Sub als Strafe zeitlich begrenzt von Ihrer Rolle freisprechen

      Sub als Strafe zeitlich begrenzt von Ihrer Rolle freisprechen

      Hallo,

      mit meiner Partnerin führe ich zwar keine ausdrückliche 24/7 Beziehung, dennoch erwarte ich, dass Sie mir im Alltag jederzeit zur Verfügung steht und sich Ihrer Rolle jederzeit bewusst ist.

      Nun ist es in den letzten Wochen wiederholt vorgekommen, dass ich meine Rolle mehrfach durchsetzen musste.
      Sei es, weil Ihre Laune schlecht war oder Sie nicht in der Stimmung war.
      Dazu sei gesagt, dass wir ein Safeword nutzen, d.h. im Ernstfall kann Sie abbrechen. Das Safeword hat Sie aber mehrfach als Option nicht präsent zu haben.

      Wir seht Ihr die Möglichkeit, Sie als Strafe aus Ihrer Rolle vorerst zu entlassen?
      Damit hat Sie Zeit, sich dieser wieder mehr bewusst zu werden und gleichzeitig muss Sie meine Vanillaseite aushalten.

      Sie hat mehrfach betont, dass Sie unsere Beziehungsart will und Ihre Rolle ausfüllen möchte.

      Danke für Eure Ideen dazu...

      Vg Wachauge
      Moin Moin,

      Ich vermute da mal ganz andere Probleme hinter dem Verhalten.

      Diese Probleme sollten durch reichliche Kommunikation geklärt werden. Man sollte auch bei so einer Beziehung immer daran denken das der Partner ein Mensch ist und kein Spielpüppchen.

      Etwas zu erzwingen was aber an den eigentlichen Ursachen vorbeigeht ist keine dauerhafte Lösung.
      :sofa:

      „Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.“ Helmuth von Moltke (1800–1891), preußischer Generalfeldmarschall :kopfnuss:
      Sehe ich auch wie @Voodoobear.
      Gibt es Gründe dafür, nicht in dieser Rolle zu sein?
      Probleme Familie,Arbeit? Eure Rollenverteilung habt ihr ja besprochen, wie du sagst. Wenn ihr das aber unterschiedlich ernst seht, kann sich vielleicht daraus das Problem ergeben.
      Ohne Grund, sie aus der Rolle zu entlassen, finde ich nicht zielführend.
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      also ich sehe es schon als eine Option. So kann man sich quasi auf neutralem Raum treffen und die Form und Ausgestaltung der Beziehung zusammen definieren. wie du es beschreibst macht sie es ja im Grunde selbst, wenn sie dich in deiner Position situativ nicht anerkennt. Ich habe es auch schon so gemacht um einfach auch ein starkes Signal zu setzen, dass das kein Wunschkonzert ist und Sub seine Position auch nur dann bekommt wenn er meine anerkennt. das eine geht nicht ohne das andere.
      Catch me if you can...
      Sowas ginge nur in Absprache, weil ich dadurch in ein totales Loch fallen würde.

      Der Meinige und ich haben das vor Kurzem gemacht, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Aber sowas sollte wirklich die Ultima Ratio sein...

      Und in dem Moment steht wirklich alles auf 0, da ist auch niemand mehr dominant. Dann stehen sich nur zwei Menschen gegenüber, die die Chance haben, auf Augenhöhe zu reden, neu zu verhandeln und eventuell wieder einen „Rhythmus“ zu finden. Quasi der Defi für eine Beziehung, und entsprechend durchdacht sollte das eingesetzt werden. Keinesfalls als Strafe, sondern nur dann, wenn es wirklich sein muss.

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre ~
      Ich frage mich gerade, wofür genau und mit welcher Begründung willst du sie bestrafen?

      Ihr lebt kein ausdrückliches 24/7, wie du selbst betonst. Aus irgendeinem Grund geht es ihr nicht gut und sie kann sich nicht vollkommen anvertrauen.

      Die Frage ist in meinen Augen nicht, ob sie eine Strafe braucht, sondern was bei ihr los ist, welche Form der Kommunikation gerade notwenig ist und ob sie deinen Erwartungen im Alltag überhaupt Stand halten kann und möchte vor dem Hintergrund, welcher sie bewegt. Auch ist die Frage, ob ein quasi 24/7 ihr längst vertraut ist, oder aber dies eine neue Situation ist. Ein neuer Schritt.

      Ohne die Situation zu kennen, nur aus diesen wenigen Sätzen heraus empfinde ich es als wirklich schlimm, einer Sub als Strafe ihre Rolle in der Beziehung zu nehmen.
      Persönlich würde ich anders an die Problemlösung herangehen. Notfalls gemeinsam und abgesprochen einen Gang zurück schalten und definitiv an der Ursache arbeiten. Aber ganz sicher meinen Sub als solchen nicht zur Strafe temporärer entlassen. Ich finde das gerade irgendwie grausam.
      Manchmal geht es im Leben darum, alles für einen Traum zu riskieren, den niemand ausser dir sehen kann.
      ich würde es nicht als Strafe sehen sondern einfach auch als Selbstschutz. es ist zum wiederholten Male dass sie seine Rolle nicht anerkennt, warum dann nicht beide Rollen ( weil das ist genau das was passiert) aufheben und auf Augenhöhe über die Beziehung reden. sorry aber für mich ist das verletzendes VVerhalte und in meiner Interpretation des EP reden wir hier nicht von einer tiefgehenden ausgebauten DS Beziehung.
      Catch me if you can...
      Aber rein aus Selbstschutz würde ich erst einmal in Erfahrung bringen wollen, was los ist. Es muß doch einen Grund haben, wenn Sub mehrfach aus der Rolle fällt. Vielleicht braucht sie emotionale oder sonstige Unterstützung, weil es ihr schlecht geht. Da mit dem Holzhammer drüber zu fahren ist keine blendende Idee.
      Um hier nochmal mehr Klarheit herzustellen...

      Unsere Beziehung hat sich von einer reinen Spielbeziehung in eine Liebesbeziehung gewandelt.
      Ich persönlich vermute, dass dieser Umstand bei Ihr ein Nachdenken über das Machtgefälle auslöst.

      Damit Sie genau das klarer sehen kann, bin ich auf die Idee gekommen, die Rollen vorerst aufzugeben, um dann eine fester Entscheidung dazu zu provozieren.
      Ja, ich selber trage das Risiko, meine Neigung in dieser Beziehung nicht mehr ausleben zu können, aber das Risiko ist mir lieber, als ein inkonsequentes BDSM zu leben, bei dem ich als reiner Wunscherfüller fungiere.

      Wir haben schon mehrere Gespräche über unsere Rolle in der geänderten Beziehung geführt. Bisher sind wir dadurch aber nicht entscheidend weitergekommen. Darum sehe ich die Variante des beidseitigen Entzugs als derzeit einzige Option...

      Gerne möchte ich aber die Vor- und Nachteile abwiegen und dadurch bin ich an Eurer Meinung interessiert.

      Danke und Grüße

      Wachauge
      Hi....

      Dann ist es aber doch nicht so sehr Strafe, als vielmehr eine Möglichkeit, euch beiden nochmal einen Schritt zurück zu ermöglichen. 24/7, egal ob durchgezogen oder als dauernde Option unter der Oberfläche,erscheint mir als Riesenschritt.

      Wenn jeder für sich in so einer Zeit der Draufsicht mal für sich zusammenfasst, was er jetzt vermisst und womit es ihm ohne dieses dauerhaft abrufbare und zu respektierende Gefälle besser geht, kommt ihr vielleicht beide auf einen grünen Zweig.

      Wenn du es ihr so kommunizierst, nicht als Strafe, sondern Auszeit um klar zu werden, was sie eigentlich will, fände ich das gut.
      Uhhhh, das war bei uns mal der Fall, ungefähr nach einem Jahr. Nicht als Strafe, sondern als Konsequenz.

      @Pat hatte Aufgaben für mich, wie ich mich während meiner Arbeitszeit präparieren sollte. Ich fühlte mich überfordert, weil es nicht nur 1 oder 2 , sondern 4 waren. Mein Kopf summierte sie weiter auf und bekam Panik, dass es wöchentlich immer mehr auf einmal werden würden. Er war genervt, dass ich immer wieder am Diskutieren war zu dem Zeitpunkt und setzte das Machtgefälle komplett für eine Woche aus.

      Erst war ich erleichtert und dankbar, so musste ich ja die Aufgaben nicht erfüllen und durfte mich auch wieder anfassen und zum Orgasmus bringen. Ich musste ihn nicht mehr mit "mein Herr" ansprechen, unser virtuelles Begrüßungsritual nicht mehr ausführen usw...

      Nach ein paar Tagen schlug es um, mir fehlte etwas, es tat mir weh, dass ich nicht mehr "mein Herr" sagen und schreiben durfte. Am schlimmsten war für mich, als er mir sagte, dass es auch ihm wehtäte, dass er sich selbst auch damit bestraft hätte, dass er eine große Leere in sich fühlen würde.

      Irgendwann gegen Ende der Woche kam von ihm wieder das Kosewort "Subbie" und mir fiel ein Stein vom Herzen. Das Machtgefälle begann trotzdem erst wieder nach Ablauf der Frist.

      Danach habe ich einfach genauer und vorsichtiger kommuniziert, wenn ich mich überfordert gefühlt habe und Pat hat angefangen, mich auf seine Fantasien vorzubereiten, indem er sie sehr oft in virtuelle Spiele einbaut oder sie in Gesprächen ankündigt, immer wieder. Überraschungen gibt es trotzdem noch, so ist es ja nicht ;)
      Wenn jetzt mal wieder viele Aufgaben auf einmal kommen, füge ich mich, wenn auch zähneknirschend.
      Wir haben beide daraus gelernt, für mich war das eine der schlimmsten Strafen überhaupt, hat sich angefühlt wie Liebesentzug oder Ignorieren (beides aber ein Tabu).

      Kann also manchmal ganz nützlich sein, so eine Reaktion. Und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass Subbie einfach besser kommunzieren lernt, dass und warum sie überfordert ist anstatt nur zu verweigern oder zu diskutieren, warum es nicht geht, was von ihr verlangt wird.
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -

      Wachauge schrieb:

      Unsere Beziehung hat sich von einer reinen Spielbeziehung in eine Liebesbeziehung gewandelt.
      Ich persönlich vermute, dass dieser Umstand bei Ihr ein Nachdenken über das Machtgefälle auslöst.

      Damit Sie genau das klarer sehen kann, bin ich auf die Idee gekommen, die Rollen vorerst aufzugeben, um dann eine fester Entscheidung dazu zu provozieren.

      In einer vergleichbaren Situation haben wir uns als Paar entschlossen, erstmal BDSM und Beziehungsalltag zu trennen, das Machtgefälle wurde ausgesetzt. Ich habe einfach versucht Ihr den Rahmen zu geben auch Sub sein zu können, kein Zwang, kein Druck, keine Strafe. Ich habe Ihr jede Zeit gegeben, die Sie braucht. Das wir gut zusammen passen hatten wir schon in der Spielbeziehung festgestellt. Ich wollte eine bewusste Entscheidung für unsere Beziehung. Hat bei uns funktioniert und hat uns auch als Paar näher zusammengebracht.
      Das Geheimnis ist nicht, die Schmetterlinge zu jagen, sondern den Garten zu pflegen, so dass sie von alleine kommen - Mario Quintana
      Hallo erstmal,

      ich glaube auch das das Problem hier vielleicht woanders liegt.

      Du schreibst selbst das du HErr zweier Subs bist und es bei einer jetzt zu einer Liebesbeziehung gekommen ist.

      Mein vermutung ist das hier die Ursache des Problemes liegen könnte, hier helfen denke ich gerade keine Strafen. In dem fall könnte das von dir angedachte es eventuell nur noch verschlimmern.

      Du schreibst auch da du ein Freund der KOmmunikation bist, dann nutze diese und suche ein offenes ehrliches Gespräch auf Augenhöhe.

      Das wäre meine Empfehlung
      You think you want me
      I control you
      Ich sehe es wie @Viva: Wenn sie Dich entgegen der Absprache* nicht als Herrn anerkennt, ist es für Euch beide sehr belastend, wenn Du das häufiger durchsetzen musst. Der eigentliche Grund dafür auf ihrer Seite kann natürlich vieles sein. Es ist aber ihre Aufgabe, das zu kommunizieren.
      Damit sind wir aber beim Knackpunkt: Es ist auch Deine Aufgabe, zu kommunizieren, dass Dich das belastet. Mein Vorschlag wäre daher, erstmal nicht das Machtgefälle auszusetzen, sondern ihr das lediglich als Konsequenz in Aussicht zu stellen. Vielleicht ist ihr ja gar nicht bewusst, dass Du Dich durch ihr Verhalten in Frage gestellt fühlst. Es könnte hilfreich sein, ihr das mal so zu spiegeln: "Ich erwarte, dass Du Dir Deiner Rolle jederzeit bewusst bist. Ich dachte, darin wären wir uns auch einig. Es belastet mich daher, das so oft durchsetzen zu müssen, nur weil Du schlecht gelaunt bist. Für mich fühlt es sich so an, als würdest Du mich nicht als Herrn anerkennen. Vielleicht sollten wir das Machtgefälle mal für eine Zeit aussetzen, bis Du Dir sicher bist, was Du willst."
      Wichtig ist hierbei aber, dass das nicht beleidigt klingen darf oder verletzend. Es sollte vielmehr ein Gesprächseinstieg sein, um ihr vor Augen zu führen, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf Dich hat.
      Ist natürlich nur ein Vorschlag. Ich würde vermutlich so handeln, aber ich kenne Deine Partnerin nicht - ob es bei ihr sinnvoll ist, kann ich daher logischerweise nicht sagen.

      ________
      * Ja, ich weiß, nicht ausdrücklich 24/7 abgesprochen. Aber sie weiß spätestens aufgrund Deiner "Durchsetzungsversuche", dass Du ein jederzeit abrufbares Machtgefälle erwartest. Wenn sie dem weder durch Safeword noch sonst widerspricht und auch nicht zu einem späteren, ruhigeren Zeitpunkt sagt, dass sie das nicht möchte, verstehe ich das als Zustimmung.
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!

      Wachauge schrieb:

      Nun ist es in den letzten Wochen wiederholt vorgekommen, dass ich meine Rolle mehrfach durchsetzen musste.
      Vielleicht habt ihr einfach unterschiedliche Vorstellungen von BDSM, es gibt Subs die brauchen genau das und forcieren es auch.

      Wachauge schrieb:

      Dazu sei gesagt, dass wir ein Safeword nutzen, d.h. im Ernstfall kann Sie abbrechen. Das Safeword hat Sie aber mehrfach als Option nicht präsent zu haben.
      Ich scheitere gerade am Verständnis des letzten Satzes... wie soll man etwas nicht präsent haben, also soll/darf sie es nicht nutzen oder hatte sie es vergessen bzw war nicht in der Lage es zu sagen?

      Wachauge schrieb:

      Damit hat Sie Zeit, sich dieser wieder mehr bewusst zu werden und gleichzeitig muss Sie meine Vanillaseite aushalten.
      BDSM ist nicht alles im Leben, wenn ich einen Partner hätte bei dem ich mich zwingen muss seine Vanillaseite auszuhalten, wäre die Partnerschaft sehr schnell beendet. Wenn du meinst als NichtBDSMler ein schlechter Partner zu sein den man aushalten muss, dann würde ich an dem Punkt eher bei mir ansetzen. Du schreibst aus eurer Spielbeziehung wurde eine Liebesbeziehung, vielleicht war das ein Fehler denn in einer Liebesbeziehung lebt man meist eben nicht 24/7 in einer Spielbeziehung kann man hingegen einen sehr hohen Anteil an BDSM fahren...

      Wachauge schrieb:

      meiner Partnerin
      Dann solltest du sie auch wie eine Partnerin und nicht nur wie eine Sub behandeln...

      Und wie in deinem Profil steht, du hast derzeit zwei Subs... wenn du die Frau die du glaubst zu lieben als Sub verstoßen willst, mit der anderen aber weiterhin dein BDSM betreiben wirst, dann kann das durchaus zu unschönen Konsequenzen führen. Zumal nur weil dich jemand in einer Spielbeziehung teilt, bedeutet das nicht, dass man dich auch in einer Liebesbeziehung teilen will...

      Ich würde da auch mal die eigene Position kritisch hinterfragen, evtl liegt das Problem nicht nur bei ihr...
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      Wachauge schrieb:

      Nun ist es in den letzten Wochen wiederholt vorgekommen, dass ich meine Rolle mehrfach durchsetzen musste.

      Sei es, weil Ihre Laune schlecht war oder Sie nicht in der Stimmung war.
      Dazu sei gesagt, dass wir ein Safeword nutzen, d.h. im Ernstfall kann Sie abbrechen. Das Safeword hat Sie aber mehrfach als Option nicht präsent zu haben.

      Wie genau meinst du das denn? Kannst du Beispiele geben für ihr verweigern ihrer Rolle? Und wie hast du dich dann durchgesetzt? Geht es hier um Verweigerung im Alltag oder Verweigerung von sexuellen Sachen?

      Der Wechsel von Spiel- zu Liebesbeziehung ist nicht einfach. Vielleicht hat sie innerhalb einer Liebesbeziehung andere (auch) menschliche Bedürfnisse und eine andere Vorstellung der Intensität und Art der Auslebung von BDSM. Hier spielen natürlich extrem viele Punkte rein. Ist sie selbst erfahren, hatte sie schonmal eine Liebesbeziehung mit D/S-Anteilen? Vielleicht ist es auch einfach extrem neu für sie und sie bräuchte einen langsameren Start. Frag sie doch mal wie sie sich die Auslebung eurer Neigungen im Verhältnis zur Beziehung vorstellt. Sieht sie beides Hand in Hand oder getrennt voneinander? Wenn es ihr schwer fällt darüber zu sprechen, gib ihr die Möglichkeit anders zu kommunizieren. Verlang einen Brief in dem sie ihre Verweigerung begründet und erklärt. Vielleicht fällt es ihr so einfacher sich zu kommunizieren und gleichzeitig bleibst du im Machtverhältnis wenn du es ihr als Aufgabe gibst zu kommunizieren. Kannst natürlich nur du abschätzen ob ihr das tatsächlich helfen würde, oder sie das Konzept nicht mag.

      Ihr ihre Rolle zu nehmen und mit einer anderen weiter zu spielen hört sich schwierig an. Ich in ihrer Position würde mich vernachlässigt fühlen, auch in meiner Liebesbeziehung.
      Die Rollen in einer Absprache eine Weile ruhen zu lassen - das finde ich vollkommen in Ordnung.

      Als Strafe als Sub freigesprochen zu werden - das wäre für mich die Höchststrafe und ein Zeichen dafür, dass alle anderen Maßnahmen und vor allem die Kommunikation versagt haben. Ohne das Wie und Warum vorher klar besprochen zu haben, wäre dann bei mir auch das Vertrauen zu meinem Dom angeknackst, weil ich Angst hätte, dass das wieder passiert, wenn ich nicht funktioniere. Und auch Subbie hat eben mal eine schlechte Phase....