S/M Sub und wachsende Sehnsucht nach tiefer Devotion

      Beitrag von Emanuelle ()

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      @Petite Ange
      Ja es mag sein dass es daran liegt aber er selber sagte mal dass es Beides sein muss denn zu Beginn war es sehr S/M lastig. Hingebungsvolle Sub mag er auch und so erweckte er in mir das devote was ich eh in mir habe. Als das Bedürfnis aufkam mich ihm gesamt zu unterwerfen sagte er dass er glücklich über mein Vertrauen ist . Aber auch ich habe das Gefühl dass es ihm zu viel ist.
      Nur ist es nach wie vor so dass ich masochistisch bin und das Spiel mit dem Schmerz mich erfüllt. Irgendwie habe ich das Gefühl dass er denkt ich habe mich verirrt
      Habe ich deswegen das Gefühl dass er verwirrt ist von meinem plötzlichen Bedürfnis nach Devotion ?

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      Petite Ange schrieb:

      Mit Verlaub, aber diese Äußerung trägt nicht dazu bei, dass sich Emanuelle besser fühlt.
      Richtig ! Zeigt aber auf warum dem Dom dies unter Umständen nicht egal war.
      Auch nochmals für Dich @Petite Ange
      Ich kenne Ihren Dom nicht, verweise aber darauf das es Gründe diesbezüglich geben kann ;)
      Gerade bei Personen die eine öffentliche Person darstellen ist Außenwirkung etwas das unter anderem die Reputation schädigen kann.
      Dafür kann natürlich Emanuelle nichts. Zumindest nicht mittelbar aber dennoch unmittelbar durch das Weinen hervorgerufen.
      Bei solchen Personen spielt leider nunmal die Meinung von anderen außerhalb durchaus eine Rolle da sie letztlich
      auch in Teilen davon Leben. Firmeninhaber, Politiker u.s.w. !
      Dementsprechend wäre es fahrlässig meinerseits dies nicht zu erwähnen da so die Chancen steigen das die Beziehung
      ihr Ende findet, indem ich Sie darin bestärke ein Verhalten weiter aufrecht zu erhalten, dass dem "Dom"
      einen Trennungsgrund liefert.

      Ich muss aber auch zugeben das ich es schlecht von dem Dom finde das er auf das Fragen seiner Sub scheinbar keine Antwort
      hatte wie sich künftig verhalten soll. Geschweige denn der Sache warum es zum Gefühlsausbruch kam auf den Grund gegangen ist.
      Sie spürte seine Macht <-- In welchem Zusammenhang ? Worte, Gesten, Handlungen ?
      Wenn das Klar ist, gibt es die Überlegung wie das entweder geändert oder abgestellt ggf. vermieden werden kann.
      Sofern Ihm das da so unangenehm war. Denn Ihre Bereitschaft dazu war ja letztlich da sonst hätte Emanuelle
      dies nicht bei Ihm angesprochen.Ich verbuche dies aber mal Domseitig so, das dieser Dom eben noch eher Anfänger ist.
      Da bin ich auch so ehrlich !

      Im letzten Thread dazu habe ich aber auch schon die Vermutung geäußert sofern dieser Dom kein Anfänger ist das dies auf mich wirkt
      als hätte er nicht das nötige Interesse an Ihr. Das mag hart Klingen aber eben ein Gefühl das mich dabei beschleicht und der Grund
      warum ich den Ausführungen von Feuerpferd diesbezüglich zu Hinterfragen ganz positiv beistehe.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !

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      @Tocken1978:

      Das, was Du beschreibst, liest sich für mich doch recht konstruiert. In der Tat schildert Emanuelle doch keine so öffentliche Situation, sondern ein privates Treffen mit zwei anderen Pärchen, bei dem es noch dazu um Beziehungsführung ging.
      Es hat also rein gar nichts mit „öffentlichen Personen und Aussenwirkung“ zu tun.
      Noch dazu, wo man als BDSMler Aussenwirkung tendenziell überschätzt.
      Ich persönlich wäre in einer vergleichbaren Situation, die meine sub emotional überfordert, bei ihr. Es geht dabei um Führung, nicht um Strafe. Ich bin und bleibe verantwortlich, anders funktioniert D/s, das den Namen 24/7 tragen will, in meinen Augen nicht.

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      @Gordon

      Emanuelle schrieb:

      Am we hatten wir ein Treffen mit 2 Paaren zum Essen um uns kennen zu lernen.
      Nur zwecks Konstruktion ;) !
      - Essen in den eigenen vier Wänden ?
      - Essen im Restaurant ? Kann natürlich sein das nur 4 Leute im Restaurant waren :lol:
      - Essen am öffentlichen Grillplatz etc.

      Daher nochmals es kann Umstände geben, heißt nicht das es so ist.
      Wir wissen nicht ob dies im privatem Ambiente war, das steht da auch nicht .
      Ich gebe Dir durchaus Recht das man da bei seiner Sub sein sollte.
      Ich habe im mittleren Teil auch deutlich gemacht was ich da diesbezüglich klar vermisse. Von Strafe steht da aber ersteinmal nichts.
      Denke mal da hasst Du Dich verlesen. Was da steht ist:
      Wenn ich das Verhalten meiner Sub so nicht möchte in der Öffentlichkeit, sollte ich wissen was für ein Verhalten ich mir
      Vorstelle von meiner Sub . Dies dann auch meiner Sub sagen können.
      Zweitens steht da: Wenn mich dies so stört und ich das geändert haben möchte
      sollte ich der Problematik die dies ausgelöst hat auch auf den Grund
      gehen.Denn nur wenn ich weiß Wie und Warum? Habe ich Anhaltspunkte so etwas auch abzustellen oder zu Vermeiden.

      Gordon schrieb:

      Ich bin und bleibe verantwortlich, anders funktioniert D/s, das den Namen 24/7 tragen will, in meinen Augen nicht.
      Der mittlere Teil ist also genau das ! Seine Verantwortung nachzukommen wenn er dies schon so möchte.
      Es wäre aber auch gelogen nicht klar zu stellen das Dom viel wollen kann, ohne das Sub Ihren Teil dazu beiträgt geht es auch nicht.
      Sei es im Form von Benehmen, das akzeptieren diverser Sachverhalte oder das Reflektieren und Ehrlichkeit und Offenheit im Gespräch.
      Da braucht es schon den Willen beider das sich dies auch Umsetzen lässt oder etwa nicht neuerdings ?
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !

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      Hallo @Tocken1978,

      ich glaube, wir schreiben hier aneinander vorbei, bzw. Du siehst ein Problem, das in der Gesamtsituation gar nicht so entscheidend ist. Zum einen ist nicht wirklich entscheidend, wie öffentlich diese Begebenheit war. Wichtig war, die Beiden waren nicht allein, sondern in unmittelbaren Kontakt mit zwei Paaren. Auch in einem Restaurant wäre schon der nächste Tisch weit weg. Mich als Gast interessiert es nicht, was an einem Nachbartisch geschieht. Und selbst wenn ich ungewollt Gesprächsfetzen mitbekommen sollte, so ist meine Reaktion allenfalls Schulterzucken. Das Paar am Tisch war hingegen involviert, es ging ja gerade um die Beziehungsführung. Sub hat emotional reagiert. Sie teilt hier ihre Erfahrung im Forum, versucht einzuordnen, was passiert sein könnte.

      Du versuchst die Reaktion des Dom zu verstehen und verhedderst Dich dabei in Vermutungen, die am Ende der Threadstarterin auch nicht helfen. Genau das wollte meine Sub @Petite Ange gestern anmerken. Und heute reagierst Du in recht belehrendem Stil mit Deinen Vermutungen:

      Tocken1978 schrieb:

      Petite Ange schrieb:

      Mit Verlaub, aber diese Äußerung trägt nicht dazu bei, dass sich Emanuelle besser fühlt.
      Richtig ! Zeigt aber auf warum dem Dom dies unter Umständen nicht egal war.Auch nochmals für Dich @Petite Ange
      Ich kenne Ihren Dom nicht, verweise aber darauf das es Gründe diesbezüglich geben kann ;)
      Gerade bei Personen die eine öffentliche Person darstellen ist Außenwirkung etwas das unter anderem die Reputation schädigen kann.
      Dafür kann natürlich Emanuelle nichts. Zumindest nicht mittelbar aber dennoch unmittelbar durch das Weinen hervorgerufen.
      Bei solchen Personen spielt leider nunmal die Meinung von anderen außerhalb durchaus eine Rolle da sie letztlich auch in Teilen davon Leben. Firmeninhaber, Politiker u.s.w. !

      (...)

      Da war ich erstmal platt!

      Die naheliegende Erklärung für das Verhalten des Dom ist meiner Meinung nach ganz einfach: Er war selber in der Situation nicht souverän (siehe auch Ockhams Rasiermesser).

      Und diese Diskussion geht weit am eigentlichen Problem von @Emanuelle vorbei: sie konnte das nachfolgende Zurechtweisen nicht verstehen, insbesondere weil sie es gerade nicht kontrollieren konnte. Sie kam in einen Konflikt, den sie nicht lösen konnte: die Tränen als Ausdruck ihrer tiefen Hingabe auf der einen Seite, auf der anderen Seite, dass sie gerade mit diesen ihren Herrn enttäuscht hatte.
      Aber letztlich hilft das alles nicht weiter, beide müssen diesen Konflikt miteinander auflösen. Auch wenn ich jetzt sicherlich ein paar Münzen ins BDSM-Phrasenschwein werfen darf: ohne Kommunikation zwischen den Partnern funktioniert es nicht, gerade wenn beide zum einen noch sich selbst, zum anderen noch ihr Miteinander finden wollen.

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      Hallo @Tocken1978, hallo @Gordon,
      zunächst meinen Dank an Euch . Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen : wir waren in einem Restaurant was auch relativ voll war.
      Ich denke es ging hier nicht um sein
      Ansehen als Person denn er ist in diesem meinem Wohnort unbekannt.
      Verhaltensregeln für mich gibt es nicht außer der dass ich meine Gefühle zu ihm eben nicht zu offen zeigen darf aufgrund unserer S/M Beziehung was ich auch nachvollziehen kann.
      Nun waren wir aber dort nicht im Spiel sondern mehr privat unterwegs. Das Machtgefälle funktioniert bei mir in seiner Nähe meist durch seinen Blick bzw. durch Berührung . Eben darüber zu reden gab mir dieses tiefe Verbundenheitsgefühl.
      Nun muss ich dazu sagen dass wir vormittags intensiv gespielt haben und ich dabei überwiegend tiefe Erfüllung finde die sich auch in Tränen für ihn zeigt. Ich erlebte es zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Nach einem Spiel bekomme ich intensive Nähe von ihm die mir dort in diesem Moment eben fehlte. Gestern sagte er ich wäre anders gewesen , natürlich denn ich bin bekannt in diesem Ort und verhielt mich eben nicht wie die Sub in den Momenten der Hingabe. Bis zu diesem Moment als die Tränen kamen. Diese Zurechtweisung traf mich weil ich in diesem Moment in den Submodus gerutscht war. Ob er es nicht einordnen konnte weiß ich nicht es war jedenfalls ein harter Aufprall.
      Die Kommunikation Ja ich versuchte ihm das zu erklären bat um Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit und bekam sie nicht.
      Es ist für mich schwierig beide Ebenen miteinander zu vereinbaren. Vielleicht daher der Wunsch es 24/7 zu leben damit dieser Konflikt aufhört . Ich bin Freundin und Sub aber Emotionen sind nicht ganz so Seins.
      Emotionen auf Sub Ebene schon eher

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      Sternenglanz schrieb:

      Aus eigener leidvoller Erfahrung weiss ich, dass man in solchen Beziehungen alles gewillt ist zu tun, um Nähe zu erreichen und geneigt ist, Fehlverhalten auf der eigenen Seite zu sehen und ebenso absolutes Verständnis für das Verhalten

      Überprüfe Deine Beweggründe, horche in Dich rein, nur so wirst Du sehenden Auges Deinen Weg gehen können, ohne Gefahr zu laufen, Dich zu verlieren...
      Hallo Sternenglanz,
      Danke für Deine Worte,
      Ich horche immer Insichgehen rein um heraus zu finden was los ist.
      Nicht zuletzt deswegen habe ich die Frage hier gestellt weil ich hier gerne Meinungen lesen um mich nicht zu verlieren.
      In meinen letzten Beitrag sagte ich, es sind diese Verwirrungen in den Ebenen . Als Sub darf ich diese tiefen Gefühlen zeigen und er ist liebevoll und genießt sie. Außerhalb der Subebene ist er eher zurückhaltend.
      Ja es ist wohl wie Du sagst man sehnt sich nach mehr Nähe und irgendwie Klarheit, denn seinen Worten nach bin ich immer Sub.
      Ich bin unter Begleitung eines psychologischen Beraters ( seit meiner Trennung in der narzisstischen Ehe) , der etwas über mich wacht. Seiner Meinung nach ist es meine eh vorhandene devote Neigung die diesen Wunsch auslöst.ich sehe es als eine Entwicklung.
      Nur habe ich es damals in meinem ersten Thread schon gelesen dass s/m und Devotation Im Alltag zu verbinden nicht ganz so einfach ist. Und da ist wohl was wahres dran. Ich bin auch nicht die Sub die diszipliniert wird durch demütige Haltungen sei es auf dem Boden oder ähnlich, das würde nicht zu dem Stolzgefühl passen dass ich aus s/m Spielen ziehe. Ich denke es ist der Wunsch nach Beständigkeit

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      @Emanuelle das was du beschreibst kenne ich aus vorherigen Beziehungen. Für mich ist es unmöglich zwischen verschiedenen Ebenen hin und her zu wechseln.
      Es gibt allerdings viele Doms, die genau das anstreben. Da soll die Sub nur in bestimmten Situationen durchkommen. Rede mit ihm darüber, wie er es sich vorstellt.

      Um Thema Öffentlichkeit.
      Bei uns macht es schon Unterschiede, ob ich mir ganz unter uns ein "Schnitzer" leiste oder Öffentlich. Letzteres hätte deutlich mehr Konsequenzen, da ich meinen Herrn auch in der Öffentlichkeit damit dann bloß stelle.

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      Ich finde, dass es ein wenig unrealistisch ist, zu erwarten bzw davon auszugehen, dass er in der Öffentlichkeit so reagiert wie zu Hause nach einer Session. Zumal ihr kein 24/7 lebt. Auch wenn du dir das wünschen magst, kannst du es nicht erzwingen.

      du schreibst, dass es für dich nur eine Verhaltensregel gebe - dass du deine Gefühle ihm gegenüber in der Öffentlichkeit nicht zeigen darfst. Dagegen hast du mit deinem Gefühlsausbruch im Restaurant vor den beiden Swinger(?)-Pärchen dann wohl klar verstoßen.

      mein Eindruck ist, dass du etwas auf ihn projezierst, das er nicht ist und möglicherweise auch gar nicht sein will. Da wäre ein gewisser Realitätssinn und Selbstschutz angebracht.

      Und damit bin ich raus.

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre ~