Was muss ein Mann haben liebe Subs, damit ihr ihn als Dom akzeptieren könnt?

      ich finde es ist tatsächlich ganz schwer zu beschreiben
      Viele Dinge die hier genannt wurden machen einfach einen symphatischen Menschen aus, nicht unbedingt den Dom

      so was muss jetzt jemand haben , dass ich ihn auch als Dom akzeptieren kann?
      Die Frage ist ja als Dom akzeptieren , oder als meinen Dom akzeptieren

      dieses authentisch sein, ja was ist das?
      Ich habe schon einige Männer kennengelernt die gerne auf den Zug aufspringen wenn sie hören ich wäre devot, bei denen dreht es sich dann aber ganz oft nur um dieses , ich kann mit einer Frau im Bett anstellen was ich will, und genau das finde ich überhaupt nicht domig.

      ich muss das Gefühl haben, er weiss was er will, dieses aber nicht nach einem Fahrplan
      ich muss mich geachtet fühlen, als Mensch, als Frau nämlich genau dafür wie ich bin , was ich bin

      Er muss erkennen, dass ich als Sub nicht automatisch auf Knien rutsche, sondern sich die Mühe geben , das ich geanu das will , vor ihm, für ihn

      er darf nicht arrogant sein, er muss zuhören können, die Gabe haben mich zu lesen, wie soll ich das beschreiben, das geht irgendwie gar nicht

      er sollte erkennen können das keiner von uns 100 prozent ist, aber das wir es gemeinsam sein könnten

      er muss Grenzen waren können, soziale Grenzen, die mir wichtig sind das hat was mit Ernst nehmen zu tun

      auf keinen Fall darf er denken , am Anfang geht alles, nur weil er Dom ist

      was ich damit eigentlich sagen will, mir muss der Mensch symphatisch sein, sollten dann auch dominante Tendenzen da sein, dann könnte er mein Dom sein

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bastet ()

      Als ich meinen Herrn vor zwei Jahren das erste Mal getroffen habe, war ich weit von BDSM, Dom und Sub entfernt, das kam bis dahin in meinem Leben nicht vor.
      Aber da war diese gewisse Ausstrahlung, sein Auftreten, seine Mimik und seine Gestik, die mir gezeigt haben, dass er jemand ist, der sehr genau weiß, was er will, und das hat mich total angezogen. Damals konnte ich das nur noch nicht wirklich benennen, das hat sich erst in vielen Gesprächen entwickelt.

      Er spielt mir keine Dominanz vor....er ist einfach so. Er behandelt mich mit Respekt , akzeptiert in Gesprächen meine Meinung, wir begegnen uns im Alltag auf Augenhöhe, und doch bin ich mir in jeder Sekunde bewusst, dass er mein Herr ist und sexuell über mich verfügen kann, wie er es will. (unter Berücksichtigung einiger Tabus). Sollte ich das einmal kurz vergessen, reicht ein Blick, um mich wieder daran zu erinnern. Es ist einfach diese ganz natürliche Autorität, die dazu führt, dass ich ihn als meinen Herrn ansehe, und es ist das absolute Vertrauen, das ich ihm entgegenbringen kann, welches es mir ermöglicht, mich ihm als Sub unterzuordnen.
      Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka
      Kuchen! :cake: :yes:

      Nee, Spaß bei Seite...wobei... :gruebel:

      Er muss auf jeden Fall Charakter haben.
      Ein Mensch mit einem "Fähnchen-im-Wind" Charakter ist genau so ungeeignet, wie einer, der die volle "Macho, ich bin der größte-Nummer" durchzieht.

      Respekt, Verständnis, Fürsorge und Liebe auszustrahlen und zu leben gehört genau so zu einem guten Domcharakter wie Selbstsicherheit, Stärke und Humor. :)
      ....wenn er den Raum betritt muss die Luft brennen
      ....wenn er eine Ansage macht muss ich sie nicht nur hören, sondern auch fühlen
      ....wenn er mich bestraft, will ich weinen aus Demut, aus Achtung, aus Liebe
      ....wenn er mich berührt muss ich schmilzen
      ....wenn er mich kontrolliert muss ich auf Wolken laufen
      ....wenn ich alleine bin muss ich das Band fühlen
      ....wenn ich Seins bin muss ich vor Glück und Stolz strahlen

      Das sind keine Eigenschaften, Charakteristiken, das ist die Wirkung die er auf mich haben muss.
      Er muss im richtigen Moment mit mir lachen und im richtigen ernst sein. Er muss Spiel von Ernst unterscheiden können, das ist für die Sicherheit und auch den Respekt wichtig, damit ich mich fallenlassen kann, ohne Angst, dass etwas kaputt geht, wenn ich nicht selbst aufpassen.

      Er darf nicht homophob, sexistisch, nationalistisch oder rassistisch drauf sein.

      Er muss Versprechen einhalten. Und auf Nachrichten antworten, ich schreibe nicht viele. Aber wenn, dann will ich nicht schlafengelegt werden wie ein Tamagotchi: Ich bin eine Frau. Wer Interesse daran hat, dass ich Interesse an IHM behalte, der muss auch selbst ein wenig Zeit und Energie investieren. Ansonsten verliere ich Interesse und Respekt.

      Er darf niemals, weder im noch außerhalb vom Spiel, Ekel vor Körperflüssigkeiten, einzelnen Körperteilen oder Haaren zeigen, sonst hätte ich Sorge, dass er mich mit demselben Blick ansieht, wenn ich selbst mal versehentlich ein Haar übersehen habe, ihm meine Füße zu nahe kommen oder sonst was schief geht.

      Er darf sich ebenso niemals ernsthaft abwertend gegenüber irgendwelchen Neigungen oder Fetischen äußern, sonst würde ich mich fragen, ob ich ihm meine noch geheimen Wünsche überhaupt anvertrauen kann oder ob er dann dieselbe divenhafte Visage zieht.

      Kurzum: Er muss ehrliche Freude am Spiel und am Entdecken ausstrahlen und gleichzeitig eine heitere Gelassenheit, wenn mal nicht alles perfekt ist.
      Grundsätzlich ist es unabdingbar, dass er meinen "Fetisch" teilt, ohne Petplay geht da nicht viel und darauf muss man am besten genauso scharf sein, wie ich es bin, nur andersrum ;)
      ´türlich muss ich zu ihm Aufschauen können, ohne das innendrin irgendwas stört oder kneift...das weiss ich meist ziemlich direkt, ob das mit einem Mann gehen könnte oder nicht, da baut dann eines auf dem anderen auf...aber das ist so ein subjektives Geflecht, das kann ich hier nicht aufdröseln....das sind zu viele Eindrücke.
      Wenn ich ihn dann wirklich mag und mich hingezogen fühle, dann muss er körperlich vor allem so riechen, dass ich es mag...da bin ich auch immer nervös. Ein optisches Beuteschema hab ich nicht, aber er darf natürlich nicht nach vorne umfallen...wenn ich da unten erst alles freischieben muss, da steh ich nicht drauf...aber das wars eigentlich schon.
      Dass er meine Leidenschaften teilt, ist wichtiger als die Optik.

      Und verlässlichund authentisch sollte er sein und ich muss ihm vertrauen können.

      Liest sich flott runter, ist aber ganz schön viel, was da zusammenkommen muss.
      Ich empfinde einen Mann als dominant, der mir gewachsen und insgesamt 'mehr ist' als ich.
      Ich würde beispielsweise nie jemandem so erbittert den Rücken freihalten und freikämpfen, wenn ich sehe, dass er weniger unerschrocken oder angstbefreit als ich ist.
      Dann könnte ich ja auch alleine voranschreiten.
      Ich verbünde mich nur mit jemanden, der mir nicht nur ebenbürtig, sondern stärker und härter ist als ich es selbst bin.
      Er muss insgesamt extremer sein als ich, um mich begrenzen zu können.

      Seine Neigung sollte kompatibel und noch ausgeprägter als meine sein.
      Er sollte mich mental und geistig beeindrucken.
      Er muss mit einer Leidenschaft Menschen beherrschen, die mir selbst nicht innewohnt.
      Ich schätze sein Verhalten als Jäger, seine animalischen Triebe.
      Ich empfinde seine Selbstsicherheit und Wandlungsfähigkeit als dominant...als parkettsicherer Herr in sämtlichen Gesellschaftsschichten, der seine Dame stilsicher ausführt; und der Besitzer, der seine Sklavin in aller Konsequenz an die Wand stellt und absoluten Gehorsam einfordert.
      Ich mag das Wechselspiel zwischen Böse und Gut, die temporäre Verstörung in Form von weitführender Objektifizierung...und der Wiederaufbau in Form von Nähe, Wärme und Wertschätzung.
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Für mich muss er selbstsicher auftreten können. Er muss wissen, was er will und (darin) konsequent auftreten können (wirklich nichts ist schlimmer als leere Drohungen/Versprechungen). Er muss hart sein können und sich von mir nicht verunsichern lassen. Er muss mich zügeln, mir einen Rahmen geben, mich führen können. Dazu gehören eben auch klare, eindeutige Anweisungen, Strenge und er muss mir das Gefühl geben, er steht eindeutig über mir. Er sollte Ruhe ausstrahlen und sich von mir niemals aus der Fassung bringen lassen (er ist sich ja bewusst, dass ER das Ruder in der Hand hält und mich jederzeit zum Schweigen bringen kann, er ist sich dessen absolut bewusst, dass ER über mir steht also kann er in jeder Gelegenheit gelassen auf mich herab sehen - weiß gerade keine Bessere Formulierung dafür). Er muss mich fordern können und das bitte nicht einsilbig sondern im Ganzen als Sub.

      Allerdings wird wohl keiner als Superdom geboren. Er muss seine Schwächen erkennen können. Er sollte Bereit sein, an sich zu arbeiten und sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Er sollte Gefühle zeigen können, liebevoll und einfühlsam (aber nicht nachgiebig) sein können. Humor haben,..... Alles in allem ein sympathischer Mensch sein, der mich zusätzlich klar und deutlich im Griff haben kann :)

      kara schrieb:

      Ich empfinde einen Mann als dominant, der mir gewachsen und insgesamt 'mehr ist' als ich.
      Ich würde beispielsweise nie jemandem so erbittert den Rücken freihalten und freikämpfen, wenn ich sehe, dass er weniger unerschrocken oder angstbefreit als ich ist.
      Dann könnte ich ja auch alleine voranschreiten.
      Ich verbünde mich nur mit jemanden, der mir nicht nur ebenbürtig, sondern stärker und härter ist als ich es selbst bin.
      Er muss insgesamt extremer sein als ich, um mich begrenzen zu können.

      Seine Neigung sollte kompatibel und noch ausgeprägter als meine sein.
      Er sollte mich mental und geistig beeindrucken.
      Er muss mit einer Leidenschaft Menschen beherrschen, die mir selbst nicht innewohnt.
      Ich schätze sein Verhalten als Jäger, seine animalischen Triebe.
      Ich empfinde seine Selbstsicherheit und Wandlungsfähigkeit als dominant...als parkettsicherer Herr in sämtlichen Gesellschaftsschichten, der seine Dame stilsicher ausführt; und der Besitzer, der seine Sklavin in aller Konsequenz an die Wand stellt und absoluten Gehorsam einfordert.
      Ich mag das Wechselspiel zwischen Böse und Gut, die temporäre Verstörung in Form von weitführender Objektifizierung...und der Wiederaufbau in Form von Nähe, Wärme und Wertschätzung.
      Das hast du ganz wunderbar beschrieben und genau so fühle ich das auch in mir.
      Vor allem das "begrenzen können" ist sehr genau das was ich gerne hätte.
      Ich habe es so satt, wenn sich Männer von mir aus der Ruhe bringen lassen, nur weil ich mal ein bisschen aufdrehe.
      Ich bin eine Grenzgängerin in vielerlei Hinsicht und wenn da keiner ist, der mir die Grenzen ganz eindeutig zeigt, nämlich ohne Wut, ohne Hass, ohne verunsichert zu sein, dann falle ich ins bodenlose....

      Gut, und wo bekomme ich so einen wunderbaren Mann her?
      Ist vermutlich noch schwieriger, als einen Stinknormalen Partner zu finden ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PunishMe ()

      Poah, das ist eine sehr gute Frage.

      Mein derzeitiger Spielpartner "IST".

      Es ist schwer zu beschreiben, ich nehme ihn als eine Person wahr, der ich im D/s Vertrauen kann, wo ich weiß, er passt auf mich auf. Der konsequent (und seiner Meinung nach auch grausam) ist. Der mich aber nicht aus den Augen verliert, gerade wenn ich loslasse.

      Ich bin immer wieder sehr erstaunt über ihn, ich habe einen irrsinnigen Respekt vor ihm.
      Trotzdem kann ich mit ihm blödeln (und mir damit evtl Haue einfangen), auch meine Brat rauslassen und Teile meiner selbst wieder finden, die ich verloren glaubte.

      Was macht ihn aus?
      Ich kann es nicht genau beschreiben, was es genau ist. Ich habe ihn damals das erste Mal auf einem Stammtisch gesehen und wusste, mit ihm will ich spielen, seine Handschrift möchte ich kennenlernen. Und ein paar Monate später habe ich ihn gefragt.
      Bisher habe ich diesen Schritt nicht bereut (naja okay... Wenn ich mal wieder in seine Dressurpeitsche rein falle, dann schon... kurzfristig :ketten: :paddel2: ).
      Viele Grüße
      safine
      So eine spannende Frage. Keine Ahnung, ob ich mich verständlich ausdrücken kann, aber ich möchte es versuchen- allein schon für mich. :rolleyes:
      Ich glaube als erstes muss ein Dom fähig sein, meine recht komplexe Gefühlswelt erfassen zu können. Ohne Erklärungen...
      also aussergewöhnlich empathisch sein. Mich führt man nicht über Konfrontation... ein Dom muss mir sowohl meine Wünsche als auch meine Fehler sorgfältig und sanft vor Augen führen, da knicke ich ein... und werde gefühlt zur sub.
      Wenn er in meine Gefühlswelt "einbricht" - mich sieht, so wie ich bin - und mich dann so akzeptiert und festhält, dann gehe ich
      ohne Leine hinter ihm her...
      Zuerst muss er mein Herz dominieren (ich rede hier nicht von Liebe), erst dann folgt der Kopf, versucht er es umgekehrt, ist es zum Scheitern verurteilt.
      Nur ein solcher Mann kann mich auch aus einem Dunkel herausführen... also würde ich sagen, primär muss sein Herz grösser
      sein als meins... erst danach kommt für mich Geist, Intelligenz, weiter Horizont und Humor. Die angeboren Dominanz liegt nicht in machohaftem
      Auftreten sondern in innerer Grösse bei meinem "Traumdom". :love:

      Alles andere gehört für mich zum Spiel, kann mich kicken oder auch nicht ... :P :monster:
      Zwischen dem, was ich denke, dem, was ich sagen will, dem, was ich zu sagen glaube und dem, was ich wirklich sage und

      dem,

      was Du hören willst, dem, was du wirklich hörst, dem was du zu verstehen glaubst, dem, was Du verstehen willst und dem, was Du wirklich verstehst, gibt es 9 Möglichkeiten, sich nicht zu verstehen.

      Passagno
      Wenn Statussymbole wie Kleidung und anderer Besitz abgelegt sind, verbal nicht kommuniziert und Geschriebenes nicht wohl überlegt treffsicher formuliert werden kann...

      Wenn damit dann vom Menschen nur das übrig bleibt, was kaum bis gar nicht beeinflusst werden kann: nämlich Körpersprache, -haltung, Mimik und Gestik.

      Und damit genau das unbewusst transportiert, was diesen Mensch im Ursprung ausmacht. Sein starker Wille, Durchsetzungsvermögen, Zielstrebigkeit, Sturköpfigkeit, mentale Stärke und auch Empathie.

      Dann, ja dann... ;)

      Herzlichst

      K.

      Lieber Rosinen im Kopf als Haare im Stollen.

      ;)
      Ich brauche auf jeden Fall jemanden der Ruhe ausstrahlt. Viel Ruhe. Souveränität. Jemand der einfach schon durch sein Erscheinungsbild auch Respekt einflössen kann, aber neben sich auch jemandem Platz und Raum mit eigener Persönlichkeit läßt und mit dieser auch umgehen kann..
      Nichts ist schlimmer als ein 'Dom', den ich geistig in die Tasche stecken kann und der sich dann nicht unter Kontrolle hätte..
      Er muss mir Halt geben und sich selbst ebenfalls anlehnen können. Und vor allem auch nicht alles als Selbstverständlichkeit ansehen... Fehler erkennen und zugeben können ist auch nichts verwerfliches.

      Und ich hätte nicht gedacht, so jemanden auch mal zu finden <3
      Gib niemals Versprechen, die du nicht halten kannst
      Als allererstes muss er mir als Mensch sympathisch sein, das heißt, die Charaktereigenschaften innehaben, die ich an meinen Freunden/Freundinnen schätze:
      Er muss ehrlich und authentisch sein, zuverlässig, muss zuhören aber auch sich kritisch äußern können, ohne mir seine Meinung überzustülpen,
      tolerant und geistig flexibel sein, Humor haben.

      Danach kommt der Teil, den ich gern an meinem Partner sehen wollen würde:
      Er muss auf eigenen Füßen stehen, kein drittes Kind sozusagen, in Augenhöhe und ein Stück höher sein, damit ich mich (wenn nötig) anlehnen kann.
      Er sollte die Fähigkeit und auch den Wunsch haben, sich gemeinsam mit mir weiterzuentwickeln.
      Er sollte mir einen angemessenen zeitlichen Stellenwert in seinem Leben einräumen.
      Er sollte Sex genauso lieben wie ich :D

      Zum Schluss kommt das, was den Dom ausmacht:
      Eine natürliche Autorität, vor der ich automatisch Respekt habe und mich nicht dazu zwingen muss. Ein Blick oder ein Satz von ihm und ich weiß, wo ich hingehöre, falls ich mal wieder über die Strenge schlage. Ich möchte nicht widerwillig, sondern freudig aus vollem Herzen gehorchen wollen, dieses mulmige Gefühl genießen, das sich einstellt, wenn ich Mist gebaut habe oder wenn mir etwas bevorsteht, was ich noch nicht kenne.
      Ich möchte vertrauen können, dass nichts geschieht, was mir schadet. Ich möchte aufgefangen werden, wenn es nötig ist, aber dennoch konsequent weiter an meine Grenzen geführt werden. Ich möchte geführt, aber auch als eigenständige Person wahrgenommen werden.
      Er sollte in der Lage sein, Gefühle zu zeigen, aber auch damit umgehen können, wenn ich sie zeige.
      Optimal ist, wenn wir dieselben Schnittstellen an Vorlieben haben.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      Kann Frau wohl kaum an ein paar Attributen festmachen. Aus meiner aktuellen Erfahrung heraus, kann ein Mann, auch wenn er eigentlich gar nicht ins sog. "Beuteschema" passt, DER RICHTIGE MANN sein.
      (eigentlich ist er etwas klein, trinkt und raucht viel zu viel, ist mir eigentlich zu alt, geht nicht gesundheitsbewusst mit sich um, ist furchtbar unordentlich und kann zuweilen richtig peinlich sein, auch auf großflächige Tattoos bin ich noch nie so recht abgefahren usw. usw. hahaha)

      Dann kann es also nur die sprichwörtliche Chemie sein, die keiner beschreiben kann.
      Männer habe ich in meinem Leben jedenfalls genug kennengelernt, bei einigen wenigen hat es sich auch richtig angefühlt und ich war froh und zufrieden.
      Weit gefehlt, wie ich jetzt weiß!

      ER ist einfach so in meinem Leben aufgetaucht, ein Geschenk der Götter. Zugegeben, ein seltsam attraktiver, eigenwilliger Typ und ich bin sicher nicht die einzige Frau, die ihn "bemerkenswert" findet. Aber das ist nur eine einzige kleine Priese von ganz vielen Zutaten. Er strahlt für mich von innen heraus und hat sein Herz am rechten Fleck. Meistens ist er total relaxed, cool und die Ruhe in Person. Er hat immer schöne warme Hände und riecht ausgesprochen lecker. Ich mag seine "knarzige" Stimme, sein Lachen, seinen schrägen Style. Er macht mir unermüdlich wunderbare Komplimente und gibt mir das sichere Gefühl, genau die zu sein, die ER WILL ... welche Frau wäre dafür nicht empfänglich? Er zeigt Gefühle, ohne "gefühlsduselig" zu werden, womit sich viele meiner vorherigen Männerbekanntschaften immer total schwer taten. Er übernimmt gerne die Führung, ist überzeugend streng, konsequent und dabei sehr liebevoll - ABER, er kann sich auch fallenlassen. Ich stehe auf "Ansage" und er findet immer den richtigen Ton. Unser Sex ist gigantisch, auch wenn ich normalerweise mit Superlativen sparsam bin. Es stellt alles in den Schatten, was ich bisher erlebt habe. Hört sich danach an, dass wir lauter ausgefallene, abgefahrene Sachen treiben? ... Nein, das ist es gar nicht und genau das haut so um. Es ist aber ein sehr energetisches, ganzkörperliches Erleben, welches alle Sinne anspricht und zum klingen bringt. Dass es dabei nicht noch funkt, knallt und die Bude in Brand gerät, wundert mich direkt.
      Irgendwie mag ich auch die Tatsache, dass er eigentlich niemanden braucht, um sein Ding zu machen. Er macht einfach das, was er will und ist, wie er ist. Für mich wirkt er auf jeden Fall sehr authentisch. Niemals käme ich auf den Gedanken, ihn ändern zu wollen (eher neu für mich ... hatte ich doch immer jede Menge "Verbesserungsvorschläge" für meine Männer parat haha). Ganz wichtig: wir kommunizieren ausgiebigst - auch eine eher seltene Eigenschaft bei Männern, die ich kenne/kannte (viele große Schweiger dabei). Da wir uns nicht so oft sehen können, hilft uns dies enorm über die Wartezeit hinweg. Kommt noch hinzu, dass er Phantasie hat, gerne "spielt" und nicht müde wird, sich interessante Szenarien auszudenken. Beflügelt mich total, denn auch ich bin ein sehr phantasievoller Mensch mit vielen Geschichten im Kopf.

      Könnte die Liste noch ewig fortführen und staune immer wieder, WAS da alles ist.
      Neulich sagte er mir: Endlich bist du aufgetaucht, so eine wie dich, habe ich unbewusst immer gesucht. Kann ich nur zurückgeben und ertappe mich dabei öfters bei dem Gedanken: Warum erst jetzt? Verschwendete Zeit, darüber zu grübeln, es ist jetzt stimmig und hätte früher wohl gar nicht so gepasst. Dass er auch noch erfahrener Dom ist (wenn er dieses auch schon lange nicht mehr aktiv gelebt hat), ein wahrer Glücksfall.
      Könnte mir keinen besseren, passenderen Partner vorstellen! Hört sich vielleicht komisch an, aber nach im die Sintflut.

      Beste Grüße von Mrs. Jones (aktuell, wie unschwer zu erlesen ist, schwerstens verliebt)
      Der mich bekommt, hat sein Herz am rechten Fleck. Ist empatisch und liebt es Grenzen zu erforschen hat Humor, und ist Kommunikativ. Er hat ein spitzbübisches Verlangen, will die Welt erobern und ruht meistens in sich. Er hat Fehler und Makel die ich lieben lernen kann, hat leichtes bis mittleres Vergnügen mich zu quälen, und zu liebkosen. Seine Wort sind Leid und Freud, seine Hand Liebkosung und Härte....Er genießt das Leben und ist kein Korinthenkacker, aber dennoch feinsinnig.

      In erster Linie ist er selbst zufrieden mit sich und seiner näheren Umgebung. Ist wertschätzend und spricht fließend sarkastisch und zweideutig , mit einem Lächeln im Gesicht .Er hat die Stärke nicht im Mittelpunkt stehen zu müssen, er zieht meine Aufmerksamkeit auf sich durch den Klang seiner Stimme, durch seine Bewegung durch Gesagtes und Verschwiegenes, er berührt mich, und meine Zellen richten sich nach ihn aus.

      Also ganz einfach ....er selbst ist mein Magnet...
      Das ist ein Mann, der mich optisch und mental mit einer ausgeglichenen,
      souveränen Überlegenheit beeindruckt. Der keine Worte braucht, um mich
      zu motivieren, dessen Blick mich hypnotisiert.
      Ich bin selbst eine
      starke Persönlichkeit, deshalb wäre ein "guter Dom" für mich ein extrem
      seltener Vertreter der "Gattung" Mann. Er braucht keine Schläge, keine
      Demütigungen, um mich folgsam zu machen. Er hat Charisma, Persönlichkeit
      und strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er betritt einen Raum und alle
      schauen zu ihm auf. Weil es irwie einfach selbstverständlich ist.


      Er
      ist vertrauenswürdig und verantwortungsbewusst. Er geht den schmalen
      Pfad zwischen seiner Lust und der Lust seiner Sub mit
      schlafwandlerischer Sicherheit. Er kann sich beherrschen und doch
      herrschen. Er kann sich in mich hineinversetzen, ist aufmerksam im
      Umgang mit mir. Er vermittelt mir das Gefühl von Sicherheit und
      "Loslassenkönnen". Er testet niemals meine Grenzen und Tabus - sondern
      wartet, bis ich sie von selbst erweitern möchte.


      Er sieht mich
      nicht als tumbe Sache, mit der er machen kann, was er will - sondern
      stets als fühlender Mensch. Er weiß mein Geschenk der freiwilligen
      Unterordnung zu schätzen und lohnt mich mit strenger, aber auch
      achtsamer Dominanz. Mein erhaltener Wille reizt ihn, er wünscht die
      Herausforderung meines Widerspruchs. Er wandelt meine Demut nicht in
      eine billige, plumpe Demütigung, sondern stärkt sich an meiner Kraft,
      loslassen zu können.


      Er weiß, dass es ihn umso größer macht, je
      freiwilliger und tiefer ich mich seinem Willen und seiner Führung
      anvertraue. Und er weiß auch, dass er diese Hingabe niemals mit Gewalt
      und überheblicher Herrschsucht erreicht. Sondern allein durch seine
      ruhige, souveräne, mentale Überlegenheit. Er besitzt die Fähigkeit,
      meinen Geist wie ein empfindliches Instrument und mit großer Virtuosität
      zu spielen
      Du siehst die Welt nicht wie sie ist, Du siehst die Welt so wie Du bist
      ich habe zwar schon viel geschrieben, was durch das Zitat heute neu hervorgeholt wurde, aber da ich hier so viele tiefgreifende Beiträge lese, möchte ich zu meinem eigenen Beitrag gerne ergänzen:

      ... für MICH muss ein Mann, damit ich mit ihm gutes BDSM erleben kann, ausdrücklich NICHT klüger, stärker, souveräner, erfolgreicher, gefestigter, zufriedener, erfahrener, sicherer etc. sein als ich.

      Es ist natürlich schön, wenn man auf einer Wellenlänge liegt, und eine ähnliche Intelligenz, Bildung und Stärke trägt dazu bei, sich genug zu ähneln für eine gute zwischenmenschliche Basis. Aber man ist ja nie ganz gleich, und da BDSM für mich ein Spiel im Rahmen einer tiefen Freundschaft oder Partnerschaft ist, darf ein Dom im Alltag durchaus schwächer oder ungebildeter oder unsicherer sein als ich.Ich helfe meinen Freunden/meinem Partner gerne und übernehme im Alltag auch liebend gern die Führung. Solang die Freundschaft/Partnerschaft von Respekt geprägt ist, hat das keinen, wirklich absolut keinen Einfluss auf unser BDSM.

      Snowflake schrieb:

      Seine Aura bzw. Seele muss das gewisse Etwas haben. Es ist schwer zu erklären, aber seine Art muss mich umhauen. Wie er spricht und schreibt. Er muss mich dazu bringen können, dass ich mich mit ihm anlegen will. Dass ich ihm zeigen möchte "guck mal so toll bist du gar nicht", während ich ihn eigentlich klasse finde. Sein Ego muss mich im wahrsten Sinne umhauen. Denn wenn das fehlt, habe ich keine Spielfläche um mal frech zu sein und den Ball zurückzuwerfen.

      Ansonsten wurden andere Aspekte schon erwähnt. Er muss in sich gefestigt sein und eine gewisse Ruhe ausstrahlen.
      Und er muss BDSM leben, ich mag es nicht nur ab und an mal ausleben. Das Machtgefälle muss immer präsent bleiben. Sonst würde ich ihm schnell auf der Nase herum tanzen.

      Ich füge Mal was hinzu da die Thematik aufkam:
      Mir ist seine politische Gesinnung egal, auch ob er ein Problem mit Personengruppen hat, solange er diesen nicht wehtut. Was er im stillen Kämmerlein macht, stört mich nicht. Auch ist es mir egal ob er Geselle oder Studierter ist. Der Beruf sagt nichts über einen Menschen aus. Kinder muss er nicht mögen, aber Tiere. Und einen Eimer voll Empathie besitzen, während er weiterhin ein Arschloch ist.
      Ich habe in den letzten 3 Jahren so viele tolle Menschen kennengelernt, welche man (falls man Überkorrekt wäre) meiden sollte. Ein Mensch ist nie perfekt und genau das liebe ich an ihnen. Ganz besonders an Doms. Der Dom in seiner Inperfektion. Wunderschön!