Kinkshaming

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      Was sind eure Erfahrungen mit Kinkshaming, wie geht ihr damit um und was könnte getan werden, damit es weniger wird oder meint ihr vielleicht auch, ein wenig Kinkshaming muss nicht immer schlecht sein, gerade bei extremen Kinks?
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Kinkshaming bezeichnet für mich das Niedermachen oder zumindest überzogen kritisierende bezüglich der sexuellen Vorlieben anderer, damit diese sich schlecht und/oder zu der Gemeinschaft in der sich ausgetauscht wird, nicht mehr zugehörig fühlen.

      Abzugrenzen ist dies von berechtigter Kritik oder auch persönlichen Wertungen die nicht angreifen sollen sondern wertneutral aussagen, dass XY nicht die eigene Spielart ist oder man dieser kritisch gegenüber steht.

      In der BDSM Szene sprechen Menschen mit einem Ageplayer und Caregiver/Little Hintergrund dieses immer mal wieder an, aber natürlich sind sie nicht die einzige Gruppe die hiervon betroffen ist. Viel hängt davon ab, in welchem Bereich der BDSM Szene man sich bewegt und wie dort der Ton ist und die vorherrschenden Spielarten sind.
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Selber gehe ich damit ganz einfach um, entweder ich bewege mich in den für mich passenden Kreisen, wo ich darüber reden kann, dann ist alles toll.
      Bewege ich mich nicht darin, dann braucht es ein dickes Fell. Von daher entscheide ich bei zweitem Fall, dann eher situativ ob mir gerade danach ist mich zu rechtfertigen oder ob ich besser schweige :D

      Was ich eigentlich so gut wie immer mache, ist dazwischen gehen, wenn ich es bei anderen mitbekomme.
      Wobei auch das Nerven kostet und dann mit unter auch schwierig werden kann.

      Es gibt halt Kinks die nicht verstanden werden und dann drehen sich Diskussionene im Kreis, weil aus dem "nicht verstehen" Sorge wird.
      Danke für deine Erklärung.

      Aus Erfahrung kann ich nicht sprechen, da ich es selber noch nicht erlebt habe. Aber zu der Frage zum Umgang damit: Ich schätze, sehr wichtig ist, dass man vor sich selbst zu seiner Neigung steht und diese als einen Teil, der zu einem gehört, akzeptiert. Wenn ich mit mir und meiner Neigung im Reinen bin, werden mich (unberechtigte) Kritik und dummes Gerede anderer Leute nicht allzu sehr berühren können. Und somit wird es mir auch leichter fallen, selbstbewusst damit umzugehen und darüber zu sprechen.
      Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts.
      Ah ok. Ich wusste zuerst auch nicht was man darunter versteht.

      Ja, das habe ich schon erlebt. Mein Ex, seinerseits sub, verstand nicht warum ich als sub blutige Spiele bevorzuge.
      Er gab mir dazu keine konstruktive Aussage oder Kritik, sondern er ging gleich tief unter die Gürtellinie: Ich sei doch krank und bräuchte eine Therapie. Ich wäre doch Borderlinerin usw.

      Er steht selbst sowas von auf BDSM, und ich verstehe bis heute nicht, warum er mich so angegriffen hat! Vielleicht habt ihr eine Idee dazu.
      "Behalte sie. Sie ist wertvoll. 2 Monate. Schau aus dem Fenster."
      Mein Traum von dir.

      Zofe schrieb:

      Danke für deine Erklärung.

      Aus Erfahrung kann ich nicht sprechen, da ich es selber noch nicht erlebt habe. Aber zu der Frage zum Umgang damit: Ich schätze, sehr wichtig ist, dass man vor sich selbst zu seiner Neigung steht und diese als einen Teil, der zu einem gehört, akzeptiert. Wenn ich mit mir und meiner Neigung im Reinen bin, werden mich (unberechtigte) Kritik und dummes Gerede anderer Leute nicht allzu sehr berühren können. Und somit wird es mir auch leichter fallen, selbstbewusst damit umzugehen und darüber zu sprechen.
      Und wie kommt „man“ damit ins Reine? Oft hilft doch genau dafür der Austausch mit anderen. Wenn man dann aber abwertende Kommentare lesen/hören muss fällt es doch meist um Längen schwerer, es für sich anzunehmen.

      Callimorpha schrieb:

      newbarbie schrieb:

      für mich wären solche Kreise nichts und ich würde mich da eher fern halten.
      Hmmm.... Du bist hier doch auch in "solchen" Kreisen unterwegs. :gruebel:
      Ja, sehe ich leider auch so. Es gibt Dinge, die würde ich hier nicht Preis geben, ob der Sorge vor möglichen Reaktionen.

      Es wäre schön, wenn das anders wäre, aber die Erfahrung in diesem Forum hat mich gelehrt vorsichtig zu sein, was ich offenbare.
      Je größer der Dachschaden, umso besser sieht man die Sterne
      Das ich persönlich für meinen Kink hart kritisiert oder runtergemacht wurde, ist mir zum Glück noch nicht passiert.
      Aber es gab schon selten Situationen, in denen bestimmte Spielarten zum Thema wurden und das nicht gerade freundlich oder im höflichen Diskurs, sondern belächelnd bis verhöhnend und abwertend. Dann hab ich lieber meine Klappe gehalten, als zu sagen, dass mir das gefällt oder liebe Menschen das mögen, die ich kenne.
      Das ist sicher nicht der beste Weg, um da mehr Toleranz zu schaffen. Aber die erzeugte Scham ist immer zu groß gewesen.

      newbarbie schrieb:

      das sicherlich schon...aber wegen meines BDSM werde ich hier nicht so "angegriffen" wie anderswo.....
      zumindest fühlt es sich für mich anders an.
      Genau das meinte ich, als ich schrieb, bestimmte Kinks da ist es in dann in entsprechenden Kreisen einfacher.
      So wie du dich hier weniger angegriffen fühlst, kann man dort dann über seinen Kink reden. Oder ist in einer Gruppe die homogener ist.



      Zofe schrieb:

      Ich schätze, sehr wichtig ist, dass man vor sich selbst zu seiner Neigung steht und diese als einen Teil, der zu einem gehört, akzeptiert. Wenn ich mit mir und meiner Neigung im Reinen bin, werden mich (unberechtigte) Kritik und dummes Gerede anderer Leute nicht allzu sehr berühren können.
      Das finde ich ganz schwierig.
      Bis man zu seiner Neigung steht, kann es ein langer Weg sein. Je nachdem wie ausgeprägt diese ist, in welche Richtung sie geht ect...
      Da tut Austausch gut, vor allem tut es gut wenn man sich dann angenommen fühlt.

      Den zweiten Absatz, finde ich nicht nur schwierig sondern schlichtweg falsch und meiner Meinung nach fördert es nur Intoleranz.

      Dann müsstest du auch hinter Homophobie stehen, hinter anderer Form von Diskriminierung.

      Denn da könnte man genauso argumentieren.

      Menschen muss nur mit sich im reinen sein dann können anderem ihm nichts mehr anhaben. Funktioniert so leider nicht.
      Ich glaube Aufklärung ist wirklich ein ganz wichtiger Aspekt dabei.
      Die BDSM er aus meinem Bekanntenkreis waren recht glücklich und dankbar über meine Versuche, ihnen zu erklären was ich so treibe, damit sie keine komischen Gedanken darüber haben müssen.

      Sie akzeptieren mich inzwischen mit meinen Vorlieben, denn sie haben erkannt, dass ihre eigenen (wirklich viel krasseren) Vorstellungen darüber überhaupt nicht der Realität entsprechen.
      "Behalte sie. Sie ist wertvoll. 2 Monate. Schau aus dem Fenster."
      Mein Traum von dir.
      Kinkshaming gibt es und wir wurden auch bereits mehrfach Opfer davon.

      Mein Mann und ich spielen hart und teilweise auch im Grenzbereich. Wenn wir auf Parties gehen, die eben dieses als Motto haben (beispielsweise Edgeplay-Parties) dann bewegen wir uns in einem Rahmen, in dem unsere Sessions doch akzeptiert werden sollten. Trotzdem hören wir immer wieder, wie hinter vorgehaltener Hand gelästert wird, mit dem Kopf geschüttelt wird und ähnliches, während im gleichen Atemzug mit stolz geschwellter Brust erzählt wird, dass man nur mit Alkohol richtig locker für ne Session wird.....


      Wie gehen wir damit um? Ich glaube, das kommt darauf an, von wem es kommt. Ist es so ein toller und verantwortungsbewusster Mensch wie gerade angesprochen, dann mussten wir leider erleben, dass ein Gespräch mit einem solchen Herrn selten etwas bringt (wobei das vielleicht auch am Alkoholgehalt gelegen haben könnte. Glücklicherweise wurde dieser "Herr" dann auch der Lokalität verwiesen...)

      Ansonsten suchen wir gerne das Gespräch und erklären unsere Sicht. Teilweise stößt es auf Unverständnis. Vielfach akzeptiert man es dann aber auch.

      Und das ist das Geheimnis von Toleranz. Man muss den anderen nicht verstehen. Nur akzeptieren, dass er halt anders ist. Jedem sein kink.
      Sei Optimist - wenigsten solange man keine Tiere paarweise nach Cape Kennedy treibt.

      - Tennessee Williams -
      An Shayleigh

      Interessant dass es anderen auch so ergeht. Vor diesem Forum, (oder diesem speziellen Thema) habe ich geglaubt, das würde nur mir so gehen.

      Wenn man nicht so gängige Vorlieben hat, ist das wirklich manchmal ein Problem. ich habe noch nie versucht sowas in Clubs auszuleben, weil ich meine, und zurecht meine, die Leute verstehen es nicht.

      Bei Blut hört die Toleranz der meisten Menschen einfach auf, egal wie sehr man es zu erklären versucht. Meine Freunde, die es akzeptieren, wollen auch weiter nichts davon wissen. Das wird ihnen meist zu unangenehm. Das kann ich ganz gut akzeptieren.
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      Ich glaube im Netz ist auch Anonymität an der Stelle ein Problem. Hier wurde das Thema Blut, KV, TPE angesprochen, alles Themen die im Veribereich recht problemlos liefen. Wobei so ein Veribereich eben auch eine gewisse Offenheit erwarten lässt, man muss schon mal sein Gesicht gezeigt haben und ist eben nicht für alle nur noch ein Nick oder der Bereich mag als beschützter wahrgenommen werden.

      Callimorpha schrieb:

      Genau das meinte ich, als ich schrieb, bestimmte Kinks da ist es in dann in entsprechenden Kreisen einfacher.
      Unter Gleichgesinnten ist es immer leichter auf seine Meinung ein positives Feedback zu bekommen, aber genauso entstehen auch recht gefährliche Blasen in denen die Leute irgendwann nicht mehr richtig filtern und sich mitunter in etwas hineinsteigern.

      Abwertendes Verhalten gegenüber Menschen mit speziellen Vorlieben kann ganze Entwicklungen nachhaltig negativ beeinträchtigen, insbesondere dort wo der Kink noch gar nicht gefestigt ist und sich alles mehr oder weniger im Fluss befindet. Kinkshaming suggeriert einer noch nicht gefestigten Persönlichkeit, was angesagt ist, was geht und was eben gar nicht OK ist. Dies führt zu Hemmungen und Entwicklungen die vielleicht gar nicht zu der Person passen oder einem Rückzug und später dann einem unreflektiertem Ausleben bei dem Gefahren ausgeblendet werden, weil eh alle dagegen sind und somit ein konstruktiver Austausch unterbunden wurde.

      Wobei diese Entwicklung nicht immer nur von den "Gegnern" des Kinks angestoßen wirde. Eine zu euphorische Darstellung oder gar eine Glorifizierung (wie ich sie hier immer mal wieder im Kontext TPE erlebt habe) führt zu verständlichen Abwehrreaktionen.

      Ein offener Diskurs ist wichtig. Offenheit auf der Seite derer die den Kink nicht teilen ebenso wie Offenheit derer die den Kink haben und eben aufpassen müssen, dass sie sich nicht damit erhöhen oder Leute triggern. Meine Beziehung ist intensiver weil ich BDSM lebe, kann eben auf der anderen Seite so verstanden werden, dass NichtTPE weniger wert ist. Aber auch der Grad zwischen berechtigter und überzogener Kritik ist schmal, hier habe ich durchaus Threads gesehen wo ich mir dachte, yep das sollte mal gesagt werden, als es aber in ähnlichen Worten noch von fünf anderen wiederholt wurde schlug es bei mir um und aus berechtigter Kritik wurde in meinen Augen überzogene Kritik, nicht wegen den einzelnen Inhalten, sondern wegen der Häufung.

      Vorurteile gehören zu jeder Gesellschaft und Gruppe, ein paar müssen nicht mal schadhaft sein, hier kommt es auf die Quantität, Qualität und Offenheit an diese zu überwinden, wenn sie eben nicht passen.

      Für mich ist Kinkshaming ein kritisches und ziemlich komplexes Thema, vielleicht sollte ich dazu mal einen kleinen Blogartikel schreiben :)
      "Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müsst gerade auf diese und keine andere Weise frei sein." Joseph von Eichendorff
      Da versuche ich doch auch mal etwas beizusteuern, auch wenn ich noch relativ frisch in der Szene bin und definitiv auch nicht immer fehlerfrei handle in meinem Denken...

      Ich selbst habe da noch keine richtige Erfahrung damit, dass es mich persönlich getroffen hätte - möchte aber ganz gerne einfach mal mein Vorgehen beschreiben, wie ich versuche, möglichst wenig selbst in das Denken hinein zu geraten.

      Ist ein Kink nichts für mich, dann ist es eben genau so -> etwas, was ich nicht tun oder erleben möchte. Andere dürfen da tun und lassen was sie wollen. Es ist schlichtweg nicht meine Entscheidung und auch nicht mein Körper / mein Geist. Sprich ich habe da irgendwo auch kein Recht dazu, sie zum umdenken zu zwingen, nur weil es für mich ein NoGo ist/wäre.

      Habe ich die Gelegenheit, mit jemanden über dessen persönliche Erfahrungen zu dem Kink zu sprechen, suche ich gezielt das Gespräch. Lasse mir, je nach Offenheit, erklären, was genau der Reiz daran ist, wie es sicherer gestaltet wird oder generell abläuft. Das verhindert schon einmal, dass man sich selbst einfach zu übertriebene Gedanken macht. Manchmal versteht man auch einen Kink vielleicht einfach nicht richtig oder kann es alleine von der Beschreibung her nicht ganz nachvollziehen. So etwas kann auch dann Ängste und Hemmungen ein wenig nehmen oder hilft einem auch sehr gut, es endgültig für einen Selbst abzuhaken und in die Tabuliste zu stellen - oder gar anders einzuteilen!

      Bisher hat es mir auch keiner übel genommen als ich fragte: "Du... ich finde, dass was du machst, könnte ich gar nicht tun, weil ich Angst hätte etc. Würde es aber gerne irgendwie verstehen, was der Reiz daran ist, könntest du mir da mal deine Sicht dazu äußern?"
      - Flauschige Grüße von Fuchsherz
      P.S. Umarmung gefällig? Egal ob wegen schlechter Laune oder einfach so - bedient euch! *Topf mit Umarmungen hinstellt*

      Callimorpha schrieb:

      Den zweiten Absatz, finde ich nicht nur schwierig sondern schlichtweg falsch und meiner Meinung nach fördert es nur Intoleranz.

      Dann müsstest du auch hinter Homophobie stehen, hinter anderer Form von Diskriminierung.

      Denn da könnte man genauso argumentieren.

      Menschen muss nur mit sich im reinen sein dann können anderem ihm nichts mehr anhaben. Funktioniert so leider nicht.

      Ich schrieb: Wenn ich mit mir und meiner Neigung im Reinen bin, werden mich (unberechtigte) Kritik und dummes Gerede anderer Leute nicht allzu sehr berühren können. Und somit wird es mir auch leichter fallen, selbstbewusst damit umzugehen und darüber zu sprechen.

      Falsch? Nein, es IST so - für mich / bei mir. Wenn ich akzeptieren kann, Neigung xy zu haben und mich mit dieser Neigung oder diesem Kink mag, lege ich keinen besonders großen Wert darauf, was andere darüber denken. Das bedeutet für mich auch, dass ich einen selbstbewussten Umgang damit habe. Warum sollte es Intoleranz fördern, wenn ich selbstbewusst mit meiner Neigung / meinen Kinks umgehe und somit auch zum Ausdruck bringen kann, dass ich mich damit wohlfühle und es mir gut damit geht?

      Wie du darauf kommst, dass ich Kinkshaming oder sonstige Arten von Diskriminierung gutheiße, ist mir schleierhaft. Davon möchte ich mich ganz klar distanzieren. Das habe ich nirgends geschrieben und entspricht auch nicht meinem Denken und meiner Einstellung.

      Dass mir so etwas 'nichts mehr anhaben' könnte, habe ich auch nicht geschrieben, sondern dass mir die Akzeptanz und das Annehmen meiner eigenen Neigung im Umgang mit Kinkshaming helfen würde, weil ich es mir dann nicht so sehr zu Herzen nehmen würde. Ich weiß ja, was ich will und dass es für mich und auch für den, mit dem ich es auslebe, schön ist und sich gut und richtig anfühlt. Wäre ich noch ganz am Anfang, total unsicher und würde mich vielleicht ohnehin für meine Kinks schämen, würden mir harte, unberechtigte Kritik und abwertende, beleidigende Kommentare darüber mit Sicherheit mehr zusetzen, mich noch zusätzlich verunsichern und mich an mir selbst zweifeln lassen. Und dann würde es mir auch sehr viel schwerer fallen, überhaupt noch darüber zu reden. Wenn ich mich lange mit mir und meinen Gefühlen (bzgl. bestimmter Kinks) auseinandergesetzt habe, gut darüber informiert bin und kein Problem damit habe, 'so' zu sein, sieht das anders aus. Was daran falsch sein soll, verstehe ich nicht, denn auf mich trifft es zu. (Im Übrigen schrieb ich von mir und nicht von 'man'.)
      Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts.

      Zofe schrieb:

      Aus Erfahrung kann ich nicht sprechen, da ich es selber noch nicht erlebt habe. Aber zu der Frage zum Umgang damit: Ich schätze, sehr wichtig ist, dass man vor sich selbst zu seiner Neigung steht und diese als einen Teil, der zu einem gehört, akzeptiert.
      Auf Grund von diesem Satz, der vor dem was du zitiert hast, bin ich nich davon ausgegangen, dass es verallgemeinernd ist.

      Das der nächste Teile dann ein rein theoretisch und nur auf dich bezogen war,
      habe ich so nicht herausgelesen.
      Vielleicht ecke ich damit jetzt an, aber ich finde es auch Kinkshaming, wenn Nicht-BDSMler als stinknormal (Stinos) bezeichnet werden. Wenn wir nicht für unsere Kinks niedergemacht werden wollen, sollten wir auch niemanden dafür niedermachen, sie nicht zu haben.
      Es gibt keine Grenze, die ich für eine Pointe nicht überschreiten würde.

      ...darf man sowas in einem BDSM-Forum überhaupt sagen? Oder ist das dann auch wieder eine Grenzüberschreitung?
      Hilfe, ich bin in einer Logikspirale gefangen!