Phobien, Ängste und co

      Eine sehr sanfte Arachnophobie habe ich immer noch (im Wald aufgewachsen, daher nur bei den dicken fetten schwarzen). Alle meine anderen Ängste bin ich angegangen.

      Höhenangst: Habe angefangen zu klettern und Bergsteigen ein wenig. Hat sehr geholfen. Heftige gittergerüste sind immer noch uncool. Aber mit einem kurzen Augenblick der Überwindung gehts dann doch.

      Angst vor tiefem dunklen Wasser: Habe angefangen zu Tauchen. Heute mein liebster Sport. Jedesmal wenn ich Wasser sehe wäre ich am liebsten drin und würde runter gehen. Schwimmen in dunklen Gewässern ist immer noch seltsam. Aber machbar jetzt.

      Ich betrete ungern Achterbahnen, weil ich das Gefühl von fallen hasse. Das ist aber weniger eine Phobie als gesunder Menschenverstand meiner Meinung nach. Und es schränkt mich ja nicht ein.

      Den einzigen Ekel den ich niemals los werden kann (und auch nicht will): Brokkoli! The devils vegetable! :evil: !
      "Things are only impossible until they're not" Jean-Luc Picard
      Ich bekomme die "Krise" :cursing: wenn z.B. Lampen oder Klangspiele hin und her schwingen. Weiß nicht woran das liegt da ich mich nicht daran erinnern kann, dass das jemals anders gewesen wäre.
      Die Welt und das Leben zu lieben, auch unter Qualen zu lieben, jedem Sonnenstrahl dankbar offenzustehen und auch im Leid das Lächeln nicht ganz zu verlernen.

      Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
      Ohje...

      Enge, fensterlose Räume oder welche, wo man die Fenster nicht öffnen kann (Zugwaggon... Flugzeug) da bleibt mir die Luft weg... wortwörtlich. Spinnen, nur wenn sie echt groß und haarig sind... Höhe ein bisschen und zu meinem Leidwesen Quallen. Ich liebe es weit raus zu schwimmen... aber momentan geht das nicht.

      Klaustrophobie und Menschenmengen geh ich meditativ an... Ausatmen wird mit Entspannung assoziiert... eine Hand auf die Körpermitte legen und bewusst Einfluss auf den Atem nehmen... dann übersteh ich auch 14 Stationen überfüllte Untergrundbahn im Hochsommer... is aber grenzwertig. :/

      Spinnen pack ich analytisch... beobachten, rausfinden, wie die leben, füttern... oder wenn es gar nicht geht... Becher, Karton und falls das Vieh mir auf die Hand krabbelt... muss mich wer Wiederbeleben :pardon:

      Izrah
      Mir wird ganz mulmig, wenn ich auf einer Klippe bis ganz nach vorne muss ich finde den Blick von weiter weg auch sehr schön, vorne habe ich immer angst gleich bricht das Stück ab.

      Treppen rauf oder runter zu steigen die wackeln. Ganz schlimmes Gefühl, wird leicht zur Panik.

      Tunnel, wenn ich beim reinfahren nicht hinten wieder rausschauen kann.

      Serpentinen, egal ob mit oder ohne Leitplanke, trotzdem oder gerade wegen der Angst, muss ich selber fahren.

      Nichts wo ich runterspringen oder fliegen muss, also keine Fallschirme, Bungeespringen, Gleitschirmfliegen, ich schau gerne zu.

      Aber das sind ja alles Sachen die muss ich nicht machen, daher geht es mir gut.

      :coffee: MissFiona
      Wenn jemand sagt "das geht nicht!" dann Denk daran, das sind seine Grenzen nicht Deine. :love:
      Eine leichte Höhenangst. Die wird deutlich schlimmer, wenn mein Kopf nicht mehr sagen kann, dass es ungefährlich ist. Angeseilt beim Klettern geht gut. Oder mit einer brusthohen Mauer. Ohne wird es schwierig.

      Das ist aber auch die langweiligere meiner Phobien. Ich hasse diese aufgenähten Labels an Klamotten. Und fast jede Marke packt die überall hin. Ein paar Marken auch schon mal im Dutzend oder so. Da kringeln sich mir die Zehennägel, so was anfassen kann ich überhaupt nicht.
      Woher das kommt? :pardon:
      "And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head."
      -Terry Pratchett, Masquerade
      Höhenangst kann ich ganz klar nicht leugnen. Horror pur sind für mich LKW-Schlangen auf der Autobahn, die es zu überholen gilt. Das ist nicht Schuld der LKW-Fahrer sondern weil ich mal eine Doku gesehen habe darüber und seit dem diesen Spuk nicht mehr aus dem Kopf kriege. :fie:

      Ich werde unruhig bis kribbelig wenn ich mehr als 2 Farben an mir tragen müsste. Geht nicht, ging noch nie.........wird nie gehen. Also Grundfarbe schwarz oder weiß mit passenden Schuhen und das Oberteil kann ruhig bunt sein. Am liebsten Magenta, Pink, Rot oder Weiß, Petrol oder Hellblau. Einziger Kompromiss wäre Oberteil und Schuhe eine Farbe, Hose oder Rock dann schwarz oder weiß. Ich weiß es ist bekloppt aber ich kann nichts dafür :pardon:

      Fenchel ist ungenießbar und Brokoli ist einfach brrrrrrrrrr iiiiiiiiiiiiiiiiiigitttt. Es wird behauptet, dass Schokolade Gottes Entschuldigung für Brokoli ist. Könnte das stimmen ? Frage an unseren Schokoladenexperten Herrn @Azrael????? :gruebel: :D

      Was mich krank macht sind Mundgeruch und alter Schweiß, da kriege ich dann Mordgelüste :D Offenbar hat es sich selbst heute noch nicht überall rumgesprochen, dass Körperpflege etwas wunderbares ist und Wasserrechnungen bezahlbar sind :frech:
      Demut und Dankbarkeit sind die Voraussetzungen um den wahren Wert des Lebens zu verstehen....so ist es nun mal <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DCP-195 ()

      Ängste nehmen in meinem Leben (leider) einen recht großen Platz ein. Und zwar seit ich denken kann.
      Die größten Probleme bereiten mir dabei soziale Ängste. Zwar hat sich nach jahrelangem Kampf schon etwas getan, aber insgesamt schränken sie mich immer noch deutlich ein, denn diese Ängste wirken meist vor einer Situation, weshalb ich zu Vermeidungsverhalten neige. Und das eigentliche Problem: Wenn ich mich überwinden kann, ist es beim nächsten Mal oft kaum besser. In einigen Fällen wird es sogar mit jedem Mal schlimmer. Das ist aber zum Glück die Ausnahme. Meistens dauert es Monate und viel Kraft mich an eine neue Situation zu gewöhnen.
      Die Ängste äußern sich z.B.: beim Telefonieren, Einkaufen gehen, neue Leute treffen, zum Arzt/Friseur gehen, allgemein unbekannte Situationen mit unbekannten/wenig bekannten Leuten, etc.
      Hab vor kurzem eine Therapie angefangen, was ich auch allen empfehle, die ähnliche Schwierigkeiten habe. Es geht aufwärts, aber sehr langsam.

      Dadurch ist es auch sehr schwer für mich, meine Neigungen mit anderen auszuleben. Bzw war es bisher gar nicht möglich.
      Jetzt schaue ich einfach mal, dass ich hier zurecht komme und mich zumindest mal mehr austauschen kann. Reden ist immer hilfreiche! ^^

      Das macht aber auch so Dinge wie die Verifizierung für das Forum schwierig, da ich mich dafür irl mit einer mir nicht bekannten Person (in einer ungewohnten Situation) treffen muss. Aber ich denke, das bekomme ich schon hin. Zumindest, wenn mein Interesse für das Forum anhält. Nette Menschen sind ja da :)
      Ich habe auch ziemlich Höhenangst. Fängt schon bei ca. 1m an, wenn der Untergrund nicht absolut fest, eben und undurchsichtig ist. Das Bild von @Soultouch :fie: <X In meinem ganzen Leben bin ich glaub ich 1x vom 5Meter-Brett gesprungen. Einmal und niiiiiiie wieder!

      Sozusagen BDSM-relevant ist meine Nadel-Phobie. Spritzen, Blut abnehmen etc. ... no way, nein danke, ohne mich. Auf einem Stammi hat mir mal ein Mann ohne Vorwarnung ein genadeltes Dickpick unter die Nase gehalten. Sah in etwa aus wie ein FSK18-Mettigel. Ich hätte dem fast aufs Smartphone gekotzt...