21.12. ❅ Ein Abend bei den Pantoms

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      21.12. ❅ Ein Abend bei den Pantoms

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      ❅ 21. Dezember ❅

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      Ein Abend bei den Pantoms

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      von @Rudolf



      Zu dieser Geschichte gibt es eine Hörversion


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      Ich möchte den geneigten Lesern heute ein mir schon seit längerer Zeit sehr gut bekanntes und liebes, erfundenes Paar vorstellen, welches sich zu den Praktiken der Pantomime bekennt: Herrn und Frau Pantom.

      Beide sind schon längere Zeit glücklich miteinander verheiratet und leben ihr harmonisches sowie gleichfalls sinnliches Leben in ihrem eigenen imaginären Bühnenhaus aus, welches Frau Pantom mit sehr viel Geschmack und noch mehr Geschick sehr liebevoll in einem sehr eigenen Stil eingerichtet hat. Frau Pantom hat nicht nur bei der Einrichtung der Wohnung ein gutes Händchen gehabt. Auch ihre Gerichte, welche sie für sich und des Öfteren auch für ihre gemeinschaftlichen erdachten Freunde und Bekannten, mit denen sie einen gemütlichen Abend verbringen, auf den nicht vorhandenen Tisch zaubert, finden volle Bewunderung.

      Früher hatte Frau Pantom auch noch einen imaginären Job, der sie voll und ganz ausfüllte.
      Er bereicherte sie und ihr Leben nicht unwesentlich. Jedoch hatte das Paar vor einiger Zeit einvernehmlich beschlossen, als Herr Pantom bei seinem Arbeitgeber in eine besser dotierte Stellung befördert wurde, dass dieser eine Verdienst vollkommen ausreichend war, um sie ein für beide angenehmes Leben führen zu lassen.

      Seit dieser beidseitigen Entscheidung war Frau Pantom eigentlich nur noch Gattin und Hausfrau. Dies aber mit einer solch zufriedenen und aufopfernden Erfüllung und Hingabe, welche man selten findet. Diese Hingabe und Erfüllung schließt auch die traditionelle Rollenverteilung mit ein, in der der Mann das Haupt der Familie und der Herr der Frau ist.

      Frau Pantom richtet sich sehr gerne nach den Wünschen und Vorgaben ihres Mannes.
      Sie ist sich bewusst, und dies sieht sie auch als vollkommen richtig und legitim an, dass es ihr zu ihrer eigenen Entwicklung und Beseitigung etwaigen Fehlverhaltens förderlich ist.
      Aus diesen Gründen ist es für sie auch vollkommen richtig und sinnvoll, falls ihr einmal ein Missgeschick aus irgendwelchen Gründen widerfährt, dafür von ihrem Mann zur Rechenschaft gezogen und eventuell gezüchtigt zu werden. Erzeugt doch vor allem das Letztere dieses von ihr so sehr geliebte Wechselbad an Emotionen, die sich durch Angst und Schmerz auf der einen Seite ausdrücken, sowie durch Erregung und Befriedigung auf der anderen Seite sie aber auch die Liebe und Fürsorge ihres Mannes fühlen lässt.

      So geschah es an diesem Tag, nachdem Frau Pantom ihren Mann freudestrahlend, mit verliebten Augen und mit einem Lächeln auf den Lippen, aufs Herzlichste mit einigen liebevollen, angedeuteten Küssen und innigen, nicht berührenden Umarmungen begrüßt hatte, als er müde und erschöpft von seiner beruflichen Tätigkeit nach Hause kam, dass im Verlauf des frühen Abends ein kleines, aber nichtsdestotrotz schwerwiegendes Missgeschick zum Tragen kam. Ein kleines Missgeschick, welches ihr im Laufe des Nachmittags unbemerkt widerfahren war und auf welches wir gleich noch genauer kommen werden.

      Ihr Mann verhielt sich bei seiner Ankunft ihr gegenüber genauso freudig und inniglich, wie sie sich ihm gegenüber. Sein Gesicht zeigte eine erfreuliche und verliebte Mimik und seine Gebärden drückten die tiefe Liebe zu seiner Frau aus.

      Nach der Begrüßung ging er in das Wohnzimmer und setzte sich auf den dort stehenden ledernen Sessel, welcher im Verlauf dieses Abends, soviel sei im Voraus bereits verraten, noch weitere Bedeutung erlangen wird. Seine Frau folgte ihm mit besorgtem, Mitleid ausdrückendem Blick hinterher und einem mitfühlenden Kopfschütteln, welches durch ihre vor der Brust zusammengefalteten Hände noch unterstrichen wurde.

      Als sich Herr Pantom im Sessel niedergelassen hatte, kniete sie sich, ihre Fürsorglichkeit für ihn damit auslebend, zu seinen Füßen, und zog ihm seine Schuhe aus, welche sie gleich im Anschluss daran, durch die von ihr bereits für diesen Zweck vorgesehenen, zur Seite gestellten Pantoffeln austauschte.

      Wäre Herr Pantom jedoch an diesem Abend sitzend in seinem Sessel eingeschlafen oder hätte Frau Pantom einen Teil der Fürsorglichkeit um ihren Mann nicht im Wechseln der Fußbekleidung derselbigen gesehen, würde dieses, ihr im Vorfeld passierte Missgeschick erst gar nicht zum Tragen gekommen sein. So aber kam es, wie es kommen musste, als sich Herr Pantom aus diesem Sessel erhob, um zu seiner geliebten Frau in die Küche zu gehen und nach dem imaginären Abendessen zu fragen.

      Dabei entdeckte er in seinem rechten Pantoffel jenes oben erwähnte Missgeschick seiner Frau, das dieser beim Nähen widerfahren war, in Form einer Stecknadel, welche sich in seinen rechten großen Zeh bohrte. Augenblicklich, als Herr Pantom dieses Schmerzes gewahr wurde, verzog er seinen Mund zu einem lautlosen Schmerzensschrei, welcher begleitet wurde von sich zusammenkneifenden Augen und sich zusammenziehenden Augenbrauen. Seine ganze Mimik im Gesicht ließ erahnen, dass dieser ihm zugeführte, imaginäre Stich doch ziemliche, nicht reale Schmerzen zu verursachen wusste.

      Auch seine sich zusammenballenden Fäuste, welche er durch eine schreckhafte Bewegung seiner Unterarme neben sich wähnte, unterstrichen sein Schmerzgebaren, als er gleichzeitig seinen rechten Fuß vorne anhob und sein Gewicht auf die Ferse verlegte. Um den durch diese Bewegung hervorgerufenen Verlust seines Gleichgewichtes nicht völlig zu vollenden, griff er mit seinen Armen wieder nach hinten, um sich auf den Lehnen des Sessels abzustützen. In dieser Stellung harrte er einige Augenblicke aus, bevor er sich dann doch wieder, in Anbetracht der gebotenen Sinnigkeit dieser Aktion, in den Sessel setzte.

      Nun, da seine Körperbalance wieder ausgeglichen war, legte er durch Heben des rechten Beines seinen rechten Unterschenkel auf seinen linken Oberschenkel. In dieser Haltung zog er den rechten Pantoffel aus und entfernte mit einem kurzen, heroischen Griff die nicht vorhandene Nadel aus seinem rechten, großen Zeh.

      Frau Pantom, die den lautlosen Schmerzensschrei ihres Mannes in der Küche vernahm, eilte geschwind und besorgt ins Wohnzimmer, um sich die Ursache des Schreies vor Augen zu führen. Ihr Mann, der in der Zwischenzeit seinen rechten Pantoffel wieder angezogen hatte, hielt nun in seiner linken Hand den imaginären Quell seines Schmerzes und sah ihn mit ärgerlichem Blick stumm an. Als nun seine Frau im Rahmen der Wohnzimmertür stand, wanderte sein Blick von der Nadel zu ihr hin und wandelte sich von einem ärgerlichen zu einem verständnislosen Blick, wobei sich seine Augenbrauen ein wenig entspannten, sich seine Augen zur Ungläubigkeit weiteten und sein Mund zu einem nicht hörbaren, fassungslosen Laut leicht öffnete.

      Sah er doch im Blick und in der Gestik seiner Frau eine Wandlung in der Gestalt, dass sie beim Eintreten noch sehr besorgt gewirkt hatte, mit einem erschrockenen, sorgenvollen Gesichtsausdruck, welchen sie noch mit vor dem Bauch ineinander gefalteten Händen untermalte. Diese Haltung und Mimik änderten sich allerdings sehr schnell, als sie die imaginäre Nadel in der Hand ihres Mannes erblickte, in einen erfreuten Blick, mit leicht freudestrahlenden Augen und ein ebensolches Lächeln, welches das zufriedene Wiederfinden der Nadel ausdrückte. Diese Mimik wurde nun auch noch durch die sich nach vorne und oben bewegenden Arme unterstrichen, wobei sich zusätzlich auch die Hände öffneten. Frau Pantom ging mit dieser Gestik zwei Schritte auf ihren Mann zu, als sie dessen Gesichtsausdruck bemerkte.

      Dessen Gesichtsausdruck wandelte sich schlagartig von Erstaunen zu Verärgerung, indem er seinen Mund wieder schloss und dabei die Lippen aufeinanderdrückte. Damit verbunden, zogen sich jetzt auch seine Augenbrauen zusammen, welche die sich verkleinernden Augen und den ärgerlichen Blick, welchen er jetzt hatte, doch sehr betonten. Oder kurz gesagt, er machte ein sehr ernstes Gesicht.

      Wie gesagt, als Frau Pantom die Miene ihres Mannes erblickte, blieb sie mit gebanntem Blick auf dessen Gesicht stehen und wurde sich schlagartig ihrer Situation bewusst. Sie senkte jetzt ihren Kopf und ihre Mimik verwandelte sich in einen traurigen und schuldbewussten Ausdruck. Ebenso sanken ihre Arme nach unten und ihre Hände trafen sich etwas oberhalb ihres Schrittes, um verlegen mit den Fingerspitzen zu spielen.

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      Herrn Pantom indes setzte sich zurück in den Sessel und beugte sich nach vorne, um seinen rechten, eben jenen Unglückspantoffel, welchen er gerade angezogen hatte, wieder von seinem Fuß abzustreifen und ihn in seine rechte Hand zu nehmen. Nachdem er sich im Anschluss daran aufgerichtet hatte, bedeutete er seiner Frau, die er durch ein Räuspern dazu veranlasste, erneut auf ihn zu blicken, mit einer ausholenden, forderten Kreisbewegung seines linken Armes, die oberhalb seiner Knie endete, und durch seinen ausgestreckten Zeigefinger noch präzisiert wurde, näherzukommen und sich über seine Knie zu legen.

      Zögerlich, wohlwissend, was ihr nun bevorstand, folgte Frau Pantom der Aufforderung ihres Mannes und ging langsamen Schrittes auf ihn zu, bis sie an seiner rechten Seite zum Stehen kam, während sie sich so drehte, dass sie ihrem Mann ihre linke Seite darbot. Da sie noch etwas mit gesenktem Kopf und einer schuldbewussten Miene im Gesicht zögerlich und verlegen dastand, wiederholte ihr Mann seine Geste mit der linken Hand, indem er seinen ausgestreckten Zeigefinger auf seinem linken Knie aufsetzte.

      Verlegen und leicht ängstlich beugte sich nun Frau Pantom nach vorne, stützte ihre Hände auf dem linken Oberschenkel ihres Mannes ab und legte sich nun über seine beiden Beine. Als sie jetzt so mit leicht überhängendem und nach unten gebeugtem Oberkörper auf seinen Beinen lag, griff sie mit ihren Hände nach hinten, um ihren Rock nach oben zu ziehen. Dabei wurde für ihren Mann sowohl ihr weißes Höschen sichtbar, welches bis eine Handbreit unter ihren Schritt reichte, als auch das weiße Mieder mit seinen Strumpfhaltern, die ihre cremefarbenen Strümpfe hielten.

      Bei Herrn Pantom, bei solch einem, für ihn sehr schönen und erotischen Anblick seiner Frau oder besser gesagt, des Gesäßes seiner Frau, wandelte sich die vorhandene ärgerliche Miene, mit seinen zusammengezogenen Augenbrauen und den leicht zusammengekniffenen Augen, in ein Gesicht, welches leicht hochgezogene Augenbrauen, einen geschlossenen schmunzelnden Mund mit nach oben gezogenen Mundwinkeln und natürlich freudestrahlenden Augen hatte.

      Mit der Außenseite seiner rechten Hand, in der er seinen Pantoffel hielt, streichelte er noch einmal kurz, aber genüsslich, über das ihm dargebotene Gesäß, während sich seine linke Hand flach zwischen den Schulterblättern seiner Frau positionierte, um diese in ihrer jetzigen Stellung etwas fixieren zu können. Frau Pantom stützte sich hingegen mit beiden Händen am Fußboden ab, um ihren Mann bei der Fixierung zu unterstützen.

      Nach kurzem Warten holte Herr Pantom mit seinem rechten Arm aus und ließ ihn ziemlich kräftig nach unten, Richtung Gesäß, sausen, jedoch ohne dieses wirklich zu berühren. Als Frau Pantom nun diesen ersten imaginären Schlag ihres Mannes spürte, verzog sie schmerzerfüllt ihr Gesicht. Auch ihr Oberkörper bäumte sich ein wenig auf. So sehr sie diesen Schmerz auch spürte, so genau wusste sie auch, dass dies nur der erste, aber nicht der letzte sein würde.

      Herr Pantom wiederholte diesen ersten Schlag noch weitere sechs kräftige Male. Und bei jedem weiteren Schlag wand sich seine Frau immer noch ein bisschen mehr über seinem Knie. Auch färbte sich ihr Gesäß an den sichtbaren, textilfreien Stellen in ein immer mehr strahlendes Rot.

      Als Herr Pantom nach sieben kräftigen Hieben seine Frau als für genügend gezüchtigt erachtete, legte er diesen Pantoffel auf die Seite und half seiner Frau dabei, sich wieder aufzurichten. Als sie rechts neben ihm stand, streifte er noch fürsorglich und liebevoll ihren Rock nach unten, um ihr durch diese Geste auch zu signalisieren, dass sein Unmut wegen und über sie vorüber sei.

      Während Frau Pantom mit gesenktem Kopf und schuldbewusster Miene dastand, wanderten ihre beiden Hände nach hinten, um ihrem malträtierten Po durch Reibung ein wenig den Schmerz zu nehmen. Frau Pantom wandte ihren Oberkörper noch einmal zu ihrem Mann und formte mit Hilfe ihrer Gesichtsmimik ein von Herzen kommendes, lautloses „Dankeschön-für-die-liebevolle-Erziehung“, bevor sie sich zurück auf den Weg in die Küche machte. Auf dem Weg dorthin spiegelte die Mimik ihres Gesichtes permanent das „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ ihrer Gefühle wider. Einmal schmerzverzogen wegen des gerade eben zur Rechenschaft gezogenen Hinterteils, welches noch sehr schmerzte, und zum anderen wegen der liebevollen Durchführung der Züchtigung, die sie so sehr genoss.

      Eigentlich wollte Herr Pantom seiner Frau in der Küche helfen. Aber er wusste, dass er dort jetzt total überflüssig und störend sein würde. Stattdessen überlegte er sich, dass er vor dem Essen noch etwas lesen könnte aus dem Roman, welchen ihm seine Frau vor drei Tagen von ihrem Einkauf mitgebracht hatte und der ihm sehr gut gefiel. Hätte er lieber keinen so großen Gefallen an diesem Roman gefunden oder einfach bis zum Essen noch etwas vor sich hingedöst.

      Denn nun, meine geneigten Leser, muss ich, auch wenn ich es lieber vermieden hätte, leider kundtun, dass die tragende Rolle des Sessels, die ich bereits am Anfang erwähnte, nun doch zur Ausführung kommen sollte. Und dass dieses gerade geschilderte intime, wohlweislich aber von keinem geplante, Intermezzo doch nur die Ouvertüre war für das, was an diesem Abend noch folgen sollte.

      So ging Herr Pantom, um es sich ein wenig behaglicher zu machen, in das Ankleidezimmer, um sich seine von ihm über alles geliebte, vorgestellte Wollweste zu holen. Gut gelaunt und freudiger Dinge öffnete er seinen Kleiderschrank. Er blickte hinein, konnte jedoch seine Wollweste nicht auf Anhieb entdecken.

      Also begann er, im Schrank zu suchen. Was er fand, war zwar eine Wollweste, aber in vermeintlicher Kindergröße. Sogleich überlegte er sich, welche ihrer Bekannten wohl demnächst einen Kindergeburtstag zu erwarten hätte. Nachdem ihm jedoch niemand einfiel, auf den dieses Ereignis zutreffen würde, besah er sich diese vermeintliche Kinderweste etwas genauer.

      Leider muss ich hinzufügen.

      Sein bis dahin heiteres und fröhliches Gesicht sowie die dazugehörige gute Laune verflüchtigten sich genauso schnell wie eine streunende Katze, welche auf ein Rudel streunender Hunde trifft. Sein weiß geschminktes Gesicht hätte nun keinerlei Farbe bedurft, da er nun in dem Maße blass wurde, wie sich die Erkenntnis bei ihm durchsetzte, dass dies seine Weste war.

      Seine Mimik begann einen Muskeltanz, welcher von traurig bis äußerst erbost reichte. Nach kurzer Zeit, für ihn jedoch eine gefühlte Ewigkeit, drehte Herr Pantom sich herum und verließ mit seiner „Kindergrößen-Wollweste“ das Ankleidezimmer. Auf Grund seiner emotionalen Erregung vergaß er sogar, den Kleiderschrank wieder zu schließen, was für Herrn Pantom doch schon ein ziemliches Novum darstellte.

      Herr Pantom ging geradewegs zurück ins Wohnzimmer, wo er seine Weste über den Sessel hängte. Dann ging er stante pede in die Küche zu seiner Frau, die dort, zwar mit noch leicht schmerzendem Gesäß, aber wieder guter Laune, am Kochen war. In der Küche sah seine Frau mit einer überraschten, verwunderten Miene zu ihrem Mann. Und als dieser sämtliche Flammen am Herd löschte, wogegen sie schon aufbegehren wollte, sie fest an der Hand packte und mit ihr im Gefolge das Wohnzimmer ansteuerte, wurde ihre mimische Verwunderung noch größer. Diese Vorgehensweise ihres Mannes kannte sie nur in dem Zusammenhang, wenn sie irgendetwas angestellt hatte.

      Und ihr fielen im Moment tausend Dinge dazu ein.

      Als beide im Wohnzimmer angelangt waren, blieben sie vor dem Sessel stehen. Herr Pantom stand wie eine dieser antiken Statuen da, stocksteif, mit einem grimmigen Gesichtsausdruck und holte seine Wollweste hervor, besser gesagt die eingeschrumpelten Überreste derselbigen, und hielt sie seiner Frau vor die Augen. Frau Pantom, der man ihre Überraschung und ihre Überlegungen im Gesicht ablesen konnte, wurde bei dem Anblick dieser Weste dermaßen von einer Verlegensröte erfasst, dass selbst ihr ebenfalls weiß geschminktes Gesicht dies nicht mehr verbergen konnte. Streng und vorwurfsvoll blickte Herr Pantom seine Frau an, geradewegs in die Augen. Frau Pantom wurde unter diesem Blick und mit der absoluten Gewissheit, dass sie einen kapitalen Fehler begangen hatte, in ihrer Gestik immer kleiner und schuldbewusster.

      Herr Pantom ging einen Schritt zurück.
      Dabei legte er dieses, nicht mehr identifizierbare, Wollknäuel auf die Seite und wies seine Frau mit ausgestrecktem rechten Arm und sehr ernster Miene an, sich über den Sessel zu legen.
      Mit in sich zusammengefallener Körperhaltung und traurigem Gesicht ging Frau Pantom dieser Anweisung schweigend nach und legte sich über die linke Armlehne des Sessels.

      Nun schritt Herr Pantom an die nicht existierende rechte Wand und holte aus dem ebenso nicht realen Sideboard einen ebensolchen Rohrstock, welcher sich in der obersten Schublade befand. Prüfend hielt er den Rohrstock in der Hand und nachdem er sich vergewissert hatte, dass dieser noch in einwandfreiem Zustand und damit gebrauchsfähig war, ließ er ihn zweimal durch die Luft sausen. Das Pfeifgeräusch, welches dabei entstand, ließ Frau Pantom, als sie es vernahm, mit Schaudern daran denken, was jetzt auf sie zukam.
      Herr Pantom schritt zurück an den Sessel, legte den Rohrstock in den Blick seiner Frau auf die andere Sessellehne und machte dann noch einen Schritt nach rechts, zum Gesäß seiner Angetrauten. Er beugte sich nach vorne und begann damit, den Rock seiner Frau hochzuziehen, bis das ganze Höschen sichtbar wurde. Dieses Mal blieb aber auch das Höschen nicht an seinem Platz, sondern wurde von ihm bis in die Kniekehlen seiner Frau heruntergezogen. Diese Züchtigung würde ihr nun vollkommen blankes und ungeschütztes Gesäß heimsuchen. Herr Pantom drehte sich nach links, um den Rohrstock zu nehmen. Dabei blickte er noch einmal auf das sich ihm bietende Halbprofil ihres Gesichtes und sah darin ihren ängstlichen Ausdruck, welcher sie überkommen hatte. Danach richtete er sich mit weiterhin ernstem und strengem Blick auf.

      Mit festem und sicherem Stand, welcher in seiner Ausdrucksweise der eines Richters aus dem Mittelalter glich, welcher der Durchführung einer von ihm verhängten Strafe beiwohnt, stand Herr Pantom nun neben seinem Weibe. Noch einmal beugte er sich nach vorne, um mit seiner rechten Hand auf dem Gesäß seiner Frau Maß zu nehmen. Nach dem Aufrichten holte er mit seinem linken Arm, in dem sich der nicht vorhandene Rohrstock befand, aus und ließ ihn auf diesen aufreizenden Körperteil seiner Frau niedersausen.

      Als der erste imaginäre Schlag ihr Gesäß traf, sauste eine Schmerzenswelle durch ihren ganzen Körper. Sie bog ihren Rücken nach vorne durch, indem sie ihren Kopf zu einem unhörbaren Schmerzensschrei hochriss. Ihr Gesicht hätte einen anwesenden Betrachter das Weiße um ihre schöne blaue Iris vollkommen erkennen lassen, so weit hatte sie die Augen aufgerissen. Ebenso hätte ein möglicher Betrachter die Form und Länge ihres Gaumenzäpfchens beschreiben können, da sie ihren sonst so süßen Kussmund genauso weit aufgerissen hatte. Sie kam aber erst gar nicht dazu, sich diesem ersten eingebildeten Schmerz hingeben zu können, da sie schon der zweite, nicht reale Hieb traf, mit gleicher Heftigkeit geführt.

      Der Hand ihres Mannes folgend, welche sie zwischen den Schulterblättern sanft, aber bestimmend wieder auf die Sitzfläche des Sessels drückte, empfing sie gleich danach den dritten Streich. Sie war sich sicher, dass ihr Gesäß bis jetzt schon drei deutliche rote Striemen aufwies. Ihr anfänglicher Schmerzschock war vorbei, als sie den vierten Schlag spürte. Dabei hatten sich sowohl ihre Augen als auch ihr Mund geschlossen.

      Mit dem fünften Hieb begann sie, ihre Hände zu Fäusten zu ballen, um den nicht abflauenden, sondern sich noch weiter steigernden, imaginären Schmerz aushalten zu können. Mit dem sechsten Hieb begann sie auch ihre Lippen aufeinanderzupressen. Was ihr jedoch dieses Schmerzgefühl nicht abnahm. Das pfeifende Geräusch des siebten Hiebes nahm sie nicht mehr ganz bewusst wahr, worüber sie in diesem Augenblick auch nicht sonderlich nachdachte. Dafür prägte sich der dazugehörige Schmerz umso mehr bei ihr ein. Und mit dem achten, sie treffenden Hieb, konnte sie sich ihrer, nun in die Freiheit strebenden Tränen nicht mehr erwehren und ließ ihnen freien Lauf.

      Als Herr Pantom zu seinem neunten Schlag ausholte, gönnte er sich einen, zwar nur kurzen, aber für ihn doch sehr erregenden Blick auf die bereits acht Streifen auf dem Po seiner geliebten Frau. Nachdem er nun auch noch den zehnten Streich verabreicht hatte, sah er anhand der Reaktionen seiner Frau, dass damit wohl das heutige Limit des Ertragens bei ihr erreicht sei. Nach diesem Hieb legte er, so wie er es zu Beginn der Züchtigung bereits getan hatte, den Rohrstock in den Blick seiner Frau. Dabei sah er die Rinnsale ihrer freiheitssuchenden Tränenbäche sowie die immer noch verkrampft aufeinandergepressten Lippen in ihrem Gesicht.

      Er drehte sich etwas auf die rechte Seite, ließ noch einmal einen Blick über ihr malträtiertes Gesäß gleiten und zog mit seinem linken Arm seine Frau dann an ihrer rechten Schulter hoch.
      Diese Aufstehbewegung verursachte bei Frau Pantom nochmals einen unangenehmen Schmerz in ihrer Gesäßgegend. Jetzt, da sie mit hängenden Schultern, gesenktem Haupt, das ein schmerzerfülltes, weinendes und sich schämendes Gesicht zierte, vor ihm stand, hätte Herr Pantom fast noch Mitleid mit seiner Frau bekommen. In Gedanken ermahnte er sich jedoch selbst und wies seiner Frau die Ecke im Zimmer zu, in die sie sich stellen sollte.

      Fast schon wollte sich Frau Pantom bücken, um ihr Höschen hochzuziehen, welches beim Aufstehen ganz bis zu ihren Knöcheln gerutscht war, als sie des strengen Gesichtsausdruckes ihres Mannes gewahr wurde. So lief sie mit kleinen Schritten, darauf achtend, ihr Höschen nicht noch ganz zu verlieren, in die ihr angewiesene Ecke. Dort angekommen, blieb sie mit vor ihrem Schoß verschränkten Händen stehen.

      Ein festes Auftreten ihres Mannes auf den Boden erinnerte sie an die ihr beigebrachte und auch von ihm verlangte Stellung in der Ecke. So spreizte sie ihre Beine ein wenig, gerade so, dass ihr Höschen etwas gespannt um ihre Knöchel lag und verschränkte ihre Arme hinter ihrem Kopf. In dieser Stellung kam sie sich sehr beschämt vor. Es machte sie mehr als verlegen, ihrem Mann ihren soeben von ihm frisch gestriemten Po, welcher sich sehr warm, ja schon fast heiß anfühlte, präsentieren zu müssen. Gleichzeitig wusste sie auch, dass sie von ihrem Mann damit die Möglichkeit bekam, über ihr Vergehen ein wenig nachzudenken. Aber nicht nur, dass sie zum Nachdenken kam. Jetzt hatte sie etwas Zeit, in sich zu gehen, ihren Gefühlen und diesem Schmerz zu lauschen.

      Ein Gefühlsorkan aus Beschämung und warmem Wohlbefinden überkam sie. Während seine Frau in der Ecke stand, nahm Herr Pantom seinen nicht existierenden Rohrstock vom Sessel auf und brachte ihn zurück in die genauso nicht existente Schublade des Sideboards. Als dies getan war, ging er zurück zu dem Sessel und setzte sich hinein. Er blickte nun zu seiner Frau in der Ecke. Sein Gesicht war schon seit einiger Zeit weder ernst noch streng im Ausdruck.

      Ganz im Gegenteil, er hatte ein zufriedenes Gesicht bekommen, mit einem anklingenden Anflug eines Lächelns. Seine Augen wanderten freudig am Körper seiner geliebten Gattin auf und ab. Aber jedes Mal wieder blieb sein Blick an dem rot gefärbten Gesäß haften, welches bis dato immer noch von dem im Rockbund steckenden Rocksaum ungeschützt seinem Blick ausgesetzt war. Deutlich konnte er alle zehn Hiebe erkennen, von denen einer sogar ein wenig aufgesprungen war. Für Herrn Pantom waren dies die schönsten Momente nach einer Züchtigung. Für seine Frau allerdings war dieser Moment eine gefühlte Ewigkeit.

      Er stand daher auf und begab sich zu seiner Frau in die Ecke. Leicht küsste er sie auf die rechte Schulter, bevor er sich nach unten beugte und ihr Höschen bis zu ihrem Po hochzog, wo er es vorsichtig ordentlich positionierte, um ihr keinen unnötigen Schmerz zu verursachen. Während des Hochziehens bemerkte er die Erleichterung und die körperliche Entspannung seiner Frau. Als nächstes nahm er den Rocksaum aus dem Rockbund und strich ebenso vorsichtig, wie er es gerade mit dem Höschen getan hatte, ihren Rock glatt. Dann drehte er seine Frau zu sich herum und nahm sie in den Arm, während sie daraufhin ihre Arme hinter dem Kopf hervornahm und sie um den Hals ihres Mannes legte. Beide gingen nun zum Sofa, das rechts von dem Sessel stand. Und als sich Herr Pantom gesetzt hatte, legte sich Frau Pantom erneut über seine Knie. Dieses Mal allerdings nicht, um erneut Hiebe der Züchtigung zu erhalten, sondern um die Streiche seiner Zärtlichkeit auf ihrem Gesäß zu spüren, und nicht nur auf diesem.

      Frau Pantom fühlte sich sehr, sehr wohl.
      Fast könnte man sagen, sie war glücklich, was nicht einmal übertrieben ausgedrückt wäre. Trotz des für beide nicht besonders erfreulichen Anlasses der gerade beschriebenen Vorkommnisse, fühlten beide doch durch die getätigten Handlungen ihre Liebe zueinander.

      Wie der weitere Abend verlief, und hier mögen mir die geneigten Leser verzeihen, dass ich dies nicht ausführlicher schildere, soll das Geheimnis meiner beiden guten, imaginären Freunde bleiben. Mögen die verehrten Leser ihre eigene Phantasie spielen lassen, was ein verliebtes Paar an so einem Abend in so einer Situation alles so anstellt. Herr und Frau Pantom auf jeden Fall, wen wundert es, haben darüber nie ein Wort verloren.

      Aber soviel kann ich, glaube ich, noch kundtun: Die tragende Rolle des Sessels kam des Öfteren zur Wiederholung.


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      Ich liebe diese Geschichte :love: .
      Ich weiß nicht, warum, aber ich sehe da vor meinem inneren Auge den Mann von der "Vater und Sohn"-Cartoonserie.

      Und die Moral von der Geschicht:
      Subbie, verheimliche deine Fehler nicht!
      Rauskommen tun sie sowieso immer,
      schweigst du darüber, wird es nur schlimmer.
      Die Strafe folgt stets auf dem Fuße,
      also tu lieber stante pede Buße :D
      Auch wenn es widersprüchlich klingt:
      Ihr Ego muss stark genug sein, um seine begrenzte, defensive Haltung und Kontrolle aufgeben zu können.
      Sie brauchen ein starkes Ego, um das Ego transzendieren zu können.

      - John Bradshaw, Das Kind in uns -