Wie lebt ihr so?

      Ich weiß das das ggf. ziemlich privat ist, man muss ja nicht antworten.
      Ich meine damit solche Dinge, wie:
      -Habt ihr die Möglichkeit (Blicksicher) das Sub zuhause nackt sein kann?
      -Könnt ihr Lärm machen?
      -Könnt ihr komplizierte Bondage machen, die Platz brauche, und viele Hacken?
      Daraus hervorgehend dann, macht die Not kreativ, ist also eine Art Zugewinn, ohne Hacken entdeckt man das einen Folien Fesselung viel besser gefällt? Oder sucht ihr euch Immobilien auch im Aspekt, "was kann ich da alles machen?" aus?
      Heraklit: "Der Krieg (Schmerz/Leid) ist der Vater aller Dinge."
      So lebe ich Beziehungen.
      Also ich (Sub - naja meistens jedenfalls) kann daheim problemlos nackt sein, da wir ein nicht einsehbares Haus mit Garten haben. Mein Liebster (Dom, ja wirklich) kann tatsächlich ebenfalls nackt sein... manchmal sogar einfach nur so, weil es warm ist oder sein Anblick einfach warm macht ;) Manchmal aber auch unter der Dusche, in der Wanne oder sogar beim Kochen... also er.... ich friere meist schnell :D

      Lärm, ja, in Maßen.... unser Haus ist angebaut, daher könnte man, wenn man sehr laut ist, den Nachbarn eine nette Show bieten... die haben aber immerhin keine Kinder, daher wäre es auch nicht tragisch wenn denn mal ein Geräusch nach nebenan dringt.

      Bondage ist eh nicht unser Ding... daher haben wir auf sowas nicht geachtet.
      Tatsächlich haben wir damals nach einem Haus gesucht, in dem wir unsere Ruhe haben, was aber weniger daran liegt, dass wir unser BDSM ausleben wollen, sondern daran, dass wir Menschen sind, die es gerne ruhig haben und gerne ungestört sind. Ich lebe gerne auf dem Land und habe z.B. in meinem Garten meine Ruhe... egal ob mit oder ohne BDSM.

      Wie das Haus geschnitten ist, hat uns jetzt im Hinblick auf BDSM null interessiert.... das passen wir dann schon ans Haus an ;)
      Sometimes the grass will appear greener on the other side, because it has been fertilized by so much bullsh** :pardon:
      ____________________________________________________________
      Ich habe meine Wohnung ganz genau im Hinblick auf D/S ausgewählt. Es ist eine ehemalige Lagerhalle, die von innen komplett eingerichtet werden konnte, wie ich wollte, auch die Wände. Die Fenster nach außen sind zwar groß, und hell, aber total undurchsichtig, verschwommen. Da kann man einen Menschen nicht von einer Lampe unterscheiden, erstrecht nicht was er tut. Habe ein großes Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer, Büro (Atelier) Begehbarer Kleiderschrank, Spielzimmer und Spielbadezimmer. Alles ist nicht einsichtig, und ich wohne recht abgelegen, also kann ich eigentlich so viel Krach machen was ich will, meine Nachbarn sind eingelagerte Kartons... Ich hab mich bewusst für D/S für diese Art zu wohnen entschieden, und gegen eine Terrasse, oder ähnliches, oder eine Aussicht. Man muss Prioritäten setzen.
      Ich hoffe mal dieses Thema interessiert überhaupt jemanden, habe noch nie einen Chat darüber gesehen.
      Lg, HerBeast
      Heraklit: "Der Krieg (Schmerz/Leid) ist der Vater aller Dinge."
      So lebe ich Beziehungen.
      @MissGilmore
      Das mit dem, an das Haus anpassen, kommt halt darauf an wie genau Vorstellungen man hat, was man alles machen will, ein um eine Achse drehendes Andreaskreuz kann man sich nicht einfach mal ins Wohnzimmer stellen, wenn man nochmal Besuch haben will, der nicht total in der Szene steckt :saint:
      Heraklit: "Der Krieg (Schmerz/Leid) ist der Vater aller Dinge."
      So lebe ich Beziehungen.
      Unser Andreaskreuz steht im Keller und kann bei Bedarf überall da aufgebaut werden wo es gebraucht wird... der Liebste hat es selbst gebaut.

      Meine Priorität liegt aber auch in der allgemeinen Lebensituation, den Umständen, dem Leben und unserer gemeinsamen Zeit und weniger im BDSM.... das ist einfach ein nettes Beiwerk, dass herrlich zusammen passt.
      Sometimes the grass will appear greener on the other side, because it has been fertilized by so much bullsh** :pardon:
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      HerBeast schrieb:

      @MissGilmore
      Das mit dem, an das Haus anpassen, kommt halt darauf an wie genau Vorstellungen man hat, was man alles machen will, ein um eine Achse drehendes Andreaskreuz kann man sich nicht einfach mal ins Wohnzimmer stellen, wenn man nochmal Besuch haben will, der nicht total in der Szene steckt :saint:

      Das stimmt natürlich. Ich suche eine Wohnung dennoch danach aus, dass ich dort gut leben kann. BDSM ist ein wichtiger, nicht wegzudenkender Teil meines Lebens, aber nicht mein Leben. ;) Daher passe ich mich lieber daran an, was in meiner Wohnung eben möglich ist. Und mit einer guten Portion Kreativität lässt sich da schon sehr viel machen, wie ich feststellen durfte. Ausgefallenere Dinge müssten dann halt auswärts stattfinden, was bei uns bisher aber nie nötig war.
      ersten mag ich den Begriff Spielen überHaupt nich @HerBeast da es für mich kein Spiel ist . Wir haben ein Haus wo wir ungestört unser bdsm ausleben können. Und ich auch nackt und laut sein kann selbst wenn ein Nachbar much bzw uns hören würde wäre es mir egal.
      Eine Frau die sich selbst unterwirft kann nicht gedemütigt werden. Sie hat den absoluten Vorteil sich in selbstgewählter Weise einem selbstgewählten Menschen unterworfen zu haben und wird dadurch unverletzlich.
      • Simone de Beauvoir
      Da ich eine offene Beziehung führe, mein Mann nicht mein Herr ist, noch Kinder im Haus sind und in unserem recht großen Freundes- und Bekanntenkreis fast niemand weiß, welche Neigungen wir haben, dazu unser Haus nicht dazu gemacht ist, Haken irgendwo an der Decke anzubringen... ist im Haus selbst, von meiner recht großen Spielzeugkiste und der meines Mannes abgesehen, nichts im Haus, das auf unsere Neigung andeutet.
      Aber nackt rumlaufen (wenn die Vorhänge zugezogen sind) kann ich im Haus. Ohne Vorhänge und auch im Garten ginge es nicht. Einfach, weil alles zu sehr einsehbar ist.
      Ich führe im Grunde ein ganz normales, gesittetes, spießiges Leben, von den Treffen mit meinem Herrn mal abgesehen, :pardon: :rot: .
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      HerBeast schrieb:

      Wie lebt ihr so?, und was hat das für Auswirkungen darauf wie ihr spielen könnt?
      Wie wir leben?
      Schön.
      Sehr schön sogar :D .
      Viel Platz, hohe Mauern, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Ich kann jetzt nicht immer nackt herumlaufen und muss manchmal Rücksicht auf unsere Nachkommen nehmen, aber hey - dafür haben wir Familie <3 . Wir haben unsere Immobilien immer an unsere jeweiligen Lebensphasen angepasst und leben recht zurückgezogen, weil wir gerne für uns sind.
      Und da bin ich eigentlich schon beim Kern der Sache: Eigentlich brauche ich gar nicht viel, um unser BDSM zu leben. Also keine extra groß eingerichteten Räume, supertolles Equipment oder ähnliches.
      Alles, was ich an perversen Neigungen ;) habe, finde ich in ihm als Person. Ich könnte überall mit ihm leben (auswandern, auf einer einsamen Insel stranden, alleine in einem Baumhaus leben etc.) und ich weiß genau, dass es mir an nichts mangeln würde - in alle Richtungen gedacht. Seine Hände hat er immer bei sich und ein Stock ist schnell abgebrochen . Halsband/Leine zum Führen und Schlagen noch, mehr brauche ich nicht. Lederleine und Weidenrute können mit der richtigen Handschrift tiefgehende Eindrücke hinterlassen, dagegen sieht manche Peitsche blass aus :icon_lol: . Ich bin da recht animalisch angehaucht und mag die 'natürliche' Gewalt, die sich in seinem Einfallsreichtum zeigt.
      Wir nutzen zwar einiges an Equipment, aber so richtig wichtig ist das jetzt nicht für mich. Nur eine einzige Sache ist geblieben, was uns antreibt, in naher Zukunft noch einmal neu zu bauen oder alt zu kaufen: Eine Wohnanlage mit Keller. Ändern sich unsere Lebensumstände in nächster Zeit, steht das ganz oben auf der Liste :saint: .
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Ich mache mal den Thread-Ketzer - obwohl die zur Verfügung stehenden Örtlicheiten
      alle Möglichkeiten bieten, würde ich die Frage gerne beantworten mit :

      Wer weiß was er will und sich mittels Erfahrungen und Flexibilität an einem breiten und auch tiefen Spektrum von Möglichkeiten bedienen kann, kann sich wo auch immer - wie auch immer - im vollem Umfang ausleben und ist durch nichts eingeschränkt.
      <<<Toleranz sollte nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.>>>
      Johann Wolfgang von Goethe
      @ triangle : ich stimme deiner Aussage grundsätzlich zu, allerdings haben wir festgestellt, dass es mindestens eine Ausnahme gibt.
      Wir haben jetzt seit 4 Monaten eine Au-pair zu Hause, die leider nicht abends Party machen geht, sondern zu Hause mit uns auf dem Sofa sitzt :dash:
      Da sind selbst sehr subtile Spiele schwierig bis unmöglich zu realisieren.
      Bei uns spielt das Thema Au-pair in den nächsten Jahren unserer Lebensplanung eine wichtige Rolle und daher werden wir hierfür eine Lösung finden müssen. Oder aber ein Au-pair mit sehr aktiver Freizeitgestaltung
      ;)
      gude HetBeast, Ich Pat (Dom)
      ich lebe sehr gut, ich habe morgens Frühstück, Mittags esse ich auch und Abendbrot kann ich mit auch leisten.
      Meine leidensqual ist, die Gartenarbeit.
      Da aber du anscheinend vieell Zeit hast, würde ich dir diesen Fetisch gern mal näherbringen.
      Sind nur ca, 400qm, aber ich kann dir sagen, da erlebst du leindenschaftliche Qual pur und die Nachbarn feuern einen dabei noch an.

      Ich versteh deine Fragen die du nachgeschoben hast nicht.
      Denn ich glaube, das man sich über kreativität in einer priv. Whg. austauschen kann.
      Denke aber auch das es nur darüber gehen sollte.
      Ich (Sub) lebe im Hier und Jetzt. :yes:

      Was das für Auswirkungen auf mein Spiel hat?
      Ich genieße es mit allen Sinnen und freue mich jedesmal auf das nächste 8o

      Da ich nicht im Glashaus wohne, kann ich auch nackt rumlaufen :D
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -
      Für mich war immer wichtig, dass ich mich wohlfühle. Ich habe zugegebenermaßen Einsiedlertendenzen. Tief im Wald ein kleines Häuschen wäre mein Traum, aber nicht wegen irgendwelcher Nachbarn, sondern wegen der Natur. Wobei ich jetzt schon sehr naturnah wohne.

      Da ich mehr D/s-mäßig unterwegs bin wüsste ich auch nicht, wozu meine Wohnung besonders ausgestattet sein müsste. Entsprechendes habe ich auch noch nie bei Doms vermisst.

      Und falls Nachbarn etwas mitbekommen sollten, was soll's? Es ist nichts weshalb ich mich schäme. Aber so generell schaue ich mir mein Leben so einzurichten, dass ich auch ohne Beziehung glücklich bin. Da fände ich es etwas gruselig auf einen schönen Ausblick oder Terrasse zu verzichten. Warum auch? Ich laufe nicht beständig und überall nackt rum. Wenn ich das will helfen Gardinen und Rolläden ;)
      Ich lebe dort, wo ICH glücklich bin!
      Ich brauche nicht solche Dinge wie. "Mein Haus , mein Atelier, mein Spielzimmer, mein Spielbadezimmer usw.

      Vielleicht ist bei mir etwas mehr Kreativität gefragt, auch von Seiten eines Doms. Aber es gibt so viele Möglichkeiten, seine Neigung auszuleben, Im Sommer z.B. gerne auch gerne draussen an abgelegenen Orten oder in "Lost places".
      Warum sollte ich mich also bei der Wahl meiner Wohnung so einschränken?
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.
      Für manche Dinge braucht man einfach entsprechende Vorrichtungen oder Möbel. Ich mache gern Bondage, gerne auch hängend, und stoße es wie eine Schaukel an. Dafür braucht man Platz und stabile, wirklich sichere Hacken. Da traue ich erstmal keinem Club, und erst recht nicht draußen, einem Ast, oder ähnlichem. Genau wie z.B. Bondage unter einer Dusche. Kenne einige bei denen ernsthafte Verletzungen hätten passieren können, wegen dem Festbinden an dingen wie Handtuchgriffen. Die sind dafür einfach nicht gemacht.
      Heraklit: "Der Krieg (Schmerz/Leid) ist der Vater aller Dinge."
      So lebe ich Beziehungen.