einer Angst hat das die Freude der liebsten ihr die Augen öffnen, dann weiß er das das etwas nicht gut läuft.
      Hat er Angst das sich die Liebste beeinflussen lässt, weil ihn die Freunde nicht mögen, dann weiß er das die Beziehung nicht stabil genug ist und die liebste im Zweifel nicht zu ihm halten würde.

      In beiden Fällen muss an der Beziehung gearbeitet werden , nicht an den Kontakten
      Nie gezählte Tage liegen hinter dir,
      in denen der Moment, so oft,
      so wichtig für dich war.
      Es ist doch dein Traum,
      mit dem du diesen Weg gegangen bist,
      deine Gefühle, die dich haben glauben lassen
      und deine Sehnsucht, die dich noch immer
      nicht zu Ruhe kommen lässt.
      Es ist noch immer dein Weg,
      der zu dir gehört.
      Fang dir deine Träume - Staubkind.
      Die Frage ist auch was passiert, wenn er weg ist und niemand mehr da ist mit dem sie über das erlebte sprechen kann.

      Der Grund aus dem ein Dom ein Kontaktverbot ausspricht ist dabei im Übrigen vollkommen egal. So lange er nicht gewährleisten kann für Sub ein bleibender Ansprechpartner zu sein. Und seien wir mal ehrlich, kann man das überhaupt verlangen?

      Ergo, ist ein Kontaktverbot, so plausibel die Gründe auch sein mögen, immer mit einem hohen Risiko verbunden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von greta85 ()

      Ich erinnere mich, diesen Thread schon früher mal entdeckt und gelesen zu haben, hatte dem Grundtenor hier, dem ich voll und ganz zustimmen konnte, damals aber nichts Neues hinzuzufügen.

      In letzter Zeit kam es allerdings zu zwei Vorfällen, die mich diesbezüglich umdenken haben lassen, und deshalb habe ich diesen alten Thread nochmal hervorgeholt.

      Klar, noch immer bin ich unumstößlich der Meinung, dass ein "generelles" Kontaktverbot zu BDSM-Kreisen für jemand, der sich nunmal für BDSM (zumindest) interessiert, kontraproduktiv und durch Nichts sinnvoll zu begründen ist. Da kommt es auf die Beweggründe gar nicht an, die wohl trotz allem in den meisten Fällen irgendwo zwischen eigener Unsicherheit des/der Dom und dem Versuch, Sub zur leichteren Formbarkeit zu isolieren verortet werden können und so schon für sich im Licht der Unredlichkeit stehen.

      Denn: wer sich für das Thema interessiert, muss, ganz für sich selbst, die Möglichkeit haben, sich Fragen zu stellen und mit allen zur Verfügung stehenden Quellen zu beantworten, Erfahrungen Gleichgesinnten für sich zu nutzen, ja auch Alternativen zur eigenen Denkweise oder auch der des eigenen Partners zu erkunden oder einfach auch nur sozial mit einer Gruppe zu interagieren, mit der er oder sie sich verbunden fühlt.

      Soweit kann ich das auch heute noch stehen lassen. Nur ging ich ehedem in meiner typisch kompromisslosen Art noch einen Schritt weiter, den ich heute nochmal überdenken muss: war ich bislang der Meinung, dass ein Kontaktverbot wem gegenüber auch immer aus welchen Gründen auch immer nicht in Frage käme, weil meine Partnerin schließlich auch die Wahl (freilich nicht die Notwendigkeit) haben soll, sich mit Dämonen ihrer Vergangenheit ohne meine (natürlich wertende) Einmischung auseinander zu setzen, und war ich der (zugegeben nicht uneitlen) Ansicht, sie in jedem Fall vor solchen Dämonen beschützen zu können, indem ich als Partner ja ohnehin für sie da sein und sie auffangen kann. Das setzt natürlich das Vertrauen voraus, dass sie sich in Fällen der Kommunikation, die für sie in irgendeiner Weise belastend werden, auch vertrauensvoll an mich wendet. Aber hätte ich dieses Vertrauen nicht, wäre sie ja nicht meine Partnerin. Soweit alles gut (dachte ich).

      Nun gab es in den letzten Jahren insgesamt zwei Fälle, wo eben nicht alles gut war. Keiner davon konnte glücklicher Weise nachhaltigen (zusätzlichen) Schaden verursachen, trotzdem haben beide meine Partnerin in einer Weise beziehungsweise einem Ausmaß belastet, das zumindest quantitativ vermeidbar gewesen wäre. Da dies in beiden Fällen von vorneherein absehbar war, führt mich das zur Frage, ob ein Kontaktverbot hier nicht doch objektiv die richtigere Lösung gewesen wäre.

      Die Fälle sind sehr unterschiedlich, einer aus dem engeren Familienkreis ohne BDSM-Kontext, einer ein ehemaliger Kontakt aus dem BDSM-Bereich. In beiden Fällen ist der Stand jetzt so, dass meine Partnerin von sich aus den Kontakt rigoros abgebrochen hat, im Ergebnis also die Selbstregulierung, auf die ich vertraut habe, als ich mich gegen Verbote entschieden hatte, funktioniert hat. Es ist nur halt auch in beiden Fällen so, dass ein (rechtzeitiges) Verbot helfen hätte können, zusätzlichen emotionalen Stress zu vermeiden.

      Sicher könnte man in beiden Fällen ins Treffen führen, dass sie Erfahrungen gemacht hat, die für sie auch wertvoll sein können und dass sie von der Richtigkeit meiner Einschätzung allein nicht so überzeugt gewesen wäre, hätte sie die Bestätigung nicht selbst direkt erfahren. Aber es ist ja nunmal so, dass nicht jede potenziell schlechte Erfahrung auch gemacht werden muss oder soll und dass mein Versprechen an meine Partnerin, sie auch zu beschützen für mich gerade auch heißt, solche Erfahrungen vermeiden zu helfen.

      Im Ergebnis muss ich mir selbst daher eingestehen, dass ich meine generelle Ablehnung von Kontaktverboten auch in Einzelfällen, also gegenüber einzelnen Personen, so nicht mehr aufrecht erhalten kann. Es wird künftig einer Abwägung bedürfen, ob die für mich absehbaren negativen Folgen den Vorteil, dass sich meine Partnerin mit der Situation selbst auseinandersetzen kann und muss (und potenziell daran wachsen kann), im Einzelfall überwiegen.
      Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere. Laotse
      @Phylax, ich denke, deine Sub wird beim nächsten Mal aufgrund dieser Erfahrungen schneller reagieren als bisher.

      Ich habe mir auch die grundsätzliche Freiheit erbeten, dass mein Herr mir freie Hand lässt bei meinen Sozialkontakten (ich bitte nicht um Erlaubnis, sondern informiere ihn lediglich)
      und vorletztes Jahr einen Nicht-BDSM-Kontakt abgebrochen, der mich wiederholt emotional verletzt hatte.

      Mein Herr hatte sich das Ganze in Ruhe von außen angeguckt und meinte nach meiner Entscheidung,
      dass er, wenn ich jetzt nicht endlich reagiert hätte, mir den Kontakt doch verboten hätte, auch wenn wir anderes abgemacht hätten.

      Dadurch wurde ich aber sensibilisiert und würde beim nächsten Mal von allein eher die Notbremse ziehen.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      hier steht ja immer das Wohl des Partners im Vordergrund...mit Führung wenn notwendig.

      Das würde ich mir immer so wünschen. Anders sieht es aus, wenn ich das Gefühl hätte "isoliert" zu werden. Dann würde ich mich dagegen stellen.


      Phylax schrieb:

      Sicher könnte man in beiden Fällen ins Treffen führen, dass sie Erfahrungen gemacht hat, die für sie auch wertvoll sein können und dass sie von der Richtigkeit meiner Einschätzung allein nicht so überzeugt gewesen wäre, hätte sie die Bestätigung nicht selbst direkt erfahren
      ...aber im Ergebnis wäre es doch gleich gewesen: Kontaktabbruch zum Schutz, weil es Ihr damit nicht gut geht.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Ich finde es schon ok, wenn ich zu Doms keinen privat, schriftlichen Kontakt haben sollte. In der Beziehung vorher sollte ich jeglichen Kontakt im Bereich BDSM meiden. Er war auch nicht irgendwo angemeldet, daher war es für mich vollkommen in Ordnung.

      Jetzt darf ich meine eigenen Erfahrungen machen, mit dem Wissen, dass Mylord immer hinter mir steht und für mich da ist. Und dass er wissen möchte, wann ich mich mit wem treffe und mit wem ich schreibe. Ich finde es vollkommen in Ordnung, da er sich Sorgen um mich und mein Wohlbefinden machen und wir schon eine Situation hatten, wo ich nicht sagte, was ich mache und diese grade so noch gut ausgegangen ist. Das war ganz am Anfang. Jetzt genieße ich die Sicherheit, die mir das Bescheid geben gibt.
      In einer Vanilla-Beziehung wurde ich systematisch isoliert, danach wollte ich nie wieder Vorschriften gemacht bekommen - und finde es jetzt gut, im Gespräch mit Mylord zu merken, dass er in vielen Punkten recht hat und sich um mich sorgt.
      ...Alle werden als Original geboren... die meisten sterben als Kopie... ich bin ein Unikat - kein Duplikat :yes: :dance:
      Wow, ich hab das für einen Mythos gehalten... Geht gar nicht. Das schreit nach geringem Selbstwertgefühl und emotionalen Unzulänglichkeiten des Doms. Es stellt sich mir sogar die Frage, ob er wirklich die Neigung hat oder ob Dom ist um zu kompensieren, was ich persönlich für sehr gefährlich halte.

      Sei bitte vorsichtig und pass auf dich auf! Und sei offen sonst kann man das nicht klären.
      Frag nicht, wenn du nicht sicher die Antwort wissen willst.

      Liv1011011 schrieb:

      Das schreit nach geringem Selbstwertgefühl und emotionalen Unzulänglichkeiten des Doms. Es stellt sich mir sogar die Frage, ob er wirklich die Neigung hat oder ob Dom ist um zu kompensieren, was ich persönlich für sehr gefährlich halte.
      Immer wieder interessant zu lesen, wie man zu solchen wertenden (Vor-) Urteilen kommt, wenn man nur eine Sichtweise und die Hintergründe nicht kennt.
      Der Thread ist ja schon älter ich gehe mal davon aus, dass die Anonyme das Problem mittlerweile irgendwie gelöst hat.
      Problematisch finde ich, dass nur angegeben ist, dass ihr Herr bestimmte Kontakte zu Bdsm-er nicht will. Es wäre einfacher wenn seine Gründe dafür auch angegeben worden wären.
      Sind das Kontakte mit denen vorher auch Bdsm betrieben wurde?
      Sind es Kontakte die Vorbehalte gegen den neuen Herrn oder seine Form des Bdsm haben?
      Wird die Anonyme zu sehr vereinnahmt, beeinflusst aus seiner Sicht?
      Alles Dinge über die man nur spekulieren kann.

      Würde das von der Anonymen überhaupt hinterfragt?

      Letztlich sehe ich es so, wenn ich in einer Beziehung ein Problem habe, muss ich dieses mit dem Partner besprechen.
      Gerade am Anfang einer Beziehung, muss ich auf Kompatibilität schauen, nicht nur im SM-Bereich sonder was die gesamte Vorstellung der Beziehung betrifft.

      So skuril wie eine solche Einschränkung für den einen oder andern auch erscheinen mag, es gibt eben auch die Personen die eine solche Form der Beziehung inkl. der Einschränkungen anstreben oder führen.