Wieviel Beziehung könnt ihr vertragen?

      Wieviel Beziehung könnt ihr vertragen?

      Hallo ihr Lieben!

      Seit längerem beschäftigt mich das Thema "Beziehung(en)" wieder auf eine etwas andere Weise. Ich hätte dazu gerne ein bisschen input von euch....als Menschen...in all euren Rollen. ( Eltern, Partner, Erwerbstätige,Freunde...etc.)

      Folgendes... Ich stelle gerade wiedereinmal fest, dass soziale Kontakte für mich Stress bedeuten. So sehr ich ein gutes Gespräch mit lieben Menschen schätze, so sehr bin ich oft auf der Flucht davor, weil....warum eigentlich?

      Ich kann mich immer nur auf EINE Sache konzentrieren. EINE Beziehung, EINEN Menschen, EINE Aufgabe. Smalltalk empfinde ich oft als Zeitverschwendung, wenn mir mit einem Menschen echte Themen ausgehen, neige ich dazu, mich zurückzuziehen. Nicht aus Arroganz. Ein teilweise immer noch aktives Aufmerksamkeitsdefizit führt dazu, dass ich unbewusst "reihe". Ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Energie für soziale Interaktion zu haben und " verschiebe" dann lieber....leider oft final. Meine Kontakte leiden darunter. Wenige Menschen stehen mir wirklich nahe...

      Jetzt wüsste ich gerne von euch...
      WER kennt das noch?
      WIE geht ihr damit um? (nicht vergessen, sich bei den Personen zu melden, Treffen einplanen...)
      WIE entscheidet ihr, mit wem ihr euch umgebt, wenn nichts Offensichtliches dagegen spricht.

      Jetzt isses lang geworden...Wieder mal so ein...nicht grübeln...frag die Leute-Moment.

      Also Leute....helft mir mal bitte!

      Izrah
      Moin!

      Also einiges davon kenne ich von mir. Ich wusste auch nie warum, bis mir irgendwann Hypersensibilität attestiert wurde. Also, keine Bange, ich bin jemand der von solchen Sachen nichts hält, aber ich habe mich danach eingelesen, viele Parallel gefunden und kann es seitdem akzeptieren und einordnen.
      Für mich ist es auch nur EINE Sache die ich gleichzeitig kann und daher finde ich es anstrengend und bin auch gerne für mich.
      Allerdings wissen das meine engsten Menschen das und gönnen mir das, bzw. verstehen, dass kein Kontakt leidet, sondern das ich das einfach nicht kann. Würde mir ein Bein fehlen, würde ich mich ja auch nicht mit denen zum Joggen verabreden :D
      Ich kann mich in deiner Beschreibung wirklich gut finden. So lange ich viel Freizeit habe genieße ich die Zeit mit meinen Freunden wirklich. Aber wenn dann viel zu tun ist (und es ist fast immer viel zu tun :S ) werden die Kontakte zu meinen Freunden seltener. Irgendwie muss erst die Ruhe da sein. Im Moment ist es auch so. In WhatsApp reihen sich die Chats, die ich noch nicht gelesen habe. Aber die fühlen sich gerade mehr wie eine Verpflichtung an. Sollte es aber eigentlich nicht sein. Also gehe ich jetzt so damit um: Ich nehme auf der Stelle mein Handy, und antworte zumindest den Leuten, die mir was bedeuten. Vielen Dank für den kleinen Anschubser, @Izrah :)

      Bei meiner Frau ist es seltsamerweise anders. Die empfinde ich eigentlich nie als "abzuarbeitende Aufgabe". Wäre echt mal interessant, herauszufinden warum.
      "And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head."
      -Terry Pratchett, Masquerade
      Dein Beitrag spricht mir aus der Seele, liebe @Izrah. Danke dafür-

      Auch mich strengen soziale Kontakte an. Ich bin dankbar für meine Freunde, dankbar für gute, interessante Gespräche, lustige Momente und gemeinsames Lachen; dankbar für Zweisamkeit. Aber nur bis zu einem bestimmten Punkt! Es wird mir schnell zu viel und nach einer Verabredung brauche ich meistens erstmal ein paar Stunden Ruhe und Zeit nur für mich, um runterzukommen und mich neu zu sortieren. Als müsste ich mich davon erholen, obwohl ich die gemeinsame Zeit schön fand und auch genießen konnte. Nur bei meinem Partner ist es anders: Den kann ich ständig um mich haben, ohne dass es mir zu viel wird. Sicher liegt das mitunter an seiner ruhigen/beruhigenden Art und dass wir nicht ständig reden müssen, sondern auch wunderbar zusammen schweigen können und uns 'trotzdem' wohlfühlen.

      Es gibt Zeiten, in denen es sich einigermaßen 'im Rahmen' hält, aber auch Zeiten, in denen es schon 'nicht mehr gut' ist. Mein Rückzug geht dann teilweise so weit, dass ich auf Kontaktversuche überhaupt nicht reagiere, Nachrichten nicht mal lese bzw. es lange hinauszögere (auch in Foren... daher sollte man mein 'Schweigen' bitte nie auf sich beziehen...). Wohl fühle ich mich damit nicht und ich habe deswegen des Öfteren ein schlechtes Gewissen, aber ich kann dann einfach nicht anders, weil ich innerlich total blockiert bin. Soziale Kontakte überfordern mich manchmal ziemlich. Mit den Personen selbst hat das in der Regel wenig zu tun. Das Problem bin da eher ich selbst. Ein wichtiges Stichwort ist da ganz klar Reizüberflutung.

      Smalltalk umgehe ich fast komplett. Es nervt mich einfach zu sehr und fühlt sich sinnlos an. Lieber rede ich gar nicht, als mich gezwungenermaßen über Belanglosigkeiten zu unterhalten, nur weil 'die Gesellschaft' es vielleicht von mir erwartet. ^^ Das bringt mir einfach nichts...

      Die Menschen, mit denen ich mich umgebe, sind recht ähnlich gestrickt. Sie verstehen diese 'Fluchtgedanken' und nehmen es mir nicht übel, wenn ich mal eine Weile nichts von mir hören lasse, Verabredungen gerne etwas kürzer halte usw.
      Freunde, die weiter weg wohnen und mich mal für ein Wochenende besuchen kommen, bringen sich meistens einen Laptop oder was zum Lesen mit, damit wir nicht jede Minute aufeinanderhocken, sondern uns zwischendurch kurzzeitig zurückziehen können. Wie gesagt, sie brauchen das genauso wie ich und daher stellt es überhaupt kein Problem dar. Es ist aber auch nicht immer so. Es kommt auch vor, dass ich mich stundenlang pausenlos angeregt mit jemandem unterhalten kann - nur danach bin ich dann ziemlich erschöpft und brauche Ruhe.

      Neben meinem Partner gibt es nur einen Menschen, mit dem ich täglich telefoniere (selbst wenn es manchmal nur 5 bis 10 Minuten sind) und den ich regelmäßig sehe (mehrmals die Woche). Auf WhatsApp, sonstige Messenger und Chats verzichte ich komplett. Ist einfach nicht so meine Welt.

      Kontakt zu anderen nur aus Pflichtgefühl will ich einfach nicht haben. Das wäre für beide Seiten nicht schön.

      Zofe schrieb:

      Soziale Kontakte überfordern mich manchmal ziemlich. Mit den Personen selbst hat das in der Regel wenig zu tun. Das Problem bin da eher ich selbst. Ein wichtiges Stichwort ist da ganz klar Reizüberflutung.
      Ich kann dir im Supermarkt von jedem quasi die Lebensgeschichte am Gesicht und Verhalten ablesen, aber hätte ich keinen Einkaufszettel, würde ich alles vergessen, weil mir das dann auch zu viele Reize sind.
      Und so ist es auch mit Kontakten. Ich atme meist erst mal durch, wenn ich dann wieder meine "Ruhe" habe.
      Wow, als ich Izrahs Eröffnungspost gelesen habe, dachte ich so, ja gibbet, ist aber eher selten. Und jetzt schreiben alle: Ich auch :D

      Also mal den ersten Gegenentwurf, aber ma so richtig: Ich bin gern allein zuhaus, aber ansonsten habe ich eigentlich so viele Menschen wie möglich um mich. Ich bemüh mich, nie was alleine zu machen, finde es einfach schöner, wenn noch ein oder zwei Personen dabei sind, mit denen man sich austauschen, flachsen oder einfach nur small talk halten kann. Gilt sogar für sowas alltägliches wie einkaufen gehen oder Pakete zur Post bringen :pardon: Das ist jtzt nicht so, dass ich mich total unwohl fühle, wenn ich was alleine machen muss, aber lieber ist es mir schon, irgendwie jemanden um mich zu haben.

      Zu Leuten die weggezogen sind oder die ich aus Urlauben kenne, halte ich aktiv immer Kontakt, wenn möglich. Wenn ich merke, lange nix mehr von x oder y gehört, schreib ich mal ne whatsapp oder nen Facebookkommi oder ruf einfach mal an. Ich hab Kontakt zu Leuten, die ich persönlich bestimmt 5 Jahre oder sogar mehr nicht mehr gesehen habe :yes:
      Seitdem ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen!

      Izrah schrieb:

      Ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Energie für soziale Interaktion zu haben und " verschiebe" dann lieber....leider oft final. Meine Kontakte leiden darunter. Wenige Menschen stehen mir wirklich nahe...

      Jetzt wüsste ich gerne von euch...
      WER kennt das noch?
      WIE geht ihr damit um? (nicht vergessen, sich bei den Personen zu melden, Treffen einplanen...)
      WIE entscheidet ihr, mit wem ihr euch umgebt, wenn nichts Offensichtliches dagegen spricht.
      Das geht mir auch so, allerdings nur im realen Leben.
      Da brauche ich meine Auszeiten, Ruheinseln (und wenn es nur die Toilette ist, die ich dann aufsuchen muss, weil ich in der Kabine mal ganz allein sein kann und durchatmen).

      Ich persönlich brauche aber gleichzeitig soziale Kontakte, um zu reden, meine Meinung zu reflektieren, zu diskutieren. Mache ich jedoch lieber über WA oder wie hier in Foren usw.

      Das ist für mich einerseits einfach ein Zeichen dafür, dass ich einfach eher introvertiert als extrovertiert bin. Große Menschenansammlungen bereiten mir oft richtig körperlich Probleme, ich mag nicht gern im Mittelpunkt stehen. Hypersensibel soll ich auch sein (ich bemerke real schnell, welche Stimmung vorherrscht etc.pp.).

      Mein Leben lang hatte ich höchstens 1-4 Real-Freundinnen und auch mit denen treffe ich mich nur sporadisch (was aber nichts an unserer Freundschaft ändert). Eine richtige, enge Freundin, mit der ich wirklich über alles, was mich bewegt, reden kann, habe ich nicht. Die hatte ich nur zwei Mal im Leben. Eine ist mit 22 Jahren bei einem Unfall gestorben, die andere wohnt schon lange viel zu weit weg.

      Wie ich damit umgehe? Hmmm.... schwer zu sagen. Also ich weiß inzwischen, dass ich einfach zwischendurch Ruhe brauche, nicht mehr jeden Tag Termine haben darf, nicht jedes Wochenende Feiern... und nicht zu viele Freunde.
      Im Gegensatz zu meinem Mann, der immer wieder neue Bekanntschaften schließt und alle ohne größere Probleme pflegt.

      Aber entscheiden, mit wem ich mich umgebe? Kann ich das überhaupt? Gehören da nicht immer zwei dazu? :gruebel:
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Liebe Izrah,

      Bei mir ist das ziemlich kontrovers. Ich arbeite als Dienstleisterin und bin es gewohnt viel Smalltalk zu halten (inhaltlich gibt mir das nichts, aber was muss... ;) )

      Privat hatte ich früher sehr viele Menschen um mich und das ständig. Ich war so gut wie nie allein, immer umzingelt von Menschen.
      Irgendwo gab es einen Schnitt, ich kann das gar nicht genau benennen, aber es änderte sich etwas in mir.
      Ich suchte Ruhe, Zeit mit mir und mit meinen Gedanken. Häufig waren mir der anderen Menschen Geschichten und Gefühle zu viel. Ich zog mich immer mehr zurück und in dieser Zeit zeigte sich welche Beziehung dies aushielt. Die Menschen die diese Phase respektiert und akzeptiert haben, sind auch heute noch Teil meines Lebens.

      Ich verbringe wieder mehr Zeit in meinen Beziehungen, weil ich weiß dass es nichts oberflächliches sondern was echtes ist.
      Meine Messenger sind "stumm" geschaltet und ich schau da auch nicht regelmäßig rein. Wenn was wichtiges ist gilt bei mir das Motto: Ruf mich an.
      Meine Beziehungen heute haben eine andere Tiefe. Ich lege großen Wert auf gute Kommunikation, gehe gern auch mal aus und hab dabei auch Menschen um mich.
      Ich würde sagen das ich eine gute Balance für mich gefunden habe.

      Das war mein Senf :D
      Liebe Grüße
      Orchid
      ~Die kostbaren Dinge, die ein Mensch sammeln kann, sind nicht Gold und Edelsteine. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen und die kleinen Muscheln vom Strand~
      Hi!

      Erstmal....WOW! Vielen Dank für eure Offenheit und rege Beteiligung. So wenige sind's offenbar doch nicht.
      Wieder mal tut es gut , zu wissen, dass man kein Alien ist.

      @Zofe..."Reizüberflutung"...ganz genau! Das ist für mich auch einer der Punkte. Im Hinterkopf noch, was ich EIGENTLICH alles tun sollte...das macht Lärm von innen...dann geht einfach nur noch wenig von außen. Das Gefühl, DAS nicht auch noch unterzubringen stellt sich ein und ich passe lieber.
      Passt für mich auch zu dem, was @Orchid schreibt. Wenn einem anderer Leute Gefühle und Geschichten dann zuviel werden.
      @Feuerpferd....so würde ich es auch gerne machen, vor allem beim Arbeitsleben geht's aber oft nicht und ich verschustere vor lauter JA-sagen dann Termine :facepalm:
      Vielen Dank!
      Bei mir ist es wohl eher eine Mischung. Ich habe im meinen Beruf sehr viel mit Menschen zu tun und das gefällt mir auch. Allerdings brauche ich dann zu Hause meine Ruhe. Zumindest wenn ich direkt von einem Flug komme. Ich möchte nicht telefonieren, weil ich in meinem Job gefühlt nonstop quassel. Da brauche ich dann quasi den Ausgleich um zu entschleunigen. Die, die mich kennen, wissen das auch und schreiben über WA. Mein Herr ist da ähnlich gestrickt. Er hat den ganzen Tag mit Kunden zu tun, Teammeetings und Telefonkonferenzen und wir haben schnell festgestellt, dass wir lieber schreiben als zu telefonieren. Nur wenn mir was auf der Seele liegt und ich Augenhöhe brauche, telefonieren wir.

      Ansonsten sind mir soziale Kontakte wichtig und die habe ich über den Sport und Job, Familie. Ich kann aber auch wunderbar Dinge für mich allein machen. Es ist nicht mehr so leicht, Freundschaften zu gewinnen. Alles ist doch sehr beliebig geworden und man ist schnell austauschbar. Das fehlt mir manchmal, denn ich habe, seitdem ich trocken bin, damals wieder bei null angefangen als Freundschaften auseinander gebrochen sind. Das war zu meinem Schutz und teilweise habe ich damals andere Menschen aus meinem Leben ausgeschlossen.
      Hier kann ich mal was beitragen, denn wenn ich irgendwas wirklich gut kann, dann ist es alleine sein (wollen). Ich glaube dass ich die Extremvariante bin - und gluecklich damit. Schoen dass hier auch andere sind von meiner Sorte -aber bei vielen lese ich heraus dass es als Mangel empfunden wird. Nun also ich:

      Mein absolutes Lieblingsland von den Laendern die ich bisher bereist habe ist Kasachstan. Die Mongolei ist mir zu lebendig. Es gibt zwar mehr Kasachen als Mongolen, aber Kasachen haben die Eigenschaft in Doerfern zusammen zu leben, waehrend die 1.5 Mio Mongolen die nicht in UlaanBataar leben, kreuz und quer verstreut in der Pampa Ihre Jurten haben. Da vergeht kaum ein Tag wo dir nicht einer ueber den Weg laueft. Waehrend ich in Kasachstan von der Strasse runter, querfeldein 10km gefahren bin und dann sind wir da 6 Tage in der Pampa gestanden. Wunderschoen. Soweit dass Auge gereicht hat - keine Menschenseele. Einer meiner schoensten Reiseerinnerungen.

      Durch unsere Reisen hat es uns nach Thailand verschlagen und da wir reisemuede und auch pleite waren sind wir hier haengen geblieben - mittlerweilen sind ein paar Jahre ins Land gezogen. Inzwischen wohnen wir in einem netten Haeuschen in einer Gated Community - und ich kann kein Wort Thai, noch immer nicht. Doch - Hallo und Danke. Wir beginnen nun die Sprache zu lernen, da es zum einen respektlos ist den Leuten gegenueber, die groesstenteils freundlich sind und zum anderen ist es muehsam in manchen Alltagssituationen. Wir haben gerade ein Auto gekauft, dass war vllt eine Aktion.
      Aber will ich die Sprache koennen? Nein.
      Denn was ich mitunter sehr geniesse ist, dass zwar das Leben ringsherum stattfindet - aber ich mich damit weder konfrontieren kann, noch unwillentlich muss. Und ich finde das gut so, ich bin kein Stueck ungluecklich. Keine Post, ausser 3 Briefe im Monat. Nix. Ruhe. Jaja, ich seh schon wie sich einige Muender oeffnen - macht euch keine Gedanken. Ich hab in meinem Leben alles gehoert - Asozial (es war beleidigend gemeint, als reiner Begriff stimmts wohl sogar) bis Soziopath. Und lange hab ich auch an mir gezweifelt. Bin ich wirklich boes weil ich so bin?

      Aber so lange ich denken kann war ich am liebsten allein, wollte niemandem was schlechtes. Ich hab durchaus Werte wie etwa Gleichberechtigung fuer die ich sogar stark eintrete wenn ich EInfluss nehmen kann - aber ich will halt auch in Ruhe gelassen werden. Also vermutlich nicht weitergehend boesartig.
      Versteht mich nicht falsch - ich geh gern aus, ich trinke auch gern mal ein Bier in geselliger Runde. Aber am Ende des Tages bin ich am liebsten fuer mich. Und das ist so, so lange ich denken kann. Und irgendwann hab ich eingesehen dass das auch voellig Ok ist - das hat aber gedauert. Und gluecklicherweise habe ich den perfekten Menschen gefunden der mich ausfuellt, und mit dem perfekt jeden Tag 24h zu zweit alleine sein kann.
      Beruflich bin ich ganz normal - ich habe jeden Tag Meetings, bin recht gefragt und ich glaube auch dass meine Teams mich als angenehmen Chef empfinden. Aber so privat bin ich halt am liebsten fuer mich. Dass ich jemals was werden koennte haben mir viele Leute im uebrigen wegen meiner vermeintlichen Defizite abgesprochen. Lol.
      Tja so ist das :)
      Hi! @dachefisdo

      Als Mangel würde ich es für mich deshalb empfinden, weil ICH mir die Menschen in meinem Leben ja wünsche. Ich find's vollkommen in Ordnung, wenn man das nicht möchte....defizitär wirds nur, wenn man möchte aber nicht kann.

      Wenn beides geht, wär's für mich toll aber Beziehungen wollen gepflegt werden und wenn ich da schwächle, aus welchen Gründen auch immer, bleiben die auf der Strecke. Das ist der Haken für mich. :gruebel:

      @aestuo...genau...Man spürt die Dinge in den Menschen rundherum in Bewegung, seine eigenen Reaktionen darauf vielleicht noch, visuelle und auditive Reize gleichzeitig und der "Arbeitsspeicher" ist voll. Notwendige Dinge gehen dann grade noch aber das isses dann auch schon...Einkaufsliste...sonst gehst leer heim oder zu voll.
      Ich glaube, das ist auch für mich eine gute Zusammenfassung. Irgendwie komme ich an einen Punkt, an dem der Akku einfach leer ist. Ich mag meine Freunde, auch wenn es nicht wirklich viele sind. Aber die Pflege dieser Freundschaften hat auch ihren Preis. Zeit, Aufmerksamkeit, sogar etwas Geld. Irgendwer will für den Kaffee, den man trinken geht, ja auch bezahlt werden. Und das sind alles knappe Güter. Morgens um 6 wacht das erste Kind auf. Irgendwann nach 21 Uhr geht das letzte ins Bett. Bei 8 Stunden Schlaf lässt mir die Mathematik nur wenig vom Tag über. Wenn ich das alles jetzt so nüchtern durch analysiere läuft es wohl auf eine Überlastung hinaus.
      Aber wie und wo ich Zeit freischaufeln könnte ist mir auch unklar.
      "And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head."
      -Terry Pratchett, Masquerade
      Ich gehöre auch zu den Menschen, die lieber alleine sind.
      Ich mag es beruflich, ständig Menschen um mich zu haben, denn das bedeutet, dass es nicht langweilig wird. Und an der Kasse muss man zum Glück wenig Smalltalk halten, sondern Hallo - Kassieren - Tschüss. Genau mein Ding. :D
      Smalltalk finde ich als ziemlich schwierig, da ich über mehr als das aktuelle Wetter nicht wirklich informiert bin und als Exilhesse in NRW zudem noch Schwierigkeiten mit der hiesigen Mundart habe. :rot:
      Auch wenn Gespräche tiefer gehen, wird es schwierig. Ich habe oft das Gefühl, ich interessiere mich einfach nicht für das, was die meisten Menschen interessiert.
      Ein Gespräch über Hunde oder Tiere allgemein, da bin ich kaum zu bremsen. Aber sobald es um Politik geht, oder Sport, oder einfach nur um den aktuellen Klatsch, bin ich raus.
      Ich höre meist lieber zu, vor allem, wenn ich denke, ich kann nichts konstruktives beitragen.
      Vielleicht kommt das von der Erziehung: Kind, du hast nur was zu sagen, wenns auch wichtig und richtig ist. Daher waren meine mündlichen Noten in der Schule immer ziemlich mies... Ich sage lieber nichts, bevor ich was Falsches sage. :pardon:

      Ich bin auch nicht so sehr gesellig. Ich habe früher versucht, auf Partys zu gehen, unter viele Leute, habe mich regelrecht danach gesehnt - und nachher gings mir immer schlecht. Also lass ich das einfach.
      Ich mag es lieber klein und gemütlich - und zum Glück denkt mein Mann genauso.

      Am besten entspannen kann ich aber tatsächlich, wenn ich alleine mit Hund unterwegs bin. Überhaupt bin ich lieber mit Tieren zusammen als mit Menschen.

      Richtige Freunde habe ich... 1, 2? Und die melden sich teilweise auch nur ganz selten, so wie ich. Aber wenn wir dann zusammen sind, oder telefonieren, dann ist es so, als wäre man nie weg gewesen. Diese Menschen sind wichtig und wertvoll. Dazu zähle ich auch einige Bekannte, die wahrscheinlich viel zu selten von mir hören, mich aber jedesmal wieder aufnehmen, wenn ich mich dann melde.

      Und was mir auffällt: je älter ich werde, desto weniger mag ich unter Menschen, und desto schwerer fällt es mir, unter Menschen zu sein.
      Wir haben alle irgendeinen Knacks - der Unterschied ist: bei manchen ist er diagnostiziert... :monster:

      Izrah schrieb:

      WIE geht ihr damit um? (nicht vergessen, sich bei den Personen zu melden, Treffen einplanen...)
      Ich wohne jetzt seit fast 2Jahre an einem Ort, wo noch die Kneipen-Kultur :beer: vorhanden ist, das heisst nach dem Feierabend oder an fixen Tagen einfach rein gehn und sich an den Stammtisch setzen (Käffchen/Bierchen/Wässerchen trinken) - und dazu gehören ^^ . Wie hier im Forum sind viele Berufsgruppen von Arbeitslos über Putzfrau zum Uni-Student bis Leitenderangestellter vertreten. Manche kennt man besser, sprich ausserhalb der Gruppe andere halt nicht.

      Ansonsten ist es bei mir auch wie bei @Izrah :yes:
      Ich hatte bis jetzt immer EINE Bezugsperson und etws drumrum Gemüse was halt mit der Person mit kam.
      Ich fühl mich immer mal, wirklich alleine ;( , teils am Abend und da könnt ich dann heullen, weil ichs einfach nicht auf die Reihe bekomm. :kopfnuss:

      Ich hab mir echt überlegt so was wie ein Algorithmus zu schreiben, damit ich an gewissen Zeiten einfach jemandem meiner Freunden/Familie eine SMS schreibe/anrufe , weil sonst mach ich das fast nicht. Es kommt mir einfach irgendwie nicht in den Sinn, und ich BIN keine egoistische Person....

      Ich bin einfach jemand der ohne Impuls von aussen nicht aktiv wird :dash:
      Am Anfang ist es für neue Bekannte voll okay, weil wir kennen uns ja neu und da merken die es meinsten garnicht, das ich mich selbst nicht melde... Vor allem weil ich dann voll Feuer und Flamme 8o meistens für alles bin das vorgeschlagen wird... Aber mit der Zeit melden die sich dann auch nicht mehr so oft und weil da dann auch nix von meiner Seite kommt... aus die Maus

      Zudem Frag ich mich echt wie das Leute machen die Leute bei sich zuhause einladen, ich meine ich kenn das Konzept :yes:
      "Aber was machst du mit all den Leuten wenn du sie bei dir in der Wohnung hast?" Da herrscht bei mir dann immer totenstille und alle stehen dumm rum, das geht garnicht. Ich hab das sogar bei meinen Eltern. Wenn mir nicht jemand auf "suffleuse" macht dann tja...

      Drum bin ich froh, das ich meine kleine Kneipe hab :rot: vorhin war es viel viel alleiner
      Goodreads is` schuld das Ihr mich habt, sorry :saint:
      Bei mir ist es tagesabhängig.
      Unter der Woche kann ich gut alleine sein. Gut, ich sehe Leute beim Hundegassi, man quatscht auf der Straße mit dem Nachbarn, beim einkaufen.

      Am WE muss ich mittlerweile raus unter Menschen - und wenn es nur in der Mall Kaffee trinken ist.
      Es gibt Tage, da mummel ich mich komplett ein. Zweimal die Woche gehe ich hier bei uns in unser Kneipenrestaurant mit der Clique auf 2-3 Getränke. Mal essen wir was, mal wird nur gequatscht.

      Interaktion ist wichtig - dann wenn ich sie brauche. Aber ich kann auch sehr gut mit einem Buch den ganzen Tag im Bett verbringen.
      Ich liebe übrigens WA, Telegram, Chats. Ich kann Interaktion haben, wenn mir danach ist. Und wenn nicht, bleibten Handy und Laptop aus.

      Ich glaube, wir brauchen alle unsere Ruhezeiten. Der eine mehr, der andere weniger.
      Dein freier Wille ist alles, was für mich zählt 7.7.2019
      Danke für diesen Beitrag @Izrah :blumen: Du sprichst mir aus der Seele. Schön zu lesen, dass es auch vielen anderen hier so geht....

      Ich habe einen Beruf gewählt, in dem ich durchgehend mit Menschen in Kontakt bin. Abends habe ich meist das Gefühl, das "zuviel" dieser Interaktionen, die Eindrücke, Emotionen, Informationen erst verarbeiten und verdauen zu müssen. Ich genieße es dann, nicht reden oder zuhören zu müssen, abendliche Treffen würden zur Belastung...

      Auch @dachefisdo verstehe ich gut. Wobei ich diesen Weg (zB eine Auszeit in Tibet oder in einem Kloster, im Amazonas bei den Ureinwohnern) meist erst zu spät auch möglich machen kann, um mich wieder zu erneuern....

      Freundschaften... Sehr wichtig und doch ist hier das von @Aldones beschriebene "auch Freundschaften haben ihren Preis" auch ein Gefühl, das ich teile. Oft habe ich ein schlechtes Gewissen, denn sollen Freundschaften anstrengend sein? Sollen sie uns nicht erden, uns Kraft geben? Oftmals kosten sie aber auch sehr viel Kraft und Energie, die man einfach nicht aufbringen kann, auch wenn man es möchte.

      Ich habe auch nur wenige Freunde, versuche diese trotz seltenem Kontakt zu halten, was nicht immer einfach ist. Grade da ich meine Freunde schätze, obgleich zB tägliches telefonieren, wie @Zofe es beschreibt mit einer eng verbundenen Person, für mich eine Schreckensvision ist, nach Arbeit klingt und sich auch so anfühlt. Ich finde es toll, dass @Zofe das kann und gerne macht, bin ein Stück weit sogar neidisch darauf, würde selbst aber dadurch noch mehr Energie verlieren....

      Freundschaft ist ein Privileg, ein Geschenk, füreinander da zu sein eine Selbstverständlichkeit.... Doch genauso ist es für mich auch Teil einer echten, tiefen Freundschaft, einander zu verstehen und so sein zu lassen, wie man ist, so zu verstehen, wie man ist. Mit ein paar wenigen Menschen gelingt dies und diese Personen akzeptieren, wie ich bin und ich akzeptiere wie sie sind.

      Und daher handhaben ich es so wie alles im Leben. Ich gebe gern, was ich geben kann und freue mich darüber, wenn mein Gegenüber das auch so empfindet und akzeptiert. Wir sind was wir sind und ich denke, wenn wir selbst mit uns im Reinen sind, glücklich sind, ist die Anzahl von Sozialkontakten, die Häufigkeit von Treffen und die Intensität von Beziehungen genau so, wie sie sein soll. Ist doch schön, dass wir alle unterschiedlich, vielseitig, besonders und facettenreich sind. Keiner von uns ist "falsch". Wir sind was wir sind.

      Mmmh, sehr philosophisch heute, meine Ausführungen
      Ich finde mich auch in deiner Beschreibung etwas wieder... :) .
      Neben der Hauptverbindung zu meinem Mann schmücken ja auch noch einige Kinder das Haus, zu denen wir auch eine Beziehung pflegen. Hinzu kommt die Arbeitswelt, in der man die Rolle als Vorgesetzter, Autoritätsperson, Kollege etc. spielt. Also da hört es für mich dann auch auf - mehr Beziehung will ich nicht unterhalten. Warum?

      Nun...
      1) Mehr Beziehung erlaubt mir mein Mann ganz einfach nicht.
      2) Irgendwie und irgendwo muss man ja Prioritäten setzen und selektieren. Man hat ja auch nicht unendlich Energie.
      Wenn ich jemandem meine Zeit und Aufmerksamkeit schenke durch Gespräche etc. sehe ich das als Investition. Geschieht das bei meinem Mann, investiere ich in unsere Einheit. Geschieht das bei den Kindern, investiere ich in ihre Erziehung/ihre Gefühlswelt und unsere Beziehung. Geschieht das bei Mitarbeitern/Kollegen, investiere ich ins Betriebsklima und somit auch in den Berufserfolg.

      Smalltalk empfinde ich als Zeit- und Kraftverschwendung. Und rein emotional
      pflege ich lieber (einige) tiefere Beziehungen als (viele) Oberflächlichere. Gerade das erwies sich in meiner langen Ausbildung immer wieder als nützliche Kompetenz. Im Verbindungsaufbau lobten meine Ausbilder immer wieder meine Fähigkeit, die Personen in meinem Umfeld als ‚ganze Menschen‘ wahrnehmen zu können. Dadurch bleibt das Ganze nämlich nicht oberflächlich, sondern geht in die Tiefe und kommt so meinem beruflichen Tätigkeitsfeld zu Gute.
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Hey.. das ist eines meiner "Themen," wenn das so Sinn ergibt, und vielleicht helfen dir ja meine Gedanken ein Stück weiter? Die bisherigen Beiträge haben mich noch mal zum Nachdenken veranlasst. :)

      Izrah schrieb:

      Ich stelle gerade wiedereinmal fest, dass soziale Kontakte für mich Stress bedeuten. So sehr ich ein gutes Gespräch mit lieben Menschen schätze, so sehr bin ich oft auf der Flucht davor, weil....warum eigentlich?
      [..] Ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Energie für soziale Interaktion zu haben und " verschiebe" dann lieber....leider oft final. Meine Kontakte leiden darunter. Wenige Menschen stehen mir wirklich nahe...
      Nur mal allgemein - kennst du die "Spoon Theory"? Ich bin gerade nicht ganz in der Lage, eine gute Quelle zu finden, aber im Groben ist sie eine Metapher für Erkrankungen udg, die auch mit Fatigue und diversen anderen Faktoren zutun haben. Die Idee war, dass Löffel (Spoons) als visuelle Repräsentation benutzt werden, um darzustellen, wie viel Energie eine Person am Tag hat. Jede Aktivität kostet so und so viele Löffel, die nur durch Ruhe/Erholung wiedererlangt werden. So wie "Akku leer" halt. Damit soll erklärt werden, dass mentale und körperliche Energie, die für die Aktivitäten des täglichen Lebens benötigt wird, als Resultat von Erkrankungen (inkl. Neurodivergenz) nicht im selbem Maß zur Verfügung steht und sich vielleicht auch schneller verbraucht. So oder so ähnlich zumindest. :blah:

      Izrah schrieb:

      Ich kann mich immer nur auf EINE Sache konzentrieren. EINE Beziehung, EINEN Menschen, EINE Aufgabe. Smalltalk empfinde ich oft als Zeitverschwendung, wenn mir mit einem Menschen echte Themen ausgehen, neige ich dazu, mich zurückzuziehen. Nicht aus Arroganz. Ein teilweise immer noch aktives Aufmerksamkeitsdefizit führt dazu, dass ich unbewusst "reihe". [...] WER kennt das noch?
      Geht mir sehr ähnlich. Als Verdachtsdiagnosen standen immer mal ADHS oder auch leichte Autismus-Spektrum-Störung auf der Palette; vor allem Hypersensibilität, und die hauptsächlich in sozialen Situationen. Ich bin dann wohl zu reizoffen, oder bekomme gar nichts mehr mit. - Und viel Spaß macht das gar nicht, denn ich hab meine Familie und Freunde sehr gern, mag viele meiner Bekanntschaften, und kann durchaus auch Energie aus Interaktion gewinnen.. nur leider nicht die Art, die es mir möglich macht, dann auch danach noch viel zu interagieren. (Noch mal treffen? Können wir das auf, sagen wir, ähm, Dienstag... in zwölf Jahren verschieben?)

      Izrah schrieb:

      WIE geht ihr damit um? (nicht vergessen, sich bei den Personen zu melden, Treffen einplanen...)
      Ich hab ein paar Möglichkeiten gefunden.. Apps zum Beispiel, mit denen ich zumindest mit den Leuten schreiben/telefonieren kann. Mit einem Freund habe ich ein regelmäßiges "zumindest Schreiben"-Date ausgemacht, eine andere Idee wäre aber z.B. mit jemand Anderes Telefondates, Skypedates udg. auszumachen. So bleibt man zumindest im Kontakt.. auch, wenn er virtuell ist.

      Im nicht-virtuellen Leben habe ich zwar durch meine Arbeit sehr viel Kontakt zu Menschen, aber nicht als ich, sondern als Dienstleister. Das ist nicht sehr erfüllend, auch, wenn ich dort authentisch bin.. in meiner Rolle. :whistling: Ein Großteil meiner Freunde wohnen verteilt in DE, Europa oder auch auf anderen Kontinenten. Als ich beruflich weniger eingeplant war, waren Treffen da immer noch möglich; zur Zeit bin ich froh, wenn ich zum Schlafen komme. :thumbdown:

      Aber auch da vielleicht wirklich ganz pragmatisch: Festlegen, bei ausgewählten Personen, dass ihr euch einmal die Woche, einmal im Monat oder Quartal, wie auch immer, trefft. Wenn du direkt ansprichst, dass du Probleme hast zB an Termine zu denken oder länger zu bleiben, werden deine Lieben das sicher berücksichtigen und dir dann noch mal eine Erinnerung schreiben, nur einen kleinen Kaffeeklatsch planen o.ä., denke ich. - So war es zumindest bei mir. Als es mir eine Weile sehr schlecht ging, hat mich eine Freundin dann jede Woche Mittwoch um elf (?) in der Stadt auf einen Coffee to go getroffen, und wehe ich hab das verpasst. :rolleyes: Natürlich gibt's auch da Ausnahmen, aber ansonsten konnte ich mich davor nicht drücken, und da es nicht zu lang war, sie Verständnis hatte, und so weiter, hat es mich wenig Löffel gekostet mir echt Spaß gemacht.

      Izrah schrieb:

      WIE entscheidet ihr, mit wem ihr euch umgebt, wenn nichts Offensichtliches dagegen spricht.
      Um mal die Löffel-Metapher von oben zu bedienen: Wie viele Löffel werde ich voraussichtlich nächstes Wochenende übrig haben? Wie lang, bevor es mich erschöpfen könnte? (Was abhängig davon ist, mit wem ich da gerade zusammen bin.) Und es gibt natürlich Menschen, die sind es mir viel eher wert, danach völlig groggy ein halbes Kilo Eis (mit bloßen Händen) zu essen als Andere. :D