BDSM - Kein Spiel! Oder doch?

      BDSM - Kein Spiel! Oder doch?

      Eben haben wir uns im Chat die Frage gestellt, warum die Ausübung von BDSM eigentlich als "Spielen" bezeichnet wird. Nicht wenige BDSMler lehnen das sogar vehement ab und sagen, was sie da tun habe mit Spielen rein gar nichts zu tun.

      Hilfsweise werden dann andere Begriffe verwendet wie "Session" oder "Play" (was ja auch nur wieder spielen heißt, nur eben auf Englisch).

      Was meint ihr? Woher kommt der Begriff "Spiel" und "Spielen" beim BDSM?

      Wie könnte man das, was wir da machen, sonst noch bezeichnen?
      Lernen durch Schmerz ist nicht angenehm. Aber unglaublich effektiv.

      Spätzle schrieb:

      Was meint ihr? Woher kommt der Begriff "Spiel" und "Spielen" beim BDSM?
      Weil Dom bis zu einem gewissen Grade mit Sub dabei "spielt", wie ein Marionettenspieler mit der Marionette "spielt".
      Sub macht, was Dom möchte.
      Er zieht die Fäden.
      Für mich ganz einfach.
      Darf man natürlich nicht wortwörtlich nehmen, :rot: . Eher im übertragenen Sinn.
      Ich mag den Begriff iü und verstehe nicht, was man dagegen haben kann.
      Allerdings ist für mich das Wort "Spielen" positiv besetzt und hat für mich nichts mit Schauspielern/Rollenspiel zu tun, sondern eher mit dem befreiten Spaß eines Kindes.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Spätzle schrieb:

      Wie könnte man das, was wir da machen, sonst noch bezeichnen?
      Für mich bedeuten Sessions so viel wie:

      - Lust ausleben
      - tiefe Sehnsüchte stillen
      - Befriedigung inniger Bedürfnisse
      - mit meinem Herrn verschmelzen
      - Erfüllung

      Ob man das unter BDSMlern nun als 'spielen', 'Session', 'Play' oder irgendwie anders bezeichnet, ist mir persönlich nicht so wichtig (auch wenn ich selbst zu denen gehöre, die es keineswegs als Spiel sehen). Mein Herr und ich haben nämlich einen ganz eigenen Begriff dafür (den ich hier jetzt nicht hinschreiben mag, weil es eher ein Fantasiewort ist, welches nur uns gehört. ^^ )

      Dass es oft als 'Spiel' bezeichnet wird, hängt vermutlich damit zusammen, dass eine Session gewissen Regeln unterliegt (Grenzen, Tabus achten, klare Anweisungen, was Sub zu tun hat und wie weit Dom gehen darf usw.) und dass BDSM sich bei vielen auf einen bestimmten Zeitraum und Rahmen beschränkt, nämlich auf die Sexualität.
      Naja....SPIEL hat doch hier viele verschiedene Ebenen.

      Ich nehme an, da wir mit dem Zufügen und Erdulden von Schmerz gesellschaftliche Konventionen übertreten, ist die Grundhaltung: Wir tun doch nix, wir wollen doch nur spielen...schon mal nicht verkehrt.

      Dann gehen wir sexuell nicht gleich aufs Ganze, sondern, der Jäger "spielt" mit der Beute, ähnlich der Katze mit der Maus. Das geht soweit, dass es gar nicht zum "Fressen" selbst kommt, sondern dabei bleibt, uns gegenseitig voreinander herzutreiben.

      Dann ist D/s ja auch letztlich nicht in aller Konsequenz "echt", da niemand wirklich alle Rechte, jegliche Verantwortung und die Folgen für sein Tun abgeben kann. So sehr manchen das gefallen würde- es geht nicht.
      Wir leben unsre Neigungen also innerhalb eines Rahmens aus....wir spielen gewissermaßen mit situativer Macht und Ohnmacht in unterschiedlichen Ausprägungen.

      Und dann gibt's natürlich Spielregeln, Verstöße werden geahndet, Rollen sind verteilt, Spielzeug wird verwendet und Grenzen ausgelotet...wir lernen uns spielerisch selbst und gegenseitig kennen.
      Manchmal "schlüpfen" wir nur in diese Rollen, manchmal Leben wir aus, was in uns steckt.

      Für mich sind diese Gründe ausreichend um als Spiel durchzugehen. :coffee: :pardon:
      Es gibt Menschen, die betrachten ihr BDSM als Leben, was zu jeder Zeit immer eingehalten werden muss.

      Mein BDSM nimmt einem großen Anteil in meinem Leben ein, ist aber nicht 24/7 präsent und wird auch nicht so gelebt. Mein BDSM hat einen Anfang und ein Ende. Zwischendrin ist es ein Spiel. Sicherlich mit Tiefen, aber eben in dem Bewusstsein, dass ich nur für einen begrenzten Zeitraum meine Zügel loslasse und mich in die Hände eines anderen begebe und seinem Spiel ausgeliefert bin. Und danach begegnen wir uns (beinahe) auf Augenhöhe.

      Ja, mein BDSM lässt ggf eine gewisse Ernsthaftigkeit vermissen, aber das ist für mich in Ordnung so und für meine Spielpartner scheinbar auch.
      Viele Grüße
      safine
      Ergänzend zu meinem obigen Beitrag möchte ich noch folgendes sagen:
      Ich gebrauche das Wort "Spielen" im BDSM-Kontext nur so:
      Dom spielt mit Sub (oder bespielt Sub) und Sub läßt sich bespielen.
      Beide spielen nicht BDSM.
      Deswegen mein Vergleich mit einem Marionettenspieler.

      Ich hoffe, es wird klar, was ich meine? :gruebel:
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Wir haben das Wort "Spielen" auch in der Anfangszeit verwendet.
      Wie sollten wir es auch bezeichnen?
      Als sich in der Folgezeit rauskristalisierte, das dieses Empfinden bei uns beiden unterdrückt war und nun durch die ersten Erfahrungen mehr und mehr als der Kern unserer Sexualität war, haben wir nicht mehr "gespielt".
      Tatsächlich haben wir die Bezeichnung sogar vermieden!
      Wir halten ihren devoten Masochismus und meine Dominanz tatsächlich für echt wie Hunger oder Durst.
      Beim Essen spielen wir das Essen auch nicht.Es ist für uns ein Bedürfnis.
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Ist es nicht auch eine Frage dessen, was BDSM für die einzelnen Personen ist?

      Wir sagen z.B. "Wir haben Sex" oder "Wir schlafen zusammen" oder "wir machen Liebe" oder "wir lieben uns" oder ... "Wir genießen unser Liebesspiel".

      Ich persönlich mag den Begriff Spiel auch nicht wirklich im Zusammenhang mit BDSM. Andererseits kommt es mir schon so vor,als ob es tatsächlich auch ein Spiel ist.
      Es ist ein zeitlich begrenzter Akt ( jedenfalls bei uns) in dem wir etwas machen, was uns im weitesten Sinn Spaß macht. Wo wir uns Falken lassen. Unserer Leidenschaft nachgehen.

      Wenn ich an "Fußballspiel" denke, hätte ich erheblich weniger den Eindruck, dass da der Begriff "Spiel" angebracht ist, weil es einzig eine auf wirtschaftliche Interessen ausgerichtete Tätigkeit von Menschen ist, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. So wie bei der Arbeit.

      Aber ich verstehe absolut, dass BDSM ... wie soll ich schreiben ... mehr als ein "typisches" Spiel ist bzw. sein kann.
      Einen wesentlichen Aspekt meines Lebens würde ich auch nicht als Spiel betiteln.

      Letztendlich ist es mir insofern egal, als dass ich den Begriff verwende, um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen oder im einfach schnell mitzuteilen, was ich meine - Konvention eben.

      Es juckt mich jetzt richtig, eine Begrifflichkeit zu finden, die es besser beschreibt ...
      Hm, interessante Frage, die ich leider auch nicht beantworten kann.
      Und ja, ich gehöre zu denjenigen, die das Wort vehement ablehnen.

      BDSM ist ein Teil von mir, wie vieles andere auch. Ich sage ja auch nicht "Ich spiele Sex" oder "ich spiele Arbeitnehmer" oder "ich spiele Mutter".

      Ich lebe das alles.

      Und gerade, wenn man wie ich eine BDSM-Beziehung führt, die häufig auch "Spielbeziehung" genannt wird, merkt man in Diskussionen schnell, das aufgrund der Bezeichnung die Tiefe und Ernsthaftigkeit abgesprochen wird.
      Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.

      josephine schrieb:

      Ich sage ja auch nicht "Ich spiele Sex" oder "ich spiele Arbeitnehmer" oder "ich spiele Mutter".
      So wird das Wort "spielen" mMn auch anders gebraucht als im BDSM-Zusammenhang.
      Es sagt auch niemand "Ich spiele Masochismus" oder "Ich spiele Dominanz"..
      Für mich ist "Spielen" ein völlig anderes Wort im BDSM-Kontext, :rot: .
      Insofern hat das Wort "Spielbeziehung" für mich auch eine ganz andere Bedeutung und mit dem Wort "spielen", so wie Du es im obigen Zitat nutzt, nichts zu tun.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Es gibt einen wunderbaren Ausspruch von Friedrich Schiller, der meine grundsätzlich positive Einstellung zum Spielbegriff - auch im BDSM - widerspiegelt:

      "Nur im Spiel ist der Mensch ganz!"
      "Die üste hat die freie Wahl,
      wählt sie ein W, dann bleibt sie kahl,
      wählt sie ein K, dann wird sie nass,
      die freie Wahl macht keinen Spaß!" (Robert Gernhardt)
      ...wählt sie ein Br, macht sie MIR Spaß!!! (Carmantus) ;)
      Auch Spielen ist ein Grundtrieb. Viele junge Tiere und sogar einige ältere tun es. Es gibt den Begriff des Homo ludens, nach dem der Mensch seine kulturellen Fähigkeiten durch das Spiel entwickelt.
      Ich kann Menschen nicht verstehen, für die Spielen abschätzig besetzt ist. Ich sage: ich spiele. Ich habe mich nie für fantasievoll gehalten, aber beim BDSM Quellen die Ideen nur so aus mir heraus. Wir nehmen unser Spiel ernst im Sinne der Verantwortung füreinander, der aufgestellten Regeln. Wir lösen uns aus dem Alltag und tauchen ein in eine eigene Welt. Wir spielen im BDSM, das ist ein wunderbarer Ausdruck.
      Vieles ist ja schon gesagt worden. Deshalb nur meine persönliche Einstellung.

      Nein, für mich, für uns, ist es definitv kein Spiel, sondern Teil des täglichen Lebens. Ich "spiele" nicht mit Subbie und Subbie lässt sich nicht "bespielen".
      Spielen ist für mich eine Freizeitbeschäftigung, eine Unterhaltung, eine Ablenkung vom Alltag. Es gibt auch Menschen, für die es eine Sucht ist. Das alles trifft für micht nicht zu.
      Ich akzeptiere aber durchaus, was @LadySarah gerade gesagt hat. Man kann es auch als Ablenkung, als Abwechslung vom Alltag sehen und tun, zeitlich begrenzt, und dann wäre es ein Spiel. Ein sehr ernst zu nehmendes, natürlich.
      Sind schon viele gute Antworten gekommen
      SM ist kein Spiel, vielleicht kommt von der Bezeichnung der doch sehr schändliche Umgang von manchen mit dem Ganzen.
      Aber spielen wir nicht manchmal auch mit dem Feuer ?
      Die Begriffe Spiel und spielen werden in der Umgangssprache für so viel benutzt, falsches Spiel, gefährliches Spiel………
      Ich denke das hat sich irgendwann mal so ergeben das wir es so bezeichnen. Mich erinnert wenn ich aktiv werde und spiele die Bezeichnung immer daran das es „Regeln“ gibt.
      Aber wenn dann beherrsche/n ich/wir, also meine Partnerin und ich das Spiel, nicht das Spiel uns.
      You think you want me
      I control you

      Spätzle schrieb:

      Was meint ihr? Woher kommt der Begriff "Spiel" und "Spielen" beim BDSM?
      Meines Wissens aus der Anfangszeit des SM. Irgendwann Ender der 70er, Anfang der 80er Jahre.
      Also die "Vor-Internetzeit".
      Als man Kontakte noch durch Anocen suchte und die Antwort nur über der Verlag bzw. Postlagernd erhielt.
      Auch bei den "führenden" Zeitschriften, wie zum Beispiel "ff Freies Forum", wurde in der Anzeige nie von einer "Sklavin" oder "Sub" gesprochen. Ebensowenig wie von einen "Dom".
      Es wurde nach "einen strengen Herrn für ein(e) Rollen-Spiel(-Aufführung)" gesucht. Oder "Ein strenger Herr sucht Mitwirkende für Rollenspiel.

      Alles andere war zu dieser Zeit nicht sehr Vorteilhaft, weil ja nicht zwingend nur "Szenegänger" so etwas gelesen haben. Es konnte, teilweise auch Heute noch, Kopf und Kragen im gesellschaftlichen kosten. Eventuelle Strafanzeigen eingeschlossen.
      Wer Kontakt hatte sprach in der Regel in der Öffentlichkeit auch nur vom "Spiel". Dies war eindeutig mehrdeutig. Es konnte ein Fußballspiel sein, eine Theateraufführung oder eben SM.

      Die Wortwahl auf "Spiel" wurde durch die übersetzeung von "Play" geboren.
      So mein Wissensstand.

      ps.: Ich mag die Begrifflichkeit auch nicht.
      Die Frage ist, wie definiert man Spiel in diesem Kontext. Wer es als spielerisch versteht der wird sich schwer damit tun, BDSM als Spiel anzusehen, wenn er es intensiver betreibt. Für mich kann BDSM ein Spiel sein, in dem Fall definiert sich das Spiel aus dem Zusammenspiel welches temporär Natur ist und/oder nicht sehr weit in die Tiefe geht. Spiel ist bei mir damit gleichzusetzen als zusammen Spaß haben und einer Vorliebe gemeinsam zu frönen. Erst dort wo ich Sub als meins erachte und diese Kontrolle dauerhaft und immer abrufbar ist verlasse ich den Spielbereich. Ich glaube je intensiver man BDSM betrieben hat umso eher neigt man dazu weniger intensive Formen (zum Beispiel des Machtgefälles) als Spielerei anzusehen. Meine letzte lange BDSM Beziehung würde ich zum Beispiel nicht als Spiel ansehen wollen, eben weil man viel Zeit zusammen verbracht hat und die Komponente immer im Raum schwebte (mal von einem gemeinsamen Urlaub abgesehen wo es nicht so klappte), auch in anderen BDSM Beziehungen war das für mich kein Spiel, jedoch muss ich sagen in den meisten war es das. Spiel ist dabei aber für mich nicht negativ behaftet, es sagt einfach aus, dass wir eine schöne Zeit hatten, das Machtgefälle aber eben nicht so intensiv war, dass es für mich die spielerische Ebene verlassen hat. Dennoch auch Spiele können extrem intensiv sein, aber sie sind eben nicht immer greifbar, das macht für mich persönlich den Unterschied aus.

      Kurz gesagt ich kann ohne BDSM, ich kann BDSM spielen und ich kann es leben, es kommt auf den Partner an der an meiner Seite ist, wobei ganz sicher nicht alles mit jedem gehen würde.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Stichwort "Homo Ludens":


      Wenn jemand sehr gut Klavier spielen kann, ist das für diesen Menschen in der Regel keine Spielerei, sondern eine sehr ernsthafte Angelegenheit, die sehr viel Ausdauer, Übung und Fingerfertigkeit verlangt! Darüberhinaus eine große Portion Selbstdisziplin, Standing und Aufmerksamkeit für potentielle Mitspieler...
      Im BDSM ist es ähnlich: Ein sehr guter Dom beherrscht es meisterhaft, auf der Klaviatur seiner Sub zu spielen, ihr bestimmte Klangfarben zu entlocken, sie zu lesen und damit ein beide erfüllendes Duett zu kreieren!
      "Die üste hat die freie Wahl,
      wählt sie ein W, dann bleibt sie kahl,
      wählt sie ein K, dann wird sie nass,
      die freie Wahl macht keinen Spaß!" (Robert Gernhardt)
      ...wählt sie ein Br, macht sie MIR Spaß!!! (Carmantus) ;)
      Charakteristisch für Spiele sind u.a. freiwillig angenommene Regeln. Sie unterscheiden sich von denen der Rahmen-Gesellschaft, in der die Akteure leben. Das Spiel als selbst gestalteter Kosmos aus Regeln. Der Gedanke, dass wir uns nach eigenem Ermessen eine eigene Welt erschaffen (s.u.: Realitätskonstruktion) ist mir sehr sympathisch. Deswegen habe ich kein Problem damit, unser BDSM Spiel zu nennen, obwohl wir 24/7 DS leben. Ich hör es auch sehr gern, wenn er mich als sein kleines Toy betitelt. :rot: Manchmal sagt er auch, dass er jetzt ein bisschen mit mir spielen will. Dann weiß ich, dass er nicht vorhat, mich mit Wattebällchen zu bewerfen. Unser BDSM geht allerdings über diese Situationen hinaus und fühlt sich durchgängig an wie Alltag. Und ein Alltag kann kein Spiel sein. :gruebel: Das ist der einzige Punkt, der mir spontan einfällt, warum der Spielbegriff vielleicht doch nicht zu unserem BDSM passt.


      Interessant finde ich z.B. auch die Merkmale des Spiels, die Rolf Oerter in Psychologie des Spielens (2011) beschreibt. Aus meiner Sicht treffen sie für BDSM fast jeder Form zu. Mit mangelnder Ernsthaftigkeit haben sie für mein Verständnis nichts zu tun:
      • Handlung als Selbstzweck (S.3 ff)
      • Realitätskonstruktion (S.9ff)
      • Ritual und Wiederholung (S.15ff)


      In seiner häufig zitierten Definition von Spiel schreibt Johan Huizinga, dass das Spiel „begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des Andersseins als das gewöhnliche Leben“ (Homo Ludens, 1938/1991, S.37). Mindestens ein bisschen anders als die meisten Beziehungen funktionieren BDSM-Beziehungen tatsächlich, und das ist den Beteiligten auch bewusst. ^^
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)