Dominanz und der Unterschied zur Führung

      Dominanz und der Unterschied zur Führung

      Für mich ist es ein Unterschied:

      Dominanz muss ich spüren.......der Wille von Dom wird quasi durchgesetzt - das steht für mich außer Frage.

      Nur das" !wie" wird dieser Wille durchgesetzt....das wäre die Führung für mich.

      Es wäre für mich denkbar einen dominanten Herrn zu haben, der keine Führung gibt aber trotzdem sein Ziel erreicht...........ich hoffe das ist nicht zu wirr geschrieben ich kann es gerade nicht anders erklären.


      Wie ist das bei Euch.......?

      Ist Dominanz gleichzusetzen mit Führungsübernahme?
      An den Kreuzungen des Lebens stehen leider keine Wegweiser.
      Hmm interessante Frage...

      ich sinniere einfach mal vor mich hin: ich glaube, wenn ich mich für einen Dom entscheiden würde und er sich für mich, fliesst Dominanz und die Führung in das gleiche Rinnsal.
      Also denke ich, geht das eine für mich mit dem anderen Hand in Hand. Nur ist die Frage für mich, wie er führt, die ausschlaggebende Frage.

      Wiederrum stell ich mir die Frage im Alltag, ist nicht jeder für mich dominant wirkende Mann, gleich Kopfkino mässig ein für mich potenzieller Dom, wo es meist dann am von mir beobachteten Führungsstil liegt und im Umkehrschluss nicht jeder gut führende Mann im Alltag bzw. Berufsleben, strahlt für mich die gesuchte Dominanz aus. Was wieder heisst pauschal gesehen, muss es nicht mit ein hergehen.
      Tricky... :gruebel:

      Fazit: wenn Dominanz und Führungsstil passen, will ich beides haben^^ komm mir grad vor wie bei einer Stellenbeschreibung für den Dom *lach* muss grad selber über mich schmuzeln :pardon:
      Dominanz ist nicht gleich Führung in unserem DS.

      Ich passe mich automatisch jeder Situation, Stimmungslage seinerseits oder unausgesprochenen Wünschen an.
      Da Bedarf es keinerlei Ansagen. Es ist eher ein Automatismus.

      Meine devotion funktioniert so, dass ich allumfassend ( Alltag, Kinder, Finanzen, jegliche Organisation) im Blick habe und immer den für ihn angenehmsten Weg suche.
      Grundsätzlich seine Bedürfnisse im Vordergrund stehen.

      Es ist außerordentlich selten Führung seinerseits notwendig.

      In seinem Heim möchte er, dass nach einmaligen Absprachen, sich auch diese gehalten werden. So habe ich meinen Rahmen und kann in diesem agieren.

      An seinem Arbeitsplatz ist Dominanz und Führung in Kombination täglich notwendig.

      Im Endeffekt sehr angenehm und einfach für uns.
      Was einen Mann an meiner Seite betrifft, so spüre ich erst oder nur dann Dominanz, wenn es dem Herrn GELINGT, MICH zu führen :pardon: .

      Da kann er dominant gegenüber anderen Menschen sein, wie er will (Familie, Arbeit,...). Da kann er mich auch führen wollen... oder ich mir wünschen, er möge es können oder ich möge ihm folgen können/mich führen lassen....


      Entscheidend für mich ist ausschließlich, ob es klappt: Kann er mich führen/lasse ich mich von ihm führen?

      Wenn ja, empfinde ich ihn mir gegenüber als dominant.


      Ich denke, das gehört zum allgemeinen Entwicklungsgeschehen in einer Paarbeziehung und deswegen empfindet nicht jede Sub, jeden dom als dominant und würde sich demnach nicht von jedem Mann, der sich dom nennt (oder es in Beziehung mit Frau x oder Frau y schon mal gewesen ist), führen lassen. :gruebel:

      Möchte ein Mann die dominante Rolle in der Beziehung und möchte er die Dame führen und die Dame möchte sich gerne von ihm führen lassen, so braucht es auf beiden Seiten ziemlich viel Sympathie, gegenseitiges Wohlwollen, die Fähigkeit, mit Enttäuschung umgehen zu können, Fehltritte zu entschuldigen....usw....ganz viel Wille zusammen sein zu wollen (egal ob Affäre/Spielbeziehung/Ehe...), an - und miteinander wachsen zu wollen,...Geduld miteinander zu haben,...

      Erweitert die Liste ruhig...es braucht so viel, damit Beziehung gelingt ^^ :love: . Eine Gefälle-Beziehung, meiner Meinung nach, ganz besonders (ist aber nur meine Einschätzung).

      Mein Sir sagte mir kürzlich, er würde immer der dom/der dominante Part in unserer Beziehung sein. Und ich konterte: Wenn er das sein wolle, dann solle er an und mit mir wachsen :whistling: .

      Mein Fazit: Die Führung (das Geschehen in der Beziehung der zwei Personen) entscheidet die Dominanz (und Unterordnung). Und somit ist dies für mich Dominanz (und submission) auch nichts Statisches/Festgelegtes, sondern etwas lebendiges: Beziehung.
      Ich empfinde so eine Mischung aus vielem, was hier bereits geschrieben wurde.

      Auch bei uns ist es teilweise so, wie von @LittleWitch beschrieben, dass ich (versuche) den großen Überblick (zu) habe(n) und alles möglichst so zu managen, dass es ihm und auch uns als Familie gut geht. Gelingt mal so, mal so...
      Dabei braucht es aber keiner eigentlichen Führung. Gelingt mal etwas nicht, reden wir gemeinsam und ich erkläre, was ich glaube, wo das Problem lag. Man sucht dann nach einer Lösung.
      Die Führung brauche ich aber dann, wenn ich mich selbst vergesse. Ihm ist es wichtig, dass ich auch auf mich achte, damit es mir gut geht (regelmäßig Sport z.B.), da ich ansonsten nicht belastbar genug oder einfach nur schlecht drauf bin.
      So richtig trennen kann ich bei uns Dominanz und Führung nicht. Vielleicht liegt es daran, dass wir seit fast zwei Jahrzehnten eng miteinander verwoben sind.
      "Erfahrung ist das, was man hat, kurz nachdem man es gebraucht hätte."