Wie weit würdet ihr gehen?

      Wie weit würdet ihr gehen?

      Seit einiger Zeit frage ich mich, wie weit ich für meinen Dom gehen würde. Wo wäre für mich der Punkt, dass ich den Gehorsam verweigern würde oder Handlungen, welche aus meiner Devotheit entstehen, beenden würde. Und ich muss gestehen: ich weiß es nicht genau.
      [Natürlich gibt es gewisse, logische Dinge, welche man nicht machen würde. Nur sind diese aufgrund unseres Werte und Normen Systems höchstwahrscheinlich bei uns allen gleich ;) um diese geht es mir auch nicht ].

      So gibt es tatsächlich einige Dinge, die ich mitmachen würde solange ich weiß, dass er auf mich (uns) aufpasst. Dazu gehören finanzielle Dinge wie auch Sexuelles. Den einzigen Punkt den ich klar fassen kann ist: ich würde keine Schulden für ihn machen oder bürgen (wobei ich beide Dinge für niemanden machen würde). Bei vielen anderen Dingen würde meine devote Ader siegen.

      Wie ist das für euch?
      Wie weit würdet ihr als Sub gehen? Wo würdet ihr ein Schlussstrich setzen?
      Wie weit sollte eine Sub für euch als Dom gehen? Welches Maß an "Aufopferung" würde euch gefallen? Ab wann wäre es zu viel?
      Relativ kurz beantwortet:

      Ab dem Moment,wo ich das Gefühl hätte,dass sub sich selber verliert, ab dem Moment wäre es zuviel an Aufopferung.

      Mein Ziel ist ja immer eine "Optimierung" meines Gegenübers, das ist zwingend verbunden mit einem bei- sich- bleiben.

      ich muss aber auch sagen, dass ich in dem Sinne in meinen Augen keine starke Devotion verlange, es sollte nur grundsätzlich klar sein,wer das letzte Wort hat ;)
      Die Fragen kann ich gar nicht an Dingen oder Handlungen meinerseits fest machen.
      Es kommt darauf an, wie geführt wird, wie viel Verantwortung übernommen wird, wie viel Vertrauen ich habe, wie die Beziehung insgesamt ist. Unter dem Strich eher ein Gefühlssache für mich, als es an irgendetwas anderen festmachen zu können.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.

      Snowflake schrieb:

      Wie ist das für euch?
      Wie weit würdet ihr als Sub gehen? Wo würdet ihr ein Schlussstrich setzen?
      Wie weit sollte eine Sub für euch als Dom gehen? Welches Maß an "Aufopferung" würde euch gefallen? Ab wann wäre es zu viel?
      Kurzum gesagt: Ich weiß es nicht.
      Es kommt vielleicht auch immer auf die Rahmenbedingungen der Beziehung an.
      Es ist ja zum Beispiel ein Unterschied, ob man in einer (lockeren) Spielbeziehung oder in einer jahrzehntelangen Verbindung lebt, welche Vereinbarungen/ob es Tabus etc. gibt.

      Ich empfinde mich als recht grenzenlos in der Verbindung zu ihm, kann aber Bedenken jederzeit problemlos kommunizieren und ihm mitteilen.
      Das ist manchmal der Fall, wenn wir über seine Phantasien sprechen.
      Gerade, weil ich seinen Umgang mit meinen Bedenken und seine Fähigkeit zur Begrenzung kenne, würde ich ihm folgen, weil ich das feste Vertrauen habe, dass er das Beste für uns als Einheit will.
      Ich weiß tatsächlich nicht, was für mich in unserer Verbindung zu viel wäre - nun bin ich neugierig, was andere als 'zu viel' empfinden :) .
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Keine einfache Frage. Und meine Antworten darauf größtenteils spekulativ, weil ich mir nicht sicher bin, wie ich in der jeweiligen Situation tatsächlich reagieren würde. Besonders bei sexuellen Phantasien bin ich da unschlüssig.
      Wie @kara denke auch ich, dass es davon abhängt, welcher Art die Beziehung ist.

      Trotzdem habe ich bei mir über die Jahre eine Veränderung festgestellt. Ich würde heute weniger für einen Mann aufgeben als noch vor 10 Jahren. Als Beispiel: Ich würde weder Wohnung, noch Beruf, noch Hobbys aufgeben, auch nicht wenn er mich "aushalten" würde. In jüngeren Jahren bin ich noch mit rosaroter Brille durchs Leben gelaufen und hätte mich mit der Rolle der Hausfrau+ angefreundet. Heute dagegen: No way!

      Bei Körpermodifikationen wäre bei mir ebenfalls Schluss. Es gibt ein, zwei Dinge, die ich selber gerne ändern würde, aber alles darüberhinaus schließe ich aus. Wenn er wollte, dass ich mich für ihn unters Messer lege, wäre es aus. Den Wunsch dürfte er natürlich äußern, aber er müsste mein Nein akzeptieren. Sonst Ende Gelände.

      Snowflake schrieb:

      Wie ist das für euch?
      Wie weit würdet ihr als Sub gehen? Wo würdet ihr ein Schlussstrich setzen?
      Wie weit sollte eine Sub für euch als Dom gehen? Welches Maß an "Aufopferung" würde euch gefallen? Ab wann wäre es zu viel?
      Ich kann das genausowenig sagen wie die anderen auch.
      Das wäre für mich sehr personenabhängig und ob ich mit Dom zusammenlebe oder nicht (bei einer reinen Spielbeziehung wäre ich zu weit weniger bereit).
      Grenzen wären bei mir auf jeden Fall der Versuch, den Kontakt zu meiner Familie und meinen Freunden zu unterbinden (insbesondere zu meinen Kindern) und gewisse finanzielle Dinge.
      Und ich würde nie hier aus der weiteren Umgebung wegziehen wollen. Würde für mich aber auch zur Unterbindung meiner sozialen Kontakte gehören.
      Ansonsten kann ich das wirklich nicht sagen.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      eine wirklich schwer zu beantwortende Frage.........nun.....

      wenn eine dritte Person ( meine Kinder/Eltern...) dadurch Schaden nehmen würden.
      ansonsten kommt es sehr auf die Art der Beziehung drauf an. Finanzielle Dinge würde ich da auch nennen wollen....gerade die von langfristiger Art.

      Körpermodifikationen.....kommt auch drauf an.....sage mal 2-5 Kilo mehr oder weniger..ja ok........Busenvergrößerung wohl eher nicht.
      ...aber ich kann das auch nur spekulativ sagen.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Eines steht so einwandfrei fest für mich und ist so selbstverständlich, dass ich vorhin gar nicht daran gedacht habe. Ich würde mich niemals von meinem Tier trennen, sollte Dom das verlangen. Im Gegenteil. Wenn Dom eine Hundehaarallergie hat, kommen wir gar nicht erst zusammen.
      Der Inhalt meiner Aussage ist eine sehr harte Linie, nicht zwangsläufig geeignet für viele Neugierige und sollte mit Bedacht aufgenommen bzw. umgesetzt werden.

      Spoiler anzeigen
      Schwöre ich einem die Treue, dann ist es kein Spiel, sondern bitterer Ernst.
      Ich wähle einen Menschen, weil ich an ihn glaube und selbst, wenn er sein Wort bricht, mein eigenes ist keine "wenn-dann" Bedingung.
      Habe ich mich entschieden, mich jemandem gänzlich anzuvertrauen, dann existiert kein 'Nein' mehr, nur die Bitte um Gnade. Die Gewährung obliegt meinem Gefährten, mein Wohl in diesem Moment ebenso.
      Werde ich bestraft und selbst, wenn ich es als unrecht empfinde, akzeptiere ich es. Soll ich die Strafe wählen, wähle ich was er als angemessen erachten würde... auch wenn ich es als 'Tabu' deklarieren würde, wenn ich noch welche hätte.
      Ich betrachte mich als Sub, als dem Willen meines Gefährten unterworfen, welchem ich tunlichst folge und auch gegenüber anderen vertrete. Es ist eine Frage von Loyalität in meinen Augen und von Konsequenz.
      Meine Frechheit kann ich nicht leugnen, aber was ich tue, das tue ist bewusst. Ich zahle ebenso bewusst den Preis, auch den für eine falsche Verbindung oder eine, die korrumpiert wurde, durch eben diese umfassende Macht. Es ist menschlich, wie Fehler menschlich sind.
      Ich könnte nicht weglaufen, wenn ich eine Bindung eingehe und auch vor den getroffenen Entscheidungen nicht, weil ich auch vor mir nicht weglaufen kann.
      Die letzte Konsequenz, wenn etwas für mich nicht mehr tragbar ist, wäre die Bitte um Freigabe, denn ein solcher Pakt kann für mich nur einvernehmlich beendet werden.

      Es gibt und gab immer nur eine klare Ausnahme: meine kleine @Intensity. Würde ich in einem Maß durch eine Handlung irritiert werden, dass ich nicht länger fähig wäre für sie dazusein, wäre das mein Ausstieg.
      Wobei... Ich habe auch schon gegen meinen früheren Top gehandelt, als ich das Gefühl hatte er ginge gegenüber einem anderen Mädchen zu weit. Zu schützen ist ein Instinkt, den ich nicht umgehen kann oder will.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lune ()

      Da gibt es für mich eine Menge Grenzen, neben den definierten Tabus und dem, was der gesunde Menschenverstand eh sagt. Zum einen würde ich nichts tun, was meinen Körper verändert oder dauerhaft zeichnet. Jeder Eingriff in mein berufliches und Freundes- und Familienumfeld hat zu unterbleiben. Finanziell würde ich nichts,aber schon gar nichts für ihn tun. Weshalb auch?
      Meine Wohnung ist Tabuzone, er wäre mir als Freund und Mann willkommen, wäre aber mein Gast. Mein Heim, meine Regeln.

      All das hängt aber sicher - wie andere schon schrieben - vom Beziehungskonstrukt ab. Und das ist bei mir halt eine Spielbeziehung.
      Zuerst einmal möchte ich sagen, dass es für mich bei der Fragestellung wie weit ich gehen würde nicht darauf ankommt, ob die Beziehung eine Spielbeziehung oder eine Partnerschaft ist. Meiner Ansicht nach kommt es alleine darauf an, wie groß das Vertrauen zueinander ist.

      Je größer das Vertrauen ist, umso weiter bin ich bereit zu gehen. Im Sexuellen gibt es da für mich kaum Grenzen. Anders sieht es bei Bereichen aus, die meine Existenz beeinflussen könnten. Damit meine ich zum Beispiel Dinge wie meinen Arbeitsplatz o.ä.
      @Lune auch wenn meine Fragestellung auf ein Spiel deuten könnte, ist es gar nicht so gemeint. Auch für mich wäre der Punkt wo meine absolute Grenze erreicht ist, die Bitte um Freigabe stehen. Da dies aber nur eine Bitte wäre, läge die Entscheidung noch immer bei Dom.

      Von daher ist es wohl die Frage, ab wann würde man die Bitte stellen. Gleichzeitig besagt sie im Umkehrschluss doch auch: was würde ich alles mit mir machen lassen.

      Dank deinem Beitrag @Lune habe ich erkannt, an welchem Punkt ich um Freigabe bitten würde: wenn er oder ich jemanden absichtlich verletzen würde. Und das Grundlos. (Da wären wir auch wohl mitten in der Straffälligkeit).


      Natürlich haben viele Möglichkeiten mit dem Vertrauen zu Dom zu tun. Da bin ich aber ganz bei "wer prüfe, wer sich ewig bindet", BDSM betreibe ich nur mit Menschen denen ich vertraue.


      @Viva woraus würdest du es ausmachen, dass sich Sub verliert in der Aufopferung? Immerhin gibt es auch da Subs, welche eben in dieser Aufopferung aufblühen und es lieben. Kannst du das erläutern?

      Snowflake schrieb:

      Von daher ist es wohl die Frage, ab wann würde man die Bitte stellen.
      Ich denke, es herrscht Einigkeit das wir hier nicht über einen Punkt sprechen an dem Sub sich unwohl oder unsicher fühlt. Sondern über den Punkt: Bis hierhin kann ich mit dir gehen, aber eben nicht weiter.

      Nur, dann frage ich mich: Was macht Sub dann, wenn Dom dieser Bitte nicht entspricht?
      Doch das tun oder mit sich tuen lassen, wegen dessen Sub gerade entschieden hat, "Ich muss hier raus" ?

      Roadrunner schrieb:

      Snowflake schrieb:

      Von daher ist es wohl die Frage, ab wann würde man die Bitte stellen.
      Ich denke, es herrscht Einigkeit das wir hier nicht über einen Punkt sprechen an dem Sub sich unwohl oder unsicher fühlt. Sondern über den Punkt: Bis hierhin kann ich mit dir gehen, aber eben nicht weiter.
      Nur, dann frage ich mich: Was macht Sub dann, wenn Dom dieser Bitte nicht entspricht?
      Doch das tun oder mit sich tuen lassen, wegen dessen Sub gerade entschieden hat, "Ich muss hier raus" ?
      Wenn Sub sich selbst genug liebt und ausreichend Selbstvertrauen hat, wird sie es schaffen zu gehen. Was aber sicherlich niemals ein leichter Schritt sein wird. Denn sowohl im BDSM, als auch in ner Vanillabeziehung geht es um Emotionen.
      Sorry wenn ich als dominanter Part hier mal was rein werfe...

      Das Thema wie weit eine Sub im BDSM Kontext gehen würde ist klar-Vertrauen zählt.

      Dann wurde oft das Thema finanziell, Wohnung, berufliches Umfeld usw genannt. Mir kommt es so vor als wenn in einer BDSM Beziehung niedrigere Werte gesetzt werden als in einer Vanillabeziehung.

      Ich gehe jetzt nicht von einer Spielbeziehung aus sondern von einer wirklich festen Beziehung mit Gefühlen. Und da würde ich als Dom meine Sub auch unterstützen wenn ich das kann... egal ob finanziell oder auf anderen Wege. Weil SIE meine Partnerin ist, egal ob SUB oder nicht!
      Meine Sub hat nach kurzer Zeit auch Grenzen überschritten wo Sie gedacht hat das Sie es NIE könnte.
      Und ich bin glücklich drüber. .. es war freiwillig von Ihr und es zeigte mir wie wichtig ich IHR bin. Und machte mir klar das meine Gefühle weiter wachsen werden für Sie... und aus diesem Grunde würde ich Ihr auch helfen egal wie oder mit was... da mache ich keine festgesetzten Grenzen.
      Weiteres würde ich NIE verlangen das Sie sich für eines Ihrer Tiere trennen müsste... würde mich von meinen Kater auch NIE trennen- das ist sowieso ganz Ihre Entscheidung.
      Keiner weiß was morgen ist, was passieren kann.... man sollte es Situationsabhängig machen und nicht vorher schon sagen:da ist Stop bei mir. Entscheidend ist was und das warum... sexuelle feste Tabus sind ausgenommen weil das ist voll verständlich und sollte klar sein.
      Ich wäre für meine Sub da IM RAHMEN MEINER MÖGLICHKEITEN ..und das würde ich genauso erwarten von Ihr.
      Wenn Menschen mehr miteinander reden würden, würde es einige Probleme nicht geben.. :huggy:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ragnaros ()

      Wie weit würde ich gehen...
      ich kann zwar ein paar einzelne Beispiele nennen...zb. anhand meiner Tabus, aber die sind für mich eben nicht umsonst Tabus und da brauche ich auch Niemanden, der es darauf anlegt meine Tabus "aufzuweichen" oder "langsam anzugehen". Das würde für mich mit Grenzen funktionieren, dann die beiden Begriffe unterscheide ich deutlich.
      (aber das ist wieder so eine Begriffs-Auslegungssache)

      Letztlich erwarte ich von einem Partner (und natürlich auch von mir selbst), dass die beiderseitige Kommunikation bestehen bleibt und sozusagen einfach der gesunde Menschenverstand einsetzt...egal wie groß ein Machtgefälle auch sein sollte.
      Ich würde behaupten, dass ich selbst relativ weit für einen Menschen gehe, den ich erstmal ins Herz geschlossen habe. Nicht selten muss ich dann gut auf mich selbst achten und den Punkt erkennen an dem ich mich eben soweit "aufopfere" dass es mir nicht mehr gut tut.
      Ich bezeichne mich zwar als "Wohlfühlsub", aber wenn mein Herr einen Wunsch äussert, dann setze ich erstmal alles daran, diesen auch erfüllen zu können.

      Als Beispiel könnte ich vielleicht meinen ersten Dom hernehmen...er wollte mich an eine "Spielart" ranführen, die für die Meisten wohl ein heikles Thema ist und die in mir eigentlich nur Ekel hervorruft. Trotzdem habe ich es versucht...ich habe versucht ihn glücklich zu machen indem ich mich irgendwie überwunden habe. Aber es ging mir damit nicht gut und er war mit den Versuchen nicht zufrieden und wollte es immer wieder und dann auch weitergehend. (obwohl ich ihm meine Gefühle dazu mitgeteilt hatte)
      Damit ging es mir schlecht und es war ein unglaublicher innerer Kampf für mich, den ich heute nicht mehr so lange führen würde.

      Heisst, wenn ich Jemandem in einer D/s-Beziehung mein Vertrauen schenke, dann erwarte ich auch verantwortungsvollen Umgang damit.
      Wenn es den nicht gibt und nicht mehr auf mein Wohlbefinden geachtet wird, dann ist für mich Schluss.
      Sei immer Du selbst.
      Außer Du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!
      Für mich ist es gar nicht so schwer zu beantworten
      Ich bin nur bereit so weit zu gehen, wo ich ich selbst bleiben kann

      Vom finanziellen Aspekt ich mir meine Selbstständigkeit, Unabhängig immer bewahren würde, mich damit niemals in Abhängigkeit begeben würde

      ich nach einem Ende der Beziehung genauso so gut oder schlecht wie vorab dastehen muss

      so was bedeutet jetzt ich selbst bleiben

      niemals würde ich auf Wunsch irgendetwas an meinem Äusseren ändern, ausser vileicht die Farbe des Lippenstiftes

      wenn ich jemanden kennen lerne, und ihm gefällt mein Aussehen , mein Stil nicht dann bin ich wohl die falsche für ihn

      wenn ihm mein Lachen nicht gefällt dann auch

      Gut okay ich bin vileicht eben auch wirklich nicht die 24/7 Sub meine submissive Seite sehr sexuell orientiert

      mal ein Beispiel, ich bin Raucher, würde mir im D/s Kontext nicht das rauchen verbieten lassen.

      Wer mich als Raucher kennen lernt der wird damit leben müssen, dass ich rauche

      Von Sorgen die sich derjenige macht mal abgesehen, und von Rücksichtnahme auf meiner Seite natürlich auch

      sicher qualme ich niemanden die Bude voll, puste ihn an oder was weiss ich

      aber mir jetzt z.B Zigaretten zuzuteilen da würde es aufhören

      Roadrunner schrieb:

      Snowflake schrieb:

      Von daher ist es wohl die Frage, ab wann würde man die Bitte stellen.

      Nur, dann frage ich mich: Was macht Sub dann, wenn Dom dieser Bitte nicht entspricht?
      Doch das tun oder mit sich tuen lassen, wegen dessen Sub gerade entschieden hat, "Ich muss hier raus" ?

      Mit der Frage gehst du von einem empathielosen Dom aus. Jeder Dom mit Empathie wird seine Sub gehen lassen, wenn er die Frage als angemessen sieht und es eben keine Kurzschlussreaktion ist.
      Allerdings bin ich da etwas krasser gepolt, sollte er meiner Bitte nicht nachkommen, würde ich bleiben, es hinterfragen warum ich nicht gehen darf und es akzeptieren. Meine Ds-Beziehung darf nur mein Herr aktiv beenden. Ich habe passives Fragerecht.


      Ragnaros schrieb:



      Dann wurde oft das Thema finanziell, Wohnung, berufliches Umfeld usw genannt. Mir kommt es so vor als wenn in einer BDSM Beziehung niedrigere Werte gesetzt werden als in einer Vanillabeziehung.

      Ich gehe jetzt nicht von einer Spielbeziehung aus sondern von einer wirklich festen Beziehung mit Gefühlen. Und da würde ich als Dom meine Sub auch unterstützen wenn ich das kann... egal ob finanziell oder auf anderen Wege. Weil SIE meine Partnerin ist, egal ob SUB oder nicht!
      Meine Sub hat nach kurzer Zeit auch Grenzen überschritten wo Sie gedacht hat das Sie es NIE könnte.
      Und ich bin glücklich drüber. .. es war freiwillig von Ihr und es zeigte mir wie wichtig ich IHR bin. Und machte mir klar das meine Gefühle weiter wachsen werden für Sie... und aus diesem Grunde würde ich Ihr auch helfen egal wie oder mit was... da mache ich keine festgesetzten Grenzen.
      Weiteres würde ich NIE verlangen das Sie sich für eines Ihrer Tiere trennen müsste... würde mich von meinen Kater auch NIE trennen- das ist sowieso ganz Ihre Entscheidung.
      Keiner weiß was morgen ist, was passieren kann.... man sollte es Situationsabhängig machen und nicht vorher schon sagen:da ist Stop bei mir. Entscheidend ist was und das warum... sexuelle feste Tabus sind ausgenommen weil das ist voll verständlich und sollte klar sein.
      Ich wäre für meine Sub da IM RAHMEN MEINER MÖGLICHKEITEN ..und das würde ich genauso erwarten von Ihr.

      Natürlich darfst du als Dom auch was sagen, die Frage ging an beide Seiten.
      Was du schön gesagt hast ist: in Rahmen meiner Möglichkeiten helfe ich meinem Partner. Da gehe ich komplett mit dir. Sowas gehört sich in einer Partnerschaft so. Dennoch gibt es gerade Dank dem BDSM Punkte wo man selbst in einer Partnerschaft sagen würde: das ist so nicht richtig. Zum Beispiel Verleih von Sub für Geld. Oder Sub hält Dom aus. Da trenne ich zwischen Liebe und Devotion. Wobei man vermutlich aus dieser Kombination heraus noch viel weiter geht als nur aus einem der beiden.
      @Snowflake ich versuch es einmal zu erläutern.

      Im Grunde ist es doch in jeder wie auch immer ausgestalteten Beziehung so,dass alle Beteiligten mit Bedürfnissen diese Partnerschaft eingehen um diese zu befriedigen. In meinen Augen handelt niemand altruistisch das nur so als Ergänzung. Auch ein sub, der in der absoluten Aufopferung aufgeht befriedigt ein egoistisches Bedürfnis.
      In deinem EP geht es ja um die vermeintlich krassen Fällen, aber was krass ist liegt ja immer im Auge des Betrachters. Für viele ist wahrscheinlich @karas Art ihr BDSM zu leben krass, für andere wiederum Ponyplay von @JoyOfSunfire, für den dritten ist Littledasein krass.

      Wann verliert sich nun jemand selbst in einer Beziehung? Er verliert sich, wenn er etwas tut, was eigentlich nicht in seinen Bedürfnissen und oder NAturell liegt, obwohl es ihm im Grunde nicht gut tut. Das kann einerseits passieren,weil jemand sich selbst nicht spürt. sich selbst gar nicht wirklich wahrnehmen kann in seinen Bedürfnissen. Es kann aber auch daran liegen ,dass bspw. Partner A vom Partner B vermeintlich angefüttert wird, wenn Du dies und jenes machst ( nämlich das was Partner B für seine Bedürfnissbefriedigung braucht) dann werde ich evtl auch deine Bedürfnisse befriedigen.

      Nehmen wir mal an ich würde einen Partner wählen , der in der absoluten Sklavenrolle aufgeht, der für sich das absolute Dienen braucht, der permanent das Gefühl braucht unterworfen zu werden, der keine Entscheidungsgewalt mehr haben möchte, weil er sich dadurch erst frei fühlt, in der Abhängigkeit.
      Dieses Bezihungskonstrukt ist nun nicht meins, aber wir schwingen auf einer Ebene beim SM. Wir kommen also zusammen und ich sage, ok man schaut mal wie weit man zusammen kommt in den anderen Punkten. ich fordere ihn aber in der Folge heraus indem ich Selbststädnigkeit einfordere, indem ich ihn dazu dränge Entscheidungen zu treffen, mich mit mir fast auf Augenhöhe zu bewegen. In diesem Fantasiefall, macht sub das alles in der Hoffnung, dass es irgendwann mal anders wird. Ich weiss aber ab einem bestimmten Punkt, dass das im Grunde nie anders wird und das die Beziehung so wie wir sie führen würden eigtl schädlch ist für sub, weil er nur unter Zwang handelt, dem Zwang mir zu gefallen ,damit vielleicht irgendwann auch er in seinen Bedürfnissen befriedigt wird. Das wäre für mich ein Beispiel ,dass sich jemand selbst aufgibt.

      Ich selber bin zum beispiel jemand, der für seinen Partner alles tut und zwar weil diese Person es dann auch verdient hat, das ich alles gebe. Zu dem Punkt kommt es wenn Sicherheit besteht, dass beide nur das beste für den anderen, für die Beziehung und somit auch für sich selbst wollen. Wenn diese drei Bedinungen erfüllt sind als Voraussetzung für eine langfristige tiefe Partnerschaft, die Liebe zu sich selbst, zum anderen und zum Gemeinsamen, dann muss sich auch niemand aufgeben aber kann trotzdem alles Geben.