Selfbondage, sich selbst fesseln oder auch fixieren... macht ihr sowas?

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      Selfbondage, sich selbst fesseln oder auch fixieren... macht ihr sowas?

      Selfbondage 90
      1.  
        Rigger: Ich würde mich nicht selber fesseln (2) 2%
      2.  
        Rigger: Um etwas zu üben oder nachvollziehen zu können ja, aber nicht weil es mir etwas bringt (11) 12%
      3.  
        Rigger: Habe ich keinen Partner dafür kommt es vor, es ist aber weniger befriedigend (4) 4%
      4.  
        Rigger: Ich mache es gerne (3) 3%
      5.  
        Ropebunny: Ich würde mich nicht selber fesseln (15) 17%
      6.  
        Ropebunny: Um mich zu trainieren kommt es vor, aber nicht weil es mir etwas bringt (4) 4%
      7.  
        Ropebunny: Habe ich keinen Partner dafür kommt es vor, es ist aber weniger befriedigend (18) 20%
      8.  
        Ropebunny: Ich mache es gerne (11) 12%
      9.  
        Bondageswitch: Ich würde mich nicht selber fesseln (1) 1%
      10.  
        Bondageswitch: Um mich zu trainieren oder auch etwas zu üben kommt es vor, aber nicht weil es mir etwas bringt (7) 8%
      11.  
        Bondageswitch: Habe ich keinen Partner dafür kommt es vor, es ist aber weniger befriedigend (5) 6%
      12.  
        Bondageswitch: Ich mache es gerne (9) 10%
      Wir hatten das Thema Selfbondage und auch SelfSM immer mal wieder im Forum, es scheint also einige BDSMler zu geben, die ihre Neigung nicht nur mit einem Partner ausleben. Macht man etwas mit sich alleine, so muss noch mehr auf die Gefahren geachtet werden, immerhin ist keiner dann da, der einen zur Not retten kann, wenn mal etwas schiefgelaufen ist.

      Rigger = Der der in einer Bondagesession aktiv fesselt
      Ropebunny = Der der in einer Bondagesession gefesselt wird
      Bondageswitch = Jemand der sich auf beiden Seiten zuhause fühlt

      Die Umfrage ist anonym.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Mich hat ein Buch auf das Thema Selfbondage gebracht. Dort ist neben der Geschichte auch gut beschrieben was, wie und in welcher Reihenfolge man selbst kleine Fesselungen durchführen kann.
      Ich habe selbst das eine oder andere ausprobiert :D und habe gemerkt, dass wenn es gerade eben keinen Partner gibt der einen vertüddeln kann, es eine gute Alternative ist.
      Jedoch hilft mir Selfbondage dann eher in Richtung mal zur Ruhe zu kommen (bzw. sich selbst dazu zu "zwingen") ;)
      Beim Bondage mit Partner werden dahingehend noch ganz viele andere Punkt getriggert ;)
      Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten. :D
      Ein bisschen zum Spaß ...mit Anleitung des Herrn aus der Entfernung .... und Seilsalat (wie er meint) und spicken in die Ausbildungsunterlagen der FFW... weil man feststellt in der Knotenkunde Dinge vergessen zu haben, die man eigentlich im Schlaf beherrschen sollte.

      Hmm... vielleicht sollt ich auch mal am Herrn üben, das wär einfacher als an einem selbst :saint: (ist nicht frech... dient ja dem Allgemeinwohl).

      Im Großen und Ganzen zur Ergänzung... als Nachtrag ich empfinde das als lustiges Spiel
      Ich liebe Seilbondage, kann mir aber Selfbondage für mich nicht vorstellen, denn es käme etwa dem Versuch gleich, mich selbst kitzeln zu wollen - funktioniert einfach nicht. :pardon:

      Generell brauche ich für mein BDSM eine D/s-Komponente, sei sie noch so minimal, und die ist beim Selfbondage nun mal nicht gegeben. Gerade dem Seil als verbindendem Element zwischen Dom/Rigger und Sub/Bunny würde eine andere Bedeutung zukommen und für mich nicht reizvoll sein. Der Aspekt des Ausgeliefertseins fällt zudem weg, da ich dann selbst die Kontrolle behalten muss. Gänzlich fallen lassen widerspricht der Technik und vor allem dem Sicherheitsaspekt, der gerade beim Seilbondage nicht zu vernachlässigen ist.

      Gestimmt habe ich daher für: "Ich würde mich nicht selbst fixieren."
      Was ich jedoch höchst interessant finde, sind Selfsuspensions, allerdings nicht unter einem BDSM-Aspekt, sondern eher unter dem artistischen und ästhetischen gesehen. Das wäre auf jeden Fall eine Herausforderung, die mir gefallen würde!
      Ich finde eine Variante sehr interessant, die nicht in der Umfrage enthalten ist:

      Ropebunny fesselt sich selber, auf Wunsch oder Befehl des Riggers, wobei Ropebunny und Rigger da vielleicht nicht mehr die richtigen Bezeichnungen sind.

      Das hat eine starke D/s Komponente, Sub bereitet sich für Dom vor und liefert sich quasi selber aus.
      "I don't exist when you don't see me
      I don't exist when you're not here"
      Selfbondage kickt mich nicht - ich brauche die Interaktion, das durch ihn fixiert sein , ausgeliefert sein . Beim selfbondage muss ich es so aufstellen das ich mich ja auch selbst befreien könnte . Das macht in meinem kopf dann keinen Kick mehr - und damit keinen Sinn .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chloe ()

      Chloe schrieb:

      Beim selfbondage muss ich es so aufstellen das ich mich ja auch selbst befreien könnte . Das macht in meinem kopf dann keinen Kick mehr - und damit keinen Sinn .
      Na ja, man kann Selfbondage auch so betreiben dass man sich nicht einfach selber befreien kann.
      "I don't exist when you don't see me
      I don't exist when you're not here"
      Nun, beim Selfbondage kommen mehrere Aspekte zusammen. Zum einen ist es die Vorbereitung. Sich ausdenken, auf welcher Art und Weise man sich einschränkt und für gewisse Zeit "aus dem Verkehr" zieht. Der Trick dabei ist, es so zu gestallten, dass man zum Beispiel von der Zeit abhängig ist, bis man die Chance hat, sich wieder zu befreien. Ein paar Anregungen finden sich in meiner ab18 Geschichte Seilschaft. Es gab auch mal eine klasse Geschichte im Internet, die ist leider wieder aus dem Web verschwunden. Dann das eigentliche Fesseln. Neben der Übung und dem Ausprobieren hat es diesen Selbstmachbasteleffekt. Dann die Zeit, die man in seiner Fesselung verbringt. Was, wenn jetzt jemand kommt? Was, wenn man nicht mehr raus kommt? Diese Gedanken. Auch... klappt alles wie geplant? Dann kommt der Moment: Was mach ich hier eigentlich nur. Mit dem anschließenden entfesseln, es sei denn: Es geht nicht, weil der Schlüssel für das Schloss noch über einen hängt und der Eiswürfel noch nicht geschmolzen ist, so dass dieser außer Reichweite ist. Dann folgt die Phase, in der man sich seinem Schicksal ergibt und in eine Art Meditation versinkt, gepaart mit dem Grübeln über "Was wäre wenn". Bis man den Schlüssel fallen spürt. Je nach Komplexität kann das Entfesseln auch in Stufen erfolgen, der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.
      Hach heute bin ich in Schreiblaune, also belebe ich auch mal diesen Thread.

      Wie in anderen Threads schon beschrieben, bin ich erst seit kurzem wirklich aktiv dabei mich auszuleben, das dafür aber in einem wahnsinns Tempo - weil ich wundervolle Personen gefunden habe, die mir in einem sicheren Umfeld viel ermöglichen.

      Ich bin an eine der Top Riggerinnen in Wien geraten und bald geht es ans selber fesseln. Jup - ich habs noch nie gemacht und trotzdem weiß ich, dass es total zu mir passt. Wieso?

      Ich liebe das Gefühl des Fliegens beim Aerial Yoga, ich liebe es zu tanzen, ich liebe die sportliche Herausforderung - und a bissal maso bin i a :D
      Vermutlich ein etwas anderer Zugang als die Meisten haben....

      Ein Video, dass mein "feeling" recht gut vermittelt ist auf Vimeo von Plescia mit dem Titel "Gorgone"
      Now I'm free, free falling
      Wenn das Bedürfnis nach Seil sehr gross ist, dann benutze ich ein 3 m Baumwollseil für ein "leichtes" Seilkleid.
      Damit ich Seil und damit Halt auf meiner Haut spüren kann... :love:

      Dabei geht es aber nicht um Einschränkung und auch nicht um die Lust am Knüpfen. Ich bin ganz klar ein Bunny!
      Deshalb habe ich bis jetzt auch noch nicht ein 8m Hanfseil verwendet, irgendwie sind die Hanfseile dem Rigger
      vorbehalten.
      Zwischen dem, was ich denke, dem, was ich sagen will, dem, was ich zu sagen glaube und dem, was ich wirklich sage und

      dem,

      was Du hören willst, dem, was du wirklich hörst, dem was du zu verstehen glaubst, dem, was Du verstehen willst und dem, was Du wirklich verstehst, gibt es 9 Möglichkeiten, sich nicht zu verstehen.

      Passagno
      Ich habe an der Abstimmung nicht teilgenommen weil die Bezeichnung Ropebunny für mich nicht zutreffend ist.
      Aber ich gebe hier mal meinen Senf dazu.
      Ja Selfbondage mache ich öfters, nach Anweisung des Herrn. Besonders dann wenn er nicht da ist und ich nach Hause komme z. B. Das ist sozusagen eine One Way Selfbondage weil ja mit Handschellen und Schlössern keine Befreiung möglich ist wenn man keinen Schlüssel hat. Ich lege mir dann die Schellen und die Kette selbst an so wie er es wünscht.
      Ich weiß jetzt nicht ob diese Art der Selbstfesselung hier dazu gehört.
      Ich bin kein Bunny, daher habe ich nicht abgestimmt, doch ich mag Fesselungen.

      Selbstfesselung kommt bei mir durchaus vor - wenn der Herr es verlangt: wenn ich bei ihm eintreffe möchte er oft dass ich mich entsprechend vorbereite um so auf ihn zu warten. Ich mag das, denn so kann ich ruhiger werden und "ankommen", abschalten vom Alltag und mich voll auf mein D/s konzentrieren.

      Aber eine Selbstfesselung hier bei mir zu Hause, einfach so und alleine, käme mir glaub nicht in den Sinn ...
      Ich finde es definitiv am schönsten wenn mich mein Rigger fesselt.

      Aber da ich seit kurzem selbst auch mal in den aktiven Part gewechselt bin, kommt es sicher mal vor, dass ich etwas kurz selbst an mir übe. Aber eben nur die Knoten – nichts mit fixieren.

      Mir hat es als aktiver Part sehr gefallen, dass es mir sehr leicht gefallen ist und gleich ein-zwei Sachen auf Anhieb gut ausgesehen haben. UND dass es das Bunny wirklich sehr genossen hat. Die Freude kann ich ja gut nachempfinden J
      "Bezwingen kann auch ein Talent, fesseln nur ein Charakter."
      A.Essigmann (1878 - 1937), Schriftsteller
      Selfbondage als Auftrag. Passt das auch hier rein?

      Ich gebe Subbi schon mal gelegentlich die Aufgabe, sich selbst zu fesseln. Entweder schaue ich dabei zu oder bin nebenan und lasse mich überraschen. Dom und gleichzeitig passiv, sozusagen - komisch, oder?
      Wenn dann die ultimative letzte Handschelle einrastet, ist das ein schöner Glücksmoment. Für uns beide!
      Ich muss sagen, mit der Zeit ist sie ganz schön erfinderisch geworden. Sie lässt sich immer wieder mal was Neues einfallen. Und sie weiss nie, wie ich darauf reagiere oder wie lange sie nun die sich selbst auferlegte Fesselung aushalten muss.

      In die Abstimmung passt das leider nicht.
      Also, mich reizt es schon mich selbst zu fesseln. Dran zu knobeln wie man sich noch effektiver- beengter ans Bett fixiert z.b. ist immerwieder ein Vergnügen. Allerdings dauert das halt manchmal eine Weile. Hilfe würde ich auch gerne bekommen, stell mir das sehr gut vor allerdings hab ich hier noch nicht so die Leute dafür gefunden. Kenne mich mit der Materie nicht gut genug aus um den Unterschied zwischen rigger, ropebunny und bondageswitch zu wissen.. Bin jemand der sich gerne in enge Overalls zwängt und dann fixiert.

      Mit Seil würde ich das nicht so hinkriegen, benutz für die Hände alte Gurtstücken die ich mit Löchern für Schlösser versehen hab. Bekomm die auch recht fix an- von der stabilität sind die mmn. besser wie diese Medizinischen Fesseln aus ebay.. An den Füßen Fußschellen- und übers Bett sind Gurte gelegt die ein Anbringen der Fesseln ermöglichen. Ich kann mich bei dieser Konstruktion so fesseln das ich mich kaum noch bewegen kann, allerdings (falls die Zahlenschlösser nicht beide auf einmal komplett streiken) immerwieder rauskomme. Seitdem ich die Dinger hab, kann ich mich endlich so fesseln das ich garnichts mehr machen kann bis es hell wird.

      Sorry falls das zu sehr OT für hier ist, ist ja auch ne Umfrage..
      Signiert
      Ich lese diese Thematik jetzt seit rund 6 Jahren. Das Pro und Contra Selfbondage. Aber ich habe das inzwischen für mich in 2 Kategorien eingeteilt.

      1. SB um den reinen Reiz des gefesselt seins zu erleben.
      2. SB um sich selber zwangsorgasman zuzufügen

      Ich habe bei eins angefangen als ich 13 Jahre alt/jung (Ansichtssache) war. Meine ersten Fesselutensilien waren 3 Gürtel meiner Mutter und einer ihrer Seidenschals für die Hände. Ich habe im Bett gezittert und bin, heute würde ich sagen ausgelaufen, regelrecht Abgehoben und habe dabei einen Orgasmus erlebt. Ohne weitere Hilfsmittel und ohne 2. Person.
      Mit der Zeit hat sich mein SB Verhalten jedoch verändert. Ich bin von dem reinen Fesseln alleine nicht mehr "gekommen" und musste somit andere Hilfsmittel nehmen.
      Inzwischen ist ein Vibroei mein treuester Begleiter in jeder SB-Session.

      Also ja, ich fessel mich für mein Leben gerne selber
      Wenn ich an meine ersten sexuellen Erfahrungen zurückdenke, spielt Selfbondage da eine recht große Rolle. Als Jugendlicher habe ich mir beim onanieren oft die Beine mit Schals unter der Decke gefesselt. Ich weiß noch ganz genau wie meine Mum mich mal gefragt hat, warum bei mir im Bett zwei Schals liegen (wohl bemerkt: mitten im Sommer :whistling: ). Mit der ersten eigenen Wohnung kamen dann ganz neue Möglichkeiten. Ich hatte absolutes Interesse an dem Thema, aber leider keinen passenden Partner. Also habe ich mich auch dort wieder selbst gefesselt, am Anfang auch nur mit mehreren Schals (wenn man geübt war, hat man so sogar einen kleinen Hogtie hinbekommen), später kam dann das erste Seil dazu. Natürlich war ich immer in der Lage mich selbst zu befreien, damals hat mich das jedoch nicht gestört.

      Irgendwann kam dann der richtige Partner, aus den Schals wurden Seile, die Techniken wurden deutlich besser und der größte Kick war: Nun konnte ich mich nicht mehr selbst befreien :twisted:

      Trotzdem habe ich auch heute noch Spaß daran mich selbst zu fesseln, wenn ich mal alleine bin. Zum einen hat es etwas nostalgisches und zum anderen ist es auch etwas besonderes, die Fesseln genau so anzulegen, wie man es gerade möchte. So kann man eine schöne Zeit nur mit sich und den Seilen verbringen.