Männer sind sooooooo oberflächlich und Frauen..... natürlich auch :D

      Männer sind sooooooo oberflächlich und Frauen..... natürlich auch :D

      Bedingt durch einen anderen Thread (dort wurde die Behauptung aufgestellt, Frauen wollen nur größere Kerle) hier mal meine Ansichten zum Thema Oberflächlichkeit....

      Ich glaube bei der virtuellen Suche sind wir fast alle oberflächlicher als wir es in der Realität wären, eben weil die Auswahl online so groß erscheint (aber nicht unbedingt auch ist)

      oder auch ein Text zur Erkenntnis: Man(n) ich bin gar nicht so oberflächlich :lol:

      Bei der virtuellen Suche ist meine Grenze ein BMI von 22, ich weiß gar nicht wie oft mir deswegen schon Oberflächlichkeit vorgeworfen wurde...Ich habe mir also drei Monate bei Friendscout24 gegönnt und was ich dort sehr interessant finde ist, dass man die Suchkriterien der anderen Nutzer in ihrem Profil sehen kann. Wie es scheint bin ich sogar weniger oberflächlich als es die meisten Frauen sind :D

      - Fast jede Frau hat in den Suchkriterien bei der Größe des Mannes einen Wert angegeben der (nicht selten auch mal deutlich) über der eigenen Größe liegt.

      - So gut wie jede schlanke/athletische Frau will einen ebensolchen oder zumindest normal gebauten Mann. Der Großteil der Frauen die sich figürlich als normal bezeichnen will zumindest keinen dickeren Mann.

      - Aus Spaß habe ich mir mal die Profile der Frauen angeschaut die selbst als Angabe „ein paar Kilos mehr“ hatten (im Schnitt bedeutet die Angabe ein BMI von 27, was medizinisch Übergewicht wäre), von 60 Profile (ich liebe Strichlisten) machten 11 keine Angaben dazu (was bedeutet sie schließen dicke Menschen nicht aus oder nutzen die Suche nicht), 15 haben nichts gegen einen Partner der auch ein paar Kilo mehr hat und davon wiederum wären zumindest 4 auch an einem stattlichen Mann interessiert. Kurzum mehr als die Hälfte der molligen Frauen sucht einen Mann der schlanker ist. Übrigens gerade mollige Frauen wünschen sich verstärkt einen deutlich größeren Partner, wenn das mal nicht oberflächlich ist :D

      - Fast keine Frau ohne Kind, die einen eigenen Kinderwunsch hat, will einen Mann mit Kind (und dabei sehe ich darin weniger Probleme als wenn die Frau ein Kind hat denn meist lebt das Kind nach einer Trennung ja bei der Frau).

      Aus wissenschaftlichen Untersuchungen war mir durchaus bekannt, dass Frauen gerne einen Partner wählen dessen soziales Ansehen und/oder Bildungsgrad über ihrem eigenen liegt (Stichwort Arzt und Krankenschwester kommt oft vor, Ärztin und Krankenpfleger eigentlich niemals) Männer hingegen auf diesen Faktor keinen gesteigerten Wert legen und bei der Partnerwahl dieser Punkt keine ebenso gesteigerte Rolle spielt.

      Ich glaube das Internet verleitet zu einer Art Katalogmentalität und dies macht auch vor den Frauen nicht Halt. Bestes Beispiel hierfür ist eine neue und erfolgreiche Singlebörse in der Frauen die Männer in einen Einkaufswagen legen und diese können sie dann anschreiben.

      Wenn einem mehrere hundert potentielle Partner vorgeschlagen werden, dann sortiert man eben aus und wenn dies mit einer automatischen Suche geht umso einfacher und besser. Wäre das Angebot kleiner würde man sicher genauer hinschauen und die Grenzen nicht so scharf ziehen. Vielleicht verpasst man so eine sehr interessante Chance aber es ist effektiv und natürlich wenn man sich auf die Gruppe beschränkt zu der man sich am meisten hingezogen fühlt.

      Meine Suche sah daher wie folgt aus:

      Wohnort: +100km Luftlinie
      Alter 23-34 Jahre
      Foto: Ja
      Figur: schlank, athletisch, (normal hatte ich anfangs mit drin aber es gab zu viele Treffer und so habe ich es nur noch bei einer verkleinerten Umkreissuche genutzt)
      Kinder: Nein
      Haare: Alles außer Glatze
      Familienstand: Alles außer verheiratet oder gebunden
      Abschluss: Alles außer keinen und Hauptschule

      Somit waren für mich die Punkte: Rauchverhalten (wobei ich Nichtraucher durchaus schätze da ich selber einer bin), Fitnesslevel, Einkommen, eigener Haushalt, Lieblingsküche, Kleidung, Haarfarbe, Augenfarbe, Größe (wobei ich schon unter 1.53 und über 1.86 nachdenken würde obs passt) und Sternzeichen egal.

      Ich denke es ist wie so oft im Leben, jeder betrachtet eine Situation vor allem aus seiner eigenen Perspektive. Wer mein Kriterium von einem BMI von 22 (165cm bei 59kg) oder weniger betrachtet wird dies oberflächlich finden, besonders wenn er selbst zur ausgeschlossenen Gruppe gehört und das vermutlich selbst dann wenn diese Person selbst ein Kriterium aufweist welches besagt der Mann muss größer als xxx Zentimeter sein. Jeder von uns hat wohl seine Vorlieben und dies auch in Bezug auf die Optik eines Partners.

      Jeder Mensch hat seine Vorstellungen bei einer Partnerschaft, dass Frauen jedoch selber so kritisch in der virtuellen Welt filtern war mir selber gar nicht so bewusst.


      Was meint ihr wie oberflächlich sind Frauen und Männer bei der virtuellen Partnersuche?
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Na klaro sind Männer und Frauen gleichermaßen oberflächlich. Im wahren wie auch im virtuellen Leben. Und was wirds dann in real? Üblicherweise total anders als man es sich vorgestellt hat und o Wunder...man ist trotzdem glücklich. Wo die Liebe halt so hinfällt. :lol2:
      Ich finde nicht, dass beide Geschlechter gleich oberflächlich sind. Frauen neigen recht schnell dazu Männer oberflächlich zu finden wenn
      sie nicht in sein Beuteschema passen. Von Männern hört man so etwas seltener, auch wenn sie sicherlich auch in ihrem Stolz gekränkt sind. (Zumindest habe
      ich so was von Männern eher wenig gehört).

      Keiner möchte nur aufgrund einer Eigenschaft ausgeschlossen sein. Das Gewicht ist bei Frauen ein ganz besonders wunder Punkt.
      Schon mit 15 habe ich angefangen darauf zu achten und klar würde es mich schon irgendwie verletzen wenn ein toller Typ mich ablehnt
      weil ich ihm zu "fett" bin. Nein, nicht ein oder zwei Kilo zuviel. Wir Frauen verstehen doch meist "fett" und "fett" darf man nicht sein.
      (okay, ich weiss es gibt auch die Molligen die glücklich sind wie sie sind).
      Ein BMI von 22 ist aber absolut in Ordnung. Da hätte ich noch 6 kg die ich über meinem Idealgewicht liegen könnte. Also unverschämt
      finde ich diese Vorstellung absolut nicht! Mich darauf reduzieren lassen würde ich aber auch nicht toll finden... Nur würde ich nicht
      rumstänkern deswegen. Dann passt es sowieso nicht!

      Und nun, muss ich gestehen, dass ich solche Frage-Formulare auch ausgefüllt habe. Mein imaginärer Mann wäre auch grösser als ich,
      und nicht übergewichtig. Ja, das sind Äusserlichkeiten und ich wünschte ich könnte nach dem suchen was mich eigentlich interessiert.
      Ausstrahlung, schöne Augen, Intelligenz, Humor, aber all das ist nicht messbar.
      Ich darf hier gestehen, dass ich ganz andere "Auswahl"-Kriterien habe. Zum Beispiel eine bestimmte Art wie das Gesicht geschnitten ist. Leider komme ich an den Typ "schlesische Hausfrau" (schwer zu beschreiben, sehr subjektiv) so gar nicht ran. Auch der Typ "überschminkt" geht nicht. Das sind die Frauen, die sich ihre Augenbrauen rauszupfen und weiter oben wie draufmalen, so dass sie dauerhaft erstaunt aussehen. Pickel und unreine Haut sind für mich auch ein No-go. Außerdem achte ich darauf, dass das Gehirn einigermaßen gut beansprucht und genutzt wird. Aber sonst, und das spiegelt sich auch in meinen bisherigen Beziehungen wider, sind mir die üblichen Äußerlichkeiten (Größe, Gewicht, Oberweite, Taille) erstmal einigermaßen Wurst.

      Aber Gentledom hat ja meine These aus dem anderen Thread aufgenommen und zumindest hinsichtlich der Körperlänge :) empfinde ich es so, dass viele Frauen noch dem klassischen Klischee erliegen. Bei finya sieht man das deutlich. Dort schreiben Frauen mit der Höhenangabe 1,80, dass sie gerne zu einem Mann aufschauen ;) auch wenn sie hohe Absätze umgeschnallt haben. Auch viele Frauen um 1,75 schreiben das. Daher mein Eindruck.
      Ich glaube nicht das man sowas verallgemeinern kann. Da ist doch einfach jeder Mensch anders.

      Ich für mich habe schon so meine Vorstellungen das ist ganz klar. Ich bin z.B selber recht gross und lege Wert darauf, dass Mann grösser ist als ich. Auch ist es mir wichtig, dass er Körperlich überlegen ist, was aber auf keinen Fall dick bedeutet.
      Am Ende finde ich aber das Gesamtbild entscheidend und so kam es auch schon vor, dass ein Mann der wohl so gar nicht zu meinen Wünschen und Vorstellungen passen würde mir Real total gut gefallen hat :)


      Ja ich würde sagen ich habe so meine Vorstellungen und Wünsche... aber der Mensch, das Auftreten und die Ausstrahlung stehen eher im Vordergrund und können viele Oberflächlichkeiten in den Hintergrund treten lassen wenn sonst vieles passt.
      Spätzle hat absolut recht, es gibt ja oft auch Dinge, die sich mit der Zeit ändern, ist halt die Frage ob positiv oder negativ.


      Ich werde mir ein wenig Gedanken dazu machen. Auf die Schnelle wars das mal von mir...



      Nothing is wrong if it feels good

      Spätzle schrieb:

      Ergänzend zu diesem Thread möchte ich gern darauf hinweisen, dass ein Partner / eine Partnerin nicht zwangsläufig so bleiben muss, wie man ihn / sie kennen gelernt hat...

      manche Sachen kommen erst nach der Hochzeit raus. 8)
      Frauen hoffen, dass sich die Männer nach der Hochzeit ändern - tun sie aber nicht.
      Männer hoffen, dass sich die Frauen nach der Hochzeit nicht ändern - tun sie aber :D
      Ich stimme voll und ganz zu … einschlägige Singlebörsen
      gaukeln dem User immer wieder eine Fülle an Partnermöglichkeiten vor, so dass
      jeder das angestrebte Optimum finden kann. Diese Vorstellung wird durch einfach
      gestrickte Werbestrategien zumeist verfestigt. Man durchschaut dies alles –
      wird man dadurch aber weniger kritisch und oberflächlich bei der Partnersuche?


      Und mal ganz ehrlich: Wer möchte nicht gerne den 'optimalen'
      Partner an seiner Seite finden? Bei einem gesunden Selbstwertgefühl sind gewisse Vorstellungen bezüglich des Partners völlig normal und sinnvoll, solange man dazu in der Lage ist, die Kriterien ab und zu kritisch zu überprüfen.


      In meinem Bekanntenkreis beobachte ich vor allem bei Frauen
      übersteigerte Vorstellungen. So werden Kriterienkataloge entworfen, in denen
      sogar das Jahreseinkommen des Zukünftigen festgehalten wird.


      Letztendlich mache aber auch ich mich nicht von gewissen
      Suchkriterien frei. Neben Intellekt und Bildungsgrad stehen tatsächlich auch
      die Körpergröße des Mannes und ein trainierterer Körper an höherer Stelle. Da ich
      mich selbst als aktiven Menschen sehe, ist es mir eben auch wichtig, dass mein
      Partner keine Couch-Potato ist und das Wort 'Sport' lediglich vage
      Assoziationen hervorruft. Ergo haben gewisse Kriterien nicht unbedingt mit
      Oberflächlichkeit, sondern auch mit einer gewissen Einstellung zur
      Lebensgestaltung, die mir wichtig ist, zu tun.


      Interessant ist allerdings, dass von den Männern, mit denen
      ich dauerhafte Beziehungen hatte (über 1 Jahr), nur eine Person groß und einen sehr definierten Körper hat. Letztendlich kommt es - zum Glück – auf die
      sagenumwobene Chemie an, ob ich mich verliebe oder nicht. Meine letzte
      Bekanntschaft hat fast alle von mir bevorzugten Aspekte erfüllt; über einen
      anfänglichen Verliebtheitsgrad, bin ich aber nicht hinausgekommen.


      Deshalb denke ich, dass man man sich gerade bei der Onlinesuche der
      Problematik von Suchkriterien bewusst sein sollte und potentiellen Anwärtern, auch
      wenn sie nicht jedes Kriterium zu 100% erfüllen, zumindest die Chance eines
      Gesprächs geben. :)
      Life is sweet when you pay attention. When it doesn't seem sweet, put a sticker on your nose and do a funky dance.
      Na ich denke, jeder kann seine Maßstäbe so setzen wie er/sie mag. NUR sollte jedem klar sein, dass er umso weniger Auswahl hat je enger er diese setzt. Und je klischeehafter sie sind mit desto mehr anderen Bewerbern wird er sich um den potentiellen Wunschkandidaten bewerben müssen.Und wenn man dann nicht selbst entsprechend höchsten Ansprüchen genügt...und wer tut das schon- hat mans schwer und bleibt schnell allein.

      Wer da offener herangeht hat halt die meiste Chance einen Partner zu finden der ihn letztendlich- und nur darum gehts doch- glücklich macht. Und der ist dann für einen- wie sollte es auch anders sein- der allerschönste, liebste, beste überhaupt.
      Der Begriff "oberflächlich" ist schon recht negativ geprägt. Ich finde es vollkommen natürlich, dass man einen Partner sucht, der auch optisch den jeweiligen Vorstellungen entspricht. Von daher kann ich die ganze Diskussion diesbezüglich nie so wirklich nachvollziehen. (Das Thema hatte ich im Bekanntenkreis auch schon häufig). Natürlich muss man realistisch bleiben und nicht völlig utopische Vorstellungen haben, allerdings finde ich es nicht mehr als normal dass man bei seiner Suche auch gewisse Ansprüche stellt, was dann individuell sehr unterschiedlich sein kann. Charakterlich sollte es dann natürlich auch passen, aber das ist ja dann wieder ein anderes Thema

      :)
      Ich persönlich würde mich nicht als oberflächig bezeichnen. Mir sind oft gleiche Interessen etc. wichtiger als irgendein Bild, welches ich vor meinem inneren Auge habe. Haarfarbe, Größe, ... spielen bei mir keine Rolle. Trotzdem ist es mir wichtig, dass mein potenzieller Partner gepfegt aussieht, ich muss mich mit ihm unterhalten können und setze daher einen gewissen Grad an Allgemeinwissen und Offenheit für neue Themen voraus.
      Wäre ich älter, wäre mir natürlich auch Lebenserfahrung wichtig.
      Oberflächig würde ich das nicht nennen, einige Kriterien setzten die meisten Menschen wahrscheinlich von allein fest.
      Den BMI finde ich als Grundlage eher zweifelhaft, da er nicht unbedingt aussagekräftig ist. Eine durchtrainierte/sportliche Frau hat mehr Muskelmasse und hat mehr Gewicht, das verfälscht den BMI. Somit kann eine Frau mit BMI 25 genauso schlank aussehen wie eine Frau mit BMI 22. ;)

      Jeder Mensch ist oberflächlich, nur das die Vorstellung und der Geschmack genauso relativ ist wie die Zeit selbst. ;)

      Ich bin oberflächlich. Ich würde einen Bär von einem Mann mit Bart jedem sixpackbeladenen Floridaschönling vorziehen :D
      Aber ich lege mehr wert auf das Gesicht und die Ausstrahlung. Mein Expartner z.b. ist Kraftsportler, durchdrainiert bis zum kleinen Zeh.
      Mein Partner davor eher ein großer Rollmops :D

      Oberflächlichkeit hat viele Blickwinkel ;)

      LG Anka
      "Unausprechbar ist und namenlos, was meiner Seele Qual und Süße macht und auch noch der Hunger meiner Eingeweide ist." - Friedrich Nietzsche
      wer legt fest, was als oberflächlich gilt?

      es sucht jeder das, wovon er meint, dass es zu ihm passt. im idealfall bekommt man das dann auch, außer wenn die ansprüche nicht zu dem passen, was man selber zu bieten hat, also zu hoch gegriffen waren, dann bleibt man eben single.
      das sind dann aber oft die, die am lautesten schreien, dass die gegenseite ja so unverschämt und oberflächlich sei!
      ich kenne das sowohl von männern als auch von frauen.

      wenn jemand für seine partnerwahl äußerlichkeiten als entscheidend empfindet, ist er für mich nicht oberflächlich, sondern das sind eben seine kriterien. jedem ist was anderes wichtig.

      ich will meinen partner nicht nur ansehen, sondern das leben mit ihm teilen. dazu sind für mich humor, intellekt (hängt für mich nicht von abschlüssen ab!), gemeinsame interessen und social skills, 1000x wichtiger als irgendwelche äußerlichkeiten. ausgenommen die größe, sorry aber ich bin selber keine kleine und möchte meinem partner zumindest auf augenhöhe begegnen können.

      ich weiß nicht wie frauen auf absagen reagieren aber der großteil der männer kann damit definitiv nicht umgehen. ich hab bald aufgehört, mehr als ein "danke nein" zu schreiben, denn so höflich konnte ich die absage gar nicht formulieren, dass nicht mindestens bei der hälfte eine wutentbranne antwort zurückkam.

      wenn ich in einem profil parameter wie bestimmte körpermerkmale als wunschkriterium las, schied er für mich schon mehr oder weniger aus, aber nicht weil ich vorbehalte hatte oder ihn oberflächlich fand, sondern weil ich für mich weiß, dass ich mit jemandem dem sowas wichtig ist, nichts anfangen kann. wir würden dann sowieso nicht zusammenpassen.
      wenn die liebe von meinem aussehen abhängig wäre, hätte ich wahrscheinlich angst zu altern oder krank zu werden, oder wie ich es bei einer freundin sehe - zu essen!
      nur tote fische schwimmen immer mit dem strom :engel:
      Ist es denn dann nicht auch schon oberflächlich, sich seinen Partner in Portalen mit BDSM-Kontext zu suchen?

      Viele der Suchkriterien die man so eingibt sind doch einfach auf persönliche Erfahrungen zurückzuführen.

      Was nur nie ausbleiben sollte, ist das Ganze zu hinterfragen.
      Und dabei sollte man sich selbst eben auch beantworten können, warum man gewisse Suchkriterien eingegeben hat.

      Wenn man weiß, dass es Merkmale an Menschen gibt die einem so gar nicht zu sagen, halte ich es nicht für oberflächlich diese von vorneherein bei der Suche auszuschließen.
      Spätestens in der ersten großen Krise sind es meist dann genau die Dinge die man auch wieder vor Augen hat.

      Etwas ganz anderes ist es natürlich, wenn Menschen sich in der Partnerschaft ändern.
      Sich von jemandem zu trennen, weil dieser mehrere Kilo zugenommen hat oder ähnliches, die Beziehung aber ansonsten gut und glücklich verläuft, das wäre oberflächlich.

      Ich finde es gibt auch Äußerlichkeiten die auf den Charakter schließen lassen.
      Wer zum Beispiel eine große auffällige Tätowierung trägt, hat sich ja selbst bewusst dafür entschieden und will damit vielleicht auch auffallen bzw. sich von der Masse abheben.
      Ich würde für mich aber ausschließen, dass so jemand zu mir passt.
      Ich würde schon sagen das ich oberflächlich bin. Mir ist die Optik wichtig. Sehr sogar. Was nutz mir der netteste und tollste Mann wenn sein Äußeres mich nicht anmacht. Mit diesem Mann kann man dann ja befreundet sein aber muss nicht mit dem in die Kiste hüpfen. Ich mag zum Beispiel auch keine kleinen Männer. Auch wenn ich selber klein bin. Ich mag keine dünnen Männer. Dick allerdings auch nicht, wobei das eher als dünn. Den Typ "glatt" mag ich auch nicht. Schönheit liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters und was ich als Schön empfinde kann beim anderen gar nicht gehen.
      Bei mir kommen die Eigenschaften eher später. Ich habe ganz wenige Menschen getroffen die real das auf Dauer waren was sie vorgegeben haben. Die Basis anfangs ist Optiik und dann muss man sehen was den Menschen so ausmacht.
      Wenn ich von vorne rein weiß, das mich zum Beispiel ein Mann unter 150 cm nicht anmacht oder ein blonder Mann oder sowas, dann kann ich das ja auch in meinen Suchkriterien so angeben. Ich kann mir sehr sehr vorstellen das mich ein Mann nur wegen der inneren Werte anmachen könnte. Sexuell auf keinen Fall.
      Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
      Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll und dann kann ich auch, wenn ich muss.
      Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen.

      Laba, da stimme ich dir voll zu.
      Bei der Äußerlichkeit weiß man wenigstens sicher, was man hat (nicht, dass sich auch diese zum Negativen verändern könnte).
      Was den Charakter angeht, so lernt man ihn erst wirklich mit der Zeit kennen.
      Die Optik muss einem gefallen und der erste Blick auf die Persönlichkeit ebenfalls.
      Von daher wage ich mal zu behaupten, dass es zu Anfang immer erstmal oberflächlich ist.
      In die Tiefen kommt man erst mit der Zeit.
      Von daher sehe ich einen oberflächlichen Eindruck nicht als was negatives an, sondern als normal.
      Ich sehe da auch einen Unterschied in der Art wie man einen Menschen kennenlernt. In freier Wildbahn wird der optische Ersteindruck selektieren, wenn man jemanden via einen Chat kennenlernt bemerkt man zuerst angenehme Kommunikationsart, bestimmte Denkeinstellungen. Trifft man jemanden im Job oder beim Hobby rücken diesbezügliche gemeinsame Interessen in den Vordergrund wie ER/SIE sich positiv von anderen abhebt.

      Den Charakter kann man eh erst später gebührend beurteilen wenn er sich mal hat bewähren müssen. :gruebel:

      Bei Spielbeziehungen kann die erfolgreiche Suche auch manchmal seltsame Wege gehen. Meinen letzten Sub habe ich z.B. ungesehen auf der Grundlage "hat handwerkliches Talent" ausprobiert und bin später von Mann und Mensch aufs angenehmste überrascht worden.
      Oberflächlich... hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht. Aber jetzt... hm. Ja???

      Klar hab ich optische (genau wie charakterliche) Vorlieben und Abneigungen. Und ich denke das is auch gut so um vorab zumindest ungefähr abschätzen zu können ob Kontakt mit diesem Menschen mir (und dem anderen) gut tun könnte oder eben nicht. Klar kommt es dann auch öfters mal anders... Sprich, ich hab schon so ein fiktives Bild eines Mannes - aber wenn ich dann mal wem begegnet bin der dem nahe kam, hab ich mich doch nie in den verliebt *g* Dafür aber immer in Typen, die ich auf den ersten Blick gar nicht attraktiv und anziehend fand. Je besser ich sie kennenlernte, desto schöner und anziehender fand ich sie dann aber.

      Wenn der andere allerdings körperliche Merkmale hat, mit denen ich so gar nicht klarkomm, dann is das eben so. Dann kann man befreundet sein, aber mehr eben nicht. Ich fänds schrecklich, wenn ein Typ der mit meinem Körper ein Problem hat, sich sexuell auf mich einlassen würde. Sowas kann man bei aller Zuneigung auf Dauer nicht verstecken. Man spürt es einfach in jeder Berührung. Und das ist widerlich. Das möcht ich selber nicht erfahren müssen aber auch keinem anderen antun.

      Den BMI als Maßstab find ich allerdings auch nicht wirklich aussagekräftig. Ich bin zufällig 165 cm und war mal bei 59 Kilo. Wollte auch uuuunbedingt auf 54, weil der BMI das ja so sagt... ich sah einfach nur schrecklich aus. Alle Gelenke traten bei 59 Kilo schon hervor, die Rippen warn sichtbar und die Beckenknochen zeichneten sich sogar durch dicken Jeansstoff ab und trotzdem war der Bauch nicht flach und der Po noch gut gepolstert. Und egal ob schlank, dünn oder dick, find ich ist Attraktivität und Anziehungskraft einfach nicht in Zahlen messbar.