Was muss ein Mann haben liebe Subs, damit ihr ihn als Dom akzeptieren könnt?

      Souveränität, Integrität, Authentizität, Selbstachtung, Selbst-Bewusstsein nicht nur Selbstsicherheit, Fähigkeit zur Selbstkritik und Kenntnisse der eigenen Schwächen gehören für mich dazu, außerdem eine Vorstellung dessen was er will und wie er es erreichen möchte. Er benötigt die Gabe zu- und nicht nur hinzuhören.

      Das sind Punkte die ein Mann beispielsweise transportieren müsste.
      <<<Toleranz sollte nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.>>>
      Johann Wolfgang von Goethe
      Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich aus der Perspektive eines submissen Mannes antworte, den für uns stellt sich Frage bei umgekehrten Vorzeichen ja genauso.

      In erster Linie wünsche ich mir eine integre und in sich ruhende Frau, die Dominanz ausstrahlt, ohne unbedingt dominant auftreten zu müssen. Die streng und konsequent ist, ohne ihre sanften und zärtlichen Seiten verleugnen zu müssen. Die emphatisch, freundlich und verständnisvoll ist, aber auch nicht zögert, den Rohrstock oder den Gürtel zu holen, wenn ich Mist gebaut habe und Strafe brauche. Die mir zuhört und mich ernst nimmt, aber auch Regeln setzt und etwas einfordert. Also eine dialektische Persönlichkeit, bei der Dominanz und Sadimus eingebettet sind in eine starke Gesamtpersönlichkeit.

      Betonen muss ich, dass ich kein 24/7-BDSM anstrebe, sondern eher spielerische Formen, aber bestimmte Sehnsüchte, was Persönlichkeitsmerkmale angeht, habe ich trotzdem.
      Er sollte weitestgehend in sich gefestigt sein, streng,aber gerecht und seeeehr viel Gefühl. Er muss in mir den Wunsch wecken das ich mich hinknien möchte.
      Und ganz wichtig,er muss mich respektieren.
      Ganz schlimm ist,wenn man feststellt Dom tut so als wenn er der tollste ist,aber in Wirklichkeit in seinem Leben garnicht klar kommt.
      Diese Welt ist seelenlos, nur bei dir finde ich trost.
      Halt mich fest in deinen Armen, lass mich niemals wieder los :love:
      Für mich ist außer den obengenannten Punkten Ehrlichkeit ,keine Heimlichkeiten , er weckt durch seine Stärke ( mental Konsequenz nicht nur bei mir sondern auch im eigenen Leben ) den Wunsch zu knien . Er ist klar in seinem Leben und im Umgang mit anderen , auch fürsorglich und helfend . ^^
      Wenn es Dich nicht mit Begeisterung füllt, ist es nicht der richtige Weg :P :engel:
      Er muss einfach die richtige Ausstrahlung haben, ohne viel Worte zeigen können was er möchte, das Spiel mit der Mimik und Gestik beherrschen und ruhig sein. Nicht im Sinne von, eine Person die nie redet und in der Stube sitzt, sondern eine Person die selbst bei verzwickten Lagen die Ruhe bewahren kann und einen kühlen Kopf hat. Denn sowas strahlt für mich persönlich eine Art Sicherheit aus. Die Sicherheit, ich kann immer zu ihm gehen ohne gleich gegen die Wand geschrien zu werden oder dass bei Sessions auch Fehler passieren können und er (wobei da immer beide dazu gehören) die Lage unter Kontrolle hat.
      Er müsste, vielleicht sollte er auch...das ist gar nicht so einfach zu erfassen. :gruebel: Den Blick meines Herrn konnte ich erst zum Ende des ersten Treffens sehen, der war es also nicht und scheint auch nicht so wichtig zu sein. Mimik und Gestik blieben auch verborgen. Das was da war, waren seine Stimme und etwas was ich gar nicht erklären kann, etwas was man spüren kann aber nicht sehen.

      Er ist witzig, Wortgewandt, schlagfertig :peitsche1: :P . Er ist jemand auf den man sich immer verlassen kann. Er ist stark und zärtlich, gut und böse, fies, fürsorglich, kreativ und manchmal :ketten: .....er schafft es einerseits das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit herzustellen, mich dabei aber nicht vergessen zu lassen, dass er alles mögliche mit mir anstellen könnte. Er fesselt meine Seele mit Worten, meinen Körper mit Seilen ....was braucht also ein Dom? :sofa:
      Leben heißt nicht zu warten bis der Sturm vorüber ist, sondern lernen im Regen zu tanzen.
      Für mich ein gewisses Maß an Fürsorglichkeit. Das stelle ich inzwischen sogar ganz oben an, da ich dieses "ich bin schliesslich Dom, also hast Du zu machen was ich will"-Ding ohne Rücksicht auf Verluste satt habe.
      Ich brauche einen Mann der bereit ist auf mich und meine Bedürfnisse einzugehen und einsieht, dass nur beide zusammen den Rahmen stecken können.
      Dominanz...tja, was ist das?
      Souveränität ist da auch für mich wichtig. Jemand der ankommt mit "darf ich Dich jetzt fesseln? Würdest Du mir bitte mal Deine Hände geben?" und dann mit zitternden Fingern daran herum-hantiert ist es wohl auch nicht für mich.
      Ich wünsche mir also eine gewisse Selbstsicherheit im Handeln und Auftreten. Sicherlich gehören gerade am Anfang bei Jedem Menschen da kleine Unsicherheiten dazu...aber der Mann sollte trotzdem in der Lage sein die Führung zu übernehmen, denn sonst bekomme ich schnell das Gefühl das tun zu müssen und damit fühle ich mich nicht mehr wohl. Das gilt eben nicht nur für das häusliche Sofa, sondern auch "draussen" im Alltag.

      Ein Dom darf für mich auch gerne mal nen Fehler machen...das gehört dazu, wir sind alle nur Menschen. Aber ich halte es für ein Zeichen von Stärke, sowas dann auch einsehen zu können und sich nicht selbst als unfehlbar hinzustellen.
      Daher hab ich mit Männern mit "Gott-Komplex" eindeutig abgeschlossen. (mag ein wenig vorurteils-behaftet sein jetzt, aber aus eigener Erfahrung bin ich da sehr vorsichtig mit Männern, die sich mit "Meister" betiteln ;) )

      Und letztlich ist es einfach wieder der Funke...so altmodisch und abgedroschen es klingen mag. Der Funke muss halt überspringen, die Harmonie muss da sein für mich...man muss sich einfach "riechen" können. (sprichwörtlich, denn ich neige dazu mir Shirts auszuleihen wenn ich dann alleine einschlafen muss :rot: )

      Tja und irgendwo ist es mir auch wichtig, dass er mir sozusagen das Wasser reichen kann. Hört sich jetzt eingebildet an, ist aber gar nicht so gemeint.

      Nochmal aus Erfahrung muss ich sagen, dass Männer die beruflich in einer Führungsposition arbeiten, offensichtlich schon einen Vorteil haben bei mir.
      (das wusste ich bisher nie vorher, hat sich aber überwiegend dann so herausgestellt)
      Sei immer Du selbst.
      Außer Du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!

      Abigail schrieb:

      Er muss authentisch sein und darf keine Rolle spielen.
      Das ist total wichtig auch für mich.
      Dazu muss Interesse an meiner Person kommen (das ist mir ebenfalls wirklich immens wichtig, denn ich will nicht nur ein Stück Fickfleisch sein), Intelligenz, Empathie und eine Ausstrahlung, die mich in die Knie zwingt.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Abigail schrieb:

      Er muss authentisch sein und darf keine Rolle spielen.
      Interessant. Wie unterscheidest du, ob er eine Rolle spielt, oder nur anders ist, wenn er spielen will?

      Ich selbst bin im normalen Gespräch, im Alltag recht locker und manchmal auch flippig. Mir sagten aber bisher 3 Damen unabhängig voneinander, dass ich ein komplett anderer Mensch bin, wenn wir uns "begegnen". Ich empfinde das sogar irgendwie als Kompliment, dass eine sogar meinte, ich hätte sie plötzlich angesehen, als würde ich sie gleich auffressen. Wahrscheinlich wollte ich das auch :icon_lol:

      Lange Rede, kurzer Sinn. Ich glaube, es ist ein schmaler Grad, zwischen etwas "vorspielen", oder etwas sein, wenn man "spielt" ... :)
      - Rede MIT mir, nicht ÜBER mich -

      Unholy schrieb:

      Lange Rede, kurzer Sinn. Ich glaube, es ist ein schmaler Grad, zwischen etwas "vorspielen", oder etwas sein, wenn man "spielt" ...
      In den allermeisten Fällen, das behaupte ich jetzt einfach mal so, merkt frau, ob jemand nur den Dom vorspielt, weil er jemanden ins Bett bekommen will, oder ob er Dom ist, :pardon: .
      Wer sagt iü, dass ein Dom nicht locker und flippig im "normalen" Gespräch sein kann? :gruebel:
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Mir hat mal eine ehemalige „Domse“ gesagt: Je selbstbewusster sie geworden sei, desto weniger Lust hatte sie, jemand anderen zu dominieren.

      Das fand ich sehr interessant. Daraus lässt sich um Himmelswillen nicht schließen, dass es allen Doms an Selbstbewusstsein fehlt. Aber es gibt sie trotzdem, diese Doms, die sich nur stark fühlen, wenn jemand anderer schwächer ist/oder schwächer tut. Das sind dann für mich diejenigen, die nicht authentisch sind.

      Für mich persönlich muss ein Dom Selbstvertrauen genug haben, um dies auch mit seiner Körpersprache zeigen zu können (und damit meine ich nicht, dass man mit aufgeblähter Brust und Rasierklingen unter den Oberarmen rumlaufen muss).
      Er muss genug Selbstvertrauen haben um auch mal Schwächen zeigen und eingestehen zu können.
      Und bittebittebitte - er darf sich selbst nicht zu ernst nehmen.
      Warte nicht auf den perfekten Moment
      sondern nimm den Moment und mach ihn perfekt.
      Seine Aura bzw. Seele muss das gewisse Etwas haben. Es ist schwer zu erklären, aber seine Art muss mich umhauen. Wie er spricht und schreibt. Er muss mich dazu bringen können, dass ich mich mit ihm anlegen will. Dass ich ihm zeigen möchte "guck mal so toll bist du gar nicht", während ich ihn eigentlich klasse finde. Sein Ego muss mich im wahrsten Sinne umhauen. Denn wenn das fehlt, habe ich keine Spielfläche um mal frech zu sein und den Ball zurückzuwerfen.

      Ansonsten wurden andere Aspekte schon erwähnt. Er muss in sich gefestigt sein und eine gewisse Ruhe ausstrahlen.
      Und er muss BDSM leben, ich mag es nicht nur ab und an mal ausleben. Das Machtgefälle muss immer präsent bleiben. Sonst würde ich ihm schnell auf der Nase herum tanzen.