Soll euer Bondage eher kunstvoll (z.B. Shibari) oder pragmatisch/effizient sein?

      Auch bei mir hängt es davon ab, was ich erreichen will.
      Schnelle Fixierung - Manschetten. Mit Ketten an der Decke oder am Tisch fixieren, erzeugt bei Subbie das extrastarke Gefühl der Ausgeliefertheit. Oder Manschetten plus Seil.
      Seit einiger Zeit fesselt mich aber auch das reine Seilbondage. Kein Shibari, aber doch damit liebäugelnd. Etliche Meter Seil sorgfältig um den Körper des Sub verknotet. Ein Spiel mit Zeit, Aufmerksamkeit und Schmerzen. (Die Sadistin in mir meldet sich zuverlässig immer zu Wort)
      Je nach Lust und Laune.
      Aber egal ob so oder so: ich liebe Bondage
      Also - ich bin schon immer gedanklich dabei es „toll“ zu machen. Die ersten paar Meter denken sich Kopf und Realität und laufen dann auseinander. Irgendwie bin ich dann auch eher unkonzentriert und bekomme es nicht mal mehr symmetrisch zu bleiben
      Also - es ist dann doch mehr praktisch wie schön an zu sehen
      Grüße
      Maddin
      ....du bist was du ißt! Deswegen vermeide Nüsse und Pflaumen (Garfield) :D
      Ist es eher zweckorientiert, um nervöse Hände an Ort und Stelle zu halten, nutzen wir gerne Manschetten und Karabiner/Schlösser bzw. kurze Seile und alles, was effizient fesselt.

      Hat es eher den Zweck, Sub zu erden und gleicht es damit eher einem Ritus oder einer Meditation, bevorzugen wir Shibari (light). Sind noch am lernen und experimentieren. ;)
      Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind.
      Doch unsterblich, wo wir lieben.

      (Karl Jaspers)
      Wir nutzen Seil als auch Manschetten und Ketten. Jeweils steht für mich eher die Optik im Vordergrund. Manschetten, Ketten und Karabiner dürfen gern farblich zusammenpassen
      und auch die Schnallen symmetrisch liegen.
      Und ich outete mich ja quasi über meine Faszination zum Seil, klar, dass das nicht nur den Zweck der Fixierung erfüllt, sondern nett anzusehen sein sollte und schon der Weg zum Ziel ein Vergnügen ist.
      Also eher kunstvoll als pragmatisch.
      Ein offenes Buch sagt nichts. Man muss es lesen und die Geschichte verstehen.
      Na, je nach Situation, Lust und Laune. Kreativität bringt oft neue Erkenntnisse. Und wer die Basics beherrscht, der kann auch improvisieren. (Das Wissen, was man tut und was nicht, gehört für mich zu den Basics.)
      Ich mache es aber nicht, um anderen es vorzuführen. Es kann zwar mal ein Foto entstehen, bleibt aber bei den Beteiligten. Da Kunst auch irgendwie deren Verbreitung beinhaltet, habe ich auch keinen Anspruch Kunst aus meinem Bondage zu machen. Trotzdem schaut es auch mal schön und geil aus. :D