Fußt DS primär auf sexuelle Motive oder ist dem nicht so?

      Um die Frage zu beantworten.
      Generell nein.

      Sehe ich Sex als einen Teil von einer Beziehung an ? Ja ! Aber eben auch, als nur einen Bestandteil davon.
      Könnte ich eine DS Beziehung auch ohne Sexueller Komponente ausleben ? Ja, allerdings würde ich mir den fehlenden Teil
      dann auch woanders holen.

      Ich stelle mal aber eine These auf:
      Das Sexgewerbe wird gerne auch als ältestes Gewerbe der Welt bezeichnet.
      Ein Gewerbe entwickelt sich allerdings nur dann wenn hierfür auch ein Bedarf da ist.
      Niemand bietet etwas an das nachher keiner Konsumieren will.
      Dementsprechend können also nicht so viele Beziehungen mit ausfüllendem Sex bestehen, da es sonst
      keinen Bedarf für diesen Industriezweig gäbe.
      Ergo muss es auch eine fülle von Beziehungen geben wo entweder der Sex nicht ausreichend ist oder
      aber erst gar keiner stattfindet. Sonst wären so Modelle wie Affären etc. ja recht Sinnlos.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Die Frage ist ja nicht, ob DS auch in Kombination mit tiefen Emotionen, Fürsorge etc. existieren kann. Das wird hoffentlich niemand in Frage stellen! Zumindest nicht hier in "Fachkreisen" *gg*

      Aber in einem Domina Studio gibt es DS ohne - zumindest tiefergehende - Emotionen.

      Ich würde zumindest bestreiten, dass DS immer in eine romantische Beziehung eingebetten sein muss. Ansonsten ist es sicher ein Beziehungsmodell, weil mindestens zwei Personen involviert sind.

      Aber theoretische Konstellationen gibt es viele. Führt hier jemand auch in der Praxis eine DS Beziehung ohne sexuelle Komponente?

      Mike78 schrieb:

      Aber theoretische Konstellationen gibt es viele. Führt hier jemand auch in der Praxis eine DS Beziehung ohne sexuelle Komponente?
      Nur online ohne Treffen. Ohne ausziehen oder Anfassen, zumindest nicht so, dass der andere es mitbekommt.

      Aber es kribbelt untenrum, und ich denke, er fasst sich auch an hinterher.

      Also nicht gabz ohne Sex nein.

      Feuerpferd schrieb:

      Für mich ist das dann ein Bestandteil/ein Ausdruck des Machtgefälles, in einer Vanillabeziehung hat das damit nichts zu tun, ist vielleicht zB ein Ausdruck liebevoller Zuneigung, ist also auch erotisch.
      Ich verstehe nicht, warum das dann bedeuten sollte, ich würde einer Vanillabeziehung die Erotik absprechen, :gruebel: .
      Ist für mich kein Ausschlußkriterium.
      Nur, weil es für mich als DS erotisch ist, sage ich doch damit nicht, daß dasselbe für Vanillas unerotisch ist.
      Das interpretierst Du so, war aber nicht von mir so geschrieben.
      Und ich glaube auch nicht, daß die Ausgangsfrage so gemeint war, :gruebel: .
      Nein, so habe ich das nicht gemeint, vermutlich habe ich mich da unklar ausgedrückt, es ging mir darum, dass das Beziehungsmodell D/s primär auf sexueller Motivation fusst Vanilla aber nicht (neuer Erklärungsversuch, hoffentlich verständlicher). Ich meinte damit keinesfalls, dass Du Vanilla die Erotik absprechen wolltest sondern, dass ich mich frage ob das Beziehungsmodell D/s wirklich unterschiedlicher in seinem Fußen ist oder einfach nur ein anderes Beziehungsmodell. Gibt ja auch Vanilla wo es rein um Sex/Erotik geht.
      Kurz: Ich sehe einfach da keine Sonderstellung D/s ist für mich einfach (m)ein Beziehungsmodell, in seinem Fußen (für mich persönlich) unterscheidet es sich nicht von meinen Vanillabeziehungen.

      Um damit zur Ausgangsfrage zurück zu kommen: Für mich fusst D/s eben nicht primar auf sexueller Motivation.

      Causa11 schrieb:

      es ging mir darum, dass das Beziehungsmodell D/s primär auf sexueller Motivation fusst Vanilla aber nicht
      Für mich fußt beides auf sexueller Motivation, :rot: :pardon: . Ich unterscheide da auch nicht. Nur ist meine sexuelle Neigung eben so, daß ich eine DS-Beziehung sexuell bevorzuge.

      Es war aber auch nicht die Eingangsfrage, worauf eine Vanillabeziehung fußt, sondern lediglich, ob eine DS-Beziehung primär auf sexuellen Motiven beruht.
      Und ja, für mich (!) schon.
      Wobei ich "sexuelle Motive" sehr weit fasse. Für mich gehört eben nicht nur GV dazu.


      Mich würde jedoch brennend interessieren, auf welchen Motiven DS primär bei denen fußt, die meinen, es sei nicht auf sexuellen, :rot: :gruebel: .
      Denn einfach "nein" sagen, ist erst einmal einfach. Nur irgendwo drauf muß auch Euer DS fußen...
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Feuerpferd schrieb:


      Es war aber auch nicht die Eingangsfrage, worauf eine Vanillabeziehung fußt, sondern lediglich, ob eine DS-Beziehung primär auf sexuellen Motiven beruht.

      Mich würde jedoch brennend interessieren, auf welchen Motiven DS primär bei denen fußt, die meinen, es sei nicht auf sexuellen, :rot: :gruebel: .
      Denn einfach "nein" sagen, ist erst einmal einfach. Nur irgendwo drauf muß auch Euer DS fußen...
      Die Eingangsfrage hatte ich bereits beantwortet und nicht nur mit nein ;) .
      Ich habe Vanilla auch lediglich angeführt um für meinen Standpunkt zu erklären warum es für mich da keinen Unterschied gibt.

      Ich glaube wir schreiben hier ein bisschen aneinander vorbei Feuer.

      Aber ich versuche gerne nochmal zu erklären warum mein D/s nicht auf sexueller Motivation fußt, was nicht beinhaltet, dass sexuelle Motive keine Rolle spielen. Für mich persönlich muss mein Gegenüber im D/s zuerst mal meinen Geist beflügeln, meinen Geist fesseln bevor überhaupt der sexuelle Aspekt geweckt wird. Mich zieht also erstmal die mentale Seite an und danach kann dann eventuell die körperliche Komponente erwachen. Für mich ist also die mentale Komponente zwingend erforderlich zuerst da zu sein. Einfach: wer meinen Geist vorher nicht beherrscht kann meinen Körper nicht beherrschen. Ist das vielleicht jetzt verständlicher?
      @Feuerpferd wenn du es von der allgemeinen Beziehungsebene trennst dann würde ich sagen, daß meine Dominanz und die gewünschte Unterwerfung beim Partner nicht auf Sexuellem basiert. Wenn ich bspw sage, dass ich am Ende des Tages entscheide, wie das gemeinsame Leben gestaltet wird dann ist das nicht erotisch für mich. Es ist einfach mein Bedürfnis "den Ton anzugeben", die Kontrolle zu haben. Das erregt mich aber nicht, es lässt mich in meinem Gleichgewicht sein.

      Causa11 schrieb:

      Für mich persönlich muss mein Gegenüber im D/s zuerst mal meinen Geist beflügeln, meinen Geist fesseln bevor überhaupt der sexuelle Aspekt geweckt wird.
      Das finde ich spannnend, weil es bei mir ähnlich ist, nur kann ich das nicht voneinander trennen. Wer meinen Geist im DS beflügelt, beflügelt damit zugleich meine Sexualität. Bei mir gehört beides zusammen, das eine existiert nicht ohne das andere.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, ob ich mich hier äußere.
      Warum? Weil ich ein asexueller Mensch bin.
      Das kommt hier, im öffentlichen Bereich, fast einem Outing gleich.
      Fußt DS primär auf sexuelle Motive oder ist dem nicht so?
      Ich würde die Frage gerne umschreiben:
      Fußt MEIN DS primär auf sexuelle Motive?



      Rudolf schrieb:

      Ist den Sex alles was im Leben oder bei SM zählt?
      Gibt es nicht noch anderen Gefühle oder Bedürfnisse, welche in einer D/s-Beziehung befriedigt werden möchten?
      Hm, die Aussage interpretiere ich jetzt so, dass du glaubst, dass SM und Sex zusammen gehören. Das sehe ich nicht so, weil ich es nicht lebe.

      Feuerpferd schrieb:

      Ichh vermute lediglich, daß es bei den meisten auf sexuellen Motiven beruht. Es sei denn, man ist asexuell. Das ist mir jedoch so fremd, daß ich nicht verstehe, warum man dann überhaupt BDSM ausübt und was es demjenigen in dem Fall bringt. Denn einen Grund muss es auch dann geben,
      Warum man dann BDSM ausübt? Sorry, das trifft hart. Willst du asexuellen Menschen absprechen, dass sie BDSM ausleben können?

      Es gibt eine Variante, die hier noch nicht angesprochen wurde.
      Es gibt tatsächlich die Kombination, dass ein asexueller Mensch mit einem nicht asexuellen Menschen BDSM lebt.

      Obwohl ich vorrangig Masochistin bin (was für mich auch nichts sexuelles impliziert), haben wir auch im Laufe der Zeit D/S in unsere Beziehung einbezogen.
      Devotion bedeutet für mich persönlich zunächst nur, dass ich die Bereitschaft zur Unterwürfigkeit habe, heisst auch, ich erkenne die Dominanz meines Partners an.

      Asexualität bezeichnet zunächst einmal "nur" das an Sex fehlende Interesse bzw. die fehlende Anziehung auf dieser Ebene.

      Aber: Asexualität ist nicht gleichbedeutend mit sexueller Abstinenz.

      Ich empfinde das keineswegs als belastend.
      Und aus meiner, inzwischen mehrjährigen Erfahrung weiß ich, das es möglich ist.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.
      Vielleicht OT, aber ich kann an dieser Stelle leider nicht anders..

      Tocken1978 schrieb:

      Ich stelle mal aber eine These auf:

      Das Sexgewerbe wird gerne auch als ältestes Gewerbe der Welt bezeichnet.
      Ein Gewerbe entwickelt sich allerdings nur dann wenn hierfür auch ein Bedarf da ist.
      Niemand bietet etwas an das nachher keiner Konsumieren will.
      Dementsprechend können also nicht so viele Beziehungen mit ausfüllendem Sex bestehen, da es sonst
      keinen Bedarf für diesen Industriezweig gäbe.
      Ergo muss es auch eine fülle von Beziehungen geben wo entweder der Sex nicht ausreichend ist oder
      aber erst gar keiner stattfindet.

      Du vergisst hier weite Teile der Bevölkerung die nicht das Glück haben überhaupt irgendeine romantische Beziehung zu führen. Und das ist bei weitem nicht bei allen so weil sie keine Beziehung wollen oder keine Lust auf Sex verspüren.
      Ich kenne leider keine Statistiken, aber ich würde eher davon ausgehen daß die Mehrheit der FreierInnen alleinstehend sind.

      topaz schrieb:

      Warum man dann BDSM ausübt? Sorry, das trifft hart. Willst du asexuellen Menschen absprechen, dass sie BDSM ausleben können?
      Da hast Du mich total mißverstanden, :/
      Das alte Problem vom geschriebenen Wort ohne Betonung usw....

      Ich (!) verstehe es nicht, weil bei mir (!) BDSM einfach eine sexuelle Grundlage hat.
      Ohne sexuelle Grundlage (für mich (!) ist BDSM eine sexuelle Neigung) gäbe es für mich (!) kein BDSM, :sofa: .
      Ich will niemandem etwas absprechen, 8| .

      Eigentlich solltest Du mich gut genug kennen, um das zu wissen, ;( .

      Ich möchte es nur verstehen lernen: Warum betreibt man BDSM, wenn man kein sexuelles Motiv hat oder BDSM darauf nicht fußt?
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Nun grüble ich schon die ganze Zeit...

      Weder sexuelle Attraktivität noch Dominanz allein triggert mich, es ist immer das Gesamtpaket eines Menschen.

      Der Mensch muss mich in einer bestimmten Art und Weise berühren.

      Um sexuell aktiv zu werden, bedarf es weniger als für den Wunsch, Kontrolle abzugeben, meinem Gegenüber die Führung zu überlassen.

      Von daher bin ich bei @Causa, mein Gegenüber muss meinen Geist berühren, um überhaupt den Wunsch entstehen zu lassen, mich auf diese besondere Art und Weise hinzugeben.

      Es bedarf für mich einer viel stärkeren Verbindung, Tiefe.

      Von daher ist Hingabe für mich an die mentale Verbindung an mein Gegenüber gekoppelt.

      Ja, es spiegelt sich in der Sexualität, ist aber für mich weder Motiv noch Auslöser.

      topaz schrieb:

      Hm, die Aussage interpretiere ich jetzt so, dass du glaubst, dass SM und Sex zusammen gehören. Das sehe ich nicht so, weil ich es nicht lebe.
      Werte @topaz.
      Für mich gehören SM und Sex nicht zwingend zueinander. Zumindest dann nicht, wenn man unter Sex "nur den geschlechtlichen Akt" versteht. Ich kann jemanden züchtigen ohne mit ihm Sex zu haben und ich kann auch jemannd dominieren ohne mit ihm Sex zu haben.
      Man kann das eine als auch das andere sowohl nebeneinander als auch miteinander leben und/oder verbinden. Keines ist für das andere irgendwie grundlegend wichtig. Sexuelle Reize oder die sexuelle Anziehung hingegen schon. Darin sehe ich aber keinen Unterschied zu einer Stino-Beziehung und es ist gewiss kein Privileg des SM.
      Meine Frage "ob den Sex alles ist was im Leben oder im SM zählt", beinhaltet für mich den Punkt, an dem eine Beziehung sich "nur" auf genau dieses reduziert. Dies macht, so meine Ansicht, jeden Partner belibig austauschbar.
      Sollte allerdings alles zusammenfallen, sexuelle Anziehung, SM und Sex als solcher, finde ich dies hervorragend.

      Nur mit den zweiten Teil deines letzten Satzes ("...,weil ich es nicht lebe.") kann ich jetzt sehr wenig bis gar nichts anfangen.
      Wenn ich darüber nachdenke, wie ich zu B D/s M kam, dann fusste DS tatsächlich ausschliesslich auf sexuellen Motiven.
      Über meine erotischen Fantasien kam ich hierher. Es hat einfach ein wenig gedauert :rofl:
      In der Zwischenzeit bin ich nicht mehr ganz so "jungfräulich" unterwegs. Ich habe mir viele Gedanken über mich gemacht.
      Unter anderem auch darüber, worauf meine Neigung eigentlich fusst ;) .
      Und die Antwort dazu ist ganz deutlich nein, meine Neigung fusst nicht auf sexuellen Motiven.

      Ich lebe meine Neigung zwar auch sexuell aus, aber die Gefühlswelt dahinter ist so viel bedeutsamer.
      Für mich beleuchtet diese Frage die Spitze eines sehr grossen Eisberges. :pardon:
      Zwischen dem, was ich denke, dem, was ich sagen will, dem, was ich zu sagen glaube und dem, was ich wirklich sage und

      dem,

      was Du hören willst, dem, was du wirklich hörst, dem was du zu verstehen glaubst, dem, was Du verstehen willst und dem, was Du wirklich verstehst, gibt es 9 Möglichkeiten, sich nicht zu verstehen.

      Passagno
      Für mich kann sich DS nur aus der der Beziehung zwischen Sub und Dom herausbilden. Worauf diese Beziehung aufbaut bzw. von was Sie getragen wird kann sehr unterschiedlich sein. Eine eher lockere Bekanntschaft, eine Freundschaft, romantische Gefühle, Zweckmäßigkeit, Sex etc. Da eine tiefe, vertrauensvolle Beziehung ohne Sex und ohne romantische Gefühle funktionieren kann. Kann meiner Meinung nach auch eine asexuelle Freundschaft stabil genug sein um in dieser DS zu praktizieren.

      Für mich persönlich wäre es nichts. Mein BDSM ist zu Sexlastig und braucht den Sex um für mich zu funktionieren. Das heißt aber nicht das mich nicht sexuelle Praktiken nicht genauso befriedigen. Nur auf einer anderen Ebene, in einem anderen Bereich. Wenn meine Sub mir die Entscheidung überlässt, was Sie anziehen soll hat das für mich nicht zwangsläufig etwas Sexuelles. Das spricht eher die freundschaftliche Ebene an oder die zweckmäßige je nach Anlass. Ich fühl mich darin wertgeschätzt das ich es entscheiden kann. Aber ich bekomme deswegen keinen Ständer oder macht mich geil.
      In unserer hektischen Welt muss man gelegentlich innehalten,
      um sich in aller Ruhe etwas Unanständiges auszudenken.
      :coffee:
      B. Traven

      stracciatella schrieb:

      Du vergisst hier weite Teile der Bevölkerung die nicht das Glück haben überhaupt irgendeine romantische Beziehung zu führen. Und das ist bei weitem nicht bei allen so weil sie keine Beziehung wollen oder keine Lust auf Sex verspüren.
      Ich kenne leider keine Statistiken, aber ich würde eher davon ausgehen daß die Mehrheit der FreierInnen alleinstehend sind.
      Sicher kein OT sondern der Ansatz warum wohl Sex nicht generell ein Teil von Beziehungen zu sein scheint. <-- ergo fußt es nicht genrell darin ;)
      Haben diese nicht das Glück oder liegt es mitunter auch an Ihnen selbst ? Verstehe mich nicht falsch Glück kann auch eine Rolle spielen genauso aber auch
      überhöhte Ansprüche und Vorstellungen können einsam machen in dem diese so gut wie niemand erfüllen kann. Auch viele weitere Faktoren.
      Richtig es gibt auch Menschen die wollen keine Beziehungen. Zum Glück brauchen Sie diese ja auch nicht da es solche Einrichtungen gibt.
      Sonst müsste da ja eine Beziehung her :D .
      Das alleinstehende Merkmal des Freier/in dachte ich auch mal bis ich mich mit einer Jornalistin die über ein solches Thema Recherechen betrieben hatte unterhielt.
      Ich war sehr erstaunt da man das genau da nicht vermuten würde.
      Außerdem darfst Du wenn Du nicht anders kannst. Das selbige Recht würde ich mir bei Dir auch herausnehmen :empathy: !
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Für uns schon...
      Das habe ich auch an anderer Stelle - glaube ich - schon mal geschrieben. Er hat ja nur den Antrieb mich zu dominieren, weil er mich begehrt. Und ich lasse mich nur von ihm dominieren, weil ich ihn ebenfalls begehre.
      Ich lasse mir im Alltag ja auch nicht von jemand Fremden etwas sagen. Das passt bei uns sehr gut zusammen :) .

      Manchmal reden wir darüber, wie das wohl mit zunehmendem Alter wird, wenn die Triebe etwas nachlassen. Aber ich glaube, dass wir die Nähe, die wir durch sexuelle Aktivitäten erfahren, auch verstärkt auf andere Art und Weise erleben dürfen und können. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dann die Prioritäten etwas verschieben werden. D/s und das damit verbundene Gefühl bleiben - nur die Ebene des Auslebens wird sich wohl verändern.
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit

      Feuerpferd schrieb:

      Da hast Du mich total mißverstanden,
      Das alte Problem vom geschriebenen Wort ohne Betonung usw....
      Ja, da hast du wohl recht, es kam für mich sehr hart rüber.

      Feuerpferd schrieb:

      Eigentlich solltest Du mich gut genug kennen, um das zu wissen, .

      Ich möchte es nur verstehen lernen: Warum betreibt man BDSM, wenn man kein sexuelles Motiv hat oder BDSM darauf nicht fußt?
      Und ja, ich "kenne"dich gut genug, um zu wissen, dass du andere nicht angehst und wenn du Kritik übst, dann eher "leise".
      Ich weiß nicht, ob meine Antwort hier nicht den Rahmen des Threads sprengen würde.
      Asexualität ist hier im Forum ja eher ein seltenes Thema. Vielleicht mache ich einfach mal einen eigenen Thread auf oder schreibe einen Blog, wenn ich Zeit habe.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.
      ich denke man muss die Frage eher in einer Konstellation beantworten oder durchdenken, wenn jemand einerseits sexuelle und asexuelle Partnerschaften hat.
      Das jemand der asexuel ist nur asexuelles D/S lebt ist für mich irgendwie logisch. Wichtig wäre es doch, ob jemand der ansonsten eher sexuell gesteuerte Beziehungen führt dies beim D/S nicht benötigt, oder umgekehrt.
      Ich bin ein sehr sexueller Mensch. Aber in der Session selbst tritt das fast in den Hintergrund. Ich bin so konzentriert auf Subbie und mein Handeln, dass der sexuelle Aspekt fast verschwunden scheint. Erst wenn ich aus dem Domspace auftauche, bemerke ich, dass ich wie immer höchst erregt bin. Ich schwimme. Dann darf sich Subbie meiner Lust widmen. 8)
      Direkt verwoben sind BDSM und Sexualität , wenn unser Spiel im Bett beginnt. Dann will ich meistens beides gleichzeitig.
      Ineinander verstrickt sind die beiden für uns immer. Emotionen, Sexualität und Neigungen sind gleichsam wichtig, auch wenn sie nicht immer gleich intensiv hervortreten.
      Und trotzdem würde ich die Sexualität nicht als Motiv benennen. Keins bedingt das andere, es ist beides ein Teil von mir.