Wie fing es bei euch an ??

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      Wie fing es bei euch an ??

      Mir geht es bei der Frage darum habt ihr euch selbst endeckt oder „wurdet“ ihr endeckt?
      Ich lese immer mal wieder „ ich habe meine Neigung“ endeckt, was mich interessieren würde ist wie.

      Bei mir ging’s so mit 18 los, mal von SM gehört konnte aber nix damit anfangen.
      Meine damalige Freundin und ich hatten normalen Sex, der aber durch die Impulse die sie setzte, ich sag mal grober wurde. Sie forderte mich auf sie mal an den Haaren zu ziehen usw. ich war da jetzt nicht abgeneigt das ganze entwickelte sich weiter. Irgendwann als sie merkte das ich auch spaß dran hab, eröffnete sie mir auch ihre wirklichen Neigungen. Ok ich war damals echt geschockt. Da sie aber Erfahrung hatte und ich, damals noch mit Büchern mal mit der Materie beschäftigte kam ich auf den Geschmack, also erkannte so gesehen erkannte ich da meine Neigungen und bin heute hier.

      Ich würde von mir daher sagen dass meine damalige „ Sub“ mich in die Szene gebracht und rangeführt hat.

      Wie war das so bei euch?
      You think you want me
      I control you
      Genauso wie bei dir. Erste richtige Freundin mochte es hart und kompromislos. Nein, nicht im Bett! Auf dem Boden, auf dem Tisch, auf dem Motorad. Bücher dazu hatten mich nicht interessiert, es war einfach natürlich und 'Unseres'. Sie begab sich immer unterwerfig, in fast allen Situationen.

      Schön war es mit ihr.
      Meinst Du jetzt das reale Ausleben von BDSM mit einem Partner oder reicht allein oder meinst Du einfach erste Anzeichen, ohne daß das einen Namen hatte?

      Bei mir waren erste Anzeichen sehr, wirklich sehr früh da, das richtige Ausleben im Bewusstsein, ich mache hier BDSM mit Partner, waren dagegen erst mit 48, :pardon: .
      Insofern habe ich mich nicht entdeckt und ich wurde auch nicht entdeckt, sondern es war immer da, ich habe es nur lange Zeit verdrängt.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Ich bin da auch eher bei Feuerpferd. Die Phantasien sind eigentlich da, seit ich eine Sexualität habe. Also früheste Pubertät. Dann kamen ein paar Vanilla Partnerinnen. Irgendwann eine Vanilla Ehe. Mit der Zeit habe ich dann einzelne Elemente einfließen lassen, was meiner Frau wirklich schwer gefallen ist. Ich könnte so im Nachhinein nicht mehr sagen, wann es sich dann wirklich als BDSM angefühlt hat. Vermutlich erst, als es schon wirklich lange von Außen so ausgesehen hat.
      "And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head."
      -Terry Pratchett, Masquerade
      Ein guter Freund von mir hat mir öfter von seinen Abenteuern in der Berliner BDSM Szene erzählt. Mit so einem Funkeln in den Augen und einem entrückt- beseeltem Gesichtsausdruck. Und im Laufe einer langen Partynacht habe ich mich ihm an den Hals geworfen und ein 'heute Nacht gehöre ich dir, mach mit mir was du willst' entgegengeschmachtet. Das hat er auch prompt getan :) das war vor 20 Jahren und eine der besten Ideen die ich je hatte. Seitdem kucke ich auch gern mal so entrückt- beseelt aus der Wäsche.
      Ein spannendes Thema! Danke, @Legat. :)


      Legat schrieb:

      habt ihr euch selbst endeckt oder „wurdet“ ihr endeckt?
      Irgendwas dazwischen. ^^

      Sexuelle Fantasien, die mit Dominanz und Unterwerfung, Schmerzen, Ausgeliefertsein usw. zu tun hatten, hatte ich so konkret eigentlich nie. 'Vanilla'-Sex wurde für mich immer ziemlich schnell langweilig, allerdings wusste ich auch nicht, was mir da genau fehlte und mir besser gefallen hätte. Ich hatte zwar schon öfter festgestellt, dass ich es mag, beim Sex z. B. fest an den Handgelenken gepackt zu werden und dass es mir gefällt, hin und wieder einfach mal nur hart gef**** zu werden, aber dabei habe ich mir nichts weiter gedacht, weil auch einfach nicht der Wunsch nach 'mehr' da war. Schon gar nicht habe ich es mit BDSM in Verbindung gebracht, denn mangels Wissen und durch die gängigen klischeehaften Darstellungen war dies in meiner Vorstellung so viel wie: Menschen in Lack und Leder, heftigen Schmerz zufügen/empfangen, hautenge Masken tragen u. ä... Und das war zu dem Zeitpunkt so gar nicht mein Fall.

      Das Einzige, was mir schon länger bewusst war, war mein Wunsch, mich (m)einem Partner in ganz alltäglichen Dingen unterzuordnen und ihn so glücklich wie nur möglich zu machen, selbst wenn es für mich Verzicht bedeuten würde. Das war aber von keinem meiner früheren Partner gewünscht (ganz im Gegenteil) und zudem hatte ich noch nie etwas von D/s gehört. Ich hatte immer nur das Gefühl, mit meinen Bedürfnissen in einer Partnerschaft wohl ziemlich altmodisch zu sein.

      So richtig stark wurde mein Bedürfnis nach Unterwerfung erst bei meinem jetzigen Partner. Er hat da offenbar so einiges in mir angetriggert... Mit BDSM hatte er allerdings so gar nichts am Hut, war darüber schlecht informiert und hatte gegenüber 'solchen' Menschen haufenweise Vorurteile...

      Und dann kam dieser eine Tag, der schlagartig ganz viel in mir - und später auch in ihm - veränderte. Durch eine spontane, spielerische Aktion meinerseits, die keinesfalls mit Lust und Sex in Zusammenhang stand, gerieten wir plötzlich in eine Stimmung, die wir bis dahin nicht kannten, ganz klar D/s zuzuordnen war und uns enorm erregte. Wir waren beide ziemlich überrascht, aber euphorisch - und es ließ uns nicht mehr los. Durch dieses Erlebnis wurden wir also ganz zufällig auf etwas aufmerksam, was offenbar in uns schlummerte, aber noch nie ausgelebt worden war und keine Beachtung fand. Dass die intensive Wirkung dieses Erlebnisses auf speziellen Neigungen beruhte, wurde mir recht schnell bewusst, als ich mich mit BDSM (insbesondere mit D/s) auseinandersetzte und mich in vielem wiederfand. Für mich stand schon bald fest: Das ist es also, was ich brauche und mir gefehlt hat!

      Da bei meinem Liebsten ja auch tendenzielles Interesse zu erkennen war, er ebenfalls neugierig auf mehr war, sich aber bei Weitem nicht so schnell und problemlos mit seinen Vorlieben 'anfreunden' konnte wie ich, habe ich ihn praktisch dazu 'gebracht', sich seiner Neigung bewusst(er) zu werden, sich gedanklich mit ihr auseinanderzusetzen und sie als Teil von sich anzuerkennen und anzunehmen.


      Am ehesten würde ich also sagen: Wir wurden gemeinsam auf unsere Neigungen aufmerksam, wirklich entdeckt habe ich sie - sowohl meine als auch seine. Der Weg, den wir seitdem gehen, ist ein ständiges gemeinsames Entdecken.
      Fantasien waren wohl schon sehr früh da. Würde fast sagen im Kindesalter noch.
      Mit einer Freundin spielte ich "Mutter und Kind" Meist war ich unartig. Ich bekam dann "Strafen" (gerne!)
      Im Kinderhort dann spelten wir "Räuber und Gendarm". Ich war natürlich unter den Räubern.
      An den Marterpfahl liess ich mich beim Indianerspielen sehr gerne fesseln.

      Die Neigung war also auch schon sehr früh vorhanden

      Damals hatte ich jedoch)noch nicht an BDSM gedacht .. ^^
      Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
      und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)
      Bei mir hat es sich langsam in diese Richtung bewegt. Habe mit 10 oder so angefangen zu masturbieren und habe im Laufe der Jahre immer mehr experimentiert, aber erst nicht in Richtung BDSM. Das kam dann in erster Linie durch Pornos (Zum Glück wusste ich von Anfang an, dass das nicht "echt" ist). Hab mit 14 den ersten Porno gesehen und mit ungefähr 15 ging's immer mehr in die Fetisch-Ecke (z.B. Latex) und von da war's nicht mehr weit.
      Während ich die Pornos quasi aus der Dom-Sicht geschaut habe, wurden meine Spielereien gleichzeitig masochistisch.

      Nach ein paar Monaten oder so ist mir bewusst geworden, was ich da überhaupt mache und ich kam gar nicht drauf klar. Ich hab mehrere Jahre gebraucht, bis ich mit mir im Reinen war. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass ich damit alleine war und überhaupt erst einmal lernen musste, mich anderen zu öffnen. Nach mehreren Gesprächen mit mehreren Leuten (vor allem Frauen, interessanterweise) wurde es besser.
      Mangels Erfahrungen mit Partnerin bin ich weiterhin unsicher, was ich genau ausleben wollen würde. Aber das ist nicht so schlimm.
      Das ist total interessant, von anderen zu lesen, wie sie zu ihrem BDSM kamen!

      Bei mir war es tatsächlich etwas anderes. Im Zeitalter der Internets fand ich rein zufällig eine Seite über Gentledom, also die Person.
      Auf der beantwortete er Fragen rund um BDSM und ich dachte mir: "Halt moment, was zum Teufel ist das? Unterwerfung, Dominanz, SM??" ich war total schockiert. :D
      Natürlich hatte ich aufgrund von Serien oder dergleichen schon Kontakt zu der Thematik, aber für mich war das nur "härterer Sex", den ich nicht weiter einordnen konnte.

      Gegen meine Neugierde konnte ich aber nichts machen, denn nach nur ein paar Stunden klickte ich auf die GD Homepage, sah das Banner mit dem Mann und der Gerte, die nackte Frau, die dabei vor ihm lag und mich traf ein Schlag, denn ich schloss sofort das Fenster, löschte den Verlauf und fuhr den PC herunter. :facepalm:
      Ich hab mich selten so geschämt wie in diesem Moment. :pardon:

      So ging das noch einige Tage, bis ich mich mal überwand, die Seite näher zu inspiezieren - und schon war ich wie gefesselt. Ich habe noch nie so schnell eine
      Webseite durchgelesen, förmlich alles in mich aufgesogen und nach 23 Uhr gaaanz heimlich die FSK 18 Geschichten gelesen. :rot:


      Da merkte ich: Hui, das macht ja wohl eindeutig was mit mir. Und das Thema BDSM hat mich seitdem nicht mehr verlassen. ^^


      Als ich dann auch das zum ersten Mal in einer Session erleben durfte, von dem ich so seit Jahren phantasierte, wusste ich sofort: ohja, genau das will ich! :D


      wenn ich so richtig über die Frage nachdenke, dann hat es irgendwann als Teenager angefangen, dass mir die weiße Erotik zusagte, ohne von der Begrifflichkeit davon zu wissen. Später folgte dann eine Vanilla-Beziehung, in der ich eigentlich immer etwas vermisst habe ohne es benennen zu können oder auch nur beschreiben zu können was, es war irgendwie so nicht greifbar. Dann geh mal auf die Suche was fehlt wenn es nicht mal benennen kannst. Nach der Trennung surfte ich mal im Netz und meldete mich in einem Forum an, weil ich dort die weiße Erotik entdeckt habe. Ich schrieb meine Fantasie in dieser Sache nieder einfach mal so was mich faszinierte und zum ersten Mal fing ich an dies wirklich in Worte zu packen, traute mich die Geschichte dort in der Gruppe unter Fantasiegeschichten zu veröffentlichen. Als ich mit meinem neuen Partner am chatten war erzählte ich ihm die ersten Reaktionen auf meine Geschichte, natürlich hatte er die Geschichte auch gelesen, und zuerst druckste er nur so herum. Wollte dann natürlich dass er sagt was los ist und er meinte, dass die User recht hätten, dass ich schon eine große Tendenz zu devot und auch maso hätte. Dachte mich tritt ein Pferd, er jetzt auch noch, aber Frau ist ja wissensdurstig und fing an nachzulesen, nachdem sie ja nun Begriffe hatte mit denen man auch auf die Suche gehen konnte, eröffnete sich da ein weites Feld, was immer mehr interessanter wurde bis plötzlich im Hirn ein Kronleuchter aufing - ja, danach habe ich gesucht, das ist es was ich vermisst habe. Sozusagen wurde ich von anderen auf meine Neigungen hingewiesen und sie wurden sichtbar gemacht.

      Bei mir könnte ich meine Neigung nicht nach „selbst entdeckt“ oder „wurde entdeckt“ einordnen. Es war eher eine gemeinsamer Entwicklungsprozess auf spielerischer Ebene in meinen 20ern (also in der vor-Internet-Zeit) mit meiner damaligen FreundschaftPlus-Beziehung. Ob er jetzt Vorerfahrung hatte weiß ich nicht. Ich hatte zumindest keine. Mir hat es gefallen, dass er mich in den Griff bekommen hat und ich bei ihm mit meinem Rumgezicke und meiner großen Klappe nicht durchgekommen bin. Unsere Beziehung war halt eben so, für uns war es so stimmig und weitere Gedanken haben wir uns darüber nicht gemacht.

      Der Begriff BDSM ist mir erst vor ein paar Jahren im Internet über den Weg gelaufen und auch wenn wir damals nur ein paar ganz kleinen Krümel vom großen BDSM-Kuchen ausprobiert haben, kann ich dieses „irgendetwas fehlt Gefühl“, was ich bei Bekanntschaften nach ihm hatte, jetzt zumindest einordnen.
      Ich finde das Thema auch sehr spannend...

      Anscheinend war es bei mir immer schon latent da...in Filmen fand ich manchmal die Bösewichter viel interessanter, die, die Dominant auftraten und auch noch gut aussahen :D .

      In meinen Vanilla Beziehungen mochte ich es immer schon sehr gern, wenn ich beim Sex auch mal härter angefasst wurde und ich einfach mal genommen wurde. Mein erster Partner hat mich nach einer spielerischen Rangelei mal mit dem Bademantelgürtel gefesselt und ich war sofort auf wahnsinnig erregt. Das ist ihm natürlich nicht verborgen geblieben. Wir fanden das beide sehr aufregend. Ich habe mich allerdings auch geschämt und dachte, ich bin pervers. Als wir dann noch im Kino 9 1/2 Wochen gesehen hatten, wollten wir sofort einiges ausprobieren. Ich dachte aber nicht im Traum daran, dass das in die Richtung BDSM geht.

      Ich fühlte mich von da an zu eher dominanten Männern auf der sexuellen Ebene hingezogen. Mit D/s hatte ich zu der Zeit überhaupt nichts am Hut, geschweige denn, dass es sowas überhaupt gibt. Ich war nämlich ganz und gar nicht unterwürfig und habe meine Meinung immer laut rausgegeigt.

      Letztes Jahr habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema BDSM beschäftigt, weil ich gespürt habe, dass es die Art der Sexualität ist, die ich möchte und habe auf der Hauptseite von GD meinen Herrn kennengelernt. Ich hatte den Mut, ihn anzuschreiben, weil mir sein Profil sehr gefallen hat. Er hat mich langsam eingeführt und Stückweise meine Grenzen erweitert. Wir leben unser BDSM mit D/s und S/M Anteilen aus. Ich hätte nie gedacht, dass es mir guttut, die Führung abzugeben und seinen Befehlen zu gehorchen. Die Verantwortung abzugeben und meine masochistische Seite zu entdecken.
      Bei mir waren es keine Phantasien in Richtung BDSM, sondern einfach über viele Jahre das Gefühl, dass mir beim Vanilla-Sex etwas fehlt, ohne dass ich wirklich hätte benennen können, was mir fehlt. Mir hat das einfach nicht wirklich viel bedeutet, ich konnte eigentlich auch ganz gut ohne Sex leben.

      Meine Neigung wurde tatsächlich erst von meinem Herrn erweckt, und das im Alter von 60+. :) Aber wie heißt es so schön: besser spät als nie. Ich genieße alles, was da an Neuem auf mich zukam und noch immer zukommt und bin wirklich glücklich, dieses mein/unser BDSM auch im reiferen Alter entdecken und ausleben zu dürfen.
      Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka
      Ich bin Eine von Denen, die durch 50 Shades auf das Thema gekommen sind... :sofa:

      Ich hatte früher oft, viel und mit Vielen Sex, mir aber nie irgendwelche Gedanken darüber gemacht. Ich habe einiges ausprobiert, aber nie in Richtung SM oder DS. Es wurde manchmal etwas ruppiger, aber das als BDSM zu bezeichnen, wäre doch etwas gewagt...

      In den letzten Monaten einer langen Beziehung las ich dann 50 Shades - alle drei in einem Rutsch - und war begeistert. Kurzzeitig bekam die auslaufende Beziehung noch mal Auftrieb, weil ich plötzlich wieder mehr Sex wollte.
      Erst eine Affäre nach der Beziehung brachte dann BDSM mit. Zum ersten Mal wurde ich gewürgt und schwebte danach auf Wolke 999.
      Der Mann wollte allerdings eher mein Toy sein statt mich zu dominieren, deshalb endete die Affäre irgendwann; sie verlief einfach im Sande. :pardon:
      In meiner nächsten Beziehung erwischte ich dann einen ziemlich dominanten Mann, der zwar von BDSM nichts wissen wollte, der Sex aber war grandios.
      Würgen, Schläge auf den Po und Ohrfeigen, Dirty Talk mit Erniedringung in Form von Schimpfnamen - alles dabei.
      Auch hier wieder Schweben auf Wolke Nummernlos, aber auch das hielt nur 6 Monate. Der Sex war im Grunde das Einzige, was uns verband.
      Danach saß ich erst mal in einem großen tiefen schwarzen Loch gefangen. ;(

      In diesen Schmerz hinein meldete ich mich hier an. Las, verschlang, unterhielt mich...
      Irgendwann fand mich dann jemand und sagte mir, ich sei ein Little. ?(
      Also nochmal lesen, verschlingen... und plötzlich hatte ich einen Namen für mich, mein Wesen, von dem ich jahrelang geglaubt hatte, es wäre eine Form von geistiger Behinderung - ein Thema, was ich immer verdrängt hatte und nie mit BDSM in Verbindung gebracht hatte.

      Und einige Wochen später fand ich dann noch den Mann, den ich 2017 geheiratet habe. :love:

      BDSM fand ich also durch 50 Shades, mein Little erkannte jemand Anders in mir.
      Zudem habe ich noch die Erfahrung gemacht, dass ich nicht pauschal sagen kann, ich stehe auf das und jenes. Es hängt vom Partner ab...
      Wir haben alle irgendeinen Knacks - der Unterschied ist: bei manchen ist er diagnostiziert... :monster:
      Hi, mein erster Beitrag : )
      Bei mir lassen sich heute auf jeden Fall Rückschlüsse auf die Kindheit ziehen plus Vorpubertät. Ich habe relativ früh entdeckt, was sich körperlich gut anfühlt, und mich mit 12/13, als ich meinen ersten Laptop hatte, viel mit Masturbation und den verschiedensten Spielarten davon beschäftigt (so cool in der Zeit des Internets aufzuwachsen!!). Es fing alles an mit Selfbondage. Meinen Eltern kann ich es sogar ein bisschen verdanken, dass sie mich auf BDSM gebracht haben. Die kommen nämlich aus der GruftiSzene und haben mich schon früh auf Konzerte etc mitgenommen und mir dann erklärt, warum manche „so rumlaufen“. Es war schon immer das normalste der Welt für mich, dass alle Menschen auf unterschiedliche Sachen stehen (auch wenn man als Kind die Begriffe anders wahrnimmt als jetzt). Da kann ich echt froh drüber sein!
      Have sex hate sexism
      @Enibas13 Ach, das nennt man Weiße Erotik. Den Begriff lese ich gerade zum ersten Mal.
      Hm, dem gegenüber bin ich auch nicht abgeneigt. Da fällt mir ein, in Verbindung mit v.a. Zahnarztbesuchen hatte ich schon recht früh "merkwürdige" Phantasien :gruebel:

      Ich wusste aber schon, dass das ne eigene "Kategorie" ist. Nur dieser spezielle Name ist mir neu. Und ich hätte das nicht so klar dem BDSM zugerechnet, aber macht durchaus Sinn.
      Wirklich entdeckt gar nicht. Ich hatte schon sehr, sehr früh entsprechende Fantasien ( die sich mit der Zeit auch gewandelt haben), konnte dem Kind aber sehr lange Zeit keinen Namen geben und dachte auch lange Zeit, dass mit mir einfach etwas nicht stimmt.
      Erst zu Internetzeiten konnte ich dann fahnden und habe erfahren, wie man das nennt und dass ich nicht allein bin. Später stellte sich auch noch heraus, dass mein Bruder auch BDSM-mäßig unterwegs ist. Wer weiß, wer weiß, vielleicht gibt es doch eine entsprechende genetische Komponente ;)