Was genau ist eine D/S- Beziehung?

      Tinili schrieb:

      Eine erwachsene Schüler - Mentor-Beziehung z. B. würde ich nicht als D/s-Bezeichnen, falls es kein erotisches Element gibt.
      Nebenbei:
      In einer Mentor - Schüler-Beziehung sollte es keine sexuelle Komponente zwischen beiden geben.
      Der Mentor verliert seine als Mentor geforderte Opjektivität und der Schüler ebenfalls. Mentoren sollten in erster Linie Ratgeber/Wegweiser für ihre Schützlinge sein. Nicht sein Anziehungspunkt. Meist ist der Schützling sowieso in einer Beziehung.

      Und nein. In einer Mentoren - Schüler Beziehung sehe ich keine D/s-Beziehung.

      Tinili schrieb:

      Ist es also völlig geschlechtsunabhängig für dich bzw. kennst du Paare, in denen ein heterosexueller Dom einen gleichgeschlechtlichen, erotisch für ihn völlig uninteressanten Sub hat?
      Zur ersten Aussage: Ja. Es ist geschlechtsunabhänig. Und ja. Ich keine bzw. kannte ein homosexuelles Paar welches D/s gelebt hat.
      Zur zweiten Aussage: Ich habe weder gesagt noch setze ich voraus das der/die Sub für den Dom erotisch uninteressant ist. Ich behaupte das es nicht nur erst bei der Erotik/Sexuallität beginnt.

      Erotik und Anziehung fuktonieren ganz am Anfang wie bei jeden x-beliebigen anderen Paar auch. Erst nach und nach gleitet es in die SM-Schiene über und in der Folge kann daraus D/s werden.

      Schade für die Paare bei denen es anders herum läuft.
      Meiner Meinung nach.

      Nachgefragt:
      Wie kommt ein heterosexueller Dom zu einem gleichgeschleichtlichen, erotisch für ihn uninteressanten Sub in einer "normalen" Zweier-Beziehung?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudolf ()

      Azrael schrieb:

      Wenn es für das Paar eine D/s - Beziehung ist, ist es eine D/s-Beziehung :D . Ich bin dagegen, im BDSM-Bereich alles zu normieren und festzulegen. "Nönö, Du gibst Deiner Frau ja nicht mal Bekleidungsvorschriften!! Das ist kein D/s!!!" finde ich persönlich eher abtörnend. Für mich ist D/s alles, wo einer bestimmt und eine gehorcht :saint: .
      Manchmal ist es lästig wenn alles auf die Goldwaage gelegt wird. Ich finde es wird in diesem Beitrag durchaus deutlich, dass sich Az auf BDSM-Beziehungen bezieht.
      Nebenbei ist es mir absolut schleierhaft, was das mit dem Müll raus Bringen zu tun haben soll? Passiert das in BDSM-Beziehungen nicht? Meinst du in allen BDSM-Beziehungen bringt nur Sub den Müll raus? Eine Aufgabe, die des Doms nicht würdig ist? :icon_lol:


      Ansonsten vertrete ich ähnliche Ansichten wie Az. Diskussionen die scheinbar darauf hinaus laufen, jemandem seine Spielart abzusprechen, finde ich lästig und oft unsinnvoll. Ich verstehe zwar, dass es helfen kann, klare Begrifflichkeiten zu haben um sich anfangs leichter orientieren zu können. Zu häufig sehe ich aber, wie sehr die Suche nach Definitionen und das Bestehen auf diese, zu verletzenden Auseinandersetzungen führt. Übrigens kenne ich sowas nur von "Online". Ich habe vergleichbare Konflikte und die *(manchmal leicht zwanghaft anmutende) Suche nach "mit welcher Begrifflichkeit kann ich mich *(möglichst exakt) definieren" offline noch nicht erlebt.

      Was hilft es dir denn, für dich eine klare Definition von D/S-Beziehung zu haben? Was hilft dir das, wenn dir jemand erzählt, er hätte eine D/S-Beziehung?
      Meiner Erfahrung nach helfen solche Bezeichnungen wenig. Wenn ich wissen will, wie jemand spielt und was der Person gefällt, komme ich eh nicht darum mich ausführlicher mit ihr zu unterhalten. Weder habe ich eine eine Definition von D/S-Beziehung, noch verwende ich solche scheinbar absoluten Begriffe häufig.
      In meinen Unterhaltungen darüber läuft es eher so, dass man darüber redet ob man eher D/S-lastig oder SM-lastig spielt, ob man ein dauerhaftes Machtgefälle hat, ob man es lieber ernst oder spaßig gestaltet, welche Spielarten man mag usw. Das ist natürlich weniger das Siegel, mit dem sich brüsten kann, dafür hat man keine Probleme mit unterschiedlichen Definitionen und hat Gelegenheit die Spielart des anderen tatsächlich kennenzulernen.

      Und falls es bis dahin noch nicht deutlich wurde, darf jemand, der kein dauerhaftes Machtgefälle hat, seine Beziehung auch als D/S-Beziehung bezeichnen? Selbstverständlich.

      donatin schrieb:

      Eine einfache Frage, was genau macht eine D/s Beziehung aus, wo fängt es an und wo hört es auf?
      Dass das ein breites Spektrum sein kann ist mir bewusst. Mich würde einfach mal ein paar praktische Beispiele aus den realen Leben interessieren. Ab wann ist es für euch eine D/s Beziehung?
      Ich kenne Paare, die BDSM und Alltag strikt trennen. D/s ist für diese quasi eine sexuelles Rollenspiel, als Dom und Sub, begrenzt auf das Schlafzimmer – ist das bereits eine D/s Beziehung?
      Wo ständiges Machtgefälle herrscht, 24/7, fängt für mich eine D/S Beziehung an, die Entscheidungsgewalt liegt stets beim Herrn und ist 24 Std mit gegenseitigem Einverständnis abrufbar.
      Ohne stetes Machtgefälle und feste Regeln und nur auf das Schlafzimmer bezogen ist es für mich eine reine Spielbeziehung..

      Aber jeder definiert das für sich anders, was auch völlig legitim ist..
      ..˜“ª¤¸.•’´¯)..Trouvez les choses dont vous avez besoin..
      ¸.•’´¯).. et laissez aller tous les autres..
      ..Séparée de tout, je me sens liée..avec toi…


      Für andere ist es eine dunkle Seite, für mich mein Garten Eden.

      Wenn etwas von innen kommt,es ein Teil von dir ist,dann hast du keine andere Wahl,
      als es zu leben, es auszudrücken...

      Azrael schrieb:

      Für mich ist D/s alles, wo einer bestimmt und eine gehorcht .
      Genau so sehe ich das auch. Mit einer Ergänzung: Alle Beteiligten agieren im BDSM Kontext.
      Ansonsten kann es auch eine militärische Kommandostruktur oder eine normales Arbeitsverhältnis sein.
      Ob in Session oder 24/7 spielt meiner Meinung nach keine Rolle. Es gibt kein Mindestlänge für D/S.
      Wie tief- oder weitgehend D/S dann geht steht wieder auf einem anderen Blatt.
      Dein Körper liegt vor mir im Staub. Aber mein Herz kniet vor deinem Herz. Und wir beide wissen es.
      Die unterschiedlichen Sichtweisen finde ich interessant!
      Es gibt Unsinnigeres, als in Worte zu fassen, was man persönlich unter einem bestimmten Begriff versteht. :yes:

      Ich glaube als Siegel, @Rehlein, mit dem man sich brüsten kann, funktioniert „DS-Beziehung“ nur bei Menschen, die betont spielerisches BDSM geringschätzen und/oder in Sachen DS eine Je-mehr-desto-besser-Haltung pflegen.

      Bei mir war es bisher so:
      Wenn ich eine Freundschaft+ mit betont spielerischem und auf Sessions begrenztem DS führe, in der meine Gefühle nicht über eine gewisse Verknalltheit hinausgehen, will ich es nicht DS-Beziehung nennen. Der Begriff deutet für mich auf eine Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit hin, die nicht unbedingt gewünscht ist.
      Wenn ich liebe und eine (Fern-)Beziehung führe, in der man den Alltag miteinander teilt, sich also ständig gegenseitig über alles Mögliche auf dem Laufenden hält (nicht nur über Sexuelles oder BDSM-Bezogenes) und wenn zusätzlich ein permanentes Machtgefälle besteht, das sich verbindlich anfühlt, nenne ich es DS-Beziehung.
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frl. Irrlicht () aus folgendem Grund: Tippfehler

      Eine D/s -Beziehung ist für mich die tiefste Form der gegenseitigen Fürsorge in einer Partnerbeziehung. Einer führt, der Andere folgt, aber immer im Wissen, dass es um das Wohl des anderen Partners geht. Den Unterschied zu Beziehungen ohne BDSM-Kontext seh ich darin, dass der eine Teil die Kontrolle abgibt und das nicht gezwungen, sondern gerne und aus vollem Herzen. Dennoch ist der andere Part nicht etwa willenlos, sondern seine Meinung wird auch gehört, aber es gibt jemanden, der letztendlich die Entscheidung trifft.

      Für mich persönlich ist das die Form der Beziehung, die zu mir am besten passt, allerdings inzwischen auch mit sehr deutlichem SM-Anteil. ;)
      Und gerade dadurch, dass man sich irrt, findet man manchmal den Weg.

      Vincent van Gogh
      Die permanente Augenhöhe in meiner Ehe ist mir lieb und teuer - genauso, wie ich in meiner DS-Beziehung von dem durchgängigen Machtgefälle zehre. Würde mein Mann entdecken, dass er doch BDSMler ist, könnte ich mir wohl allenfalls ein auf Sessions begrenztes DS in meiner Ehe vorstellen. Als DS-Beziehung möchte ich sie dann trotzdem nicht bezeichnen. Für mich suggeriert der Begriff, dass DS die Beziehung stark prägt - was in dem Fall wahrscheinlich nicht gewünscht wäre.
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von nightbird () aus folgendem Grund: Bei Bedarf bitte per PN klären.

      donatin schrieb:

      Eine einfache Frage, was genau macht eine D/s Beziehung aus, wo fängt es an und wo hört es auf?
      Dass das ein breites Spektrum sein kann ist mir bewusst. Mich würde einfach mal ein paar praktische Beispiele aus den realen Leben interessieren. Ab wann ist es für euch eine D/s Beziehung?
      Ich kenne Paare, die BDSM und Alltag strikt trennen. D/s ist für diese quasi eine sexuelles Rollenspiel, als Dom und Sub, begrenzt auf das Schlafzimmer – ist das bereits eine D/s Beziehung?
      Ich finde die Frage durchaus nicht einfach zu beantworten, eher die Gretchenfrage ....
      Ja, für mich wäre es auch nur auf das Schlafzimmer beschränkt eine D/s Beziehung, weil ich mich gar nicht so weit auf dem Fenster lehnen würde ein Empfinden anderer in eine Schublade (Rollenspiel) zu stecken. Für mich persönlich dann wenn das Machtgefälle jederzeit abrufbar ist und das beiden bewusst ist ob das dann in jeder Situation auch gemacht werden muss ist eine andere Frage.



      „What we have once enjoyed we can never lose. All that we love deeply becomes a part of us.“
      (Helen Keller)
      Was mir ein wenig suspekt erscheint ist, dass keiner auf die Bezeichnung " Beziehung" weiter eingeht
      Ist das nicht die Basis von Zweisamkeit. Egal ob nun in 24/7 Konstellationen oder reine Onlinebeziehung.
      Und in jeder dieser Beziehungen fällt das Machtgefälle anders aus bzw. macht sich anders bemerkbar.

      Ich lebe in einer klassischen Einstehungsgemeinschaft mit meiner Sub.
      24/7 bedeutet aber für uns das ständig das Machtgefälle genutzt wird.
      Also ich würde ihre tägliche Kleiderwahl, Essenszeiten etc
      letztendlich sämtliche Entscheidungen fällen und übernehme ihre Eigenverantwortung.

      Natürlich ist bei uns das Machtgefälle 24/7 abrufbar.
      Aber muss ich die ganze Palette nutzen um die Bezeichnung D/s Beziehung führen zu können.

      Mein Auto hat 376 PS aber muss ich deshalb mit 240 km/h durch die Stadt?

      Alles eine Frage der Umstände, wo ich mich befinde und ob meine Sub nicht auch ohne Ausübung meiner Dominanz "unser" Machtgefälle respektiert und folgt.

      Die Frage der Hierarchie im Alltag und Job hat nichts mit D/s zu tun.
      Obwohl der Begriff der Dominanz und Devotion nicht alleine dem BDSM vorbehalten ist.

      Letztendlich ein Thema das man splitten und einzeln jede Bezeichnung diskutieren müsste.

      Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. :old: Scheinbar bedenkt keiner wie schnell Scherben zu Waffen werden.


      Ich würd mich auch freuen, wenn das Thema wieder aufgenommen und ein bisschen tiefgehender betrachtet wird :cake:

      Bisher haben wir die Definition "eine D/S-Beziehung ist eine Beziehung mit D/s" bzw. "wo einer gehorcht und einer führt im BDSM-Kontext". Da kommen wir doch bestimmt noch weiter, das dreht sich ja noch als Begriff im Kreis und hat noch keinen Inhalt :blumen:
      Also, ein bisschen mehr als 'eine D/S-Beziehung ist eine Beziehung mit D/s' und 'wo einer gehorcht und einer führt im BDSM-Kontext' lese ich da jetzt aber schon heraus. ^^ Dennoch finde ich es ebenfalls schade, wenn jemand nach persönlichen Definitionen fragt - vielleicht um ein klareres Bild zu bekommen, vielleicht weil er sich einfach für die Sichtweisen anderer interessiert - und dann von vielen nur zu hören bekommt, es würde keinen Sinn machen, es genauer zu definieren. Nein, natürlich muss man nicht jedes Wort bis ins kleinste Detail aufdröseln und zerpflücken, aber manche Begriffe fallen nun mal sehr, sehr oft und dann macht es durchaus Sinn, darüber zu reden, was diese Begriffe denn nun eigentlich bedeuten (können). Dass es von Paar zu Paar unterschiedlich ist und jeder den Begriff ein wenig für sich erweitert oder verändert, dürfte ohnehin jedem klar sein, schließlich ist jede Beziehung individuell, egal ob im 'Vanilla'- oder im BDSM-Bereich.

      Nun stelle man sich doch mal vor, ein 'Neuling' möchte sich über BDSM-spezifische Themen informieren, sucht bspw. bei Google nach 'D/s-Beziehung' und landet schließlich hier bei uns. Dann findet er einen Thread, der sich genau darum dreht, und er freut sich auf nähere Informationen - oder er registriert sich und fragt selber nach. In beiden Fällen: Soll die Antwort auf seine Frage dann wirklich 'Eine D/s-Beziehung ist das, was man daraus macht.' * lauten? Finde ich nicht sinnvoll, denn dann ist er hinterher genauso schlau wie vorher. Persönliche Ansichten und Erfahrungen würden ihm sicher eher weiterhelfen, denn diese würden ihm zeigen, dass jeder es anders auslebt und es keine allgemeingültige Definition gibt - sehr wohl aber, was eine D/s-Beziehung einschließen und ausmachen kann! * Was er davon am Ende für sich mitnimmt, liegt ganz bei ihm - und ja, dann ist eine D/s-Beziehung für ihn tatsächlich das, was er daraus macht. Woraus aber soll er irgendetwas 'machen', wenn er nicht mal eine Vorstellung davon hat und diese auch hier nicht bekommt, was man - grob umrissen - als D/s-Beziehung bezeichnet und wie so etwas überhaupt real umgesetzt werden kann? Wird schwierig.

      Denkt also auch daran, dass sich hier nicht in erster Linie BDSMler mit langjähriger Erfahrung aufhalten, die es darauf anlegen, alles genau zu kategorisieren und in starre Schubladen einzusortieren, sondern sehr viele 'Neue' und Unerfahrene, die einfach nur Informationen und Input suchen. Von daher spricht doch überhaupt nichts dagegen, wenn jeder, der möchte, erzählt, welche Elemente seine Beziehung (in seinen Augen) zu einer D/s-Beziehung machen. Oder welche Elemente seiner Meinung nach vorhanden sein müssten, damit er seine Beziehung als D/s-Beziehung bezeichnen würde.

      Vielmehr als um 'offizielle' und einschränkende Definitionen geht es hier doch um persönliche Ansichten und Erfahrungen. Wenn man von diesen berichtet, sagt man damit weder 'Meins ist richtig - wenn ihr das anders macht, ist es falsch und kein D/s.', noch stellt man die Beziehungen anderer damit sonst wie infrage. Weil man eben einfach nur von und für sich selbst (und ggf. von/für seine/r Beziehung) spricht. Spätestens nach ein paar Beiträgen dieser Art würde hier nicht einfach 5x stehen 'Jeder lebt das anders aus, es macht also keinen Sinn, es zu definieren.', sondern es gäbe interessante, sicher auch hilfreiche und vor allem reale Einblicke, die ganz von allein zeigen würden, dass (B)DS(M)-Beziehungen eben wirklich sehr facettenreich sind und stark voneinander abweichen können! Hätten wir letztlich nicht also alle etwas davon? :)

      Vielleicht mögt ihr ja mal versuchen, es so zu sehen.
      Ich würde mich auf jeden Fall freuen, hier noch persönliche Gedanken zur eigentlichen Frage - was für uns und nur auf uns bezogen (nicht aber grundsätzlich!) eine D/s-Beziehung ausmacht - lesen zu dürfen!



      * Damit möchte ich wirklich keinen der Schreiber hier persönlich ansprechen - solche und ähnliche Kommentare liest man ja auch in anderen Threads recht häufig.

      * Und genau danach fragte @donatin doch: nach praktischen Beispielen aus dem realen Leben - und wann eine Beziehung für uns eine D/s-Beziehung ist.


      (Ist mal wieder mehr geworden als geplant... In jedem Falle aber von der ersten bis zur letzten Zeile wohlgemeint.)
      Für mich ist es eine DS Beziehung ,wenn es in den Alltag in das "normale Beziehungsleben" hineingeht.
      Es also Regeln gibt die im Alltag befolgt werden müssen und es auch kontrolliert wird und Konsequenzen hat wenn sie nicht befolgt werden.

      Für mich und meinen Partner bedeutet es auch dass ich immer auf meinen Ton und meine Wortwahl achte, wenn ich mit ihm spreche.
      Ebenso gibt es ständig also 24/7 ,ein Machtgefälle.

      Ich glaube das ist bei jedem Paar anders, für uns passt es so.

      Ich führe ein Straf und Regelbuch.
      Aber ich darf durchaus um Regeln bitten die für mich gut wären,also mich unterstützen bei etwas was ich gerne erreichen oder abgewöhnen möchte.

      Ich fühle mich durch die Regeln behütet und aufgehoben und sie schaffen Nähe und Verbindung zwischen uns.

      Wir hatten sie zwischenzeitlich ausgesetzt ,als mein Herr erkrankt war, da wurde sehr deutlich wie sehr uns das fehlt.


      Soweit dazu wie ich das empfinde. :)

      Skylla schrieb:

      Bisher haben wir die Definition "eine D/S-Beziehung ist eine Beziehung mit D/s" bzw. "wo einer gehorcht und einer führt im BDSM-Kontext"
      wie Sigmund Freud schon sagte, manchmal ist eine Zigarre einfach nur eine Zigarre. :pardon:
      Die oben genannte Definition ist für mich DIE Definition für WAS ist D/S. Nicht mehr und nicht weniger.
      Das WIE ist abhängig von den Beteiligten. Wie hier immer zu lesen ist, BDSM ist bunt. WIE D/S für dich sein sollte -oder muss- ist eine Frage der Absprache mit dem/den Partner(n) und deinen Bedürfnissen und Neigungen. Und sicher auch deinen Möglichkeiten. Aber immer wird einer führen, einer gehorchen. Zwei Subs oder 2 Doms können jede Form von Beziehung haben, aber keine keine D/S Beziehung.
      In diesem Thread geht es ja per Überschrift darum WAS genau ist eine D/S Beziehung, nicht wie kann sie gelebt werden. Und die Definition von @Azrael schafft da Klarheit, besonders auch für Neulinge.
      Für meine Sub und mich besteht unser D/S aus einem permanenten Machtgefälle. Immer und überall. Ich als Dom habe immer die letzte Entscheidung, auch wenn natürlich die Meinung von Sub eingeholt und beachtet wird. Ich bin Dom, kein Diktator. Wie ich immer so gerne schreibe, eine Beziehung auf Augenhöhe, aber sie mit gesenktem Blick. Und Subby hat immer das letzte Wort, das da lautet "Ja, Herr". SM spielt in unserer Beziehung überhaupt keine Rolle.
      Das ist UNSERE Vorstellung von D/S.
      Dein Körper liegt vor mir im Staub. Aber mein Herz kniet vor deinem Herz. Und wir beide wissen es.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SkinoDom () aus folgendem Grund: Nach dem 2. Kaffee sprudeln die Gedanken besser ...

      Danke @Zofe

      Dann jetzt mal mein Ansatz ex negativo ^^ Das kann ja vielleicht auch helfen

      Für mich ist meine eigene Beziehung keine D/S-Beziehung. Und das, obwohl wir BDSMler sind und einer führt und einer folgt. Und darum habe ich mich auch angemeldet, weil ich den Thread dann schwierig für mich finde, wenn er so endet... Ich will doch verstehen, was jetzt den Unterschied macht zu denen, die es das gleiche tun und es D/S-Beziehung nennen :ketten:


      Für mich gehört D/S irgendwie nicht mit in die Überschrift für die Beziehung, glaub ich. Es ist etwas, was wur jeden Tag zusammen machen. Aber... Ich glaub... Es ist, wie ich uns nicht Kochbeziehung oder Essbeziehungnennen mag, obwohl wir das jeden Tag zusammen tun und es schön ist. Aber als Überschrifthrift passt es nicht, wir sind nur ein Paar, das D/s mag und täglich auslebt.

      Edit
      Ich hab das Gefühl, da sind noch andere Gründe, wesentliche... Aber ich komm noch nicht drauf. Ich hoffe, beim weiteren Mitlesen werden sie mir klarer :rot:

      Edit 2
      Das Mülleimerbeispiel find ich persönlich gar nicht so mordsdämlich, wie es hier abgewatscht wurde. Sie fragt nicht: bringen Doms auch den Müll raus. Sie fragt: wenn Dom nach der Session brav den Müll rausbringt... Ob das was an der Permanenz des Machtgefälles ändert.

      Die Antwort "wenn ich mich als Dom dabei fühle..." lässt mich weiterfragen - ernsthaft!! Bitte nehmt die Frage doch ernst!!! :

      Fühlt ihr Doms euch in D/S-Beziehungen manchmal brav?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Skylla ()

      Bei uns hatte es sich im Laufe der Zeit gewandelt. Zu Beginn unserer Beziehung beschränkte sich das Machtgefälle nur auf die Zeit, wenn wir uns sahen, unabhängig davon, was wir gemacht haben. Also auch z.B. beim Restaurant-Besuch, oder etwa als ich ihn zu einer Firmenfeier begleitete. Wie sah das konkret aus?
      Ich hatte mich ihm, in dem von uns gemeinsam abgesteckten Rahmen, unterworfen. Das hiess für uns u.a., dass er die letzte Entscheidung traf. Allerdings hat er zuvor stets meine Meinung geradezu eingefordert und meine Grenzen respektiert.
      Wie @SkinoDom so schön schrieb: Er war DOM, nicht Diktator. Er ist mir mit Respekt und Wertschätzung begegnet. Ein willenloses "Etwas" hätte er nicht akzeptiert. Auch ging es nicht darum, meinen Willen zu brechen. Es war ja mein Wille, mich ihm zu unterwerfen. Aber das ist wohl ein Punkt, der in einen anderen Thread gehört.
      Zurück zum Einfordern meiner Meinung: es konnte sein, dass er dann eine Entscheidung fällte, die meinem Standpunkt entsprach. Ebenso konnte es sein, dass er meine Meinung anhörte, aber dann eine Entscheidung traf, die dem entgegen stand. Nicht selten mit dem Hinweis, ich solle mir mehr zutrauen. Ich folgte in der Gewissheit, dass er nie etwas tun würde, was mir schadet. Gleichwohl konnte mir ein verzweifeltes "Och nee" rausrutschen. Selbstverständlich blieb er unnachgiebig.
      Da hier Konkretes gewünscht wird, 2 Beispiele.
      Es war geplant, dass wir ausgehen würden. Ich freute mich wahnsinnig. Seine Bedingung war, dass ich mich an seine Kleidungsvorschrift hielt. Nun geriet ich aber unter Zeitdruck und zog mir in der Hektik eine Laufmasche. Allerdings an einer Stelle, die nicht zu sehen war, weil der Rock lang genug war. Und zum Glück hatte ich Uhu zur Hand. Er hat es gesehen, das Ausgehen war gestrichen. Ich hätte schreien können. Bevor er mich bestrafte, fragte er mich nach meiner Meinung, wie hoch die Strafe wohl auszufallen hätte. Und setzt sie hoch.

      2. Beispiel: Er traf sich mit einigen Leuten, ich sollte dabei sein, weil er hinterher meine Meinung hören wollte. Hierfür gab es Verhaltensvorschriften für mich, die im Vorfeld für umfängliche Diskussionen sorgten. Selbstverständlich hätte ich ihn niemals blamiert. Es hätte trotzdem nach meinem üblichen Muster ablaufen können. Er hatte es strikt untersagt. Das Treffen durchzustehen, bereitete mir dann fast körperliche Schmerzen. Es gelang, weil er mich auch hier hindurchführte, während der ganzen Zeit. Gemerkt hatte es mit Sicherheit niemand. Warum er das so wollte, begriff ich allerdings erst hinterher.

      Im Laufe der Zeit erstreckte sich das Machtgefälle aber auch auf die Zeit, wenn wir uns nicht sahen. Er liess mich wissen und spüren: Er ist da. Ich hatte das nie als Kontrolle im negativen Sinn empfunden. Es war für mich ein Angekommen- und Behütetsein, wie eine Umarmung.
      Man kann einen Menschen nichts lehren; man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

      (Galileo Galilei)
      Hmmm, @Scylla, was verstehst du unter Dom's sind manchmal brav?

      D/S Beziehung heißt für mich auch, wenn ich der Sub mal wieder den Podex so richtig vermöbelt habe und sie dann ins Bett gebracht habe,

      schön zugedeckt, vielleicht noch angekettet und noch einmal geküsst, aber dann stelle ich fest, der Mülleimer ist voll, dann bringe ich ihn raus und mir bricht garantiert

      kein Zacken aus der Krone und "undommig" fühle ich mich auch nicht.

      Nur (m)eine Meinung, völlig unmaßgeblich.
      Die Frauen kosten uns achtzig Prozent unserer Kraft, aber ohne Sie hätten wir gar keine.


      Dieter Noll, "Kippenberg"
      Hm... Ich meine, brav fühlen, nicht fürsorglich verhalten. Ich decke meinen Freund auch zu, wenn seine Decke verrutscht. Das fühlt sich weder brav noch dominant an, eher einfach nah.

      Meine innere brave Einstellung ist wie ein Kribbeln und eine warme Hand im Nacken, dass ich Dinge tu, die ich ohne ihn nicht täte. Das versteh ich unter brav.


      Ich find, es ist ein Unterschied, ob Dom sagt der Müll muss raus und ich steh eh gerade, während Subbie kaputt von der Session rumliegt und Ruhe braucht. Ich möchte nicht, dass sie es tut. Ich möchte es selber tun. Keine Widerrede, Subbie, du bleibst brav liegen.


      oder ob er sagt die Session ist vorbei, das Halsband abgelegt. War schön, hoffentlich hat sie bald wieder Lust auf sowas. Da fällt mir ein... Sonja liegt mir schon seit Tagen in den Ohren, dass ich ihren Putzplan einhalte. Eh sie aufwacht, mach ich das mal besser schnell!


      Beim ersten Beispiel bringt Dom fürsorglich und dominant den Müll raus, beim zweiten ist das Machtgefälle vorbei und er kann es nicht allein wieder herstellen und ist brav ihren Anweisungen im Alltag gegenüber.



      Oder?

      Ps
      Wir selber sind irgendwie ein Mittelding aus beidem, aber eher das zweite. Sessions starte ich bzw beide zusammen, und auch wenn das jeden Tag solche Elemente gibt... Wann das passiert, kann er nicht allein bestimmen
      Jedem das Seine...

      Dominanz, die sich auf den sexuellen Kontext beschränkt, braucht, um harmonisch zu funktionieren, Unterwerfung, die sich nur auf den sexuellen Kontext beschränkt. Sonst ist eine/r nie ganz zufrieden.

      Dasselbe gilt in meinen Augen für Dominanz und Devotion, die den Alltag miteinbezieht.

      Mischformen jeglicher Art sind denkbar UND es ist eine Entwicklung...in beide Richtungen möglich.

      Paare, die sich nur manchmal und nur im sexuellen Kontext dieses Gefälle wünschen, führen vermutlich eher eine Beziehung mit D/s- Anteilen als eine D/s-Beziehung.

      Also könnte man vielleicht dauerhaft aber egal in welchem Ausmaß gelten lassen?

      Für MICH bedeutet es,dass ich in MEINER Beziehung in erster Linie sexuell dominiert werden möchte. Immer! Generell möchte ich einen Partner, den ich zu Recht ein bisschen auf's Stockerl stelle, dessen Entscheidungen, wo er sie allein fällen MUSS, ich respektieren kann. Bei dem ich bereit bin, mich in bestimmten Belangen auch im Alltag unterzuordnen. Völlige Unterwerfung lehne ich für mich ab.
      Das passt sicher in vielen Beziehungen sehr gut, ich gönne es allen, aber in einem muss ich @Kirie Omega absolut widersprechen, gerade WEIL hier Anfänger mitlesen und,wie gesagt wurde, nach Antworten suchen...

      NIEMAND kann einem anderen, geistig gesunden Erwachsenen die Eigenverantwortung abnehmen! Letztendlich IST es jedermanns Verantwortung für sich selbst, sich in ein, wie auch immer geartetes Gefälle zu begeben, egal, wie stark....die Eigenverantwortung bleibt auf jeden Fall unantastbar.
      Ich finde es schön, dass ihr weiter nachfragt, weil ihr das Thema wirklich erörtern wollt. Gleichzeitig finde ich es schade, dass auf meinen Beitrag (ich fühle mich zumindest angesprochen) inhaltlich gar nicht eingegangen wird, außer, dass er als wenig konstruktiv angesehen wird? Ich habe den ja nicht geschrieben, um Anderen die Diskussion zu vermiesen, sondern weil ich es für einen wichtigen Beitrag zum Thema halte.


      donatin schrieb:

      Eine einfache Frage, was genau macht eine D/s Beziehung aus, wo fängt es an und wo hört es auf?
      Das ist eben keine einfache Frage. Solche scharfen Grenzen gibt es auch nicht für "BDSM-Beziehung" oder "Fessel-Beziehung".


      Dass das ein breites Spektrum sein kann ist mir bewusst. Mich würde einfach mal ein paar praktische Beispiele aus den realen Leben interessieren.
      Praktische Beispiele sind eine ganz andere Angelegenheit. Es kommt im EP aber für mich nicht deutlich heraus, dass das ein Schwerpunkt deiner Fragestellung sein soll. Vielleicht solltest du das deutlicher herausarbeiten, wenn dein Fokus hierauf liegt. Das werden allerdings nur Beispiele sein, wie es aussehen könnte, keine Mindeststandards.


      Ab wann ist es für euch eine D/s Beziehung?
      Wie bereits geschrieben, finde ich den Begriff so unklar, dass er für mich so gut wie keinen informativen Wert mit sich bringt. Tendenziell dann, wenn DS während des Praktizierens von BDSM eine wesentliche Rolle spielt, unabhängig davon, wie oft BDSM praktiziert wird.

      Ich kenne Paare, die BDSM und Alltag strikt trennen. D/s ist für diese quasi eine sexuelles Rollenspiel, als Dom und Sub, begrenzt auf das Schlafzimmer – ist das bereits eine D/s Beziehung?
      Ich bin etwas unzufrieden mit der Bezeichnung Rollenspiel, habe aber zur Kenntnis genommen, dass du sie schon relativiert hast. Ist ein Bedürfnis oder eine charakterliche Eigenheit eines Menschen, die er nur manchmal auslebt, ein Rollenspiel? In meinen Augen nicht.
      Für mich wäre das eine D/S-Beziehung.
      Aber gehen wir doch mal durch, was wäre, wenn du hier "lernst" dass eine D/S-Beziehung ein dauerhaftes Machtgefälle braucht, um als solche zu gelten:

      - Du weisst jetzt, dass die Paare fälschlicherweise ihre Beziehung als DS-Beziehung bezeichnen.

      - Aber was ist denn jetzt ein dauerhaftes Machtgefälle?
      --> Muss Dom alles bestimmen? Also ALLES? Was darf Sub dann eigentlich noch selbstständig? Muss Sub sich IMMER untergeordnet fühlen?
      --> Reicht es wenn das Machtgefälle dauerhaft abrufbar wäre? Aber was heisst schon dauerhaft abrufbar? Auch im Beruf? Wenn Dom Anweisungen gibt die mit einer korrekten Ausführung des Berufs nicht zu vereinbaren wären, welche Sub würde dem Machtgefälle Folgen? Oder bei eindeutig niedrigerer Kompetenz des Doms? Wenn Sub einfach etwas gegen den Willen Doms tun muss? Natürlich sind das teils unübliche Beispiele, aber wenn wir alles genau definieren will darf man Extremfälle nicht ausklammern.

      - Jetzt, nach vielen Diskussionen hast du endlich deine perfekt ausgefeilte Definition gefunden. Jetzt triffst du Pärchen Müller, die erzählen, dass sie eine D/S-Beziehung führen. Und nun? Was bringt deine Definition? Wir können davon ausgehen, dass DS eine relevante Rolle in ihrem BDSM spielt. Für den Rest werden wir nicht drum herum kommen nachzufragen.

      Und an diesen Punkt kommt man mit allen absoluten Begriffsdefinitionen die mir gerade so einfallen. Die Unschärfe der Begriffe bringt einen gewissen Charme. BDSM wird nicht befriedigender, wenn alles durch definiert wird.

      Und nochmal zum Müll:
      Was ist denn jetzt, wenn Dom sich mal "brav" fühlt, beim Müll raus bringen? Wenn er es macht, weil er weiß, dass es sonst zu Konflikten führen könnte? Ist er dann so undommig, dass es keine D/S-Beziehung sein kann? Und was ist es denn dann?

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      Rehlein schrieb:

      - Jetzt, nach vielen Diskussionen hast du endlich deine perfekt ausgefeilte Definition gefunden. Jetzt triffst du Pärchen Müller, die erzählen, dass sie eine D/S-Beziehung führen. Und nun? Was bringt deine Definition? Wir können davon ausgehen, dass DS eine relevante Rolle in ihrem BDSM spielt. Für den Rest werden wir nicht drum herum kommen nachzufragen.
      Was ist der Mehrwert einer Definition?

      Ich will schon gerne wissen, ob mein Freund gerade den Eindruck hat, mir Befehle erteilen zu können oder nicht - auch wenn er es grad nicht tut. Ich will mit ihm reden können über Wünsche und Gefühle. Es macht einen Unterschied für mich, ob er uns als gleichberechtigt sieht oder nicht - und ob wir uns da einig sind.

      Das ist für mich ein riesiger Mehrwert, wenn ich das mit der einfachen Frage Ist unsere Beziehung für dich eigentlich 24/7? oder Wünschst du dir eine richtige D/s-Beziehung?* klären kann - und so eine Ausgangstendenz für klarere Gespräche habe.

      * "richtig" habe ich hier bewusst geschrieben, weil das eine funktionierende Eingangsfrage für ein ausführlichere Beziehungsgespräch wäre. Dieses Wort, was hier anecken könnte, würde natürlich nur der Ausgangspunkt sein und nicht der Endpunkt.

      Und wenn "Lieschen Müller" eine so gute Freundin von mir ist, dass sie mir intime Details über ihre Beziehung erzählt, dann hab ich sie vermutlich so gern, dass ich ihre Worte auch verstehen will und mehr erfahren. Da hilft es, sich gegenseitig zu verstehen und zu wissen, welche Bandbreite, aber auch welche Tendenz Begriffe haben. Und dafür hilft es, in Foren darüber zu lesen und zu schreiben. Denke ich.

      Rehlein schrieb:

      Und nochmal zum Müll:Was ist denn jetzt, wenn Dom sich mal "brav" fühlt, beim Müll raus bringen? Wenn er es macht, weil er weiß, dass es sonst zu Konflikten führen könnte? Ist er dann so undommig, dass es keine D/S-Beziehung sein kann? Und was ist es denn dann?
      Ich find es spannend zu wissen, ob ein Dom die tiefen Gefühle meines Herzens nachempfinden kann aus einer anderen Perspektive und anderen Kontexten. Ich stelle gerne solche Fragen wie Fühlt sich Gewinnen beim Kartenspiel für dich so ähnlich an wie D/s beim Sex oder Wenn ich gehorche, ist das dann so für dich, wie wenn man im Job einen Triumph erlebt, nur erregend?


      Ich will wissen, ob er das Gefühl von Bravsein kennt. Eine D/s-Beziehung will ich nicht, und kann ich das Wort "undommig" irgendwie nicht mal verstehen. Was meinst du damit? Unattraktiv für eine Sub oder was? Das Wort klingt, als hättest du es dir ausgedacht, um mich zu ärgern oder zu verwirren ?( ich versteh aber nicht warum...