Konditionierter Orgasmus - wie macht man das?

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      Konditionierter Orgasmus - wie macht man das?

      Mein Partner und ich versuchen gerade, mich so zu konditionieren, dass ich auf seinen Befehl hin einen Höhepunkt habe. Mir fällt das schwer, da ich lange brauche, bis ich komme, und das auch wirklich forcieren muss.

      Wie gehen wir am besten vor? Gibt er den Befehl "komm" besser, kurz bevor ich komme, oder insbesondere in der Phase, in der ich konditioniert werde bzw. das lerne, besser, während ich bereits einen Orgasmus habe, damit ich den Befehl/das "Triggerwort" und den Höhepunkt an sich am besten verknüpfen kann?

      Hat jemand des schon erfolgreich eingeübt? Und wenn ja, wie habt ihr das gemacht/gelernt? Wie funktioniert das am besten, gerade bei einer Sub, die sowieso nicht so leicht kommt?

      Über die Risiken bin ich mir bewusst.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -
      Also, nach meinem Verständnis der klassischen Konditionierung wird das was passieren soll recht unmittelbar mit dem Befehl verknüpft. In dem Fall idealerweise kurz bevor du kommst, iSv ca 10-20 Sekunden.

      Eine Abkürzung wäre es über Hypnose zu lösen. So einen Trigger bekommt man schon in ein bis zwei Sessions fest verknüpft.
      Existence could not resist the temptation of creating me
      Hallo Poetin,

      Ich würde euch raten ersteinmal daran zu arbeiten, dass du öfter, schneller leichter zum Orgasmus kommst. Er muss deine „ Knöpfe“ besser kennen und du müsstest lernen was dir sowohl Kopfmäßig wie auch körperlich hilft zum Orgasmus zu kommen.
      Wenn ihr dann soweit seit, könntet ihr daran arbeiten deinen Orgasmus erstmal zu kontrollieren, sprich zum Beispiel herauszögern etc.
      Und wenn das auch klappt, erst dann kann er das Kommando geben, das du kommen darfst/ kommen sollst.

      Ich glaube nicht das es anders funktioniert. Ein weiblicher Orgasmus hängt von so vielen Faktoren ab, das er sich nur schwerlich konditionieren lässt.

      Wenn du eh schon lange brauchst um zu kommen und dann noch ständig daran denken musst das er dir gleich eventuell einen befiehlt, ist das glaub ich eher schlecht.

      Aber das ist nur meine Sicht und meine Meinung und mein Weg, wie ich das gelernt habe.
      Würde mich später über einen Erfahrungsbericht von dir freuen.
      Viel Spaß beim Üben :D

      Alles Gute
      Ana
      Bei uns funktioniert das so, dass meine Partnerin mich beim Sex immer bewusst um ihren Orgasmus anbetteln muss. Allerdings kann sie auch "normal schnell" (blöder Begriff, aber mangels besserer Eingebung lasse ich das mal so stehen) kommen. Ich habe das immer weiter rausgezögert und lasse sie immer erst auf mein Kommando kommen. Das Kommando kommt immer kurz vor dem Orgasmus. Es besteht vor allem aus dirty talk Begriffen (wirkt auch als Trigger). Das Betteln an sich hat für mich dabei noch den Vorteil, dass ich genau weiß wo sie gerade ist. Ich verweigere ihr den Orgasmus auch nur als schwere Strafe, weil ich denke dass eine häufigere Verweigerung mehr schadet als nutzt.

      Was möchte ich dir jetzt also damit sagen: Ich weiß, dass es grundsätzlich funktionieren kann; auch wenn sich eine klassische Konditionierung in unserem Fall wohl eher beiläufig denn bewusst abgespielt hat. Ich weiß aber nicht, ob meine Erfahrung auf dich oder andere umgemünzt werden kann. Wenn du etwa währenddessen darüber nachdenkst, dass du dich ohnehin schwer tust zu kommen, dann macht das mit dem Betteln wohl eher wenig Sinn, da es noch mehr Druck erzeugt.

      Was ich aber nicht so ganz verstehe, sind die von dir erwähnten Risiken, deren du dir bewusst bist. Welche Risiken meinst du?
      Es ist sinnlos sich verrückt zu machen, indem man versucht, sich davor zu bewahren, verrückt zu werden. Da könnte man genauso gut einfach klein beigeben und sich die Vernunft für später aufheben.
      (Douglas Adams)
      Danke für die Antworten.

      @Drain: danke für deine Antwort. Das entspricht in etwa dem, was mein Partner und ich machen. Ich muss fragen (machnmal auch betteln, was ich grundsätzlich sehr "kickig" finde, bekomme aber meistens die Erlaubnis, dann auch zu kommen (eben wegen der o.g. Schwierigkeiten). Manchmal lässt er mich kurz warten. Auch er hält nichts davon, mir den Orgasmus komplett zu verweigern.

      MIt Risiken meine ich z.B. das Risiko, dass ein Orgasmus ohne Kommando/Erlaubnis des Partners nicht mehr oder nur noch erschwert möglich ist, zumindest habe ich gelesen, dass das (theoretisch?) passieren kann.

      @AnaJo: er befiehlt es im Moment noch nicht, das würde gar nicht funktionieren. Mit den Knöpfen hast du möglicherweise recht, wir könnten schauen, ob sich da noch etwas verbessern lässt. Unter Druck setze ich mich nicht wegen ihm, sondern vor Allem wegen mir...Und ich denke, auch er setzt sich wegen mir unter Druck.

      @Existentmale: okay, das mit dem zeitlichen Zusammenhang ist schon mal hilfreich. Hypnose? Hm.... das müsste er ja dann erstmal lernen, denke ich....

      @Kat1384: in dem Thread habe ich schon gestöbert, werd ihn aber nochmal in Ruhe durcharbeiten, sobald ich etwas mehr Zeit habe. Danke für die Erinnerung daran, dass es den ja auch noch gibt :).

      Lieben Dank an alle, die geantwortet haben.
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      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -
      Ich (Dom) habe damit viel und ausgiebig Erfahrungen. Ich und meine feste 24/7 Partnerin haben relativ am Anfang unserer Beziehung damit angefangen. Es ist grundsätzlich erstmal sehr gut, wenn Sub in der Trainingszeit oft, schnell und multibel kommt. Wir hatten fast an jedem Wochenende und sonstigen freien Tagen, Sessions die viele (mehr als 6) Stunden gingen. Angefangen mit einer langen Massage. Ich würde an deinen Dom empfehlen, am Anfang, einen Vibrator ein zu setzten, der stark, aber nicht stark genug für einen Orgasmus, in dir ist. So erst mal 1,5 Stunden liegen lassen, und nichts tun. Dann Anfangen Sub klitoral zum Orgasmus zu bringen. Fast jede Frau ist zu multiblen Orgasmen fähig, nur bei einigen ist es einfacher als bei anderen. Bei vielen Frauen setzt nach dem Orgasmus eine starke Sensibilität ein, das ist normal. Ich weiß das es sich oft nicht so anfühlt, aber meistens funktioniert es. Dom muss etwa 3 Sekunden Pause machen (am Anfang) und dann weiter machen. Nach etwa 10-15 oft unangenehmen Sekunden fängt es wieder an schön zu werden, und du kannst wieder kommen. Je öfter ihr das macht, je kürzer muss er zwischen den Orgasmen warten, und je weniger unangenehm wird es. Nach einer Weile (bei uns 2 intensive Monate, relativ normal, geht schneller aber selten, kann länger dauern, aber nicht wesentlich) werdet ihr an einem Punkt sein, an dem du von einem in den nächsten Orgasmus rutschst. Das ist ein wenig wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht wieder. Das solltet ihr dann oft machen, in einer Session gehen ohne Probleme 5 Intervalle die etwa eine halbe Stunde außeinander liegen, in denen du jedes mal 15-20 mal direkt hintereinander kommst.
      (Hier mal eine kleine Warnung, dabei kann alles mögliche passieren, worüber ihr vorher sprechen müsst, hier einiges was uns passiert ist, als Beispiel: Inkontinenz, Weinen, Schreien, kaltes Schwitzen, Wegtreten (Sub Space), Krämpfe, unkontrolliertes Zucken, Wimmern, Übelkeit, plötzlicher Schlaf (echter Schlaf, keine Ohnmacht), Unterleibszukungen, die noch den ganzen Tag andauern, Empfindlichkeit für jede Berührung, wahrscheinlich noch mehr, das ich jetzt vergesse.)
      Sobald das oben beschriebene immer wieder reproduzierbar funktioniert, über etwa 1-2 Monate, oft und immer wieder. Dann macht am besten erstmal weiter mit anderen Erfahrungen für Orgasmen. Bei den aller meisten Menschen (Frauen) kann man Orgasmen durch Fußreflexzonen Massagen, anal, Brustwarzen, Oberschenkel Innenseiten, den Bauchraum-Bauchnabel, die Achsel Höhlen, den Mund, und durch lange Massagen ganzkörper Orgasmen hervorrufen. Wir haben das alles gemacht, muss aber nicht sein. Am Anfang nach ein bis zwei Intervallen durch klitorale Orgasmen, immer mit dem Vibrator in dir. Das ist dazu da das du dich daran gewöhnt Orgasmen ohne Berührung deines Intim Bereichs zu erleben. Ich bin nicht sicher ob es nötig ist, aber ich bin mir sicher das es hilft. Wir haben das für weitere 3 Monate oft gemacht. Wir haben dabei den Vibrator irgendwann entfernt, und später auch auf die klitoralen Intervalle am Anfang verzichtet (das sollte da schon Problemlos ohne Den Vibrator gehen). Mit der Weile sind diese multiblen Orgasmen auch auf die anderen Wege machbar.
      (Hierzu noch ein Hinweis. Sobald man das mit den Orgasmen auf andere Wege mal geübt hat, kann man es natürlich auch so, einfach beim Sex einsetzten.)
      An diesem Punkt, fängt man mit dem Training hin, auf den Befehl an. Ich empfehle ohne jegliche Fesselung, du auf dem Bett, auf dem Rücken, Beine außeinander, aber das ist nicht so wichtig. Dom fängt an langsam zu stimulieren und gibt vor dem Orgasmus (unmittelbar 1-3 Sekunden) ein Code Wort. Ich empfehle eines, das im Alltag nicht vorkommt, glaub mir, ist besser. (Unser Wort: Takka) Komm zu verwenden währe ein Fehler, wenn er dich nochmal ohne Peinlichkeiten ausführen will. Das macht ihr oft, am besten täglich (jeden Abend, z.B.) um die 5 mal, und an Wochenenden lange, an die 30 mal. Das wieder für 1-2 Monate. Dann geht es richtig los. Er beginnt das Code Wort kurz vor dem Orgasmus zu sagen, und hört dann auf (und nein, in den meisten fällen wird daraus kein ruined Orasm, warum auch immer, weiß ich selbst nicht so genau. Natürlich kommen ruins vor, aber rechts selten) und du versuchst über den Point of no Return zu rutschen. Das übt ihr bis sichtlich ist, das du es kannst, wenn du körperlich noch nicht so weit warst. Bei uns dauerte es 3 Monate, bis ich mein Kommando gab, und sie 5 Sekunden später kam. An dem Punkt ist so zu sagen der Wall überwunden, und diese Zeit lässt sich leicht verlängern. Von dem Punkt dauerte es nur noch einen Monat, bis ich in einer erotischen Atmossphäre nur noch den Code sagen musste, und sie wurde erregt, und nach nur wenig Stimulation konnte sie durch den Code kommen. Einen weiteren Monat später fing es an, das sie nur durch den Code, in einer entsprechenden Situation kommen konnte.
      (Hinweis, diese Orgasmen können bisweilen sehr heftig sein, da sich Empfindungen aus den anderern (Fuß, Brust, anal, etc.) vermischen. Kann zum Verlust von Gleichgewicht, schreien, selten Inkontinenz, usw führen.)
      Einen weitern Monat (immer wieder das Training vortsetzen) später kam sie auch in unerotischen Situationen (im Auto auf dem Beifahrersitz, beim aufs Klo gehen, einfach auf dem Sofa entspannen, usw.) und noch einen Monat später immer, Situations, Stimmungs, und Lust, unabhängig. Das haben wir getestet. Wir vereinbarten das ich sie irgend wann wütend auf mich mache, nur um das zu testen. Monate später hatten wir einen Streit, weil ich mich absichtlich ziemlich unmöglich benommen habe, und mitten in dem Streit, nannte ich das Code Wort, und sie hatte sofort einen Orgasmus. Also ja, wenn das mal sitzt, dann sitzt es ziemlich fest, auch über Telefon und Audio Datei möglich.
      Um das alles zusammen zu fassen, das ist möglich, das macht Spaß, und ist sehr intensiv, aber es ist langwierig, lässt nahezu keine Grenzen der Scham zu, liefert dich ziemlich aus, und erfordert langes Training (das nicht ewig vortgesätzt werden muss, wie gesagt, wenn es sitzt, sitzt es). Wenn noch weitere Fragen bestehen, ich bin gerne bereit sie hier oder per PM zu beantworten.
      Lg, HerBeast
      Heraklit: "Der Krieg (Schmerz/Leid) ist der Vater aller Dinge."
      So lebe ich Beziehungen.

      Poetin schrieb:

      Mein Partner und ich versuchen gerade, mich so zu konditionieren, dass ich auf seinen Befehl hin einen Höhepunkt habe. Mir fällt das schwer, da ich lange brauche, bis ich komme, und das auch wirklich forcieren muss.

      Wie gehen wir am besten vor? Gibt er den Befehl "komm" besser, kurz bevor ich komme, oder insbesondere in der Phase, in der ich konditioniert werde bzw. das lerne, besser, während ich bereits einen Orgasmus habe, damit ich den Befehl/das "Triggerwort" und den Höhepunkt an sich am besten verknüpfen kann?

      Hat jemand des schon erfolgreich eingeübt? Und wenn ja, wie habt ihr das gemacht/gelernt? Wie funktioniert das am besten, gerade bei einer Sub, die sowieso nicht so leicht kommt?

      Über die Risiken bin ich mir bewusst.
      Es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten der Konditionierung, vor allem sind sie individuell.
      Sie sollten auf die Person abgestimmt sein.
      Mit dem Thema sollte sich meiner Meinung nach jedoch der Dominante auseinandersetzt.
      Er trägt die Verantwortung für sein Handeln.
      Er sollte sich Informieren ,wie und welche Probleme auftreten können, welche Risiken es haben kann.
      Das sind keine Themen die man kurz in einem Forum abfragen und dann ausprobieren kann.
      Zumindest nicht wenn man es verantwortungsvoll handhaben will.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.
      Ich hab das auf Kommando gekonnt. Könnte es vermutlich auch jetzt, das ist nicht mehr an mein damaliges Herrchen gekoppelt, wenn ich nur tief genug in meiner Hingabe bin. Da ich squirte, war ihm das wichtig, denn er hat sich in bestimmte Positionen gebracht und dann auf Befehl meinen Orgasmus ausgelöst...aber halt eben auf Kommando und erst dann, wenn es für ihn gerade optimal war. Ausserdem waren da auch Phantasien der Vorführung im Raum, zu denen es aber leider nie kam.
      Allerdings komme ich recht leicht und habe gelernt, gerade das Spritzen zu kontrollieren, weil es ja auch Männer gibt, die das nicht mögen. Ich musste mein Wollen halt nur in die andere Richtung lenken, das Unterdrücken konnte ich damals schon perfekt. Und ich muss auf so ein bestimmtes Level der Hingabe und Selbstvergessenheit kommen (die meisten nennen das wohl Subspace) und ich muss den Mann einfach bewundernswert finden und hören wollen, dann klappt das ganz gut. Und ich wusste halt, es ist das Größte für ihn, das hat mich sehr angespornt.
      Ich kenne jetzt auch, wie es sich anfühlt, das Kommen verboten zu bekommen...auch damit kann ich was anfangen...das gefällt mir ebenfalls.

      Aber einen Tipp könnt ich Dir nicht an die Hand geben. Bei mir ist es Geilheit, Kopfkino, liefern wollen und dass ich so unglaublich versessen drauf bin, gelobt zu werden, das alles zusammen lässt mich derart fokussieren, das das einfach dann so ist. Im Prinzip spannt mich dieses ganze Kopfkino auf Anschlag, und ich bewege mit meinem Denken den Schalter nur noch vorwärts und verriegelt, weil ich sowieso so sehr erregt bin. So ungefähr würd ich das beschreiben. Das geht nicht mit jedem, aber wenn ich zu dem Typen aufschau und den bewunder bzw. "müssen wollen will" (wie es dieser Tage hier in einem anderen Thread ausgedrückt wurde), dann ist es kein Problem für mich, sowohl es instant auszulösen oder eben es zu unterdrücken, einfach aus meiner eingenen Grunderregung heraus.

      So ist das bei mir.
      Also ich persönlich kann es nicht auf Kommando, versuche aber daran zu arbeiten! Ich habe mit Orgasmen im Allgemeinen ziemliche Probleme..und in 5 Jahren sexueller Aktivität hatte ich beim richtigen sexuellen Akt auch erst einen Orgasmus und ob der so..intensiv war wie ihn alle beschreiben..davon kann ich nichtmal unbedingt berichten.

      Ich würde mir aber wirklich wünschen sowas öfter zu erleben oder in die Richtung dominiert zu werden das mein Körper es mich erleben lässt durch Kopfkino oder den absoluten Wunsch zu gehorchen und jedem Wort zu folgen das mein Dom ausspricht. :love:
      Guten Morgen,

      ich bin ja noch recht neu in dem Thema. Ich denke aber, das wichtigste ist doch, sich nicht unter Druck zu setzen. Wenn Dich grundsätzlich der Gedanke kickt, dass Du erst kommen darfst, wenn Dein Herr es Dir erlaubt, dann baut darauf auf.

      Ich bin mit meinem Spielpartner noch nicht sehr lang zusammen aber wir haben schnell festgestellt, dass es uns beide anmacht, wenn mein Herr mir diesbezüglich Regeln aufstellt. Ich muss ihn um Erlaubnis fragen, wenn ich mir selbst einen Orgasmus verschaffen möchte. Während der Session muss ich ihn Erlaubnis fragen. Im Idealfall spürt man, dass man kurz davor ist, zu kommen. So ist es bei mir. Zuerst habe ich gedacht, dass funktioniert nicht. Ich habe aber dann festgestellt, dass das Fragen und betteln einen zusätzlichen Kick verschafft und ich dann tatsächlich gekommen bin. Es ist um Vielfaches intensiver gewesen als ich es mir vorgestellt habe. Ich kann allerdings nur für mich sprechen, glaube aber, wenn man in diesen Gedanken quasi hineintaucht, das es funktionieren kann.

      Ich bin auch schon ohne Erlaubnis gekommen, das war während meiner ersten Session. Das hat mein Herr mir nicht durchgehen lassen. ;)

      Ich glaube die Quintessenz des Ganzen ist, sich ranzutasten, grade wenn Du recht lang brauchst, bis Du kommst.
      Heyhey, danke für eure Beiträge zu diesem Thema. Wir haben seit etwa zwei Wochen die Herangehensweise geändert, nachdem immer deutlicher wurde, dass Verzögern oder Fragen mich auch relativ schnell aus dem Konzept bringt, so dass meine Erregung deutlich abnimmt. Es ist mehrmals passiert, dass wir praktisch fast wieder von vorne anfangen mussten.

      Also darf ich derzeit kommen, wann immer es möglich ist, ich habe sogar den Auftrag, wann immer möglich, den Höhepunkt zuzulassen.

      Natürlich muss ich aber abwarten, ob er eine sexuelle Handlung initiiert und was er von mir möchte. Auch wenn ich mich selbst befriedigen bzw. auch nur sexuell berühren möchte, egal in welchem Kontext, muss ich ihn fragen.

      Und wir probieren im Moment viel aus, auch, um - wie AnaJo es beschrieb - meine "Knöpfe" besser kennenzulernen, sowohl körperlich als auch psychisch, in Bezug auf Kopfkino usw.

      Da wir das noch nicht so lange machen, kann ich noch nicht sooo viel sagen, aber ich glaube schon, dass es mir den Orgasmus, den er ja auch von mir will, leichter macht. Generell habe ich das Gefühl, dass wir uns da in den letzten Wochen - nach Frust,gefühltem Leistungsdruck und vielen, vielen Gesprächen - auch bei diesem Punkt immer näher kommen.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -
      Ich denke, vieles liegt daran, dass wir eben doch noch Anfänger in Bezug auf BDSM sind, und uns an vieles einfach noch herantasten. Dass wir miteinander lernen und manche Dinge, auch wenn sie sich faszinierend anhören, eben noch Zeit brauchen. Vielleicht stellt sich einfach heraus, dass manches auch gar nichts für uns ist oder eben vorerst nicht funktioniert. Dann machen wir eben etwas Anderes. Esist ja nicht so, dass es ein BDSM-Handbuch gibt, das Kapitel für Kapitel abgearbeitet werden muss.

      Es sei denn, die Kapitel heißen Vertrauen, Austausch, Druck rausnehmen, aufeinander Zugehen, gemeinsam Erkundungen anstellen, miteinander Wachsen bzw. sich gemeinsam weiterentwickeln.

      Nachtrag: wir haben uns am Anfang auch einfach unfassbar viel Druck gemacht, wahrscheinlich viel zu viel. Das wird jetzt besser. Im Moment ist gerade auch bei mir Achtsamkeit ein großes Thema, ich achte selber drauf und bekomme auch entsprechende Aufgaben.

      Bin heute unkonzentriert - wer Schreibfehler findet, darf sie behalten :blumen:
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

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