Welche Bezeichnung für Sub ist Euer No-Go?

      Gar nicht gehen würden für mich glaube ich Bezeichnungen, die ich schlecht von einer anderen, eher fürsorglichen Beziehungsebene lösen kann.
      Er ist ja im Alltag sehr beschützend und „mein kleines Mädchen“ aus dem Alltag kommend könnte ich jetzt so rein gar nicht sexualisieren (haben wir allerdings auch noch nie ausprobiert)...und plumpe Beschimpfungen, die auf mein Äußeres abzielen wollten, würden mich auch wenig erregen, weil es dann einfach nicht authentisch wäre.

      Da schaffen wir es aber glücklicherweise beide, einen deutlichen Perspektivwechsel vorzunehmen. Die sich dadurch aufbauende Distanz empfinde ich als sehr fruchtbar für den weiteren Verlauf :D .
      Wenn es dann um die Reduzierung und Bestrafung meiner Person auf meine Sexualität geht, habe ich damit auch keinerlei Probleme und bin da verbal noch auf keine Grenze gestoßen. Dafür brauche ich auch kein „mein“ vor den jeweiligen Bezeichnungen.

      Erstens, weil ich genau weiß und spüre, dass ich Seine bin.
      Und Zweitens, weil sich die aufgebaute Distanz durch Sex eh wieder auflöst.

      Insgesamt spüre ich bei ihm ein sehr starkes emotionales Sicherheitsnetz ^^ . Ohne diese Basis wäre ich sicherlich empfindlicher.
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Ich mag auch alles nicht was körperliche Makel angreift.

      Eine sehr seltsame Beziehung habe ich zu den Worten Nutte, schlampe und hure.
      Nutte geht gar nicht, da würde ich mir billig vorkommen.
      Schlampe ist ok, kann finde ich im richtigen Kontext sehr erregend sein.
      Hure finde ich fast schon schön, selbstermächtigt, respektvoll. Das verbinde ich kurioserweise mit einer sexuell gefestigten, selbstsicheren Frau, die weiß was sie im Bett tut. Aus freien Stücken.

      Obwohl alle Wörter das gleiche meinen ist ihr Effekt doch sehr unterschiedlich.

      LaermMachtSpass schrieb:

      Ich befürchte das ich in dieser Hinsicht extrem Einfallslos bin :D

      Sie ist ein Schatz für mich und so nenne ich sie auch. Auch ihr Kosename kommt vor.
      In besonderen Situation bezeichne ist sie auch mal herzhafter (F...stück z.B.) aber nur wenn es imho passt und auch wirklich selten.
      Als Namen oder Dauerbezeichnung ist das für mich nicht vorstellbar.

      Im Großen und Ganzen ist sie halt mein Schatz :love:
      da bin ich ganz ähnlich. Die Situation muss passen. Grundsätzliche No-Go Namen sind auch für mich alles was irgendwie den Körperlichen oder geistigen Zustand angreift.

      Vielleicht noch ein Positivbeispiel für ein NoGo aus der Rubrik Pleiten Pech und Pannen:
      In einer Session habe ich sie mal Süßvieh bezeichnet. Daraufhin hat sie einen derartigen Lachflash gekriegt, dass an dem Abend nix mehr ging außer Kuscheln. :rofl:
      Ich finde Kosenamen sagen einiges darüber aus, wie man vom anderen wahrgenommen wird. Es hat also auch etwas damit zu tun, wie man selber sich gibt, wenn es jetzt nicht darum geht es absichtlich erniedrigend zu verwenden.

      Was für mich gar nicht geht, sind Verniedlichungen wie Subbie, Subbielein kritisch finde ich auch Kleine.

      Das sind Bezeichnungen mit denen ich mich überhaupt nicht identifizieren kann und es würde mich irritieren, wenn das in mir gesehen würde, ganz unabhängig davon ob ein "mein" davor ist oder nicht.
      Wenn du jemanden verstehen möchtest,
      höre nicht auf seine Worte
      sondern beobachte sein Verhalten.

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