Unser DS

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Klar darfst du fragen, @Miss Holloway! :blumen:

      Ja, @Eiskalter Engel ist schon sehr lang glücklich vergeben. Sie weiß von unserer DS-Beziehung und unterstützt uns. Wir machen recht viel zusammen.

      Die offene Beziehung hat sich bei mir und meinem Mann so ergeben: Mein Mann hat mir erzählt, dass er monogam nicht dauerhaft glücklich werden kann. Zuerst fand ich das ganz schlimm. Ich hab vier Wochen lang geweint. Leider weiß ich nicht mehr, was in diesen vier Wochen noch passiert ist. Ob ich einfach nur für mich nachgedacht habe, ob wir viel darüber geredet haben, ob ich mich über offene Beziehungen informiert habe etc.? Gemerkt habe ich mir nur, dass ich mich schrecklich gefühlt hab. Und dass die schlimmen Gefühle nach einem Monat ziemlich plötzlich verpufft sind. Gleichzeitig habe ich es auf einmal so gesehen, dass es eigentlich eine tolle Idee ist, die Beziehung zu öffnen. Ab da hatten wir eine offene Beziehung.

      Für Liebe zu anderen haben wir die Beziehung erst zehn Jahre später geöffnet. Mein Mann hatte mir mal erzählt, dass die Polyamorie seinem Ideal von Beziehung entspricht. Das waren aber mehr so theoretische Gedanken. Ich fand das skurril und habe mich, so weit ich weiß, auch nicht weiter dazu geäußert (außer dass ich gesagt habe, dass ich die Idee komisch finde und mir das nicht so richtig vorstellen kann).
      Zwei Jahre später habe ich mich in einen Spielpartner verknallt. Ich hielt es für möglich, dass ich tiefere Gefühle entwickle. Polyamorie kam mir auf einmal nicht mehr komisch und beängstigend vor, sondern natürlich und schön. Da habe ich meinen Mann gefragt, ob er noch weiß, was er damals über Polyamorie gesagt hat und ihn gefragt, ob es tatsächlich in Ordnung für ihn wäre, wenn ich mich ernsthaft in einen zweiten Mann verliebe. Im anschließenden Gespräch haben wir beschlossen, den Schritt in die Polyamorie zu wagen.
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)