2.12. –♥– Etwas Neues beginnt …

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      2.12. –♥– Etwas Neues beginnt …

      .♥.—2. Dezember—.♥.

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      Etwas Neues beginnt …

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      von
      @Leopardius

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      So, bald war es geschafft und seine Vorarbeiten waren abgeschlossen. Er verpackte den Nagellack in einen gepolsterten Versandumschlag und fügte den Brief mit den Anweisungen an Verena hinzu. Dann zog er die Laufklamotten an und machte sich auf den Weg durch die nasskalte Nacht. Er warf das Geschenk und die Botschaft in ihren Briefkasten und sah mit einer gewissen Sehnsucht nach dieser Zauberfrau hinauf zu ihrer leeren, dunklen Wohnung.

      Seit vier Monaten waren Verena und Michael zusammen, Verena arbeitete für IT-Projekte meistens im Süddeutschen Raum. Die Wochenende gehörten ihnen, vereint in Zärtlichkeit und Leidenschaft…

      … bis Verena am letzten Wochenende ein für Michael merkwürdiges Thema angesprochen hatte: Es dürfe auch mal etwas härter sein. Michael war ziemlich verdutzt gewesen und hatte laut aufgelacht. Verena hatte dann ihren schönen, weichen Körper eng an ihn geschmiegt und gesagt: „Ich möchte nicht nur deine Freundin sein, sondern ich will dir gehören; voll und ganz, und deine Sklavin sein.“

      Dann hatte Verena ausführlich von ihren Neigungen und von BDSM berichtet. Von fesselnden Spielen, von Bondage, Seilen, Klammern, Schlägen mit Peitschen, Stöcken und Floggern und von Auslieferung und Unterwerfung. Von Striemen, die in allen Regenbogenfarben auf ihrem Körper leuchteten und die sie tagelang stolz wie Abzeichen trug.

      „Pffff… uhhhh…!“, hatte Michael ungläubig und erstaunt gemacht. Verena hatte ihn dann erwartungsvoll angesehen. Michael hatte sich eine Zeit lang besonnen, während er ruhig und besonders langsam den Rücken seiner Liebsten gestreichelt hatte, die sich hingebungsvoll an ihn kuschelte.
      „Nun, wir werden sehen…“, hatte Michael gesagt und Verena ziemlich breit angegrinst.
      „Heißt das, ja, bist du bereit, diesen Weg mit mir zu gehen?“, hatte sie ihn angestrahlt.
      Ruhig hatte er ihr geantwortet: „Wir werden nichts übereilen, mein liebes Reh.“
      Dann hatte er ihre Stirn geküsst und einen leckeren Rotwein geholt, leise, wohlklingende Musik erschallen lassen und eine neue Runde Kuschelsex eingeleitet.

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      Die Woche der Arbeit

      Michael hatte Verenas Worte nicht vergessen und völlig neue Fantasien spukten in seinem Kopf herum. Sie hatte ihm vor ihrer Abreise nach Freiburg noch einige Bücher zum Studium gegeben, die Titel trugen wie „Das SM-Lexikon“ oder „Masochistin – Bericht einer stolzen Frau“. Michael hatte versprochen, diese Literatur zu studieren. Nach Verenas Abreise hatte er die Bücher verschlungen.

      Die Woche über standen keine dringlichen Arbeiten an. Die Vermietungen liefen gut und alle Häuser hatten das Sturmtief „Silk“ erfreulicherweise unbeschadet überstanden.

      Michael bestellte beim Versandhandel diverse Quäl- und Foltermittel, unter anderem schöne, verchromte Nippelklemmen, Mawa-Klammern in verschiedenen Stärken, einen weichen Flogger, eine Riemenpeitsche, eine Singletail und … eine seidenmatte Bagno-Armschraube.

      Hanfseile, Ketten und grausame Kroko-Abgreifklemmen aus Edelstahl erstand er für wenig Geld im Baumarkt. Ein wahres Paradies für BDSM-Freunde! Schon am Mittwoch unterbrach das Klingeln des Paketboten Michaels Arbeiten im Dachgeschoss, während er gerade ein Studio einrichtete. Das Paket mit den Utensilien war angekommen. In der Garage schweißte und schreinerte er mit einem derartigen Enthusiasmus, zu dem ein Mann nur durch die Wünsche einer masochistischen, geliebten Rehfrau gepushed werden kann.

      Donnerstag war alles fertig. Am Samstagnachmittag würde Verena zu ihm kommen, sie musste sich am Freitagabend und Samstagvormittag um ihre kränkelnde Mutter kümmern.

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      Eintritt in ein neues Leben

      Am Freitag vor dem ersten Adventswochenende fand Verena bei ihrer Heimkehr im Briefkasten einen Umschlag mit einem Brief und einem Fläschchen bordeauxroten Nagellackes. Im Brief wurde sie aufgefordert sich ihre Fuß- und Fingernägel sorgfältig damit zu lackieren und eine gründliche Körperrasur vorzunehmen. Verenas Herz klopfte vor Freude! Sie kam den Anweisungen freudig nach und war überrascht, wie Michael solche Einfälle haben konnte.

      Am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr klingelte eine frisch rasierte und mit bordeauxfarbenen Nägeln getunte attraktive Mitdreißigerin bei ihrem Freund und Geliebten, der nun ihr Herr werden sollte.

      Verena wurde geöffnet. Sie zuckte zusammen, als ein in schwarzes Leder gekleideter Mann öffnete, dann lachte sie freudig auf: „Micha! Das ist ja…“ „Schweig!“, sagte Michael in ruhigem, strengen Tonfall, „Micha ist nicht. Das heißt jetzt Herr. Komm ins Haus.“ Verena folgte aufgeregt den Anweisungen, die dieser Mann ihr gab.

      Höflich nahm er ihr den Mantel ab und Verena genoss den Duft des sauberen, frischgeputzten Hauses… aber auch den Duft des Leders, in das Michael gewandet war.
      Sie wollte ihn umarmen und küssen doch er wehrte sie lächelnd ab. Er ergriff mit seiner warmen Hand ihre Rechte und führte sie ins Wohnzimmer, wo mitten im Raum ein paar edle schwarze High-Heels standen. „Zieh dich nackt aus und dann die neuen Schuhe an. Und tu es langsam, denn ich will die Schönheit meiner Sklavin genießen.“ Verena gehorchte. Nackt stand sie da, nur mit Heels und natürlich lackierten Nägeln.

      „Wundervoll“, sagte Michael. Er trat hinter Verena, die erregt atmete, und begann langsam mit seinen Fingerkuppen ihren Rücken zu streicheln. Dann spürte Verena wie ihr Herr kleine Küsschen auf ihre Schultern und die Nackenpartie hauchte.

      Plötzlich wurden Verenas Augen mit einen schwarzen Seidenschal verbunden. Die Hände musste sie vorstrecken und diese wurden ihr mit einer Armschraube gefesselt, die Michael mit einem kleinen Vorhängeschloss sicherte. Dann wurden Verena Ketten um die Fußgelenke gelegt und verschlossen, und sie musste einige Schritte damit laufen. Das klappte gut, und Michael war zufrieden mit dem Anblick, den Verena bot.

      Er führte sie nun die Treppe hinauf und Verena überkam eine angenehme, prickelnde Erregung. Sie fühlte sich ausgeliefert und nackt und hilflos und auch ziemlich sexy – und geil!

      Ein Tür wurde geöffnet und Verenas Herr sagte: „Hier darf es eine Spur härter zugehen!“ und lachte laut. Er führte Verena in die Mitte des Raumes und hakte die Handschellen in eine Kette ein, die von der Decke des Raumes hing. So stand Verena relativ bequem, obwohl die Hände über ihrem Kopf gefesselt waren. Die Schellen an den Handgelenke taten so, in dieser Position gefesselt, jedoch etwas weh.

      Verena konnte nichts sehen und nun wurde ihr Mund noch mit einem Gagball verschlossen. Michael fragte dann, wie ihr das Ganze denn nun gefallen würde. Aber sie konnte doch nicht sprechen! Stattdessen gab Verena Laute von sich, die an ein Brabbeln und Grunzen erinnerten. Michael sagte: „Wenn du jetzt nicht mehr mit mir sprechen willst, dann gut. Aber das eines klar ist, Frauen die nicht sprechen, werden bespielt. Und das gründlich.“ Und Michael begann Verenas nackten Körper zärtlich zu streichen, ganz sanft und sehr langsam. Die gefesselte Frau genoss die Zuwendungen ihres Liebhabers.

      Sanft küsste er ihre Brüste, leckte die erigierten, braunen Brustwarzen der Sklavin mit seiner heißen Zunge, so dass Verena sich wohlig in den Fesseln herumwand. Stöhnende Laute waren zu vernehmen, trotz des Knebels.

      Er nahm ihr den Gagball ab, dann, langsam und mit aller Ruhe dieser Welt, die Augenbinde. Er begann ihr intensive Zungenküsse zu geben, die immer leidenschaftlicher und fordernder wurden.

      Dann zeigte er Verena „ein schönes Nippelkettchen“, wie er es nannte. Er massierte Verenas Brustwarzen, nun nicht mehr ganz so sanft, und dann ließ er die Klemmen an den Nippeln zukneifen, beide gleichzeitig. „Aaah!“, stieß Verena klagend hervor. Michael zog an der Kette, die die beiden Klammern verband. Die Schmerzen taten weh und zugleich empfand Verena sexuelle Lust und Geilheit.

      Ihr Herr nahm nun den Flogger zur Hand und peitschte damit Verenas Hintern. Das verursachte keine besonderen Qualen, war aber durchaus erregend, da der Gefesselten klar war, dass dies nur ein Aufwärmen sein würde. „Ich liebe Dich, Verena!“, sagte Michael, dann schlug er mit der Neunschwänzigen auf Verenas Hintern und dann von hinten auf ihre Oberschenkel . „Ja Herr, ja Herr…“, keuchte Verena, die weitere Schläge erhielt, immer langsam und wohlgezielt.

      Michael machte eine Pause und führte ein Glas wohltemperierten Bordeaux an Verenas Lippen. Sie trank und sah ihren Herrn dankbar an. Michael sagte: „Ich nehme Dich als meine Sklavin an, Verena, wenn Du diesen Weg mit mir gehen willst.“ Verena schluchzte und Tränen der Rührung liefen über ihr Gesicht. Er küsste Ihre Tränen vom Gesicht. „Ja ich will“, sagte Verena.

      Er nahm sie aus ihrer Fesselung und entfernte die Bagno-Schelle. Er küsste sanft ihre malträtierten Handgelenke und nahm auch die Fußketten ab. Er blickte zur Uhr. Halb Eins in der Nacht. Es war schon Sonntag, der erste Advent. Michael gab Verena Zündhölzer in die Hand, küsste sie auf die Wange und sagte: „Zünde die erste Kerze vom Adventskranz an, meine geliebte Sklavin.“

      Als die Kerze brannte, erstrahlte der Raum im ruhigen, warmen Licht der Adventskerze. Dann liebte sich das Paar, dass nun aus Sklavin und Herr bestand, im Schein des Kerzenlichtes.

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      - Oscar Wilde -