9.12. .★. Begegnung im Schnee

      9.12. .★. Begegnung im Schnee

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      . ★.— 9. Dezember —.★.

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      Begegnung im Schnee

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      von
      @Primrose

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      Sie stapfen durch den tiefen Schnee den Berg hinauf. Glitzernd leuchtet der Schnee in der Sonne, verzaubert die Welt in eine Märchenlandschaft. Hoch türmt er sich auf Steinen und Holzstapeln am Wegesrand, liegt schwer auf den Zweigen der Tannen, die stolz in den Himmel ragen, überzieht die Berge mit einer funkelnden Decke.

      Die Welt ist leise geworden. Nur vereinzelt durchbrechen Vogelstimmen die fast unwirkliche Winterruhe, in der sonst nur das Knirschen des Schnees unter ihren Sohlen zu hören ist. Schweigend laufen sie hintereinander her, folgen der schmalen Spur, die Schneeschuhläufer glücklicherweise hinterlassen haben. An einigen Stellen liegt der Schnee so hoch, dass sie bis zu den Knien einsinken.

      Vor etwa zwei Stunden sind Clara und Rob zu einer Wanderung hoch hinauf zur Almhütte aufgebrochen. Erst waren die Wege noch gut vom Schnee geräumt, doch mittlerweile haben sie die breiten Forstwege längst verlassen und folgen dem Wanderpfad, der sich durch die idyllische Landschaft den Berg hinauf schlängelt.

      Mit ruhigen, gleichmäßigen Schritten schreitet er voran, ebenso wie sie, in den Anblick dieser Zauberwelt versunken. Warm scheint die Sonne auf die beiden herab und die Steigung tut ihr übriges, so dass sie schon längst ihre dicken Winterjacken ausgezogen haben. Der Schnee, die Sonne, das Wandern, die Zeit mit ihm – das alles vermischt sich in Clara zu einem so leuchtenden Strahlen, dass sie am liebsten jubeln würde. Glücksgefühle durchströmen sie. Versuchsweise stößt sie kleine helle Freudenrufe aus und die Berge antworten ihr mit ihrem Echo.

      Lachend dreht er sich zu ihr um, sieht das Glänzen in ihren Augen und den Sonnenschein, der sich in ihren blonden Haaren verfängt. Nach einer Weile erreichen sie eine Lichtung im Wald, die sich über ein kleines Plateau am Berghang erstreckt.

      Sie läuft zu einer eingeschneiten Holzbank, die Wanderern im Sommer einen herrlichen Ausblick über das Tal und die Berggipfel am Horizont bietet. Übermut überkommt sie und so beugt sie sich vor, stützt sich mit den Händen auf der Bank ab, reckt provozierend ihren Po in die Luft und schaut grinsend über ihre Schulter zu Rob herüber. Ihre Blicke treffen sich.

      Eine solche Einladung kann er sich natürlich nicht entgehen lassen. Langsam kommt er zu ihr. Mit einer Hand greift er in ihre Haare und zieht ihren Kopf in den Nacken, so dass ihr Körper in ein Hohlkreuz gezwungen wird. Mit der anderen knetet er ihren Po und gibt ihr dann einen festen Klaps. „Zieh die Hose runter! Den Slip auch!“ Damit hat Clara nicht gerechnet. Eben noch hatte sie die Situation unter Kontrolle, nun hat er sie überrumpelt und die Führung übernommen. Wie immer.

      Sie atmet tief durch, schaut ihn an. Nachfragen, ob er es wohl ernst meint, erübrigen sich, dafür kennen sie sich zu gut. Natürlich meint er es ernst. Er steht einfach da und wartet. Natürlich wird sie tun, was er will, beide wissen das. So funktioniert ihr Spiel.

      Sie sagt nichts, nimmt sich einen Augenblick Zeit, um in ihrer Unterwerfung anzukommen. Dann öffnet sie ihre Jeans, zieht Hose und Slip bis zu den Knien hinunter, blickt ihn fragend an. Er nickt. „Beug dich wieder nach vorne!“ Wie gut sich das anfühlt, hier zu stehen, in dieser wunderbaren Winterlandschaft, die warme Mittagssonne auf der nackten Haut, seinem Willen folgend.

      Sie fühlt sich ein wenig frivol. Es ist prickelnd, aufregend, gleichzeitig so geborgen. Ein paar kräftige Schläge treffen sie, bringen ihren Po zum Glühen. Das hat sie erwartet. Doch dann berührt plötzlich etwas Kaltes ihre Haut. Erschrocken quietscht sie auf. Mit aufgerissenen Augen starrt sie ihn an. „Ich dachte, ich kühle ein bisschen die brennenden Stellen...“, meint er trocken, sich ein Grinsen verkneifend. „Was...? Nicht! Das ist kalt! Du kannst doch nicht...!“, jammert sie, doch er verreibt weiter ungerührt Schnee auf ihrer Haut. „Natürlich kann ich, das siehst du doch“, entgegnet er ruhig und beginnt, kleine Schneetürme auf ihrem Po zu bauen. „Und du solltest jetzt lieber stillhalten und aufpassen, dass der Schnee nicht herunterfällt. Das wäre doch schade, findest du nicht?“, fährt Rob fort, während er sein Kunstwerk auf ihrem Hintern beendet.

      Er schlägt sie von neuem, sie zuckt unter seinen Hieben. „Lass ja keinen Schnee herunterfallen!“, ermahnt er sie. So gut es geht, versucht sie ihre Position zu halten, die Erschütterung durch die Schläge auszugleichen. Der Ehrgeiz hat sie gepackt, diese Aufgabe zu seiner Zufriedenheit zu bewältigen. Genüsslich beobachtet er das rhythmische Zucken ihrer Pobacken, die Röte, die allmählich ihre helle Haut überzieht und sich dunkel vom Schnee abhebt, den er auf ihrem Körper aufgeschichtet hat. Er liebt sie für ihre Anmut, mit der sie dort über die Bank gebeugt steht, ihr Vertrauen zu ihm, ihre Bereitschaft, sich seinem Willen zu beugen, ihre Hingabe.

      Die Kälte des Schnees spürt Clara schon lange nicht mehr, sie hat sich mit dem Brennen der Hiebe vermischt. Wie in Trance steht sie da, lässt den Schmerz durch sich hindurch ziehen, genießt es, in seinen Händen zu sein. Die Nähe, die ihr dieser besondere Austausch mit ihm ermöglicht, lässt sie alles andere vergessen. Wie ein Fisch schwimmt sie in ihrer Unterwerfung, sie ist jetzt in ihrem Element. Nur am Rande registriert sie, dass er aufgehört hat, sie zu schlagen und den Schnee auf ihrer empfindlichen Haut verteilt.

      Der Kältereiz bildet einen harten Kontrast zum Glühen ihres Hinterns, so dass sie scharf die Luft einzieht. Schließlich wischt er die Schneereste von ihrem Körper und zieht sie hoch in seine Arme. „Das hast du gut gemacht, meine Liebe“, murmelt er leise an ihrem Ohr, während sie sich tiefer in seine Umarmung schmiegt.

      Beide ahnen nicht, dass sie bei ihrem Treiben im Schnee beobachtet worden sind.
      Fragen sind niemals indiskret, nur Antworten sind es zuweilen.
      - Oscar Wilde -
      Mia traut ihren Augen nicht. Die Szene, die sich ihr bietet, als sie den Felsvorsprung umrundet und um die Ecke biegt, lässt sie ruckartig innehalten. Wie gebannt starrt sie auf das Geschehen, dass sich dort drüben auf der Lichtung abspielt. Nach dem Prüfungsstress der letzten Wochen hatte sie abschalten und etwas Abstand gewinnen wollen und daher beschlossen, zwei Tage alleine in den Bergen zu verbringen. Heute Morgen hatte sie sich auf den Weg gemacht, um in der Einsamkeit der Berge entspannen und die Schönheit der verschneiten Natur genießen zu können.
      Vielleicht war es riskant, so alleine in den Bergen unterwegs zu sein, noch dazu bei dieser Wetterlage, aber Mia liebte die Ruhe, die sie dort hoch oben umgab – und das Abenteuer.

      Gut gelaunt war sie den Berg hinauf gestapft, froh darüber, den Alltag und seine Anforderungen hinter sich zu lassen. Doch was sie nun sieht, als sie die Wegbiegung erreicht, verschlägt ihr für einen Moment den Atem.

      Sekundenlang verharrt sie regungslos und beobachtet fasziniert das Pärchen, bis ihr bewusst wird, dass sie die beiden unbemerkt und vermutlich ungebeten überrascht hat. Möglichst lautlos zieht sie sich zwischen die Bäume zurück und kauert sich hinter einen dicken Stamm, um das Treiben der zwei weiter verfolgen zu können.

      Die beiden stehen schräg mit dem Rücken zu ihr und scheinen sie bisher nicht bemerkt zu haben. Nur langsam realisiert sie, was dort drüben vor sich geht. Sie kann die Augen nicht abwenden von der jungen Frau, die mit entblößtem Po auf eine Bank gestützt steht, neben ihr ein Mann, der ihr immer wieder mit der flachen Hand fest auf den nackten Hintern schlägt. Mia spürt, wie sie unwillkürlich ihre Gesäßmuskeln anspannt; fast meint sie, das Brennen der Schläge selbst fühlen zu können. Kurz überlegt sie, ob sie einschreiten, der Frau zu Hilfe kommen müsste.

      Sie betrachtet die Frau genauer. Irgendetwas lässt sie ahnen, dass diese die Situation genießt. Körperhaltung und Gesichtsausdruck wirken entspannt, soweit Mia das aus der Entfernung beurteilen kann. Trotz der groben Behandlung wirken die beiden harmonisch miteinander. Mia fühlt sich von der Szene seltsam berührt. Die Intensität zwischen den beiden Fremden scheint auf sie überzugreifen, zieht sie in den Bann. Sie fühlt sich hingezogen, ohne ihre Gefühle genauer einordnen zu können. Irritiert starrt sie auf die kleinen Schneehügel auf dem Körper der Frau, die einen grotesken Anblick bieten. Was zum Teufel tun sie dort drüben?! Und warum?

      Mia bemerkt, dass ihr Herz schneller schlägt und atmet tief durch. Mittlerweile stehen die beiden eng umschlungen da und scheinen alles um sich herum vergessen zu haben. Eine helle Vogelstimme zwitschert unbeeindruckt in der Nähe. Plötzlich überkommt Mia Panik, als ihr einfällt, dass das Paar möglicherweise in ihre Richtung laufen wird. Hektisch schaut sie sich um. Wie soll sie so schnell hier wegkommen?! Doch zum Glück verlassen die beiden zur entgegengesetzten Seite hin die Lichtung, Hand in Hand, so als wäre nie etwas anderes vorgefallen.

      Minutenlang verharrt Mia in ihrer Position und traut sich nicht, sich zu bewegen. Wie benommen steht sie da und kann kaum glauben, was sie gerade gesehen hat. Nur allmählich findet sie wieder in die Wirklichkeit zurück und bewegt vorsichtig die steif gewordenen Arme und Beine, streckt und räkelt sich. Langsam kommt sie aus ihrem Versteck hervor und betritt das kleine Plateau, läuft hinüber zu der Bank, schaut sich dabei immer wieder suchend um.

      Niemand scheint mehr in ihrer Nähe zu sein. Zaghaft tritt sie an die Bank heran, streicht scheu über deren Lehne. Verträumt schaut sie auf die Fußabdrücke der beiden, stochert mit dem Fuß ein wenig im Schnee herum. Nach einem weiteren forschenden Seitenblick beugt sie sich schließlich wie in Zeitlupe vor, berührt fast andächtig die Abdrücke der Hände im Schnee auf der Bank. Die Frau muss wasserfeste Handschuhe getragen haben, sonst hätte sie die Kälte wohl nicht so lange aushalten können. Behutsam fährt Mia mit ihrem Finger die Konturen der Handabdrücke nach, legt schließlich ihre Hände an die Stelle der anderen. Sie atmet tief durch. Vorsichtig drückt sie den Rücken durch, reckt ihren Po etwas nach hinten. So muss die Frau hier gestanden haben. Der Ausblick über das Tal ist atemberaubend. Sie seufzt.

      Wie es wohl sein muss, hier im Freien den Po versohlt zu bekommen? Sanft wiegt sie die Hüften, stellt sich vor, eine große Hand auf ihrem Hintern zu spüren. Ganz versunken steht sie da, bis ihr wieder bewusst wird, wo sie sich befindet. Ruckartig richtet sie sich auf, schüttelt sich. So als wollte sie das alles in sich aufsaugen, holt sie noch einmal tief Luft, lässt ihren Blick über die Waldlichtung schweifen und verlässt erst zögerlich, dann mit zunehmend festeren Schritten die kleine Hochebene. Den Rest des Weges ist Mia tief in ihre Tagträume versunken. Kaum noch nimmt sie die Landschaft um sich herum wahr. Immer wieder kehren ihre Gedanken zurück zu dem Mann und der Frau auf der Lichtung im Schnee. Bilder tauchen in ihrem Inneren auf, vermischen sich mit ihren eigenen Fantasien. Als sie schließlich die Hütte hoch oben auf der Alm erreicht, lässt sie sich den Schlüssel für das Zimmer geben, das sie für diese Nacht reserviert hat, bringt ihren Rucksack nach oben, macht sich rasch ein wenig frisch und kehrt dann nach unten in die Wirtsstube zurück. Jetzt will sie erst einmal etwas essen, das Wandern hat sie hungrig gemacht.

      Doch als sie die heimelige Stube betreten will, bleibt sie wie angewurzelt an der Türschwelle stehen.
      Fragen sind niemals indiskret, nur Antworten sind es zuweilen.
      - Oscar Wilde -
      Die Käsespätzle schmecken köstlich. Zufrieden schiebt sich Clara eine weitere Gabel in den Mund. Rob beobachtet sie belustigt: „Winterluft macht hungrig, gell?!“ Nickend antwortet sie mit vollem Mund und strahlt ihn an. Was für ein fantastischer Tag! Nach ihrer Wanderung haben sie nur schnell ihre Sachen nach oben auf ihr Zimmer gebracht und schlagen sich nun den Bauch voll.

      Entspannt lehnt sich Clara auf der Eckbank zurück und streckt ihre Beine aus, fühlt eine angenehme Schwere in ihren Gliedern. Da gerade keine Hauptsaison ist, ist es auf der Hütte recht leer. Nur eine weitere Frau außer ihnen hat vor ein paar Minuten die Stube betreten und sitzt nun einige Tische von ihnen entfernt auf der anderen Seite des Raumes. Sie scheint alleine zu sein und starrt auf ihr Smartphone, wirft zwischendurch aber immer wieder schnelle Blicke herüber. „Die Frau da hinten findet uns scheinbar interessant. Sie guckt immer wieder zu uns rüber“, flüstert Clara und lacht leise.

      Unauffällig schaut nun auch Rob hinüber zu der Fremden. „Und, gefällt sie dir?“, fragt er mit gedämpfter Stimme und grinst verschmitzt. Er weiß von ihrer Faszination für schöne, sinnliche Frauen, ihrem sanften Begehren, das sie ihnen gegenüber zuweilen verspürt. Clara lächelt versonnen und nickt. Mit ihren roten Locken und den großen dunklen Augen in dem fein geschnittenen Gesicht sieht die andere wirklich hinreißend aus. Wild, ein wenig verletzlich und dennoch stark. „Soll ich sie mal fragen, ob sie Lust hat, sich zu uns zu setzen?“, fragt Rob.

      „Ich weiß nicht, meinst du...?“, überlegt Clara zögernd, aber da ist er schon aufgestanden.

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      Mia kann es nicht fassen. Da drüben sitzt das fremde Pärchen, das sie vor ein paar Stunden auf der Lichtung überrascht hat und scheint entspannt miteinander zu plaudern. Am liebsten würde sie direkt die Flucht antreten, aber dann müsste sie heute Abend ohne Essen ins Bett gehen. Außerdem können die beiden ja nicht wissen, dass sie sie heimlich beobachtet hat. Also gibt sich Mia einen Ruck und setzt sich nahe der Tür an einen der vielen freien Tische. Eigentlich hätte sie damit rechnen können, dass die zwei hier oben einkehren würden, schließlich haben sie, wie sie selbst, auch den Weg bergauf genommen, und in der Nebensaison haben nicht allzu viele Hütten geöffnet. Es ist also naheliegend, dass sie die beiden hier wieder trifft. Trotzdem fühlt sich Mia überrumpelt.

      Obwohl sie sich immer wieder klar macht, dass sie für das fremde Paar eine Unbekannte ist, fühlt sie sich irgendwie unwohl und merkwürdig ertappt. „Ich habe doch nichts Verbotenes getan! Was kann ich dafür, wenn sie nicht besser aufpassen, dass sie niemand sieht!“, denkt Mia trotzig. Dennoch kann sie den Gedanken nicht ganz abschütteln, dass sie heimlich Zeugin einer intimen Begegnung geworden ist, dass sie gesehen hat, was nicht für ihre Augen bestimmt war. Gleichzeitig ist sie neugierig, fühlt sich hingezogen zu den beiden Fremden, die sie unwissentlich teil haben lassen an ihrer besonderen Lust. Die zwei wirken so normal, wie sie dort sitzen und essen und sich unterhalten. Und doch scheint sie etwas Besonderes miteinander zu verbinden, das ihr bisher nicht begegnet ist.

      Mia schüttelt den Kopf. Nachdem sie sich etwas zu Essen bestellt hat, schaut sie angestrengt auf ihr Handy, versucht sich abzulenken, muss aber dennoch immer wieder zu dem anderen Paar hinüberschauen. Der Gedanke an die beiden lässt sie einfach nicht los. Plötzlich hält sie die Luft an. Aus den Augenwinkeln beobachtet sie, wie der Mann aufsteht und in ihre Richtung läuft. Tatsächlich kommt er direkt auf sie zu und bleibt vor ihrem Tisch stehen. „Hast du nicht Lust, zu uns hinüber zu kommen? Du sitzt hier so ganz alleine. Bei uns ist noch genug Platz“, meint er freundlich und schaut sie fragend an. Mias Herz pocht. „Nein danke, das ist sehr nett, aber ich sitze hier eigentlich ganz gut“, antwortet sie hastig und hofft, dass er schnell wieder verschwindet. Doch so leicht lässt er sich nicht abwimmeln. „Na komm schon, wir beißen nicht, versprochen! Ist doch viel gemütlicher, wenn man zusammensitzt“, redet er weiter und schaut sie erwartungsvoll an. „Na gut, warum nicht“, murmelt Mia, greift nach ihrem Glas und steht auf. „Sehr schön! Ich bin Rob. Und das da drüben ist Clara. Wir beide verbringen ein verlängertes Wochenende in den Bergen. Wunderschöne Gegend. Und so ein herrliches Wetter...“, plaudert er fröhlich, legt ihr eine Hand auf die Schulter und dirigiert sie hinüber zu ihrem Tisch. Clara lächelt ihr herzlich entgegen und rutscht ein wenig zur Seite: „Schön, dass du dich zu uns setzt!“ „Ich bin Mia“, antwortet diese und sinkt ergeben auf den freien Platz.

      Clara und Rob scheinen wirklich nett und aufgeschlossen zu sein und so finden sich schnell genügend Gesprächsthemen. Dennoch lässt Mia die Erinnerung an die Szene im Wald keine Ruhe. Zu gerne würde sie mehr darüber wissen, was genau es damit auf sich hat. Doch das Gespräch verläuft belanglos und irgendwann wird ihr klar, dass die beiden wohl kaum von selbst darauf zu sprechen kommen werden. Warum sollten sie auch?! Sie können ja nicht ahnen, dass sie sie beobachtet hat.

      Mia rutscht unruhig auf ihrem Stuhl hin und her, schweift in Gedanken immer wieder ab. „Ich habe euch gesehen!“, platzt sie schließlich heraus, „Im Wald. Bei der Bank!“ Sie schaut die beiden schuldbewusst an. Clara und Rob tauschen überraschte Blicke, für kurze Zeit herrscht Stille. „Wir dachten, wir wären alleine. Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns jemand sieht. Die Gegend ist so einsam ... Tut uns leid, dass wir dich gestört haben! Wir hätten besser aufpassen müssen“, meint Clara verlegen. „Nein, schon gut, ihr habt mich nicht gestört. Ich war nur überrascht...“, entgegnet Mia und senkt den Kopf.

      „Und wie fandest du, was du gesehen hast?“, fragt Rob und schaut sie aufmerksam an. Mia schweigt. „Es war schön“, flüstert sie schließlich und hebt ihren Blick. Fragen liegen in ihren dunklen Augen – und Sehnsucht.

      Je weiter der Abend fortschreitet, desto vertrauter wird das Gespräch zwischen ihnen. Der Bann scheint gebrochen. Mia interessiert sich brennend für die spezielle Beziehungsdynamik zwischen Clara und Rob und wird zunehmend mutiger in ihren Fragen. Die beiden erzählen bereitwillig und bald hat Mia den Eindruck, die zwei schon lange zu kennen, dabei ist sie ihnen vor ein paar Stunden zum ersten Mal begegnet.

      Sie lachen herzhaft miteinander, und Mia fühlt sich zusehends unbefangener in der Gegenwart der beiden. Dennoch kehren ihre Gedanken immer wieder zu der besonderen Leidenschaft von Clara und Rob zurück. Die Vorstellung, sich jemandem freiwillig zu unterwerfen, fasziniert sie. Wie es wohl sein muss, geschlagen zu werden? Die beiden wirken glücklich miteinander, zwischendurch werfen sie sich verliebte Blicke zu, berühren sich immer wieder beiläufig.

      Verstohlen beobachtet sie Clara aus den Augenwinkeln. Sie wirkt so lebendig und selbstbewusst. Und schön ist sie. Mia ertappt sich dabei, wie sie im Geist immer wieder Clara über die Bank gebeugt stehen sieht, Robs Hand auf ihrem Po. Er hat kräftige Hände, die nun ruhig ineinander verschränkt auf dem Tisch liegen. Mia schluckt und beißt sich auf die Lippe. Rob scheint zu bemerken, dass sie mit ihren Gedanken ganz woanders ist und schaut sie forschend an. „Würdest du gerne mal dabei sein, wenn wir miteinander spielen?“, fragt er plötzlich. Mia starrt ihn an, ihre Gedanken rasen. Auch Clara schaut überrascht auf und lächelt dann. Die beiden sehen sich einen Moment lang schweigend an, dann nickt Clara fast unmerklich mit dem Kopf.

      Rob unterbricht Mias Gedankenkarussell. „Geh bitte nach oben in unser Zimmer und zieh dich aus!“, sagt er zu Clara und schaut sie auffordernd an und an Mia gewandt fügt er hinzu: „Wenn du möchtest, kannst du gerne in zwanzig Minuten nachkommen. Wir würden uns über deine Gesellschaft freuen!“

      Viel Zeit zum Überlegen bleibt Mia nicht. Als die beiden verschwunden sind, geht sie ebenfalls auf ihr Zimmer und läuft unruhig auf und ab. Ihr Herz klopft wie wild. Was für ein Tag! Natürlich will sie wissen, was drüben im Zimmer der beiden vor sich geht! Aber kann sie der Einladung wirklich folgen? Was wird sie dort sehen? Nervös fährt sie sich durch ihre Locken und schaut immer wieder auf die Uhr. Gleich ist es soweit, sie muss sich entscheiden. Wenn sie kneift, wird sie es bereuen, sich immer fragen, was ihr wohl entgangen ist. Schließlich siegt ihre Neugier.

      Sie verlässt ihr Zimmer und läuft eilig über den Flur, fast als fürchte sie, dabei gesehen zu werden. Mit zitternden Händen klopft sie zaghaft an die fremde Tür. Leise Stimmen sind dahinter zu hören, Schritte. Die Tür öffnet sich, Rob tritt zur Seite und lächelt freundlich: „Schön, dass du da bist! Komm doch herein!“ Vorsichtig betritt Mia die Stube und bleibt direkt wieder stehen. Der Anblick, der sich ihr bietet, nimmt sie gefangen, lässt sie innehalten. Sanftes Kerzenlicht erfüllt den Raum, taucht ihn in warme Farben. Lange Schatten tanzen zuckend über die Wände, malen dunkle Muster auf den Holzboden. Das Zimmer ist, wie ihr eigenes, nicht sonderlich groß und strahlt eine urige Gemütlichkeit aus. Es wird von einem dicken Stützbalken unterbrochen, der die Dachkonstruktion trägt.

      Mitten im Raum steht Clara, nackt, die Hände nach oben an einen der quer verlaufenden Holzbalken gebunden. Ruhig steht sie da, mit gespreizten Beinen, ihre Augen mit einem Tuch verbunden, ihre Gesichtszüge wirken entspannt. Mia betrachtet sie schweigend, ihre helle Haut, die sanften Rundungen ihres Körpers, die langen Haare, die ihr über den Rücken fallen und ihre Schultern umschmeicheln. Sie schluckt. Rob lässt ihr Zeit anzukommen, den Anblick in Ruhe zu genießen, in die Szenerie einzutauchen. Schließlich greift er nach einer großen Schüssel und zeigt sie Mia, sodass sie ihren Inhalt sehen kann.

      Fragend schaut sie ihn mit großen Augen an. „Ich dachte, du würdest vielleicht auch gerne mit Schnee spielen“, meint er grinsend.
      Fragen sind niemals indiskret, nur Antworten sind es zuweilen.
      - Oscar Wilde -
      Zaghafte Berührungen. Ein wohliger Schauer läuft über Claras Körper, als Mias Hände sie zum ersten Mal berühren. Dann entspannt sie sich wieder. Vorsichtig streichen Mias Finger über ihre Haut, fahren an ihren nach oben gestreckten Armen entlang, erkunden die Konturen ihres Körpers. Unsicher, tastend und doch auch zärtlich. Clara ist froh darüber, auch Robs vertraute, warme Hände zu spüren, die beruhigend auf ihren Schultern liegen, sanft über ihren Rücken streicheln, ihr Sicherheit und Halt geben. Sie atmet tief aus und lauscht innerlich nach Mias zarten Berührungen, die forschend über ihren Körper gleiten. Da ihre Augen verbunden sind, nimmt sie die Geräusche und Bewegungen um sich herum überdeutlich wahr, auch ihre Haut scheint besonders sensibel zu sein. Sie fühlt sich geschützt in der Dunkelheit, die sie umgibt; frei, sie selbst zu sein. Vorsichtig streckt sie sich den Händen entgegen, räkelt sich leicht unter den Berührungen.

      Allmählich wird Mia mutiger. Clara scheint die Situation zu genießen. Wie schön sie ist, wie sie dort steht, nackt und verletzlich und so verführerisch. Liebkosend umspielen ihre Hände die Brüste der fremden Frau, die ihr jetzt so nahe ist. Sanft zieht Rob Claras Kopf in den Nacken, sodass sich diese ihr weiter entgegen hebt. Dann greift Mia zum ersten Mal in die Schüssel, die Rob bereitgestellt hat. Gespannt beobachtet sie Claras Reaktion, als sie Schnee auf der zarten, hellen Haut unterhalb der Schlüsselbeine verteilt. Clara zuckt zusammen und zieht scharf die Luft ein, windet sich, als versuche sie dem Kalten zu entkommen.

      Behutsam verstreicht Mia den Schnee auf Claras Brüsten, umkreist ihre harten Nippel, die sich unter der Kälte und Zärtlichkeit aufgerichtet haben, fährt mit den schneeverschmierten Händen hinunter zu ihrem Bauch, der sich unwillkürlich zusammenzieht.

      Rob steht dicht hinter Clara und hält sie umschlungen. Sie lehnt sich an ihn, spürt seine Wärme in ihrem Rücken, seine Berührungen, fordernd, besitzergreifend, dann wieder zärtlich, seine Hand an ihrer Kehle. Dazwischen zarte, kleine Küsse in ihrem Nacken, vier Hände, die sie streicheln, quälen, verwöhnen. Sie stöhnt leise. Plötzlich etwas Kaltes an ihrer Scham. Clara jault auf. Rob hat von hinten zwischen ihre Beine gegriffen, verreibt Schnee zwischen ihren Schamlippen, reizt, peinigt, stimuliert sie. Auf Zehenspitzen versucht sie, sich der eisigen Lust zu entziehen, windet sich unter der süßen Qual, der sie nicht entkommen kann. Dann etwas Kaltes an ihren Lippen, als Rob ihr Schnee in den Mund schiebt. „Würdest du sie nicht gerne küssen?“, hört sie ihn leise flüstern und überlegt, ob er wohl sie oder Mia meint, als fremde, zarte Lippen die ihren berühren.

      Sanft fährt Mia mit ihrer Zunge über ihre Lippen, saugt vorsichtig an ihnen, leckt den Schnee ab, dringt tiefer in Claras Mund. Mia küsst gut. Verdammt gut! Clara keucht. Begierig streckt sie sich der fremden Frau entgegen, die sie nicht sehen kann, nur spüren.

      Versonnen betrachtet Rob die beiden Frauen, die ineinander versunken da stehen und alles um sich herum vergessen zu haben scheinen. Eine Weile genießt er ihren Anblick, dann kommt ihm eine Idee.
      „Ich denke, wir sollten Clara ein bisschen aufwärmen. Nicht, dass ihr noch zu kalt wird“, meint er, verschwindet kurz ins Bad und kehrt mit einem großen Badetuch zurück. Doch statt Clara damit abzutrocknen, wie Mia erwartet hat, nimmt er das Tuch doppelt und beginnt, seine Freundin damit zu schlagen. Mia beißt sich auf die Lippe und beobachtet die Szene. Claras nackter Körper wiegt sich im Rhythmus der Hiebe, die auf ihren Rücken fallen. Sie bäumt sich auf, fällt zurück – ein sinnlicher Tanz im sanften Licht der Kerzen, helle Schneespuren auf ihrer Haut.

      Die Schläge sind dumpf, ohne Schmerz, aber die Erschütterung durch den Aufprall zieht angenehm durch ihren Körper, versetzt ihn in Schwingung. „Küss sie ruhig weiter“, hört sie Robs Stimme, und schon spürt sie wieder Mias Mund auf dem ihren. Die beiden Frauen küssen sich verlangend, gierig, Hitze breitet sich zwischen ihnen aus. Ihr Kuss wird immer leidenschaftlicher, während weiter dumpfe Hiebe auf Claras Körper fallen. Schließlich legt Rob das Handtuch beiseite und entfernt die Augenbinde. Blinzelnd öffnet Clara die Augen und blickt in Mias Gesicht, das ihrem so nahe ist. Beide schauen sich an; es ist wie ein Erwachen aus einem lustvollen Traum, den sie gemeinsam geträumt haben.

      Clara spürt, wie Rob die Fesseln um ihre Hände löst, bewegt sie vorsichtig und zieht Mia dann in ihre Arme. Einen Moment lang stehen sie schweigend da, spüren die Nähe und den Atem der anderen. Robs Hände streichen über Claras Haar, massieren sanft ihren Nacken. Tiefe Ruhe herrscht in der kleinen Dachstube hoch oben in den schneebedeckten Bergen. „Würdest du auch gerne einmal so verwöhnt werden?“, wendet er sich schließlich an Mia und sieht sie fragend an.

      Überrascht blickt Mia auf. „Hmm, ich weiß nicht. Vielleicht...“, meint sie verschmitzt. Rob grinst. „Dann zieh dich doch mal aus!“ Sie starrt ihn an: „Was jetzt sofort?!“ Mia ringt mit sich. Sie will ja. Natürlich. Wann wird sie wieder so eine Gelegenheit bekommen? Und doch... Dann fällt ihr Blick auf Clara, die immer noch nackt vor ihr steht, das gibt in ihr den Ausschlag. Langsam zieht sie ihr Shirt über den Kopf und öffnet dann die Hose, während Rob zum Fenster geht und frischen Schnee vom Dach in die Schüssel schaufelt.

      Als sie schließlich ausgezogen dasteht, aufgeregt und bloß, nimmt Rob sie behutsam an den Schultern, führt sie zum Holzbalken mitten im Raum, stellt sie mit dem Rücken dagegen, greift nach ihren Händen und legt ihre Arme nach hinten um den Balkenherum. „Bleib so stehen! Wir werden nichts tun, was du nicht möchtest. Du kannst jederzeit loslassen, dann hören wir auf. Ansonsten bleibst du ruhig so stehen und hältst deine Hände hinter dem Balken verschränkt, okay?“, erklärt er ihr ruhig.

      Mia lehnt sich gegen das raue Holz in ihrem Rücken und nickt. Offen steht sie da, die ungewohnte Haltung zwingt sie dazu, den beiden ihren nackten Körper zu präsentieren. Scham breitet sich in ihr aus – und Erregung.

      Sachte nähert sich Clara, streicht ihr liebevoll die Locken nach hinten, nimmt ihr Gesicht in die Hände und küsst sie zärtlich. Mia schließt die Augen. Claras Daumen streicht kurz über ihr Kinn, ihre Hände wandern langsam an ihrem Hals hinunter, berühren flüchtig ihre Brüste, während ihre Zunge weiterhin die ihre umspielt. Ein Beben geht durch Mias Körper. Das hier fühlt sich so gut an, sie will mehr! Unwillkürlich drängt sie sich der anderen Frau entgegen, doch große Hände legen sich um ihre Hüften, halten sie zurück, drücken sie wieder gegen den Balken hinter ihr. „Bleib so stehen!“, sagt Rob ruhig, aber bestimmt. Seine Stimme jagt einen Schauer der Erregung durch ihren Körper. Sie weiß, dass sie sich jederzeit bewegen könnte. Sie könnte ihre, hinter dem Balken, verschränkten Hände lösen und gehen. Sie könnte das Ganze hier abbrechen – aber sie will nicht.

      Robs Hände gleiten tiefer, drücken sanft von innen gegen ihre Oberschenkel. „Spreiz die Beine!“, flüstert er dunkel und Mia öffnet folgsam ihre Schenkel. Mit Erstaunen bemerkt sie, dass sie genauso hier stehen will: nackt, den beiden ausgeliefert und gehorsam. Der Gedanke erregt sie, bringt eine Saite tief in ihrem Inneren zum Klingen, die sie bisher nur geahnt hat. Ihre Neugier hält sie zurück, lässt sie ruhig dort stehen, lässt sie den Anweisungen folgen. Sie ist frei und doch gebunden durch ihre Lust. Sie folgt ihrer Sehnsucht nach Unterwerfung. Schnee und warme Hände auf ihrer Haut, eine Zunge, die der Spur des kalten Wassers folgt, das ihren Körper hinunterläuft. Claras Mund, der über ihren Körper wandert, ihn liebkost, leckt, spielerische, kleine Bisse verteilt. Dann ihre Lippen auf ihrer Scham, die sich geöffnet und bloß dem fremden Mund entgegenstreckt.

      Mia zittert vor Lust. Hitze jagt durch ihren Körper. Claras Finger streichen behutsam ihre Schamlippen auseinander, die nun wie Schmetterlingsflügel ausgebreitet vor ihr liegen. Zärtlich küsst Clara die zarte Haut in ihrem Inneren, ihre Zunge fährt durch ihre Spalte, umkreist liebkosend ihre Perle, während Robs Hände ihre Brüste umspielen, sie kneten, mal sanft, mal energischer an ihren Nippeln ziehen. Mia bäumt sich auf, ein Stöhnen entweicht ihrem Mund. Die Berührungen der beiden hüllen sie ein, nehmen sie gefangen und tragen sie fort, hin zu einem fernen Ort, von dem sie erst Stunden später zurückkehren wird …

      Eine sinnliche Begegnung mitten im Schnee, die Mia nie mehr vergessen wird.


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      Fragen sind niemals indiskret, nur Antworten sind es zuweilen.
      - Oscar Wilde -

      Primrose schrieb:



      Es hat mir viel Freude gemacht, dabei mitzuwirken!
      Ich hoffe, ich kann etwas von dieser Freude durch meine Geschichte weitergeben.
      Das ist dir ohne jeden Zweifel gelungen. Ganz herzlichen Dank dafür.
      Die Frauen kosten uns achtzig Prozent unserer Kraft, aber ohne Sie hätten wir gar keine.


      Dieter Noll, "Kippenberg"