Dom bestellt für Sub im Restaurant - machbar?!

      Essen als Strafe oder Belohnung oder nur die allgemeine Reglementierung durch Dom kommt für mich nicht in Frage, weil ich zur Essstörung neige.

      Aber inspiriert von diesem Thema, hatte ich meinen Herrn bereits beim zweiten Treffen gebeten für mich auszuwählen und zu bestellen. Und es war für uns beide passend und schön. Er wählt auch sowieso das Restaurant aus, warum nicht auch das Gericht. Und sollte er mal daneben liegen, dann esse ich, was mir auf dem Teller schmeckt und lasse den Rest liegen.
      -Es gibt nix, wo mehr Erotik ausstrahlt, wie wenn man mit Worten und Sprache gut umgehen tut. -

      Black Velvet schrieb:

      1. Gibt es überhaupt Doms, die für Sub im Restaurant bestellen? Immer, oder nur gelegentlich nach Absprache?

      2. Befragt Dom die Sub nach ihren Wünschen? Oder bestellt er einfach nach seinem Gusto, ggf. sogar um Sub herauszufordern oder zu bestrafen?
      3. Was passiert, wenn Sub die Wahl mißfällt? Muss sie aufessen oder ansonsten hungern? Kann sie kurz vor der Bestellung noch ablehnen? Ist ein mürrisches Gesicht von Sub akzeptabel? (nur meine persönliche Meinung: Sub isst alles brav auf, und zwar mit ausnahmslos freundlichem Gesicht)
      4. Wie "verpackt" ihr dieses Spielchen in der Öffentlichkeit? Oft sind ja Kinder, Verwandte oder Freunde mit dabei. Bestellt einfach Dom für beide, macht er Vorschläge, die Sub dann nur allzu gerne annimmt oder flüstert er ihr zu, was sie zu bestellen hat?

      Ich freue mich auf eure Antworten und bin gespannt, ob wir diesen Wunschtraum in die Praxis umsetzen können ^^
      Zu 1. Ja, mein Herr bestellt immer.

      Zu 2. Das ist unterschiedlich, manchmal werde ich gefragt aber nicht immer. Wenn ich gefragt werde, ist es allerdings nur eine Information die sich nein Herr einholt die nicht unbedingt umgesetzt wird.

      Zu 3. Es käme mir nicht in den Sinn, die Wahl meines Herrn zu kritisieren. Es gibt auch nur wenige Lebensmittel die ich gar nicht mag. Es gab schon Gerichte, die nicht in meine Favoritenliste gekommen wären. Da kann ich gut mit umgehen, gebe aber ein ehrliches Feedback.
      Gerade wenn wir ungeplanten, spontanem essen gehen, kann es auch sein, dass ich nur eine Kleinigkeit bekomme oder ein Wasser.

      Zu 4. Andere nehmen es eigentlich nicht wahr.
      Mir würde das sehr gefallen.

      Oftmals kann ich mich ohnehin nur schwer entscheiden was ich essen möchte und es gibt nur wenig was ich nicht mag.
      Es kann für mich aber nur eine Bestätigung des Machtgefälles und eine fürsorgliche Geste darstellen und dürfte keine "Bestrafung" sein.
      Also wenn Dom beispielsweise absichtlich für mich nur einen Beilagensalat bestellen würde, dann: :monster:
      (...denn ich bevorzuge das blutige Steak :yes: )
      "Meine Meinung steht fest, irritiere mich jetzt bitte nicht mit Fakten!" :pardon:
      Das ist etwas, das ich sehr genieße.

      Zu 1. Ja, bei uns ist das meistens so. Msnchmsl findet mein Herr aber auch, ich müsse selbst entscheiden.

      Zu 2. Meist reden wir vorher darüber, was ich lecker fände oder er weiß es von früheren Besuchen in dem Restaurant. Variante 1: er bestellt etwas, von dem er sicher weiß, dass ich es mag. Variante 2: ich habe ein paar Gerichte, die ich interessant finde, und er wählt eins davon. Variante 3: er möchte am liebsten mehrere Gerichte probieren und bestellt dann halt eins für sich und eins für mich und wir teilen.

      Zu 3. Ist auch schon vorgekommen, war dann nicht so das Problem, weil es sich um Variante 3 gehandelt hat und wir dann halt getauscht haben. Das könnte aber auch passieren, wenn ich mir selbst etwas Unbekanntes zum Probieren bestellen würde. Aufessen muss ich dann nicht. Generell muss ich nicht aufessen, sondern darf aufhören, wenn ich satt bin.

      Zu 4. Bei uns wird es einfach gemacht, unabhängig davon, wer noch dabei ist. Fand noch nie jemand so bemerkenswert, dass er/sie darauf reagiert hätte.
      Carpe et diem et noctem.
      Ich fände das auch ganz amüsant und hätte keine Probleme damit. Irgendwie ist es doch auch der Reiz zu erfahren, wie gut er mich bereits kennt...
      Ich bevorzuge nämlich oft, das Dessert zuerst :love:
      und wenn er sich daran erinnert, hat das was durchaus schönes, wenn nicht sogar romantisches...

      Was aber vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich relativ „unheikel“ bin...

      Ich glaube Strafe - ausser paar speziellere Sachen - wäre nur, wenn er zuerst bestellt und dann kommt einfach keine zweite Bestellung. :evil: Aber muss er dann wissen, ob er Lust auf eine zickige Green hat :pardon:
      Als wir am Tag X über unsere Neigung und Wünsche sprachen, hätte ich ganz klar mit nein geantwortet. Es wäre nicht vorstellbar für mich gewesen, dass mein Ehedom für mich Entscheidungen ausserhalb des "Schlafzimmers" trifft.

      Mittlerweile sind ein paar Monate vergangen, wir experimentieren und sprechen ganz viel um unseren Weg zu finden. Ich bin an einem Punkt angelangt wo ich meinem Mann diese Entscheidung überlassen könnte. Ich bat ihn also, bei unserem nächsten Restaurantbesucht für mich zu entscheiden. Ob es dann für uns passt, entscheiden wir wenn wir es ausprobiert haben.

      Worauf wir uns allerdings vorab geeinigt haben ist, dass es keinerlei Strafzwecken zum Opfer fallen darf. So eine Auszeit soll für alle eine positive Zeit sein.
      Jetzt kann ich bei dem Thema auch mitreden, nachdem wir vor einiger Zeit im Café waren. ^^

      Black Velvet schrieb:

      1. Gibt es überhaupt Doms, die für Sub im Restaurant bestellen? Immer, oder nur gelegentlich nach Absprache
      :yes: - Mylord bestellt immer für mich.

      Black Velvet schrieb:

      2. Befragt Dom die Sub nach ihren Wünschen? Oder bestellt er einfach nach seinem Gusto, ggf. sogar um Sub herauszufordern oder zu bestrafen?
      Naja, man redet doch miteinander, oder? Er weiß, was ich gerne esse und was ich überhaupt nicht mag. Ich glaube nicht, dass er mich beim Thema Essen herausfordern oder gar bestrafen würde. Irgendwie würde das nicht passen. :gruebel:

      Black Velvet schrieb:

      3. Was passiert, wenn Sub die Wahl mißfällt? Muss sie aufessen oder ansonsten hungern? Kann sie kurz vor der Bestellung noch ablehnen? Ist ein mürrisches Gesicht von Sub akzeptabel? (nur meine persönliche Meinung: Sub isst alles brav auf, und zwar mit ausnahmslos freundlichem Gesicht)
      Da ich kein sehr gnäschiger Typ bin, kann man bei meinem Essen nicht viel verkehrt machen. Im Zweifelsfall probiere ich auf jeden Fall und bei einigem hab ich schon überrascht festgestellt, dass man das durchaus essen kann. Es gibt also sehr wenig, wo ich von vornherein weiß, dass es nichts für mich ist. Lammhoden zum Beispiel... da war sogar bei mir aus :sofa: . Gottseidank mag Mylord das selber nicht :secret:

      Black Velvet schrieb:

      4. Wie "verpackt" ihr dieses Spielchen in der Öffentlichkeit? Oft sind ja Kinder, Verwandte oder Freunde mit dabei. Bestellt einfach Dom für beide, macht er Vorschläge, die Sub dann nur allzu gerne annimmt oder flüstert er ihr zu, was sie zu bestellen hat?
      Wir verpacken garnichts. Je natürlicher so etwas passiert, desto weniger fällt es auf. Ich fand es früher immer total schön, wenn mein Opa für meine Oma mitbestellt hat. Meine Mutter konnte sich (und kann es immernoch) darüber wunderbar aufregen, wenn sie "von früher" erzählt. Ich grinse mir da meistens einen und denke mir "Mum, wenn DU wüsstest..." :D .

      Allgemein finde ich es sowieso besser, wenn einer die Bestellung aufgibt. Da ich auch Gastroerfahrung habe, kann es ziemlich nervig sein, wenn die Bestellung á la Loriots Ödipussi verläuft und am besten jeder noch seine Bestellung zwei Mal korrigiert. Ich empfinde es als sehr entspannend, dass ich das Mylord überlassen kann. Wieder eine Entscheidung, die ich nicht treffen muss, sondern sie guten Gewissens abgeben darf.
      Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. (Khalil Gibran)

      Was ist Liebe? Eine Hütte nicht gegen einen Palast tauschen wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne geringstes Zögern. (Aus China)
      Es ist immer fazinierend über was man so stolpert.
      Wir hatten den Thread hier gelesen und darüber unterhalten.
      bisher hab ich zwar gefragt ob sie schon was hätte, aber direkt selbst bestellt noch nie.
      Wäre ich auch so nicht drauf gekommen, muss ich ehrlich zugeben.
      Wieder was gelernt, meine Holde hätte es gerne und ich seh da auch nicht das Problem drin, kenne ja ihren Geschmack :)
      Als Strafe halte ich das ganze für daneben, hungrige Holde, da bestraf ich mich ja mit.

      Für mich ein weiterer Vertrauensbeweis ihrerseits.

      Black Velvet schrieb:

      1. Gibt es überhaupt Doms, die für Sub im Restaurant bestellen? Immer, oder nur gelegentlich nach Absprache?
      2. Befragt Dom die Sub nach ihren Wünschen? Oder bestellt er einfach nach seinem Gusto, ggf. sogar um Sub herauszufordern oder zu bestrafen?
      3. Was passiert, wenn Sub die Wahl mißfällt? Muss sie aufessen oder ansonsten hungern? Kann sie kurz vor der Bestellung noch ablehnen? Ist ein mürrisches Gesicht von Sub akzeptabel? (nur meine persönliche Meinung: Sub isst alles brav auf, und zwar mit ausnahmslos freundlichem Gesicht)
      4. Wie "verpackt" ihr dieses Spielchen in der Öffentlichkeit? Oft sind ja Kinder, Verwandte oder Freunde mit dabei. Bestellt einfach Dom für beide, macht er Vorschläge, die Sub dann nur allzu gerne annimmt oder flüstert er ihr zu, was sie zu bestellen hat?
      1. Ja mein Herr bestellt für mich mit wenn wir essen gehen
      2. Mal so mal so..je nachdem nach was ihm ist.. aber nie als Strafe
      3. Das "Problem" hatte ich noch nie.. weil ich fast alles mag und er kennt mich und weiss was ich nicht mag und das bestellt er auch nicht :pardon:
      4. Das ist einfach ganz normal und wir verstecken nichts
      Unterwerfung ist ein Geschenk, geboren aus Stärke, genährt durch Vertrauen und erhalten durch Respekt und Achtung.
      1.und 2. Er hat im Restaurant schon immer mein Essen mitbestellt, auch als wir noch keine Spielbeziehung hatten. Zu diesem Zeitpunkt war es aber mit Absprache. Jetzt lasse ich ihn gewähren und lasse mich einfach überraschen.

      3. Da ich sowieso fast alles esse kann er dabei nicht allzu viel falsch machen und ich bin glücklich keine Entscheidung treffen zu müssen.

      4. Wir sind immer alleine. Ansonsten hätte ich aber auch kein Problem damit die Speisekarte einfach zu schließen und ihn vor Freunden zu bitten für mich auszuwählen, weil ich "heute nicht entscheidungsfreudig bin".