Was für Bestrafungen mögt ihr (gar nicht)

      Was für Bestrafungen mögt ihr (gar nicht)

      Hallöle...
      Wow, das zweite Thema in 1 Stunde... Lina ist fleißig! Lobt mich :dance: (okay, lassen wir das)

      Mich würde es ja mal interessieren, welche Bestrafungen (oder auch Aufgaben) ihr so gerne macht. Oder welche ihr über alles hasst...
      Ich frage nicht, weil mein Partner und ich uns nichts ausdenken können, ich frage, weil ich diese Thema unheimlich interessant finde. Schon als Kind... (Krankes Kind... :pillepalle: )
      Man kann sich ja trotzdem inspirieren lassen, wenn hier etwas gutes kommt.
      Also haut mal raus, was ihr bei euerer Substanz gerne macht, bzw. was euer Dom gerne mit euch macht. Was mich noch mehr interessiert ist, ob das den Substanz gefällt.
      Bei mir ist es so, dass ich bei dem Gedanken an Bestrafung (okay, alleine, dass er mich nackt sieht und ich tun muss, was er sagt, ist für mich schlimm genug, da ich das überhaupt nicht mag... oder ich mag es, mag es aber nicht... Bin wie gesagt komisch... (lest meinen ersten Beitrag, wenn euch mein krankes Hirn interessiert) Mir ist es auch peinlich ihn nackt zu sehen, geschweige denn ihn anzufassen oder ihm einen zu blasen (was eben wirklich eine Bestrafung wäre... :rot: ))

      Habe ich was vergessen? Wenn ja, ändere ich es noch mal...
      Viel spaß beim schreiben <3 :saint:

      Ps:Ich persönlich finde das Schlagen langweilig... Nicht den schmerz, aber der Gedanke daran ist nicht der erregendste... Aber da ich das nicht versucht habe, kann er es gerne mal machen. Bin da mal offen... :thumbsup:
      Hi Lina,

      also es ist ja schon so, dass Bestrafungen generell nicht gemocht werden. Würde ich eine Bestrafung gut finden, würde ich sie ja forcieren und der "Erziehungseffekt" wäre dahin. Ich habe aber am Anfang auch eine Weile gebraucht herauszufinden, was ist für mich z.B. zwar schambesetzt oder schmerzhaft, aber dennoch erregend und somit ein Lustgewinn für mich (und als Bestrafung untauglich) und was mag ich wirklich nicht und erregt mich auch in keinster Weise, würde es aber dennoch aushalten und über mich ergehen lassen. Und davon gilt es dann noch die Tabus abzugrenzen.
      Schlagen kann bei mir Lustschmerz erzeugen, ab einer gewissen Intensität ist es aber definitiv nur noch Strafe. Gut daran zu erkennen, dass ich die Schläge (meist mit dem Rohrstock) fürchte und auch nie absichtlich provozieren würde. Tunnelspiele (ab Tabasco aufwärts) sind eine Strafe, die ich fürchte. Desweiteren gibt es noch weitere weniger oder gar nicht schmerzhafte Dinge, die ich jedoch als so erniedrigend und mitunter auch als abstoßend empfinde, dass ich sie hier nicht aufzählen mag...
      Lass dir/euch Zeit herauszufinden, was für dich welchen Effekt hat. Als Leitfrage finde ich wirklich hilfreich, ob es eine Sache ist, die ich unter allen Umständen vermeiden möchte oder ob es mich nicht doch in irgendeiner Weise erregt/anmacht/kickt, auch wenn ich vielleicht vorgebe, dass es das nicht tut...

      Ich hoffe das hilft ein wenig.
      Liebe Grüße

      Gespielin schrieb:

      also es ist ja schon so, dass Bestrafungen generell nicht gemocht werden
      Hellou :saint:
      Also irgendwie hast du total recht mit deiner Aussage, aber irgendwie bin ich total anders. Mir gefällt es am besten meinen Dom zu provozieren und auf die Palme zu bringen. Mir macht es total spaß! Dann kann es auch leicht passieren, dass ich Strafen bekomme. Ich denke aber, dass diese nicht so extrem sein sollten, dass sie mich nicht mehr reizen. Außer ich baue harten Mist. Dann muss natürlich gehandelt werden.
      Es kann sein, dass es bei BDSMlern, die länger dabei sind anders heißt und nicht mehr Strafe, wenn man es so sieht wie ich, wüsste aber auch nicht, wo ich mich informieren soll.
      Aber Schläge zu bekommen könnte man doch als Strafe ansehen, da ich das einfach null erregend finde und keine Lust darauf habe. Genauso wie ,,als Möbelstück verwendet werden", was er mir schon mal angedroht hat. Gar keine Lust darauf.

      Dennoch habe ich mir schon viele Foren durchgelesen und bis jetzt waren die Strafen Erregung für mich. Würde ich wissen, mein Dom würde die gerne anwenden würde ich ihn provozieren, damit er genau diese anwendet... Das ist, was ich toll an dem ganzen Bereich BDSM finde. Die Bestrafungen (oder wie ihr Erfahreneren es nennt)

      LG
      Lina <3
      Danke für die Antwort
      Hast denn Beispiele? Oder magst du so etwas nicht im Internet oder mit mir teilen? :saint:
      @LinaMarina
      Wenn Du Strafen provozierst, weil Dir das so gefällt, ist es mMn keine echte Strafe mehr, sondern eine Art von SM, in der ein Grund gesucht wird, um Sub schlagen zu können bzw. anders "bestrafen" zu können.
      Denn Dir gefällt die "Strafe" dann ja.
      Eine echte Strafe soll jedoch nicht gefallen.
      Natürlich heißt es dann immer noch "Strafe" für Euch, ist aber in Wirklichkeit ein provoziertes Verhalten.
      Fast ein wenig Topping from the Bottom.
      Wenn Dein Herr Dich wirklich strafen wollte, würde er Dir die Strafe iü dann verweigern.
      Oder Dich mit etwas strafen, das Dir nicht gefällt.
      Ich finde es iü etwas widersprüchlich, dass Du in einem anderen Thread erzählst, Du würdest alles machen, was Dein Freund Dir aufträgt, egal, was es ist... hier aber schreibst, Du provozierst ihn gern, um bestraft zu werden, ?( .
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Feuerpferd schrieb:

      Ich finde es iü etwas widersprüchlich, dass Du in einem anderen Thread erzählst, Du würdest alles machen, was Dein Freund Dir aufträgt, egal, was es ist... hier aber schreibst, Du provozierst ihn gern, um bestraft zu werden,
      Habe ich das so rübergebracht? Das wollte ich nicht.
      Klar, ich will für ihn alles machen, dies aber nicht freiwillig. Ich werde mich allem beugen, aber bei dingen, die ich nicht mag, muss er mich zwingen. Ich mag dieses aufsässige und wie schon gesagt ,,vergewaltigt" (ich wurde aber mit ,,überwältigt" verbessert) werden. Ich mag es nicht etwas freiwillig zu tun. Das gefällt mir irgendwie nicht so gerne.
      Außerdem denke ich, dass ich Phasen habe. Gerade bin ich einer devoten Phase, vor einer Woche habe ich mir nichts sagen gelassen.
      Jetzt würde ich alles für ihn machen (er nannte das eben übrigens meine ,,langweilige Phase") und nicht so viel verweigern, vor einer Woche hätte er mich zu allem zwingen müssen.
      Erklärt es das besser?
      Ich weiß, das klingt komisch. Aber er ist ja glücklich, wenn er mich überwältigen kann, weil er ja auch auf so etwas steht.
      Oh man... Ich weiß was du meinst, mit widersprüchlich... Ich bin glaube ich selbst Zwiegestalten darüber...
      Weiß nicht wie ich es anders sagen kann... tut mir echt leid. Kann mir vorstellen, dass ich unglaubwürdig rüberkomme...
      Aber glaub mir, ich meine Ales hier ernst und erzähle nicht irgendwas!


      Feuerpferd schrieb:

      Wenn Du Strafen provozierst, weil Dir das so gefällt, ist es mMn keine echte Strafe mehr, sondern eine Art von SM, in der ein Grund gesucht wird, um Sub schlagen zu können bzw. anders "bestrafen" zu können.
      Denn Dir gefällt die "Strafe" dann ja.
      Ja, so kann das sein. Das ist, was mich erregt... nicht die richtigen ,,Strafen". Aber ich finde auch an den Strafen soll sie gefallen finden. Auch wenn es eben Schmerzen sind, die sie nicht über sich ergehen lassen will. Das macht für mich den reiz aus. Sonst könnte ich mir ja die Schmerzen zufügen lassen und ende... verstehst du? Da habe ich denke ich eine ganz andere Ansicht als die meisten. Verstehe euch aber auch! Es hat eben beides war... Ich weiß aber auch nicht, wie ich es für euch beschreiben soll, kann es mir ja selbst nicht erklären.

      Vielleicht weiß ich es selbst nicht...
      Einerseits möchte ich von ihm Bestraft werden, andererseits auch überhaupt nicht. Wie gesagt, die meisten trafen, von denen ich gelesen habe, erregen mich, als mich abzuschrecken. Auch die, wo ich mir vorstellen kann höllige schmerzen zu haben.

      Das Schlagen wäre da eine Strafe, die man auch so nennen kann, weil ich es einfach nicht erregend finde und wie gesagt es mich (nicht nervt aber ) langweilt (wenn ich es so nennen kann/darf), dennoch glaube ich, dass dies das macht, was ich auf jeden fall verhindern will, nämlich Narben und langanhaltende wunden. Wenn ich da an dein Video denke, von dem du geschildert hast...

      Ich habe auch mal kurz in so eins reingeschaut und finde auch wie die Frauen ,machen nicht toll. (Nichts gegen irgendjemand, der so macht, ich würde mich zu gedemütigt fühlen, müsste ich das tun) Wenn sie schreien vor schmerzen, aber nicht dieses normale Schreien, sondern dieses schreien aus dem ,,Hals/Rachen" (Ich weiß nicht genau wo es her kommt, es hört sich aber komisch an) und wenn sie sich auf dem Boden winden und so. Da würde ich mich persönlich wie ein Tier fühlen (Wie gesagt, das soll hier niemanden beleidigen und ist nur meine eigene Meinung... Bitte nicht falsch verstehen, das wäre nicht mein Ziel).

      Ich hoffe du verstehst was ich meine.
      Und vor allem tut es mir leid mit der Ungereimtheit zwischen beiden Dingen, die ich geschrieben habe

      Ganz liebe Grüße
      Lina <3
      Gerade am Anfang probiert man vieles einfach aus,da weiß man noch nicht genau wo man steht. Auch gewisse Provokation können dazugehören, um neue "Spielfelder" zu entdecken. @LinaMarina letztlich wirst wirst du die Form von Bdsm entdecken die dir Spaß bereitet. Ob Strafen provozieren wie bei einem Brat( gibt den Begriff mal in die Suche ein) dazugehören oder nicht, all das ist ein Entwicklungsprozess und eine wundervolle Reise in ein Bdsm wie du es möchtest
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.
      die strafe die ich garnicht mag ist wenn er mich nicht beachtet und ignoriert deshalb ist das mittlerweile ein tabu.

      Und strafen mit dem Rohrstock mag ich nicht
      Eine Frau die sich selbst unterwirft kann nicht gedemütigt werden. Sie hat den absoluten Vorteil sich in selbstgewählter Weise einem selbstgewählten Menschen unterworfen zu haben und wird dadurch unverletzlich.
      • Simone de Beauvoir

      LinaMarina schrieb:

      Kurze frage von unerfahrenen Linchen:
      Ist das nicht gefährlich? Dort sind doch sehr viele nerven und die können doch kaputt gehen oder?
      Da muss das Linchen keine Sorge haben, denn diese Strafe wurde nur einmal angewandt und danach direkt zum Tabu erklärt ^^ Außerdem hat er gar nicht so feste zugehauen, als dass da irgendwas hätte kaputt gehen können. ;)
      Lernen durch Schmerz ist nicht angenehm. Aber unglaublich effektiv.
      @elfisub
      Ich habe es noch nie erlebt, kann also von keinen Erfahrungen berichten, aber wenn mich jemand ignoriert macht mir das nicht viel aus.
      Da mein Dom und ich viel schreiben müssen, kann ich ihn gut ignorieren. Wenn er damit anfängt schreibe ich ihm auch nicht, bis er einknickt.. Wow... das hört sich nicht nach Sub an... Ups...

      LG
      Lina
      Danke für die Antwort

      Spätzle schrieb:

      Da muss das Linchen keine Sorge haben, denn diese Strafe wurde nur einmal angewandt und danach direkt zum Tabu erklärt Außerdem hat er gar nicht so feste zugehauen, als dass da irgendwas hätte kaputt gehen können.
      Okay... Kenne mich da wirklich nicht aus, es kann also auch sein, dass es total gut ist und ich gerade Quatsch erzählt habe.
      Aber solange du damit keine Probleme hast, hat er ja alles richtig gemacht... Würde ich sagen.
      Du magst es ja aber nicht wirklich...

      LG
      Lina
      @LinaMarina

      Wir leben zusamen da ist ignorieren schrecklich.

      Des halb ein tabu für mich.
      Wünsche dir auf jedenFall das du deine eigenen Erfahrungen machst.

      Wir probieren halt vieles aus und wenn was garnicht geht kommt es auf die tabuListe und gut ist es.
      Eine Frau die sich selbst unterwirft kann nicht gedemütigt werden. Sie hat den absoluten Vorteil sich in selbstgewählter Weise einem selbstgewählten Menschen unterworfen zu haben und wird dadurch unverletzlich.
      • Simone de Beauvoir
      Also ich finde Feuerpferd hat die Begrifflichkeiten noch mal gut geklärt.

      Feuerpferd schrieb:

      @LinaMarina
      Wenn Du Strafen provozierst, weil Dir das so gefällt, ist es mMn keine echte Strafe mehr, sondern eine Art von SM, in der ein Grund gesucht wird, um Sub schlagen zu können bzw. anders "bestrafen" zu können.
      Denn Dir gefällt die "Strafe" dann ja.
      Eine echte Strafe soll jedoch nicht gefallen.
      Natürlich heißt es dann immer noch "Strafe" für Euch, ist aber in Wirklichkeit ein provoziertes Verhalten.
      Fast ein wenig Topping from the Bottom.
      Wenn Dein Herr Dich wirklich strafen wollte, würde er Dir die Strafe iü dann verweigern.
      Oder Dich mit etwas strafen, das Dir nicht gefällt.
      Ich habe am Anfang übrigens auch gern provoziert, einfach um die Grenzen zu testen. Mittlerweile überlege ich mir das echt gut, weil eben die wirklichen Strafen folgen (und auch aus anderen Gründen).
      Da mein Herr jedoch weiß, dass ich gern mal provoziere bzw. provozieren würde (mich widersetzen oder Gegenwehr leisten) baut er es inzwischen hin und wieder in eine Session ein, dass er mich auffordert mich doch zu wehren, um mir dann zu beweisen, dass er mich auch ohne Fixierung unter Kontrolle hat und das bekommt was er will. Ich mag dieses Demonstrieren seiner körperlichen Überlegenheit... Würde ich mich ohne seine "Einladung" dazu wehren, würde eine Strafe folgen. Vielleicht ja auch eine Spielidee für euch?
      Bestrafungen die keine Bestrafungen sind sondern das Ergebnis von Herausfordern des Doms durch die Sub. Und beiden gefällt das. Kenne ich unter dem Begriff "Funishment" (Fun + Punishment).

      Eine Strafe, die wirklich strafen soll. Die zu einer Verhaltensänderung im besten Fall führt. Die macht keinen Spaß, mir als Dom nicht und Sub soll sicher auch keinen Spaß daran haben.

      Ich kann also sagen Funishments mag ich. Am liebsten Alles was mit der Hand ist oder dem Gürtel. Oder wenn ich mir andere lustige Quälereien einfallen lassen darf.

      Strafen mag ich nicht. Egal ob körperlich oder nicht.
      In unserer hektischen Welt muss man gelegentlich innehalten,
      um sich in aller Ruhe etwas Unanständiges auszudenken.
      :coffee:
      B. Traven
      @Springfire

      Okay, gut zu wissen...

      Mein Partner und ich mögen es beide, wenn ich mich wehre... Denke nicht, dass eine Verhaltensänderung das Ziel ist...
      Wird doch dann langweilig...

      Ich bin generell etwas ,,Komisch" (schon wieder das Wort) was es das angeht...
      Ich finde so viele ,,Strafen" langweilig/erregend , was anderen Angst macht, (stelle ich mir langweilig/erregend vor)aber ,,einfache" Dinge wie Doggystyle, ihm einen Blasen, geleckt zu werden, uvm. Ist für mich schrecklich... Mag ich einfach überhaupt nicht...
      Das nutzt er aus.

      Ich weiß aber auch nicht, ob das schlimm genug finde, dass es eine Strafe sein kann. In allem finde ich Erregung, solange ich es nicht freiwillig machen muss...
      Ich verstehe mich selbst nicht...
      Da wirst Du wahrscheinlich so viele Ansichten und Meinungen hören, wie es hier Mitglieder gibt... Die des einen vielleicht, dass Du ein Problem mit Nähe hast, der andere meint, dass Du eine Brat bist und der nächste, dass Du dann vielleicht noch nie eine für dich passende Strafe erhalten hast... Das kann niemand beantworten außer Du selbst. Da musst Du in dich hineinhorchen und auf dein Bauchgefühl hören und eben auch das passende Gegenstück für dich haben, der in dir auslöst, was ihr euch beide wünscht! Der dich gut kennt und weiß wie Du tickst! Und vieles kommt mit der Zeit und entwickelt sich einfach! Das ist auch bei Strafen nicht anders... Ignorieren ist für mich persönlich ganz schlimm und mein Herr würde Ignoranz auch nie einsetzen zum Glück. An zweiter Stelle kommt für mich wenn er mir sagt oder vermittelt dass er enttäuscht von mir ist. Das geht mir sehr an die SUBstanz. Gerade erfahren am Wochenende. Er hat mich geweckt und gefesselt und ich bekam das Paddle (das ich hasse). Es war glaube ich gar nicht der Auslöser, dass er das benutzte und ich quasi aus dem Schlaf gerissen wurde, sondern eher das, was er dabei zu mir sagte. Es war eine absolut berechtigte Strafe für ein Vergehen am Vorabend (ein wichtiges Ritual, das ich einfach nicht gemacht hatte - aus Bequemlichkeit). Ich kriege selten Strafen aber wenn, dann eben begründet. Und ich fing nach einer Minute an zu weinen wie ein Schlosshund. Danach wurde ich liebevoll aufgefangen und es als erledigt betrachtet von ihm. Und ich habe meine Lektion gelernt. Ihr müsst euren Weg finden, wo er dich "kriegt" da oder ihr eure Ebene findet, wenn es denn mit Strafen ablaufen soll (denn auch das ist ja kein Muss!).
      Bei mir ist es stark von der Umständen und seiner Intention abhängig. Wenn ist weiß, dass er unzufrieden ist, etwas an mir korrigieren möchte, ändert das mein "Mindset" ganz gewaltig. Wenn das so ist, dann werden Handlungen, die normalerweise nur Lustschmerzen bei mir auslösen, plötzlich sehr unangenehm, fast unerträglich. Ich dieser Geisteshaltung bin ich empfindlicher, körperlich und psychisch. Auch wenn ich es wollen würde; ich könnte es gar nicht genießen. Da immer der Gedanke mit dabei ist, warum er dies gerade tut. Strafen sind bei uns ohnehin sehr selten, genau aus diesem Grund. In diesem Zusammenhang haben wir bereits auch schon einen Absturz erlebt; von seiner Seite aus. Manchmal, vielleicht so 3-5 Mal im Jahr, geschieht etwas, was mich aus der Bahn wirft, wir streiten, es geschehen Sachen, die man bereut. Dann kommt es schon mal vor, dass ich um eine angemessene Bestrafung bitte, um wieder meinen Seelenfrieden zu finden. Manchmal geht er dem nach, manchmal nicht. Die Erleichterung danach ist jedenfalls sehr groß. So wie Springfire geschrieben hat; Funishments (ich mag diese Wortverbindung!) sind etwas tolles, ernste, tiefgehende Strafen möchten wir beide eher vermeiden. Manchmal spiele ich schon mit dem Gedanken, wie es denn wäre, wenn es unseren Alltag stärker prägen würde. Aber so, wie es ist, passt für uns einfach mehr ;)
      Strafen können vielseitig ausfallen, sollten aber immer ihren Zweck erfüllen. Wenn meine Herrin mir eine Strafe androht oder verabreicht, nehme ich das auch so auf. Da ist mir dann schon das nackt sein , vor Ihr peinlich (obwohl wir ein Paar sind). Dann eine bestimmte Strafstellung einnehmen zu müssen und so weiter.....Wenn dann aller "erledigt" ist bin ich erleichtert, es ist eine Art Reinigung.