Verhalten und Auftreten der/des Subs = Aushängeschild des Doms?

      Als ich mich erst mit der ganzen BDSM-Thematik beschäftigt habe, hat mein Ex-Dom zu mir gesagt, dass die Sub, das Spiegelbild vom Dom wäre.
      Dem kann ich auch zu 100% zustimmen, würde es nun aber nicht als Aushängeschild als solches sehen. Wenn ich einen Dom und eine Sub sehe, sehe ich in erster Linie, wie gut (oder wie schlecht) die beiden harmonieren. Wenn Sub durchgehend patzig ist, respektlos ist und fast nur am sticheln ist, zeigt es mir, dass der Dom einfach keine Kontrolle über sie hat (natürlich kann es ihm aber auch einfach egal sein) und es schlecht harmoniert. Die Sub wäre für mich in diesem Fall die Art von "Aushängeschild", die mir zeigt, dass es für mein Verständnis nicht klappt/ die beiden nicht miteinander kompatibel sind. Jedoch muss man dazu sagen, dass auch der Dom in solch einer Situation zum "Aushängeschild" wird, da ich mich dann jedesmal frage, warum er nichts gegen das Verhalten unternimmt, warum er solch eine Respektlosigkeit zulässt und wieso er keine Kontrolle über die Situation hat. Wie sicherlich schon einige andere auch kommentiert haben, sehe auch das ganze so, dass nicht nur Sub die Beziehung wiederspiegelt, sondern auch der Dom. Für mich ist es aber tatsächlich kein Aushängeschild für die Erziehung. Würden zwei Menschen zueinander passen, würden sie nicht ohne Respekt begegnen, würden sich nicht erlauben, dass der Partner schlecht dasteht und würden eine "Erziehung" in Form von "Dinge einprügeln bis sie klappen", nicht brauchen. Ein Aushängeschild zeigt mir wie gesagt nur, wie gut man harmoniert und das beobachte ich sehr gerne bei anderen Menschen ^^

      Um nochmal auf das Verhalten vor anderen Personen zu kommen, sehe ich es in erster Linie auch als Aushängeschild für die Person selber. Wenn ich als Dom von meiner Sub respektlos etc. behandelt werde, zeigt es im Prinzip auch, dass ich da nicht durchgreife. Wenn ich mich als Sub meinem Dom gegenüber respektlos etc. verhalte, zeige ich, dass ich ihn nicht wertschätze.

      Bevor es ganz ganz viel Kritik hagelt: natürlich gibt es Beziehungen, in denen es dem Partner egal ist, wie man sich draußen verhält, oder in denen BDSM nur in den eigenen 4 Wänden ausgeführt (richtiges Wort?) wird. Diese Formen möchte ich auch gar nicht kritisieren oä., das ist nur meine Meinung zum Thema "Aushängeschild" :rot:
      Take off your clothes
      Blow out the fire
      Don't be so shy
      Klar ist mein Junge mein Aushängeschild. Oder moderner Ausgedrückt- meine Visitenkarte.

      Er repräsentiert mich und uns und unsere Inhalte, meine Vorlieben und Wünsche.

      An ihm ist abzulesen was ich mag.
      Wer seine Spuren sieht wird sehen das ich gerne Schmerzen zufüge.
      Wer seinen Body und die bunten Windeln sieht, wird wissen das ich auf Ageplay stehe.
      Wer seinen KG sieht wird wissen das ich Keusche Jungs bevorzuge.

      Andersherum ist es genauso, aber deutlich schwerer. Wer nur mich sieht kann schlecht sehen was der Junge mag. Denn ich trage keinen KG, keinen Body, etc. Da er der jenige ist der die Dinge "an sich erlebt/ trägt " ist es eben deutlich einfacher es an ihm abzulesen.
      Also ist er mein Aushängeschild.

      Mir geht es nicht um Verhalten, um Posen, um bestimmte Gesten die er beherrschen muss. Das hat bei unserem Tun keinen Platz.
      Ich schaue es gerne bei anderen an, aber auch da freut mich eher die Dynamik, das Miteinander der Personen. Ob da nun die Pose korrekt ausgeführt wird ist mir , so es mir denn überhaupt auffiele, relativ egal. Da muss sich dann der dazugehörige Mensch kümmern, der die Pose angeordnet hat ;)
      Nie gezählte Tage liegen hinter dir,
      in denen der Moment, so oft,
      so wichtig für dich war.
      Es ist doch dein Traum,
      mit dem du diesen Weg gegangen bist,
      deine Gefühle, die dich haben glauben lassen
      und deine Sehnsucht, die dich noch immer
      nicht zu Ruhe kommen lässt.
      Es ist noch immer dein Weg,
      der zu dir gehört.
      Fang dir deine Träume - Staubkind.
      Die Menschen die uns umgeben sind auf gewisse Art immer eine Art Aushängeschild. Mit wem umgeben wir uns, was sagt das über uns aus, wie behandeln wir Andere, wie lassen wir uns von Anderen behandeln... Diese verschiedenen Facetten in der zwischenmenschlichen Konversation, verbal wie nonverbal,ermöglicht dem Betrachter Rückschlüsse auf unsere Persönlichkeit. Bewusst oder unbewusst nimmt Jeder diese Dinge an Anderen wahr und genauso entsteht ein Eindruck von unserer Persönlichkeit.
      Um meine Ausführungen nun ein wenig mehr Richtung BDSM zu lenken, desto näher uns jemand steht, desto mehr sagt eben diese Beziehung über uns selbst aus.
      Im DS Kontext kommt, zumindest mMn, hinzu das in dieser Beziehung der dominante Part oft weitreichende Verantwortung für den submissiven Part übernimmt, und in dem Maß wie sich die Verantwortung/ Macht des dominanten Parts erhöht, verändert sich die Gewichtung dessen wie stark der submissive Part als Aushängeschild wirkt.
      Im einer DS Beziehung übernimmt der dominante Part nicht nur die Verantwortung für sein eigenes Verhalten, sondern je nach Ausprägung des Machtgefälles auch die für das Verhalten und Auftreten des submissiven Parts.
      Dies entbindet den submissiven Part keinesfalls von der Verantwortung für das eigene Verhalten und Auftreten, es ändert lediglich den Hintergrund, der submissive Part hat sich in diesem Kontext nicht nach irgendwelchen eigenen Maßstäben zu verhalten, sondern nach den Maßstäben des dominanten Parts, dieser Maßstab entscheidet über angemessenes und unangemessenes Verhalten.
      In welchem Maße Sub diesen Maßstäben gerecht wird, bleibt dem Betrachter meist verborgen da er ebendiese Maßstäbe üblicherweise nicht kennt, weiß jedoch Beispielsweise ein entsprechendes BDSM Umfeld um das Machtgefälle und dessen Ausprägung, so erhöht das in meinen Augen die Wirkung des submissiven Parts als Aushängeschild des Doms.
      Im nicht eingeweihten Umfeld mag all dies dem Betrachter kaum, bis gar nicht auffallen, es wird lediglich ein Paar wahrgenommen das gut oder weniger gut harmoniert.
      Wenn ich im Auftrag meines Herrn unterwegs bin, schaue ich schon von selbst darauf, dass alles so ist, wie er es gerne hätte.
      Trotzdem wird das Outfit kontrolliert und notfalls auch nochmal korrigiert.

      Er geht davon aus, dass ich in seinem Sinne handle, denn wir sind ein Team.

      Das Schöne daran aber ist - ich habe diese Veränderunge auch in meinen normalen Alltag integriert. Nicht, dass ich keine gute Kinderstube genossen hätte und mich in Wort und Schrift nicht ausdrücken kann und mich auch gut kleide...

      Aber da war noch hie und da etwas Feinschliff und eine andere Sichtweise nötig um mich (zu meinem Vorteil) zu verbessern. Und von diesen Verbesserungen/diesem Aushängeschild profitieren alle Beteiligten.
      Dein freier Wille ist alles, was für mich zählt 7.7.2019
      Ich hoffe, dass die Erziehung meiner Eltern ausreichend ist mich mit meinem Dom oder er sich mit mir sehen zu lassen ohne im Erdboden zu versinken. Kurz ich bin bereits erzogen und denke ausreichend genug damit man/ Dom sich mit mir sehen lassen kann und ich mich der Situation entsprechend zu benehmen weiß.
      Ich möchte keinesfalls als Aushängeschild angesehen werden sondern als das was ich bin. Sub sein bedeutet für mich nicht die Aufgabe meines Ichs.

      Grundsätzlich verändert hat sich nichts, ich hoffe sehr, dass meine Persönlichkeit und die Sub in mir meinen Partner stolz macht so wie er mich stolz macht aus denselben Gründen.

      In der Öffentlichkeit bin ich die, die ich sonst auch bin. Ich lebe nicht 2 Leben, die Sub in mir bleibt meinem Dom vorbehalten. Andere Tops? Die lernen mich als Mensch kennen da mache ich keinen Unterschied ob nun BDSM oder Vanilla. So lernt mich auch derjenige kennen, der vielleicht mal mein Dom werden könnte. Ohne die Frau in mir kennenlernen zu wollen käme für mich erst gar kein näheres Kennenlernen auf d/s Ebene zustande. Vertrauen und Nähe und erst recht mein Subsein entwickelt sich langsam nachdem man sich kennengelernt hat.



      „What we have once enjoyed we can never lose. All that we love deeply becomes a part of us.“
      (Helen Keller)
      Bis zu diesem Thread bin ich davon ausgegangen, wenn von Erziehung im BDSM Kontext geschrieben wird, es klar ist, dass es sich um bestimmte Vorlieben von Dom handelt.
      Wenn ich jetzt mitbekomme wie häufig hier erwähnt wird, dass Erziehung im Elternhaus stattgefunden hat, bin ich schon erstaunt.
      Wird wirklich davon ausgegangen, dass Subs die sich erziehen lassen, eine solche Erziehung im Elternhaus nicht genossen haben, dass es sich um irgendwelche "Trampel" handelt, denen man sämtliche Grundlagen beibringen muss? Oder warum wird da so drau eingegangen?
      Das ein "ich habe es nicht nötig erzogen zu werden...weil" bei dem anderen nicht positiv ankommt, sollte doch klar sein...

      Auch wenn wir in unserer Beziehung das Wort Erziehung nicht haben, ich auch wenig damit anfangen kann, fände ich es schade, wenn die Leute dessen Kink das ist, nicht mehr schreiben weil sie sich ausgegrenzt und nicht verstanden fühlen.

      Es wäre doch schön wenn die wenigen Themen die sich noch um BDSM drehen, nicht mit solchen immer wiederkehrenden Floskeln zunichte gemacht würden.
      Denn in den anderen Themen sieht es gerade auch nicht anders aus.



      Zum Eingangspost:

      Sicherlich ist es so, dass jede Beziehung prägt und auch verändert.
      In einer BDSM Beziehung hat nun mal einer die Führung und der andere folgt.
      Bei den einen mehr bei den anderen weniger.

      Das es Verhalten gibt, dass auf den Partner reflektiert wird, gibt es auch in Vanilla-Beziehungen.
      Ein schlechtes Verhalten, fällt bis zu einem gewissen Punkt immer auf beide zurück.
      In bestimmten Kreisen kann dieses natürlich noch mal ganz anders wahr genommen werden.





      Edleperle schrieb:

      Dieses Thema hat für mich einen durchaus ernsten Hintergrund, da ich mich derzeit in der entspannenden, jedoch auch spannenden Situation befinde einen sehr charmanten und tollen Herrn zu haben, der mir aber unter seiner Obhut erlaubt mir den für mich richtigen Dom zu suchen, da er mir leider nicht genau das bieten kann was ich mir vorstelle und wünsche. Daher befinde ich mich gerade im Kontakt mit anderen Doms auf einer Gratwanderung zwischen : "Ich möchte meinem Herrn respektvoll gerecht werden und ihn nicht enttäuschen" und "Wie behandle ich einen Dom, der mit mir Kontakt aufnimmt? wie weit kann ich ihn an mich ranlassen? wie zeige ich mich vertrauensvoll und lasse ein Bisschen nähe zu?"
      Das wäre etwas, dass müsstest du mit deinem Dom besprechen.
      Wie weit darfst du gehen wenn er dabei ist?
      Wenn du alleine unterwegs bist, sollte du so handeln können wie es dir gefällt.
      Das scheint ja geklärt zu sein.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.

      dornenspiel schrieb:

      Bis zu diesem Thread bin ich davon ausgegangen, wenn von Erziehung im BDSM Kontext geschrieben wird, es klar ist, dass es sich um bestimmte Vorlieben von Dom handelt.
      Wenn ich jetzt mitbekomme wie häufig hier erwähnt wird, dass Erziehung im Elternhaus stattgefunden hat, bin ich schon erstaunt.
      Wird wirklich davon ausgegangen, dass Subs die sich erziehen lassen, eine solche Erziehung im Elternhaus nicht genossen haben, dass es sich um irgendwelche "Trampel" handelt, denen man sämtliche Grundlagen beibringen muss? Oder warum wird da so drau eingegangen?
      Das ein "ich habe es nicht nötig erzogen zu werden...weil" bei dem anderen nicht positiv ankommt, sollte doch klar sein...
      Da hier durchaus in der Eingangsfrage auch vom Alltag wie auch vom Verhalten gegenüber anderen Doms gesprochen wurde sehe ich das deutlich differenzierter. Es geht auch nicht darum eine BDSM Frage mit Floskeln ( im Übrigen sehe ich die Antworten die auf Erziehung im Allgemeinen abzielten keinesfalls als solche) totzuschlagen aber ich fand die Antworten auf die Eingangsfrage, die für mein Verständnis weitaus mehr Verständnisspielraum zugelassen hat durchweg nachvollziehbar. Vielleicht eine Frage des lasse ich mich erziehen oder sucht man einen gemeinsamen Weg, ganz im BDSM-Kontext.



      „What we have once enjoyed we can never lose. All that we love deeply becomes a part of us.“
      (Helen Keller)

      dornenspiel schrieb:

      Bis zu diesem Thread bin ich davon ausgegangen, wenn von Erziehung im BDSM Kontext geschrieben wird, es klar ist, dass es sich um bestimmte Vorlieben von Dom handelt.
      Kann sein muss nicht ! Das kann durchaus auch Subseitig der Fall sein. Zum Beispiel bitte lieber Dom gewöhne mir das Fingernägelkauen ab u.s.w. !


      dornenspiel schrieb:

      Wenn ich jetzt mitbekomme wie häufig hier erwähnt wird, dass Erziehung im Elternhaus stattgefunden hat, bin ich schon erstaunt.
      Wird wirklich davon ausgegangen, dass Subs die sich erziehen lassen, eine solche Erziehung im Elternhaus nicht genossen haben, dass es sich um irgendwelche "Trampel" handelt, denen man sämtliche Grundlagen beibringen muss? Oder warum wird da so drau eingegangen?
      Erziehung findet nicht nur im Elternhaus statt. Das ganze Umfeld hat eine Auswirkung auf eine Person beziehungsweise auf deren Verhalten.
      Wer sagt das Subbs keine Erziehung genossen haben ? Die Frage wäre da eher wie Erfolgreich war diese Erziehung ? Wird sich auch heute noch an die
      Erziehungsmaßnahmen gehalten ? Wollen beide diese Situation verbessern oder ändern ? Vieles mehr kann da sogar noch dafür sprechen.
      Desweiteren sofern gemeinsam die Sachlage klar ist das man daran etwas ändern möchte, wie man diesbezüglich vorgehen will.
      Mittels eines positivverstärkers in Form von Belohnungen oder durch Sanktionen.
      Beides würde mit zunehmender Zeit funktionieren. Jedoch haben Sanktionen auf psychologischer Ebene einige Vorteile.
      Negativ gefühltes behält unser Bewustsen länger gespeichert. An dieser Stelle kann man dies soigar Evolutionstechnisch Erklären aber soweit will ich gar nicht gehen.
      Erziehung hat immer eine wenn, dann funktion. Beispiele:
      "Wenn Du jetzt nicht ordentlich isst, gibt es heute Abend kein Fernsehen"
      "Wenn du keine Zähne putzt, dann gibt es nichts Süßes"

      "Wenn du nicht aufräumst, dann können wir nicht spielen, weil kein Platz ist."
      u.s.w.
      Auf den ersten Blick eine Erziehung, oder doch eher Tatsachenbeschreibungen - also rein konditionale (die Folgen beschreibende) Formulierungen - ähnlich den
      Aussagen "Wenn es regnet, wird die Erde nass" oder "Wenn man zu schnell Auto fährt, kann man einen Strafzettel bekommen" ?

      Ein weiteres Beispiel verdeutlich das Dilemma in dem man da auch als Dom steckt.
      "Hilfe meine Sub hat mit einem Kugelschreiber das Sofa bemalt!"
      Die Konsequenz ist schlicht ersteinmal das dass Sofa bemalt ist.Als Dom müsste ich es nun reinigen oder einen Überzug kaufen.
      Sonst ändert sich erstmal rein gar nichts daran.

      Nun möchte ich aber das dies nie wieder vorkommt. Was kann ich also tun ?
      Eine Konsequenz beeindruckt die Sub diesbezüglich ersteinmal gar nicht. Warum sollte es auch. In Ihren Augen liegt hier ja
      keine Sachbeschädigung oder falsches Verhalten vor, sondern nur dem Dom geschenkte Kunst auf dem Sofa.
      Als Dom habe ich aber das Bedürfnis nach unbemalten Möbeln und suche nun nach einer Konsequenz
      die sowohl drastisch genug ist das dies nie wieder vorkommt, aber immer noch logisch genug, das es pädagogisch vertretbar ist.

      Aber machen wir uns nichts vor - auch wenn eine Konsequenz noch so logisch ist - sie hat in dieser Situation keine andere Funktion, als eine Strafe.

      Wo liegt nun aber der Unterschied zwischen einer Konsequenz die logisch sein soll und einer Strafe ?

      Strafe: Die Strafe lässt Schuldgefühle und das Gefühl nicht geliebt zu werden, entstehen
      eher ungünstig, denn dies möchte ich Sub nicht vermitteln als Dom es sei denn ich benötige drastische Mittel.

      Konsequenzen: Hier weiß Sub warum sie bestraft wird, wenn sie sich falsch verhält, wird sie um zu gefallen
      das Verhalten anpassen.

      Was geschieht aber im Vorfeld ?
      Sub bekommt Anweisungen , Befehle.
      Sub hör auf mit dem Kugelschreiber das Sofa zu bemalen. Sub hör auf mit Erbsen nach dem Dom zu werfen...
      Das wenn,dann nutzt man als Dom also immer dann, wenn Sub sich von Bitten und Worten völlig unbeeindruckt zeigt.
      Und ja es funktioniert! Es gibt Doms die müssen mit zunehmender Zeit nicht mehr drohen. Da reicht schon ein bestimmter Tonfall
      oder Blick,dann weiß Sub bis hierhin und nicht weiter, weil Sub Grenzen aufgezeigt bekommt.

      Gibt es aber einen noch schöneren Weg?
      Ja durchaus, allerdings hat dieser die Bestandteile von oben mit inne bis er Eintritt.
      Nämlich an die Kooperationsbereitschaft meiner Sub zu appelieren. Sie also in die Pflicht zu nehmen Ihren Teil dazu beizutragen
      Das gewünschte Ziel zu erreichen.
      Allerdings hat auch diese Variante nachteile. Nämlich das ständige Kooperation dazu führt das man das Gefühl hat
      zu wenig dafür zurückzubekommen. Daher macht es letztlich nur die Mischung dieser Varianten zu einem
      gewinnbringendem Erziehungsmittel.

      Einschränkungen,Pflichten, Regeln führen überhaupt erst dazu, dass ein zusammenleben verschiedener Personen ermöglicht wird.
      Man stelle sich nur eine Gesellschaft ohne Gesetze vor ! Was im großen zählt, zählt auch im kleinen und macht es somit überhaupt erst möglich.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Ich habe jetzt nicht alles gelesen, möchte aber gern meine 2 Cents dazugeben: Mein Dom hilft mir gerade dabei, der Mensch zu werden, der in mir schlummert. Dennoch empfinde ich mich nicht als sein Aushängeschild, sondern möchte ihm eine ebenbürtige Partnerin sein, die sich ihm freiwillig unterworfen hat. Er ist den ganzen Tag in meinen Gedanken und automatisch vermeide ich Dinge, die ihm missfallen würden, aber nicht, weil er es verlangt. Durch seine unaufdringliche Dominanz schafft er es, dass ich es selbst möchte. Das schönste Lob für mich ist, wenn er sagt, dass er stolz auf mich ist. :love:
      Andere Menschen, also auch Doms, behandle ich zunächst immer höflich. Außer auf einer speziellen Party, wie z.B. CMNF wüsste ich nicht, warum ich völlig fremden Doms irgendeinen darüber hinausgehenden Respekt zollen sollte. Den muss Mann sich verdienen. Auf einer Party könnte es sein, dass es eingefordert wird. Im Forum oder auf einem Stammtisch sind fremde Doms für mich ganz normale Menschen.
      Und gerade dadurch, dass man sich irrt, findet man manchmal den Weg.

      Vincent van Gogh
      Ich bin meinem Top gegenüber loyal und respektvoll und ja, wenn wir in der Öffentlichkeit sind vielleicht etwas mehr als unter vier Augen. Nun spielt bei uns D/S nur eine untergeordnete Rolle, echte Regeln gibt es nicht.

      Mit fällt auf, wenn wir öffentlich unterwegs sind, dass er sich ganz anders verhält als viele andere. Er behandelt mich da ebenso zuvorkommend wie sonst, seine durchause th vorhandene Dominanz braucht scheinbar manches nicht, was andere brauchen.

      Ansonsten kenne ich etliche dominante Männer, mit denen ich ein ganz normales Verhältnis habe, da spielt die Neigung mir insofern eine Rolle, als man sich drüber kennt und entsprechende Themen hat. Der Umgang ist der zwischen Mann und Frau übliche.
      In der Öffentlichkeit darf sich mein Sub so zeigen, wie sie möchte. Da habe ich keine grossen Ansprűche an meine kleine Maus. Alleine schon, weil sie etwas schűchtern ist und manchmal leicht unsicher.

      Das respektiere ich, nehme sie an die Hand und fűhre sie. Das finde ich wunderschön und zaubert auch hin und wieder ein lächeln ins Gesicht

      Anders sieht es aus, wenn wir beide alleine sind
      Dominanz heisst nicht, seine Sklavin auf die Knie zu zwingen,
      sondern in ihr das Verlangen zu wecken,
      auf die Knie gehen zu dürfen :old:
      Also eine Visitenkarte oder ähnliches mache ich nicht aus meiner Partnerin. Wenn sie sagt sie will in gewissen Bereichen Vorschriften haben, gehe ich gerne darauf ein.
      Aber sie jetzt mit allen Mitteln „ zu formen“ nein. Nun was mir natürlich auch irgendwo wichtg ist, aber den Anspruch stelle ich auch an mich selbst, das sie generell Gesellschaftstauglich ist.
      Was ich persönlich aber sehr ansprechend finde ist wenn sie sich meinem Styl von selbst anpasst. Natürlich gab es auch schon den Fall, das sie wusste dass sie mich oder etwas Bestimmtes mit ihrer Gaderobe oder Verhalten provozieren kann. Aber das ist das Spiel.
      You think you want me
      I control you
      8) ich denke, auch ausserhalb des bdsm ist es so, dass Menschen füreinander ein Aushängeschild sind, ob in der Eltern-Kind-Beziehung, der Chef-Angestellten-Beziehung oder der Mann-Frau-Beziehung. (Bewusst neutrale Wortschöpfung).
      Aber hierfür brauche ich keine Erziehung von "aussen". :yes:
      Wenn mir ein Mensch wichtig ist, nehme ich Rücksicht. Letztens erst wieder geschehen. Obwohl es nur mein Chef war, der auch etwas anderes toleriert hätte. :icon_lol:
      Man kann einen Menschen nichts lehren; man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

      (Galileo Galilei)