Atemreduktion

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      Atemreduktion

      Hallo bdsmler,

      Mich beschäftigt eine Frage schon sehr lange und ich kann sie mir nicht beantworten. Auch auf die Gefahr hin als total blöd dazustehen
      Wenn wir die atemkontrolle in unser Spiel einbringen, wenn ich das Bedürfnis habe auf diese Weise die Kontrolle abzugeben.
      Ich sage mal die liebevolle Art der atemreduktion und er mich an schaut. Ich fliesse dahin, dieser Blick. Ich frage ihn was fühlst du in diesem Moment was sagt der Blick.
      Wie empfindet ihr bei solch einem hingeben, den Blick? Ist es die Dominanz, die Macht über mich?
      Ich fühle mich ihm besonders nahe in diesem Moment.
      Es gibt nichts was es nicht gibt...
      Wir geben den Thread wieder frei, aber bitte denkt bei Euren Antworten daran, dass Atemkontrolle nur sehr vorsichtig im öffentlichen Bereich behandelt werden kann. Die TE ist nicht verifiziert, so dass sie nicht von den Antworten und Erfahrungen profitieren kann, sollten wir den Thread in den Veri-Bereich verschieben müssen (und das werden wir sofort, wenn es FSK-kritisch wird) :coffee:
      Atemreduktion, egal in welcher Art ist eine nicht ganz unkritische Praktik.
      Es empfiehlt sich in jedem Fall einen Workshop zu dem Thema zu besuchen. Am besten zu zweit.
      Da lernt man zum einen etwas über sich und seinen Körper, was man darf und nicht darf.
      Und was zu tun ist wenn etwas nicht so laufen sollte wie geplant.
      Nein ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur :staubsaugen:
      Wenn man Mund und Nase zuhält, bis 10 zählt und wieder freigibt, besteht eigentlich kein körperliches Risiko (sofern keine Atemwegserkrankungen vorliegen und Bottom nicht in Panik gerät).

      Zur Frage:
      Ich liebe daran nicht nur die Macht über Sub, sondern auch Subs Vertrauen, dass ich rechtzeitig die Atmung wieder freigeben werde. Dieses Vertrauen suche ich in ihrem Blick und weide mich daran.
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!
      Zu dieser Technik gehört nicht nur absolutes Vertrauen von Sub-Seite, sondern auch sehr viel Aufmerksamkeit/Verantwortung auf beiden Seiten und das (für sich selber und gegenseitige) aufeinander achten! Es ist eine Gratwanderung, die man nicht mal "eben so" nebenbei macht. Da geht es um absolutes Lesen können und das Zusammenspiel, nicht um aushalten, denn das kann böse enden. Soviel zum Thema Sicherheit als absolute Voraussetzung! Ist das gegeben, kann es ein wundervolles Erlebnis sein. Sehr tief und innig!
      Stimmung, Zeitpunkt, Kopf und Bauch müssen stimmen. Um Vertrauen abgeben zu können, muss erst mal soviel Vertrauen da sein und die Sicherheit, dass dir zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr droht. Außerdem sollte der Dom seine Hausaufgaben gemacht haben.
      So nun zu meiner Erfahrung, Hals war eine absolutes No Go am Anfang unserer Beziehung. Dann kam irgendwann per Spontanität der Satz: "Kleines sei tapfer und zähl mit"
      (mit zugehaltenem Mund und Nase geht das schwer, also klopfen^^), erst bis 10. Dann wurden mehr daraus.
      Mein Hirn schaltete ab, alle Sorgen, negativen Gedanken einfach mein komplettes verkümmertes Ich waren weg und ich war frei, alle Spannung im Körper- weg!!
      So frei hab ich mich vorher noch nie gefühlt.

      Ich hoffe es hilft dir ein bisschen @Powercouple22
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nightbird () aus folgendem Grund: Entschärft, wegen FSK.

      Dominantseptakkord schrieb:




      Zur Frage:
      Ich liebe daran nicht nur die Macht über Sub, sondern auch Subs Vertrauen, dass ich rechtzeitig die Atmung wieder freigeben werde. Dieses Vertrauen suche ich in ihrem Blick und weide mich daran.
      genau das liebe ich daran. Dass ich einen Menschen habe, dem ich so vertraue, dass ich meine Gesundheit und mein Leben in seine Hände gebe. Bei ihm kann - und muss - ich einfach loslassen.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -
      Hallo zusammen,
      Ich habe da mal eine Frage zu. Vor allem an die Doms unter euch :)
      Kann man die Lust an atemreduktion entdecken? Oder ist das ein Verlangen das man hat, oder eben nicht?
      Ich frage natürlich nicht einfach so :rot:
      Mein Herr und ich haben zu Beginn „no gos“ festgelegt. Ich hatte relativ wenig, da ich zu dem Zeitpunkt quasi null Erfahrung hatte und mir lieber ein eigenes Bild mache.. naja ein nogo meines Herren sind Schläge ins Gesicht und die atemkontrolle. :thumbdown:

      Mich fesselt das Thema allerdings total und ich frage mich, ob man einen „nicht-willigen“ irgendwie überzeugen kann
      Ich frage ihn ab und zu mal und er lehnt es konstant ab :fie:

      Ich liebe meinen Herrn und möchte ihn nicht „drängen“ oder zu etwas nötigen.
      hmmm obwohl ich gar nicht weiß ob ich es könnte :D
      Nun ja. Lange rede kurzer Sinn... vielleicht hat ja jemand etwas Ähnliches erlebt und sich vom Gegenteil überzeugen lassen :love:
      Manchmal sind die Dinge, vor denen du am meisten Angst hast, die Dinge die dir Freiheit bringen! :love:
      MEIN BDSM ist nicht statisch. Was wir zu Anfang festgehalten haben als Tabus oder Grenzen, haben wir grösstenteils eingerissen und einige Dinge davon sind inzwischen Vorlieben geworden. Atemreduktion war so ein Thema.
      Das war kein Tabu, aber ich hatte ziemliche Manschetten davor.
      Sie hat mich spielerisch da rangeführt und auch darüber geredet. Heute spürt sie meine Dominanz ziemlich einschnürend... :D
      Kommunikation ist alles!
      Aber: Tabu ist Tabu.
      Wenn er das explizit sagt, würde ich mich daran halten!
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Letzlich liegt es in der Entscheidung deines Herren. Atemkontrolle setzt ein großes Vertrauen des Passiven Parts in den Aktiven voraus und verlangt vom Aktiven Part die Übernahme dieser Verantwortung.


      Wenn dein Herr nicht bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen, solltest du ihn auch nicht drängen. Ganz im Gegenteil. Sei dankbar und froh, dass er nicht einfach so mit deinem Leben spielt. Immerhin sprechen wir hier von einer Technik, die wirklich nur in erfahrene Hände gehört und der Aktive Part sollte schon ganz genau wissen, was er da macht und was er anrichten kann. Und es gibt genug, die gar nicht wissen, was sie da tun. Gerade im Bereich Atemkontrolle passieren immer wieder Unfälle.

      Sprich mit ihm und sag ihm, dass du dich dafür interessierst. Aber letzlich muss er entscheiden, ob er diese Verantwortung übernehmen will.
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -
      Nun, was reizt dich daran genau?
      Wenn dir die Möglichkeit zum Atmen genommen wird, dauert es nicht lange und dein Körper wird sich wehren, da er (der Körper) das dann wahrscheinlich nicht kann (weil dein Partner dich festhält) kommt Panik auf die dich innerhalb von Sekundenbruchteilen todesängste ausstehen lässt.
      Jetzt noch ein Augenblinzeln und du bist beim Abbruch, noch ein Augenblinzeln und du hast einen Absturz.
      Ja auch ich habe das schon gemacht und mich vorher informiert aber für die Atemkontrolle musst du auch 2 Menschen haben die das beide wollen und die auch mit den Negativen Folgen umgehen können.

      Wenn dir das bewusst ist dann macht es Sinn langsam anzufangen und deinem Partner ersteinmal zu erzählen was genau dich daran fasziniert. Was du glaubst das mit deinem Körper passiert, mit deinem Geist.

      Auch für dich @justme_w85 gilt das es hier ein U18 Berreich ist und wir nicht erklären sollten wie und was zu tun ist.
      Ich empfehle dir/ euch die Verifizierung und das Thema neu zu behandeln im Ü18 Bereich :yes:

      MfG Talon
      :dance:
      Und es braucht ganz bewusstes und intensives Vertrauen darauf, dass der dominante Part weiss, was er da tut. Sonst kommt es zu oben beschriebener Panikreaktion.

      Mein Freund ist jetzt auch nicht der erfahrenste Dom, vieles, u.a. Atemreduktion, haben wir zusammen gelernt. Da waren wir aber schon 2 Jahre zusammen und ich wusste, dass ich ihm bei so etwas vertrauen kann, er sich informiert hat und weiß, was er tut und wie weit er gehen kann.

      hab etwas Geduld. Manches braucht einfach Zeit.
      „Jetzt ist einfach nicht die Zeit für Partys“
      D. Kalayci, Gesundheitssenatorin Berlin

      "Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht".
      ~ Jean-Paul Sartre -

      justme_w85 schrieb:

      Hallo zusammen,
      Ich habe da mal eine Frage zu. Vor allem an die Doms unter euch :)
      Kann man die Lust an atemreduktion entdecken? Oder ist das ein Verlangen das man hat, oder eben nicht?
      Ich frage natürlich nicht einfach so :rot:
      Mein Herr und ich haben zu Beginn „no gos“ festgelegt. Ich hatte relativ wenig, da ich zu dem Zeitpunkt quasi null Erfahrung hatte und mir lieber ein eigenes Bild mache.. naja ein nogo meines Herren sind Schläge ins Gesicht und die atemkontrolle. :thumbdown:

      Mich fesselt das Thema allerdings total und ich frage mich, ob man einen „nicht-willigen“ irgendwie überzeugen kann
      Ich frage ihn ab und zu mal und er lehnt es konstant ab :fie:

      Ich liebe meinen Herrn und möchte ihn nicht „drängen“ oder zu etwas nötigen.
      hmmm obwohl ich gar nicht weiß ob ich es könnte :D
      Nun ja. Lange rede kurzer Sinn... vielleicht hat ja jemand etwas Ähnliches erlebt und sich vom Gegenteil überzeugen lassen :love:

      Ja, es kann sich entwickeln, so wie sich in einer immer vertrauensvolleren Beziehung auch andere Grenzen verschieben können.

      Ich versuche es so zu formulieren, dass es hier im „offenen Bereich“ stehen bleiben kann.

      Ursprünglich gehörte Atemkontrolle zu den wenigen Tabus, die ich wirklich hatte. Einfach wegen der hiermit naturgemäß verbundenen Risiken. Mittlerweile gehört es dazu. Es sind sehr intime Momente. Ich lasse Vorsicht walten. Verbinde es dann aber in der Tat auch mit Schlägen in ihr Gesicht.

      Bis dahin war es eine längere Entwicklung. Viele Gespräche, gegenseitiges Feedback nach den Sessions, erhöhte Sensibilität. Sie hat das Vertrauen, lässt sich führen und kann sich tief fallen lassen.

      Das er vorsichtig ist und es für sich als „No-Go“ definiert spricht meiner Meinung nach für Deinen Herrn und sein Verantwortungsbewusstsein. Aber darauf aufbauend ist mehr möglich als mit jemanden, der leichtfertig direkt „alles“ umsetzen will!