Erfüllung durch Dominanz eine Frage der Figur ?

      Ich habe mir auch sehr lange Gedanken um meinen Körper gemacht. Ich glaube so sind wir Frauen nunmal. Ich bin nicht dick, aber auch nicht dünn (1,62m und ca 60kg) aber man sieht mir meine Schwangerschaft nunmal an. Also von perfekt bin ich weit entfernt und ohne eine OP wäre da auch nichts zu machen. Ist halt so... Bisher war ich allerdings die Einzige, die sich daran stört. Also bin ich dazu übergegangen die gegebenen Umstände einfach so zu akzeptieren, wie sie sind. Was meinem Selbstbewusstsein gut tut, und das kommt dann auch bei der Männerwelt meist entsprechend an. Das bin nunmal ich, wenn es dem Gegenüber nicht gefällt, kann ich es nicht ändern, der nächste hätte eventuell an meinen Tattoos was auszusetzen etc pp. Ich würde (versuchen) mir da gar nicht so viele Gedanken drüber zu machen. Es gibt für jeden Topf einen Deckel.
      Am Ende sind wir alle gleich...
      Jeder von uns hat irgendwelche Präferenzen, wie sein Traumparner aussieht.
      Ich habe seit frühester Jugend, 2 Dinge:
      Meistens habe ich in das Regal "gleichalt oder etwas jünger" reingegriffen. Bei dem anderen, was eher an zweiter Stelle stand, war als Vorliebe das nicht zu schlanke.
      Wenn ich mal nachdenke war keine Frau dabei, die 36 getragen hat..
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !

      Trixic schrieb:

      wer nur aufs äußere draus aus ist, ist auch nur oberflächlich!
      Ich stolpere immer wieder bei dieser Aussage, nur weil jemand auch äußerliche Präferenzen hat, heisst das ja nicht, dass ihm/ihr das Innenleben egal ist. Ich kenne keinen und ja tatsächlich keinen Menschen, der nur auf Äußerlichkeiten längerfristig anspringt aber ich kenne ausnahmslos auch nur Menschen denen gwisse äußerliche Präferenzen wichtig sind. Warum das immer am Gewicht hängen bleibt verstehe ich allerdings nicht.
      Gewicht ist mir völlig latte aber mir sind schöne, gepflegte Hände als Beispiel wichtig. Ist das jetzt oberflächlich? Naja genauso wie eine Präferenz für andere optische Dinge.

      Das Auge isst mit, das ist einfach so und genau wie beim Essen schmeckt dem einen das eine und dem anderen das andere besser. Dinge die unsere Sinne berühren, in dem Fall das Sehen sind eben individuell.
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      Evelyn Beatrice Hall
      das Auge kann aber auch innere Werte schön finden
      Mal abgesehen davon, dass das Auge die nicht sieht :saint: aber das Gefühl, schliesst das eine ja nicht das andere aus.

      Mir ging es einfach darum, dass optische Präferenzen einfach normal sind und nicht immer gleichzusetzen sind mit Oberflächlichkeit.
      Einfach runter gebrochen steht ein Großteil der Männer auf sexy Dessous, eher die Minderheit fänd jetzt Omas Liebestöter und Feinrippunterhemd sexy, dennoch sind beides optische Vorlieben.
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      Evelyn Beatrice Hall

      Trixic schrieb:

      das Auge kann aber auch innere Werte schön finden
      Kann es.
      Nur war bei mir dann, wenn gewisse Kriterien nicht erfüllt waren: "Willkommen in der Friendzone"

      Ob jemand, nen BMI von 40 oder mehr oder 21 und weniger rumschleppt, ist mir persönlich Latte. Aber es ist nicht das, was mich anspricht.

      Für mich war immer schon gepflegt wichtig, und ein gesundes Mittelmaß. Und da mag derjenige noch so nett gewesen sein, aber es hat mich einfach nicht angesprochen, wenn er an einem Extrem unterwegs war. Andere spricht es an. Und das ist ja in Ordnung.

      Manche stehen auf Figuren, die auf einen Pizzateller passen. Die würden aber auch kein Rubensweib daten, wenns für längerfristig ausgelegt sein soll.
      Oder andersrum, jemand, der "love handles" schätzt, wird nicht zwingend die durchtrainierte, sportliche Powerfrau daten.

      Viele Grüße
      safine

      safine schrieb:


      Für mich war immer schon gepflegt wichtig, und ein gesundes Mittelmaß. Und da mag derjenige noch so nett gewesen sein, aber es hat mich einfach nicht angesprochen, wenn er an einem Extrem unterwegs war. Andere spricht es an. Und das ist ja in Ordnung.



      Das wiederum hat für mich mit inneren Werten zu tun. Denn ob einem die eigene Pflege wichtig ist, das kommt von innen! Und somit kann auch eine Frau mit Rundungen wunderschön sei und eine die es nicht ist sehr unattraktiv - für mich
      Für mich - und sicher auch für viele andere - ist es immer ein Zusammenspiel. Was nützt das schönste Aussehen, wenn ich mit dem Menschen dahinter nicht klarkomme, wir nicht auf einer Wellenlänge sind, ich seinen Humor nicht mag usw.? Gar nichts. Andersherum: Wenn mich jemand optisch überhaupt nicht anspricht oder ich ihn sogar 'hässlich' finde, wird es ebenfalls schwierig und es würde möglicherweise nicht mehr daraus werden, auch wenn ich ihn charakterlich ganz toll finde. Irgendwie gehört doch beides zusammen. Und ja, sicher legen manche viel Wert auf Äußerlichkeiten und andere eben mehr auf den Charakter. Ich habe es sogar schon erlebt, dass jemand für mich äußerlich schön 'wurde', je besser ich ihn kennengelernt habe. Ich habe ihn dann im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen gesehen.
      Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts.
      Ohne ein ausgemachter Experte für die Szene zu sein, denke ich trozdem nicht, dass es bestimmte körperliche Präferenzen gibt, die notwendig mit den sexullen Vorlieben zusammenhängen. Der Eine mag es fülliger, der Andere schlanker, der Eine kurviger, der Andere kindlicher.
      Zumindest für mich persönlich spielt das Optische aber schon eine Rolle. Schließlich ist das der erste Eindruck, den man von einer Person bekommt und der schon irgendwie prägend ist. Wenn man sich auf dieser Ebene direkt angezogen fühlt, ist das sicher keine schlechte Grundvoraussetzung. Wie es sich dann weiter entwickelt, hängt aber wirklich vor allem an anderen Faktoren. Es ist vielleicht ein bisschen gemein, aber ich muss da immer an Heidi Klumm denken. Sie war für mich genau solange eine schöne Frau, bis ich mit einer ehemaligen Freundin zwei, drei Episoden ihrer Fernsehshow gesehen habe. Seitdem hat sie für mich auch noch das letzte bisschen erotischen Reiz verloren. :fie:
      Das allein lernte ich bisher, daß dem Menschen sein Bösestes nötig ist zu seinem Besten.

      Sir von A schrieb:

      Beim heute üblichen Schönheitsideal der Modeindustrie/Instagramgeneration muss ich immer wieder denken: "Gebt den Mädels mal ein Ahle Worscht Brot und dann noch mal ab auf die Weide!"
      Tut mir Leid, aber ich finde das ein bisschen sehr unglücklich ausgedrückt.
      Schlank zu sein hat nicht unbedingt was damit zu tun, ob man "richtig" isst. Figur wird auch zumindest teilweise von den Genen bestimmt. Und eine schlanke Person muss genauso wenig was an ihrer Figur ändern wie eine mollige.
      Bodyshaming geht in beide Richtungen und es mag vielleicht überraschen, aber es gibt tatsächlich schlanke Personen, die gerne ein paar Kurven mehr hätten.

      Um zum Ursprünglichen zurückzukommen: Äußerliche Attraktivität spielt doch immer irgendwie rein. Glücklicherweise haben wir aber nicht alle dieselben Vorlieben (das wäre auch echt doof) und es ist ja nicht so, dass die Persönlichkeit nicht auch einen erheblichen Teil zur Attraktivität beiträgt. Ich denke sogar, dass man Menschen äußerlich attraktiver findet, wenn man sie mag. Und ob man jemanden mag oder nicht hängt ja von ganz anderen Faktoren als dem Aussehen ab.

      Trixic schrieb:

      Vielleicht so: ich habe berufsmäßig oft mit Menschen zu tun gehabt, die wir oberflächlich als attraktiv bezeichnen würden und ich habe gelernt: die waren von innen ( für mich) so hässlich. Es lohnt nicht.
      Ist das nicht vielleicht oberflächlich? Ist denn schön (jetzt mal nicht als "Gefallen macht schön) automatisch eher innen hässlich und nicht dem gängigen Schönheitsgedaken aussehend eher innen schön?

      Ich habe attraktiv jetzt absichtlich vermieden weil zur Attraktivität einer Person gehört für mich viel mehr als nur Optik.
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      Evelyn Beatrice Hall

      Hera schrieb:

      Trixic schrieb:

      Vielleicht so: ich habe berufsmäßig oft mit Menschen zu tun gehabt, die wir oberflächlich als attraktiv bezeichnen würden und ich habe gelernt: die waren von innen ( für mich) so hässlich. Es lohnt nicht.
      Ist das nicht vielleicht oberflächlich? Ist denn schön (jetzt mal nicht als "Gefallen macht schön) automatisch eher innen hässlich und nicht dem gängigen Schönheitsgedaken aussehend eher innen schön?
      Ich habe attraktiv jetzt absichtlich vermieden weil zur Attraktivität einer Person gehört für mich viel mehr als nur Optik.
      Ist 'schön' nicht sowieso etwas sehr subjektives?

      Und das für mich mehr als nur Optik dazugehört, habe ich ja schon gesagt. Das Beispiel mit heidi Klum fand ich recht gut, welches hier kam!
      Auch wenn's bissl schwieriger ist, jemandem Oberflächlichkeit zu unterstellen, weil er auf die berühmten "inneren Werte" steht (da meist eh nur bestimmte), könnte man das mit der gleichen Berechtigung behaupten wie bei "Leute, die nach Äußerlichkeiten gehen, sind oberflächlich".

      Ich bin kein Augenmensch, überhaupt nicht. Statur ist für mich kaum Kriterium, ebenso wenig Alter oder Klamotte (zu elegant soll's halt nicht sein), trotzdem achte ich natürlich auf Äußerlichkeiten: ist jemand androgyn, trägt er/sie Schminke (absolutes no-go), Geruch, Haare und dergleichen.

      Ich achte auf Stimme (sowas von oberflächlich, die Stimme eines Menschen kann einen einwickeln, aber Aussagekraft über seinen Charakter hat sie gar keine), auf die Art, wie sich jemand kleidet und vor allem in welcher Umgebung er sich wie kleidet. Alles "oberflächliche" Informationen, die mir etwas über den Menschen aussagen.

      Ob es dominante Männer gibt, die auf dicke Subs abfahren: klar. Andernfalls wäre ich immer noch ungeschlagen. :D

      pesto schrieb:

      Ich achte auf Stimme (sowas von oberflächlich, die Stimme eines Menschen kann einen einwickeln, aber Aussagekraft über seinen Charakter hat sie gar keine)
      Die Stimme an sich nicht, aber wie jemand mit seiner Stimme umgeht: Doch, ganz bestimmt!
      Wie der Tonfall und die Lautstärke bzw. die Dynamik der Stimme an verschiedene Situationen angepasst wird, zeigt mir z. B., ob sich die Person ihrer (Außen)Wirkung bewusst ist, ob sie diese 'steuern' bzw. passend einsetzen kann und ob sie sich gut unter Kontrolle hat.
      Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts.
      Was mich interessieren würde: Spielt für euch Subs eine Rolle, was Dom in puncto körperliche Leistungsfähigkeit zu bieten hat bzw. welches grundsätzliche Maß an Körperlichkeit und Kraft Dom ausstrahlt? Für mich wäre es schon irgendwie ein kleiner Stimmungsdämpfer, wenn ich z.B. meine Spielpartnerin bei den Handgelenken packen würde und dabei das Gefühl hätte, dass sie sich eigentlich recht leicht befreien könnte, wenn sie es versuchen würde. Klar, es gäbe dann genug andere Möglichkeiten, bei denen es nicht auf die reine Körperkraft ankommt. Aber zumindest solche "Kraftproben" würden für mich ohne ein gewisses "Kraftgefälle" irgendwie an Reiz verlieren.
      Das allein lernte ich bisher, daß dem Menschen sein Bösestes nötig ist zu seinem Besten.
      Das kommt doch immer auf die ganz persönlichen Kinks an. In der richtigen Stimmung konnte ich früher auch Männer auf‘s Kreuz schmeißen, die stärker als ich waren. Respekt hatte ich vor denen, die selbstbewußt genug waren mir zu vermitteln, daß ich das gar nicht erst probieren wollte, und diese Fähigkeit hatte mit Körperkraft weniger zu tun als mit der mentalen Stärke.