Besitz und Verantwortung

      Besitz und Verantwortung

      Eigentum / Besitz und Verantwortung.
      Auf Grund des Threads "BDSM Eigentum und Haftungsfrage" sind weitergehende Fragen in die Runde geworfen worden.

      Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen, wie ich es halte und wie es für mich und mein moralisches Empfinden korrekt ist.

      Wenn ich mich entscheide jemanden ( in meinem Fall ein Frau ) als die Meine an zu nehmen, dann tue ich das mit allen Konsequenzen. Die Dame geht dann als meine Sklavin in meinen Besitz über, damit auch ihre finanziellen Verhältnisse, unabhängig davon ob sie positiv oder negativ sind.

      An dem Punkt wo ich sie Verantwortung für einen bestimmten Punkt nicht übernehmen will, kann, würde ich nicht von meinem Eigentum reden. Das führt es für mich ab adsurdum. Gerade in einem Gefüge, wo es rechtlich keinen Halt hätte, ist für mich Fairness aller Beteiligten unabdingbar.

      Um es anschaulich zu machen.
      Ich gehöre schon zur "Alten Sack- Generation". Als ich Ende der 70er Jahre geheiratet habe, hatte meine damalige Frau ein Kind. Dieses habe ich adoptiert und als mein eigenes angenommen.
      Alles ander wäre in dieser Konstellation für mich moralisch nicht tragbar gewesen. Wenn ich mir eine Frau mit Kind aussuche, dann.muss ich auch zu dem Kind stehen.
      Um weiteren Diskussionen vorzubeugen, der Vater war aus gutem Grund unbekannt.

      Hätte eine Kind/ Vater Beziehung bestanden wäre es ein anderer Sachverhalt gewesen.

      Nachdem wir uns dann irgendwann trennten, war meine damalige Frau und auch das Kind abgesichert.

      Wenn ich eine Frau, als Sklavin annehme, sie mein Eigentum wird, dann stehe ich für sie und ihre Fehler ein.

      Die Meinen haben eine Krankenversicherung und auch eine Altersversorgung.

      Für mich ist es selbstverständlich, mich um solche Dinge meiner Sklavinen genau so zu kümmern wie um meine.

      Alles andere wäre absolut inkonsequent und Rosinenpickerei für mich.

      Wobei ich mich mit dem gesagten/ geschriebenem auf "Besitz im BDSM Kontext" beziehe und meine Sichtweise darauf.


      Einfach gesagt- Wenn ich alles bekomme, dann muss ich auch alles geben
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.
      Dein Verantwortungsgefühl in Ehren, aber....

      Alduradas schrieb:

      Die Meinen haben eine Krankenversicherung und auch eine Altersversorgung.
      Das sollten sie wohl auch haben, wenn sie nicht "Deine" wären.

      Alduradas schrieb:

      Dieses habe ich adoptiert und als mein eigenes angenommen.
      Finde ich weder selbstverständlich, noch zwingend gewünscht. Aus Sicht als Mutter. Ich hätte mir in der Vergangenheit reiflich überlegt, ob ein Mann meine Tochter adoptieren darf. Und das hat für mich nichts mit BDSM zu tun.

      Alduradas schrieb:

      Wenn ich mir eine Frau mit Kind aussuche, dann.muss ich auch zu dem Kind stehen.
      Um weiteren Diskussionen vorzubeugen, der Vater war aus gutem Grund unbekannt.
      Stehen solltest du dazu, klar. Das Kind ist ja zwangsläufig Teil deiner Beziehung zu der Frau und Mutter.


      Alduradas schrieb:

      Wenn ich eine Frau, als Sklavin annehme, sie mein Eigentum wird, dann stehe ich für sie und ihre Fehler ein.
      Welche Fehler genau meinst du?


      Alduradas schrieb:

      Einfach gesagt- Wenn ich alles bekomme, dann muss ich auch alles geben
      Willkommen in der Welt der Fantasie.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.

      topaz schrieb:

      Das sollten sie wohl auch haben, wenn sie nicht "Deine" wären.
      Die Krankenversicherung sicher die Altersvorsorge nur wenn die Dame auch berufstätig ist.

      topaz schrieb:

      Finde ich weder selbstverständlich, noch zwingend gewünscht. Aus Sicht als Mutter. Ich hätte mir in der Vergangenheit reiflich überlegt, ob ein Mann meine Tochter adoptieren darf. Und das hat für mich nichts mit BDSM zu tun
      Ich stoße mich hier wieder an der Konsequenz, auf der einen Seite wird gewollt, dass in einem solchen Modell die Verantwortung total übernommen bzw. total abgegeben wird auf der anderen dann wieder nicht. Ich denke diese Fragen sind alle einzig und alleine individuell für das jeweilige Paar zu beantworten.

      topaz schrieb:

      Willkommen in der Welt der Fantasie.
      Da stehe ich jetzt etwas auf der Leitung, magst Du mir erklären was Du meinst?

      "The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.“

      William Shakespeare

      topaz schrieb:

      Dein Verantwortungsgefühl in Ehren, aber....

      Alduradas schrieb:

      Die Meinen haben eine Krankenversicherung und auch eine Altersversorgung.
      Das sollten sie wohl auch haben, wenn sie nicht "Deine" wären.
      Krankenversicherung im Berufsleben ja...
      Nur wie schaut die Altersvorsorge gerad bei Frauen aus?

      Topaz schrieb:

      Finde ich weder selbstverständlich, noch zwingend gewünscht. Aus Sicht als Mutter. Ich hätte mir in der Vergangenheit reiflich überlegt, ob ein Mann meine Tochter adoptieren darf. Und das hat für mich nichts mit BDSM zu tun.
      Deine Sicht der Dinge.
      Mir ging es hier in dem Thema um Verantwortung übernehmen.
      Welche Überlegungen die Mutter angestellt hat, bezügl. des Themas dazu habe ich mich gar nich geäussert. Allerdings kann ich dir versichern das diese es sich auch reiflich überlegt hat.



      Topaz schrieb:

      Welche Fehler genau meinst du?
      Das bezieht sich auf jeden Fehler und Fehlverhalten. Das habe ich in dem anderen Thread aber zur Genüge erörtert.

      Topaz schrieb:

      Willkommen in der Welt der Fantasie
      Was möchtest du mir mit diesem Satz sagen?
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      Alduradas schrieb:

      Nur wie schaut die Altersvorsorge gerad bei Frauen aus?
      Hm, in der heutigen Zeit in der Regel genau so, wie bei Männern, oder!?

      Alduradas schrieb:

      Welche Überlegungen die Mutter angestellt hat, bezügl. des Themas dazu habe ich mich gar nich geäussert.
      Stimmt. Ich habe mir trotzdem heraus genommen, meine Meinung dazu zu sagen, da ich selber Mutter und lange Zeit alleinerziehend war.

      Alduradas schrieb:

      Das bezieht sich auf jeden Fehler und Fehlverhalten. Das habe ich in dem anderen Thread aber zur Genüge erörtert.
      Sorry, ich wusste nicht, das ich auch andere Threads lesen muss, um hier entsprechend reagieren zu können.

      Alduradas schrieb:

      Was möchtest du mir mit diesem Satz sagen?
      Das du hier etwas beschreibst, was nur in deiner kleinen Welt stattfindet.
      Liebe dich selbst, nimm dich selbst am wichtigsten.

      topaz schrieb:

      Hm, in der heutigen Zeit in der Regel genau so, wie bei Männern, oder!?
      Da könnten wir einige Threads füllen mit dem Thema. Man muss sich nur den Lohnunterschied zwischen Frau und Mann anschauen ;) was sich dann in der Rente widerspiegelt.
      Wenn ich allerdings in den Bereich aktiv eingreife, dann bin ich auch derjenige der die Verantwortung dafür trägt.
      Sprich sich um eine ausreichende Absicherung kümmern muss.


      Topaz schrieb:

      Sorry, ich wusste nicht, das ich auch andere Threads lesen muss, um hier entsprechend reagieren zu können.
      Es geht darum wie weit der Besitzer für sein Eigentum haftet @topaz
      Moralisch und finanziell.

      Topaz schrieb:

      Das du hier etwas beschreibst, was nur in deiner kleinen Welt stattfindet
      Sorry....aber ich kann nur von meiner kleinen Welt berichten.

      Wovon schreibst du? Von anderen Welten?
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      Hera schrieb:

      topaz schrieb:

      Das sollten sie wohl auch haben, wenn sie nicht "Deine" wären.
      Die Krankenversicherung sicher die Altersvorsorge nur wenn die Dame auch berufstätig ist.
      Eine Altersvorsorge sollte jeder haben, nicht nur Berufstätige. Ansonsten gibt es im Alter ein Problem, um das man sich besser mal mit 25-30 gekümmert hätte.

      Das betrifft aber nicht BDSM. In Vanilla-Beziehungen schließt man ebenfalls volle Versicherungen mit für den Partner ab, der nur Teilzeit oder gar nicht arbeitet. So kenn ich es zumindest aus meiner eigenen Beziehung (nicht TPE) und in meiner Familie und von Kollegen und Freunden. Ich hatte gedacht das wäre selbstverständlich
      @Lilian das finde ich vorbildlich wenn du es so kennst. Nur die politische Dikussion gerade um die Grundrente zeigt das es wohl nicht alle Menschen betrifft ;)
      Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen, dass es nicht selbstverständlich zu sein scheint, dass,meist sind es die Frauen, auch vernünftig abgesichert sind.

      Es ist aber auch vollkommen egal, ob und in wie weit andere abgesichert sind.

      Die Frage in dem anderen Thread war, ob die Verantwortung übernommen wird.

      Dieses kann ich nur mit "Ja" beantworten.

      Mir ist es bei einem meiner Mädchen wichtig, dass sie nicht arbeitet. Sie ist aber sozial abgesichert.

      Ich vermute, die Frage zielte darauf hinau, ob der Allgeminheit keine Kosten entstehen.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      topaz schrieb:

      Hera schrieb:

      Da stehe ich jetzt etwas auf der Leitung, magst Du mir erklären was Du meinst?
      Nein, mag ich gerade nicht mehr, da meine Meinung hier ja offensichtlich nicht positiv ankommt.Und von daher bin ich hier raus.
      Es ist schade das du den Eindruck bekommen hast.

      Das war ein Satz über den ich ja auch gestolpert bin.

      Das meine Art der Beziehung nicht für jeden nachzuvollziehen ist, dessen bin ich mir bewusst.
      Ich bin gerne bereit mich zu erklären.
      Nur bitte nicht "durch die Blume" etwas sagen und dann die Diskussion verlassen.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.
      Hm :gruebel:

      ich frage mich was so erschreckend ist daran, dass ein Mann eine Frau als die Seine annimmt und diese gegen Krankheit und Altersarmut absichert. ?(

      Weil es altmodisch ist? Weil eine Frau früher meist auch nur über den Mann abgesichert war? Und jetzt bestehen Bedenken, dass sich die Uhr in Sachen Gleichberechtigung wieder zurückdreht?

      Oder ist es das Verhältnis Herr/Sklavin, dass hier vielen Bauchschmerzen bereitet? Weil Alduradas offen ausspricht, dass die Frau als Sklavin in seinen Besitz übergeht, zusammen mit ihren Finanzen?

      Ich merke schon, mein Beitrag ist vermutlich offtopic. Aber da es mich trotzdem interessiert, weshalb Alduradas so angegangen wird, wenn er seine Sicht der Dinge darlegt, musste ich einfach nachfragen. :pardon:

      Obwohl, vielleicht mache ich doch besser einen eigenen Thread auf zum Thema. :gruebel:
      Lernen durch Schmerz ist nicht angenehm. Aber unglaublich effektiv.
      Spätzle, ich hoff du meinst nicht mich. Ich find es völlig selbstverständlich, Couple Goals sind alles andere als altmodisch. Ich find nur, dass es nichts mit BDSM zu tun hat wenn Lebensgefährten gemeinsam haushalten und wirtschaften. Nichts mit BDSM und nichts mit "Damen" oder Besitz. Sondern dass sich da jeder drum kümmern muss, und wenn Paare gemeinsam wirtschaften und einer daheim bleibt, zahlt der andere für beide. Ich find es albern, diese selbstverständliche Alterssicherung als besonders tolle Dominanz zu preisen, wenn es einfach nur logisch ist
      @Spätzle ich denke du hast mit deinen Vermutungen zum Teil recht.
      Diesen Thread habe ich auf Grund der Nachfrage in dem anderen Thread erstellt. Mir ist häufig aufgefallen, dass von Besitz und Eigentum die Rede ist, dieses aber dann nicht Konsequenz umgesetzt wird.
      Meist leider zum Nachteil der/ des Devoten.
      Das ist einer der Gründe, warum ich es wichtig finde, auch mal andere Sichtweisen aufzuzeigen. Das es damit dann solche Probleme gibt, hätte ich mir auch nicht vorstellen können.

      Aber jede Jeck ist anders.
      Es kann ja jeder sein Bdsm so leben, wie er mag.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mirarce ()

      Lilian schrieb:

      Eine Altersvorsorge sollte jeder haben, nicht nur Berufstätige. Ansonsten gibt es im Alter ein Problem, um das man sich besser mal mit 25-30 gekümmert hätte.
      Ich danke Dir sehr für diesen Hinweis gebe aber nochmal zu bedenken, dass eine Altersvorsorge Geld kostet und wenn die Frau nicht arbeitet muss ein anderer (in diesem Fall der Partner) dieses übernehmen. Das war der Ausgangspunkt ;).

      Lilian schrieb:

      Das betrifft aber nicht BDSM. In Vanilla-Beziehungen schließt man ebenfalls volle Versicherungen mit für den Partner ab, der nur Teilzeit oder gar nicht arbeitet. So kenn ich es zumindest aus meiner eigenen Beziehung (nicht TPE) und in meiner Familie und von Kollegen und Freunden. Ich hatte gedacht das wäre selbstverständlich
      Nein es betrifft nicht nur BDSM aber wir reden hier gerade über selbiges.
      Was "man" macht kann ich Dir nicht so genau sagen dafür aber das die Altersarmut in Deutschland steigt, da hat wohl doch nicht jeder"man" Deinen Rat auf dem Schirm gehabt.

      "The fool doth think he is wise, but the wise man knows himself to be a fool.“

      William Shakespeare
      Ich finde es gerade schade, dass ein doch sehr interessantes Thema so ... naja... kaputtgemacht wird.

      Ich finde es nur konsequent, den Eigentumsgedanken so umfassend zu betrachten und auch umzusetzen, wenn man eine TPE-Beziehung eingeht. Und ich gehe ja auch davon aus, dass Sub das freiwillig tut und sich alles gut überlegt hat. Deshalb finde ich es auch interessant mal zu lesen, wie es bei anderen Paaren geregelt ist. So alleine als Gedankenanstoß.
      Dass dieses Lebensmodell nicht für jedes Paar erstrebenswert ist, ist auch okay.

      Edit: Okay, jetzt sind noch ein paar Beiträge hinzugekommen, während ich mein Posting tippte...
      "This world is just illusion..."
      Leben und leben lassen oder wie war das mit der Toleranz... :whistling:

      Es gibt nicht viele wie @Alduradas oder mich. Wir haben eine andere Einstellung zu vielem und das sollte akzeptiert werden so wie wir auch andere Lebensweisen akzeptieren.

      Es sollte doch möglich sein auch solch ein Thema offen und weitgehend neutral zu diskutieren ohne uns in eine Fantasiewelt abzuschieben in welcher wir angeblich leben. Das ist nämlich nicht wirklich nett.

      Natürlich darf man anderer Meinung sein und diese vertreten doch ist die Axt im Walde eher kontraproduktiv und verscheucht die welche überhaupt bereit sind so offen von ihrem Leben zu erzählen.

      Ich habe es schon so oft gesagt (ja ich weiss ich habe schon lang nichts mehr geschrieben war aber immer da... ;) es geht nur ganz oder gar nicht.

      Von einem bisschen Suppe werde ich nun mal nicht satt. Ich brauche auch das Gemüse und die Fleischeinlage darin um satt und zufrieden zu sein :pardon:

      (Mist jetzt hab ich Hunger :monster: )
      Komm zu mir in die Hölle :evilfire: und ich zeige dir das Paradies... :domina:


      Nosce te ipsum!
      (Erkenne dich selbst)

      Ich kann @topaz Beitrag schon nachvollziehen, weil es sich ja erstmal sehr idealistisch liest mit der Absicherung und der Adoption, aber der Bezug zur Verantwortung mir da fehlt oder ich diesen Begriff vielleicht auch anders definiere. Zum Verständnis warum, mal eine Frage: Den Partner nicht arbeiten zu lassen, beruflich nicht zu fördern, bzw. grundsätzlich eine Tätigkeit zu fordern, auch ggf. über die Möglichkeiten und Notwendigkeit der betrieblichen Altersvorsorge zu belehren ist verantwortungsvoll? Und jetzt nur ein Beispiel. Was ist, wenn der versorgende Part morgen tödlich von einem Auto erfasst wird und der andere Part noch nicht einmal Arbeit als Sicherheitsnetz hat, u. U. schon länger aus dem Berufsleben raus ist und somit nur sehr schwer wieder einsteigen kann? Eine Auszahlung der Lebensversicherung allein reicht dann? Für mich widerspricht sich das, denn wichtig ist für mich eben, dass der Partner nicht vollkommen abhängig ist, wenn der Fall der Fälle eintreten könnte. Es ist sogar in meinen Augen verantwortungslos! Als Mutter führe ich mein Kind doch auch durch die Erziehung, sodass es auch ohne mich alleine und gerade weitergehen kann. Ist das nicht im Ansatz dasselbe? Oder wurde da nur ein wichtiger Aspekt nicht erwähnt, der mir nun fehlt um dieses Lebenskonzept richtig zu verstehen? ?(

      Nebenbei bemerkt: Abgesehen von dem unterschiedlichen Gehaltsniveau und den Rentenbeiträgen haben Frauen und Männer hier dieselben Konditionen bei Direktversicherung, Pensionsfonds und/oder Lebensversicherung und überwiegend auch abgeschlossen. Frau sichert sich in der Regel heute ab, jedenfalls ist das meine Erfahrung der letzten 17 Jahre als Personalfachkraft und Lohnbuchhalterin und ich staune gerade und kann nur mit dem Kopf schütteln, weil wohl die letzten 20 Jahre unbemerkt doch an einigen vorbeigegangen sein zu scheinen.

      Finanziell mit Verantwortung einspringen ist wohl in jeder festen, langfristig geplanten Partnerschaft überwiegend üblich, also nichts was auf BDSM bezogen werden kann. Ich bin so aufgewachsen, ganz klassische Rollenverteilung, das letzte Wort hat im Zweifelsfall Papa. Immer! Mama war/ist dennoch auf Augenhöhe, entscheidet eigenständig und hat immer gearbeitet, auch wenn’s nicht nötig war. Und er hat sich damals sogar für eine Frau mit 2 Kindern entschieden, uns adoptiert, noch ein Geschwisterchen geschenkt und uns alle finanziell abgesichert, können unser Leben aber wunderbar selbstständig ohne Hilfe alleine wuppen, dank seiner Erziehung. Und das ganz ohne BDSM Bezug ;) Für mich also total normal :pardon:

      Und die Sache mit der Adoption war vor 40 Jahre die weit verbreitete Meinung, es sei das Beste für Scheidungskinder. Der Kontakt zum Kindsvater wurde meist unterbunden, weil das Kind nur einen Lebensmittelpunkt haben sollte. Erst seit 20 Jahren hat sich dieses Denken immer mehr geändert. Heute ist es nur unter gewissen Umständen möglich zu adoptieren, bzw. an dem gemeinsamen Sorgerecht zu rütteln. Deshalb finde ich den Punkt so nicht günstig gewählt, da er ja heute kaum noch umgesetzt werden kann. Das Kind dennoch liebevoll annehmen, es umsorgen und auch noch finanziell zu versorgen, ist allerdings in unserer Gesellschaft heute schon eher die Seltenheit. Deshalb habe ich großen Respekt vor den wenigen Ausnahmen, die es so leben!

      Ich melde mich hier ja selten zu Wort, da ich mich noch nicht einmal vorgestellt habe und es dann nicht für angebracht halte, aber hier musste ich meinen Senf dazu geben,
      gerade weil sich der Begriff Verantwortung schon im Ansatz hier für mich ausschließt, auch die Besonderheit der aufgeführten Punkte sehe ich nicht. Aber vielleicht kommen ja noch ein paar Beiträge, die mir dann doch noch Verantwortung in Bezug auf Besitz beschreiben.

      So.... ich muss ins Bett, das Thema scheint wohl doch etwas Konfliktpotenzial zu haben und das vertrage ich um diese Uhrzeit nicht mehr :sofa:

      Einen schönen Abend euch allen
      @Poursonplaisir Wow...du hast es wirklich geschafft Schlüsse zu ziehen, da wäre ich nie darauf gekommen.

      Wie kommst du dazu, mir zu unterstellen, dass ich jemanden einfach so aus dem Berufsleben nehme? Das ich da verantwortungslos Handel?
      Ist es nicht lediglich so, dass ich es nur nicht erklärt habe, warum?
      Es ist natürlich einfach und populär dem Dominten dann erst mal verantwortungsloses Handeln zu unterstellen. So ist das nun mal mit den egoistischen Arschl...
      Mal ganz nebenbei erwähnt, selbst wenn ich es aus dem Grund getan hätte, sie 24/7 Bei mir zu haben, dann wäre es mein gutes Recht und solange das auf Einvernehmen beruht, sollte sowas in einem solchen Forum auch toleriert werden.

      Unter diesen Voraussetzungen, werde ich aber auch keine weiteren Erklärungen zu den Gründen abgeben.



      Der nächste Punkt.
      Wie es scheint sind Frauen ja besonders gut abgesichert. Ich würde mal empfehlen, eine Umfrage unter den Subs zu machen, die sich als Eigentum sehen, wie viele davon tatsächlich über ihren Herrn abgesichert werden!
      Noch interessanter wird es, wenn man es dann sortiert zwischen Paaren die sich im Bdsm Kontext kennen gelernt haben und nichtig Vorfeld verheiratet waren und Bdsm in die Ehe eingebaut haben
      Dann hat man vielleicht eine Grundlage auf der man diskutieren kann.
      Von Stammtiachen kann ich sagen, dass diese weit im einstelligen Prozentbereich liegen würden. Vielleicht verkehre ich aber auch an den falschen Orten.

      Und mit Verlaub. Eine Adoption war auch damals keine einfache Sache, auch wenn es richtigerweise mittlerweile höhere Hürden gibt. Bevor ich da jetzt aber da noch weiter in falsche Richtungen gemutmaßt wird. Zum einen war der Vater unbekannt, es war also kein Scheidungskind denn dann wäre ich diesen Schritt nicht gegangen, zum anderen war es auch der Wunsch der Mutter.
      Um es nicht unter jeden Beitrag schreiben zu müssen. Zwischen mir und den Meinen herrscht Einvernehmen und ich werde niemanden gegen seinen Willen, misshandeln, der Freiheit berauben oder sonst irgendwie Schaden zufügen.
      @Alduradas hast du nicht irgendwo geschrieben, dass eines deiner Mädchen nicht arbeiten soll? Oder habe ich das falsch verstanden? An dem Punkt habe ich das nämlich nicht mehr überein bekommen und ich schaffe es nicht die Verbindung zur Verantwortung zu ziehen. Dabei gehe ich natürlich von Einvernehmen aus, habe nichts anderes vorausgesetzt. Aber trotzdem hakt es da nunmal bei mir.

      Es geht gar nicht darum etwas zu unterstellen, es war lediglich der Versuch meinen Blickwinkel auf eine völlig fremde Welt zu erklären und warum es mir schwer fällt sich da hineinzudenken. Eine Wertung war es auch nicht, ein Angriff noch weniger. Es war auch nicht die Rede von einfach beim Thema Adoption, sondern dass sich da viel geändert hat in den vergangenen Jahrzehnten, man heute ganz anders damit umgeht und alleinerziehende heute anders gesehen werden als früher eben.

      Zu der Altersvorsorge kann ich nur meine Erfahrung aus meinem Umfeld und eben in Hinblick auf meine tägliche Arbeit beurteilen und die ist definitiv nicht so, wie deine Erfahrung. Scheint halt unterschiedlich zu sein und war auf die Allgemeinheit bezogen und nicht speziell auf Sub.

      Schade, dass gleich so gefeuert wird und ein Annähern so schwer gemacht wird. Dass mein Beitrag als Wertung gelesen wird, war nicht mein Ansinnen, ich wollte verstehen und auch erstmal meinen Blickwinkel erklären, woher der kommt, damit vielleicht dort angesetzt werden kann um zu helfen den Winkel zu verschieben. Aber ich lasse es lieber und ziehe mich zurück, bevor es noch eskaliert :LA2: