Beziehungsfrage... ich brauche eure hilfe, mein freund führt mit seiner exfreundin eine "spielbeziehung"

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      feuerpferd, danke, vielen dank, ja du hast recht, wenn ich ehrlich bin fühle ich mich wie das spielzeug seiner femdom... ich bin unglücklich, weil ich keine kontrolle mehr habe über mein leben und mich fremdbestimmt fühle. Es freut mich zu hören, dass du es ganz gut hinbekommen hast...
      @Cadora

      Dann weißt du was du zu tun hast.
      Achte auf dich, steh zu dir und bleib bei dir.
      Wenn eine Beziehung dich so einschränkt, dich unglücklich macht und deine Grundfesten ins wanken bringt, dann ist das nicht gesund.

      Ich wünsche Dir alles gute für deinen weiteren Weg.
      ~Die kostbaren Dinge, die ein Mensch sammeln kann, sind nicht Gold und Edelsteine. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen und die kleinen Muscheln vom Strand~
      danke für deine antwort, ja dass weiss ich... danke das wünsche ich dir auch.

      Noch eine kleine frage aus neugierde. Ist eine beziehung oder ein leben nach gor gesund? Denn seine femdom, obwohl femdom auch für mich nicht passend ist, steht völlig auf gor. Sie haben keine tabus im spiel, es gibt kein safeword. Sie hat die ganze kontrolle... alle bdsmler die ich kenne, können es nicht nachvollziehen.
      puh ich finde es grad ein wenig anstrengend wie über die andere Beziehung geurteilt wird. Grundsätzlich gibt es doch sehr viele die für sich genau so eine enge BDSM Beziehung wünschen. Hier ist es auf einmal ach so schrecklich. Drehen wir doch mal den Spieß um. Femdom wird immer wieder von Sub verlassen, aber er kommt zurück weil er nicht loslassen kann. Und sie kann nicht anders weil sie ihn in ihrem Leben haben will. Und dann gibt es da die " Andere", die auch noch anwesend sein will, womöglich in ihre Beziehung reinreden, ihren Sub manipulierte und unter Druck setzt.....

      nur mal so als Denkanstoß, wenn überhaupt dann ist das Problem, dass der Mann sich hier nicht klar positioniert und beide Frauen den Scheiss mitmachen, offensichtlich ist der Leidensdruck nicht gross genug.
      Catch me if you can...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Viva () aus folgendem Grund: zwei Buchstaben ergänzt

      Cadora schrieb:

      Ist eine beziehung oder ein leben nach gor gesund? Sie haben keine tabus im spiel, es gibt kein safeword.

      Ich stelle dann einfach einmal die Gegenfrage: Warum sollte ein Leben nach Gor, 24/7 oder TPE nicht gesund sein, wenn beide Beteiligten es so möchten?

      Weil du und "deine" BDSMer es sich nicht vorstellen können? :gruebel:

      Wie viele kennst du denn?
      Und wie ist deren Kontext zu BDSM?

      Ich habe auch kein Safeword, sehr viele hier haben kein Safeword - und es geht uns sehr gut damit. Weil wir alle es so wollten und genau wissen, worauf wir uns einlassen. :yes:
      Und weil wir vertrauen...

      Sie hat die ganze kontrolle... alle bdsmler die ich kenne, können es nicht nachvollziehen.

      FLR - ist doch auch nicht unüblich - nicht mehr zumindest. Und ich freue mich, dass doch sehr viele diese Lebensweise für sich entdeckt haben und sich damit identifizieren können. :yes:
      Wo steht denn geschrieben, dass diese Art des BDSM nur in Male-Dom und Fem-Sub-Beziehungen vorkommen darf? :gruebel:

      Ja, ich kann BDSMer, die gewisse Lebensweisen als "krank" oder "nicht lebbar" bzw. "ungesund" bezeichnen, nur weil sie es nicht verstehen und auch gar nicht verstehen wollen, auch nicht so ganz verstehen. :pardon:

      Cadora schrieb:

      Ist eine beziehung oder ein leben nach gor gesund? Denn seine femdom, obwohl femdom auch für mich nicht passend ist, steht völlig auf gor. Sie haben keine tabus im spiel, es gibt kein safeword. Sie hat die ganze kontrolle... alle bdsmler die ich kenne, können es nicht nachvollziehen.
      Zwischen Gor und einer TPE-Beziehung ist ein Unterschied.
      Zudem: Nur, weil man Gor mag, muss man ja nicht nach Gor leben.

      Und was heißt schon "gesund"? Solange beide damit glücklich sind, können sie mMn leben, wie sie möchten, auch nach Gor. Das wäre aber mMn auch ziemlich ungewöhnlich, denn in den Büchern gibt es fast nur Herren und Sklavinnen. Ich habe ansonsten noch nie mit Goreanern zu tun geabt. Keine Ahnung, ob da auch Frauen als Herrin erlaubt sind.

      Zum Safeword: Ich habe auch kein Safeword, na und?
      Man braucht nicht unbedingt ein Safeword. Besonders dann nicht, wenn man manchmal in einer Session so weit weg ist, daß man ein Safeword gar nicht sagen könnte.
      Ich habe ohne noch nie eine schlechte Erfahrung gemacht. Meine Doms haben auch so gemerkt, wann es zuviel wurde für mich.
      Und die ganze Kontrolle scheint sie iü nicht zu haben, sonst hätte er nicht ab und an mit ihr Schluß gemacht.


      Vielleicht setzt Du Dich erst einmal mit den verschiedenen Spielarten auseinander (RACK, SSC, TPE, CNC, FLR etc.pp.) ?
      So ungewöhnlich ist das nicht mit der ganzen Kontrolle. Ist nur eine härtere und riskantere Spielart.
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud

      Cadora schrieb:

      ich verstehe absolut nichts von gor und einem leben nach gor.
      Das ist auch nicht sooo simpel und eben mal schnell erklärt, weil alles auf den entsprechenden Büchern von John Norman beruht (in denen es iü nicht um BDSM geht, sondern um eine fiktive Welt mit starken Männern, die Frauen versklaven, die danach erst ihre wahre Identität haben, voller Rituale, fester Sitten etc.pp.).
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Ich finde es erstmal hochspannend das sich eine "Vanillafrau" hier anmeldet und uns um Rat fragt.

      Wie soll man nun, im kurzen, erklären was so unglaublich komplex ist.
      Selbst wenn @Cadora, das hier alles liest ist sie nicht mit der Struktur und der Komplexität vertraut. Das es hundertausendundeine Möglichkeiten gibt BDSM zu leben ist ungreifbar für sie, denke ich.

      Das die Sub mit ihrem Herrn/Herrin Ein Bündnis eingeht das im Idealfall eine tiefe Bedeutung hat ist nicht erklärbar, wenn man das selbst nie erlebt hat.

      Hier wurde Rat gesucht und ich denke das @Cadora hat die Antwort für sich schon längst gefunden.

      Für viele Menschen ist das was wir leben und lieben, jeder auf seine Art und Weise, ungesund.
      Da wären wir dann wieder bei der Akzeptanz.
      ~Die kostbaren Dinge, die ein Mensch sammeln kann, sind nicht Gold und Edelsteine. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen und die kleinen Muscheln vom Strand~
      Irgendwie sehe ich nicht die Notwendigkeit, die zweite Beziehung deines Freundes groß zu analyiseren. Offensichtlich macht sie dich unglücklich. Also beende die Beziehung und such dir jemand, der mehr auf deiner Wellenlänge liegt. Seien wir mal ehrlich, die Beschreibung klingt nichtmal nach einer gesunden Poly-Beziehung, dafür ist viel zu wenig Kommunikation und Rücksichtnahme dabei (zu gutem Poly gehört haufenweise von beidem, weshalb es auch nix für mich ist - viel zu viel Arbeit ;) ). Schmeiß den Kerl weg und such dir nen kompatibleren. Wie ein Heftplaster, besser schnell abziehen, tut weh, aber ist dann vorbei.
      Was ändert die Antwort für dich? Fühlst du dich in der Beziehung wohler, wenn dir Leute schreiben, dass das, was dein Freund mit der anderen Frau am Laufen hat, gesund/nicht gesund ist?

      Du bist in der Beziehung offenbar nicht glücklich. Dein Freund ignoriert das, ignoriert eure Absprachen und scheint überhaupt nicht zu sehen, wie schlecht es dir mit eurem „Arrangement“ geht.

      Jetzt ist es an dir, zu schauen, wie du mit der Situation umgehen kannst/willst.

      Und selbst wenn dir andere sagen, dass die andere Beziehung deines Freundes ungesund ist, muss dein Freund das erstmal selbst so empfinden und einen ausreichend hohen Leidensdruck haben, damit sich - vielleicht - etwas ändert.

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Poetin () aus folgendem Grund: typos... and more typos

      Normal oder nicht, ich finde die Frage stellt sich gar nicht. Du hast ja jetzt hier schon mehrfach gehört, dass das durchaus eine Beziehungsform sein kann. Aber das Wissen darum ändert ja Dein Empfinden nicht.

      Meine Gedanken sind weniger die über das Verhalten der Femdom als über das Deines Partners. Für mich zieht er nicht klare Position, sagt nicht wie er sich die Beziehungen vorstellt.

      Du selbst schreibst Du fühlst Dich unangenehm fremdbestimmt, bist enttäuscht und unglücklich. Verzeih mir meine Ehrlichkeit aber ich sehe da keinen Sinn eine solche Beziehung weiter zu führen zumal es sich ja auch nach mehrfacher Trennung immer auf dem selben Level bewegt, geändert hat sich ja nichts.

      Es ist sicher schmerzhaft aber Du solltest nach jemandem suchen der mit Deinen Wünschen an einen Partner kompatibler ist. So wirst Du nur dauerhaft verletzt.



      To cry is not to fear; to grieve is not to admit defeat.

      Azrael schrieb:

      BDSM ist i.a. R. nix, weswegen man zum Psychiater muss, es sei denn, man gerät in eine destruktive Beziehung
      Kurz vorweg: Wenn ohne BDSM ein Leidensdruck besteht, wäre ärztlicher Rat schon angebracht. Das wärs auch schon.

      Zum Thema:
      Wenn sich dein Freund nicht entscheiden kann was ihm wichtiger ist, dann müsstet ihr euch darüber mal dringend unterhalten. Solltet ihr zu keinem Ergebnis kommen das für euch alle zufriedenstellend ist, dann vergiss den Kerl. Nicht jede Beziehung lässt sich retten, also ist man häufig besser dran sich was Neues zu suchen.
      Erst in Leid und Ekstase offenbaren Frauen ihre wahre Schönheit.