Wann darf sich jemand "Meister" nennen?

      Nachtwald schrieb:

      Daraufhin kam direkt ein anderer Dom, der sich selbst als sehr erfahren hinstellt, schon etliche Stammtische besucht haben soll, etc., und meinte, der Partner eines Pets wäre kein Meister sondern ein Owner.
      Das sind dann wohl die Leute, die dann hier mal so in die Threads schreiben: Das machste alles falsch, ICH erklär DIR dann mal wies geht :yes: :D Also live hab ich so eine Ansprache noch nicht erlebt, da hätte ich aber so ziemlich einen dicken Hals.

      Ich sehe das so: Wenn wir uns schon ins Auto setzen, irgendwo hinbewegen, Outfits aussuchen um ein paar Stunden unter Gleichgesinnten zu sein, dann soll uns keiner ausgerechnet dort mit "So gehört sich das unter..."-Sprüchen kommen. Aus dem "So gehört sich das.." bzw. gerade aus dem "So gehört sich das nicht.."-Umfeld will man doch gerade mal raus.

      Also, meine Wortwahl für meine Domse ist "Chefin", hab ich so auch noch von niemand anders gehört. Wer mal auf ne Party in Rosenheim kommt, lernt vielleicht sogar ein Paar kennen, bei der die Sub den Dom "Grosswesir" nennt :D :thumbsup:

      Okay finde ich, wenn sich Doms untereinander verständigen, wie sie von den Subbies anderer Doms angesprochen werden wollen. Der Grosswesir verlangt von Subbies z.B. einen Knicks, den ich dann auf Befehl MEINER Chefin auch ausführe. Aber ich würde sie jetzt nicht Grosswesirin nennen :pardon: wenn ihr versteht, was ich meine.

      Regeln muss es natürlich geben, z.B. zur Sicherheit und zur Hygiene und im Großen und Ganzen müssen auch dominate Persönlichkeiten ein Mindestmass an Respekt zeigen, aber was für ein Quatsch ist es denn, sich in ein strenges Korsett zu quetschen (also im übertragenen Sinn, natürlich dürft Ihr ein richtiges Korsett anziehn ;) :D )
      Seitdem ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen!

      Beitrag von Poetin ()

      Dieser Beitrag wurde von MatKon aus folgendem Grund gelöscht: OT ().

      Beitrag von Annimax ()

      Dieser Beitrag wurde von MatKon aus folgendem Grund gelöscht: OT ().

      Beitrag von Poetin ()

      Dieser Beitrag wurde von MatKon aus folgendem Grund gelöscht: OT ().
      Ich finde jeder sollte seinen Partner so ansprechen, wie es ihm gefällt. Es ist ja nur eine Sache zwischen euch beiden.

      Manchmal kann es aber durchaus sinnvoll sein, die Bezeichnung zu wählen, die allgemein benutzt wird, einfach weil das Infos transportiert.
      Wenn man Owner, statt Meister sagt ist denen, die diesen Ausdruck kennen schnell klar, dass in der Beziehung Pet Play enthalteb ist und wer oben und wer unten spielt.

      Anderes Beispiel, wenn jemanden seinen Partner liebevoll Trottel nennt und dann jemandem, der die beiden nicht kennt: der Trottel hat... gemacht sagt spiegelt das nicht wirklich die Beziehung wieder. :gruebel:

      Kosenamen zu verwenden ist einfach nicht in jeder Situation sinnvoll.
      Welchen Kosenamen man jetzt aber dem Partner gibt sollte jedoch allen anderen egal sein und sie sollten sich da auch nicht einmischen.
      Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.

      Die Feuerzangenbowle; Heinrich Spoerl
      ***Achtung Ironie und Sarkasmus***
      Also, ich finde der erfahrene Dom hat Recht, schließlich ist er erfahren. Und Meister darf man sich erst nennen und nennen lassen wenn mann die 11. Sub hat und zu maximal 57 % SM betreibt. Außerdem muss muss man 10x die heilige BDSM Bibel "Von Meistern, Mastern und Oberen" gelesen haben. Des Weiteren muss man mindesten 8 Jahre Mitglied in einem geheimen Zirkel sein. Hier gibt es eine Liste im Internet, welche das sind, ich darf euch aber nicht sagen wo, ihr seit ja nicht eingeweiht. ***

      Sorry, ich finde solche Aussagen einfach nur lächerlich und kann niemanden erst nehmen der mir ernsthaft soetwas vermitteln möchte. Wie Dom und Sub sich gegenseitig nennen, geht genau 2 Menschen etwas an, nämlich genau Dom und Sub. Und wenn ich von meiner Sub Bärchen genannt werden möchte, dann ist das so, und wenn sie das Lachen, überwunden hat, hat Sub es zu machen, wenn sie das Ganze dann noch ernst nehmen kann.
      Grüße Mr. Mendor

      Vertrauen, Verantwortung und Respekt sind es worauf es ankommt. Ohne Vertrauen kannst du dich nicht geben, ohne Verantwortung darf ich nicht nehmen und ohne Respekt können wir beides nicht und das ist all unsere Magie. (unbekannt)

      Nachtwald schrieb:

      Wie steht ihr zu dem Thema? Wann darf sich jemand "Meister" nennen (lassen)? "Verdient" man sich diese Anrede erst? Wenn ja, welche Kriterien sollten eurer Meinung nach erfüllt sind? Oder hängt es vielleicht doch von der Art der Vorliebe/Beziehung, etc. ab?
      ....ja Meister Eder und sein roter Wildfang hatten auch Spass......


      Im BDSM gibt es ja keine gesetzlich geschützten Bezeichnungen, die an bestimmte Dinge/Leistungen gekoppelt sind wie...Dr./ Professor oder eben Meister (brief) im Handwerk.

      Jeder wie er will und wie es Dom und Sub eben Spass macht.
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Viele Wörter sind nicht neutral. Relevant ist doch, was das Wort im Kopf der spielenden Personen auslöst. Falls "Master" die Synapsen feuern lässt, während "Owner" in etwa so spannend klingt wie Kohlrabi, dann ist die Sache klar.

      Falls die Kosenamen nicht erkennen lassen, wer welche Rolle spielt, und dies im Gespräch wichtig ist, kann man diese Information einfach nachreichen, dafür müssen nicht die bevorzugten Bezeichnungen angepasst werden.

      DomMacherin schrieb:

      weil die Keramikkrone bei mir jetzt nach dem zweiten Anlauf nicht nur sitzt, sondern auch farblich nicht zu sehen ist. @Majasdom Dann bist du jetzt ja quasi in gekröntes Haupt. Lässt du dich jetzt auch mit Matschestät anreden?
      Kriterien sind ja auch so eine Sache...wer legt welche wann fest......
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      ich habe gerade die BDSM-Zunft und weitere BDSM-Institutionen & Institute eintragen lassen.

      Ab jetzt darf nurnoch ich "Master Talon der erste", den Titel "Master" erteilen.

      *Ironie off*

      Darf sich eine Sub erst Sub nennen, wenn sie 3 Master nacheinander Glücklich gemacht hat und das Dokumentiert wurde? Ohhh ich sollte noch diese Schiene überall eintragen lassen .... :gruebel:

      Und nun hoffe ich sehr, das wirklich alle die über solche Menschen stolpern den Mut haben auf diesen Thread zu verweisen, ich hätte von solchen Menschen eine ernsthafte Erklärung. Denn ich vermute das diese Menschen tatsächlich daran Glauben was sie sagen.

      MfG Talon
      :dance:
      Gern möchte ich noch einen Gedanken hier einwerfen, der bisher noch nicht zum Tragen kam:

      ich sehe einen Unterschied, ob ich jemanden im Innenverhältnis Meister nenne bzw. in Erzählungen über unser Innenverhältnis oder ob ich sage: "nur mein Meister darf sich Meister nennen, weil er hat schon * setze beliebige Qualitätsmerkmale und Häufigkeit des Einsatzes derselben ein* und nur das berechtigt zur Meisterschaft.

      Ja, im Handwerk etc. gibt es gesetzlich festgelegte Kriterien, ab wann sich jemand Meister nennen darf, im BDSM gibt es diese nicht. Und kein Individuum/ Paar/ Zirkel/ etc. hat das Recht, hier allgemein gültige Regeln aufzustellen. bzw. aufstellen kann er sie lang, viel Spaß :frech:
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)

      "Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst." Evelyn Beatrice Hall
      Hey,

      ich musste ziemlich lachen, als ich las, dass jemand tatsächlich meinte die Betitelung "Meister" wäre unangebracht oder erst nach jahrelanger Erfahrung anzuwenden. Hab ich die Prüfgesellschaft verpasst, die nach eingehender Prüfung aller Aspekte diese Titel mit Urkunde und Rechtskräftigkeit verleiht?^^

      Sprich: Das ist Bullshit - in meinen Augen.

      Dom und Sub entscheiden, wie sie sich titulieren - was andere davon halten ist lachs, weil es sie nichts angeht.
      Wenn meine Sub mich "König der Andalen und der ersten Menschen" nennt und ich sie "In Ketten geschlagene Sprengerin der Ketten", und wir beide drauf stehen uns so zu nennen, dann nennen wir uns so. Und wenn jemand meint ich könne mich ja nicht so nennen, weil wir auf der Erde und nicht in Westeros sind, kann er diese Meinung haben und sich mit ihr weinend in sein Kämmerchen setzen, denn es geht ihn nüschts an.

      Ich bin auch seit fast 12 Jahren dabei und ich lasse mich meistens gar nicht betiteln, was bin ich dann in den Augen solch eines Spin...äh Menschens, ein Unhold der nach seiner Vorstellung Amt und Würden ablehnt?

      Also kein Stress, nennt euch so wie es euch gefällt, das ist das einzige was wichtig ist.

      Beste Grüße
      Wenn das Pet nicht mit seinem Meister Owner (Ich fürchte, ich kann Pumuckl nicht mehr anschauen ohne an diesen Thread zu denken :dance: ) gerade bei einem Treffen einer in sich geschlossenen Gruppe teilnahm (als Neulinge z.B.), find ich die Ansprache des 'alten Hasen' sehr daneben.

      Sollte es so eine ansich geschlossene Gruppe sein, die aber auch (Szene-)Neulinge aufnimmt, so mag es innerhalb der Gruppe durchaus üblich sein, dass man sich da die Anrede als 'Meister' erst verdienen muss.

      Ich vermute mal, dass dieser Herr schon etwas (zu?) lang in so einem geschlossen Zirkel ist und ihm daher schlicht die Toleranz für andere Paare/Personen außerhalb des Zirkels etwas abhanden kam.

      Artepus schrieb:



      Ich vermute mal, dass dieser Herr schon etwas (zu?) lang in so einem geschlossen Zirkel ist und ihm daher schlicht die Toleranz für andere Paare/Personen außerhalb des Zirkels etwas abhanden kam
      Ich kenne solche Leute nicht, aber in verschiedenen Kreisen triffst du immer wieder mal auf sowas.
      Ob das Motorradfahrer, oder gerne auch ältere Jäger sind, erzählen sie immer gern von alten Zeiten und wie verderbt die Jungen jetzt sind.
      Ich sehe es, wie es ist: ziemlich komisch.
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Hmmm... Also wenn man sich nur mit jahrzehntelanger BDSM Erfahrung "Master/Meister" nennen darf, rückt das die He-Man (Masters Of The Universe) Franchise in ein ganz neues Licht... Und ist Cringer/Battlecat dann ein switchender Petplayer? Das würde zumindest erklären, warum er sprechen kann...

      Aber mal Spaß beiseite. Ich schließe mich der Vorherrschenden Meinung an. Wenn es sich gut anfühlt, dann gibt es nichts dagegen einzuwenden, sich von Tag Eins an als "Master/Meister" ansprechen zu lassen. Vielleicht ist man ja auch der Chosen One, der Messias aller BDSM Doms, der seine Herde... Ihr versteht was ich meine. ;)
      Mich muss nicht jeder mögen. Es reicht, wenn es die richtigen tun.
      Zwei Sichtweisen:

      1. Ich gehe zu einem Stammtisch und erzähle von meinem Top/Dom, nicht von meinem *schnuckiputzi*, da ich klar stellen möchte, wo wir in etwa einzuordnen sind. Da kann das Wort Owner schon etwas anderes aussagen, als Meister. Allerdings rein fachlich/theoretisch gesprochen.

      2. Mit was zwei Menschen sich gegenseitig ansprechen und titulieren, wenn sie miteinander umgehen, kann anderen schnurz egal sein, denn da hat NIEMAND anderer ein Mitspracherecht. Es sollte den zweien passen.
      Ich denke, also spinne ich.
      @Emilia, ich glaube Du meinst die Adventskalendergeschichte 19.12. .★. Clan von Nachtadel

      Emilia schrieb:

      :thumbsup: @Nachtadel, sehr gut und vor allem sehr richtig! Ein Master lehrt, erklärt und inspiriert :yes:
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!