Mir fehlt die unbeschwerte Leichtigkeit

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      Ich bin seit 2015 im Forum. Inzwischen bin ich, nenne ich es `mal abgeklärter. Nicht in jeder Diskussion muss ich mitmischen. Ich habe sehr liebe Freunde im Forum gefunden, aber mein real life findet offline statt. Für Streitigkeiten jedweder Art fehlen mir Zeit und Nerven.

      Für mich soll jeder sein BDSM leben wie es ihm beliebt.

      Ich liebe mein DS- Gedöns. ;) Da sich das eigene BDSM mit jedem Partner wieder wandelt inzwischen mit deutlich mehr SM-Anteil. Dennoch lese ich auch gerne etwas über Petplay usw., bereichert es doch meinen Horizont.
      Und gerade dadurch, dass man sich irrt, findet man manchmal den Weg.

      Vincent van Gogh
      Ich habe mich im ersten Moment auch durchaus von deinem Eindruck @Abigail angesprochen gefühlt.

      Ich kann zwar nicht den direkten Vergleich führen, da ich noch nicht so lange dabei bin, aber ich habe schon den Eindruck, dass wenn ich ältere posts lese, diese entspannter, lockerer klingen. Aktuellere Beiträge wirken oft recht steif manchmal schon fast uniform. Ich vermute das kommt daher, dass man ja niemanden auf den Schlips treten will und das ja unbedingt so klar machen muss, weil man sonst schnell und gerne missverstanden wird.
      Das ist für mich auch der Hauptgrund, warum ich kaum was schreibe. Ich habe keine Lust über jede Formulierung erst dreimal nachdenken zu müssen, ob sie denn vielleicht jemand in den falschen Hals kriegen könnte. Dann lass ich es lieber

      Was mich auch kolossal nervt ist der Verweis etwas so oder so nicht hier sagen zu können, weil es ja auch viele Neulinge gibt und diese irritieren könnte/ sie etwas falsch verstehen könnten. Sorry, aber egal ob schon lange mit der Thematik befasst oder neu entdeckt, jeder hat doch bitte ein Köpfchen zum selber denken.

      Allerdings kann ich mich nicht ganz dagegen verwehren auch selbst in die Falle zu tappen, jemanden maßregeln zu wollen.

      Es wäre schön wenn jeder für sich es schaffen würde, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und ein Statement einfach mal auch als solches stehen zu lassen. Genau so aber auch das Recht zu haben ein eigenes Statement zu machen, ohne dass der andere sich davon gleich angegriffen fühlt, nur weil man mit dessen Meinung nicht konform geht.
      Je größer der Dachschaden, umso besser sieht man die Sterne
      Ich bin noch nicht lange hier unterwegs, aber durch Erfahrungen auf anderen Plattformen habe ich mit angewöhnt die Finger eher still zu halten. Wenn man seine Meinung ausdrückt und nicht genau formuliert, ist es oft so das man zerpflückt wird und sich dann rechtfertigen und erklären zu müssen dafür ist mir meine Zeit und Energie zu schade. Diese ständige auf die Goldwaage legen nervt nur noch.
      Diskussionen können hitzig sein, aber immer mit gegenseitigem Respekt.

      Ich mache es jetzt häufig so, das ich ein like da lasse und wenn ich ein Thema vertiefen möchte das über PN mache.
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      Disziplin bedeutet Freiheit

      GraceB schrieb:

      Du sprichst mir aus der Seele... Das Thema ist der Grund, wieso ich mich hier heute angemeldet habe und auf Akzeptanz hoffe.

      Ich bin seit 14 Jahre “in der Szene” und früher, als ich rein kam, wurde gefühlt mehr akzeptiert. Jetzt traue ich mich nicht mal auf einen Stammtisch, weil ich “Angst” vor Ausgrenzung habe. Subs sagen mir, dass ich keine Sub bin und Doms, dass ich nur mal gehörig *piep* werden sollte.
      Hi @GraceB,
      Bin bissel schockiert, dass es da Ausgrenzungen gibt... Wer definiert eigentlich wie eine Submissive sein soll und wenn/falls es dich kickt, das du auch mal dagegen bist um vielleicht die Grenzen kennen zulernen und dein Gegenüber auszuloten, dann ist das doch vollkommen in Ordnung, find' ich. Denke an Ugols Law, zu für jeden Kink gibt es mehr als einen der das genauso empfindet oder eben gar keinen, aber da es dich ja gibt... :sekt:
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:
      Vielleicht hilft es ja auch sich immer wieder bewusst zu machen, dass dieses Forum ein großes Sammelbecken für die unterschiedlichsten Neigungen und Vorlieben ist die alle unter dem Überbegriff BDSM zusammengefasst werden.

      Bei einer solchen Vielfalt von Neigungen und Lebensweisen ist eine Diskussion über gerade diese Bereiche immer mit einem gewissen Konfliktpotential verbunden.

      Andererseits eröffnet gerade diese Vielfalt oftmals einen ganz anderen Blickwinkel auf eine Situation oder ein Problem, dass ohne diesen im verborgenen geblieben wäre.

      Dabei sollte es nicht darum gehen, die Meinung des anderen zu teilen sondern vielmehr den Standpunkt, aus dem diese Meinung gebildet wurde zu verstehen.

      Vielleicht würde es auch helfen das Like/Dislike System nochmals zu überdenken.

      Die Möglichkeit, einen Beitrag zuzustimmen oder abzulehnen halte ich für ziemlich gut. Gerade, wenn es darum geht sich einen Überblick über ein bestimmtes Thema zu verschaffen.

      Allerdings habe ich persönlich das Gefühl, dass viele Beiträge gerade darauf abziehlen besonders viele Liks zu bekommen. Der Verzicht auf die Aufsummierung und Darstellung dieser im eigenen Profil halte ich für überdenkenswert.

      Es entsteht der Eindruck, dass die Likes hier im Forum den Status eines Zahlungssystems erlangt haben um den Wert einer Aussage zu bemessen.

      Dadurch entsteht eine selbst auferlegte Zensur und die Tendenz sich der Meinung der breiten Masse anzupassen. Nur dass es diese bei der oben besprochenen Vielfalt einfach nicht gibt.
      Vielen Dank für eure Antworten :blumen:

      Causa11 schrieb:

      Um aber wieder auf Abis Ausgangspost zu kommen, mir fehlt hier auch etwas Leichtigkeit, einfach mal Menschen oder deren Aussagen so sein zu lassen. Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde, ich liebe Diskussionen auch kontroverse aber mir wird oftmals viel zu viel interpretiert " ... ich lese aus Deinen Zeilen auch wenn das gar nicht da steht" oftmals bringt das, das Gegenüber schnell in eine Verteidigungsposition. Gar nicht nötig, man kann doch seine Meinung auch die gegensätzliche kund tun ohne gleich wild zu interpretieren. Oder gar die eigene (was für beide Diskussionspositionen gilt) als die allein seeligmachende zu sehen.
      Mir geht es ziemlich genauso. Einfach mal etwas stehen lassen und nicht, fast schon zwanghaft, etwas hinein interpretieren und/oder vehement gegen an zu schreiben wäre toll.


      @dornenspiel, ich gebe dir insofern recht, dass Label Sinn machen als das sie den Rahmen einer Diskussion vorgeben, aber innerhalb dieses Labels besteht immer noch etwas Spielraum. Klar, wenn zb TPE gemeint ist sollte es nicht um 24/7 gehen, aber „einfach die Fresse halten“ erstickt jede Diskussion. Da würde ich mich fragen, ob ich überhaupt berechtigt bin zu antworten oder doch nicht zu dem erleuchten Kreis auserwählter gehöre die es dürfen. Schreiben um des Schreibens Willen jedoch finde ich genauso fragwürdig. Sinnfreies „...kann dazu nichts sagen, ist nicht meins...“ kommt zum Glück ja nur noch sehr selten vor. Den Vergleich mit der Hundeerziehung finde ich...seltsam. Sicher sind Hund und Katze grundverschieden, aber was bei einem Hund Erfolge erzielt muss bei einem anderen noch lange nicht so sein. Ein Bsp. aus der Praxis der Hund vor meinem jetzigen hat kein Platz gemacht, nur Sitz. Der Hund jetzt macht kein Sitz dafür aber Platz. Bei der gleichen Erziehung. Jetzt könnte man vermuten, es könne rassebedingt sein. Kann es aber nicht sein, da beide Jack Russell Terrier sind. Anderes wiederum was man, speziell Terriern, nachsagt trifft überhaupt nicht zu. Bei beiden nicht. Beide jag(t)en und bell(t)en nicht. Von daher muss auch innerhalb eines Bereichs nicht alles gleich sein obwohl man mit denselben (Erziehungs-)Methoden arbeitet. Um es überspitzt zu sagen...Hundehalter können antworten, aber bitte kein Besitzer eines Labradors wenn nach Terriern gefragt ist. Vielleicht hilft aber die Antwort eines Katzenhalters bei einigen Fragen, da Katzen ähnlich stur wie Terrier sein können? Genauso seh ich es in unserem Bereich. Ein Anstoß von anders lebenden und denkenden kann durchaus zum nachdenken anregen.


      Liebe @magenta, DS-Gedöns war nicht negativ gemeint, ich bin mittlerweile selbst im DS unterwegs. Es war nur eine augenzwinkernde Anspielung auf meine Einstellung vor ein paar Jahren dazu ;)
      Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen. Astrid Lindgren
      Guten Morgen liebe @Abigail :blumen:

      Dein Eindruck stimmt und ich für meinen Teil hab die Leichtigkeit vom Anfang noch nicht wieder gefunden. Bei mir liegt es an den zig zusätzlichen Regeln, die wir hier haben und ich dreimal überlege bevor ich schreibe. Aber auch in anderen chats ausserhalb GD sind die User "verbissener" und fühlen sich schnell angegriffen. Ich mach da nicht mit und da hier doch viele auch so denken, habe ich :thumbsup: Hoffnung, dass wir ein bisschen Leichtigkeit wieder finden.

      LG
      Gio
      ’’Bloß jene Herrschaft ist von Bestand, die freiwillig zugestanden wird.‘‘
      Machiavelli

      Uuups was ist passiert auch ich melde mich zu Wort? Ja auch ich muss @Abigail zustimmen. Und jetzt nicht steinigen wenn ich sage "Früher" war das nicht so. Man hat noch andere Meinungen akzeptiert. Es galt noch die Regel: jedem Tierchen sein Plesierchen. Wenn man heute etwas schreibt fühlt sich der andere sofort auf den Schlips getreten. Auch fehlt mir der Humor mit dem man seine Meinung äußern konnte. Heute ist es ein "nur nichts falsches sagen" und das aus mehreren Gründen. Ich bin jetzt schon seit 2012 im Forum und habe so schon selten etwas geschrieben und mir immer genau überlegt ob etwas dazu zu sagen habe. Jetzt schreibe ich noch weniger. Vielleicht sollte man sich auch mal überlegen ob es zielführend ist sich in mache Dinge einzubringen die einen nicht betreffen. Ich habe das Gefühl das sich einige Leute alles was nicht in ihr Bild passt und jeden den sie nicht mögen egal um was es geht, egal ob sie betrifft anzugreifen. Das ist einfach schade. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht wenn man manche Dinge etwas lockerer sieht, mal Fünfe gerade sein lässt, vielleicht kann man dann auch die Leichtigkeit wiederfinden.
      Grüßle Halerani
      Aus aktuellem Anlass
      Schwäbische Maultaschen haben nichts mit Maulschellen zutun
      sondern sind etwas leckeres zum essen
      :rofl:
      Mir geht's wie @Halerani, und ich bin über mich selbst verwundert, hier etwas Persönliches zu schreiben ^^

      Ich bin nun mal jemand, der aus lebensnahen Beispielen und konkreten Sachthemen mehr Nutzen zieht als aus verschwurbelten, theoretischen Diskussionen. Daher habe ich in der Vergangenheit oft Gedanken, Schwierigkeiten und Begebenheiten aus meinem Alltag thematisiert. Das werde ich sicherlich in dieser Form nicht mehr tun! Leider.....

      Denn mir ist da sehr Heftiges an Einmischung, Mutmaßungen, Überheblichkeiten, Spitzfindigkeiten und Unterstellungen begegnet. Das hat mich richtiggehend abgeschreckt und ich werde auf gar keinen Fall meine Anliegen in einer solchen Weise mehr zur Diskussion stellen.
      Bei manchen belehrenden und abmahnenden Beiträgen dachte ich mir auch: komisch, das klingt bei euch alles zu schön um wahr zu sein, irgendwas stimmt da nicht :huh: Auch wird sich gern mal bei Themen groß gemacht, die man selbst gar nicht beurteilen kann. Menschen ohne Kinder sehen viele Dinge nun mal anders als solche, die mehrere kleine davon zuhause haben. Auch das ist mir ganz persönlich negativ aufgefallen. Da wird in völlig unpassender Weise das Privatleben seziert, dass man kaum noch die Antworten anschauen mag.

      Eine gute, sachliche Diskussion empfinde ich als sehr bereichernd und ich bin für einen vielfältigen Meinungsaustausch und gerne auch die Schilderung von persönlichen Erfahrungen und Erfolgen / Mißerfolgen zu haben.
      Aber ich lehne es ausdrücklich ab, dass User unter Rechtfertigungsdruck geraten, weil ihr BDSM als unzureichend / kindisch / nicht lang genug gelebt / lasch / extrem / sonstwas beurteilt wird, dass sie in Labelstreitigkeiten verwickelt werden, ihre Dominanz oder Submissivität angezweifelt wird oder sie unbekannter Weise in Schubladen einsortiert werden.

      Ich finde das alles insgesamt sehr schade, dass ich mich (und womöglich auch andere User) nicht mehr unbefangen äußern traue. An mir beobachte ich, dass sich meine Beiträge auf freundliches Geblubber über Alltäglichkeiten konzentrieren, ein paar nette Begebenheiten, die niemanden jemals aufregen können - und ansonsten halte ich mich stillschweigend zurück. Ich möchte nicht ständig auf einer Goldwaage sitzen....
      Das ärgert mich tatsächlich! Denn ich habe gerade in der Anfangszeit am meisten von den praktischen Erfahrungen und Darstellungen anderer gelernt.

      Es gibt aber auch so viele kluge, empathische, humorvolle und liebenswerte Mitglieder hier. Daher gebe ich ebenfalls die Hoffnung nicht auf, dass wir wieder zu einem entspannten Umgangston zurückfinden :blumen:
      - unter Männern eine Kriegerin -
      - unter Frauen eine Dame -
      - sie steht aufrecht vor all den Anderen -
      - und kniet nur vor dem Einen -
      - weil sie es will -
      - weil sie ihm gehört -
      Liest man die Beiträge hier, wird ja sehr deutlich, dass viele das Gefühl haben, dass eine gewisse Leichtigkeit verloren gegangen ist.

      Aber liegt es dann nicht an uns, diese Leichtigkeit zurück zu holen?
      Natürlich ist es einfacher, sich zurück zu ziehen.
      Niemand möchte verletzt oder angegangen werden.

      Aber gerade, wenn wir hier aktiv sind und bleiben, können wir etwas verändern.
      Wir sind das Forum. Es wird nicht von aussen gesteuert.
      Und sich hinzusetzen und zu warten, dass sich etwas ändert, ändert leider gar nichts.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.
      Danke @topaz für diese wahren Worte:

      topaz schrieb:

      Wir sind das Forum. Es wird nicht von aussen gesteuert.
      Und sich hinzusetzen und zu warten, dass sich etwas ändert, ändert leider gar nichts.
      Ich glaube, es ist schwierig, eine für alle/ die meisten angenehme Ausgewogenheit zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit (gibt hier sicherlich eine passendere Begrifflichkeit) hinzubekommen.

      Ich finde, das sehen wir an dem CIS-Thread gerade sehr gut. Ein unglaublich interessanter Strang mit vielen spannenden Beiträgen und Einblicken. Und mit viel Potential, gewaltig in die Hose zu gehen. Jeder Beitrag darin hat seine Berechtigung, finde ich. Sowohl die mahnenden als auch die beschreibenden, die befürwortenden, die erklärenden.

      Diesem Thread beispielsweise könnte eine gewisse Leichtigkeit gut tun, nur fühlt sich davon dann evtl. mancher angegriffen, da für ihn nicht (mehr) genügend Ernsthaftigkeit dabei ist und es geht hier immerhin um eine Art, sein Leben zu führen. Hier ein gesundes Mittelmaß zu finden, ist unglaublich schwierig, wäre aber soooooo hilfreich und da muss sich jeder an der eigenen Nase packen.

      Wenn nur jeder zunächst mal vor der eigenen Haustür kehrt, bevor er anfängt, bei anderen zu putzen, wäre schon viel erreicht.

      Wenn jemand sich angegriffen fühlt, kann es von Vorteil sein, das, wodurch man sich angegriffen fühlt, noch einmal zu lesen und zu überlegen, ob es dem Schreiber hierbei tatsächlich um Angriff geht/ gehen kann oder ob möglicherweise man selbst aus - wahrscheinlich legitimen - Gründen empfindlich ist.

      Mancher kann sehr gut mit Worten umgehen und dann ist es schwierig, einen tatsächlichen Angriff festzunageln, hier macht aber meiner Erfahrung nach dann die ""Masse" den Unterschied. Ich melde durchaus auch, wenn ich aufgrund von zwei, drei Beiträgen, welche mir persönlich auffallen, ein Bauchgefühl an die Mods (mit dem Hinweis auf Bauchgefühl). Was diese dann daraus machen, ist ihre Sache.
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)

      "Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst." Evelyn Beatrice Hall

      Louise schrieb:

      Wenn jemand sich angegriffen fühlt, kann es von Vorteil sein, das, wodurch man sich angegriffen fühlt, noch einmal zu lesen und zu überlegen, ob es dem Schreiber hierbei tatsächlich um Angriff geht/ gehen kann oder ob möglicherweise man selbst aus - wahrscheinlich legitimen - Gründen empfindlich ist.
      Ja, ich denke, das trifft es sehr gut!
      Daran scheitert es häufig.

      Ich persönlich melde unangemessene Beiträge nicht.
      Warum? Weil ich immer an das Gute im Menschen glaube und verstehe, dass manchmal die Emotionen so hochkochen, dass man nicht mehr neutral agieren kann.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.

      topaz schrieb:


      Ich persönlich melde unangemessene Beiträge nicht.
      Warum? Weil ich immer an das Gute im Menschen glaube und verstehe, dass manchmal die Emotionen so hochkochen, dass man nicht mehr neutral agieren kann.
      Wenn ich etwas unangemessenes schreibe, meldet mich bitte.
      Manchmal kochen die Emotionen hoch und dann schreibe ich Blödsinn (oder jedenfalls auf unangemessene Weise). Bevor das dann aber die ganze Diskussion kaputt macht, weil ich in Tage jemanden angegriffen habe, der sich dann ähnlich emotional verteidigt, und so weiter...bevor das passiert, finde ich es besser, wenn mein unangemessen es Geschreibsel von den Mods gelöscht wird, um die Diskussionskultur im Forum zu erhalten und den Thread nicht zu sprengen.
      Wenn ein Post gelöscht wird, ist das ja keine Strafe, unter der ich leide, sondern eine friedenstiftende Maßnahme.
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!
      Mir ist aufgefallen das es hier oft gar nicht mehr um das Ursprungs Thema geht es wird oft nur noch eine Definitions Argumentation.
      Wenn ich sage ich lebe 24/7 dann ist das so .
      Weil ich für mich entschieden habe und nach meine Definition lebe .
      Jeder soll leben wie es ihm gefällt .
      Jeder erzählt aus seiner Sicht und will ja im Prinzip niemandem damit angreifen. Warum auch .
      Ich ignoriere oft wenn einer Blödsinn schreibt weil es ja für mich nur Blödsinn ist .

      Es ist ein geben und nehmend Diskussionen leben von verschiedenen Meinungen und Ansichten . Man sollte erklären wie man lebt aber nie warum man so lebt .
      Und niemanden hat das Recht einem anderen zu sagen du lebst 24/7 ect falsch
      Träume nicht dein Leben
      Lebe deinen Traum

      topaz schrieb:


      Was ist denn unangemessen? Das liegt doch immer im Auge des Betrachters.
      Und wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass es hier schon eine bestimmte Rudelbildung gibt, die so etwas noch unterstützt.

      topaz schrieb:


      Ich persönlich melde unangemessene Beiträge nicht.
      Du hast den Begriff ja selbst auch schon verwendet. ;) Natürlich liegt es im Auge des Betrachters, und bestimmt spielt bei manchen Meldungen die Sympathie oder Antipathie mit hinein. Aber dafür haben wir ja die Mods, die um unparteiischen Ausgleich bemüht sind.
      Letztlich entscheiden die Mods also, ob etwas unangemessen ist. Wenn wir den Verdacht nicht äußern, können sie das aber nicht so gut, weil sie das nicht hauptamtlich machen und daher nicht jeden Beitrag so aufmerksam lesen und überdenken können, dass ihnen alles auffallen würde (sind halt auch nur Menschen).
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!
      In einer grossen Gemeinschaft, die wir hier sind, gibt es nun mal unterschiedliche Meinungen. Und das ist gut so. Es wäre doch langweilig, wenn alle der gleichen Meinung wären?
      Und nur weil manches von denselben geliket wird, oder auch nicht, gleich "Grüppchenbildung" vorzuwerfen? Sorry, da fehlt mir jetzt vermutlich das nötige Verständnis. :pardon:
      Das sollte keineswegs kränkend rüberkommen. Es ist meine persönliche Einstellung zu diesem Thema.
      Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
      und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)

      Emilia schrieb:

      In einer grossen Gemeinschaft, die wir hier sind, gibt es nun mal unterschiedliche Meinungen. Und das ist gut so. Es wäre doch langweilig, wenn alle der gleichen Meinung wären?
      Und nur weil manches von denselben geliket wird, oder auch nicht, gleich "Grüppchenbildung" vorzuwerfen? Sorry, da fehlt mir jetzt vermutlich das nötige Verständnis. :pardon:
      Das sollte keineswegs kränkend rüberkommen. Es ist meine persönliche Einstellung zu diesem Thema.
      Ich sehe hier schon eine gewisse Dynamik im Nutzungsverhalten der Like- wie auch der Dislikefunktion.

      Unterschiedliche Meinungen sind wichtig sonst würde kein Austausch stattfinden. Ich sehe hier aber durchaus einen Trend nicht die eigene Meinung kund zu tun sondern die des anderen zu analysieren. Letzteres führt zum einen dazu, dass das Gegenüber automatisch in eine Position der Rechtfertigung gerät oder wie schon zig mal passiert der Threadersteller sich zurück zieht. Ist das förderlich für einen Austausch, ich denke nicht? Da ist es mir um Längen lieber, es wird heftig und kontrovers diskutiert aber jeder bleibt bei sich in der Argumentation.

      Gerade dadurch, dass weniger die eigene Position argumentiert wird sondern mehr die Interpretation des Gegenübers Ziel der Kommunikation ist, wird der Diskussion schnell die Leichtigkeit genommen, die ansonsten trotz kontroverser Denkweise durchaus leicht sein könnte.

      Mars schrieb:

      Was mir immer geholfen hat war das ich was ich als unpassend empfand einfach ignoriert habe.

      User, post, Meinung, Angriff, whatever - Unrat einfach vorbeischwimmen lassen...

      Geb ich dir vom Prinzip her vollkommen Recht,
      ist jedoch leider nicht immer möglich wenn Wunden sehr sehr tief sitzen.
      Ansonsten könnte ja generell die Ausrede gelten "Hättest ja nicht hinhören brauchen."
      Ich hab auch nur vier Hufe...

      Hand aufs Herz kannst mir vertrauen, werd mir sonst einen Muffin ins Auge hauen.

      Big girls cry when their hearts are breaking...