Neuer Name für sub?

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      Neuer Name für sub?

      Ja, jeder von uns hat zur Geburt einen Namen erhalten.
      Und jeder hat sich hier auch selbst einen Nick gegeben.

      Aber wie sieht es bei euch aus was den weiteren Verlauf angeht?
      Bekommt sub von ihrem Herrn einen neuen Namen?
      Wie seht ihr das?

      Bei mir ist es so, dass sub von mir einen neuen Namen bekommt, wenn ich ihr den Halsreif umlege.
      Etwas sehr symbolisches.

      Gestern bin ich dem in einem Punkt untreu geworden...
      @Rainha weiß, dass sie Samstag von mir ihren Halsreif bekommt (bei mir dauert es, bis ich den "vergebe". Weil er aus meiner Sicht sehr viel mehr bedeutet).
      Wir waren am surfen, und sie musste sich auf einer Seite mit einem Nick anmelden. Da hat sie mich gefragt, was sie eintragen soll.
      Und ich habe zu ihr gesagt: Libertatem. (Freiheit)
      Und da hatte ich mich dann verplappert. (shit)

      Worauf ich hinaus möchte mit dem ganzen: Ich gebe meiner sub einen neuen Namen, der sie widerspiegelt. Der sie erinnert. Der ihr zeigt, es fängt ein neues Leben an.
      In diesem Fall wählte ich libertatem, weil sie sich ganz und gar frei fühlt. Und diese Freiheit so genießt.

      Also... wie ist es bei euch? Gebt ihr euren subs einen neuen Namen? Oder habt ihr von euren Tops einen erhalten? Oder auch nicht?
      Und wie findet ihr persönlich es grundsätzlich?
      "I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it."

      (Voltaire Biografin Evelyn Beatrice Hall, 1906)

      Ich glaube, Gefahren lauern auf diejenigen, die nicht auf das Leben reagieren"
      Michail Gorbatschow
      Die Meine hat einen neuen Namen bekommen. Als wir damals mit dem "spielen" anfingen, bat sie für diese Zeit um einen neuen Namen.
      Ihr neuer Name trift ihre Rolle, wir mögen ihn sehr gern.
      Allerdings hat sich unsere Beziehung sehr deutlich in 24/7 gewandelt und somit auch der Gebrauch ihres neuen Namens.
      Er wird zu fast 100% genutzt.Ihr Geburtsname ist für uns im Gebrauch nicht existent.
      Wir haben darüber gesprochen. Sie will es so. Sie sieht ihren neuen Namen vom Gefühl als der für sie Richtige an.
      Das einzige Problem ist im Freundeskreis, wenn ich ihren Namen vergesse und sie wie gewohnt anspreche...
      Gibt manchmal Erklärungsbedarf!
      Das Leben ist kein Ponyhof. Aber geritten wird trotzdem !
      Hm...nein...

      Es gibt Kosenamen, Namen, die im Spiel kurzzeitig Anwendung finden oder zur Erinnerung in bestimmten Gesprächen wieder auftauchen können...aber mein Name ist etwas, das.ich als sehr persönlich ansehe, den würd ich nicht geändert haben wollen.

      Ich bleibe auch starken Gefälle-Situationen ich selbst. Ich hätte das Gefühl, das zu untergraben, wenn mich andere Menschen einfach umtaufen würden.
      öhm ... ich hoffe doch, dass auch Devote antworten dürfen!

      Lieber @Wabisukisha ... danke für Deinen wundervollen Beitrag.

      Ich für mich habe mir immer einen "Sub" bzw "Sklavinnennamen" von meinem Herrn gewünscht. Ich erhielt einige ... wie zB "Orchidee" (bin ich noch immer) oder "Amina" (ist leider gestorben) ... auch "Neyla" fand ich sehr schön ...

      "kleine shiava" hatte ich mir 2013 selber ausgesucht und ich nenne mich absichtlich so und auch in dieser scheinbar falschen Schreibweise, anstelle korrekt Schiava.

      Um auf Deinen Beitrag und Deine Frage zurück zu kommen ...

      ICH finde es sehr gut, wenn der Herr der Devoten einen speziellen Namen aussucht, der sie widerspiegelt. Es hat für mich zudem auch mehrere Aspekte ... u.a. den, wenn der Herr die Devote mit ihrem "Sub"-Namen ruft, wissen beide sofort, was jetzt genau gewünscht ist. Ferner ... man kann auch in der Öffentlichkeit zB in der dritten Person sprechen ... also zB ... Herr sagt: "Heute Abend würde es dem Herrn gefallen, wenn "Sub-Name" das und das macht." ... Für mich würde es den Alltag ungemein erleichtern ... den Klarnamen für die Zeit außerhalb der Möglichkeiten ... und den "Sub-Namen" exakt für die Zeit, wo es gewünscht und erforderlich ist.

      Ich sehe es auch so, dass besonders bei einer TPE Beziehung die Benutzung eines "Sub-Namens" noch besser alles erleichtern dürfte. Hab aber leider noch keine Ahnung davon.

      hm ... ich hoffe ich konnte mich verständlich machen. *g


      Wabisukisha schrieb:

      @Rainha weiß, dass sie Samstag von mir ihren Halsreif bekommt (bei mir dauert es, bis ich den "vergebe". Weil er aus meiner Sicht sehr viel mehr bedeutet).
      wundervolles Ritual!!!

      Wabisukisha schrieb:

      Libertatem. (Freiheit)
      was für ein schöner Name und dann noch mit dieser Bedeutung dazu! ... Ich glaube auch, dass @Rainha sich sehr darüber freut.

      Wabisukisha schrieb:

      Und da hatte ich mich dann verplappert. (shit)
      lach ... kann passieren ... aber ist doch nicht wirklich schlimm. Seht es doch eher so, dass IHR euch auf kommenden Samstag noch mehr freuen könnt ... weil ... es ein wundervolles Erlebnis für EUCH beide werden wirdm, denn auch Rainha wird sich des besonderen Augenblicks sehr bewusst sein. lächel ... und DU kannst ja noch immer die Situation mehr und so gestalten, so dass es wirklich etwas Besonderes wird und ... ihr sehr lange an diesen magischen Moment denken könnt.


      Wabisukisha schrieb:

      Worauf ich hinaus möchte mit dem ganzen: Ich gebe meiner sub einen neuen Namen, der sie widerspiegelt. Der sie erinnert. Der ihr zeigt, es fängt ein neues Leben an. In diesem Fall wählte ich libertatem, weil sie sich ganz und gar frei fühlt. Und diese Freiheit so genießt.
      Großartig! Du machst DIR Gedanken um Deine Sub und siehst sie eben nicht als selbstverständlich an ... sondern kennst ihren Wert und schätzt diesen wie ein Geschenk.

      ------

      Alles Liebe für Euch und einen wirklich wundervollen Samstag und ganz besonders: einen magischen Augenblick.

      ♥lichst
      die kleine shiava
      Hingabe (sowohl devot als auch dominant) ist ein Geschenk!

      Wer nicht dienen kann, der kann auch nicht führen … und … wer nicht führen kann, der kann auch nicht dienen!



      Mein Herr @Gordon nennt mich mit meinem Kosenamen, den er für mich ausgesucht hat. Dieser Kosename deutet nicht auf unsere Beziehungsform hin, eher zeigt er, wie sehr er mich als seine Frau und Partnerin schätzt und liebt. Wenn ich den Bogen überspannt habe :whistling: , spricht er mich mit meinem Vornamen an. Da weiß ich, dass ich spätestens jetzt hören sollte. :sofa: Wir hatten uns zu Beginn über " einen eigenen sub-Namen" für mich unterhalten, fanden es aber als unnötig, da ich relativ schnell seinen Halsreif bekam. Dieser signalisiert mir, dass ich 24/7 ihm gehöre. Da seine Dominanz und Führung eher ruhig, aber konsequent ist, braucht es für unsere jetzige Entwicklungsstufe, wo ich "noch" sub bin, keinen separaten Namen für mich, der mir verdeutlicht, dass ich sub bin, denn ich bin 24/7 seine sub.
      Anders sehe ich es, wenn ich seine sklavin bin. Für uns unterscheiden sich sub und sklavin. Wenn mein Herr dann der Ansicht ist, dass ich als seine sklavin einen anderen Namen tragen soll, dann nehme ich ihn an. Als seine sklavin ist die Frau/Partnerin, die jetzt noch neben der sub, auf Augenhöhe existieren darf, nicht mehr vorhanden. Deswegen wäre mein Vorname oder Kosename nicht mehr wichtig.
      Du kannst nur vertrauen, wenn du spürst, dass du geliebt wirst <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Petite Ange ()

      Danke für diesen interessanten Beitrag und die vielfältigen Gedanken dazu :blumen: Es hört sich für mich sehr vertraut, warmherzig und sogar ziemlich romantisch an, wenn Sub einen neuen Namen bzw. Kosenamen erhält.

      Dennoch möchte ich gern aus meiner Warte erklären, warum das für meinen Herrn und mich nie ein Thema war. Wir kennen uns schon 17 lange Jahre und sind praktisch zusammen erwachsen geworden. In dieser Zeit mit ihm hat sich auch ohne BDSM maßgeblich meine Persönlichkeit gebildet, er hat mich vieles gelehrt und wir haben uns gemeinsam entwickelt. Ich habe unsere Kinder geboren, wir sind "mitten im Leben" angekommen und da waren gute und ganz schwere Tage dabei.
      Und in all der Zeit war ich einfach ich.

      Seit knapp zwei Jahren haben wir uns auf die Reise in die wunderbare Welt des BDSM gemacht, aber ich bin in weiten Teilen noch immer die Gleiche geblieben. Ich habe mich meinem Herrn in jeder Weise unterworfen, bin von seiner Verantwortung abhängig und folge ihm gehorsam. Aber trotzdem kennt und liebt er mich als die Frau, die ich war und in den Grundzügen meines Wesens immer bleiben werde.
      Es erscheint mir irgendwie nicht richtig, meinen Vornamen gegen einen anderen einzutauschen. Meine Identität hängt mit unserer gemeinsamen Vergangenheit zusammen, und ich möchte meinen Vornamen und alles was mich als seine Sub ausmacht, nur um die neuen zusätzlichen Bausteine unseres BDSM-Lebens ergänzen. Den Namen komplett abzulegen und damit zu verlieren, das könnte ich mich nicht vorstellen.

      Vor vielen Monaten waren wir auf der Suche nach einem "Codewort" oder etwas ähnlichem, falls mein Herr mich auch alltags an das Machtgefälle erinnern möchte, oder wenn ich kurz vorm überschnappen bin und ziemlich dringend seiner Führung bedarf. Es sollte aber auch ein zärtliches Wort sein, das er voller Respekt und Liebe ausspricht, wenn er mich loben, bestärken oder trösten will. Und wo sind wir gelandet.....??? Bei meinem Vornamen :rot:

      Von daher bleiben wir beiden gern bei meinem Namen, ich nenne meinen Herrn halt einfach Herr oder ebenfalls bei seinem Vornamen und wir fühlen uns gut damit. Manchmal heißen wir auch gegenseitig Schatzi, Waggerl (fränkisch für Schatzi) oder Liebste(r), denn auch das sind wir füreinander :love:
      Das sind so meine Gedanken dazu. Aber ich mag wirklich nochmal sagen, dass ich unsere persönliche Entscheidung natürlich nicht für der Wahrheit letzten Schluss halte und mich für euch alle freue, die ihr so positiv mit dem neuen Namen umgeht <3
      - unter Männern eine Kriegerin -
      - unter Frauen eine Dame -
      - sie steht aufrecht vor all den Anderen -
      - und kniet nur vor dem Einen -
      - weil sie es will -
      - weil sie ihm gehört -
      Ich bin ich. Immer. Die Sub/Zofe ist ein Teil von mir, der immer existiert. Mal kann ich ihn mehr rauslassen bzw. zeigen, mal weniger. Aber er ist immer da. So wie andere Seiten von mir auch immer da sind und je nach Situation und abhängig von der/den Person/en, mit der/denen ich gerade Zeit verbringe, stärker zum Vorschein kommen. Die brauchen keine eigenen Namen, weil sie alle zu mir gehören und mich als Mensch ausmachen. Ich möchte immer als Ganzes gesehen und angenommen werden, daher würde ich keinen neuen Namen haben wollen. Ich hätte sonst das Gefühl, Theater zu spielen (ich spreche nur für mich - für mein Gefühl!).

      Kosenamen mag ich trotzdem, weil sie einfach etwas Liebevolles an sich haben und zeigen, dass man eine besondere / enge Verbindung zu jemandem hat. Aber so zu tun, als gäbe es meinen echten Namen nicht mehr, nein, das käme für mich nicht in Frage.
      In Hinsicht auf mitlesende neue subs oder noch unerfahrene oder weniger erfahrene möchte ich einmal etwas klarstellen.

      Die Aufgabe der eigenen Person, des 'Ich's ist nicht erforderlich in vielen..wenn nicht die meisten Beziehungen.

      Ich kenne das 'Namen geben' zu Genüge, aus meiner Zeit als Mentor. Für einige Doms ein einfacher Weg den Namen nicht wechseln oder ändern zu müssen. Kann ja Sub Nummer 7 oder 8 sein, so oft wie in der Szene gewechselt wird. Eine Beständigkeit bleibt dann zumindest wenn man einer neuen Sub ihren 'neuen Weg zeigt.

      Kann ich als neuer Dom wirklich sagen welcher Name ihren Charakter widerspiegelt? Wie lange kenne ich sie? Also, ich lege ein neues Halsband an und gebe ihr ihren neuen Namen?..ab diesen Punkten hört für mich mein BDSM auf und wird Unsinn.

      Ein Kosenamen oder Spielnamen ist etwas anderes..gibt es ja beidseitig.

      Nicht falsch verstehen..jedem das Seine..aber für mich bleibt Sub die Person die sie ist und immer war.
      You may shoot me with your words,
      You may cut me with your eyes,
      You may kill me with your hatefulness,
      But still, like dust, I’ll rise.
      Da muss ich jetzt mal einhaken.
      Ein neuer Name bedeutet nicht die Aufgabe des eigenen Ichs oder der eigenen Person. Ansonsten hättest du ja mit deinem Nick hier auch dich als Person vorher aufgeben, Hamlet_Sir.

      Ich selbst war auch schon als Mentor tätig, und für die meisten Doms war es dort so, dass Angaben in ihrem eigenen Namen wie Meister oder Herr oder Lord oder auch sogar Sir eher ein mangelndes Selbstbewusstsein ausgedrückt haben.
      Bitte nicht falsch verstehen... jedem das Seine.... aber für mich ist das nunmal bei Personen so, die das verwenden, genauso wie es für dich das deine ist und deine Sicht der Dinge, dass man es bequem hat und permanent am Wechseln wäre.

      Ja, ich hatte schon mehrere Subs in meinen bisher 26 Jahren BDSM.... und wenn wir von denen reden, die ich angenommen hatte, die "meins" waren, so reichen weniger als 5 Finger. Und jede hatte einen anderen Namen. Konnte ich mir mal gerade so merken. Deshalb wohl auch nur so wenige. ;)

      Ansonsten: Siehe meine Signatur.
      "I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it."

      (Voltaire Biografin Evelyn Beatrice Hall, 1906)

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      Michail Gorbatschow
      Ein neuer Name für Sub - nicht unüblich, aber auch kein "Muss" ;)

      Es kann viele Gründe dafür geben, der TE hat ja schon einen sehr schönen und für sich stimmigen genannt. Andere wählen einen "Spielnamen", um einfach leichter vom Alltag in eine Session zu wechseln. Wieder andere nutzen einen neuen Namen gezielt dazu, Subs Identität zu manipulieren bis hin zur Negierung der eigenen Person - und dazwischen gibt es mannigfaltige Varianten, die für Paare resp. Konstellationen passen können oder halt auch nicht.

      Für mich persönlich ist es nix, egal in welcher Variation. Mit einem "Spielnamen", der zum Start einer Session benutzt wird, käme ich mir verkleidet vor. Und ein neuer Partner, der mich schon nach recht kurzer Zeit umbenennen wollte, wäre wahrscheinlich nicht mehr lange Partner, denn dann hätte er einige grundlegende Faktoren meines DS nicht verstanden bzw. wäre nicht kompatibel.

      Meine Devotion ist intensiver und tiefliegender Bestandteil meiner Persönlichkeit und damit ein Teil meiner Selbst. Ich bin ich und ich trage meinen eigenen Namen, der immer zu mir gehören wird. Ein Mann, der mich beherrschen will, muss zunächst die Gesamtheit meiner Persönlichkeit als solche annehmen und respektieren - und dazu gehört auch, dass ich keine Namen benötige, um etwas zu symbolisieren, das doch für mich Normalität ist. Die Sklavin gehört zu meiner Identität wie die vielen anderen Facetten auch. Und eine Umbenennung würde für mich eher symbolisieren, dass eben nicht ich als (gewachsene) Gesamtheit angenommen werde, sondern man sich die "Sub-Rosinen" herauspicken will. Es wäre also eine Reduktion, man gibt mir nicht etwas zusätzlich, sondern versucht, etwas wegzunehmen. Für mich wäre es ein Signal, dass die jetzige Person "MatKon" unzureichend ist, nicht richtig. Das wäre keine gute Basis, unabhängig davon, ob der Partner das überhaupt damit ausdrücken will oder nicht - denn es geht um das Gefühl, das es in mir auslösen würde.
      Etwas anderes sind natürlich Kosenamen, die sich im Laufe einer Beziehung entwickeln, aber wir reden ja von gezielten Subnamen.

      Was natürlich nichts daran ändert, dass mein Chef mich auch dauerhaft mit Grummelkrabbe anreden kann, wenn es ihn glücklich macht :P
      Ja, ich habe schon einmal von einem Dom von mir enen anderen Namen bekommen. Ich sollte mir aus einer Liste, die er mir gab, drei Namen raussuchen, die mir gefallen.Davon wählte er dann einen aus. War damals richtig toll für mich, allerdings hat er ihn dann nie benutzt, weil er damals dann doch nicht eine Sub wollte, die verheiratet und dadurch anderweitig gebunden war. :pardon:

      Mein jetziger Herr hat kein Interesse daran.

      An "Libertatem" müsste ich persönlich mich gewöhnen, für mich (!) hört sich der Name etwas sperrig, nüchtern und zu wenig weiblich an.
      Aber die Bedeutung ist sehr schön.
      Und wichtig ist eh nur, daß es Euch gefällt, :yes: .
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud
      Also meine Sub (meine Frau) hatte irgendwann im Gespräch mit mir die Idee, sich für die "Spielzeit" auch einen neuen Namen zu wählen. So dass wir auch mal im Alltag von jetzt auf gleich - wenn evtl. auch nur für ganz kurze Zeit - in die Dom/Sub-Rolle rutschen können.
      Sie hat ihn sich ausgesucht und mich gefragt, ob er für mich genehm ist. Ist er auch und er gefällt mir sehr gut.
      Er spiegelt auch ihr Dasein als Sub wider, manchmal störrisch, meist aber äußerst devot.
      Wir nutzen ihn nun dauerhaft und in seiner Session fallen dann auch mal eher andere Ausdrücke als dieser Name, aber er hilft ihr den Kopf in die richtige Stimmung zu kriegen.
      LG

      JL

      Wabisukisha schrieb:

      ./.
      Ein neuer Name bedeutet nicht die Aufgabe des eigenen Ichs oder der eigenen Person. Ansonsten hättest du ja mit deinem Nick hier auch dich als Person vorher aufgeben, Hamlet_Sir.
      was soll jetzt das Tit for Tat (und persönliche Unterstellungen) - Danke, ich kenne mein Selbstbewusstsein. Alles bestens intakt.

      Den Namen habe ich hier wie auch auf anderen Plattformen und schon seit fast ewig. Er ist eine Notwendigkeit da ich meinen Realnamen nicht nehmen will..da ich im Lehramt tätig bin. Den Lehrer gebe ich an der Tür ab..wie andere die Polizistin oder Ärztin..aus Schutz vor dem ungewollten Outing.

      Wabisukisha schrieb
      Ich selbst war auch schon als Mentor tätig, und für die meisten Doms war es dort so, dass Angaben in ihrem eigenen Namen wie Meister oder Herr oder Lord oder auch sogar Sir eher ein mangelndes Selbstbewusstsein ausgedrückt haben.

      Hamlet:
      In den hiesigen Fora und BDSM Zirkeln ist es üblich dass bei einem Namen nach einem Bindestrich die Zugehörigkeit zu einem Dom angedeutet wird.. ergo Charles_ camilla. Oder auch Charles_Sir..wobei das erwähnen des Sir keinesfalls Pflicht zur Anrede wird noch bedeutet dass ohne das Sie die Person zum Häufchen Elend wird durch mangelndes Selbstbewusstsein.
      Hier bin ich schlicht als Hamlet bekannt..ohne Schnörzel


      Wabisukisha schrieb
      Ja, ich hatte schon mehrere Subs in meinen bisher 26 Jahren BDSM....

      Hamlet:
      Hatten wir schon als Thema und soweit ich mich erinnere auch als Zitat des Monats..

      Nur weil ich 26 Jahre BDSM betreibe..heisst es nicht dass ich 26 Jahre keinen Unsinn machte..

      (zumindest so ähnlich)
      You may shoot me with your words,
      You may cut me with your eyes,
      You may kill me with your hatefulness,
      But still, like dust, I’ll rise.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hamlet_Sir () aus folgendem Grund: Deutsch verbessert

      Hamlet_Sir schrieb:

      Wabisukisha schrieb:

      ./.
      Ein neuer Name bedeutet nicht die Aufgabe des eigenen Ichs oder der eigenen Person. Ansonsten hättest du ja mit deinem Nick hier auch dich als Person vorher aufgeben, Hamlet_Sir.
      was soll jetzt das Tit for Tat (und persönliche Unterstellungen) - Danke, ich kenne mein Selbstbewusstsein. Alles bestens intakt.
      Den Namen habe ich hier wie auch auf anderen Plattformen und schon seit fast ewig. Er ist eine Notwendigkeit da ich meinen Realnamen nicht nehmen will..da ich im Lehramt tätig bin. Den Lehrer gebe ich an der Tür ab..wie andere die Polizistin oder Ärztin..aus Schutz vor dem ungewollten Outing.

      Wabisukisha schrieb
      Ich selbst war auch schon als Mentor tätig, und für die meisten Doms war es dort so, dass Angaben in ihrem eigenen Namen wie Meister oder Herr oder Lord oder auch sogar Sir eher ein mangelndes Selbstbewusstsein ausgedrückt haben.

      Hamlet:
      In den hiesigen Fora und BDSM Zirkeln ist es üblich dass bei einem Namen nach einem Bindestrich die Zugehörigkeit zu einem Dom angedeudet wird.. ergo Charles_ camilla. Oder auch Charles_Sir..wobei das erwähnen des Sir keinesfalls Pflicht zur Anrede wird noch bedeudet dass ohne das Sie die Person zum Häufchen Elend wird durch mangelndes Selbstbewusstsein.
      Hier bin ich schlicht als Hamlet bekannt..ohne Schnörzel


      Wabisukisha schrieb
      Ja, ich hatte schon mehrere Subs in meinen bisher 26 Jahren BDSM....

      Hamlet:
      Hatten wir schon als Thema und soweit ich mich erinnere auch als Zitat des Monats..

      Nur weil ich 26 Jahre BDSM betreibe..heisst es nicht dass ich 26 Jahre keinen Unsinn machte..

      (zumindest so ähnlich)
      Danke. Du hast mich echt zum Lachen gebracht
      "I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it."

      (Voltaire Biografin Evelyn Beatrice Hall, 1906)

      Ich glaube, Gefahren lauern auf diejenigen, die nicht auf das Leben reagieren"
      Michail Gorbatschow
      Ich stelle mir einen Namen vor wie ein Gefäß. Wichtig ist der Inhalt, der damit überbracht wird. Die Haltung, mit der er ausgesprochen (oder eben nicht genannt) wird. Oder noch wichtiger: Das, was der Name (oder seine Nicht-Nennung) im Angesprochenen auslöst.

      Wir schreiben der Nicht-Nennung meines Vornamens einen bestimmten Symbolcharakter zu. Deswegen finde ich es passend, dass @Eiskalter Engel mich seit Jahren nicht mehr direkt mit (m)einem Vornamen angesprochen hat. Er nennt mich bei einer Art Nicht-Namen. Das hindert ihn nicht daran, mich mit allen meinen Stärken und Schwächen wahrzunehmen und mir zu zeigen, wie umfassend er mich schätzt. Ich klammere auch keine Aspekte meiner Person vor ihm aus, bloß weil er mich nicht beim Namen nennt. Meine Eigenheiten und Macken sind nicht so leicht zu umschiffen wie mein Vorname. Einen Effekt merke ich trotzdem. Eine leichte Verschiebung in der Wahrnehmung. Ein My weniger Bedürfnis zur Nabelschau, ein Quentchen mehr Offenheit. Durchschlagend finde ich die Wirkung nicht, aber wahrnehmbar. Wobei hier vielleicht mehr ins Gewicht fällt, dass wir untereinander weitgehend von mir in der dritten Person sprechen.

      Ich glaube, dass eine längerfristige Veränderung der Ansprache auch negative Auswirkungen haben kann. Subs, die (oder Doms, deren Subs) sich nicht sehr gut kennen, die kein stabiles Selbstwertgefühl haben oder z.B. zu Psychosen neigen, würde ich eher abraten, sich auf so einen Weg zu machen - oder nur total vorsichtig. Diese Art, DS auszudrücken, wirkt auf viele oberflächlich und aufgesetzt, aber das muss sie nicht sein oder bleiben. Sie kann was mit einem machen, im positiven wie im negativen Sinn.
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)
      Für mich stände das nicht zur Option.
      Ich bin so benannt und getauft worden.
      Ich verstehe die Intention dahinter nicht.

      Ich denke auch nicht, dass das mit Nicknamen oder Kosenamen gleich zu setzen ist.

      Ich habe immer noch nicht verstanden, welcher Sinn dahinter steckt.
      Warum macht man das?
      Warum akzeptiert das jemand?

      Ich persönlich würde mich da in eine Rolle hinein gedrängt fühlen bzw. hätte das Gefühl, das ich und mein Ich isoliert betrachtet werden wollen oder sollen.

      Für Aufklärung wäre ich dankbar.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.

      topaz schrieb:

      Ich habe immer noch nicht verstanden, welcher Sinn dahinter steckt.
      Warum macht man das?
      Warum akzeptiert das jemand?
      Es ist ein Zeichen für Zugehörigkeit, für "noch stärker Eigentum werden des Herrn" und Wandlung.
      So ähnlich wie Mönche und Nonnen, die mit ihrer Aufnahme in diie Gemeinschaft auch einen anderen Namen erhalten.
      Jedenfalls ist es für mich so ein Gefühl.
      Ist ein sehr starkes DS-Symbol und daher für Menschen, die mit DS nichts oder nur wenig anfangen können, wohl eher unverständlich.
      ^^
      "Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen" Sigmund Freud