Bedanken nach Bestrafung

      Bedanke mich nicht nach Bestrafung und er legt darauf keinen Wert. Nach einer Strafe ist die Sache vom Tisch, extra gekuschelt wird nicht, gekuschelt wird sowieso. Viel mehr gibt es ihm wenn Dank aus mir heraussprudel nach einer intensiven Session zwischen uns. Wichtig ist ihm ein 'Danke im täglichen Umgang miteinander.


      Dankbar bin ich für die ganz klare Linie, welche er mit mir "fährt". Gibt für mich nichts schlimmeres als "rein in die Kartoffeln und raus aus die Kartoffeln".
      Welche Sprache sprichst du? :whistling: (Zitat Sohnemann)
      Ich hatte mich öftermal freiwillig bedankt, v.a. wenn Er mein unerwünschtes Verhalten in meinen Augen angemessen sanktionierte.
      Das liegt wohl daran, dass ich noch von einer damaligen "Beziehung" mit jemand anderem konditioniert bin...
      Es ist schwer für mich mühsam Erlerntes wieder zu vergessen. :pillepalle:
      Hallo @Euanthe

      In gewissem Sinn ist eine Bestrafung ja auch eine besondere Art der Zuwendung .
      Er sieht mein Fehlverhalten , das ich evtl sogar provoziert habe , meist jedoch unbeabsichtigt aufgetreten ist , er korrigiert es meist durch Zurechtweisung und Erklärung , mein innerer Konflikt mit Schuld und Sühne muss dann gelöst werden . Und wenn ich es als gerechtfertigt empfinde das er mich straft und auch wie er mich straft , bedanke ich mich , das er meinen inneren Zwiespalt sieht , mir hilft ihn zu beseitigen und zu lösen - er mir helfen will das Richtige zu tun . Manchmal auch obwohl er keine Lust hat auf Bestrafung , weil es ihn nervt , es ihm keine Lust macht .
      Auch dafür bin ich dankbar , das er mich trotzdem wahrnimmt und sich die Mühe macht unseren Weg nochmal zu verdeutlichen .
      Ich hoffe es ist jetzt klarer geworden , was ich meinte .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont
      wenn ich nach der strafe noch dazu in der lage bin, möchte er schon gerne, das ich mich dafür dann auch bedanke. sonst mach ich es wenn ich wieder etwas fitter bin und meinen dank auch verbalisieren kann.
      ich selbst finde es auch gut, dass er sich dann die müher macht mich so zu strafen, dass es hoffentlich etwas nützt und bin froh, dass ich es ihm wert bin so intensiv zeit mit mir zu verbringen und er sich so darum kümmert, dass ich da besser werden darf für ihn
      Freut sich immer über liebe PM.s... :)
      Erstmal möchte ich mich hier vielen Antworten anschließen .....

      Ich für meinen teil , bedanke mich bei meinem Herrn wenn ich meine Strafe bekommen habe , selbstverständlich für mich. ...( gefordert ist es von ihm aber nicht !!!!)
      Schließlich habe ich den Mist gebaut und muss ihn auch aus Baden.
      Natürlich macht es ihm auch nicht Grade die größte Freude mich zu bestrafen...
      Also finde ich für meinen teil das es ihm zu steht ein danke dafür zu erhalten !

      Mag für andere vielleicht völlig verrückt klingen aber für meinen teil ist es so in Ordnung ! :)
      Wenn ich mich an die Situationen erinnere, in denen ich bestraft wurde, dann waren sie in der Tat sehr unangenehm und leider Gottes auch noch berechtigt.

      Bezogen auf das Bedanken habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der eine hat es eingefordert und erwartet, ein anderer eben nicht, jedoch auch angenommen, wenn ich mich bedankt habe.

      Ich schätze es in meinen Augen mit einem Danke, dass er sich meiner annimmt, ich und unsere Verbindung ihm in dem Moment wichtig genug sind, dass er mich da "korrigieren" möchte und auch zur Räson ruft. Zumal es auch von mir gewünscht wird.
      Außerdem ist das Danke auch ein Eingeständnis meinerseits, dass die Strafe angemessen und notwendig war.
      Ja, ich bedanke mich gerne bei meinem Herrn bei einer angemessenen Strafe. Warum?
      Ein Grund ist: Ich habe was angestellt :rot: :D , das Strafmaß wird festgelegt, erhalte die Strafe :/ ... die Sache ist erledigt.
      Es hilft mir, damit abzuschließen, brauche mir dann keine übertriebenen (Selbst)vorwürfe mehr zu machen. Allein dafür
      gehört für mich schon gefühlsmäßig ein Danke dazu.

      Ein weiterer Grund: Für mich hat auch eine Strafe etwas mit Aufmerksamkeit und Zuwendung zu tun. Hört sich jetzt vielleicht komisch an. ?(
      Strafe bewirkt bei mir eine Korrektur meines Verhaltens und auch Gedanken.

      All das sind für mich Gründe danke zu sagen.
      Mein Herr verlangt es nicht von mir, aber ich weiß, das er es sehr mag. :love: Sein Gesichtsausdruck danach spricht da Bände :D <3
      Life's what you make it
      Ich mag nicht bestraft werden. Und bedanken will ich mich dafür auch nicht. Wenn er es fordern würde, würde ich es vermutlich tun - um eine weitere Strafe zu vermeiden. Es wäre aber ein. Reines Lippenbekenntnis, keine innere Einstellung. Und von daher wertlos.
      Für schöne Erfahrungen bedanke ich mich gerne, mit Worten oder auch, indem ich seine Hände oder Füße küsse. Das kommt aus mir raus und ist echt gefühlt. Und damit wertvoll.
      Für mich ist das Bedanken selbstverständlich, denn mein Herr inverstiert viel Zeit in meine Erziehung, meine Fehler werden dann mit einer entsprechenden Strafe gaahndet.

      Ich führe ein (Straf)Tagebuch, da notiere ich meine Fehler, dieses lege ich meinem Herrn Freitags vor und er legt ein entsprechendes Strafmaß fest. Nach der Bestrafung bedanke ich mich. Danach wird aber über diese Fehler auch kein Wort mehr verloren.
      Meine letzten Bestrafungen habe ich vor einer kleinen Ewigkeit in einer Beziehung mit D/S Elementen erhalten. Da war ich ca. 20 und er 6 Jahre älter. Die ersten Male redeten wir viel nach der Bestrafung. Später waren wir dann so aufeinander eingestellt, dass das "Gespräch" dann so verlief: ich bedankte mich zwar nicht, mir war es aber wichtig, ihm noch ein "Tut mir leid" zu sagen und er bestand auch darauf. Tut mir leid, was ich getan habe und tut mir leid, dass Du mich bestrafen musstest. Am Tonfall und an Gesten hat er dann schon meine Stimmungslage erkannt. Von -total demütig- (meistens) bis hin zu -trotzdem noch aufmüpfig- war da alles drin. Seine Antwort war ein geknurrtes "Hm". Meistens zeigte er mir dabei durch Tonfall und Gesten, dass ich nun noch einmal dem Schmerz nachfühlen soll, es für ihn jetzt aber auch für dieses Mal damit abgeschlossen war und beinhaltete auch gleichzeitig eine Warnung/ Versprechen für's nächste Mal. War ihm mein "tut mir leid" aber doch nicht demütig genug, konnte sein "Hm" auch eine reine Warnung an mich sein, mindestens den Tag lang doch noch wieder gaaaanz brav zu sein. Naja, oder er fragte mich ganz direkt, ob ich noch einen Nachschlag brauche. Die Frage allein war aber auch schon ausreichend, um mich dann auf jeden Fall auf meine Stellung zu verweisen. Das war also unser kleines Ritual, um die Stimmung des anderen herauszufinden nach der Bestrafung.
      für mich ist die Bestrafung ein sehr intimer Akt, in dem ich mich meinem Herrn ganz besonders nahe und verbunden fühle. Das hat für mich etwas mit dem grenzenlosen Vertrauen zu ihm zu tun: er ist der einzige Mensch, der mir Schmerzen in Form von Schlägen zufügen darf und nur bei ihm kann ich mich komplett fallen lassen und die Schläge mit Hingabe und Stolz entgegennehmen.

      Nach der Bestrafung, wenn bei mir die Tränen fließen und er mich in den Arm nimmt und ganz fest hält, ist es mir ein echtes Bedürfnis, mich bei ihm zu bedanken, und das kommt dann auch wirklich von ganz innen heraus.
      Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka
      Herr zelebriert seine Strafen, er geniesst es, und straft wohlüberlegt.
      Dafür bin ich Ihm sehr dankbar, Er erwartet aber keinen von mir ausgesprochenen Dank.
      Dennoch sage ich es manchmal in Demut.
      Aber es ist ihm wichtiger, dass ich einsichtig bin und mich in Zukunft so verhalte, wie er es fordert.
      "Flectitur obsequio curvatus ab arbore ramus; frangis, si vires experiere tuas."

      Euanthe schrieb:

      nwieweit ist das bei euch üblich und welche Bedeutung messt ihr diesem bei?
      Ich falle da wohl auch ein bisschen aus dem Raster wenn ich das hier so lese. Nein, ich bedanke mich nicht... käme mir tatsächlich absolut nicht in den Sinn. Wenn er mich überhaupt bestraft, erfolgt das meist sofort und direkt und dann bin ich eher kleinlaut und sage vielleicht noch, dass es mir leid tut (wenn es denn so ist) oder ich bitte um Verzeihung; aber bedanken danach; nö! :whistling:
      Ich akzeptiere eine Strafe, aber ich freue mich nicht darüber ;) Ergo sehe ich nicht ein mich zu bedanken. Eine Bitte um verzeihung finde ich vorher angebrachter, bzw ein "Es tut mir leid" aber mehr passt da glaube ich nicht zu meiner Art.
      Er würde es aber auch nie erwarten.

      Eine versöhnliche Geste gibt es immer :love: Meist auch weitaus mehr als nur eine Geste.
      Sometimes the grass will appear greener on the other side, because it has been fertilized by so much bullsh** :pardon:
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      Es gehört sich so das man sich beim Herrn bedankt. Damit meine ich nicht nur nach einer Bestrafung. Ich bin ihm dankbar für alles was er mir gibt. Er investiert viel Zeit und Mühe darin seine Sklavin zu erziehen und zu halten und zu formen.

      Wenn ich Mist gemacht habe kann er das nicht einfach ignorieren, so ein Verhalten hat natürlich Folgen. Er erläutert mir vor der Bestrafung das Vergehen und sagt mir welche Strafe er dafür ausgewählt hat. Dann kann ich mich dazu noch äußern und um Vergebung bitten, das hat aber keinen Einfluss mehr auf die Strafe.
      Er wählt die Strafen aus und führt sie gewissenhaft durch, das macht sich auch nicht von selbst. Auch wenn ich die Strafen und das Strafmaß nicht immer nachvollziehen kann sind sie gerechtfertigt und müssen leider sein.
      Nach der Bestrafung ist das Thema dann vom Tisch und wird nicht mehr angesprochen, die Schuld ist dann abgegolten. Im Idealfall erreicht er mit der Bestrafung das das Vergehen nicht wieder vorkommt. Das ich ihm dankbar bin, dafür das er mich auf den rechten Weg bringt, sollte selbstverständlich sein und ist für ihn auch eine Anerkennung für seine Mühen.
      Nach der Bestrafung gibt es kein festes Ritual. Es kann sein das dann kuscheln kommt oder er sich anderweitig mit mir beschäftigt oder auch einfach nur weg sperrt.
      Ja, ich bedanke mich.
      Allerdings sehen bei uns Strafen anders aus als die meisten hier geschilderten.
      Strafen gibt es nur wenn gegen Regeln verstossen wird. Kleinigkeiten werden direkt korrigiert, dass würde ich allerdings nicht als Strafe sehen.
      Zur eigentlichen Strafe, ich erfahre weder vorher welche Strafe noch das Strafmaß.
      Das hat damit zu tun das es Ihm wichtig ist das die Strafe ankommt und angemessen ist.
      Das Augenmerk von Ihm liegt darauf, dass ich verstehe, dass ich die Strafe als gerecht smashed und demütig annehme, dads ich mich entschuldige weil ich es aus tiefstem Inneren will, nicht weil ich muss, ebenso sieht es mit dem Bedanken aus.
      Erst wenn es als Gesamtes abgeschlossen ist, wenn Er sich dessen sicher ist, wird auch die Strafe beendet.
      Wobei ich noch erwähnen möchte, dass Strafen bei uns nicht aus Schlägen bestehen.
      also ich finde auch das man sich bedanken sollte . zu mindestens gehört es sich für mich so und ich ein zeichen von respekt für mich
      Eine Frau die sich selbst unterwirft kann nicht gedemütigt werden. Sie hat den absoluten Vorteil sich in selbstgewählter Weise einem selbstgewählten Menschen unterworfen zu haben und wird dadurch unverletzlich.
      • Simone de Beauvoir
      Bei einer Strafe durch Schläge oder Hiebe hat meine Schülerin nach jedem Schlag/Hieb ein klar und deutlich artikuliertes "Danke, mein Herr" auszusprechen. Das hilft ihr dabei, auf den Schmerz und mich, gerade bei intensiver Bestrafung, fokussiert zu bleiben und nicht abzudriften, auch muss sie dadurch ein mögliches Weinen unterdrücken.
      Nach der Strafe wird die Schülerin direkt mit Augenbinde und Schallschutzkopfhörern in einer unbequemen Lage festgebunden. Hier hat sie dann zwischen 20 und 30 Minuten Zeit, ohne jede Ablenkung nochmal über ihre Verfehlung nachzudenken. Strafe dient ja schliesslich nicht dem Selbstzweck.
      Danach muss sie mir in ihren eigenen Worten zu schildern, was ihre Verfehlungmir gegenüber war und wie sie dies in Zukunft vermeiden wird. Bislang hat sich danach jede Schülerin freiwillig bei mir für die gute Erziehungsarbeit bedankt, das erwarte ich auch nicht und würde ein Fehlen akzeptieren.
      Erst danach ist die Sache vom Tisch. Meist habe ich mir dann auch vorherige gute Leistungen notiert und kann sie dafür belohnen.

      Gruß,
      Kay