Tierrechtkampagne mit BDSM Bezug

      domsnroses schrieb:

      Wichtig ist, ob sie ihr Ziel erreicht. Und die Kontroverse hier im Thread deutet darauf hin, das sie das tut.
      Und da muss ich dir leider widersprechen. Wir diskutieren hier zwar alles mögliche, aber das Ziel der Kampagne, nämlich der Tierschutz, der wird hier nicht diskutiert
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -
      Kein Tier hat Lust gequält zu werden .

      Wenn es Lust dazu hätte würde es bdsm leben.
      Finde die Botschaft nicht verkehrt

      Und Erfolg für die Seite . Heute waren doch alleine wegen Viva einige auf der Seite die sonst vielleicht nie von alleine auf die Seite aufmerksam geworden wären ..
      Und haben vielleicht aus Neugierde sich die Seite etwas genauer angesehen .
      Träume nicht dein Leben
      Lebe deinen Traum
      Meine spontane Erwartungshaltung an unsere nicht-BDSM-Zeitgenossen ist, dass sie das prächtig durcheinander bekommen und eine negative Assoziation zwischen Tierquälerei und BDSM/LLL "hängen bleibt".

      Aber ich will mich gern eines bessern belehren lassen und werde die Kampagne morgen bei meinen Kollegen lancieren.
      Bin gespannt, was die dazu sagen werden.
      We like to think we're the Roadrunner, but we're the Coyote.
      Ich habe die Mittagspause genutzt und zumindest vier Kollegen mit den Bildern konfrontiert:
      • Weiblich, 43, Exportspezialistin: "Das lässt einen nachdenken, warum Menschen so etwas mit sich machen lassen."
      • Männlich, 58, Elektrotechniker: machte leider nur platte, anzügliche Kommentare über "Perverse", die ich hier nicht wiederholen werde
      • Weiblich, 25, Wirtschaftsingenieurin: " Ist das was mit Sex mit Tieren?"
      • Männlich, 53, Betriebswirt, Abteilungsleiter: "Geht es um Sex mit Tieren oder sollen die Tiere so'ne SM-Typen sein?"


      Das ist sicher fern davon repräsentativ zu sein, aber es ist schon auffällig...
      We like to think we're the Roadrunner, but we're the Coyote.
      Die Frage, die sich für mich aus dem Verlauf dieses threats ergab war, wie reagieren "normale" Menschen auf die Bilder, denn das wäre das erste, womit sie im allgemeinen konfrontiert werden würden. Darüber hinaus interessieren sich die meisten sowieso nicht für Hintergründe.

      Also habe ich den Kolleginnen und Kollegen einfach den Link gesendet, bin zu ihnen an den Arbeitsplatz und hab sie aufgefordert diesen zu öffnen und mir zu sagen, was sie davon halten.
      Keiner(!) hat danach noch Interesse an dem Thema oder der Organisation gezeigt. Allen ging es im weitesten Sinne um die sexuelle Komponente.

      BTW: Die übrigen Kampagnen, die ich auf der Homepage gesehen haben sind nach einem ähnlichen Konzept aufgemacht und greifen in meiner Wahrnehmung in gleichem Maße daneben.
      We like to think we're the Roadrunner, but we're the Coyote.
      Naja die Sache ist aber es ist eine Plakat Werbung. Vom Plakat zur Website, auf der mir die Aktion erklärt wird, ist es ein weiter Weg. Dieser ist von der Organisation auch gar nicht gesteuert, was das ganze Unterfangen nur noch schwieriger macht und die Botschaft ist intransparent.

      Skizzieren wir mal 3 Szenarien.

      1. Ich sehe das Plakat und dieses weckt mein Interesse. Eine Website wird nur ganz klein unten aufgeführt. Bei Sicht aus sich bewegenden Verkehrsmitteln wie Auto, S-Bahn, Bus, Zug, Fahrrad für mich nicht zu erkennen. Heißt ich müsste entweder die Möglichkeit anzuhalten haben, was schon im Verkehr mit entsprechender Reaktionszeit (Wahrnehmung des Plakat, wecken von Interesse, berücksichtigung von Verkehr und sicheres anhalten) eingeschränkt ist und zum Teil bei genannten Verkehrsmitteln nicht möglich, oder ich muss per Stichwort Suche mich per Google auf die Website manövrieren. Je nachdem wie ich die Botschaft des Plakat verstanden habe und wie viele Informationen ich aufnehmen konnte gelingt mir das gut oder eben schlecht. Auf der Website angekommen muss ich dann noch durch diverse Untermenüs um an Informationen zu dieser Aktion zu kommen.

      2. Ich bin Otto Normalbürger heiße Oma Renate 60+, bin der Meinung Lack und Leder tragen ja nur die Perversen. Ich bin aber modern und besitze ein Smartphone, bin damit aber nicht aufgewachsen und bedienen kann ich das so semi-geil. Nun sieht Oma Renate aus ihrem Auto, S-Bahn, Bus, Zug, Fahrrad das Plakat, BTW Oma Renate hat auch ein Brille und sieht nicht mehr so wie mit 20 und ist total empört über die dargestellten Bilder. Dabei wird Oma Renate nun mit dem Plakat alleine gelassen, es findet kaum Kommunikation statt eine Steuerung des Betrachters ebenfalls nicht. Glaubt ihr nun wirklich, dass Oma Renate nach dem Schock ihres Lebens, sie musste sich ja schon halsbrecherich durch den Verkehr zum Plakat schlagen ( ;) ) ihr Smartphone zückt und erstmal 45 Minuten googlet?

      3. Ich bin Lieschen Müller, habe keinen Bezug zu BDSM, total Vanilla und führe ein geregeltes und ruhiges Leben. Nun sehe ich das Plakat aus meinem Auto, S-Bahn, Bus, Zug, Fahrrad. Ich sehe das Plakat und denke: OMG Sex mit Tieren, ist ja ekelhaft <X
      . Kommunikation auf dem Plakat findet ja nicht statt, meine Wahrnehmung wird ja nicht klar gestellt. Glaubt ihr Lieschen Müller googlet nun nach dem Plakat? Sagen wir mal sie tut es, mit welchem Begriff? Mit Tiersex? Glaubt ihr mit dem Begriff wird sie irgendwann auf der Webseite landen?

      Klar Lieschen könnte jetzt wie Oma Renate vor das Plakat treten und das einzeilige Kleingedruckte lesen. Aber fragt euch mal: Wie oft nehmt ihr überhaupt ein Plakat wahr? Wie oft haltet ihr euer Auto, S-Bahn, Bus, Zug, Fahrrad an um das Kleingedruckte auf dem Plakat lesen zu können? Wie oft googelt ihr den Inhalt von Plakaten nach?

      Was aber bleibt sind die Bilder, die Renate und Lieschen ohne Filter und Erklärung wahrnehmen und eben keine Affinität zu BDSM und dessen Einvernehmlichkeit bereits geebnet haben.

      Was wird nun bei der Mehrheit der Renate's und Lieschen's hängen bleiben? :pardon:
      Don't tell me what I can and can not do.
      I'd hate to have to make a fool out of you.
      vorneweg ich stimme Dir in vielem zu @Sin und hab mich auch schon ein wenig davon überzeugen lassen, dass diese Kampagnen evlt doch sehr verwirrende Inhalte vermittelt. Aber grundsätzlich ist das Marketingmittel der sehr abwegigen oder eyecatchenden Kampagnen ( Stichwort Guerilla Marketing) schon ein sehr etabliertes Mittel und es ist auch bekannt,dass diese viel bewegen können. Sie müssen halt klug gemacht werden, ich finde das für mich beste Beispiel war hier die Umparken im Kopf Kampagne von Opel, die zumindest bei mir perfekt funktioniert hat. Weil ich mich bei den Plakaten gefragt haben, was das soll, wer dahinter steckt etc. Aber das sind natürlich sehr kluge Kampagnen die eine lange Strategie haben etc.
      Catch me if you can...

      Viva schrieb:

      vorneweg ich stimme Dir in vielem zu @Sin und hab mich auch schon ein wenig davon überzeugen lassen, dass diese Kampagnen evlt doch sehr verwirrende Inhalte vermittelt. Aber grundsätzlich ist das Marketingmittel der sehr abwegigen oder eyecatchenden Kampagnen ( Stichwort Guerilla Marketing) schon ein sehr etabliertes Mittel und es ist auch bekannt,dass diese viel bewegen können. Sie müssen halt klug gemacht werden, ich finde das für mich beste Beispiel war hier die Umparken im Kopf Kampagne von Opel, die zumindest bei mir perfekt funktioniert hat. Weil ich mich bei den Plakaten gefragt haben, was das soll, wer dahinter steckt etc. Aber das sind natürlich sehr kluge Kampagnen die eine lange Strategie haben etc.
      Die Sache ist aber diese Kampagne ist nicht gut gemacht! Ich habe Neuromarketing mit 1,0 studiert. Ich habe in meiner Thesis versucht mit medizinern solche Einflüsse auf unsere Wahrnehmung sichtbar zu machen. Diese Kampagne ist so schlecht, dass ich sie nicht mal in Erwägung gezogen hätte sie in meiner Thesis zu untersuchen. :pardon:

      Über hätte, könnte, würde könnten wir gerne diskutieren, dann reden wir aber nicht mehr genau über diese Kampagne genau so wie sie ist und das war ja Thema. Dann reden wir davon wie man es hätte besser machen können und da gibt es natürlich einen Arsch voll Methoden. Die hier aber nicht angewendet werden.

      Es sagt ja niemand dass das was hinter der Kampagne ist schlecht ist. Aber die Kampagne an sich ist methodisch grottenschlecht.
      Don't tell me what I can and can not do.
      I'd hate to have to make a fool out of you.
      Ich gebe Sin und Mars recht, die Kampagne ist nicht gut gewählt.
      BDSM ist noch nicht hoffähig und wird noch schnell in die Schmuddelecke gestellt
      Die Kampagne ist nur Einseitig, es zeigt nur angeblich gequälte Tiere und nicht die Alternative , bei der Antipelzaktion wurde ein sehr schöner Frauenkörper gezeigt der braucht kein Pelz um schön zu sein.
      Bin gespannt auf die Pressemitteilung in der Schweiz
      Hallo liebe Foris,

      nun, wie vorgeschlagen, habe ich die Bilder in einer meiner Klassen gezeigt.
      Die Schüler sind angehende Industriemechaniker, 3. Ausbildungsjahr, daher schon etwas älter (zwischen 18 und 21 Jahre alt, eine Ausnahme: 29 Jahre alt).
      Ich habe im Vorfeld die Bilder jeweils auf DIN A3 kopiert und an die Stellwand angepinnt, habe aber auch die Farbbilder auf DIN A4 parallel dazu per Beamer an die Wand projiziert. Ich habe diese Vorgehensweise gewählt, weil die DIN A3-Kopien schwarz-weiß waren, und farblich doch mehr hergeben. Nachteil bei den Farbbilder war, dass ich jeweils zwei Bilder auf ein DIN A4-Blatt hatte und um alle 4 Bilder gleichzeitig zu beamen, waren sie dementsprechend klein.

      Ich habe absolut keine Information zu den Bilder gegeben, wollte, dass meine Schüler so damit konfrontiert werden, wie es im Fall eines Plakats an der Bushaltestelle wäre. Die erste Reaktion war teilweise ein lautes Loslachen, teilweise ein leises, unterdrücktes Lachen, so als ob man sich in meiner Anwesenheit zusammenreißen müsste. Dann gab es von sehr wenigen eine andere Reaktion: Unsicherheit, sie haben mich angeschaut und wußten nicht wirklich, wie sie reagieren sollen. Einigen hat man angesehen, sie würden lachen, trauten sich aber nicht, so nach dem Motto: „Die Belustigung ist bestimmt nicht Zweck der Sache.“ Wenige schüttelten mit dem Kopf: „Unglaublich auf welche Ideen man kommt.“
      Nachdem die erste Reaktion abgeklungen war, bat ich sie, sich die Bilder nun genauer anzusehen und mir aufzuschreiben, was sie bei ihnen bewirken. Ich habe vorerst Gespräche untereinander unterbunden, da ich nicht wollte, dass man sich gegenseitig beeinflußt, habe aber angekündigt, dass wir uns anschließend über die Bilder austauschen werden und ich auch dazu einiges erklären werde. Allerdings habe ihnen erlaubt aufzustehen und die Bilder aus der Nähe zu betrachten (insbesondere im Hinblick auf den Schriftzug).

      Was meine Schüler aufgeschrieben haben, habe ich zusammengestückelt und auf drei Blätter geklebt, Ergebnis als Anhang.
      Was auffällt ist, dass sehr viele Tierquälerei in den Bilder gesehen haben, im Hinblick auf die Tatsache, dass die Tiere so hergerichtet worden sind. Aber auch (wenige!) Bemerkungen, dass die Bilder komisch sind - „komisch“ im Zusammenhang von nicht real - waren zu lesen.
      Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Klasse den Auftrag hatte (!), sich mit dem Bilder auseinander zu setzen, was ohne Zweifel schon ihre Antworten beeinflußt hat, da sie sich Gedanken machen mussten.

      Im anschließenden Gespräch habe ich zuerst über die Bilder informiert und insbesondere darauf hingewiesen, dass die Bilder am PC entstanden sind. Erstaunlicherweise schlug die Einstellung zu den Bilder um, da standen nicht mehr die „gequälten“ Tiere im Vordergrund.
      Folgende Aussagen meiner Schüler habe ich aufgeschrieben - um diese drehte sich hauptsächlich dann das Gespräch:
      - Schockieren nicht - besser wären Bilder, die tatsächliche, reale Situationen wiedergeben;
      - Schriftzug zu klein, geht unter;
      - Die Bilder sind witzig (Aussage fiel öfters), schön (seltsame Aussage, wenn man die schriftlichen Meinungen berücksichtigt, in denen angegeben wurde, dass die Bilder teils wütend machen);
      - Wieso wählt man BDSM für den Tierschutz?! (Ok, der Schüler war auch derjenige, der mich letztes Jahr mit seinen Bemerkungen etwas überrascht hatte.);
      - Man sieht Tiere in SM-Montur aber was will man damit sagen;
      - Der Bezug zum Tierschutz ist nicht da.

      Zusammengefasst kann man sagen, dass die Schüler aufgrund des Auftrages sich mit den Bilder auseinander zu setzten, sich Gedanken gemacht haben und die Tierquälerei in Vordergrund gestellt haben. Allerdings „relativierte“ sich sehr stark ihr Mitgefühl, als sie erfahren haben, dass die Bilder gefaket sind, und der Tierschutz rückte ferner.

      Viele Grüße
      Soultouch
      Dateien
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      Soultouch schrieb:

      als sie erfahren haben, dass die Bilder gefaket sind,
      Das ist das, was mich am meisten wundert, ja sogar ein wenig schockiert. Das Menschen, sagen wir mal über 70, erstmal vielleicht eher davon ausgehen, dass solche Bilder unbearbeitet sind, finde ich ja verständlich, aber eigentlich gehe ich heutzutage erst einmal von einem Rendering aus, bevor ich die Möglichkeit in Betracht ziehe, es könnte sich um ein reales Foto handeln :yes:
      Seitdem ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen!

      Annimax schrieb:

      Soultouch schrieb:

      als sie erfahren haben, dass die Bilder gefaket sind,
      Das ist das, was mich am meisten wundert, ja sogar ein wenig schockiert. Das Menschen, sagen wir mal über 70, erstmal vielleicht eher davon ausgehen, dass solche Bilder unbearbeitet sind, finde ich ja verständlich, aber eigentlich gehe ich heutzutage erst einmal von einem Rendering aus, bevor ich die Möglichkeit in Betracht ziehe, es könnte sich um ein reales Foto handeln :yes:
      Nun, Anni, wie ich auch in einem vorherigen Post geschrieben habe: Einige von ihnen haben eine andere Wahrnehmung und zum großen Teil fehlt auch das Interesse, sich mit etwas auseinander zu setzen.
      Ich denke, würden sie an einer Haltestelle die Plakate sehen - und da haben sie bestimmt von niemanden den Auftrag, sich darüber Gedanken zu machen - würden auch die geschriebenen Äußerungen zum großen Teil nicht da sein. Weil die Bilder ja zum Lachen komisch sind, wie die erste Reaktion gezeigt hatte... :pardon:
      Liebe , @Soultouch, ich hoffe, das wird jetzt nicht zu sehr OT. Aber ich möchte dir danken für die Arbeit und das Engagement!
      Das ist viel mehr, als sich einfach kritisch zu äussern, das ist echt konstruktiv.
      Das Ergebnis überrascht vielleicht gar nicht so sehr, zumindest nicht uns.
      Ich kann mir aber vorstellen, dass solche Ergebnisse die Betreiber der Seite durchaus interessieren.

      Es geht hier ja nicht um Marketing. Es geht nicht darum, wie ich höchstmöglichen Gewinn für ein Unternehmen erziele, wie ich möglichst viele potentielle Kunden akquiriere, ein Produkt zu kaufen.
      Vielleicht fehlt solchen Institutionen manchmal einfach das Geld, um hochbezahlte Menschen zu engagieren, die einen Abschluß nachweisen können und sich den teuer bezahlen lassen wollen, um auf sich aufmerksam zu machen.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.
      Man mag mich hier korrigieren wenn ich falsch liege, aber unser Gehirn unterscheidet für einen ersten Eindruck doch gar nicht zwischen Realität und Inszenierung (Fotografie einer realen Situation vs. Fotomontage / Filmaufnahme in einer Dokumentation vs. Spezial Effects eines Kino-Block-Buster), sondern nimmt das Visuelle als real auf. Erst danach (sofern die Aufmerksamkeit an der Szene hängen bleibt) wird "sortiert" (und das auch erst ab einem gewissen Entwicklungsstand des Gehirns).

      Gerade beim flüchtigen Blick aus dem Fenster eines Verkehrsmittels ergibt sich nur ein unvollständiges Bild und das geht dann schnell in den nächsten Eindrücken unter. Was damit im Unterbewusstsein weiter passiert kann @Sin vielleicht erläutern, aber meine Mutmaßung ist, dass bei der breiten Masse ein weiteres "schräges" Puzzleteil zum Thema BDSM abgespeichert werden wird.
      We like to think we're the Roadrunner, but we're the Coyote.
      ich habe den Link in eine Vegangruppe gegeben - das sind Leute zwischen 16 und 65 Jahren, die sich einfach nur zum Essen und allgemeinen Austausch treffen.

      Betretenes Schweigen.......ziemlich lange.......nach meiner konkreten Nachfrage waren die Meinungen sehr gespalten. Aber so wirklich gut und überzeugend fand das da keiner.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Ich kann die Argumente die gegen diese Kampagne sprechen und hier vorgebracht wurden durchaus nachvollziehen. Ich bin mir aber unsicher ob besonders viele Menschen direkt negative Verküpfungen erstellen. Die "Feldversuche" zeigen zumindest das sie sehr leicht einfach nicht verstanden werden kann.

      Es ist erstaunlich das diese Bilder als Tierquälerei empfunden werde - zumindest für mich war mit dem ersten Blick klar das es sich um digital manipulierte Bilder handelt. Gut gemacht, aber sehr offensichtlich.

      Ich glaube die Kampagne geht an der Zielgruppe vorbei da eine gewisse Aufgeschlossenheit und Bewusstsein sowohl für Tierschutz als auch für BDSM nötig ist um die Bilder einordnen zu können. Ich wage auch zu behaupten, das wenig Mitglieder dieser Gruppen eine solche Kampagne benötigen.

      Ich denke das die meissten Menschen keine besonderen negativen Bezüge zu BDSM herstellen, sondern die Bilder einfach als kurios und witzig empfinden und somit der Effekt zum Nachdenken anzuregen einfach verpufft.