Stealthing

      @Azrael dann frag mal noch nach welche Konsequenzen eine Schwangerschaft nach sich zieht....
      Durch verschiedene Gesetzes Änderungen kann Frau so jemand noch nicht mal aus ihrem Leben streichen.
      Es ist heute fast nicht mehr möglich die Angaben zum Vater zu verweigern.
      Wenn Frau auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, muss sie uvg beantragen. Bei Harz 4 wird es auch als fiktives Einkommen angerechnet.
      Immer öfter wird das wm durchgesetzt.
      Ohne Erlaubnis darf Frau mit Kind bei gsr nicht umziehen. Und um das asr zu behalten braucht es verdammt gute Gründe.
      Alkohol und Drogensucht zählt schon mal nicht, gewalttätigkeit der Frau gegenüber auch nicht.
      Missbrauch von Jungs ist auch kein Grund den Umgang zu Mädchen zu unterbinden....

      Für jeden Sch..... brauchst du eine Unterschrift, bekommst du die nicht musst du sie vom Gericht ersetzen lassen.
      Will das Kind nicht zum Umgang, musst du es zwingen. Ansonsten droht Ordnungsgeld, Durchsetzung mit Hilfe von Gerichtsvollzieher und Polizei bis hin zum Entzug des sr.

      Wenn durch so etwas eine Schwangerschaft provoziert wird dürfte der Erzeuger keine Rechte bekommen!

      Kleiner Nachtrag
      Es gibt unter Väterrechtlern Bemühungen, dass eine Abtreibung nur noch mit Zustimmung des Erzeugers gemacht werden darf.
      Schwamm drüber. Du bist nicht der, der du bist. Du bist nur das, wofür dich die anderen halten. Das ist ein Fishismus.
      "Habt ihr Erfahrung damit?" - Nein, habe ich nicht.


      "Wie schützt man sich vor sowas?" -

      Wie ich bereits in einem anderen Thread mal schrieb, ich kann meinem Gegenüber nur bis vor die Stirn schauen. Vielleicht hilft mir auch manchmal meine Lebens- und Berufserfahrung bei der Einschätzung.
      Berufliche Erfahrungen haben mir gezeigt, wenn eine Person einer anderen Person Schaden zufügen möchte, dann macht sie es und lässt sich schwer davon abbringen.

      Im Vorfeld, wenn es noch nicht zu dieser Tat gekommen ist, würde ich auf mein Bauchgefühl hören und mich erst gar nicht zu körperlichen Aktivitäten hinreißen lassen.

      Wenn es aber zu einem derartigen Übergriff kam, würde ich, auch wenn die Scham groß wäre, die Polizei alarmieren oder/ und einen RTW, der mich in ein Krankenhaus bringt, um mich dort medizinisch untersuchen zu lassen und gegebenenfalls dort auch Beweismittel gesichert werden.

      Ich würde eine Strafanzeige stellen. Ob es sich dabei um eine Vergewaltigung, Sexuelle Nötigung, Schwere Körperverletzung oder Körperverletzung handelt, werden die polizeilichen Ermittlungen ergeben und am Ende des Tages entscheidet der Richter, wegen was der Angeklagte verurteilt wird.

      Das ist der strafrechtliche Teil. Davon habe ich aber als Opfer/ Geschädigte unterm Strich nichts.

      Viel wichtiger ist in meinen Augen die direkte Hilfe, die ich als Opfer benötige. Da wird die Polizei/ Krankenhaus im ersten Angriff helfen. Wie meine Seele damit umgehen würde, kann ich nicht sagen, da ich w.o. geschrieben noch nie in einer derartigen Situation war.
      Du kannst nur vertrauen, wenn du spürst, dass du geliebt wirst <3
      Vielen Dank für Eure Antworten :blumen:

      Saubi 63 schrieb:

      Das Primärziel soll ja angeblich sein, die Frau gegen ihren Willen zu schwängern
      ...dabei müsste es ja dann auch zu einem Orgasmus kommen.... wenn "nur" penetriert wird wäre das ja nicht möglich aber natürlich ist das auch genauso verwerflich.


      Rina schrieb:

      Sie hat ihm dann, während er gefesselt war, das Kondom abgezogen.
      daran sieht man mal wieder Opfer sind da nicht ausschließlich weiblich und auch Täter nicht ausschließlich männlich.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.

      newbarbie schrieb:

      dabei müsste es ja dann auch zu einem Orgasmus kommen.
      Das ist bei Stealthing das erklärte Ziel. Dabei geht es nicht nur um das Nichteinhalten von Absprachen, wie am Beispiel des gefesselten Mannes.

      Es geht wirklich um die Täuschung!

      Mann zieht vor GV ein Kondom an und zieht es während des GV wieder aus.
      Squirtet die Frau, dann muss sie genau hinschauen, ob Spermaflüssigkeit dabei ist, sonst kann es passieren, dass sie es gar nicht merkt.
      Eine wirklich sehr perfide Art, die in meinen Augen völlig zu Recht in der Schweiz als Vergewaltigung abgeurteilt wurde.
      Zwischen dem, was ich denke, dem, was ich sagen will, dem, was ich zu sagen glaube und dem, was ich wirklich sage und

      dem,

      was Du hören willst, dem, was du wirklich hörst, dem was du zu verstehen glaubst, dem, was Du verstehen willst und dem, was Du wirklich verstehst, gibt es 9 Möglichkeiten, sich nicht zu verstehen.

      Passagno

      newbarbie schrieb:

      Saubi 63 schrieb:

      Das Primärziel soll ja angeblich sein, die Frau gegen ihren Willen zu schwängern
      ...dabei müsste es ja dann auch zu einem Orgasmus kommen.... wenn "nur" penetriert wird wäre das ja nicht möglich
      Das stimmt so nicht! Die Schwangerschaft ist sehr viel unwahrscheinlicher, wenn es nicht in der Vagina zur Ejakulation kommt. Aber Spermien können auch schon vorher austreten (Stichwort "Sehnsuchtstropfen"/Präejakulat), also kann es auch ohne Ejakulation im Inneren zur Schwangerschaft kommen.

      Wer vorher rauszieht, wird natürlich die Schwangerschaft nicht als Primärziel gehabt haben (sonst hätte er ja nicht rausgezogen), aber als Verhütungsmittel taugt der Coitus interruptus nur sehr eingeschränkt.

      Vor der Schwangerschaft kann man sich aber ja wenigstens mit der "Pille danach" ganz gut schützen. Jedenfalls wenn eine Ejakulation im Innern stattgefunden hat, bemerkt man das ja im Nachhinein am austretenden Sperma, oder nicht?


      Wie man sich aber vor Stealthing insgesamt schützen kann (ich höre davon hier zum ersten Mal), weiß ich nicht. Das geht vermutlich wirklich nur, indem man auf Männer verzichtet...
      Was für widerliche Menschen es doch gibt, die so etwas tun... <X
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!
      Erfahrungen selbst hab ich keine damit. Um für den Fall der Fälle zumindest die Rechtslage eindeutiger zu machen, kommuniziere ich vorher klar, deutlich und in Worten, dass ich immer ein Kondom verwenden möchte und nie ohne Kondom mit ihm verkehren möchte - damit sollte zumindest eine gewisse Grundlage gelegt sein, dass meine Einwilligung/Zustimmung/Einvernehmlichkeit (welches Wort jetzt juristisch das ganz korrekte ist, weiß ich als Laie nicht ;) ) an die Verwendung des Kondoms gebunden ist. Daraus kann ein (Staats)Anwalt zumindest mehr machen als aus einem stummen Rüberschielen zur Kondomschublade.
      Wenn der Täter aber im Nachhinein etwas anderes behauptet dann hilft dir das leider alles nichts. Denn dann steht Aussage gegen Aussage. Und dann gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung.

      Im Gegensatz zur Vergewaltigung unter Zwang kommt es beim einvernehmlichen Geschlechtsverkehr nicht zu Verletzungen, die als Indiz herhalten können.

      Wenn du also nichts schriftliches hast oder Zeugen oder sonstige Dinge oder Fakten, die einen Richter überzeugen können, hast du ein Problem. :pardon:



      Da aber mittlerweile viele Täter mit ihren Taten im Internet angeben wäre das aber vielleicht ein ganz guter Ermittlungsansatz :gruebel:
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -

      Shayleigh schrieb:

      Wenn der Täter aber im Nachhinein etwas anderes behauptet dann hilft dir das leider alles nichts. Denn dann steht Aussage gegen Aussage. Und dann gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung.
      (...)Wenn du also nichts schriftliches hast oder Zeugen oder sonstige Dinge oder Fakten, die einen Richter überzeugen können, hast du ein Problem. :pardon:
      Nein. Das stimmt so einfach nicht. So funktioniert Rechtssprechung in Deutschland nicht.

      Das erklärt @Gentledom auch bei jeder Gelegenheit in diesem Forum, dass das Konstrukt "Aussage gegen Aussage, also Pech gehabt" mit der Realität von Urteilsfindungen nichts zu tun hat, weil es so viele andere Dinge gibt, die mit einbezogen werden, damit der Richter zu einem Schluss kommt. Mehr dazu gibt es in den vielen entsprechenden Threads hier.
      Wie schützt man sich ?

      Das mag mir nun einige Dislikes einbringen, aber das ist nun mal meine Meinung ...


      Dominantseptakkord schrieb:

      Das geht vermutlich wirklich nur, indem man auf Männer verzichtet...
      ... die man nicht kennt, wo keine Vertrauensbasis ist (Blindedate, Sex mit Fremden auf Partys etc.

      Passiert so etwas in diesem Kontext, kann ich für den Betreffenden kein Mitgefühl aufbringen und kann auch nur sagen - Pech gehabt
      Du siehst die Welt nicht wie sie ist, Du siehst die Welt so wie Du bist
      @Dalina da hast du deinen ersten Dislike von mir ;)

      Dass man sich nur durch Enthaltsamkeit und Misstrauen gegenüber allen Menschen wirklich vor Kriminalität schützen kann, da stimme ich zu. Aber der "kein Mitgefühl"-Topos ist zu hart und grenzt an Victimblaming (ist es aber nicht direkt, ich weiß!).

      Sex ist was Schönes und Gemeinsames. Man kann keinem nen Vorwurf draus machen, dass er nicht damit rechnet, dass jemand ihn missbraucht. Wer so böse überrumpelt wird, muss sich nicht schämen, trägt keine Schuld und verdient Hilfe und Mitgefühl.
      @Dalina

      Das zweite dislike ist von mir. Deine These hat was von ‚Vergewaltigt? Selber schuld, wenn sie mit Minirock durch die Straßen läuft.‘

      Ich hatte jahrelang das ‚Vergnügen‘ mit jemandem zusammen zu wohnen, der eine solche Ansicht vertreten hat. :cursing:

      Was stealthing angeht: zwei Mal erlebt mit Männern, die ich gut kannte. Es waren auch keine ONS, sondern es passierte in der jeweiligen Beziehung.
      Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. (Khalil Gibran)

      Was ist Liebe? Eine Hütte nicht gegen einen Palast tauschen wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne geringstes Zögern. (Aus China)

      BDSM ist nicht das geschenkte MacBook oder der Luftballon in Hubschrauberform. (Rainha)
      @Freudenschwalbe

      Aber wer mit dem Feuer spielt, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich verbrennen kann ... das beziehe ich übrigens nicht nur auf Sex, sondern generell auf Gefahren in die man sich wissentlich und leichtsinnig begibt ... sei es denn Extremsport mit großen Wagnissen oder sonst was. Da mag ich niemanden jammern hören

      @Rainha

      Aber dass mir dass mit einem Fremden passiert, liegt doch um ein Vielfaches höher, als mit dem Partner meines Vertrauens ... das will mir doch wohl niemand das Gegenteil weismachen
      Du siehst die Welt nicht wie sie ist, Du siehst die Welt so wie Du bist
      @Dalina Mit jemandem Sex zu haben, mit dem man eine schöne Zeit hat, ist aber kein "mit dem Feuer spielen", sondern es ist schöner, einvernehmlicher, selbstbestimmter Sex. Man kann doch nicht 24/7 in der misstrauischen "Ich bin ein Opfer, jeder, der nett zu mir ist, will mich doch bloß vergewaltigen/schwängern"-Weltsicht rumrennen... wo bleibt das Selbstvertrauen, die Lebensqualität, das Glück?
      Nun...mir ist das selbst schon passiert. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig bemerkt, dem werten Herren eine Ansage gemacht und zum Teufel gejagt.

      Für mich ist das, unabhängig vom juristischen ein klarer Vertrauens-missbrauch. Habe ich vor, mit jemandem zu schlafen, muss ich mich darauf verlassen können, das er das nicht missbraucht. Man verhütet ja nicht umsonst, selbst die Pille schützt eben nur vor einer Schwangerschaft.


      Ich denke auch nicht, das man sich wirklich davor schützen kann. Wie denn?



      @Dalina..
      Ich hatte schon Sex mit Männern, die ich rein virtuell kannte. Und?

      Freudenschwalbe schrieb:

      @Dalina Mit jemandem Sex zu haben, mit dem man eine schöne Zeit hat, ist aber kein "mit dem Feuer spielen", sondern es ist schöner, einvernehmlicher, selbstbestimmter Sex. Man kann doch nicht 24/7 in der misstrauischen "Ich bin ein Opfer, jeder, der nett zu mir ist, will mich doch bloß vergewaltigen/schwängern"-Weltsicht rumrennen... wo bleibt das Selbstvertrauen, die Lebensqualität, das Glück?
      Nich jeder hat dieses Urvertrauen in andere Menschen und deswegen kann man eventuell auch nich so ganz nachvollziehen, warum man überhaupt in betracht ziehen würde, mit einem fremden Sex haben zu wollen.