Neuer Name für sub?

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      @Hera ich reagiere nicht empfindlich auf andere Meinungen, ganz im Gegenteil.
      Worauf ich empfindlich reagiere, ist wenn eine Diskussion so geführt wird wie hier.
      Warum ist es notwendig Realitätsfremde zu unterstellen?
      Im übrigen um es mal klar zu stellen. Ich habe keinen Sklavennamen, es ist auch überhaupt nicht vorgesehen.
      Allerdings finde ich es mehr als schade, wenn solche Themen nich mehr diskutiert werden, weil sie ausufern.
      Es ist einfach anstrengend sich gegen alle möglichen und unmöglichen "Anschuldigungen" zur Wehr zu setzen.

      Ich mag es einfach nicht mehr, nur noch per PN jemanden mitzuteilen, dass er nich alleine ist. So wie es seid geraumer Zeit in vielen Threads gelaufen ist.
      Wenn diejenigen die Ds intensiv leben sich nur noch hintenrum austauschen, werden die neuen User solche Diskussionen nie lesen.
      Sie werden nie wissen das es auch in Ordnung sein kann, sowas leben zu wollen.

      Wenn ich jetzt weiter schreibe wird es total OT.

      Nur weil ich eine Meinung zu etwas habe, muss ich es noch lange nicht so leben.
      Das scheinen die meisten aber gar nicht in Erwägung zu ziehen.
      Sorry...das ich so weit über den eigenen Tellerrand schaue und es als kontraproduktiv empfinde, sachliche Diskussionen auf eine private Ebne zu ziehen.

      Ich wollte lediglich weitere Sichtweisen in die Diskussion bringen. Sowie andere es zuvor getan haben.
      was ich nicht ganz verstehe....?!

      Hier gibt doch jeder seine Sichtweise wieder. Die einen sagen: "Ja, das passt für mich / fühle ich mich wohl mit / ist meine Form von D/s"
      Die anderen schließen es, für sich aus unterschiedlichen Gründen, aus.

      Ich finde es spannend zu lesen wie eine solche Verbindung funktionieren kann. Ich finde es spannend wie es in der Form eines Rituals vollzogen wird. Selbst, wenn ich es für mich als unvorstellbar empfinde.

      Es geht hier wohl nicht darum zu differenzieren wessen Devotion oder Dominanz tiefer geht und ob dafür ein "neuer Name" für Sub oder Dom gefunden werden muss oder kann.

      Jetzt stelle ich mir, die ich mich selbst noch als "Neuling" empfinde, vor in diesem Thread käme nur Begeisterung auf. Ich würde denken "das muss so sein, ist vielleicht sogar gewünscht und Voraussetzung" - ich würde die Füße in die Hand nehmen und laufen.

      Es ist wichtig dass alle Seiten und Möglichkeiten beleuchtet werden, damit die Vielfältigkeit der Varianten ersichtlich sind.
      Ich verstehe nicht, warum das hier so hoch kocht :gruebel: .

      Wichtig wäre wohl zunächst zu klären: was sind Spitznamen und was sind Sklavennamen. Gibt es einen Unterschied und wenn ja, welchen?

      Und dann, sollte es Unterschiede geben, die Begriffe auch tatsächlich differenziert zu verwenden.

      Weitere Fragen: in welchem Kontext (im Binnenverhältnis, im einschlägigen Umfeld, überall und jeder Zeit) werden die jeweilig vergebenen Namen genutzt. Was steckt hinter der Vergabe des Namens, welche Intention?

      Z. B. die Diskussion, ob Sub Dom einen neuen Namen geben darf. Erstens entscheiden das die beiden (oder wie viele auch immer) ganz allein und selbstverantwortlich, dann kann hinter der Namensvergabe (Kose- oder Domname?) einfach tiefe Hingabe stecken und die ist doch von Dom gewollt? Der eine sagt Herr, weil der Herr es so wünscht (aus Gehorsam) und könnte innerlich darüber kotzen, der andere sagt Herr, obwohl der Herr es nicht gern mag, aber aus so tiefer, innerer Hingabe und Überzeugung, da er einfach gar nicht anders kann. Wie das dann jeweils geklärt, akzeptiert oder unterbunden wird, steht wieder auf einem anderen Blatt und ist wieder im Binnenverhältnis zu klären.

      Aber: all das ist erlaubt, so lang es im Binnenverhältnis erlaubt ist. Deshalb wie gesagt: ich verstehe nicht, warum das so hoch kocht :bahnhof: .
      Spannend finde ich: wie machen es denn die einzelnen Paare? Wie handhaben sie das Thema? Ich hoffe, es kommen hier noch viele Erzählungen/ Beschreibungen :blumen: .
      "Until I next see you, Safe Home will you go." (an der Wand eines irischen Pubs gelesen)

      "Ich hasse, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst." Evelyn Beatrice Hall

      Hera schrieb:

      Ich mag falsch liegen aber warum reagierst Du so empfindlich auf eine andere Meinung zu solchen Themen
      Vielleicht wegen des Aufschreis?

      Hera schrieb:

      Würde also jemand sagen ich nenne meinen Dom von nun an Klaus statt Peter würdest Du von mir den gleichen Aufschrei hören.
      Ein Aufschrei signalisiert nicht unbedingt, dass man die Sichtweise des anderen toleriert. ;)

      Hera schrieb:

      Und genau da liegt doch der Unterschied, nein, er bekommt ihn eben nicht von der sub, die sub nennt ihn bei dem von ihm gewünschten Namen, kleiner aber wie ich finde sehr wesentlicher Unterschied!
      Für mich macht diese Argumentation im Kontext von einvernehmlichem BDSM keinen Sinn, falls ich sie richtig verstehe.
      Sub bringt Dom einen Kaffee, wenn Dom es will. Dom bringt Sub einen Kaffee, wenn Dom es will.
      Sub befriedigt Dom, wann und wie Dom es will. Dom befriedigt Sub, wann und wie Dom es will.
      Sub nennt Dom, wie Dom will. Dom nennt Sub, wie Dom will.
      Die Notwendigkeit für einen Aufschrei sehe ich da nicht.
      Es gibt Hunderte von Arten, niederzuknien und den Boden zu küssen. (Rumi)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Frl. Irrlicht () aus folgendem Grund: Beispiele so umformuliert, dass sie auch für einen männlichen Sub passen.

      Sorry aber wo ist denn der Aufschrei den ihr hier seht? Ist ein Aufschrei die divergierende Meinung?
      Die Frage hier war doch eine Frage und keine Bitte um reine Zustimmung! Sorry wenn das jetzt deutliche Worte sind aber ich kann hier nirgends im Thread und den Antworten finden, dass es wenn es von beiden Seiten gewollt ist ,nicht von denen, die anderer Meinung sind toleriert wird.

      Nochmal ganz deutlich meins ist es aus verschiedenen Gründen nicht, diese Gründe habe ich dar gelegt, was nicht heißt, dass ich in irgendeiner Form ein Problem damit habe wenn es andere tun, ich habe ein Problem damit wenn es Bestandteil meiner Beziehung wäre oder gewünscht wäre.

      Nein, bei mir kocht nichts hoch, warum auch, ich kann andere Meinungen durchaus akzeptieren und auch tolerieren. Fände es aber fein, wenn es auch umgekehrt so wäre.

      "The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.“

      William Shakespeare

      Feuerpferd schrieb:

      Hamlet_Sir schrieb:

      Ein Nonnennamen wird erst nach einer sehr langen Zeit als Novizin erteilt.
      Das ist falsch. Bereits Novizen erhalten in der Regel einen Ordensnamen, der nicht ihr Geburtsname ist. :pardon:
      Insofern ist es schon vergleichbar.
      Mein Beispiel sollte auch keine Diskussion über Religion entfachen, es war nur das beste Beispiel für mein Empfinden, das mir dazu einfiel.
      Ich finde gefühlsmässig ist der Vergleich nachvollziehbar..von der Sicht der Novizin aus betrachtet. Da stimme ich dir zu. Der Unterschied, wie ich vorher versuchte zu erklären ist erstens dauert eine solche Änderung zwei Jahre in der Regel..bevor die Novizin ihr Gelöbde gibt ('vows' auf Englisch) und im Thread stand 'am kommenden Samstag gebe ich ihr ihren neuen Namen' da fehlt für mich persönlich eine Zeit für Reflektion. Zudem wird sie als Nonne nicht an ihr voriges Kloster oder nächstes Kloster denken.Die Entscheidung ist einmalig und sehr überdacht.

      @dornenspiel es stand nichts persönliches in meinem Post... ich wünsche man macht sich tiefere Gedanken war nicht auf dich bezogen.

      Wenn im ET' Ein neuer Name für Sklavin' gestanden hätte..wäre die Diskussion auch sicher anders gelaufen.
      You may shoot me with your words,
      You may cut me with your eyes,
      You may kill me with your hatefulness,
      But still, like dust, I’ll rise.
      Ich lese hier seit einigen Tagen mit, immer mal kurz davor (gewesen), mich hier auch zu verewigen...

      Für mich ist das nichts. „Kosenamen“, wie auch immer geartet (da gehört auch „Herr“ dazu nach meinem Verständnis), ist die eine Sache. Ich nutze Kosenamen durchaus gern und dann auch konsequent. Ansonsten ist der Name eben der Name.

      Ich fänd es schon seltsam, wenn Claudia plötzlich Edeltraut heißen soll... Worauf ich raus will: Eine Änderung käme mir persönlich aufgesetzt vor und ich finde dabei nichts.

      Unsere Eltern haben uns Namen gegeben und sich damit - mal mehr, mal weniger - gut auseinander gesetzt. Dabei sollte es bleiben aus meiner Sicht. Dass sich Spitznamen, Kosenamen und sonstige Formen finden, hat jeder sicher schon erlebt und das ist auch gut so... aber eine „ritualisierte“ Handlung, gar jemanden mit einem neuen Namen zu „taufen“... Puh... da möchte ich buchstäblich die Kirche im Dorf lassen. Es passt halt einfach nicht in mein persönliches Weltbild.

      Letzten Endes muss das ja jeder für sich selbst entscheiden... ich find‘s befremdlich, für mich isses nichts.
      Hallo @Wabisukisha :hi:

      Grundsätzlich finde ich die Idee, Sub einen neuen Namen zu geben sehr innig und liebevoll :love:
      Für mich zeugt das von einem großen Zusammengehörigkeit-Gefühl.
      Es bieten sich ja auch viele Möglichkeiten dabei. :D
      Liebevolle Namen, beschämende Namen :love: :evil: :D
      Cobra und ich geben uns verschiedene Namen, manche liebevolle, manche die eher in den Bereich Dirty Talk gehören :D immer passend zur jeweiligen Situation :D
      Und dann gibt es auch einen Namen, bei dem ich genau weiß, was die Stunde geschlagen hat :rot: wenn er ihn verwendet.
      Life's what you make it
      Ein schöner Thread. Ich persönlich nutze Subnamen durchaus auch gerne, sofern ich bemerke das es Sub anfangs schwer fällt zwischen aktiviertem 24/7 und dem Alltagsstatus zu Unterscheiden. Zudem eine schöne Möglichkeit später im Spiel durch die Namen, die facetten die Sub in sich trägt ins Spiel einzubinden.
      Wobei solche Namen nie den regulären ersetzen. Vielmehr könnte man von einem Spitznamen sprechen auf den man genauso reagiert.
      Ich hörte Sie sagen, die Macht ist mit dir !
      Seit einiger Zeit hab ich auch einen Sub-Namen, den mein Herr immer öfter benutzt. Im alltäglichen Umgang hat der Sub-Name meinen normalen Vornamen eigentlich verdrängt. Der ursprüngliche Vorname fällt von meinem Herrn nur noch selten, und auch nur, wenn andere Menschen außerhalb der BDSM-Szene dabei sind.
      Ich finde das eigentlich sehr stimmig, innerhalb der BDSM-Welt einen eigenen Namen zu tragen. Da Sessions und Alltags-Zweisamkeit bei uns zunehmend ineinander greifen, war es auch konsequent, dass mein Dominus den Sub-Namen nun auch bei normalen Tätigkeiten/ Tagesablauf benutzt. Der Nebeneffekt ist dabei, dass ich seitdem immer mindestens mit einem Bein bereits im Sub-Modus bin.
      Bis ich ein Collar anlege, haben sich beide Seiten geprüft und reiflich Gedanken gemacht, ob sie diesen Bund eingehen wollen. Die Frau(ich verzichte auf Genderisierung da ich aus meiner Perspektive schreibe) unterwirft sich mir und bittet mich darum Sie als Sklavin anzunehmen. Dieses wird formvollendet indem ich ihr mein Collar anlegen und sie auch einen neuen Namen bekommt.

      Ab diesem Zeitpunkt, ist sie aus dem Stadion der Anwäreterin heraus.

      Da ist Sklavin sein, nicht mehr nur Teil ihrere Identität, da ist sie Sklavin vollumfänglich.
      Was für mich einen großen Unterschied macht.

      Damit habe ich dann alle Rechte bekommen, auch das Recht, ihr für unser Zusammensein einen Namen zu geben.
      Wenn ich wollte könnte es eine Nummer sein oder einfach nur ein Buchstabe.

      Für mich gehört ein solches Ritual zu dem neuen Lebensweg der damit beginnt.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mirarce ()

      Auch ich habe quasi einen neuen Namen von meinem Herrn erhalten. Ich sage absichtlich "quasi", dann dieser Name ist der Anfangsbuchstabe meines Geburtsnamens. Also eigentlich eher eine Reduzierung denn eine Neubenennung.

      Für mich war und ist es ein schönes Gefühl, mit diesem neuen Namen als Seins angenommen zu sein.

      Ab und an kommt es auch mal bei der Familie vor, dass er mich so nennt. Aber das ist noch nie (negativ) aufgefallen.

      Umgekehrt ist es tatsächlich so, dass ich in unserem BDSM-Umfeld nur unter meinem reduzierten Namen bekannt bin und Leute irritiert sind, wenn mein Herr mich mit meinem Geburtsnamen anspricht.
      Carpe et diem et noctem.

      Wabisukisha schrieb:

      Also... wie ist es bei euch? Gebt ihr euren subs einen neuen Namen? Oder habt ihr von euren Tops einen erhalten? Oder auch nicht?
      Und wie findet ihr persönlich es grundsätzlich?
      Der schönste Tag in meinem Leben :love:

      Wir haben überreichlich Zeit gelassen uns geprüft, uns hinterfragt. In der Zeit trug ich ein Halsband, dass für uns allerdings lediglich eine Willensbekundung war, diesen Weg gehen zu wollen. Dann wären wir uns sicher das zueinander passen, das wir diesen Weg bis zum Ende gehen wollen.

      Als ich vor ihm kniete waren da Zei Menschen der Seelen sichtbar waren, wir kannten die des anderen, es gab keine Masken mehr, kein Schleier der noch irgendetwas verhüllte, zwei nackte Seelen.
      Der Herr legte mir mein neues Collar an und gab mir meinen Sklavennamen.
      Das war ein absolut ergreifendes Erlebnis für mich, wusste ich doch, dass ich jetzt angekommen bin, das ich angenommen werde, er mein zu Hause sein wird, egal was kommen mag.
      Endlich konnte ich das sein, wonach ich mir lange gesehnt habe.

      Den Vergleich von @Feuerpferd finde ich sehr passend mit den Orden.