Muss eine FemDom körperlich überlegen sein?

      Muss eine FemDom körperlich überlegen sein?

      Hallo zusammen,

      Da wir jetzt ja schon fleißig darüber diskutieren ob ein MaleDom körperlich überlegen sein muss, würde mich eure Meinung mal interessieren wie es mit FemDoms aussieht.
      Muss für euch eine FemDom körperlich überlegen sein? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

      Ich bin der Meinung es verdient einen eigenen Thread, da es in der anderen Thread ja primär nur um MaleDoms ging.

      Meine Meinung ist tatsächlich unabhängig vom Geschlecht. Nein muss er/sie/jegliches andere Geschlecht nicht :)
      Kreativität ist Intelligenz die Spaß hat *Albert Einstein
      Danke...sehe ich auch so.

      Ich denke es hat auch etwas mit der Erwartungshaltung zu tun:

      ein Mann ist einer Frau eher körperlich überlegen als umgekehrt....zumindest in den Köpfen.


      Grundsätzlich muss für mich die Dominanz wirken - das kann mit körperlichern Überlegenheit einhergehen, muss es aber nicht.

      Bei FemDom erwartet man eher die wirkende Dominanz.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Ich würde sagen, nein muss sie nicht.
      Wie schon newbarbie schrieb, das ist dann wohl eher eine Sache der Dominanz, bzw. des Subs und wie Beide damit umgehen.

      Für Immersion kann man dann ja immer noch zu Schockhalsband, sensorischer Deprivation oder sonst was greifen, um physisch die Stärke Verteilung zu ändern.

      Aber das ist ja alles Geschmackssache und kann ja Jeder halten wie sie/er das möchte. :)
      Müssen muss erstmal niemand irgendwas. Ich für meinen Teil, aus der (bisher fast ausschließlich theoretischen, nicht praktischen Sichtweise) Sub Sicht, fände beides interessant.

      Zur Zeit bin ich noch ziemlich erledigt und sportlich völlig aus der Übung wegen einem gesundheitlichen Problem, also zur Zeit wäre mir meine Partnerin (Sub) auf jeden Fall körperlich überlegen. Das wird sich aber bald wieder ändern, sobald das mit der Sport und Kampfsport Routine wieder in Gang gekommen ist. Dann, naja, wäre es ziemlich schwierig eine Femdom zu finden die mir körperlich überlegen wäre, bin etwa 1,90 groß, und mach Kampfsport seit ich sehr jung bin. Wird ein paar Frauen geben die mir überlegen sind, aber wenn ich daran eine Suche festmachen würde, würde das alles ziemlich einschränken.

      Ich finde die Vorstellung körperlich unterlegen zu sein durchaus reizvoll. Ich finde aber auch die Vorstellung einer Dom in irgend einem Gebiet überlegen zu sein, ihr quasi als Werkzeug, im Fall von körperlicher Überlegenheit zum Beispiel als Schutzschild, zu dienen. Beides hat seinen Reiz, im Endeffekt, ob überlegen, unterlegen, oder etwa ebenbürtig, gibt ein paar hundert Dinge die mich da bei der Partnerwahl mehr interessieren würden.

      Lg
      Vergiss was du vergessen kannst, das was übrig bleibt ist wirklich von Bedeutung.
      Für mich nicht. Ich finde es immer faszinierend, wenn eine kleine oder durschnittlich große Frau allein durch ihr Auftreten dafür sorgt, dass der/die Sub strammsteht 8o .

      Wichtig wäre mir da Auftreten und Ausstrahlung. Gerne auch ein gewisser spürbarer Sadismus, der schon ohne Berührungen oder Werkzeuge an Intonation, Haltung etc erkennbar ist.

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre ~
      Eine körperliche Überlegenheit ist als Frau schon mal recht schwer zu erreichen - Männer haben nun mal den naturgegebenen Vorteil der größeren Muskelmassen und daraus resultierend auch mehr Kraft . Diese als Frau zu toppen ist damit recht schwer und geht häufig nur wenn man sehr unterschiedliche Staturen vorfindet . Selbst sogenannte „leptosomische „ Männertypen haben durch anderen Hebelwirkungen der Arme bessere Möglichkeiten eine Frau aus dem Gleichgewicht zu bringen und damit körperlich zu „ beherrschen „ .
      Ich erlebe es jedoch sehr häufig , das es gar nicht gewünscht ist als FemDom körperlich zu dominieren - meine Größe und Masse ist unerheblich für viele MaleSubs . Meist ist es genau diese Diskrepanz , die den Kick ausmacht - nicht als Körperlich überlegen zu gelten und körperlich zu unterwerfen , sondern als mentaler Kick , durch Geist und Verbale Führung das gegenüber in die Knie zu „zwingen „ .
      Es ist im Kopf - weniger im Körper .
      Wir leben alle unter dem selben Himmel , aber nicht mit dem gleichen Horizont
      Ich finde es schon reizvoll, wenn sich eine Femdom auch körperlich durchsetzen kann. Zur zwingenden Bedingung würde ich es aber nicht machen. Viel wichtiger finde ich, dass man charakterlich und neigungsmäßig harmoniert.

      Die Dominas, mit denen ich bisher zu tun hatte, waren mir körperlich ungefähr ebenbürtig. Ich hätte aber auch kein Problem, mich einer schwächeren Frau unterzuordnen, ihr zu gehorchen und mich von ihr schlagen zu lassen. Das gehört für mich einfach dazu, wenn man sich für die submisse Seite entscheidet, sonst kann man es auch lassen.
      Ich will ja nicht raufen, ich will ihn dominieren. Das ist eine innere Haltung, die ich dann einnehme. (Er sagt, ich habe dann diesen Blick. Wie immer der auch ausschaut, ich sehe ihn selbst ja nicht). Manchmal brattet er ein bißchen herum, aber er gehorcht, lässt sich auch demütigen.
      Wie schon mehrfach erwähnt, wird eine Frau einen Mann eher sehr selten körperlich dominieren können. Umso mehr kommt es auf einen starken Geist an. Wenn sie den her, kann sie ihn mit ihrem Willen auf die Knie zwingen.

      Poetin schrieb:

      Für mich nicht. Ich finde es immer faszinierend, wenn eine kleine oder durschnittlich große Frau allein durch ihr Auftreten dafür sorgt, dass der/die Sub strammsteht .

      Wichtig wäre mir da Auftreten und Ausstrahlung. Gerne auch ein gewisser spürbarer Sadismus, der schon ohne Berührungen oder Werkzeuge an Intonation, Haltung etc erkennbar ist.
      Das sehe ich ähnlich. Kleine Frauen im Besonderen können - sofern sie nicht die "Bin-ich-nicht-niedlich?"-Karte spielen wollen, oder keine Brats sind - durchaus sehr entschlossen und 'dominant' auftreten. Das gilt zwar auch für 'normalgroße' Frauen, aber bei denen fällt es dann nicht so auf.
      Beim 'Sadismus' muss ich Abstriche machen: Das kann zwar helfen - unbedingt - aber wenn man DS als Verhältnis von Dominanz zu Submission, und SM als Zusammenspiel aus Sadismus und Masochismus ansieht, also je für sich, dann darf ja DS nicht von SM abhängen. Aber die o.g. Haltung, das Auftreten, und natürlich die Bereitschaft dazu die gezeigten Dinge zu benutzen, bzw. die angekündigten Taten umzusetzen, das hat natürlich Strahlkraft.

      Chloe schrieb:

      Es ist im Kopf - weniger im Körper .
      Kurz und knackig, ja. Also eigentlich in beiden Köpfen: Einer löst Gedanken aus, durch Worte und Taten, und der andere nimmt es auf. Vielleicht auch so, dass es für Außenstehende unerkannt bleibt - oder dass sie nichts damit anfangen können. Aber das ist dann ja auch egal.

      Chloe schrieb:

      Eine körperliche Überlegenheit ist als Frau schon mal recht schwer zu erreichen - Männer haben nun mal den naturgegebenen Vorteil der größeren Muskelmassen und daraus resultierend auch mehr Kraft .
      Stimmt so, was soll man da noch sagen? Und dass sich deswegen 'devote' Männer nur mit größeren/stärekeren Frauen einlasssen sollten wäre ja total oberflächlich.
      Und wie definiert man überhaupt 'körperlich überlegen'? (im folgenden KÜ genannt...)
      KÜ = Größer + stärker + schwerer + besser angezogen + 1 Kampfsportart mehr als Sub? Das wäre ja sehr bescheuert... :D

      Adrian_2015 schrieb:

      Ich finde es schon reizvoll, wenn sich eine Femdom auch körperlich durchsetzen kann. Zur zwingenden Bedingung würde ich es aber nicht machen. Viel wichtiger finde ich, dass man charakterlich und neigungsmäßig harmoniert.

      Die Dominas, mit denen ich bisher zu tun hatte, waren mir körperlich ungefähr ebenbürtig. Ich hätte aber auch kein Problem, mich einer schwächeren Frau unterzuordnen, ihr zu gehorchen und mich von ihr schlagen zu lassen. Das gehört für mich einfach dazu, wenn man sich für die submisse Seite entscheidet, sonst kann man es auch lassen.
      Eben. Wer sich nur durch größere/stärkere/schwerere dominante Frauen 'angetriggert' fühlt kann sich ja auf die Suche machen, aber die dauert dann halt entsprechend lange. Oder man lässt sich mehr auf die geistige Ebene ein - weil man devot ist - und nicht 'niedergekämpft werden will.

      Und (nochmal) fernab von jeder Spitzfindigkeit: es mag noch eine Rolle spielen, ob es eher um DS oder eher um DS geht, da es ja manchmal auch einfach um Kraft geht, das will ich trotzallem nicht außen vor lassen.

      Randnotiz: Wir haben noch gar nicht über das Rollenverhältnis Femdom---Femsub gesprochen, aber ich nehme an, dass auch dies gemeint war. ;)

      LadySarah schrieb:

      Ich will ja nicht raufen, ich will ihn dominieren. Das ist eine innere Haltung, die ich dann einnehme. (Er sagt, ich habe dann diesen Blick. Wie immer der auch ausschaut, ich sehe ihn selbst ja nicht). Manchmal brattet er ein bißchen herum, aber er gehorcht, lässt sich auch demütigen.
      Wie schon mehrfach erwähnt, wird eine Frau einen Mann eher sehr selten körperlich dominieren können. Umso mehr kommt es auf einen starken Geist an. Wenn sie den her, kann sie ihn mit ihrem Willen auf die Knie zwingen.
      Sobald es allerdings doch ums 'Raufen' geht, Richtung Rough Body Play, wäre es zumindest sinnvoll, wenn 'Femdom' (Bzw. auch 'Maledom') dabei nicht versehentlich zerbricht... :D Wobei ich RBP auch nicht so definieren würde, dass es dabei final um einen 'Sieg' geht, sondern um den Weg dorthin. Und dann ist zumindest eine körperliche Ebenbürtigkeit - ggf. durch Ausdauer bereitgestellt - angebracht. Aber immer noch kein Muss.
      'Sonst kann man es auch lassen'... Warum? Wenn Sub sich in erster Linie von größeren/stärkeren/schwereren FemDoms angesprochen fühlt, ist das doch ok. Wenn man Vorlieben hat, dann hat man sie - das lässt sich nicht mal eben so ändern. Und ich wüsste auch nicht, warum man das überhaupt versuchen sollte.


      RitterSchlag schrieb:

      Oder man lässt sich mehr auf die geistige Ebene ein - weil man devot ist - und nicht 'niedergekämpft werden will.
      Ist ein/e Sub, der/die unterworfen werden möchte, weniger Sub? Weniger devot? Oder überhaupt gar nicht devot?
      Mich betrifft das zwar ohnehin nicht, da es für mich nichts Schöneres gibt, als so behandelt, betört und geführt zu werden, dass ich mich freiwillig unterwerfe - aber: Ich finde es nicht richtig, Subs, die es reizvoller finden, unterworfen zu werden, ihre Devotion abzusprechen.
      Wieso? Ich schrieb doch: "...kann man machen". 'Angesprochensein' ist o.k., das ist absolut legitim. Angesprochen sein kann man auch von roten Haaren, oder bräunlicher Haut, aber es trägt jeweils nicht substanziell zur Dominanz bei, sondern allenfalls über persönliche Assoziationen. Damit wären wir wieder beim, bzw. im Kopf, statt bei Körpermaßen. Und ich weiß nicht, ob das überhaupt für irgendjemanden der überwiegende oder gar einzige Faktor in einer (SM)DS-Beziehung ist.

      Ich sagte eigentlich nur, dass das 'Fehlen' körperlicher Überlegenheit - was auch immer das dann im einzelnen ist - eben durch die 'geistige' Ebene vertreten (oder erweitert) wird. Dass diese besser sei, oder nur jemand 'echt devot' sei, der sich allein auf die geistige Ebene einlässt, habe ich nirgendwo behauptet.
      Und du sagst ja selbst, dass es um Freiwilligkeit geht.
      Ich hatte es ja schon in dem anderen Thread geschrieben:
      eine FemDom muss in meinen AUgen nicht körperlich überlegen sein, dafür mental.
      Ich würde mich natürlich auch einer mir körperlich überlegenen Frau unterordnen, aber bei einer gleichstarken oder schwächeren Frau hätte es, im Gegensatz zum MaleDom, für mich einen größeren Reiz.
      Wir haben alle irgendeinen Knacks - der Unterschied ist: bei manchen ist er diagnostiziert... :monster:
      Hallo,
      nein muß und sollte auch nicht.
      Als Mann und Sub genisse ich in beiden Situationen, die Waffen einer Frau.
      Als Mann lasse ich mich gerne davon mal um denn Finger wickeln obwohl ich in Ihren Augen der Beschützer und Familienoberhaupt bin und als Sub eindeutig Dominieren. Als Sub gebe ich hier bewusst, die absolute Macht über mich, an die meinige Frau, die 30 Kg leichter und 15cm kleiner als ich ist.
      Es geht mir hier nicht um die Körperliche Stärke, sondern eher um die Abgabe der Macht an das schwächere Geschlecht, die mich mit denn Waffen des Weiblichen Geschlechts besiegen bezw Dominieren darf. Und sie genisst es, denn Sie ist sich ihrer Macht durchaus bewusst. Ein gutes Selbstbewusstsein,, was ich als Sub äuserst Erotisch finde.
      Vom Kopfkino her, genisse ich es durchaus, das so ein kleines, schwaches Mädchen, so viel Macht über mich haben kann.
      Lieben Gruß vom Switcher
      Also ich brauche es auch nicht, dass die Femdom mir körperlich überlegen wäre, die Frage stellt sich eigentlich auch nicht wirklich. Ich glaube, wenn sie es wäre, könnte ich daran vielleicht was finden, aber brauchen und eigentlich auch wollen tu ich das nicht unbedingt. Zum Glück – denn als mittelgroßer Mann, der regelmäßig Krafttraining macht, hätte ich da schon wenig Chancen. Außerdem weiß ich aus früheren Kampfkunst- bzw. Kampfsportzeiten, dass die Biologie in Sachen Kraft leider sehr, sehr sexistisch unterwegs ist.

      Davon abgesehen finde ich auch gerade diese scheinbare Diskrepanz spannend. Für mich unterstreicht es das Machtgefälle sogar besser, wenn ich ihr zwar physisch offenkundig stark überlegen bin, das aber überhaupt gar keine Rolle spielt, weil sie das Sagen hat … da ich von der Neigung her primär devot bin und mich das Machtgefälle kickt (also auch meine eigene Unterwerfung), ich eher unterworfen sein will als unterworfen werden und zu der Sorte gehöre, deren Unterwerfung sowohl frei als auch willig geschehen würde, passt das eigentlich so ganz gut.

      Dazu kommt, dass es ja eben gerade die holde Weiblichkeit ist, die mich in die Knie zwingt. :D
      Only truth will help to set me free; my every weakness I must turn into strength

      Machine Head- Imperium
      Nein, muss überhaupt nicht.

      Meine Ex hat gemeint: "Ein beherzten Griff oder Tritt in den Schritt und selbst ein 2 Meter Kraftlackel ist steichelweich."

      Es spielt sich mehr im Kopf ab, als über die Kraft.
      Ich bin zu schnell, zu hoch geflogen. Meine Flügel verbrannten.
      Abgestürzt in meine persönliche Hölle, aus der ich mich selber ausgegraben habe.
      Hier stehe ich nun, kein Engel kein Teufel - nur ein Mensch.
      Eigentlich nicht. Der Gedanke, dass mir eine Frau jederzeit in die Eier greifen oder treten könnte, wenn Sie möchte, verschafft mir schon viel Respekt vor den Frauen, dass ich gar keine körperliche Überlegenheit bei der Damenwelt brauche.

      Mir hat mal eine 18 Jährige in die Eier getreten. Aus versehen. Lehrerin fand es eine super Idee, Männer und Frauen zusammen Fußball spielen zu lassen. Bis auf eine Frau ( Fußballverein ), konnte es aber keine wirklich und die haben alles weg getreten, nur nicht den Ball :dash:
      Ich kann auf so was verzichten. Nie wieder will ich das durch machen an Schmerzen und der Arztbesuch war auch peinlich. 2 weibliche junge Sprechstundenhilfen begutachteten meine Eier. Neben dem Arzt.
      Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und sage in gut 80% der Fällen nicht.

      Ich selbst habe zwar keine Intention mich von einer Frau dominieren zu lassen. Arbeite aber mit Frauen zusammen die durchaus ein klares dominantes Auftreten haben. Im Gegensatz zu mir sind die meist klein und zierlich und könnte mir gut vorstellen, das das den Reitz fürMänner ausmacht von so einer Frau „geführt“ zu werden.

      Wenn es anders ist bitte klärt mich auf, das Thema interessiert mich.
      You think you want me
      I control you