Analverkehr der Tag danach

      Analverkehr der Tag danach

      ich hatte etwas durch die Foren gelesen und keine Antwort auf eine Frage gefunden, die mich doch beschäftigt. Ich bin mal sehr direkt, lasse das will man oder nicht aus und komme zum Punkt.
      Wie ist für euch der Tag nach den Analverkehr?
      Ich habe für mich fest gestellt das größte "Problem" ist der Toilettengang danach. Der Stuhl ist weich, es hört sich total bescheuert am beim erleichtern und das auch schon mein größtes Manko.... kein sehr großes, deshalb habe ich Analverkehr gerne :D

      Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr Tipps und Tricks mit denen man den Folgen entgegen wirken kann? Ich würde nämlich ungern nur am Wochenende Analverkehr haben um peinliche Situationen auf der Arbeit zu vermeiden. Ja das war auch erstmal alles, freue mich auf eure Erfahrungen,
      Liebe Grüße
      C.
      Verstehe ich das richtig, dass sich dein eigentliches Problem eigentlich beschränkt auf:

      Kryptonite schrieb:

      es hört sich total bescheuert am beim erleichtern und das auch schon mein größtes Manko
      bzw. du mit potentiell peinlichen Situationen auf der Arbeit meinst, dass jemand in der Toilette die entsprechende Geräuschkulisse mitbekommen könnte?

      Ganz ehrlich, dafür sind Toiletten da. Das ist kein Opernhaus, sondern ein Klo...

      Ansonsten gilt für mich wie immer: wo gehobelt wird, fallen Späne.
      Wenn in einen "Ausgang" Dinge entgegen der eigentlichen "Fahrtrichtung" eingeführt werden, dann hat das Konsequenzen.
      Wahrscheinlichkeitsfaktor 1 zu 1. Wir haben Normalität erreicht, ich wiederhole, wir haben Normalität erreicht. Alles, womit Sie jetzt noch immer nicht fertig werden, ist folglich Ihr Problem.
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      Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind.'
      Also jetzt nochmal für mich... ihr ratet jemandem, der sich über weichen Stuhlgang beklagt, dazu Abführmittel zu nehmen oder den Darm zu spülen? Ziemlich gewagt...
      @Rohdiamant Egal ob oder wie die Vorbereitung stattgefunden hat, Kondome sind beim Analverkehr aus gesundheitlichen Gründen ohnehin dringendst zu empfehlen!
      Und was das ausspülen betrifft... wenn du nicht gerade mit 95 verschiedenen Männern hintereinander ungeschützten Analverkehr hast, ist die Menge des Spermas sicherlich nicht die Ursache des Problems.
      @Kryptonite Um dir Tipps geben zu können wäre es ganz Hilfreich zu wissen, ob und wie du dich vorbereitest und in welchem zeitlichen Abstand zum AV die Probleme i. d. R. auftreten um dazu etwas sagen zu können.
      Ansonsten bin ich da bei @Nom_de_guerre, wo gehobelt wird fallen Späne :pardon: ...
      hallo, danke für die lieben ehrlichen antworten :)

      Ja hatte den thread erstellt da ich av erst seit neuestem wieder aktiv praktiziere. In einer alten Partnerschaft hatte die Lust meines partners gefehlt, sich mit mir auf so was vorzubereiten. Wer mir nicht mal den Finger in den po stecken möchte um ein mindestmaß an Dehnung zu erzeugen der hatte es auch meiner Meinung nach nicht verdient irgend etwas anderes da hinein zu stecken... von daher kein av seit 6 Jahren für mich.

      Ich bin erst durch die Beziehung zu m. Wieder darauf gekommen, hier wird mit Finger, analplug, oder liebeskugeln vorgedehnt. So da endet meine Vorbereitung. Ach ja und Gleitgel.

      Wir hatten jetzt am Wochenende das Glück uns oft sehen zu können, über den Zeitraum um circa 6 tagen hatten wir schätzungsweise vier oder fünf mal av denke ich.

      Wo gehobelt wird fallen Späne hatte ich mir zwischendurch auch gedacht und nochmal reflektiert... ich habe gemerkt die Toilettengänge auf der Arbeit waren am Anfang etwas doof aber da mich da ja keiner sieht kam ich doch damit klar.
      Mir ist bewusst geworden dass es mir viel peinlicher ist wenn m. nebenan im Zimmer sitzt.
      Was irgendwo Quatsch ist weil wir alt genug sind um zu wissen was natürlich passieren kann. Das schlimmste sind die pupsgeräusche :rot: da werde ich zum kleinen verschämten Kind und es fällt mir erstmal schwer mich wieder als Frau zu fühlen.

      Von Abführmittel wär ich auch kein großer fan, ausspülen scheint mir für mich die attraktivere Variante. Ich geh mal schoppen und experimentiere etwas ;)

      Ich hoffe ich habe keine Idee vergessen, danke für eure Mühe :)
      Liebe grüße
      C.

      Mrs Collins schrieb:

      @Rohdiamant Egal ob oder wie die Vorbereitung stattgefunden hat, Kondome sind beim Analverkehr aus gesundheitlichen Gründen ohnehin dringendst zu empfehlen!
      Ich kann nur aus MEINER ERFAHRUNG sprechen und ja ohne Kondome (wohlgemerkt in einer langjährigen Beziehung!) hatte ich leichte "Probleme" im Sinne von weichem Stuhl. Mich hat das nie sehr gestört, dass war einfach am nächsten Tag so bei den ersten Klogängen und hat sich auch am gleichen Tag wieder gegeben.

      Mit Kondomen hatte ich nie Probleme.

      Also:
      ohne Kondom (d.h. das Sperma landete in mir) -> weichen Stuhl/leichten Durchfall, aber über keinen langen Zeitraum
      mit Kondom (d.h. das Sperma wurde aufgefangen) -> keinen weichen Stuhl, alles normal

      Aus dem Grund ist für mich nur logisch, dass es am Sperma lag.


      Mrs Collins schrieb:

      @Rohdiamant
      ...
      Und was das ausspülen betrifft... wenn du nicht gerade mit 95 verschiedenen Männern hintereinander ungeschützten Analverkehr hast, ist die Menge des Spermas sicherlich nicht die Ursache des Problems.
      Wo habe ich denn erwähnt, dass ausspülen hilft?

      Ich habe von einer Darmspülung VORHER gesprochen, nicht danach.


      @Kryptonite würdest du uns denn verraten ob du Kondome für AV benutzt? Falls nein, ein Versuch wäre es wert und berichte ob es danach wieder "Probleme" mit weichem Stuhl gab oder nicht.
      Alles beginnt mit der Sehnsucht ...
      - Nelly Sachs -
      @Rohdiamant
      Nein benutze ich nicht. Ich mag den Gedanken dass er in mir kommt und ich sein sperma im hintern habe, das verschafft mir viel Befriedigung.

      Aber ich habe dank dir das Kondom auf die Liste der möglichen Hilfsmittel gesetzt, danke dafür :)

      Ich dachte bis jetzt das sperma sollte kein Problem darstellen da das meistens am selben abend wieder den Körper verlassen hat. Ich dachte eher das liegt an der penetration. Aber man lernt nie aus ich werde es mal testen.

      Ja und das mit der Spülung vorher hatte ich auch so verstanden, hat auch Einzug auf die Liste gefunden.
      @Rohdiamant Die Spülerei bezog sich auf einen anderen Kommentar, sorry.
      Aber es ist egal ob langjährige Beziehung oder welches Beziehungskonstrukt auch immer, Analverkehr ohne Kondom ist einfach aus medizinischer Sicht nicht ok. Da muss man in dem Fall nicht sofort an HIV denken, eine durch Darmbakterien verursachte Nebenhodenentzündung ist für den Mann jetzt auch nicht sooo erfreulich...
      Das AV ohne Kondom eher Stuhlprobleme macht liegt aber u. U. nicht zwingend am Sperma, sondern möglicherweise daran, dass die Reibung an der Darmschleimhaut ohne Kondom auch mit Gleitmittel einfach höher ist als mit Gummi und eine gereizte Schleimhaut eine verstärkte Darmperistaltik und Stuhldrang verursacht. Ergo, was schneller transportiert wird, hat weniger Zeit im Dickdarm eingedickt zu werden.
      Ob Immunreaktionen auf das Sperma im Darm überhaupt möglich sind müsste ich nachschlagen.
      Ich kann nur sagen, wie mein Körper reagiert: egal ob Spülung oder nicht, ob Kondom oder nicht - der Toilettengang am Tag danach oder viele Stunden danach ist mir auch immer komisch, aber stört mich jetzt nicht sonderlich ...

      Spülung vorher ausprobieren würde ich halt auch mal machen, bei einigen wirkt das ziemlich gut.
      Wie newbarbie schon schrieb, es kommt eben auch Luft auf umgekehrtem Wege rein ...

      Für mich ist ist dieses ganze Drumherum mit der Toilette beim Analsex eben so, hab mich dran gewöhnt.
      Ich hole dieses Thema mal wieder nach oben, nachdem wir in den letzten Wochen wieder angefangen haben, vorsichtig Analsex zu „üben“.

      Mein Freund hat Erfahrung damit (allerdings bin ich die erste Frau, die mit dieser Praktik keine Erfahrung hat, die anderen „konnten“ es schon bzw. waren erfahren darin und mochten es), ich nicht.

      Gestern sind wir ziemlich weit gegangen, er war fast komplett „drin“. Ich habe einen -teils angenehmen, teils unangenehmen - Dehnungsschmerz gehabt. Heute hatte ich leichtes Brennen und Ziehen (nicht direkt Wundsein) beim Toilettengang und beim Duschen, und auch beim Sitzen spüre ich zumindest, dass gestern in dem Bereich was gemacht wurde, teils wie Muskelkater, teils ein bisschen wie eine Schürfwunde).

      Ist das normal?

      E. ist langsam eingedrungen, mit längeren Pausen, in denen er sich nicht bewegt hat. Vorgedehnt mit Plug oder Finger haben wir nicht, weil ich beides (v.a. kalt) als äußerst unangenehm empfinde, vor Plugs auch Angst habe und mich dann extrem verkrampfe und Schmerzen habe.
      Wenn es anfängt, sich gut anzufühlen bzw wenn ich körperlich erregt werde, wird es leichter, weil ich mich dann automatisch entspanne.
      Für die bessere „Gleitfähigkeit“ haben wir Vaseline genommen, anatomische Probleme oder Veränderungen in dem Bereich gibt es, außer der operativen Entfernung von Marisken nach einer Analvenenthrombose, nicht. Vom Proktologen wurde Analsex als unproblematisch eingestuft (habe damals gefragt).

      Gibt es außer Plug und Finger noch „angenehmere“ Möglichkeiten zum Dehnen? Wie können wir Analsex so gestalten, dass das Risiko von Folgeschäden minimiert wird?
      Haltet ihr es für kritisch, dem Schließmuskel um den Penis zusammenzu“kneifen“, um den Partner intensiver zu stimulieren?

      Das o.g. Problem mit Blähungen und weichem Stuhl nach dem Einführen von Flüssigkeiten kenne ich, wüsste aber auch nicht, wie man diese völlig unterbinden könnte.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Poetin ()

      Hallo Poetin,

      Ich würde sagen sucht euch vorallem die Position die dich entspannen lässt.
      Ich habe am Anfang nur "typische" Positionen dafür gekannt bzw probiert und erst durch Zufall gemerkt, dass es doch eine Position gibt in der es nicht von Anfang an weh tut und wo ich mich einfacher entspannen kann.

      Ich merke es auch häufig noch am Tag danach, wenn wir doch etwas zu ungestüm waren. Was im Endeffekt bei mir, alles außer Zeitlupe ist :sofa:
      Kreativität ist Intelligenz die Spaß hat *Albert Einstein
      Also ohne etwas "hinein zu stecken" wird dehnen halt schwierig...

      Aber wenn du vorher vielleicht kurz bis vor den Orgasmus gebracht wirst und er dann mit sanftem Druck ein wenig massiert, sodass es dir angenehm ist und du entspannen kannst, das könnte klappen^^. Auch die Position würde ich variieren, vielleicht Du auf der Seite, da entspannt der Darm auch nochmal. (Hilft bei den alten Leutchen auch wenn sie ein Klysma bekommen sollen...)

      Vor allen Dingen lasst euch Zeit dabei... manchmal ist ein Marathon besser als der Sprint^^

      Denn es ist eine wirklich schöne Erfahrung, die dann auch etwas ganz spezielles ist für euch.

      Viel Spass beim ausprobieren^^
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:
      Ich habe ein paar Wochen vor der Geburt meines Kindes angefangen, mir den Damm mit Dammöl zu massieren um einen Dammriss zu vermeiden und das hat hervorragend geklappt. Das Kind war riesig und der Damm heil.
      Ich hab mir dann gedacht, dass hilft beim "Training" auf AV auch und hab mir Öl besorgt, damit das Gewebe weich und dehnfähig wird.
      Der Vorteil von Öl ist auch, dass es bei mir viel weniger brennt als Gleitgel.
      Es gibt da relativ kleine, schmale Plugs, mit denen hab ich angefangen und man kann sich dann langsam steigern.
      Vielleicht kannst du das "Üben" mit Plug mit etwas positivem verknüpfen, einem selbstgemachten Orgasmus zB.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein
      Friedrich Nietzsche
      Also, mir hilft grundsätzlich zuvor eine hohe Erregung und Frequenz im vaginalen Bereich.

      Sie schafft dann ein entspannteren Zugang hinten... und fast schon eine selbständige Öffnung des Hintertörchens während der Penetration der Süssen.

      Es gibt auch Plugs oder Vibratoren, die sich erwärmen lassen, wenn dich die Kälte stört.
      ...
      Das Loslassen /Entspannen für das Gehirn schwieriger anzusteuern ist, schau mal auf ein Kräutlein das Dich entspannt.
      Mir hilft Erregung, Geduld und bewusste Entspannung, und dann brauch ich im Idealfall auch kein Gleitgel (ansonsten haben wir welches auf Wasserbasis). Mit Vordehnen hab ich keine Erfahrung, ausser halt dem langsamen Rantasten währenddessen, was vielleicht ja auch ein wenig wie vordehnen ist. Halt nicht von 0 auf 100.

      Was bei mir wichtig war: auf mich und meinen Körper zu hören, evt rechtzeitig Bescheid zu sagen und mich in dem Fall nicht (!) meinen maso Gefühlen hinzugeben, weil mich das Ganze ja so kickt...(das hatte in einem Fall mal zu sehr unschönen Tagen danach geführt)
      Danke für eure Antworten. Später werde ich noch ausführlich auf die Beiträge eingehen, vorab aber eine kurze Zwischenfrage: geht Analsex bei jemandem, der unerfahren ist, tatsächlich völlig schmerzfrei?
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      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

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