Deckenhaken und Traglast

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      Deckenhaken und Traglast

      Hallihallo, also ich war heute im Baumarkt,und habe nach einer Methode gefragt Deckenhaken in meiner Betondecke an zu bringen an denen ich fleißig herumschaukeln kann ohne das etwas passiert. :thumbsup: Der Mitarbeiter hat sich auch Mühe gegeben, aber ich wollte zur Sicherheit doch lieber ein mal nachfragen ob sich hier jemand damit auskennt.

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      Falls hier im Forum jemand weis, wie viel die Dinger tragen wenn es fertig ist wäre ich sehr verbunden.


      Die Dübel sind 14mm für Beton (Gerüstbau), der Mörtel ist zwei Komponenten für Beton, die Bohrung soll 16mm werden damit genug platz ist das die Masse sich gut verteilen kann.

      "14,5 Kilonewton Mittlere Bruchlasten" für zentrischen Zug". Sprich etwa 1,4 Tonnen. Wie weit das abnimmt wenn man daran herum schaukelt weis ich aber nicht, aber so ein Gerüst arbeitet ja auch und kriegt wind ab und so...

      .https://www.fischer.de/de-de/produkte/geruestverankerungen-und-oesenbefestigungen/geruestverankerung/duebel-s-14-roe/52160-s-14-roe-70
      .https://content.ugfischer.com/cbfiles/fischer/lastentabelle/lt_01_gs12-duebel_f_%23sd_%23aip_%23v1.pdf


      Kennt sich damit jemand aus?

      lg
      Mia

      EDIT: Was mach ich mit diesen kleinen Dübeldingern die bei dem zwei Komponentenkram dabei sind? ?( :S

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      Guten Abend,

      ohje, also ich hab des bei mir anders gelöst. Hab auch ne Betondecke. Ich hab Dübel aus Metall genommen, Schwerlastanker. Die haben den Vorteil dass sie ein Maschinengewinde haben, dann kann man die Haken reinschrauben wenn man sie braucht und wieder rausdrehen wenn man sie nicht braucht. Das hält auch besser.
      Was du mit dem Kleber sollst versteh ich nicht, brauchst du in einer Betondecke eigentlich nicht. Normal bohrt man für einen 14er Dübel auch 14, dann hält das.

      LG
      Danke, ich hab schon Hilfe bekommen, am Montag kommt ein Bekannter der mir das fertig macht.

      Und ja ihr habt wohl recht, er sagte mir auch ich soll morgen den 16er Bohrer und en Mörtel zurück bringen, das wäre Unfug für Betondübel in Betondecke brauche ich das nicht.

      Aber vielleicht hilft das Thema je irgendjemandem sich nächstes mal im Baumarkt nichts aufschwatzen zu lassen. *lach*

      LG
      Mia
      Das wird jetzt etwas länger dauern:

      Die Chemie und die ringschrauben sind in der Lage dich zu tragen, auch bei Dynamischen Lasten.
      Die richtige Anwendung und dein deckenaufbau ist entscheidend .

      Nimm die Schraube, halte das Gewinde neben den Bohrer. Jetzt siehst du deine minimale Bohrtiefe, nimm 2 cm mehr und markiere es mit Edding oder mit Tape.

      Bohre mit Staubsauger bis das Tape an der Decke anschlägt.
      War beim bohren ein hohlraum zu spüren? Ist der bohrer an einer Stelle schneller eingedrungen?
      Dann brauchst du mehr Chemie.
      Jetzt halte den Staubsauger nochmal lange an das Bohrloch. Am besten noch mit einem Strohhalm und dem Staubsauger im Bohrloch richtig staubfrei aussaugen.

      lege ein Handtuch oder eine alte Decke unter das Bohrloch. Nimm ein Stück Pappe auf dem du die Chemie ablegen kannst.
      bevor du die Chemie nach Anleitung vorbereitest.

      Nimm dünne Handschuhe zum Arbeiten mit der Chemie.

      prüfe ob die Siebhülsen in die bohrlöcher passen. Prüfe ob die schrauben in die Siebhülsen passen. Schneide die Köpfe der Siebhülsen ab wenn die Gewinde(+1cm) zu lang sind.

      Nun bereite die Chemie nach Anleitung vor.
      Spritze zuerst ganz tief im Bohrloch und ziehe die Spitze langsam zurück, bei gleichbleibendem einspritzen der Chemie ins Bohrloch.

      Wenn du damit fertig bist setzt du drehend die Siebhülse ein, bis sie in der Chemie verschwunden ist. Danach setzt du drehend die Schraube ein, bis sie komplett drin ist.

      Vorsicht! beim einsetzen kommt natürlich Chemie heraus. Benutze das Stück Pappe zum auffangen.

      Die Prozedur wiederholst du beim nächsten Bohrloch. (Das selbstredend schon gebohrt und staubfrei ist)

      Warte 24 Stunden, auch wenn die Anleitung kürzere Zeiten angibt.
      Jetzt geht es ans ausprobieren, nimm alle Kissen oder eine Matratze darunter und belaste es mit dem doppelten Gewicht das dort dranhängen wird, wenn es vorsichtig belastet wurde und hält nochmal mit dynamischen (sich bewegenden) lasten.

      Mache zwischendurch sichtprüfungen an der Ringschraube und an/um dem/das Bohrloch herum auf Auffälligkeiten.

      ....zu guter letzt, die einzige mir bekannte Möglichkeit der Demontage ist das plane abflexen der ringschraubem an der Decke.

      Wenn noch mehr fragen bestehen gerne P.N.

      MfG Talon
      :dance:
      Als gelernter Metallbauer kenne ich mich damit aus. Talon hat das aber schon sehr gut beschrieben.
      Der Komponentenkleber muss gut aushärten, das ist wichtig. Sofern es eine Betondecke ist wäre auch eine andere Möglichkeit
      gegeben. Aber die Haken sind ja nun da. Mit dem Komponentenkleber geht das bei Gipsdecken auch, nur muss hier die Komponentenkleber Fläche größer sein.
      Das zeug wird hart wie Beton. Das Schaukeln wird da nichts ausmachen. es sei denn Du schaukelst zur Decke hin im 90° Winkel.
      Da würde dann die Hebelwirkung mit einfließen.
      Sorgen um das halten musst Du dir keine machen. Damit dir bewusst ist was 1,4 Tonnen sind ;) , stelle Dir vor Du hängst an den Haken einen Golf !
      Eine erweiterung möchte ich noch anmerken. Die Bohrungen gut Staubfrei bekommen. also ausblasen. Fahradpumpe oder ähnlichliches. Dann erst den zwei Komponentenkleber
      hinein setzen.
      Grüße Tocken :thumbsup:
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Mir ist so ein Haken (in Holz / Wetter ausgesetzt) schon mal nach etwa 2 Jahren gebrochen. Nicht statisch sondern genau wegen der Schaukelbewegung und einer hohen Last (4 Haken, 6m Langschaukel mit 5-10 Personen als Rechteck aufgehängt). Passiert ist nichts, nur die Schaukel hing schief an 3 Seilen. Nachdem die Haken durch Rollen (auf Platte mit je 4 Schrauben) ersetzt wurden ging es 13 weiter Jahre problemlos, dann war das Holz kaputt.

      Ich würde an deiner Stelle im Baumarkt nach den rechteckigen Platten schauen, die mit je 4 Schrauben angebracht werden und eine Öse in der Mitte haben. Die Platte kann sich dann nicht mehr bewegen und Du sieht wenn sich die Öse anfängt durchzuwetzen. Bei nur einer Schraube bricht die genau am Übergang zur Decke und du siehst vorher kaum etwas.

      Das ist jammern auf sehr hohem Level. Vermutlich hält auch der einfache Haken die nächsten 15 Jahre.

      Grüße
      LCall
      @Talon hat die Verarbeitung sehr schön beschrieben. Zuachten ist auf absolute Staubfreiheit. Kannst neben aussaugen auch mit ner kleinen Flaschenbürste das Bohrloch säubern.

      Mir bleibt noch anzumerken:
      Die Chemie-Dübel sind von Stabilit, also nützen die Links zu Fischer nichts.
      Ob die 14'er mit 16mm gebohrt werden müssen oder besser dürfen, sollte geschrieben stehen!

      Die zwei einzelnen Dübel sind 08/15 Universaldübel und NICHT mit der Chemie zu verwenden.
      Die "kleinen Dübeldinger" (Körbchen) die in der Packung mit der Chemie sind, sind ZWINGEND mit der Chemie zu verwenden.

      Die Haken auf dem Foto passen in der TRAGLAST nicht zu den Dübeln. Das sind ungeschweisste Ringschrauben aus einfachem Stahl.
      Die halte ich für absolut ungeeignet für Deine Anwendung.

      Wobei das Problem auftaucht:
      Die 14,5 KN die du angibst ..... worauf beziehen die sich? Dübel? Haken? UND der Begriff BRUCHLAST benennt die mittels Versuche ermittelte maximale dynamische Kraft die das Bauteil verkraftet, bevor es bricht. Das ist NICHT die TRAGLAST. Üblich sind Sicherheitsfaktoren zwischen 4 und 10. Das heisst: Traglast x Sicherheitsfaktor = Bruchlast

      Wenn sich nun die angegebene Bruchlast auf den Haken bezieht würde die Traglast je nach verwendetem Sicherheitsfaktor zwischen 140 und 350 kg liegen. Das bezweifele ich stark. (siehe oben)


      Empfehlen würde ich dir:
      Edelstahlgewindestäbe passend zu den Chemiedübeln und Edelstahl-Ringmuttern (gegen abdrehen mit Schraubensicherung gesichert) zusätzlich ein stabilen Wirbel in die Ringmuttern einbringen.

      Dann ist Ruhe.
      Ergänzung zu meinem obigen Beitrag:

      Begriffe Tragfähigkeit, WLL, Bruchlast etc. :

      Tragfähigkeit, oft auch Working Load Limit benannt, bezeichnet die maximale Belastbarkeit bei statischer Belastung in einer definierten Richtung. (unter untenstehendem Link sind sehr schöne und ausführliche Zeichnungen zu finden) Diese resultiert aus dem verwendetem Material und der verwendeten Fertigungsverfahren.

      Bruchlast, ist eine durch Versuche ermittelte Größe die die dynamische Belastbarkeit benennt. Eigentlich eine theoretische Größe, daher wird auch oft der Zusatz "minimale" Bruchlast o.ä. verwendet. Eben weil reale Bedingungen niemals berechenbar sind.


      Qualitäten und deren Erkennbarkeit:
      auf hochwertigen, sicherheitsrelevanten Produkten ist häufig die Belastung UND die Belastungsrichtung angegeben.
      Ich will keinen Händler verteufeln, wenn ich aber das Ergebnis dieser Beratung sehe ...... Ich kaufe inzwischen zwar auch wieder in Baumärkten oder online, allerdings ziehe ich mein Wissen teilweise aus beruflicher Erfahrung, aber hauptsächlich aus Beratungen und Käufen im Fachhandel (Befestigungstechnik, Wassersport, Kletterbedarf ...... )



      Infos zu Tragfähigkeit incl. Warnhinweisen zu z.B. Belastungsrichtungen am Beispiel Ringmuttern findest Du hier:

      w(eh)w(eh)w(eh)(dot)mecwolf.today/ringmuttern-din582?gclid=CjwKCAiA6qPRBRAkEiwAGw4SdiN-ZLGmcpQ3EBGlhAafM5L5MZBCIz4ygGvWUPTEa7esxNp4YDYHzBoCzz8QAvD_BwE

      Diese Seite bietet aber auch noch viele weitere interessante Infos.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giftzwerg () aus folgendem Grund: Ergänzung einiger Begriffe und Erläuterungen

      unter einem stabilen Wirbel verstehe ich z.B. so etwas:

      IMG_20171207_131446_830.jpg

      Gesamtlänge: 118mm
      Bolzen 10 mm
      Auge: 20 x 22 mm
      Bruchlast 3.500 kg

      Die Bolzen haben je einen Inbus-Schraubenkopf, sind also zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Lösen geschützt.

      Die beiden (aufgebohrten) Muttern auf dem rechten Bolzen dienen dazu den Wirbel auf der Ringmutter mittig zu halten und somit ein Verkanten zu vermeiden. Selben Effekt erzielt man auch mit entsprechender Anzahl Unterlegscheiben.
      Hui,.... aaaaaalso, erst mal vielen vielen Dank für die Zahlreiche Hilfe.

      Ich denke zu erst muss ich aber klar stellen das ich nicht vor habe wirklich an den Dingern "herum zu schaukeln", Ich hatte gedacht das die Bondage Seile und das Thema hier im Bondage bereich offensichtlich genug sind, tut mir leid, hätte ich klarer Formulieren sollen bei der Frage.

      Giftzwerg schrieb:

      Die Haken auf dem Foto passen in der TRAGLAST nicht zu den Dübeln. Das sind ungeschweisste Ringschrauben aus einfachem Stahl.

      Die halte ich für absolut ungeeignet für Deine Anwendung.
      Also ich finde die Naht die da geschweißt ist sieht ziemlich geschweißt aus? o_o
      c0a34efa-c0b1-442f-9ca3-e137714c6d1a.jpg

      Ich werde den Mörtel jetzt komplett weg lassen, weil ich mir den ersten Rat zu herzen genommen habe und es jetzt ein Fachmann anbringt, und der mir sagt wenn Betondübel in massiven Beton eingesetzt werden (welchen ich habe in der Decke, da ist kein Hohlraum deswegen komme ich auch kaum mit der Schlagbohrmaschine durch) dann bräuchte ich da auch keinen Kleber. Dementsprechend geb ich den Kleber und den größeren Bohrer jetzt wieder zurück und benutze das einfach so wie es ist.

      Ich mach Fotos wenns fertig ist, und die ersten Sprung+Hüpf und Belastungstests natürlich mit Matratze drunter :D

      Die Dinger sind in meinem Wohnzimmer und in meinem Schlafzimmer, also nicht Wind und Wetter ausgesetzt.

      Noch mal vielen vielen Dank für den ganzen Input!

      lg
      Mia
      Eine Frage hab ich doch noch.

      @Giftzwerg

      Die meisten leute die ich kenne machen an die Haken so ein "Wirbel" Gelenk wie du da gezeigt hast mit einem Seil und einem großen Bondage ring drunter, damit die Last auf dem Haken selber so zentral und mittig wie möglich bleibt... das würde dabei auch helfen oder? Hab davon leider kein Bild, weil ich nicht weis wonach ich da suchen müsste... Sowas in der Art:
      forum.gentledom.de/index.php/A…c78928ee8c58f09e56f70a1e5

      lg
      Mia

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      Kellerkind schrieb:

      Also ich finde die Naht die da geschweißt ist sieht ziemlich geschweißt aus? o_o
      STIMMT. ;( Das ist sogar geschweißt!


      Es sprechen aus meiner Sicht mehrere Punkte dafür Seile nicht direkt am Deckenhaken zu befestigen:

      - die Decke ist oft einfach zu hoch und es würde eine Aufstieghilfe benötigt um die Seile einzufädeln
      - die Öse am Deckenhaken ist meist zu klein für mehrere Seile, die aber dringend benötigt werden

      - ein 6mm Hanfseil hat eine Bruchlast von ~240 daN, sodass bei dieser Anwendung
      (das Seil wird an dieser Stelle sicher selten gewechselt und ebenso selten kontrolliert)
      eine Traglast von 25 und nicht wie bei anderen Anwendungen 40 kg angesetzt werden sollte. D.h. du musst mindestens 6,
      besser 8 oder 10 Seile für die Verbindung zwischen Deckenhaken und Bondagering verwenden. Bei einem Innen-Durchmesser
      der Öse von ca. 23 mm scheuern sich die Seile sehr schnell durch.

      - jetzt könnte man als erstes einen Karabiner einsetzen, hier liegen die Seile aber auch noch schnell übereinander

      - die Kombination Karabiner / Bondagering behebt die Überlagerung der einzelnen Seile, aber nicht die Gefahr durch Drehung
      - jegliche Drehbewegung des Ropebunny's setzt sich als Drehbewegung auf den Deckenhaken fort GEFAHR

      - ich finde die Kombi Wirbel mit Ring optimal, geschlossener Deckenhaken > Wirbel mit Schraubaugen beidseitig > Bondagering
      - alternativ kann zwischen den Wirbel und den Bondagering Seil oderbesser eine Hebeschlinge (Lager- und Transportwesen)
      benutzt werden

      Letzteres ist etwas materialschonender, da es keine Metall auf Metall Reibung gibt.

      Allerdings reduzieren der Wirbel (12cm) der Bondagering (12 - 20 cm) und ggf. Seil oder Schlinge auch die "Deckenhöhe".
      In Räumen über 2,40m sicher kein Problem .......

      Giftzwerg schrieb:

      Das sind ungeschweisste Ringschrauben aus einfachem Stahl.
      Die halte ich für absolut ungeeignet für Deine Anwendung.
      Falsch, hat Sie aber schon Aufgezeigt. Daran Schaukeln ist ebenfalls deshalb kein Problem Da: Mal den schlauen Satz aus dem Tabellenbuch herauskramen...
      Stahl GS entwickelt, die sich durch eine erhöhte Festigkeit und Verschleißfestigkeit bzw. verbesserte Notlaufeigenschaften auszeichnen.

      Dort sind also weitere Zusätze mit drin nicht nur eine Korrossionsschutzlegierung.
      Wo solche Werte herkommen kann ich Dir zeigen.
      siehe Bild im Anahng
      Das ganze ermittelt sich also nach der Werkstoffbeschaffenheit. Zugfestigkeit ist damit der Begriff bis das Material reißt. Vorher dehnt es sich aber noch.
      Belastung auf Zug bedeutet aber auch das daran eine Hängeläst dran hängt ;) ! (Leider gibt das hier ja nur bis max 1 MB Bilder einzustellen) Ansonsten mach ich Dir gerne auch nochmals ein Bild was genau Zug
      bedeutet !
      Jetzt spielt das Mauerwerk noch eine Rolle. denn auf dieses wird die Belastung über die Verbindung weitergeleitet.
      Daher auch von Ihr richtig gemacht mit dem zweiten Link. Schau dort oben nochmals nach.
      Die PDF :thumbsup: ! Hab ich zwar nicht benötigt und selbst glatt übersehen beim ersten male, hab dafür aber auch mein Ausbildungstabellenbuch :D .
      Dort wirst Du sehen das je nach Beschaffenheit des Mauerwerks die Zugbeanspruchung abnimmt.
      Um solche Belastungswerte dennoch halten zu Können bedarf es dann eines Fundaments. Da würde der Kleber ins Spiel kommen. Ist bei Ihr aber unnötig da Sie ja Beton hat.
      Der Komponentenkleber hat nach Aushärtung die Festigkeitswerte von Beton. Wird auch im Stahlbau eingesetzt ;) !

      Kommen wir jetzt aber mal zu der Variante wie ich das gelöst hätte, wenn da sowieso Beton ist.
      1. Bohrloch Bohren
      2. Schwerlastanker Reinhauen, Mutter davon Abschrauben
      3. Ringmutter hinstecken und die Mutter samt Auflagscheibe (aus hart Kunststoff) wieder aufschrauben vom Dübel
      4. Mutter vom Dübel mit Lackklebung fixieren. Alternativ auch Schweißpunkte setzen nur geht dann die Mutter vom Dübel nicht mehr aufzudrehen.

      Ist die Ringmutter größer als das Dübelgewinde, haben wir damit auch automatisch einen sich mitdrehenden Ring ;) !
      Da verzwirbelt dann auch nichts ! So nebenbei bemerkt ist eine Kunstoffunterlagsscheibe günstiger als Seil das durch Reibung sich abnutzt :rolleyes: !
      Dateien
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von myownspirit () aus folgendem Grund: Direktlink entfernt

      Also wir haben statt der "normalen" Haken oder Ösen einen Schaukelhaken genommen. Die gibts im gut sortierten Baumarkt und sind genau dafür gemacht, daß man da auch mal dran rumschaukelt und nicht nur in Ruhe hängt....


      Erschien uns stabiler als die "normalen" Haken und hat bisher auch alles prima ausgehalten ^^
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -

      Tocken1978 schrieb:

      Falsch, hat Sie aber schon Aufgezeigt. Daran Schaukeln ist ebenfalls deshalb kein Problem Da: Mal den schlauen Satz aus dem Tabellenbuch herauskramen...
      Stahl GS entwickelt, die sich durch eine erhöhte Festigkeit und Verschleißfestigkeit bzw. verbesserte Notlaufeigenschaften auszeichnen.

      Dort sind also weitere Zusätze mit drin nicht nur eine Korrossionsschutzlegierung.
      Wo solche Werte herkommen kann ich Dir zeigen.
      siehe Bild im Anahng
      Das ganze ermittelt sich also nach der Werkstoffbeschaffenheit. Zugfestigkeit ist damit der Begriff bis das Material reißt. Vorher dehnt es sich aber noch.
      Das ich die Schweißnaht auf dem ersten Foto nicht erkannt habe, war bereits ge- und von mir erklärt.

      Stahl GS .... ein GUSS-Werkstoff. Wenn es um körperliche Unversehrtheit geht, benutze ich NUR geschmiedete Teile.

      Dein Tabelle ist für mich nicht lesbar, dafür könnte ich aber auch mein Tabellenbuch heranziehen. Nur?, was nützt das den Laien?

      P.S.: ein 12'er Gerüsthaken ist nur zugelassen für statische Traglasten bis 80 kg bei SEITLICHEM Zug.



      Tocken1978 schrieb:

      1. Bohrloch Bohren
      2. Schwerlastanker Reinhauen, Mutter davon Abschrauben
      3. Ringmutter hinstecken und die Mutter samt Auflagscheibe (aus hart Kunststoff) wieder aufschrauben vom Dübel
      4. Mutter vom Dübel mit Lackklebung fixieren. Alternativ auch Schweißpunkte setzen nur geht dann die Mutter vom Dübel nicht mehr aufzudrehen.

      Ist die Ringmutter größer als das Dübelgewinde, haben wir damit auch automatisch einen sich mitdrehenden Ring !
      Da verzwirbelt dann auch nichts ! So nebenbei bemerkt ist eine Kunstoffunterlagsscheibe günstiger als Seil das durch Reibung sich abnutzt !
      Du empfiehlst also letztlich eine vergleichbare Variante. Schön.

      Nur, für mich tauchen folgende Fragen auf:

      Eine größere Ringmutter als Wirbel einzusetzen. Also Gewinde an Gewinde, das auch noch mit mindestens zwei Millimeter Unterschied im Durchmesser reiben zu lassen ...... naja.

      :!: Die Sicherungsmutter kann in diesem Beispiel nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment bzw. überhaupt nicht angezogen werden. Das Gewinde des Dübels ist zu kurz nachdem die Ringmutter aufgesteckt ist. Außerdem frage ich mich gerade wie man die Sicherungsmutter des Dübels in der Öse der Ringmutter überhaupt mit Werkzeug erreichen will? Somit findet keine Spreizung des Dübels statt und somit ist der Dübel ungesichert. :!:

      Wenn man alternativ auf die Drehfunktion der Ringmutter verzichten würde, stellt sich das Problem der Erreichbarkeit mit geeignetem Werkzeug weiterhin UND auf der Innenseite hat eine Ringmutter keine ebene Auflagefläche, sodass die Kunststoffunterlagscheibe zerstört würde.

      Außerdem ragt die Mutter soweit in die Öse der Ringmutter hinein das die lichte Weite massiv reduziert wird und es entstehen scharfe Kanten.

      :?: Den Zusammenhang zwischen der Kunststoffunterlagscheibe und Seil verstehe ich nicht. :?:
      @Giftzwerg
      Wird der Schwerlastanker eingeschlagen, ( ein Schlaganker ) wird er samt der Ringmutter einem Stück Metall oder sonstigem angezogen.
      Dabei spreitzt sich der Dübel. .http://www.duebel-shop.at/images/product_images/popup_images/992_0.jpg wie auf dem Bild das hintere Stück. Der konische Zapfen schiebt sich dabei um dieses kleine Metall das dort dran ist und Spreitzt dieses.
      Das bleibt auch so, nach dem die Mutter wieder gelöst wird.
      Alles was wir nun festgeschraubt haben, entfernen wir wieder.
      Setzen nur die Ringmutter und die Mutter drauf. Die Ringmutter selbst greift nicht auf das Gewinde von dem Bolzen. Soll sie ja auch nicht. Vielmehr soll sie sich nachher drehen können.
      Die Mutter von dem Schlaganker allerdings soll verhindern das die Ringmutter nun einfach nach unten fallen kann.
      Die Ringmutter muss noch nichtmal ein Gewinde haben da wir das eigentlich nicht brauchen ;) !
      Auf dem Ende des Schlagankers Links wo die Mutter sitzt, wird vor dem Aufdrehen der Schraublack angebracht. Dieser verklebt die Mutter mit dem Gewinde.
      Reicht ansich aus. Du kannst aber für dein Sicherheitsgefühl gerne auch den kleinen Zapfen ganz links der zum Einschlagen des Ankers vorhanden ist diesen verwenden um mit Hilfe eines
      Schweißgerätes da ein paar Schweißpunkte zu setzen. Und zwar so das der Schaft mit der Mutter Verbunden wird.
      Die Ringmutter .https://www.edelstahl-niro.de/img/500x500/ringmutter_582.jpg liegt nun auf der Mutter und der Kunstoffunterlagsscheibe auf. Da die Ringmutter nachwievor frei beweglich ist lässt sie sich auch ein Stück nach oben schieben so dass man an der Mutter vom Schlagbolzen drehen kann. ;) Wenn die linke Hand des Handwerkers nicht weiß was die rechte macht und kann, empfiehlt sich auch eine andere Art von Ringmutter.

      Die gibt es mit Planflächen auch innen !

      Die Kunstoffunterlagsscheibe dient nur dazu das nicht Metall auf Metall reibt. in dem Fall das innere der Planfläche der Ringmutter auf der Mutter vom Schlagdübel.

      Wird nun Zug ausgeübt auf die Konstrucktion drückt die Planfläche der Ringmutter auf die Kunstoffscheibe und die Mutter vom Einschlaganker. dieser zieht nach unten.

      Wir erinnern uns an das konische Ende des Schlagankers ? dieser Zieht weiterhin in die kleine Metallummantelung von Einschlaganker ein die Sich spreitzt.

      Schlecht wäre jetzt nur wenn Du von unten Druck auf die Konstrucktion geben willst. Denn dafür ist diese nicht gedacht und würde sich bewegen :lol: !

      Bilder unbedingt zum besseren Verständnis ansehen. Da die Logik dahinter dann auch klar wird.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !

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