HPV Impfung - Wer hats gemacht?

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      @blume berlin Ich bin mit der bisherigen Diskussion total zufrieden :thumbsup: Ich finde es spannend wie unterschiedlich die Meinungen der einzelnen Personen und zum Teil auch der Ärzte sind. Nachteil ist halt, dass es dadurch eher schwerer wird sich eine eigene Meinung zu bilden. Vor Allem weil sich der Großteil von uns (behaupte ich jetzt einmal) medizinisch nicht so gut auskennt und man auf die Aussage von Ärzten bzw. Ergebnisse von Studien vertrauen muss, die man vielleicht nicht einmal wirklich versteht :bahnhof:
      Now I'm free, free falling
      Mein Gesundheitsamt fand es total absurd dass ich das überhaupt anspreche.


      Ich kenn aber auch jemanden, der sich bei einer akuten Infektion noch hat impfen lassen, um sich a) vor den acht anderen Stämmen zu schützen und b) eine wieder-Infektion auszuschließen.
      Ihre PartnerInnen waren natürlich alle informiert. sie ist kein Kind von Traurigkeit. An sich ist sie extrem umsichtig was Schutz angeht. Wie sie das genau in dieser Zeit praktiziert hat weiß ich allerdings nicht.

      JamieLyn schrieb:

      Ihre PartnerInnen waren natürlich alle informiert
      Was gar nicht so einfach ist, weil die Viren ja über Monate im Körper "schlummern" können und die Infektion symptomlos ist. Und wie schon oft erwähnt kann es halt leider auch trotz Kondom übertragen werden - auch wenn hier das Risiko deutlich geringer ist.
      Now I'm free, free falling
      Hallo !

      Vielen Dank für das Thema. Lese ja sonst immer nur still mit, hier will ich mich nun aber doch mal äußern, da mir persönlich dieses Thema wichtig ist. Insgesamt sehr schön recherchiert, möchte aber ein paar Anmerkungen machen:

      NoPain_NoGain schrieb:

      Was ist HPV: Humane Papillomviren sind Viren, welche die Zellen der (Schleim)Haut infizieren und dort zu Zellveränderungen führen können. Fast immer ist in dem Zusammenhang die Rede von Gebärmutterhalskrebs, da dieser zu über 90% von diesen Viren - genauer von den 2 high risk Stämmen verursacht wird. Allerdings können die Viren auch zu Genitalwarzen, Scheiden-, Penis-, Anal-, Mund- und Rachenkarzinomen führen.
      Ergänzung: Es sind vor allem 2 Virusstämme (HPV 16 und 18), zu den „highrisk“-Stämmen werden aber noch mehr gezählt.



      NoPain_NoGain schrieb:

      Wie vebreitet sind HPV Infektionen: Es wird geschätzt, dass sich mehr als 2/3 aller Menschen in ihrem Leben einmal mit HPV infizieren. Eine Infektion verläuft meist symptomlos und unbemerkt und heilt meist innerhalb von einigen Monaten selbst aus. Aus einer akuten Infektion kann aber auch eine chronische werden und diese kann in weiterer Folge dann zu Zellveränderungen führen.
      Ergänzung: Eine in Deutschland durchgeführte repräsentative Studie zeigte, dass bei38% der Frauen im Alter von 20 -25 Jahren eine HPV-Infektion vorliegt. Bei den30- bis 39-Jährigen sind es hingegen nur noch 6 von 100 (als Grund werden insbesondere stabilere Partnerschaften und insgesamt auch weniger GV angenommen).




      NoPain_NoGain schrieb:

      In Zahlen: Von 100 Frauen, die sich mit einem Hochrisikotyp infizieren, bleibt die Infektion bei ca. 20 Frauen über längere Zeit bestehen. Bei weniger als einer von diesen Frauen entwickelt sich über die Jahre Gebärmutterhalskrebs. Bei allen anderen Krebsarten ist der Anteil niedriger.
      Korrekt, aber es sind halt im Alter von 20-25 Jahren ca. 25-35% (je nach Studie) mit einem Hochrisiko-Typ infiziert. So dass trotz persönlich geringer Wahrscheinlichkeit (siehe oben) ebendoch ca. 4000 Frauen jährlich an HPV-assoziiertem Gebärmutterhalskrebs erkranken.




      NoPain_NoGain schrieb:

      Übertragung: Jetzt wird es tricky. Da der Virus die Hautzellen befällt, kann er auch über diese Übertragen werden. Somit schützt ein Kondom nicht vor einer HPV Infektion! Es reicht tatsächlich der Hautkontakt mit der betroffenen Region.
      Ergänzung: Ein Kondom verringert schon das Risiko, halt aus genanntem Grund bei weitem nicht um 100%.




      NoPain_NoGain schrieb:

      HPV Impfung: In Österreich gibt es seit 2006 einen Impfstoff gegen einige der HPV Viren. Der neueste Impfstoff deckt 9 Virusstämme ab (beinhaltet auch die 2 High Risk Stämme). 2014 wurde die HPV Impfung in das Kinderimpfprogramm aufgenommen für Mädchen und Buben zwischen 9 und 15 Jahren. Hier hat allerdings jedes Land seine eigenen Regelungen. In Deutschland werden derzeit nur Mädchen im Impfprogramm berücksichtigt.
      Ergänzung: Leider.... können ja auch Krebs bekommen (wenn auch deutlich seltener) und sind ja auch Überträger… es wirdwohl in BRD gerade wieder mal überprüft, ob Jungen auch geimpft werden sollen. In vielen anderen Ländern ist es seit langem empfohlen (Australien z.B.).






      NoPain_NoGain schrieb:

      Wann macht es Sinn sich impfen zu lassen? Die Impfung ist zwar im Kinderimpfprogramm aufgenommen, das heißt aber nicht, dass sie nur für Kinder geeignet ist. In diesem Alter kann aber dem Impfstoff vom Körper am besten aufgenommen werden und natürlich macht die Impfung am meisten Sinn bevor man sexuell aktiv wird. Generell empfiehlt er jeder Person diese Impfung (vorausgesetzt es gibt keine Erkrankungen die dagegen sprechen). Und das nicht nur für Frauen. Erstens sind Männer genauso Überträger, zweitens können auch sie an durch HPV ausgelösten Krebsarten erkranken.

      Ergänzung:
      Der Sinn der frühen Impfung ist, vor dem ersten Kontakt mit dem Virus einen Immunschutz herzustellen. Die Impfung kann auch später noch Sinn machen, sofern man mit allen den im Impfstoff enthaltenen Virustypen noch nicht infiziert ist. Dies ist beim 9-Fachimpfstoff zwar eher unwahrscheinlich, aber insbesondere mit den häufigsten HPV-Typen (HPV 16 z.B.) hat man nach Aufnahme der sexuellen Aktivität i.d.R. doch eben recht schnell Kontakt, so dass hier der mögliche Nutzender Impfung einfach deutlich geringer ist (aber eben nicht gleich Null. Da der Impfstoff aber gut verträglich ist (s.u.), wäre es eben einfach ein deutlich schlechteres „Preis-Leistungs-Verhältnis“, weswegen der Impfstoff dann eben auch nicht mehr von der Kasse bezahlt wird). Aber insbesondere bei bislang wenigen Sexualpartnern (bzw. keinen) und /oder der Nutzung von Kondomen beim GV ist eine Impfung überlegenswert. Dagegen ist die Möglichkeit eines Nutzens durch die Impfung in einer stabilen, monogamen Partnerschaft (z.B. bereits langjährige Ehe) doch überschaubar (bei den 30- bis 39-Jährigen sind z.B. nur noch 6 von 100 Frauen infiziert (stabilere Partnerschaften und insgesamt weniger GV werden als Grund vermutet). Ist also letztendlich eine sehr individuelle Entscheidung, wie viel Nutzen die Impfung einen bringen kann und was einem dieser Nutzen dann wert ist.
      Hiermal eine m.E. gute Studie, dass es auch bei Personen über 18 Jahren nutzen kann: Cosette MWheeler, Rachel Skinner, M Rowena Del Rosario-Raymundo, et al.: Efficacy,safety, and immunogenicity of the human papillomavirus 16/18 AS04-adjuvanted vaccine in women older than 25 years: 7-year follow-up of the phase 3,double-blind, randomised controlled VIVIANE study; Lancet, Volume 16, No. 10,p1154–1168, October 2016


      NoPain_NoGain schrieb:

      Nebenwirkungen des Impfstoffes: Es ist ein Lebendimpfstoff und es kann wie bei anderen Impfungen auch zu Nebenwirkungen kommen.
      Sorry, nein, es ist kein Lebensimpfstoff (es werden also keine funktionstüchtigen Viren verimpft), sondern es wird nur die nicht vermehrungsfähige Virushülle (ohne Genom im inneren der Hülle) verimpft. Eine Infektion durch die Impfung ist also nicht möglich.
      Nebenwirkungen treten v.a. lokal ander Einstichstelle auf und sind häufig. Dies liegt insbesondere am „Wirkverstärker“Aluminiumhydroxyphosphatsulfat, der im Impfstoff mitenthalten ist (dieser ist aber auch z.B. im Tetanusimpfstoff enthalten und macht dort die gleichen Beschwerden ; „schwerer Arm“). Seltener sind Kopfschmerzen,Übelkeit oder auch Schwindel. Nicht auszuschließen ist zudem die Gefahr einer Überempfindlichkeitsreaktion(Nesselsucht). Insgesamt wird der Impfstoff von Fachleuten aber als sicher angesehen.


      NoPain_NoGain schrieb:

      Und was kostet der Spaß: Mal tief Luft holen.... In Österreich sind es 215€ pro Dosis x 3 Dosen = 645€ :golly:
      In BRD 160.-€/ Dosis + Arzthonorar(aus meiner Sicht, trotz der komplizierten Herstellung, viel zu teuer!!!)


      newbarbie schrieb:

      ich habe mich gegen die Impfung entschieden - es gibt noch keine Langzeitergebnisse und das Risiko ist mir zu hoch....ich habe da als Beispiel immer Contergan im Kopf.
      Insgesamt werden die Wirkstoffe von denallermeisten seriösen Fachleuten als sicher eingestuft. Als Impfstoffe mitklassischer Oberflächenantigenkomponente sind sie von ihrer Art der Immuninduktionauch nicht ungewöhnlich (grundsätzlich nach gleichem Prinzip funktionieren viele Impfstoffe, z.B. auchder Hepatitis B Impfstoff), die Effekte auf das Immunsystem bekannt. Das Adjuvans ist auch seit Jahrzehnten bekannt. Die ersten Impfstoffe sind seit 2006 erhältlich.Die verschiedenen Impfstoffe wurden mittlerweile auch zig-Millionenfach verimpft (mittlerweile über 150 Millionen mal),sind in über 80 Ländern Teil der Impfprogramme. Australien z.B. impft seit 2007und hat hohe Impfquoten von teils über 80% und ein wissenschaftliches(staatlich finanziertes) begleitendes Programm zur Überwachung der Wirkung und Nebenwirkung. Schwerwiegende Komplikationen wie bei Thalidomid wären m.E. aufgefallen (und auchnicht „unter den Teppich zu kehren“ gewesen). Aufgrund der Art des Impfstoffes bzw. der Induktion des Immunschutzes (s.o.) sind auch im weitern Verlauf m.E. keine "Spätfolgen" zu erwarten.


      Just my two cents
      Über den Sinn oder Unsinn einer solchen Impfung, muss wohl jeder für sich selber entscheiden.
      Allerdings gibt es noch einige Nebenwirkungen mehr als die von dir aufgeführten @Sculptor

      Aus dem Beipackzettel:

      Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Geimpften) traten folgende Nebenwirkungen an der Einstichstelle auf: Schmerz, Schwellung und Rötung. Es wurden auch Kopfschmerzen beobachtet.
      Häufig (bei mehr als 1 von 100 Geimpften) traten folgende Nebenwirkungen an der Einstichstelle auf: Bluterguss, Juckreiz, Schmerzen in der betroffenen Gliedmaße. Fieber und Übelkeit wurden auch berichtet.
      Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Geimpften): Nesselsucht (Urtikaria)
      Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Geimpften) wurde über Atembeschwerden (Bronchospasmus) berichtet.
      Wenn Gardasil gleichzeitig mit einem kombinierten Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis (azellulär, aus Komponenten) und Poliomyelitis (inaktiviert)-Booster- Impfstoff verabreicht wurde, wurde öfter über Schwellungen an der Injektionsstelle und Kopfschmerzen berichtet.


      Nebenwirkungen, die nach Markteinführung berichtet wurden:

      Über Ohnmachtsanfälle, manchmal begleitet von Versteifung oder Zuckungen, wurde berichtet. Obwohl Ohnmachtsanfälle nur gelegentlich vorkommen, sollten geimpfte Personen über einen Zeitraum von 15 Minuten nach Verabreichung des HPV-Impfstoffs beobachtet werden.
      Allergische Reaktionen wie Atembeschwerden, pfeifendes Atemgeräusch (Bronchospasmus), Nesselsucht und Ausschlag wurden berichtet. Einige dieser Reaktionen waren stark ausgeprägt.
      Wie bei anderen Impfstoffen auch wurden bei breiter Anwendung folgende Nebenwirkungen berichtet: geschwollene Lymphdrüsen (Halsbereich, Achselhöhle oder Leiste), Guillain-Barré-Syndrom (Muskelschwäche, Missempfindungen, Kribbeln in Armen, Beinen und Oberkörper), Schwindel, Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, ungewohnte Müdigkeit oder Schwäche, Schüttelfrost, allgemeines Unwohlsein, schnelleres Auftreten von Blutungen oder Blutergüssen als normalerweise und Infektion der Haut an der Injektionsstelle.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.

      dornenspiel schrieb:

      Über den Sinn oder Unsinn einer solchen Impfung, muss wohl jeder für sich selber entscheiden.
      Allerdings gibt es noch einige Nebenwirkungen mehr als die von dir aufgeführten @Sculptor

      Aus dem Beipackzettel:

      Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Geimpften) traten folgende Nebenwirkungen an der Einstichstelle auf: Schmerz, Schwellung und Rötung. Es wurden auch Kopfschmerzen beobachtet.
      Häufig (bei mehr als 1 von 100 Geimpften) traten folgende Nebenwirkungen an der Einstichstelle auf: Bluterguss, Juckreiz, Schmerzen in der betroffenen Gliedmaße. Fieber und Übelkeit wurden auch berichtet.
      Selten (bei weniger als 1 von 1.000 Geimpften): Nesselsucht (Urtikaria)
      Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Geimpften) wurde über Atembeschwerden (Bronchospasmus) berichtet.
      Wenn Gardasil gleichzeitig mit einem kombinierten Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis (azellulär, aus Komponenten) und Poliomyelitis (inaktiviert)-Booster- Impfstoff verabreicht wurde, wurde öfter über Schwellungen an der Injektionsstelle und Kopfschmerzen berichtet.


      Nebenwirkungen, die nach Markteinführung berichtet wurden:

      Über Ohnmachtsanfälle, manchmal begleitet von Versteifung oder Zuckungen, wurde berichtet. Obwohl Ohnmachtsanfälle nur gelegentlich vorkommen, sollten geimpfte Personen über einen Zeitraum von 15 Minuten nach Verabreichung des HPV-Impfstoffs beobachtet werden.
      Allergische Reaktionen wie Atembeschwerden, pfeifendes Atemgeräusch (Bronchospasmus), Nesselsucht und Ausschlag wurden berichtet. Einige dieser Reaktionen waren stark ausgeprägt.
      Wie bei anderen Impfstoffen auch wurden bei breiter Anwendung folgende Nebenwirkungen berichtet: geschwollene Lymphdrüsen (Halsbereich, Achselhöhle oder Leiste), Guillain-Barré-Syndrom (Muskelschwäche, Missempfindungen, Kribbeln in Armen, Beinen und Oberkörper), Schwindel, Erbrechen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, ungewohnte Müdigkeit oder Schwäche, Schüttelfrost, allgemeines Unwohlsein, schnelleres Auftreten von Blutungen oder Blutergüssen als normalerweise und Infektion der Haut an der Injektionsstelle.

      Zwar OT, aber die aufgezählten Nebenwirkungen sind noch harmlos, wenn man mal anschaut was die gute alte Paracetamol bewirkt und von Tausenden täglich geschluckt werden. Dazu kommt, dass wenn jemand nach der Nutzung eines Medikamentes ein Symptom hat, wird dies als Nebenwirkung aufgeführt. Ob es wirklich immer daran liegt sei dahingestellt.

      Das Lesen von Nebenwirkungen eignet sich immer super zur eigenen Verunsicherung :)
      Tatsächlich hatte ich letztens einen Großteil der aufgeführten Nebenwirkungen, nachdem ich spontan gegen Tetanus geimpft werden musste und da wird nicht so ein Bohei gemacht.

      Ich bin gegen hpv geimpft, als eine der ersten in Deutschland. Mein Hausarzt findet es gut, meine neue Gyn auch. Meine Mutter hat mich das damals selbst entscheiden lassen, weil sie mich nicht zwingen wollte. Da ich noch minderjährig war, zahlte es die Krankenkasse.
      Jeder muss selbst wissen, ob er sich impft oder nicht. Für eure Kinder ist es meiner Meinung nach definitiv sinnvoll, dazu kann man sich ja mal die Zahlen in Australien ansehen. Wo man mittlerweile dazu über gegangen ist Jungs mit zu impfen.
      Laut meinen Ärzten kommen immer mehr junge Männer in die Praxen, um sich auch impfen zu lassen. Finde ich gut :)
      Also,
      impfen ist immer sinnvoll, ausser in den extrem seltenen fällen, in denen der patient schon einmal überreagiert hat (oder in sonderfällen wie schwangerschaft etc, das weiß der arzt dann).
      alles anderes ist quatsch, wer das impfrisiko größer findet als die krankheit selber, kann kein mathe.
      setzen, sechs! ;)
      und auch in jedem alter ist impfen sinnvoll, denn schliesslich kann man auch sich später noch anstecken. und an krebs will keiner freiwillig sterben.
      eine andere möglichkeit wäre auch eine titerbestimmung, um festzustellen, ob man sich vlt. schon mal angesteckt hat, aber die ist bei den meisten impfungen teurer als die impfung selber.
      so what.

      vg,
      S.
      Es sollte hier explizit kein Thread über Pro und Kontra von Impfungen werden.
      @Skorpionin wenn du beruflich aus dem Bereich kommst, solltest du wissen, dass eine generelle Empfehlung grob fahrlässig ist.
      Es geht doch nicht nur um Überempfindlichkeiten und Schwangerschaft.
      Was ist mit Familienanamnese?
      Abgesehen davon birgt jede Impfung ein gewisses Risiko.
      Da sollte schon jeder selbst entscheiden ob der Nutzen dazu im Verhältnis steht.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.
      Wie können Impfungen eine Familienanamnese haben, wenn es viele Impfungen noch gar nicht sooo lange gibt und zudem die meisten Überreaktionen und Nebenwirkungen von den Konservierungsstoffen kommen, die darin enthalten sind (und auch immer wieder geändert werden) und nicht vom Impfstoff selber? Ist mir unklar, bitte erklären.

      Du kannst immer noch selbst entscheiden, ob Du Dich impfen lässt oder nicht, richtig?

      @dornenspiel, grob fahrlässig finde ich jetzt grob. Impfen tut immer noch ein Arzt, ein simpler Post in einem threat ist kaum "fahrlässig", weil niemand ohne Rezept an einen Impfstoff gelangt, somit kein Risiko besteht.
      Erst mal vom Prinzip her, habe ich nichts gegen impfen.
      Was mich stört, dass gewisse Risiken nicht angesprochen werden oder klein geredet werden.
      Etwas mehr Aufklärung würde da mMn. ganz gut tun.

      Die Impfungen selber können natürlich keine Familienanamnese haben.
      Doch nur weil eine Person gesund ist, heißt noch lange nicht dass einfach so drauf los geimpft werden kann. Wenn man sich mit dem Thema mal auseinandergesetzt hat, weiß man, dass gewisse Erkrankungen innerhalb der Familie evtl. ein erhöhtes Risiko aufweisen.

      ich habe 2 mittlerweile Erwachsene Kinder, beide haben eine chronische Erkrankung.
      Die beiden sind unterschiedlich geimpft worden, da ich mit dem jüngeren Kind mittlerweile bei einem Heilpraktiker, in Behandlung war.
      Wobei die Impfungen selber nicht das Problem waren, sondern die Schübe der chronischen Erkrankung.

      Da bin jetzt auch genau an dem springenden Punkt.
      Bei meinem Enkel jetzt ging es natürlich auch um Impfungen.
      Kinderarzt 1 hat direkt abgewinkt, er sehe keinen Zusammenhang.
      Aufklärung, Gesprächsbereitschaft = Fehlanzeige.

      Also Kinderarzt gewechselt, jetzt gibt es für ihn ein auf seine Bedürfnisse angepassten Impfplan, wo nur das notwendigste geimpft wird.

      Von daher ja impfen kann Sinn machen, allerdings sollte Nutzen und Risiko genau abgewägt werden.
      Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich keine Impfung durchführen lassen würde, die noch nicht ausreichend erforscht ist, wo es keine Langzeitstudien gibt.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.
      Ich bin nicht gegen HPV geimpft.
      In der Zeit als der Impfstoff noch recht neu war und die Überlegung Impfung ja/nein anstand gab es die diversen Berichte über recht heftige Nebenwirkungen. Da ich Alterstechnisch eher im Grenzbereich lag und ich auf Impfungen ohnehin häufig recht stark reagiere hat das Nein gewonnen.
      Auf besonderen Wunsch hin hat meine Signatur der Welt ab sofort folgendes mitzuteilen:
      Ich bin ein wandelndes Klischee.
      Ich bin nicht gegen HPV geimpft.
      Vorletztes Jahr hatte ich wegen eines PAP-IV-Wertes und high-risk-HPV eine Konisation und es war auch die Frage, ob ich mich danach dann noch impfen lassen sollte, allerdings hat mir die Ärztin, die das OP-Vorgespräch geführt hat, davon abgeraten. Zudem bin ich nach der OP auch noch nicht wieder HPV-negativ, was aber wohl Voraussetzung wäre, auch damit die KK die Kosten übernehmen würde.
      Ob ich noch mal drüber nachdenke, wenn die Viren endlich weg sind... weiß ich ehrlich gesagt noch nicht genau.
      If life gets to be more than you can stand... kneel.