"Peinlich, peinlich...." oder "Mir doch sch***egal, was die anderen denken...."?

      Wir haben ein Spielzimmer, dass wir "Master Bedroom" nennen, falls ein Muggel fragt. :D
      Die kugelgelagerten Power Hooks verschwinden unter Magnetdeckeln an der abgehängten Decke, das Bett hat gewisse Extras, die Spielzeug-Kommode ist mit NFC Schlössern gesichert und lässt neugierige Blicke aussen vor...usw.
      Alles ist so gemacht, dass man es auch mal "Omma Ilse" zeigen kann, wenn sie auf Besuch kommt.
      Unsere Tochter (21) findet das Zimmer auch cool und weiß auch, was wir so treiben (andere lustige Geschichte).
      Jedenfalls hat sie es ihrem *beeep* Bestfriend gezeigt. Allerdings hatten wir die Ringschrauben am Bett nicht herausgedreht. Er meinte nur "Ohoo...wie praktisch" und grinste.
      Ob er es jetzt seinen Eltern oder sonst wem erzählt...who cares? :pardon:


      (Hoffe es liest sich jetzt besser :D )

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      domsnroses schrieb:


      Jedenfalls hat sie es ihrem schwulen Bestfriend gezeigt.

      Inwiefern ist seine Homosexualität wichtig für die Geschichte?
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!
      In meiner 1. langjährigen BDSM-Beziehung trug ich stolz den Halsreif mit dem Ring der 0..
      Manche grinsten , andere machten eindeutige Handzeichen. Den Vogel schoss meine Lieblingskassiererin ab. (Sie war selbstaus der Szene)Sie begrüßte mich jedes Mal mit(als nichts los war an der Kasse) "na, heut schon Gassi gewesen?" Die Reaktionen waren von belustigend bis peinlich.
      Teufelchen im Blut, Engelchen im Herzen
      und ein bisschen Wahnsinn im Kopf 8)
      Wir hatten auch schon mal mit einer 30köpfigen Hausdurchsuchung zu tun. Die haben echt alles auseinandergenommen (nicht einmal unsere Mülltonnen blieben verschont) und machten natürlich auch nicht vor unserem Tresor Halt. Da gab es auch einige Aufnahmen von mir, die sie sich dienstbeflissen natürlich auch alle einzeln ansehen mussten :S . Gut, dass ich zu dem Zeitpunkt zufällig nicht zu Hause war - so blieb mir das erspart. Mein Mann reagierte mit ausgesprochener Wut, konnte an dem Umstand aber nichts ändern.
      Egal war mir das irgendwie nicht, weil die Beteiligten eben auch alle im Landkreis hier beheimatet sind.

      Ein anderes Mal hörte ich beim Aufwachen nach einem chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose:“Aua, was ist DAS denn?“ Die andere dann:“Noch nie was von 50 blablabla (Ihr wisst, was ich meine) gehört?“. Da habe ich mir für einen kurzen Moment gedacht, dass die Narkose doch ruhig noch eine Weile länger hätte dauern können :D . Wir hatten es wirklich nicht darauf angelegt, aber die Stockhiebe waren einfach auch nach 2 Wochen noch deutlich zu sehen.
      Anschliessend war es mir allerdings egal. Es war eine reine Privatleistung und unsere Wahl fiel auf einen namenhaften Chirurgen, der weit entfernt operierte, sodass ich davon ausging, dass nichts davon nach Hause dringen würde. Und so war es im Endeffekt auch.

      Ich glaube, ich würde es tatsächlich daran festmachen, wie weit entfernt die Verbindung zum privaten Umfeld ist. In Hotels zum Beispiel bekommen die Angestellten durch das Spielzeug alleine auch schon eine Menge mit. Wir verzichten zwar weitgehend auf Butlerdienste, aber es wird ja doch zwischendurch rein gemacht und das Bett vor der Nachtruhe aufgeschlagen etc. Das ist dann einfach so und da nehme ich ein gewisses Mitwissen in Kauf. Der geschilderte Vorfall hier mit dem Schornsteinfeger würde mich allerdings auch ärgern - einfach, weil es so ortsgebunden ist.
      Unser neues Spielzimmer ist quasi auch auf Plänen und auf den ersten, zweiten und dritten Blick nicht existent. Das sollte nur für uns beide zu finden sein. Irgendwelche unfreiwilligen Outings möchten wie uns nach Möglichkeit ersparen.
      „Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst.
      So tiefen Grund hat sie.“

      Heraklit
      Ihr habt ja alle schon ne Menge Beispiele gebracht und ich hab dann anhand derer und eigener mal überlegt :yes:

      Also: Als peinlich empfinde ich Situationen, die ich aus der Sicht des Anderen als unnötig herbeigeführt oder als übergriffig empfinden würde.

      Wenn also jemand meine Taschen kontrolliert, meine Wohnung duchsucht( ;( wieso passiert Euch SOWAS?), in irgendein Zimmer reinstiefelt, dann muss er/sie damit klarkommen, was da vorzufinden ist :pardon: Das gilt dann übertragen auch für medizinisches Personal und Ärtze :yes:

      Irgendwo draussen was machen, weil der Reiz ja ist, man könnte erwischt werden und dann kommt aber plötzlich wirklich ma jemand vorbei: Megapeinlich. :pardon: :D

      Beim Bäcker nach der Geldbörse suchen und beim Rumkramen kriegen die umherstehenden Halsband mit Leine oder gar anderes Spielzeug zu sehen
      Megapeinlich.

      Im Tran dem Paketbringer des Tages die Tür aufmachen und ihm mehr zu sehen zu geben als beabsichtigt:
      Megapeinlich.
      Seitdem ich perfekt bin, hält sich meine Arroganz in Grenzen!

      Annimax schrieb:

      Im Tran dem Paketbringer des Tages die Tür aufmachen und ihm mehr zu sehen zu geben als beabsichtigt:
      Megapeinlich.
      Kenn ich, hat nicht mehr gereicht um alles abzufummeln, also Jacke drüber und Halsband an und ohne Beinbekleidung im Untergeschoss eben das Paket angenommen.... man wills ja auch haben, ne?

      Aber es kam nichts, außer ein flüchtiges Grinsen und kaum merkliches Nicken des Boten^^

      Ich denke mal die sind mehr gewohnt als man glaubt. :D
      - ~ * The only straight thing about me * ~ -
      - ~ * is my jacket * ~ -
      :thumbsup:
      Peinlich berührt? Eher genervt waren wir, als wir von der Security in Heathrow angehalten wurden, viel Zeit hatten wir nicht mehr, bis unser Flieger gehen sollte.

      Was war passiert?

      Ein paar Tage zuvor hatte unsere damals 10-jährrige Tochter auf der Suche nach einem Reiseandenken aus England sich für ein Paar Handschellen entschieden. Während meine Frau sie noch davon abbringen wollte, hatte ich ihr die Handschellen mit einem breiten Grinsen gekauft. Keiner ahnte allerdings, dass unsere Tochter diese Handschellen beim Rückflug in ihrem Handgepäck zwischen Kartenspielen und Puppenkleidern verstauen würde. Auch als unsere Rucksäcke durchleuchtet wurden und plötzlich laut gefragt wurde, wem denn dieses Gepäckstück gehören würde, ahnten wir noch nichts. Es sei der Rucksack meiner Tochter, warum? Genüsslich zog die Dame von der Security die Handschellen mit einem Blick auf unsere 10-Jährige hervor: „Die gehören also ihrer Tochter?“ Ich war zunächst sprachlos, guckte dann auf die Uhr und meinte nur (trotz des Protestes meiner Tochter): „Es sind nur Spielzeughandschellen. Behalten Sie sie einfach!“ Aber sooo einfach ging es nicht, es wurde ein Vorgesetzter geholt und unter den Augen aller Mitreisenden wurde die Sache verhandelt. Die Handschellen wurden inspiziert und ausprobiert, um meine Behauptung, dass es sich wirklich nur Spielzeughandschellen handeln würde, zu überprüfen. Letzten Endes bekamen wir sie mit einem Augenzwinkern wieder ausgehändigt und man wünschte uns einen guten Flug. Immerhin hatten wir als Eltern peinlich drauf geachtet hatten, nichts Anstößiges in unserem Handgepäck zu haben, doch letzten Endes braucht man gar nicht BDSMler zu sein, um in eine solche Situation zu kommen...

      Wiking
      Aaaalso... ich bin Christ und habe dementsprechend auch einen christlichen Freundeskreis, wo eben keiner von meinen Neigungen weiß...
      Einer hat mir letztens einen Überraschungsbesuch beschert und ich habe nicht gesehen, dass Massagestab und Paddle auf dem Sofa lagen. Er kommt rein, sieht sich um und sagt beiläufig: „Bei Überraschungsbesuch bei mir und meiner Frau würde es aktuell ähnlich aussehen!“ - ich war peinlich berührt und kann seitdem offen mit den beiden sprechen.

      Was allerdings die im Krankenhaus gedacht hatten, als sie feststellen mussten, dass ich kein Slip trug war mir total egal. Ich denke, dass mir Dinge vor Familie und Freunden peinlicher ist als bei Fremden... und toll ist es, wenn Freunde dann zeigen, dass es ok ist.
      ...Alle werden als Original geboren... die meisten sterben als Kopie... ich bin ein Unikat - kein Duplikat :yes: :dance:
      Eigentlich ist mir nix peinlich. Weder vor Freunden, noch vor fremden. Jeder hat seine “Leichen” im Keller. Wenn jemand mich dann dafür verurteilt, weil ich Sex habe: da ist die Tür.

      Aber eine Sache fand ich sehr lustig und der Gegenseite ist es auch null peinlich gewesen:

      Da ich viel unterwegs bin, habe ich eine permanente Katzenbetreuung, die meine Terrorpuschel 2 mal am Tag versorgt. Nun war es so, dass der Schrank mit unbenutzten Sexspielzeug (andere Story...) auch der Schrank für Katzenleckerlies/Futter ist. Rein theoretisch ist das Spielzeug in einer separaten Kiste mit so Klemmen dran. Mein ganz fantastischer Kater kann aber ALLES öffnen. So hat er auf der Suche nach Fressen, den Schrank geöffnet und ALLE Kisten geplündert. Meine Katzensitterin stand dann abends in einem wirr aus Katzenfutter und dildos. Ich weiß noch, dass ich gerade im Meeting saß und wir eine Pause machen mussten, weil ich keine Luft mehr bekommen habe vor lachen.

      passiert! Sie hat dann alles aufgeräumt und verstaut (darum habe ich sie nicht gebeten ;)).

      Emilia schrieb:

      Den Vogel schoss meine Lieblingskassiererin ab. (Sie war selbstaus der Szene)Sie begrüßte mich jedes Mal mit(als nichts los war an der Kasse) "na, heut schon Gassi gewesen?" Die Reaktionen waren von belustigend bis peinlich.
      Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich hab hier auch ne lustige Kassiererin die, als ich mir mal ein Einhornfachmagazin gekauft hab, laut und für alle vernehmlich fragte: "Hast du dir das überhaupt verdient, Prinzessin?" Das Heft hielt sie auch schön in der Hand damit war auch für alle klar was ich kaufe....ich hab ihr dann zugeflüstert:"Ja, ich war sehr brav..."
      Bisschen peinlich war das ja schon...