Kik Messenger soll eingestellt werden

      Kik Messenger soll eingestellt werden

      Kik, deine Erfahrungen 75
      1.  
        Frau: Ich habe keine Erfahrung mit dem Messenger (45) 60%
      2.  
        Mann: Ich habe keine Erfahrung mit dem Messenger (16) 21%
      3.  
        Frau: Ich habe nur gut Erfahrungen damit gemacht, Kontakte die mir Kik angeboten haben waren alle angenehme Kontakte (2) 3%
      4.  
        Mann: Ich habe nur gut Erfahrungen damit gemacht, Kontakte die mir Kik angeboten haben waren alle angenehme Kontakte (1) 1%
      5.  
        Frau: Ich habe überwiegend gut Erfahrungen damit gemacht, Kontakte die mir Kik angeboten haben waren überwiegend angenehme Kontakte (1) 1%
      6.  
        Mann: Ich habe überwiegend gut Erfahrungen damit gemacht, Kontakte die mir Kik angeboten haben waren überwiegend angenehme Kontakte (1) 1%
      7.  
        Frau: Meine Erfahrung ist neutral, es gab nette und weniger angenehme Zeitgenossen (2) 3%
      8.  
        Mann: Meine Erfahrung ist neutral, es gab nette und weniger angenehme Zeitgenossen (0) 0%
      9.  
        Frau: Meine Erfahrung ist eher negativ, (ein Teil der) Leute die dorthin wollten haben die Anonymisierung wohl nicht ganz grundlos vorgezogen (4) 5%
      10.  
        Mann: Meine Erfahrung ist eher negativ, (ein Teil der) Leute die dorthin wollten haben die Anonymisierung wohl nicht ganz grundlos vorgezogen (0) 0%
      11.  
        Frau: Meine Erfahrung ist negativ, ich würde den Leuten abraten den Messenger zu nutzen (3) 4%
      12.  
        Mann: Meine Erfahrung ist negativ, ich würde den Leuten abraten den Messenger zu nutzen (0) 0%
      Ein Teil des Netzes ist in heller Aufregung, angeblich (Wikipedia, BBC, weitere) soll der Messenger Kik eingestellt werden. Wobei weder ein der App, noch auf der Firmenseite davon etwas steht, sind sich die Leute sicher, dass der Dienst zum 27.09. eingestellt wird. Leichte Zweifel habe ich persönlich noch daran, aber man wird es ja bald wissen.

      Wenn es eingestellt wird habe ich da gemischte Gefühle. Zum einen finde ich die Idee eines anonymen Messengers nicht so schlecht, zum anderen sehe ich aber auch von wem er auch genutzt wird. Pädophile nutzen ihn gern laut den Medien, rechtsradikale Gruppen ebenso, tja und wenn ich sehe wer bei uns meist aus der Community fliegt und zu welchem Kontaktmittel diese Personen fast immer sehr schnell wechseln wollen, dann kommen eben auch die Schattenseiten eines solchen Dienstes klar und deutlich zum Vorschein. Mehr als die Einstellung hätte ich mir ja eine Beschlagnahme der Server und eine automatisierte Auswertung der Kommunikation (IP, rechtswidrige Inhalte) gewünscht, ich glaube da wären eine Menge Schandtaten aufgeflogen. Leider ist es aber im Netz auch so, dass solche Angebote nie verschwinden, jemand anderes wird die Lücke schnell schließen, denn über 100 Millionen Nutzer sind ein Marktsegment, dass bedient werden will.

      Edit: Aus Neugier eine kleine anonyme Umfrage :)
      Edit2: Klar könnt ihr hier über eure Erfahrungen oder auch Messengeralternativen schreiben.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gentledom ()

      Hallo @Gentledom ,

      was kann der Messenger dafür, von wem er wofür genutzt wird? Was kann das Messer dafür, wofür es genutzt wird? Das "Medium" ist zunächst einfach ein neutrales Etwas, erst durch den Gebrauch wird ihm eine Wertigkeit zugeschrieben. So wie das Messer verwendet werden kann, um ein gefangenes, verletztes Tier zu retten, so kann es auch für einen Mord verwendet werden. Genau so verhält es sich mit der Anonymität eines Messengers.

      Messer werden für gute und für schlechte Dinge genutzt, Messenger ebenso. Glaubt wirklich jemand, dass Menschen, die Böses im Sinn haben, nicht Möglichkeiten haben oder finden, dies zu tun? Sollen deshalb alle Menschen der totalen Überwachung unterstellt werden, damit die paar Bösewichte es ein ganz klein wenig schwerer haben (wenn überhaupt)?

      Ich bekomme ganz arge Bauchschmerzen bei der immer deutlicheren Hinwendung zur totalen Überwachung. Ja, sehr viele Menschen unterziehen sich dem freiwillig, es ist ihnen egal oder sie "haben ja eh nichts zu verbergen". Ich möchte das aber selbst entscheiden können, wie viel Überwachung ist zulasse.

      Die Menschen ändern sich nicht, wenn man ihnen das Spielzeug nimmt. Pädophile finden andere Wegen, Drogendealer etc. ebenso. Was ist dann mit der Einstellung eines Messengers gewonnen, der Anonymität versprach/ verspricht?

      BB, Louise
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)
      Ähm, ich bin mir ein bisschen unsicher darüber was dieser Thread ist. Eine Info die nur sagen soll "viele hier nutzen das, vielleicht wollt ihr wissen das es aufhört" oder eine Frage was wir davon halten. Da das hier einfach ein normaler Thread in einem öffentlichen Bereich ist, sehe ich es als Frage zu unserer politischen Meinung und damit was ich zu sagen habe innerhalb der Foren Regeln dazu was man über Politik sagen darf und was nicht, auch wenn keine explizite Frage drin steht.

      Ich für meinen Teil sehe fast alles anders als der eröffnende Beitrag, was wohl daran liegt das ich manche Dinge als wichtiger empfinde und andere als weniger wichtig.

      Ich sehe den "Gläsernen Menschen" als eine der größten Dystopien unserer Zeit, und ein Internet das einerseits notwendig zum Leben ist (man kriegt fast nichts ohne eine E-Mail oder Whatsapp auf die Reihe, ist nicht konkurrenzfähig, und das wird aller Wahrscheinlichkeit nach eher noch mehr so, als weniger), aber keine Möglichkeiten für gesicherte, anonyme Kommunikation in sich hat, als einen Grundstein dieser Dystopie.

      Das Setzen dieses Grundsteins gilt es demnach zu verhindern. Das ist für mich, wenn nicht wirklich die wichtigste Sache, doch auf jeden Fall in den Top 10 der wichtigsten Dinge die wir im Laufe der nächsten 50 Jahre besser richtig machen sollten.

      Demnach sind irgend welche Terror Gruppen die sich anonym im Internet absprechen, Pädophilie Porno Verkäufer, Händler von allem verbotenen von Drogen über Waffen bis zu Diebesgut, und was sich sonst noch so in den dunklen Ecken des Netzes herum treibt sekundäre übel. Natürlich, nichts davon ist gut, keine Frage, die Frage ist nur was schlimmer ist. Diese Leute so agieren lassen bzw. auf Mittel zu ihrer Bekämpfung verzichten, oder die Konsequenzen der Alternative.

      Ich sehe eine Aussage wie "Anonymität im Internet einschränken / private Messages von Leuten lesen / etc. WEIL böse Terroristen oder böse Pädophile oder böse Kriminelle" als naiv und gefährlich an. Ich denke viele Leute haben (noch) nicht realisiert auf was wir da auf lange (nicht so lange) Frist mit Überwachung und Datensammlung hin steuern und deshalb werden die beiden Risiken nicht vernünftig abgewogen.

      Da sieht die Abwägung dann (wie ich mir das vorstelle) in etwa so aus: "Ein bisschen Anonymität wäre vielleicht ganz schön, wegen irgend welchen abstrakten Prinzipien oder Zukunftsideen, ABER da sind böse Handlungen die jetzt stat finden und die könnte man ohne Anonymität verhindern, das ist es wert."

      Während ich eher denke: "Ein paar Pädophile, Terroristen und Drogendealer weniger wären ganz nett, ABER in Zukunft 7-9 Milliarden Menschen in eine Art Mischung aus 1984, Brave new World und virtuelle Realität, Cyber-Gulag 2.0 zu schicken wäre eher nicht so toll. Das ist nicht 100% sicher, aber selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur bei 20% läge das es eintrit, sind die Terroristen, Pädophile und Drogendeal bei weitem das kleinere Risiko."

      Ich nehme das ganze Thema sehr ernst, und für mich hört sich (fast) alles das in die Richtung "ein bisschen hier und da Anonymität im Internet beschneiden" in etwa so an wie "1933-1945, jaja, war nicht so schön, aber die schönen Autobahnen, also ich finde die Autobahnen waren es wert", nur eben nicht wie da über ein gigantisches Übel in der Vergangenheit, sondern über eins das (eventuell) in der Zukunft liegt.

      Kann natürlich auch sein das ich die ganze Lage falsch bewerte und wir nicht auf diese Dystopie zusteuern, aber wer das behaupten will muss hierin einen Fehler finden:

      Wir werden (wenn nicht gestoppt durch Atomkrieg, Asteroid, etc.) weiter Technologie bauen. Kommunikation zwischen Menschen und Informationen über Menschen sind zwei der wertvollsten Märkte, deshalb wird man weitere Technologie in diese Richtung bauen wenn nicht aktiv durch Gesetze gestoppt. Konsequenz, Überwachung nimmt mehr und mehr zu. Das wiederum führt dazu das eine kleine Gruppe von Leuten (die, die entsprechende Technologie kontrollieren, Google 2.0, Facebook 3.0, etc.) diese Technologie benutzt um ihre eigenen Ziele durch zu setzen (Manipulation um Dinge zu verkaufen, Wahlen zu beeinflussen, Verbreitung eine Ideologie, Machterhaltung, soziale Stabilisierung um den Status Quo zu erhalten, was auch immer).

      Entweder stimmt da logisch was nicht, oder man findet diese Vorstellung im Gegensatz zu mir gut, oder man sollte sich dagegen stellen. - Meine Meinung.

      Ps:

      Kik als solches ist mir völlig egal, ob es nun existiert oder nicht, mir geht es um Möglichkeiten zur anonymen Kommunikation. Über diese ganze "Kik wird vielleicht gelöscht" Sache weis ich wenig, aber im allgemeinen sehe ich es als Schritt in die falsche Richtung.

      Lg
      Vergiss was du vergessen kannst, das was übrig bleibt ist wirklich von Bedeutung.

      Louise schrieb:

      was kann der Messenger dafür, von wem er wofür genutzt wird? Was kann das Messer dafür, wofür es genutzt wird?
      Wie geschrieben finde ich die Idee alles andere als schlecht, in meinen Augen wird der Dienst aber sehr stark von einem Klientel genutzt welches ich nicht unterstützt sehen will :) Ich halte es nicht für klug nun einen Messenger mit einem Messer zu vergleichen und damit zu unterstreichen, dass man nur jene verurteilen soll, die die Sache falsch nutzen aber die Sachen neutral und am besten für jeden zugänglich halten soll. Würde man den Gedanken echt umsetzen, müssten wir Schusswaffen freigeben in Deutschland, denn eine Schusswaffe kann problemlos auch zu guten Handlungen eingesetzt werden. Selbst wenn 99% ihre Schusswaffe nur für das Gute einsetzen wollen, werden die 1% so viel Schaden verursachen, dass es sozialer Unsinn ist die Waffen freizugeben. Nein Kik ist kein Messer und Kik ist keine Schusswaffe... aber ich finde man muss abwägen wie groß die Personengruppe ist die die Sache missbraucht und welchen Schaden sie einrichtet, daher bin ich, auch wenn ich anonyme Kommunikation durchaus schätze, ganz froh darüber wenn es eingestellt ist.

      Vor allem bin ich aber gespannt wie die Abstimmung hier verlaufen wird, also ob mein Eindruck überhaupt korrekt war/ist.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Mir war der kik Messenger immer zu unsicher, weshalb er auch schnell wieder runter flog.

      Wenn ich keine Mobilfunknummer hergeben möchte, bietet sich Threema an. Wem die 3,50 Euro einmalig zu teuer sind, kann sich ja gerne an die Russen oder Herrn Zuckerberg wenden, da gibts halt dann Datenmengen, die sonst wo gespeichert werden.

      Ich sehe es neutral, irgendwas neues wird es schon wieder geben, wo es die komischen Vögel hinziehen wird.
      Viele Grüße
      safine
      Hallo @Gentledom,

      vielleicht liegt es daran, dass ich viele Jahre mit einer Schusswaffe unter dem Bett schlief, dass ich den Vergleich gerade sehr passend finde. Ich war viele Jahre in der Schweiz. Dort hat (verkürzt dargestellt, deshalb vielleicht nicht zu 100% richtig, außerdem schon einige Jahre her) jede im Militär aktive Person ihr Gewehr zu Hause, inkl. Munition. Schusswaffe und Munition müssen getrennt aufbewahrt sein.

      Die Schweiz ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, übermäßig unter Schießereien zu leiden ... daher meine Frage: wie sicher bist Du Dir, dass bei einer Lockerung des Waffenrechts die Anzahl an diesbezüglichen Tötungen und Verletzungen steigen würde? Auch hier sehe ich es so: wer will, kommt da dran, ob verboten oder nicht. Und wollen tun meist die mit den nicht ganz so redlichen Absichten ....

      BB, Louise

      PS: Um noch mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen ... wird ein Messenger geschlossen, werden sich andere etablieren... die "Büchse der Pandora" ist geöffnet, soll heißen, die Technologie ist in der Welt, es werden sich andere Anbieter finden..
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      Ich finde eine Prepaidnummer am besten, die ist nicht anonym wenn wirklich etwas passiert aber mein Chatpartner kann damit nichts anfangen... zumal es diese Nummer ja kostenlos gibt und man diese Nummern für diverse Dienste nutzen kann, man braucht nur ein altes Handy das bei fast jedem irgendwo in der Schublade liegt.

      Louise schrieb:

      Die Schweiz ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, übermäßig unter Schießereien zu leiden ... daher meine Frage: wie sicher bist Du Dir, dass bei einer Lockerung des Waffenrechts die Anzahl an diesbezüglichen Tötungen und Verletzungen steigen würde? Auch hier sehe ich es so: wer will, kommt da dran, ob verboten oder nicht. Und wollen tun meist die mit den nicht ganz so redlichen Absichten ....
      Statistisch gesehen sieht es so aus:

      Tote durch Waffen 2016
      Deutschland: 820
      Schweiz: 239
      USA: 15.109

      Nun sollte man aber bedenken, dass zu dem Zeitpunkt die Schweiz nur 10% der Bevölkerung im Vergleich zu Deutschland hat. Beachtet man dies gibt es in der Schweiz scheinbar dreimal so viele Tote durch Schusswaffen und Deutschland ist bei Schusswaffen gar nicht so unliberal wie man denken mag... Von den USA, wo es sehr weitgehend freigegeben ist mal ganz zu schweigen... also ja mehr Waffen bedeuten mehr Tote...

      So nun aber bitte zurück zum Thema :)
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      Gentledom schrieb:

      Mehr als die Einstellung hätte ich mir ja eine Beschlagnahme der Server und eine automatisierte Auswertung der Kommunikation (IP, rechtswidrige Inhalte) gewünscht, ich glaube da wären eine Menge Schandtaten aufgeflogen.
      Ääh.. also die Daten aller Nutzer ohne deren Zustimmung auswerten, um dann zu sehen, ob tatsächlich im Einzelfall kriminelles Verhalten vorliegt? Wird so neuerdings der Schutz der Privatsphäre gewährleistet?

      Ich meine, klar, kann man machen.. und vielleicht führen wir dann als nächstes so eine Art automatisiertes Wertungssystem ein, das beurteilt, wie viele potentiell zwielichtige Apps jeder Bürger so nutzt, und dann laden wir 'mal fix einen Trojaner auf das Smartphone wenn der Score nicht stimmt, und dann durchsuchen wir auch 'mal eben flux die Wohnung - weil da könnte ja 'was sein.

      Manchmal frage ich mich wirklich, in was für einer Welt wir leben. Hat man vor 30 Jahren auch jeden einzelnen Privathaushalt verwanzt, weil die Möglichkeit bestanden hätte, daß sich dort hinter verschlossenen Türen Terroristen und Pädophile treffen? Nein? Wieso ist es dann vollkommen normal, daß man erörtert ob man mit den Daten unbescholtener Bürger im rechtsfreien Raum hantieren kann..
      Weil der Messenger bei den angesprochenen Gruppen beliebt ist und dies auch schon oft genug in den Medien war und man daher von den Schattenseiten des Messengers wissen kann/sollte, sehe ich es hier anders. Ich finde eine automatisierte (also kein Mensch sieht die Datei, außer das Programm findet einen Treffer) Erfassung, unter engen Voraussetzungen, in Ordnung. Nicht in Ordnung fände ich es, wenn Menschen da auf reinen Verdacht hin hineinschauen würden, das geht in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn Behörden nachweisen könnten, dass ein Dienst stark überproportional kriminell genutzt wird, die Nutzer die Möglichkeit hatten über diese Gefahr informiert zu sein und/oder dies auf der Hand liegt und die Auswertung durch ein Programm erfolgt welches eine sehr geringe Fehlerquote bei der automatisierten Erfassung aufweist und kein Mensch ohne Systemmeldung den Inhalt sieht und wenn das Personal entsprechend datenschutzrechtlich geschult wird, wenn all dieses Wenns erfüllt sind, dann hätte ich als Bürger kein Problem mit einer Auswertung.

      So nun auch hier bitte wieder zurück zum Thema :)
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      @Gentledom

      Ich bin gegen dieses Vorgehen, auch wenn all diese Wenns zutreffen, und auch wenn noch 100 weitere theoretische Wenns zutreffen.

      Du hast gesagt zurück zum Thema, aber ich finde die Waffen Thematik/Der Vergleich ist genau am Kern des Themas.

      Der allseits bekannte zweite amerikanische Verfassungszusatz ist genau die interessante Systematik auf die es hier ankommt.

      Waffen um dem Bürger die Freiheit zu geben sich selbst gegen die Tyrannis zu wehren. Ist vielleicht nicht so gut ausformuliert wie es nötig wäre, aber im Kern unterschreibe ich das.

      Das Problem ist nur, in unserer heutigen Welt, was bringt eine Pistole? Sagen wir mal die nächsten 50 Jahre wendet sich alles zum schlechten. Eine Mischung aus Google Facebook und Co, zusammen mit der Hightech Abteilung der NSA bewegen sich in eine extrem gefährliche Richtung.

      In unserer vernetzen Welt mit unserer Infrastruktur und unseren Waffensystem vom Großen (Atomwaffen) bis ins kleine (Drohnen, Leute per Satellit finden, etc.) was bringt dem freien Bürger seine Pistole gegen so eine Übermacht? Absolut nichts.

      Was dem Bürger aber eventuell etwas bringt sind Technologien die 1. sichere Kommunikation und Datenspeicherung möglich machen. Betonung auf sicher. Wenn man das System für irgend etwas angreifen könnte, Pädophilie, Terrorismus, was auch immer, man könnte sich sicher sein diese Gegenbewegung stünde ganz oben auf der Abschussliste der Leute, die an den entsprechenden Schalthebeln der Macht und der Technologie sitzen. 2. Wege um eigenen Programm Code gemeinsam zu entwickeln und aus zu tauschen.

      Das ist die einzig mögliche Schutz Instanz. Ich vertraue schlicht niemandem, keiner Firma, keinem Staat, keiner Regierung, keinen Technik Experten, keinen Ethik Räten, keinen geschulten Experten für Privatsphäre, niemandem, dass eine Bewegung gegen das System nicht höher auf ihrer Abschussliste steht als jeder sonstige Kriminelle, Terrorist, Pädophile, etc. Und diese Schutzinstanz für System erneuernde Bewegungen ist es mir wert einen sicheren Hafen im Internet für jeden zu zu lassen der ihn gerne in Anspruch nimmt.

      Keine notwendige Veränderung in der Geschichte verlief je ohne eine gewisse Vermengung der "Helden der Revolution" mit Kriminellen Gangs, War Lords, und ähnlichen Grüppchen. Warum? Erstens weil diese Leute die Waffen haben. Zweitens weil die Kreise dieser Leute, Ausgestoßene, zu jedem Zeitpunkt der einzige Raum ist in dem außerhalb der Box gedacht werden kann.

      (Ich empfehle ein Youtube Video darüber wie der Dark Net Drogenhandel im Begriff ist online Handel zu revolutionieren. Bei Youtube einfach nach TED Talk - Dark net - drug market suchen und man sollte fündig werden.)

      Meist ist dieses außerhalb der Box denken nicht nötig, und nichts muss gestürzt werden, zur Zeit in Europa zum Beispiel, aber wenn wir mal einen Blick quer über die politische Landschaft der Welt werfen, egal wen man jetzt mag oder nicht, irgend wo zwischen Trump, der EU, Orban, Nord Korea und der chinesischen Kapitalismus/Kommunismus Mischung wird wohl jeder etwas finden das einen zweifeln lässt ob man leichtfertig mit dem Mechanismus für Veränderung verfährt.

      Lg
      Vergiss was du vergessen kannst, das was übrig bleibt ist wirklich von Bedeutung.
      Hallo @Gentledom,

      bitte entschuldige.... aber das ist doch Augenwischerei? Heute ist es dieser Kik Messenger, morgen ist es Threema, übermorgen Hangouts, überübermorgen Whatsapp, in einem Jahr das Telefon und in zweien das Internet. Ich bleibe dabei: der Messenger kann nichts dazu, von wem und wofür er verwendet wird. Die Art der Verwendung wird nicht aufhören, nur weil dieser Messenger geschlossen wird. Die Nutzer werden sich andere Medien suchen und genau damit weitermachen, was sie jetzt gerade tun.

      Ich glaube, es geht hier eigentlich gar nicht um den Messenger, sondern darum, inwieweit jeder von uns bereit ist, Freiheit aufzugeben. Und ich bin nicht bereit, auch nur ein kleines Stück Freiheit aufzugeben, weil andere Leute es nicht gebacken kriegen, sich an die Gesetze zu halten. Derlei Verbote halten Täter nicht davon ab, ihre Taten zu begehen, deshalb halte ich nichts davon.

      Kennst Du das mit dem Hinhalten des Fingers und dem Nehmen der ganzen Hand? Wie ist das Zitat von Herrn Seehofer: "Ich hab jetzt die Erfahrung gemacht in den letzten 15 Monaten: Man muss Gesetze kompliziert machen", "Dann fällt es nicht so auf." Genau so ist es wohl auch mit dem Nehmen von Freiheit: man muss sie uns nur in den kleinstmöglichen Dosen nehmen, dann fällt es nicht auf und wir mucken nicht auf.
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)

      LordMarlboro schrieb:

      Waffen um dem Bürger die Freiheit zu geben sich selbst gegen die Tyrannis zu wehren. Ist vielleicht nicht so gut ausformuliert wie es nötig wäre, aber im Kern unterschreibe ich das.

      LordMarlboro schrieb:

      Das Problem ist nur, in unserer heutigen Welt, was bringt eine Pistole? Sagen wir mal die nächsten 50 Jahre wendet sich alles zum schlechten. Eine Mischung aus Google Facebook und Co, zusammen mit der Hightech Abteilung der NSA bewegen sich in eine extrem gefährliche Richtung.

      LordMarlboro schrieb:

      In unserer vernetzen Welt mit unserer Infrastruktur und unseren Waffensystem vom Großen (Atomwaffen) bis ins kleine (Drohnen, Leute per Satellit finden, etc.) was bringt dem freien Bürger seine Pistole gegen so eine Übermacht? Absolut nichts.
      Ja aber du schreibst doch selbst, die Pistole hilft nicht mehr gegen Tyrannen, sie kann aber den Nachbarn oder den Expartner umbringen... wie du selbst schreibst ist die Idee des zweiten Verfassungszusatzes damit nicht mehr zeitgemäß.

      LordMarlboro schrieb:

      Keine notwendige Veränderung in der Geschichte verlief je ohne eine gewisse Vermengung der "Helden der Revolution" mit Kriminellen Gangs, War Lords, und ähnlichen Grüppchen. Warum? Erstens weil diese Leute die Waffen haben. Zweitens weil die Kreise dieser Leute, Ausgestoßene, zu jedem Zeitpunkt der einzige Raum ist in dem außerhalb der Box gedacht werden kann.
      Mir fallen da einige ein, das würde hier aber zu weit gehen. Welche Kriminellen stecken denn hinter der Nelkenrevolution um nur eine von vielen zu nennen :)

      Louise schrieb:

      Derlei Verbote halten Täter nicht davon ab, ihre Taten zu begehen, deshalb halte ich nichts davon.
      Yep aber man muss es ihnen weder erleichtern und wie es scheint haben hier jene die es als Frau genutzt haben, zum aktuellen Stand, weit mehr negative (5) denn positive (2) Erfahrungen mit dem Messenger gemacht, das ist für mich ein weiteres Indiz in welcher Art der Messenger denn genutzt wird/wurde.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff

      Gentledom schrieb:

      [...] wenn all dieses Wenns erfüllt sind, dann hätte ich als Bürger kein Problem mit einer Auswertung.
      Auch wenn all' das gewährleistet werden könnte, bliebe die eigentliche Frage in meinen Augen, ob es ethisch vertretbar ist Grundrechte nur deshalb aufzuheben, weil es praktikabel ist.
      Die Diskussion ist insofern etwas müßig, als die NSA beim Mitschnitt sämtlicher Daten, die über deutsche Netzknoten liefen, von deutschen Diensten unterstützt wurde. Im Austausch gegen ausgewertete Datensätze, die man legal nicht selbst beschaffen konnte. Wir sind also bereits weit, weit jenseits des Rubikons - ohne jemals irgendeine Form des Mitspracherechts gehabt zu haben. Wie genau sich das mit demokratischen Grundsätzen vereinbaren läßt.. naja, Schwamm drüber.

      Besonders der Umstand, daß ein Kommunikationsmittel sich bei Kriminellen einer gewissen Beliebtheit erfreut, kann keine Rechtfertigung für den widerrechtlichen Zugriff auf Daten, deren Auswertung oder deren Verwendung als Beweismittel sein. Dabei ist vollkommen unerheblich, wie die Auswertung erfolgt. Bereits der Zugriff ist ein Rechtsbruch.
      Analog dazu wären Hausdurchsuchungen bei jeder Person eines Stadtviertels, mit der einzigen Begründung, daß dort die Kriminalitätsrate besonders hoch sei.
      Allein' der Ansatz, einer beliebigen Gruppe von Menschen Rechtsgüter abzuerkennen, weil sich unter ihnen Straftäter befinden (könnten), hat für mich ein ganz ungutes G'schmäckle von '33.

      Und dieses kollektive Laissez-Faire im Bezug auf den Umgang mit unseren Daten läßt sich eben nur so erklären, daß nicht mehr das SEK die Tür' eintritt, um dann unser Tagebuch zu lesen - sondern alles vollkommen außerhalb unserer Wahrnehmung abläuft. Wir haben keinerlei Bezug zu dem Geschehen, weil wir es buchstäblich nicht be-greifen können. Das macht es rechtlich, ethisch oder in seinen sozialen Auswirkungen nicht weniger bedenklich; sondern erfordert -im Gegenteil- ein besonderes Augenmerk um Bürger auch vor staatlicher Willkür zu schützen.
      @Gentledom

      Da hast du mich etwas falsch verstanden. Der zweite Verfassungszusatz ist nutzlos im Bezug auf Schusswaffen (was nicht heißt das ich für ein Verbot bin, oder gegen ein Verbot, darum geht es nicht wirklich). Eine Pistole bringt dem Bürger nichts. Das, was dem Bürger etwas bringen kann ist Information als Waffe. Wenn man so will eine Vermischung von erstem und zweitem Verfassungszusatz. Wo der zweite ursprünglich den Schutz des ersten (und der anderen) gewehrleisten sollte sehe ich heute den ersten Verfassungszusatz (oder eher seinen Geist) "unbedingte freie Rede" als die hauptsächlich zu schützende Waffe.

      Ich muss zugeben von der Nelken Revolution habe ich noch nie was gehört, habe das mal eben kurz gegoogelt und kam auf die Infos "vier Tote" was ich nicht wirklich als den gewalttätigen Sturz einer Diktator beschreiben würde sondern eher ein schlecht gelaufenes Rock Konzert. Etwas los zu werden das sich so wenig zu wer setzt klingt für mich eher nach dem Abklopfen von staubigem historischem Ballast vom Mantel einer Nation. Was ich meine "vielleicht notwendige Veränderungen" meint Umstürze gegen ein System das noch Kraft hat sich zu verteidigen, aber das wird langsam etwas OT.

      Zum Thema "mehr negative als positive Erfahrungen mit dem Messenger" nur noch ein kurzer Gedanke. Wenn der so mies ist und voll mit kriminellen und sonst wem. Warum hat er dann 100.000.000 Nutzer? So viele Kriminelle gibts nun wirklich nicht.

      Wieso so viele schlechte Erfahrungen? Mir fallen da viele Gründe ein, vor allem wieso diese Rückmeldung aus diesem Forum kommt. Hier geht es um BDSM, und deine Angabe dreht sich um Frauen, also Frauen in der Welt des BDSM. Wer in diesen Kreisen des Internets unterwegs ist wird wissen welche meist männlichen, meist im Leben wenig erfolgreichen, meist sadistischen, meist mit sehr Jäger-artigen Eigenschaften versehnen Leute sich herum treiben, immer auf der suche nach meist jungen, meist irgend wie devoten Frauen mit wenig bis kaum Erfahrung auf der Suche nach einer Mischung aus Abenteuer, verbotenem und Dominanz ohne die ganzen roten Flaggen schon zu kennen.

      Das kombiniert mit einer körperlichen Sicherheit beim Spiel den ein online Messenger bietet, falsche Sicherheit die einen nicht in körperliche aber emotionale Schmerzen führen kann, ich denke dieses Übergewicht in der Umfrage ist so stark von unserer kleinen Gruppe an Leuten hier gebiased das es wirklich kaum (wenn überhaupt) etwas über den Messenger als solchen aussagt.

      Also, meine Meinung nochmal kurz und knapp als TLDR:

      Die Leute die sowas für ernsthaft kriminelle Dinge nutzen wollen finden alternativen.
      Online Sicherheit und Anonymität wird immer wichtiger.
      1. Zum Schutz vor Hackern, Firmen, etc.
      2. Im Ernstfall als letzte mögliche Bastion gegen einen Staat oder eine ähnliche Struktur mit den Mitteln unserer Zeit.
      Deshalb, gegen Anonymität im Internet vor zu gehen ist eine exponentielle Katastrophe, je effektiver man dabei tatsächlich wird.
      Vergiss was du vergessen kannst, das was übrig bleibt ist wirklich von Bedeutung.

      Gentledom schrieb:

      Yep aber man muss es ihnen weder erleichtern und wie es scheint haben hier jene die es als Frau genutzt haben, zum aktuellen Stand, weit mehr negative (5) denn positive (2) Erfahrungen mit dem Messenger gemacht, das ist für mich ein weiteres Indiz in welcher Art der Messenger denn genutzt wird/wurde
      Hallo Gentledom,

      zum Glück sind wir hier alle mündige Wesen, die sich frei entscheiden können, diesen Messenger auf Wunsch jederzeit von ihren Endgeräten zu entfernen. Es ist niemand gezwungen, ihn zu verwenden. Daher sehe ich auch keinen Grund, ihn zu verbieten.

      Ich glaube an die Stärke des Marktes bzw. des Nutzers. Wenn sich in so einem Messenger vorrangig zwielichtige Gestalten tummeln und deshalb Nutzer in Scharen davonlaufen, dann erledigt es sich mit der Zeit von selbst. Es braucht hier keine "Fürsorge" des Staates.

      Es gibt nichts gratis auf dieser Welt, auf irgend eine Weise bezahlen wir immer. Auch so ein Messenger trägt sich nicht von allein und wenn die Nutzerzahlen einbrechen, dann geht er ein. Und dann suchen sich die Verbrecher wieder neue Medien und alles fängt von vorn an...
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)
      Selber habe ich Kik nie genutzt WA und Skype haben mir immer gereicht.
      Das es überwiegend schlechte Erfahrungen hier mit Kik gibt, wundert mich allerdings nicht. Denn genau die Anonymität die ein solche Messenger herstellt, verleitet auch dazu, wesentlich eher die Daten raus zu geben. Bei WAnist man da deutlich vorsichtiger da der andere auch die Handynummer hat.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.
      @Louise

      Im Kern stimme ich dir zu, aber ich finde es sollte an der Stelle erwähnt werden das der Markt nur ein Werkzeug ist, ein mächtiges Werkzeug, ein gutes Werkzeug, ein nützliches Werkzeug, aber eben auch nur das. Er ist gut darin Leute mit dem zu versorgen was sie anspricht, Dinge effizienter und besser für weniger Geld zu machen.

      Regulation muss trotzdem her, vor allem wenn es um Monopole geht (ich weis das es kompliziert wird wenn man den Staat als größtes Monopol überhaupt sieht). Ich denke die Auswüchse von Überwachung und Social Media sind gleicher Maßen Ergebnis der Bürokratie und des Staates wie der Märkte und Firmen.

      Meine Idealvorstellung wäre Social Media Monopole durch den Staat zerschlagen um mehr Vielfalt zu generieren, um so Firmen hervor zu bringen die sich gegen die Bürokratie und Überwachung des Staates positionieren, also mit dem Staat die Firmen schwächen und mit den Firmen den Staat umgehen.

      Lg
      Vergiss was du vergessen kannst, das was übrig bleibt ist wirklich von Bedeutung.
      nachdem - ja, hat jetzt wenig mit dem Kik Messenger zu tun - Whatsapp mehr und mehr mit Facebook und Instagram verschmolzen wird, fliegt dieser Messenger demnächst auch runter.
      Es gibt Alternativen.

      Nachdem China mit diesem Social Credit System anfängt, bin ich mir schon auch sicher, dass dies auch in Europa irgendwann die nächsten Jahre kommen wird. Überwachung, Auslesen von Daten, Menschen gläsern machen.. darauf läuft vieles hinaus.

      Und mithilfe der Social Media klappt das ja wunderbar.
      Google weiß, wenn ich mit dem Smartphone unterwegs bin schon sehr genau, wo ich überall unterwegs bin.

      Möchte ich anonym bleiben, bleibt mir wohl nur, das Smartphone von der SIM zu entkoppeln, es in die Gefriertruhe packen, drei Stunden warten und mich dann von allen Menschen in meiner Umgebung fernzuhalten. Also jenen, die ein Smartphone besitzen. Oder Alexa, Siri, wie sie alle heißen.

      Als Lektüre empfehle ich Marc Elsberg - Zero.
      Viele Grüße
      safine
      Wenn kik verschwindet juckt mich das nicht. Der Messenger ist mir einfach zu unkomfortabel. Ich nutze lieber Telegram. Auch dieser Messenger kann anonym genutzt werden. Man muss also nicht jedem, wie bei WhatsApp, seine Telefonnummer geben. Der große Vorteil von Telegram für mich ist, ich kann ihn mit ein und dem selben Konto auf all meinen Geräten nutzen. Es ist egal ob ich auf Windows, Android oder IOD bin, ich bekomme ein App dafür. Auch eine reine Browserversion gibt es. Überall habe ich Zugriff auf meine Chats, Sprachnachrichten sind nicht auf 60 Sekunden begrenzt, wie bei Facebook und die Nachrichten sind alle verschlüsselt. Best of all, Die App ist für alle Systeme kostenlos. Herz was willst Du mehr?
      Always happy trails

      Thomas aka Braintickler